Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 17859
Eingetragen
17.6.2009
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der Backes Holding AG & Co. KG, deren Geschäftsgegenstand gerichtet ist auf den Erwerb, das Halten, Verwalten und die Verwertung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften und von übrigem Vermögen sowie die Ausübung von Führungs-, Controlling- und DIenstleistungsausgaben; ausgeschlossen sind jedoch Bankgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sebastian Backes
seit 4.9.2024
Vorstandsmitglied
Mark Welter
seit 28.9.2023
Prokura
Kathrin Peter
seit 28.9.2023
Prokura
Dirk Emser
seit 16.4.2010
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gartenstraße 12, 66636 Tholey-Hasborn
Auf der Heide 2, 66636 Tholey-Hasborn

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Backes AG

Tholey

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Backes-Gruppe ist regionaler Komplettanbieter für Straßen- und Tiefbau, insbesondere Asphaltbau, Deponiebau und größere Erschließungsmaßnahmen. Die Bauleistungen werden mit einem hochqualifizierten Mitarbeiterstamm und einem modernen Maschinenpark ausgeführt.

Nach dem Grundsatz "Aus Überzeugung mehr leisten" sind die Ziele der Gruppe die qualitativ hochwertige und termingerechte Umsetzung der Bautätigkeit, die Sicherung des Bestandes der Unternehmen und damit auch die Sicherung der Arbeitsplätze in der Region.

Die Backes AG vereint die eigenständigen, spartenbezogenen Tochtergesellschaften in einer zukunftsorientierten Holdingstruktur.

Sie bündelt leistungsfähige Unternehmen aus der Baubranche zu einem effizienten Gesamtkonzept. Diese Konstellation ermöglicht es Baumaßnahmen effizient, ressourcenschonend und in der gewünschten Qualität abzuwickeln.

In ihrer Funktion als Holding werden die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen durch eine spartenübergreifende Steuerung der Finanzen, Logistikdienstleistungen und Investitionen unterstützt.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland und Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr ab. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. Alles dies belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Deutschland hat mit der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zwei außergewöhnliche und sich überlappende Krisen erlebt. Die Bundesregierung hat darauf mit umfassenden Stabilisierungsmaßnahmen reagiert.

Die Lage auf den Energiemärkten hat sich in Deutschland seit Herbst 2022 deutlich entspannt. Die Energiekosten sind sowohl in Bezug auf Strom als auch in Bezug auf Gas wieder auf ein deutlich geringeres Niveau zurückgefallen als zu Spitzenzeiten während des ersten Jahres des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine. Jedoch liegt das Niveau bei den Großhandelspreisen für Erdgas und für Strom über dem langjährigen Niveau. Zukunftspreise (sog. Futures) zeigen derzeit an, dass dies zumindest auch in den nächsten zwei Jahren so bleiben könnte.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich:

Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte.

Entwicklung Bauhauptgewerbe

Die Bauindustrie spricht von einem "schwachen" Baujahr 2023. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt in allen Betrieben 2023 ca. € 162,6 Mrd., nach € 160,4 Mrd. im Jahr 2022. Nominal stieg der Umsatz um 1,3 %, real verzeichnete er jedoch einen Rückgang von 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7 %.

Dabei verlief die Umsatzentwicklung nach Größenklassen der Unternehmen und Bausparten sehr unterschiedlich. Die Umsatzsteigerung um nominal 1,3 % ist der Saldo einer zweigeteilten Entwicklung. Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten einen Umsatzzuwachs um 3,5 %, während die Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten einen Verlust von 3,2 % einfuhren. (Der Anteil am Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten liegt bei ca. 70 %.) Während der Hochbau mit einem nominalen Umsatzrückgang um 2,2 % schloss, stiegen die Umsätze im Tiefbau um 7,5 %. Insbesondere die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau kostete den Hochbau Kraft. Den Tiefbau stützen Projekte der Energie- und Mobilitätswende.

Die Umsatzentwicklung war weiter stark preisgetrieben, aber mit im Jahresverlauf deutlich fallender Tendenz.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von € 102,3 Mrd. lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Nachdem es dem Bauhauptgewerbe in den Vorjahren noch gelungen war, jeweils einen Beschäftigtenzuwachs von ca. 20.000 Beschäftigten und in 2022 noch von ca. 15.000 Beschäftigten zu generieren, ist dieser Prozess angesichts der Nachfrageschwäche in 2023 eingebremst worden. Nach 926.660 Beschäftigten im Jahr 2022 sind in den Unternehmen des Bauhauptgewerbes 2023 jahresdurchschnittlich 927.780 Beschäftigte tätig. Das schmale Plus von 1.120 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr ist dem Zuwachs in den Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten zuzuschreiben. Hier betrug der Beschäftigtenzuwachs knapp 6.700 Beschäftigte, wohingegen die kleineren Unternehmen ca. 5.600 Beschäftigte verloren.

Der Wohnungsbau war 2023 durch eine Nachfrageschwäche geprägt, was zu einem Rückgang der Baugenehmigungen und der Auftragsbestände führte. Maßgeblich hierfür war das anhaltend hohe Zinsniveau für Immobilienkredite. Aber auch das immer noch hohe Preisniveau für Bauleistungen, aber auch für die Lebenshaltung, wirkten bremsend auf die Nachfrage.

Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung uneinheitlich. Während der Tiefbau von Projekten im Bereich Energie- und Mobilitätswende profitierte, war der Hochbau aufgrund konjunktureller Stagnation rückläufig. So bringen die vier Netzbetreiber den Stromtrassenausbau voran. Hier sind im letzten Jahr große Lose an den Markt gekommen. Auch der Ausbau schienengebundenen Verkehrs bei der Deutschen Bahn aber auch im regionalen Personenverkehr erreicht jetzt den Baumarkt.

