PHOENIX Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Dr. Welle seit 12.3.2026 | Prokura |
Karl-Heinz Berschet seit 27.12.2022 | Prokura |
Dragos-Viorel Martinescu seit 3.2.2020 | Geschäftsführer |
Birgit Schmidt seit 3.2.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PHOENIX Pharma-Einkauf GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2016 bis zum 31.01.2017Lagebericht für 2016/171. Geschäft und RahmenbedingungenOrganisatorische und rechtliche Struktur der Gesellschaft Die PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der PHOENIX International Beteiligungs GmbH (PIB), Mannheim. An der Virion medizinische und pharmazeutische Handelsgesellschaft mbH in Hanau sowie der Param GmbH in Hamburg ist die PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH in Mannheim zu 100% beteiligt. Geschäfts- und Branchenentwicklung Die gesamtwirtschaftlichen Bestimmungsfaktoren der Makroumwelt der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH sind in erster Linie durch politische und rechtliche Maßnahmen geprägt, welche Einfluss auf die Sortimentsplanung und Beschaffung oder die Nachfragestruktur der PHOENIX Vertriebszentren ausüben. Insbesondere Reformen im Gesundheitswesen führen zu einem stetigen Margenrückgang im Pharmamarkt. Signifikante Veränderungstendenzen auf Nachfrageseite (im Wesentlichen PHOENIX Vertriebszentren) sowie Angebotsseite (im Wesentlichen Lieferanten) konnten im Geschäftsjahr 2016/17 jedoch nicht beobachtet werden. Dies zeigt sich an der positiven Entwicklung des Umsatzvolumens des Zentrallagers im Geschäftsjahr 2016/17, welches um 59.743 TEUR über Vorjahresniveau liegt. Das Zentrallager beliefert in erster Linie die PHOENIX Vertriebszentren. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH haben sich gegenüber Vorjahr nicht geschäftsrelevant verändert. Durch das Angebot lieferantenspezifischer Logistikleistungen im Bereich Import und Pharmalogistik-Service konnten Umsatzsteigerungen erzielt werden. Das Geschäftsfeld Einzelimporte nach § 73.3 Arzneimittelgesetz liegt über Vorjahresniveau. Die Umsatzentwicklung im Vertriebssortiment liegt unter Vorjahresniveau, maßgeblich bedingt durch die Festbetragsanpassung einer Produktgruppe. Insgesamt zeichnete sich im Bereich Import und Pharmalogistik-Service ein zunehmender Bedarf nach individuellen Dienstleistungsangeboten ab, die auf das Marktumfeld der Lieferanten ausgerichtet sind. Im Bereich Corporate General Procurement erbringt die PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH für die nationalen und internationalen Konzerngesellschaften der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG Leistungen im Zusammenhang mit der Beschaffung von indirekten, d.h. nicht für das Handelswarengeschäft bestimmten, Gütern und Dienstleistungen. Dies umfasst sowohl die operative Bestellabwicklung (mit hauptsächlichem Fokus auf Deutschland) als auch die Definition und Umsetzung von länderübergreifenden, gruppenweit verbindlichen Einkaufsstrategien. Kundenentwicklung Die Gesellschaft befindet sich in einem Umfeld, das geprägt ist durch eine feste Kundenbasis der PHOENIX Vertriebszentren sowohl für den Geschäftsbereich Zentrallager als auch für den Geschäftsbereich Import und Pharmalogistik-Service. Insbesondere über letzteren Geschäftsbereich werden auch Apotheken außerhalb der Geschäftsbeziehungen zu den PHOENIX Vertriebszentren sowie andere Großhändler bedient. Personalbereich Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH 126 Mitarbeiter gegenüber 120 im Vorjahr. Gesamtbeurteilung Aufgrund der ökonomischen und organisatorischen Entwicklungen innerhalb der PHOENIX group beurteilt die Geschäftsführung der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH die wirtschaftliche sowie finanzielle Situation des Unternehmens positiv. Die geplante Anpassung des Dienstleistungsrahmenvertrags zwischen PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG und PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH wurde im Geschäftsjahr 2016/17 vollständig umgesetzt. Durch die Änderung wurde das bestehende Verrechnungspreismodell in Bezug auf