Bauerngenossenschaft Rosenthal eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam GnR 401
Eingetragen
24.1.2006
Branche
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die TierhaltungHaltung von Legehennen zur Konsumeiererzeugung
Gegenstand
Die Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte einschließlich der Vermehrung von Saat- und Pflanzgut, die Zucht- und Nutztierhaltung zur Milch-, Fleisch-, Zucht- und Nutzviehproduktion sowie die Aufbereitung und der Vertrieb der produzierten Güter sowie ergänzende Geschäfte und die Durchführung landwirtschaftlicher Leistungen für Dritte. Die Beteiligung an Unternehmen jeglicher Art. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zulässig.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Bauerngenossenschaft Rosenthal eG

Rosenthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bestandteile Jahresabschluss

1.

Bilanz

2.

Anhang

1. Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktivseite

31.12.2014 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.288,00 9.859,00
II. Sachanlagen 2.336.083,38 2.215.773,58
III. Finanzanlagen 386.766,20 386.769,67
  2.730.137,58 2.612.402,25
B. TIERVERMÖGEN 424.435,00 412.025,00
C. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 656.703,77 665.855,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 417.788,15 197.687,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 510.670,18 680.709,84
  1.585.162,10 1.544.252,60
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.891,00 8.891,00
Summe der Aktivseite 4.748.625,68 4.577.570,85

Passivseite

   
  31.12.2014 Vorjahr
  EUR EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Geschäftsguthaben 52.800,00 52.800,00
II. Ergebnisrücklagen 3.843.846,05 3.753.336,86
III. Jahresüberschuss 92.079,64 100.109,19
  3.988.725,69 3.906.246,05
B. SONDERPOSTEN PASSIVA    
I. Sonderposten mit Rücklageanteil 26.643,07 34.631,95
II. Sonderposten für Zuwendungen 6.881,00 8.281,00
  33.524,07 42.912,95
C. RÜCKSTELLUNGEN 126.431,08 123.989,63
D. VERBINDLICHKEITEN 597.370,38 499.273,31
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.574,46 5.148,91
Summe der Passivseite 4.748.625,68 4.577.570,85

2. Anhang

A. Allgemeine Angaben

In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen.

Die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahresbeträge sind mit den Beträgen des Geschäftsjahres vergleichbar.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Auf Bauten wurden planmäßig lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände sind überwiegend linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Rückzahlungen angesetzt.

Tiere werden mit Durchschnittswerten nach Tiergruppen bewertet.

Die Vorräte wurden in der Regel mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Unfertige Erzeugnisse (Feldinventar) wurden mit Standardherstellungskosten bewertet. Fertige Erzeugnisse wurden mit Herstellungskosten bzw. Inventurwerten der Finanzverwaltung bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde aufgrund steuerlicher Sonderabschreibungen (§ 4 Fördergebietsgesetz) gebildet und wird seit Ablauf des Begünstigungszeitraumes über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für jeden betroffenen Vermögensgegenstand aufgelöst.

Der Sonderposten für Zuwendungen betrifft Investitionszuschüsse und wird entsprechend der Empfehlung des Institutes der Wirtschaftsprüfer, Stellungnahme HFA 1/1984, über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ratierlich aufgelöst und vereinnahmt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden.

Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen.

Von den mit Artikel 67 EGHGB für bestimmte Bilanzposten und Wertansätze eingeräumten Beibehaltungs- und Fortführungswahlrechten der Rechtslage vor Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurde insofern Gebrauch gemacht, als dass der Sonderposten für Sonderabschreibungen beibehalten wurde und planmäßig fortgeführt wird.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:

Anteil am Unternehmenskapital Eigenkapital des Unternehmens Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Name und Sitz % Jahr TEUR Jahr TEUR
Kartoffellagerhaus Dahme GbR, Dahme/Mark 20,4 2013 1.615,2 2013 3,1
Moosebruch GbR, Dahme/Mark OT Rosenthal 49,0 2013/14 6,7 2013/14 -1,7

Die Genossenschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Kartoffellagerhaus Dahme GbR und der Moosebruch GbR.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen sind:

Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.369,05 12.018,05
Sonstige Vermögensgegenstände 1.009,25 0,00

Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage Andere Ergebnisrücklagen
Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
Anfangsbestand 2.969.935,92 2.969.935,92 783.400,94 614.910,08
Einstellung aus dem        
Bilanzgewinn Vorjahr 0,00 0,00 90.509,19 168.490,86
Endbestand 2.969.935,92 2.969.935,92 873.910,13 783.400,94

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bzw. über 5 Jahre:

bis zu 1 Jahr über 5 Jahre
Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
Verbindlichkeiten EUR EUR EUR EUR
- gegenüber Kreditinstituten 132.023,45 149.647,05 79.061,68 0,00
- aus Lieferungen und Leistungen 60.767,49 144.674,09 0,00 0,00
- sonstige Verbindlichkeiten 102.198,84 75.546,46 0,00 0,00

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 13.926,94 56.474,29

Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:

Gewährtes Pfandrecht oder ähnliches Recht EUR
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Grundschulden, Sicherungsübereignung Technik    
    insgesamt 434.404,05

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 7.988,88 (Vorjahr: EUR 7.988,88) Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklagenanteil enthalten.

D. Sonstige Angaben

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfangsbestand 48 48 0,00
Abgang 1 1 0,00
Endbestand 47 47 0,00
Höhe des Geschäftsanteils   EUR 1.100,00

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

 

Genossenschaftsverband e.V.
Geschäftsstelle Schwerin
Wismarsche Straße 302
19055 Schwerin

Vorstand

 

Eckhard Schulze (Vorsitzender)

 

Lothar Nachtigall

Aufsichtsrat

 

Sigrid Schäper (Vorsitzende)

 

Eckhard Hannemann

 

Reinhard Pechwitz

 

Willy Schliebner

 

Dahme/Mark OT Rosenthal, 27. März 2015

Bauerngenossenschaft Rosenthal eG

Der Vorstand:

Schulze

Nachtigall

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 22.09.2015 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

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