Im öffentlichen Bau gab es bei der Orderentwicklung Unterschiede zwischen Hoch- und Tiefbau. Im Hochbau gab es seit dem Sommer einige Impulse, zuletzt auch gepuscht durch Großprojekte. Dies hat hier auch zu einem erkennbaren Zuwachs der Auftragsbestände geführt, die zum Ende Jahres 2023 um nominal € 1,2 Mrd. höher ausfallen als vor Jahresfrist (+23,5 %). In den anteilig umsatzstarken Tiefbausparten fielen die Impulse insgesamt flacher aus. Der Umsatz im öffentlichen Bau erreichte 2023 insgesamt ca. € 44,6 Mrd. ein nominaler Zuwachs um 6 %, real ein Rückgang um ca. 1 %.

Die zunehmenden Insolvenzen im Bauhauptgewerbe sind vor allem auf steigende Kosten und verstärkten Preiswettbewerb zurückzuführen. Eine Stabilisierung der Insolvenzzahlen wird erwartet, sobald sich die Nachfrage nach Bauleistungen wieder erholt.

Entwicklung saarländisches Bauhauptgewerbe

Im letzten Jahr verzeichnete das saarländische Bauhauptgewerbe Umsatzrückgänge. In 2023 wurde ein baugewerblicher Umsatz von € 986 Mio. erwirtschaftetet. Nach Auskunft des Statistischen Amtes hat sich damit das Vorjahresergebnis um 5,0 % verringert. So wurde im Tiefbau mit € 532 Mio. das Vergleichsergebnis um 6,5 % verfehlt, der Hochbau wies mit € 453 Mio. ebenfalls ein Minus von 3,3 % aus. Dabei fielen die Umsatzverläufe in den einzelnen Bausparten unterschiedlich aus. Im Wohnungsbau betrug der Umsatz € 144 Mio., was einem Rückgang von 22,4 % entspricht. Der Straßenbau verzeichnete ebenfalls ein Minus von 21,4 % und beendete das Jahr 2023 mit einem Umsatz von € 148 Mio. Hingegen konnte der "gewerbliche Bau" das Jahr mit einem Umsatzplus von 9,3 % auf € 404 Mio. abschließen, wozu sowohl der gewerbliche Hochbau mit einem Umsatz von € 251 Mio. (+4,8 % zum Vorjahr) als auch der gewerbliche Tiefbau mit € 153 Mio. (+17,6 % zum Vorjahr) beitrugen.

Die 2023 entgegengenommenen Aufträge kumulierten sich auf € 880 Mio. und blieben damit um 0,5 % unter dem Vorjahresniveau.

Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, beschäftigten die Betriebe des saarländischen Bauhauptgewerbes im Jahresdurchschnitt 5.284 Personen und damit 0,7 % weniger als im Vorjahr. Das Arbeitsvolumen fiel mit 6,25 Mio. geleisteter Arbeitsstunden um 1,2 % geringer aus. Dabei wurden im Tiefbau 1,6 % und im Hochbau 0,5 % weniger Stunden abgerechnet.

(Quelle: i.W. AGV Bau Saar, Zentralverband Deutsches Baugewerbe und Statistisches Bundesamt)

(Die Angaben zum Baugewerbe im Saarland betreffen Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten)

C. Ertragslage

Bauleistungs- und Ergebnisentwicklung

(Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich auf die Daten der Gewinn- und Verlustrechnung unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlich außerordentlicher und neutraler Ergebniseffekte.)

Die Backes-Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ein deutlich positives Jahresergebnis erwirtschaften.

In einem anhaltend schwierigen bauwirtschaftlichen Umfeld im Saarland konnten wir auf der Grundlage stabiler Auftragsbestände in 2023 eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung in Ausführung befindlicher Bauaufträge sowie aktivierter Eigenleistungen) von T€ 71.016 (Vorjahr T€ 70.272) generieren.

Nach Abzug der Fremdleistungen von T€ 16.304, die sich um T€ 806 vermindert haben, ergibt sich eine Eigenleistung von T€ 54.712, die um T€ 1.550 (bzw. 2,9 %) über dem Vorjahreswert von T€ 53.161 liegt.

Bei auftragsspezifisch gesunkenen Materialaufwendungen erhöhte sich der Rohertrag um T€ 1.756 (bzw. 5,5 %) auf T€ 33.467 im Berichtsjahr.

Im Kostenbereich haben sich im Wesentlichen die Personalaufwendungen durch Tarifanpassungen um T€ 288 bzw. 1,2 % erhöht. Ebenso sind die Abschreibungen auf Grund der Investitionen des Vor- sowie des Berichtsjahres um T€ 226 bzw. 8,5 % angestiegen. Daneben haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen überwiegend bedingt durch gestiegene Versicherungsbeiträge und Gebühren um T€ 241 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen durch höheren erhaltenen Schadenersatz um T€ 156 bzw. 30,8 % angestiegen.

Folglich beläuft sich das EBIT (Ergebnis vor Finanz- und Beteiligungsergebnis, Steuern und neutralem/außerordentlichem Ergebnis) auf T€ 3.689 (Vorjahr T€ 2.532).

Unter Berücksichtigung von Beteiligungs-, Finanz-, neutralem und außerordentlichem Ergebnis sowie der Ertragsteuern liegt der Konzernjahresüberschuss bei T€ 2.965 nach T€ 2.536 im Vorjahr.

In unserer Rechnungslegung haben wir alle uns bekannten Risiken, insbesondere aus laufenden und abgeschlossenen Bauvorhaben sowie Gewährleistungsansprüchen, berücksichtigt.

D. Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme von T€ 41.766 (Vorjahr T€ 34.890) erhöhte sich um T€ 6.876 bzw. 19,7 %.