zentrale Einkaufsaktivitäten so angepasst, dass es die gegenwärtige Funktions- und Risikoverteilung zwischen PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG und PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH bestmöglich reflektiert. Der angepasste Dienstleistungsrahmenvertrag sieht eine anteilige Weitergabe von Erträgen aus Lieferantendienstleistungen sowie Lieferantenboni an PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG vor. Dadurch soll die sachgerechte Allokation des Residualgewinns unter Berücksichtigung der jeweils ausgeübten Funktionen, übernommenen Risiken und eingesetzten Vermögensgegenstände gewährleistet werden. Die Ergebnisentwicklung um -TEUR 10.411 auf TEUR 12.646 ist in erster Linie auf diese Änderung zurückzuführen. Regulatorische Maßnahmen des Gesetzgebers, welche bei der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH zu Umsatz- und Ertragseinbußen führen können, sind entsprechend unserer Erwartungen nicht in Kraft getreten. Insgesamt verlief die geschäftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2016/17 günstig. Vor allem durch Umsatzsteigerungen in den Geschäftsfeldern Klinische Studien und Einzelimporte nach § 73.3 Arzneimittelgesetz konnten Ertragsausweitungen im Bereich Import und Pharmalogistik-Service generiert werden. Die Entwicklung im Bereich Corporate General Procurement verlief wie erwartet weitestgehend unabhängig von gesetzgeberischen bzw. regulatorischen Maßnahmen. Folglich kann festgestellt werden, dass die prognostischen Angaben im Lagebericht des Vorjahres mit den tatsächlichen Entwicklungen im Berichtsjahr übereinstimmend verlaufen sind. Mit der Überzeugung, den profitablen Wachstumskurs weiterhin fortsetzen zu können, erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2017/18 eine gegenüber 2016/17 weiterhin stabile Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage. 2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Die Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr 2016/17 mit TEUR 601.225 um TEUR 53.230 (9,7%) über Vorjahr. Die Steigerung der Umsatzerlöse ist maßgeblich auf den Umsatzanstieg des Zentrallagers zurückzuführen. Gleichzeitig war der Umsatz im Bereich Import und Pharmalogistik-Service leicht rückläufig. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit TEUR 545 um -TEUR 254 unter Vorjahr. Der Vorjahreswert beinhaltet diverse Einmaleffekte, darunter eine projektbezogene Gutschrift in Höhe von TEUR 60 aus dem Bereich General Procurement. Der Materialaufwand liegt mit -TEUR 579.876 um -TEUR 62.446 über Vorjahr (-TEUR 517.430). Die Materialaufwandsquote liegt bei 96,4% (Vorjahr 94,4%). Der Anstieg der Materialaufwandsquote ist bedingt durch die Umstellung des Vergütungsmodells im abgelaufenen Geschäftsjahr, wodurch IC-Gutschriften in Höhe von TEUR 10.978 ausgestellt und als Aufwand ausgewiesen wurden. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich um -TEUR 10.413 (-45,1%) gegenüber Vorjahr auf TEUR 12.687. Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen liegen mit TEUR 2.356 um TEUR -656 unter Vorjahr (TEUR 3.012). Die Aufwendungen aus der Ergebnisabführung belaufen sich auf -TEUR 12.646. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr (TEUR 23.057) um -TEUR 10.411. Vermögenslage Das Anlagevermögen liegt bei TEUR 8.573 und somit auf Vorjahresniveau (TEUR 8.567). Das Umlaufvermögen besteht größtenteils aus Warenvorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die IC Forderungen in Höhe von TEUR 18.527 bestehen im Wesentlichen gegenüber PIB (TEUR 16.032). Der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren liegt mit TEUR 25.479 um TEUR 9.396 unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 34.875). Hintergrund sind im Wesentlichen Bevorratungen im Zusammenhang mit einem ungeplanten Handelswarengeschäft (Wareneingangs-Wert MEUR 14) zum Geschäftsjahresende im Vorjahr, die zum Stichtag 31. Januar 2017 nicht durchgeführt wurden. Finanzlage Das Eigenkapital liegt mit TEUR 7.415 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 7.415). Die Eigenkapitalquote liegt bei 11,1% (Vorjahr 11,5%). Zum Bilanzstichtag bestand eine Forderung in Höhe von TEUR 16.032 gegen die PIB (VJ.: Forderung TEUR 7.020). Der negative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen durch den Abbau von Verbindlichkeiten gegenüber der PIB. Gegenläufig wirkte der Abbau der Vorräte. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR -107 und resultiert aus Anschaffungen im Sachanlagevermögen. Im Geschäftsjahr ergaben sich keine externen Finanzierungstätigkeiten. Die Finanzierung der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH ist über das zentrale Cash-Pooling der PIB gesichert. 3. NachtragsberichtDiesbezüglich verweisen wir auf den Anhang (Anlage 3). 4. Chancen- und RisikoberichtDurch eine positive Umsatzentwicklung unserer Kunden besteht die Möglichkeit einer Umsatz- und Ergebnisausweitung im Zentrallager sowie im Bereich Import und Pharmalogistik-Service. Bei der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH bestehen umfangreiche Planungs-, Genehmigungs-, Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme, die in ihrer Gesamtheit das Risikomanagementsystem bilden und in ihrer Funktionsweise dokumentiert sind. Die interne Revision der Konzernmuttergesellschaft prüft dieses System regelmäßig auf Angemessenheit, Funktionsfähigkeit und Effizienz. Über die Prüfungsfeststellungen wird der Geschäftsführung und dem Aufsichtsgremium regelmäßig Bericht erstattet. Im Wesentlichen prägen gesetzgeberische Maßnahmen die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Insbesondere Reformen im Gesundheitswesen führen zu einem stetigen Preisrückgang im Pharmamarkt. Weitere regulatorische Maßnahmen des Gesetzgebers würden bei der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH zu Umsatz- und Ertragseinbußen führen. Aus aktueller Sicht sind uns hierzu keine geplanten Maßnahmen bekannt. Die Entwicklung im Bereich Corporate General Procurement ist weitestgehend unabhängig von derartigen gesetzgeberischen/regulatorischen Maßnahmen. Für ihre Konzerndienstleistungen erhält die PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH Erträge aus der internen Verrechnung dieser Leistungen. Gegenwärtig sind keine Risiken erkennbar, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die einzelnen Risikofaktoren haben sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert, so dass die Gesamtrisikosituation im Wesentlichen gleich geblieben ist. 5. PrognoseberichtFür das laufende Geschäftsjahr 2017/18 gehen wir von einer stabilen Entwicklung des Zentrallagergeschäfts aus. Die Entwicklung im Geschäftsbereich Import und Pharmalogistik-Service wird ebenfalls stabil eingeschätzt. So ist in beiden Geschäftsbereichen eine auf Vorjahresniveau liegende Umsatzentwicklung zu erwarten. Bei der Virion medizinische und pharmazeutische Handelsgesellschaft mbH ist für das Geschäftsjahr 2017/18 ein über Vorjahresniveau liegendes Ergebnis nach Steuern geplant. Nach Abschluss der Planungsphase musste ein Kunde den Vertrieb eines Produktes aussetzen. Dies führt insofern zu einer negativen Planabweichung. Erwartet wird eine Ergebnisentwicklung auf Vorjahresniveau. Für die Param GmbH ist im Geschäftsjahr 2017/18 aufgrund des geplanten Umsatzwachstums mit einer leicht über Vorjahresniveau liegenden Ergebnisentwicklung zu rechnen. Zusammenfassend erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017/18 eine stabile Marktentwicklung auf dem Niveau des abgeschlossenen Geschäftsjahres, eine vergleichbare Umsatz- sowie - für die PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH insgesamt -auf Vorjahresniveau liegende Ergebnissituation. Für das Folgejahr 2018/19 sind hinsichtlich der Ergebnisentwicklung keine wesentlichen Abweichungen gegenüber dem Vorjahr zu erwarten. Im Rahmen unserer konsequenten Kostensenkungspolitik rechnen wir mit üblichen Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen. Das konsequente Kostenmanagement stellt langfristig einen strategischen Schwerpunkt dar, um bei etwaigen Beeinträchtigungen der Ertragslage entsprechend gegensteuern zu können. Daher sind größere Investitionen für das folgende Geschäftsjahr nicht zu erwarten.