In das Anlagevermögen von T€ 24.782 (Vorjahr T€ 16.800) wurden T€ 10.926 investiert, denen Abschreibungen von T€ 2.925 gegenüberstanden. Hierbei wurden Erneuerungs- und Erweiterungsinvestitionen i.H.v. T€ 1.755 bei den technischen Anlagen und Maschinen und T€ 1.285 bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Darüber hinaus wurden Anzahlungen i.H.v. T€ 7.476 in die Errichtung einer neuen Asphaltmischanlage geleistet.

Das Umlaufvermögen (einschl. aktiver Rechnungsabgrenzungsposten) ist in Summe gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.106 zurückgegangen. Innerhalb des Postens haben sich die Vorräte um T€ 443 und die flüssigen Mittel um T€ 1.245 (wegen der Veränderung verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung (Anlage I/3)) verringert, dem gegenüber steht ein Anstieg der Forderungen (einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten) um T€ 583.

Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis wurden bei einem Unternehmen unserer Gruppe, der Backes Bauunternehmung AG & Co. KG, im Geschäftsjahr 2023 T€ 600 in die Rücklagen eingestellt. Die Eigenkapitalquote liegt in Folge der investitionsbedingt gestiegenen Bilanzsumme bei 11,8 % (Vorjahr 12,4 %).

Die Rückstellungen von T€ 6.096 haben sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 6.796) um T€ 700 verringert. Diese entfallen im Wesentlichen auf den Personalbereich, Garantiearbeiten sowie ausstehende Eingangsrechnungen.

Die Verbindlichkeiten sind als Saldo gegenläufiger Entwicklungen insgesamt um T€ 6.905 auf T€ 30.496 (Vorjahr: T€ 23.591) angestiegen. So haben sich u.a. die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.W. investitionsbedingt um T€ 5.701 auf T€ 19.424, die erhaltenen Anzahlungen um T€ 510 auf T€ 1.374 und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergebnisbedingt um T€ 2.266 auf T€ 2.956 erhöht. Dagegen haben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 832 auf T€ 3.269, gegenüber Arbeitsgemeinschaften um T€ 391 auf T€ 192 sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 340 auf T€ 3.188 abgenommen.

Die Liquidität unserer Unternehmensgruppe ist geordnet und war jederzeit gesichert. Unsere Zahlungsverpflichtungen konnten wir jederzeit unter Ausnutzung der Skontovereinbarungen erfüllen.

Der Brutto-Cash-flow als Ausdruck der Selbstfinanzierungskraft ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 613 auf T€ 5.718 angestiegen.

Wir verfügen bei unseren Hausbanken über ausreichende Barkreditlinien.

Der in unserer Branche sehr wichtige Avalkreditbedarf für Bauprojekte ist durch bestehende Avalkreditlinien sichergestellt. Dieser ist zum Stichtag bei weitem nicht ausgeschöpft.

Personal

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es neben den notwendigen Neueinstellungen keine wesentlichen Veränderungen im "operativen" Personalbestand.

Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) verminderte sich leicht von 331 Arbeitnehmern im Vorjahr auf 327 zum 31.12.2023.

Aktuell bilden wir 21 Personen (Vorjahr 22 Personen) in den gewerblichen, technischen und kaufmännischen Berufsbildern aus. Zur Sicherung zukünftiger Fachkräfte kommt der betrieblichen Ausbildung eine herausragende Bedeutung zu.

E. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wesentliche Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

Das Risikomanagement ist ein bedeutender Bestandteil unserer Managementprozesse und hilft die Geschäftsrisiken möglichst zu vermeiden, zumindest frühzeitig zu erkennen und die daraus resultierenden Gefahren für den Konzern zu minimieren.

Unsere zeitnahen und kontinuierlichen Planungs- und Hochrechnungen sowie Plan-Soll-Ist-Abweichungsanalysen dienen als internes Frühwarn- und Kontrollsystem. Sie sollen bei der Erreichung der Unternehmensziele unterstützen sowie das Risikobewusstsein auf allen Unternehmensebenen fördern und schärfen. Dieser Prozess wird in unserem Haus dezentral gelebt und zentral überwacht und gesteuert. Integrierte Liquiditätsplanungen schränken die Finanzrisiken ein.

Die Marktrisiken sind in der Baubranche überdurchschnittlich von saisonalen Schwankungen und der finanziellen Situation der öffentlichen Hand geprägt. Diesen Risiken versuchen wir durch strategische Erweiterung und Anpassung unserer Angebotspalette zu begegnen.

Die wirtschaftlich optimale Beschaffung von Baustoffen und Nachunternehmerleistungen gehört zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren. Hierzu betreiben wir ein umsichtiges und möglichst vorausschauendes Beschaffungsmanagement und bauen dabei auf langjährig erprobte Geschäftspartnerschaften mit leistungsstarken Gesellschaften.

Mögliche IT-Risiken mit Datenverlusten und unberechtigten Zugriffen Dritter begegnen wir mit dem Einsatz standardisierter Hard- und Softwareprodukte führender Hersteller. Unsere IT-Prozesse unterliegen zudem einer regelmäßigen Prüfung durch einen externen Datenschutzbeauftragten mit der Zielsetzung, die ständige Systemverfügbarkeit sicherzustellen.

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten sind im vorliegenden Jahresabschluss vollständig berücksichtigt.

Externe Risiken mit Einfluss auf die Leistungs- und Ertragsentwicklung sehen wir in der weiteren Entwicklung der Ereignisse in Ost-Europa sowie sonstiger handels- und geopolitischer Risiken und der damit einhergehenden fehlenden Verfügbarkeit von Baumaterialien sowie der künftigen Preisentwicklung der Roh- und Betriebsstoffe. Des Weiteren liegen Risiken in der Ausgestaltung der Finanzbudgets der öffentlicher Haushalte sowie in dem Mangel an Personal, insbesondere Fachpersonal.

Die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges stellen Ausnahmesituationen dar, die erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und mithin auch erhebliche Einflüsse auf die Bau- und Stahlbranche haben. Zum derzeitigen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass hierdurch auch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gruppe beeinflusst werden kann.

Aktuell können wir keine Einzelrisiken feststellen, welche allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

Chancen

Chancen der zukünftigen Entwicklung sehen wir in der weiteren konsequenten strategischen Ausrichtung unserer Gruppenunternehmen in deren Kompetenzfeldern sowie der weiteren Schaffung und Nutzung von Synergien innerhalb der Konzernunternehmen.

Prognose

Die Gemeinschaftsdiagnose der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute prognostiziert für das Jahr 2024 einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 0,1 % und für das Jahr 2025 um 1,4 % (Stand: März 2024). Damit revidieren die Institute ihre Prognose vom Herbst 2023 für das laufende Jahr deutlich um 1,2 %-Punkte, während die Prognose für das Jahr 2025 nahezu unverändert bleibt (Rücknahme um 0,1 %-Punkte). Diese geht aber mit einem um über € 30 Mrd. geringeren Volumen der Wirtschaftsleistung einher.

Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen.

Derzeit bewegt sich die Wirtschaftsleistung auf einem Niveau, das kaum über dem vor der Pandemie liegt. Seitdem tritt die Produktivität auf der Stelle, und die inzwischen um über 600.000 höhere Zahl der Erwerbstätigen kompensiert im Wesentlichen nur die niedrigere durchschnittlich geleistete Arbeitszeit. Hierbei spielt allerdings auch der gegenüber dem Trend weiterhin stark erhöhte Krankenstand eine Rolle. Sofern sich dieser - wie unterstellt - bis zum Ende des kommenden Jahres zurückbildet, steht wieder ein um 1,5 % höheres Arbeitsvolumen zur Verfügung.

Kaum verändert ist auch das Bild für die Bauinvestitionen, die insbesondere unter dem sehr schwachen Wohnungsbau leiden, der erst in der zweiten Hälfte des Prognosezeitraums - nach dann vier rückläufigen Jahren in Folge - nur langsam und auf dürftigem Niveau expandieren dürfte. Deutlich getrübt ist nun aber der Ausblick für die Unternehmensinvestitionen. Nicht nur der Wirtschaftsbau geht durch ein tieferes Tal, auch die Ausrüstungsinvestitionen expandieren zunächst deutlich schwächer und auf niedrigem Niveau; auch deshalb, weil die fortwährende Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik den Attentismus unter den Unternehmen nährt. Eine durchgreifende Verbesserung des Investitionsklimas ist daher nicht in Sicht. So bewegen sich die Unternehmensinvestitionen trotz der erwarteten Belebung im kommenden Jahr dann auf dem Niveau des Jahres 2017.

Insgesamt werden die Verbraucherpreise um 2,3 % im laufenden und um 1,8 % im kommenden Jahr ansteigen. Bereinigt um den dämpfenden Effekt der Energiepreise ergeben sich Kerninflationsraten von 2,8 % (2024) und 2,3 % (2025).

Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich dennoch merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 87,8 Punkte gestiegen, nach 85,7 Punkten im Februar. Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen fielen deutlich weniger pessimistisch aus. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich. Die deutsche Wirtschaft sieht einen Silberstreif am Horizont.

Auch im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gestiegen. Die aktuelle Lage wurde etwas besser beurteilt. Nach dem historischen Tief im Vormonat legten die Erwartungen etwas zu. Die Aussichten bleiben jedoch düster.

Die Bauwirtschaft in Deutschland wird jedoch im Jahr 2024 voraussichtlich von der anhaltenden staatlichen Unterstützung und Infrastrukturinvestitionen profitieren, gleichzeitig jedoch Herausforderungen durch erhöhte Baukosten und ein potenziell hohes Zinsniveau gegenüberstehen. Diese Faktoren werden zusammen das Wachstum und die Stabilität der Branche maßgeblich beeinflussen.

Wir werden weiterhin durch gezieltes Kosten- und Personalmanagement sowie weitere Produktivitätssteigerungen unser Verbesserungspotenzial unter den gegebenen Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft optimieren.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir auf Basis unserer Unternehmensplanung bei konstantem Umsatzvolumen wiederum ein positives Jahresergebnis, auf ähnlichem Planniveau wie im Jahr 2023.

 

Tholey, den 21.05.2024

Backes AG

gez.

Hermann Backes

Dirk Emser

und

Stefan Klein

Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 24.781.969,47 16.800.201,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 203.289,03 259.983,45
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 203.289,03 259.983,45
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
II. Sachanlagen 23.949.482,26 15.931.401,57
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.970.250,61 6.134.238,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.003.125,15 3.844.890,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.457.475,94 3.206.755,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.518.630,56 2.745.517,24
III. Finanzanlagen 629.198,18 608.816,61
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 629.198,18 608.816,61
B. Umlaufvermögen 16.474.051,83 17.749.621,52
I. Vorräte 2.604.015,72 3.047.327,19
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 856.995,61 608.597,71
2. In Ausführung befindliche Bauaufträge 1.747.020,11 2.438.729,48
a. Geleistete Arbeiten 11.182.579,00 13.227.707,00
b. Erhaltene Anzahlungen -9.435.558,89 -10.788.977,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.664.192,69 12.251.430,93
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.569.336,04 8.852.437,44
2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 1.133.216,40 705.812,31
3. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 14.269,49 0,00
4. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 514.102,14 1.023.700,44
5. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 322.765,02
6. Sonstige Vermögensgegenstände 1.433.268,62 1.346.715,72
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.205.843,42 2.450.863,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 509.854,70 340.082,74
Bilanzsumme, Summe Aktiva 41.765.876,00 34.889.905,89