Mannheim, 19. April 2017 PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH Gez. die Geschäftsführung Harald Eisenmann Dr. Tobias Bucher Stefan Pflug Bilanz zum 31. Januar 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016/2017
Anhang für 2016/17A. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern haben wir die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB um die Positionen 'Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Inkassogeschäften' erweitert. B. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH mit Sitz in Mannheim im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 7785 eingetragen. C. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wurden für die Steuerbilanz bis 31. Dezember 2010 die beweglichen Anlagegüter degressiv abgeschrieben. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Für Anlagegüter, die ab dem 1. Januar 2011 zugegangen sind, wird ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Anlagegegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, sind im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Einkaufspreisen bzw. zu durchschnittlichen Einstandspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder Reichweite werden Wertabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist wie im Vorjahr durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 0,5 % Rechnung getragen. Forderungen aus Inkassogeschäften werden wie im Vorjahr mit 0,3 % wertberichtigt. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen und die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit diesen Schulden verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände entspricht dem Marktpreis. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected Unit Credit Method" (Anwartschaftsbarwertmethode) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde - gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 - pauschal der durchschnittliche 10 jährige Marktzinssatz von 3,98 % (Vj. 4,29 %) verwendet. Bei der Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes wurde eine restliche Laufzeit von 15 Jahren zu Grunde gelegt. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,00 % (Vj. 2,00 %) berücksichtigt. Aufgrund der nach dem Wortlaut des § 253 Abs. 6 HGB nicht vorgesehenen Abführungssperre wird weiterhin das komplette Jahresergebnis an den Organträger abgeführt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt und berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt gemäß versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis eines Rechnungszinses von 1,59 % (Vj. 2,02 %). Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens mit einem Zinssatz von 3,20 % (Vj. 3,83 %) ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die in Fremdwährung bestehenden kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Aufgrund des Organschaftsverhältnisses fallen die latenten Steuern beim Organträger an. (3) Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016/17 ist auf Seite 10 in diesem Anhang dargestellt. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für die nachfolgend aufgeführten Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, welche damit auch verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB sind: Unmittelbare Beteiligungen
Zu (*): nach der Ergebnisabführung
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 16.032 (Vj. TEUR 7.020) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 139 (Vj. TEUR 394). Vermögensgegenstände mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 119 (Vj. TEUR 179) und Anschaffungskosten von TEUR 113 (Vj. TEUR 177) werden mit Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 233 (Vj. TEUR 410) verrechnet, ebenso die zugehörigen Aufwendungen und Erträge von TEUR 6 (Vj. TEUR 6). Der abführungsgesperrte Betrag i.S.d. § 268 Abs. 8 S. 3 HGB beläuft sich auf TEUR 6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 19. Gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB besteht für den Unterschiedsbetrag bei Bestehen einer Organschaft keine Abführungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Prämien/Gratifikationen, Jubiläumszuwendungen, Tantiemen, ausstehenden Urlaub sowie Altersteilzeit gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 248 (Vj. TEUR 29). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Geschäftsbereichen wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse setzen sich nach Regionen wie folgt zusammen:
Infolge der erstmaligen Anwendung der Vorschriften nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sind die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres nicht mit der Angabe für das Vorjahr vergleichbar. Bei Anwendung von § 277 Abs. 1 HGB i.d.F. BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 548.145 ergeben. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um TEUR 254 auf TEUR 545. Dabei gingen die Erträge aus nicht betriebstypischen sonstigen Geschäften gegenüber dem Vorjahr um TEUR 149 zurück, da diese Erträge im Rahmen der Umstellung auf die Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) im Berichtsjahr in die Umsatzerlöse umgegliedert wurden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 310 enthalten. (5) Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH haftet für die im Rahmen ihrer Inkassotätigkeit abzuwickelnden Beträge in Form einer selbstschuldnerischen Bürgschaft. Darüber hinaus haftet die Gesellschaft gemäß § 73 Abgabenordnung für solche Steuern des Organträgers, für welche die Organschaft zwischen beiden steuerlich von Bedeutung ist. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der positiven Geschäftsaussichten der PHOENIX International Beteiligungs GmbH, Mannheim, nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den Verpflichtungen aus Gebäudemietverträgen bestehen für das Geschäftsjahr 2017/18 TEUR 258 gegenüber verbundenen Unternehmen. Leasingverträge wurden zur Vermeidung des sofortigen Abflusses liquider Mittel geschlossen. Risiken aus den Leasing- und Mietverträgen bestehen in der Erfüllung der Raten- und Mietverpflichtungen. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt
Die Gesellschaft beschäftigte darüber hinaus im Geschäftsjahr 2016/17 keine Auszubildenden (Vj. 0). Organe Der Geschäftsführung der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH gehörten im Geschäftsjahr an:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9 HGB wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Die Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt, da es in die Angaben im Konzernabschluss der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim, einbezogen wird. Konzernverhältnisse Das gesamte Stammkapital der Gesellschaft wird von der PHOENIX International Beteiligungs GmbH, Mannheim, gehalten. Die PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co. KG, Mannheim, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim, einbezogen und ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, gemäß § 291 Abs. 1 HGB befreit. Der Konzernabschluss der PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG wird im Bundesanzeiger offen gelegt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Mannheim, 19. April 2017 PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH Gez. die Geschäftsführung Harald Eisenmann Dr. Tobias Bucher Stefan Pflug Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016/17
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PHOENIX Pharma-Einkauf GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2016 bis 31. Januar 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 19. April 2017 Ernst
& Young GmbH
Weidle, Wirtschaftsprüferin Kerber, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31.01.2017 wurde am 17.07.2017 festgestellt. |
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