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.907.753,94 4.329.937,29
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 56.776,11 56.776,11
III. Gewinnrücklagen 2.751,00 2.751,00
1. gesetzliche Rücklage 2.751,00 2.751,00
IV. Konzernbilanzgewinn 141.497,91 134.145,71
V. Nicht beherrschende Anteile 4.656.728,92 4.086.264,47
1. Ausgleichsposten für Anteie der Kommanditisten der Backes Holding AG & Co. KG 4.656.728,92 4.086.264,47
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 266.000,00 172.762,00
C. Rückstellungen 6.095.853,63 6.796.254,98
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.706.519,00 1.874.160,00
2. Steuerrückstellungen 137.671,00 122.911,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.251.663,63 4.799.183,98
D. Verbindlichkeiten 30.496.268,43 23.590.951,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.423.783,04 13.722.732,05
2. Erhaltene Anzahlungen 1.373.901,12 864.310,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.268.546,61 4.100.796,93
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 94.729,95 92.100,16
5. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 0,00 10.746,12
6. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 191.900,59 583.011,80
7. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.955.836,16 689.755,51
8. Sonstige Verbindlichkeiten 3.187.570,96 3.527.499,05
davon aus Steuern 1.705.709,41 2.141.338,89
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 402.649,11 380.379,60
Bilanzsumme, Summe Passiva 41.765.876,00 34.889.905,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 71.660.753,67 71.648.023,40
2. Verminderung (-) des Bestandes an in Ausführung befindlichen Bauaufträgen -2.045.128,00 -1.626.472,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.400.000,00 250.000,00
4. Gesamtleistung 71.015.625,67 70.271.551,40
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.301.491,02 1.556.341,99
6. Materialaufwand -37.548.215,68 -38.559.775,48
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.244.141,91 -21.449.348,28
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -16.304.073,77 -17.110.427,20
7. Rohergebnis 34.768.901,01 33.268.117,91
8. Personalaufwand -23.629.766,22 -23.333.261,03
a) Löhne und Gehälter -17.794.947,84 -17.476.550,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.834.818,38 -5.856.710,16
davon für Altersversorgung -83.886,10 -18.069,38
9. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.891.676,38 -2.665.430,25
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.053.432,13 -3.788.004,29
11. Erträge aus Beteiligungen aus assoziierten Unternehmen 8.396,40 8.846,42
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.573,32 46.539,29
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen -33.000,00 -24.750,00
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -577.926,91 -441.262,05
davon aus Abzinsung -33.114,00 -36.054,00
15. Aufwendungen aus Verlustübernahme assoziierter Unternehmen -10.078,31 -3.721,93
16. Steuern vom Einkommen und Ertrag -667.255,96 -513.076,32
17. Ergebnis nach Steuern 2.981.734,82 2.553.997,75
18. Sonstige Steuern -17.263,83 -18.309,98
19. Konzernjahresüberschuss 2.964.470,99 2.535.687,77
20. Konzerngewinnvortrag 134.145,71 120.237,82
21. Nicht beherrschende Anteile = anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn -2.957.118,79 -2.521.779,88
Konzernbilanzgewinn 141.497,91 134.145,71

Kapitalflussrechnung

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG ZUM 31.12.2023 2023
T€
2022
T€
1. Operativer Bereich
Konzernjahresüberschuss 2.964,5 2.535,7
Abschreibungen
- Immat. Vermögensgegenstände u. Sachanlagen 2.891,7 2.665,4
- Finanzanlagen (abzgl. Zuschreibungen) 29,6 21,1
Veränderung Pensionsrückstellungen -167,7 -117,4
Brutto-Cash-flow 5.718,1 5.104,8
Gewinne aus Anlageabgängen -117,2 -289,8
Veränderung des Nettoumlaufvermögens
- Verringerung (+) / Erhöhung (-) kurzfristiger Aktiva -397,6 -1.649,1
- Verringerung (-) / Erhöhung (+) kurzfristiger Passiva -1.619,4 200,1
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 477,2 358,7
Erträge (-) / Verlustübernahmen aus Beteiligungen 1,7 -5,1
Ertragsteueraufwand 667,3 513,1
Ertragsteuerzahlungen -708,5 -1.042,2
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.021,6 3.190,5
2. Investitionsbereich
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 140,1 290,1
Auszahlungen für Investitionen -10.926,0 -5.575,9
Erhaltene Investitionszuschüsse 93,2 172,8
Erhaltene Zinsen 67,6 46,5
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -10.625,1 -5.066,5
3. Finanzierungsbereich
Aufnahme von Darlehen 21.027,6 16.812,2
Tilgung von Darlehen -15.326,6 -11.110,8
Saldo Einlagen (+) / Entnahmen (-) Gesellschafterdarlehen 202,2 -4.642,3
Gezahlte Zinsen -544,8 -405,2
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit 5.358,4 653,9
4. Finanzmittelbestand
Zahlungswirksame Veränderungen des
Finanzmittelbestands (Zwischensummen 1. - 3.) -1.245,1 -1.222,1
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 2.450,9 3.673,0
Finanzmittelbestand am Ende Geschäftsjahres 1.205,8 2.450,9
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands:
Guthaben bei Kreditinstituten 1.205,8 2.450,9
Kontokorrentkredite 0,0 0,0
1.205,8 2.450,9

Eigenkapitalspiegel

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS ZUM 31.12.2023

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklagen
Gewinnrücklagen
Bilanzgewinn
Stand 31.12.2022 50.000,00 56.776,11 2.751,00 134.145,71
Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 7.352,20
Gewinngutschriften auf Verbindlichkeitskonten der Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2023 50.000,00 56.776,11 2.751,00 141.497,91
Ausgleichsposten für Kommanditisten der Backes Holding AG & Co. KG Konzerneigenkapital
Stand 31.12.2022 4.086.264,47 4.329.937,29
Jahresüberschuss 2.957.118,79 2.964.470,99
Gewinngutschriften auf Verbindlichkeitskonten der Gesellschafter -2.386.654,34 -2.386.654,34
Stand 31.12.2023 4.656.728,92 4.907.753,94

KONZERNANHANG FüR DAS GESCHäFTSJAHR 2023

I. Allgemeines

Die Backes AG ist Mutterunternehmen der Backes-Gruppe. Sie hat ihren Sitz in Tholey und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken unter der Nummer HR B 17859 eingetragen.

Die Gesellschaft ist zum 31.12.2023 gem. § 290 i.V. mit § 293 Abs. 1 HGB zur Erstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Der Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzerngewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata gem. § 298 i.V. mit § 266 Abs. 2 und 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zu Grunde.

Die Konzernbilanz und die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 298 i.V. mit § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um folgende Posten erweitert:

- Beteiligungen an assoziierten Unternehmen,

- In Ausführung befindliche Bauaufträge,

- Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen,

- Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen,

- Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften,

- Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern,

- Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen,

- Verminderung des Bestands an in Ausführung befindlichen Bauaufträgen,

- Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen,

- Aufwendungen aus Verlustübernahme assoziierter Unternehmen.

Anpassung von Vorjahreszahlen

Zur besseren Vergleichbarkeit wurden Aufwendungen für Gerätemieten in Höhe von € 140.100,36 aus dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" in den Posten "Aufwendungen für bezogene Leistungen" umgegliedert.

II. Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz

1.1. Konsolidierungskreis

Zum 31.12.2023 besteht der Kreis der konsolidierten Unternehmen aus der Backes AG als Muttergesellschaft und nachstehenden Tochtergesellschaften im Sinne des § 290 bzw. § 311 HGB:

Name, Sitz, Anteil der Muttergesellschaft am Kapital:

1.1.1. Verbundene Unternehmen

a) Backes Holding AG & Co. KG, Tholey, 0 %

b) Backes Bauunternehmung AG & Co. KG, Tholey, 100 %

c) Ewald Blum GmbH Straßen- und Tiefbau, Tholey, 100 %

d) Backes Transport und Schlackenaufbereitung GmbH, Tholey, 100 %

e) Diesler Tief- und Straßenbau GmbH, Tholey, 100 %

f) Wolff Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG, Saarbrücken, 100 %

g) Wolff Tief- und Straßenbau Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Saarbrücken, 100 %

h) Asphalt Baustoffe Schaumberg GmbH & Co. KG, Tholey, 100 %

i) Asphalt Baustoffe Schaumberg Geschäftsführungs-GmbH, Tholey, 100 %

Die Tochtergesellschaften zu a), b), f) und h) machen gem. § 264 b HGB und die Tochtergesellschaft zu e) gem. § 264 Abs. 3 HGB von den Befreiungsvorschriften bezogen auf die Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger sowie die Tochtergesellschaften zu b) und f) von der Aufstellung eines Lageberichts Gebrauch.

1.1.2. Assoziierte Unternehmen

a) AWS Asphaltwerk Saarbrücken GmbH & Co. KG, Saarbrücken, 50 %

b) AWS Asphaltwerk Saarbrücken Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Saarbrücken, 50 %

c) Mogat Gussasphalt GmbH & Co. KG, Saarbrücken, 50%

d) GAWS Gussasphaltwerk Saarbrücken GmbH & Co. KG, Saarbrücken, 50%

Die Unternehmen wurden auf Grund des maßgeblichen Einflusses der Muttergesellschaft auf die Geschäfts- und Finanzpolitik der Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis einbezogen.

1.2. Anteilsbesitz

Die Backes Bauunternehmung AG & Co. KG hält zum Bilanzstichtag nachstehenden, nicht zum Konsolidierungskreis gehörenden Anteilsbesitz:

Name Sitz Beteiligungsquote
in %
letztes Jahresergebnis 2023
Eigenkapital 31.12.2023
a) ATV-Vermögensverwaltungs-GmbH Tholey 28,0 -- --
b) DKSM Sp.z.o.o., Dolnoslaskie Kapalnie Suroskow Mineralnych Sp.z.o.o. Jelenia Gora (Polen) 37,5 -- --

Auf die Angaben bezüglich Eigenkapital bzw. Jahresergebnis wurden gem. § 313 Abs. 2 Nr. 4 Satz 2 HGB auf Grund untergeordneter Bedeutung gemäß § 313 Abs. 3 Satz 4 HGB verzichtet.

III. Konsolidierungsmethoden

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse schließen alle auf den 31. Dezember ab.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurde, bei den einbezogenen Gesellschaften, deren Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vor Anwendung des BilMoG lag (01.01.2010), die Buchwertmethode gem. Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB fortgesetzt.

Die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen wurden mit dem anteiligen Eigenkapital im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verrechnet. Für danach folgende Erwerbe wurde die Neubewertungsmethode angewandt.

Bei der Erstkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge wurden auf diejenigen Vermögensgegenstände verteilt, die stille Reserven enthalten. Soweit diese der Abnutzung unterliegen, wurden Abschreibungen entsprechend der Restnutzungsdauer erfolgswirksam verrechnet.

Passive Unterschiedsbeträge haben vornehmlich Eigenkapitalcharakter und sind von untergeordneter Bedeutung.

Unter den Ausgleichsposten für Anteile der Kommanditisten werden auf diese entfallende Anteile am Eigenkapital ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb der Konzernunternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wurde auf Grund untergeordneter Bedeutung gem. § 304 Abs. 2 HGB verzichtet.

Die assoziierten Unternehmen wurden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Der Unterschied zwischen Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital wurde auf T€ 224,2 fortgeschrieben.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Konzernabschluss erfassten Einzelabschlüsse (einschließlich assoziierter Unternehmen) wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gemäß den Vorschriften des HGB aufgestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei den Anlagen im Bau wurden die darauf entfallenden Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen.

Die Abschreibungen auf die Zugänge bei Vermögensgegenständen des beweglichen Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden zeitanteilig vorgenommen. Für im Berichtsjahr zugegangene "Geringwertige Wirtschaftsgüter" mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 und nicht mehr als € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind, unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips, mit den Anschaffungskosten bewertet. Für Ersatzteile und Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet.

Die Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge erfolgte zu Herstellungskosten, gegebenenfalls aber mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Soweit in einzelnen Aufträgen Verlustrisiken bestehen, sind diese bei den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. In die Herstellungskosten sind angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten einbezogen. Kosten für den Vertrieb und Fremdkapitalzinsen blieben unberücksichtigt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zu Nennwerten erfasst und soweit ein Aktivwert gegenübersteht, offen vom Bestand der geleisteten Arbeiten abgesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die Forderungen aus fertigen, noch nicht abgerechneten Bauaufträgen mit den vereinbarten Preisen abzüglich angemessener Abschläge für noch anfallende Kosten (Abrechnungskosten, Rechnungskürzungen, etc.) angesetzt.

Die Forderungen aus abgerechneten Leistungen sind um zu erwartende Abstriche der Auftraggeber und Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken gemindert. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen assoziierte und nahe stehende Unternehmen sowie gegen Gesellschafter sind zum Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.

Die Forderungen gegen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften sind unter Berücksichtigung zeitlicher Buchungsunterschiede mit deren Verrechnungskonten abgestimmt. Sie enthalten den lfd. Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie bei fertigen, nicht abgerechneten Maßnahmen den anteiligen Gewinnanspruch. Soweit Verluste eingetreten oder zu erwarten sind, wurden diese berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten, das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage sind mit den Nennwerten bilanziert.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird zukünftig entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die zu erwartenden Steuerabschlusszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge für alle übrigen erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Davon ausgenommen ist der Posten "Erhaltene Anzahlungen", der keine echte Verbindlichkeit darstellt, sondern durch Bewertungsvorschriften entstanden ist.

V. Erläuterungen zum Konzernabschluss

1. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1.1. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) und Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres

Die erforderlichen Angaben ergeben sich aus dem dargestellten "Konzernanlagengitter für das Geschäftsjahr 2023".

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus der Spalte "Zugang" bei den Abschreibungen innerhalb des Anlagengitters zu entnehmen.

1.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf € 107.440,43 (Forderungen gegen assoziierte Unternehmen € 102.117,20 und sonstige Vermögensgegenstände € 5.323,23) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

1.3. Eigenkapital

1.3.1. Grundkapital

Das Grundkapital von € 50.000,00 zerlegt sich in 50.000 Stückaktien zum Nennbetrag von je € 1,00.

1.3.2. Kapitalrücklage

Im Geschäftsjahr 2023 bleibt die Kapitalrücklage unverändert.

1.3.3. Konzernbilanzgewinn

Der Konzernbilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von T€ 134,1.

1.3.4. Gliederung

Das gezeichnete Kapital, die Gewinnrücklagen und der Konzernbilanzgewinn entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Posten. Da der Muttergesellschaft mangels vermögensmäßiger Beteiligung keine Anteile gehören, werden Ausgleichsposten für Konzernfremde gebildet (vgl. Anlage I/4).

1.4. Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 % p.a.
erwarteter Gehaltstrend 2,00 bzw. 0,00 % p.a.
erwarteter Rententrend 1,50 bzw. 0,00 % p.a.
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt € 17.048,00.

Der Unterschiedsbetrag entfällt in voller Höhe auf Tochterunternehmen in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft, sodass die Angabe eines ausschüttungsgesperrten Betrags entfällt.

1.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Posten:

Personalbereich
(Urlaubsentgelte, Weihnachtsgelder, Altersteilzeit,
Arbeitszeitausgleich, Tantiemen) 2.425.882,00
Garantiearbeiten 469.000,00
Nachunternehmerleistungen 450.162,53
Ausstehende Rechnungen 482.558,10
Materialaufbereitung 107.711,00
3.935.313,63
Alle übrigen Posten 316.350,00
4.251.663,63

1.6. Verbindlichkeiten

Die nach § 314 Abs. 1 Nr. 1 HGB erforderlichen Angaben sind in dem dargestellten "Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023" enthalten.

2. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus Bauleistungen für öffentliche und private Auftraggeber.

Das Tätigkeitsgebiet des Konzerns liegt im Saarland und dem angrenzenden pfälzischen Raum.

3. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung wird zwischen Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit, Cash-flow aus der Investitionstätigkeit und Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Finanzmittelbestand zum Abschlussstichtag umfasst den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 4.021,6. Dieser konnte zusammen mit dem Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 5.358,4 den Mittelbedarf aus der Investitionstätigkeit von T€ -10.625,1 nicht vollständig decken. Insofern nahm der Finanzmittelbestand um T€ -1.245,1 ab.

Der Finanzmittelbestand beläuft sich zum Abschlussstichtag auf T€ 1.205,8 nach T€ 2.450,9 im Vorjahr.

Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 708,5, Zinsen in Höhe von T€ 544,8 gezahlt.

VI. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag lagen keine vermerkpflichtigen Eventualverbindlichkeiten vor.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

- Mietvertrag für Betriebsgrundstück für 2024: T€ 225,5

- Miet- / Leasing- sowie Wartungsverträge für Maschinen, PKW und EDV-Hardware für die Zeit 2024 bis 2028: T€ 1.941,3

- Bestellungen von Maschinen und Anlagen (durch Finanzierungszusagen von Kreditinstituten abgedeckt) für 2024: T€ 300,2

3. Beziehungen zu Unternehmensorganen

3.1. Unternehmensorgane

a) Vorstand

Herr Hermann Backes, Jurist, Tholey-Hasborn,

Herr Dirk Emser, Dipl.-Ing., Kirkel,

Herr Stefan Klein, Dipl.-Kfm., Saarbrücken.

b) Mitglieder des Aufsichtsrates

Herr Josef Backes, Dipl.-Kfm., Sylt (OT Tinnum) (Vorsitzender ab 01.01.2023),

Herr Sebastian Backes, Dipl.-Kfm., Tholey-Hasborn (Stellvertreter ab 01.01.2023),

Frau Isabel Backes-Neu, Saarbrücken (ab 01.01.2023).

3.2. Gesamtbezüge des Vorstands sowie des Aufsichtsrats

Analog § 286 Abs. 4 HGB wird von der Schutzklausel Gebrauch gemacht.

4. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Während des Geschäftsjahres 2023 waren neben dem Vorstand durchschnittlich 327 Arbeitnehmer und 21 Auszubildende beschäftigt. Die Arbeitnehmer können folgenden Gruppen zugeordnet werden:

Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 239
Techniker 63
Verwaltung 25
327

5. Honorar des Konzernabschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr an Unternehmen der Backes-Gruppe berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 35,9 und gliedert sich wie folgt:

T€
a) Abschlussprüferleistungen 22,0
b) Sonstige Beratungsleistungen 13,9

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

7. Beteiligung als unbeschränkt haftender Gesellschafter

Die Backes AG als Mutterunternehmen ist die persönlich haftende Gesellschafterin folgender, in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen:

- Backes Holding AG & Co. KG, Tholey,

- Backes Bauunternehmung AG & Co. KG, Tholey.

Die Wolff Tief- und Straßenbau Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Saarbrücken, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Wolff Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG, Saarbrücken.

Die Asphalt Baustoffe Schaumberg Geschäftsführungs-GmbH, Tholey, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Asphalt Baustoffe Schaumberg GmbH & Co. KG, Tholey.

8. Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Der Vorstand der Backes AG schlägt vor, den Bilanzgewinn i.H.v. € 141.497,91 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Tholey, den 21.05.2024

Backes AG

gez.

Hermann Backes

Dirk Emser

und

Stefan Klein

Vorstand

Anlagespiegel

KONZERNANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

BEZEICHNUNG ANSCHAFFUNGS- / HERSTELLUNGSKOSTEN
Anfangsstand Z Zugang = Zuschreibung Abgang Endstand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 901.425,83 26.934,00 0,00 928.359,83
2. Geschäfts- oder Firmenwert 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00
1.101.425,83 26.934,00 0,00 1.128.359,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.084.418,46 35.880,00 1.472.894,92 7.647.403,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.211.403,52 1.755.132,50 1.128.360,43 25.838.175,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.457.026,14 1.284.924,10 483.583,98 16.258.366,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.745.517,24 7.773.113,32 0,00 10.518.630,56
52.498.365,36 10.849.049,92 3.084.839,33 60.262.575,95
Gesamt I. + II. 53.599.791,19 10.875.983,92 3.084.839,33 61.390.935,78
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.041.438,12 50.000,00 0,00 1.094.819,69
Z 3.381,57
Gesamt I. - III. 54.641.229,31 10.925.983,92 3.084.839,33 62.485.755,47
Z 3.381,57
BEZEICHNUNG ABSCHREIBUNGEN
Anfangsstand Zugang Abgang Endstand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 641.442,38 83.628,42 0,00 725.070,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00
841.442,38 83.628,42 0,00 925.070,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.950.180,45 187.091,08 1.460.118,60 1.677.152,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.366.512,98 1.596.897,89 1.128.360,43 21.835.050,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.250.270,36 1.024.058,99 473.439,03 12.800.890,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
36.566.963,79 2.808.047,96 3.061.918,06 36.313.093,69
Gesamt I. + II. 37.408.406,17 2.891.676,38 3.061.918,06 37.238.164,49
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 432.621,51 33.000,00 0,00 465.621,51
Gesamt I. - III. 37.841.027,68 2.924.676,38 3.061.918,06 37.703.786,00
BEZEICHNUNG BUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 203.289,03 259.983,45
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
203.289,03 259.983,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.970.250,61 6.134.238,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.003.125,15 3.844.890,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.457.475,94 3.206.755,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.518.630,56 2.745.517,24
23.949.482,26 15.931.401,57
Gesamt I. + II. 24.152.771,29 16.191.385,02
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 629.198,18 608.816,61
Gesamt I. - III. 24.781.969,47 16.800.201,63

sonstige Berichtsbestandteile

KONZERNVERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 31.12.2023

Art der Verbindlichkeiten Laufendes Jahr
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren mehr als 5 Jahren
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.423.783,04 4.774.741,56 7.950.058,43 6.698.983,05
2. Erhaltene Anzahlungen 1.373.901,12 1.373.901,12 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.268.546,61 3.268.546,61 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 94.729,95 94.729,95 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 191.900,59 191.900,59 0,00 0,00
7. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.955.836,16 1.055.836,16 1.900.000,00 0,00
8. Sonstige Verbindlichkeiten 3.187.570,96 3.187.570,96 0,00 0,00
30.496.268,43 13.947.226,95 9.850.058,43 6.698.983,05
Art der Verbindlichkeiten Laufendes Jahr
gesicherte Art der Sicherheit
Beträge
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.190.985,63 Grundschulden
Sicherungsübereignungen
2. Erhaltene Anzahlungen 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 0,00
7. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00
8. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
18.190.985,63
Vorjahr
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren mehr als 5 Jahren
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.722.732,05 4.272.378,67 6.604.368,81 2.845.984,57
2. Erhaltene Anzahlungen 864.310,00 864.310,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.100.796,93 4.100.796,93 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 92.100,16 92.100,16 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 10.746,12 10.746,12 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 583.011,80 583.011,80 0,00 0,00
7. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 689.755,51 689.755,51 0,00 0,00
8. Sonstige Verbindlichkeiten 3.527.499,05 3.527.499,05 0,00 0,00
23.590.951,62 14.140.598,24 6.604.368,81 2.845.984,57

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Backes AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Backes AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Backes AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 14.06.2024

AUDITTAX Prof. Raber GmbH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer

Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

9 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.