Franklin Fueling Systems GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Catherine Collins seit 14.4.2020 | Geschäftsführer |
Dieter Schuch seit 14.4.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FRANKLIN ELECTRIC S.R.L. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 89.90% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Franklin Electric Germany Holding GmbHWittlichBefreiender Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Franklin Electric S.r.l.Dueville VICENZA/Italieneingetragen im Unternehmensregister VICENZA unter 00558130241BILANZ:AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
KAPITALFLUSSRECHNUNG
ANHANG ZUR KONZERNBILANZ FÜR DAS ZUM 31. DEZEMBER 2023 GESCHLOSSENE GESCHÄFTSJAHRAktivitäten der Unternehmensgruppe Die von der Gesellschaft Franklin Electric S.r.l. beherrschte Unternehmensgruppe hat zum 31. Dezember 2023 sechs vollkonsolidierte Mitglieder:
die unmittelbar beherrschten Gesellschaften:
und die mittelbar beherrschten Gesellschaften:
Struktur und Inhalt des Konzernjahresabschlusses Der Konzernjahresabschluss wurde gemäß den Bestimmungen der Artikel 25 bis 43 des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 127 vom 9. April 1991 zur Umsetzung der Siebenten Richtlinie 83/349/EWG und gemäß den Rechtsvorschriften des Zivilgesetzbuchs [codice civile] bezüglich Jahresabschlüsse, auf die in den genannten Bestimmungen verwiesen wird, und gemäß den vom Italienischen Komitee für das Rechnungswesen (O.I.C.) erlassenen Rechnungslegungsgrundsätzen erstellt. Die dem Grundsatz der Klarheit verpflichtete Bilanz wurde unter Beachtung der Bilanzierungsvorschriften im Sinne der Referenznormen aufgestellt; sie vermittelt daher ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes und zutreffendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der aus der beherrschenden Gesellschaft und den beherrschten Gesellschaften bestehenden Unternehmensgruppe sowie des im Geschäftsjahr erzielten wirtschaftlichen Ergebnisses. Bestandteile der Bilanz sind:
Der vorliegende Anhang dient der Erläuterung, der Analyse und in einigen Fällen der Ergänzung der in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung offengelegten Daten. Der ebenfalls vorgelegte Lagebericht dient gemäß Artikel 40 des gesetzesvertretenden Dekrets 127/91 dazu, die Entwicklung der Unternehmenstätigkeit im Einzelnen darzustellen. Der Konzernjahresabschluss für das zum 31. Dezember 2023 geschlossene Geschäftsjahr umfasst die Bilanzen derjenigen Gesellschaften, die gemäß Artikel 26 des gesetzesvertretenden Dekrets 127/91 als von der Muttergesellschaft beherrschte Gesellschaften gelten. In den Konsolidierungskreis einbezogen wurden die folgenden, bereits genannten vollkonsolidierten Gesellschaften:
Die genannten gehaltenen Anteile repräsentieren die insgesamt zustehenden Stimmrechte. Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Bilanzen wurden von den zuständigen Unternehmensorganen und/oder Gesellschafterversammlungen festgestellt und in einigen Fällen zur Anpassung an die innerhalb der Unternehmensgruppe anzuwendenden einheitlichen Buchführungsgrundsätze berichtigt, sofern dies nicht mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden war. Die unten stehende Tabelle enthält eine Überleitungsrechnung zum Eigenkapital und zum Konzernjahresergebnis zum 31. Dezember 2023 mit den entsprechenden Bilanzdaten der Muttergesellschaft selbigen Datums (in Tsd. Euro):
Wie bereits weiter oben berichtet wurde, wurde Anfang Februar 2023 die italienische Gesellschaft Hydropompe S.r.l. vollständig übernommen. Da der auf den Monat Januar 2023 entfallende Anteil am Jahresergebnis nicht erheblich war, erfolgte die Eliminierung des Buchwertes der Beteiligung auf der Grundlage der zum 31. Dezember 2022 bilanzierten Werte wie folgt: BILANZ:
Infolgedessen wurde das Jahresergebnis 2023 der neuen Tochtergesellschaft in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2023 vollständig überführt. Die erworbenen Aktiva und Passiva sind in den Eigenkapitalveränderungen an anderer Stelle dieses Anhangs berücksichtigt. Gemäß dem Rechnungslegungsgrundsatz Nr. 17 des Organismo Italiano di Contabilità (O.I.C.) umfassen die Zahlungsströme der Kapitalflussrechnung die Zahlungsströme der Tochtergesellschaft Hydropompe S.r.l. derjenigen Rechnungsperiode, bezüglich welcher die Gewinn- und Verlustrechnung der Unternehmensgruppe das Jahresergebnis der Tochtergesellschaft, das sich auf das gesamte Geschäftsjahr 2023 bezieht, enthält. Der aus der Übernahme der Hydropompe S.r.l. resultierende Zahlungsstrom ist in Zusammenhang mit der Investitionstätigkeit, abzüglich der erworbenen liquiden Mittel, erfasst. Dementsprechend wurde die durch die Übernahme der Tochtergesellschaft ausgelöste Veränderung der einzelnen Aktiv- und Passivposten Aktiva berichtigt. Die Kapitalflussrechnung enthält am Ende die folgenden Angaben: a) der Gesamtbetrag der gezahlten Vergütungen, b) der aus liquiden Mitteln bestehende Teil der Vergütungen, c) der Betrag der durch die Übernahme der Tochtergesellschaft erworbenen liquiden Mittel und d) der Buchwert der erworbenen bzw. veräußerten Aktiv-/Passivposten. Konsolidierungsgrundsätze Im Wesentlichen wurden die folgenden Konsolidierungsgrundsätze angewandt:
Grundsätze der Bewertung der Bilanzposten Die wichtigsten Grundsätze, die gemäß den Bestimmungen des Artikels 2426 des Zivilgesetzbuchs und gemäß den Rechnungslegungsgrundsätzen des O.I.C. in ihrer jeweils jüngsten Fassung (insbesondere hinsichtlich des zum 29. Dezember 2017 aktualisierten Rechnungslegungsgrundsatzes O.I.C. Nr. 17 "Konzernbilanz und Eigenkapitalmethode") bei der Bewertung der Posten der zum 31. Dezember 2023 aufgestellten Bilanz angewandt wurden, stimmen mit den von der Muttergesellschaft befolgten Grundsätzen überein und werden im Folgenden dargestellt. Immaterielle Vermögenswerte -- Die immateriellen Vermögenswerte, die alle eine begrenzte Nutzungsdauer besitzen, und die sonstigen Aufwendungen für eine mehrjährige Nutzung werden, wenn dies vorgeschrieben ist, mit Zustimmung des Überwachungsrats zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, einschließlich aller Nebenkosten, angesetzt. Die Kosten werden in jedem Geschäftsjahr im Verhältnis zur Restnutzungsmöglichkeit systematisch abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der sich aus einer entgeltlichen Übernahme ergibt, wird über einen Zeitraum von 14 Jahren systematisch in jeweils gleich hohen Abschreibungssätzen abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der sich aus einer Konsolidierungsdifferenz ergibt, wird ebenso, allerdings über einen Zeitraum von 14 oder 10 Jahren, abgeschrieben. Die immateriellen Vermögenswerte werden nur in den gesetzlich vorgesehenen oder zulässigen Fällen neu bewertet. Die Grundsätze der Neubewertung, die Methoden ihrer Anwendung und der Umfang der Neubewertung stehen in Übereinstimmung mit den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Der Höchstbetrag einer Neubewertung eines immateriellen Vermögenswerts entspricht seinem erzielbaren Betrag, der nicht überschritten werden darf. Liegt der Neubewertungsbetrag eines immateriellen Vermögenswertes in den Folgegeschäftsjahren über dem erzielbaren Wert, so wird der Neubewertungsbetrag im Wert gemindert und der dauerhafte Verlust wird erfolgswirksam erfasst, sofern das Gesetz nichts anderes vorschreibt. Der Nettoeffekt der Neubewertung stellt keinen Ertrag dar; er wird den Eigenkapitalrücklagen unter dem Posten AIII "Neubewertungsrücklagen" zugeführt, sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht. Die Neubewertung eines immateriellen Vermögenswertes hat keine Auswirkung auf die geschätzte restliche Lebensdauer des betreffenden Vermögensgegenstands, die unabhängig von seinem wirtschaftlichen Wert besteht, und die Abschreibung des neu bewerteten immateriellen Vermögensgegenstandes folgt den bisher angewandten Grundsätzen, ohne Änderung der restlichen Lebensdauer, es sei denn, dass die Bestimmungen der nationalen Referenz-Rechnungslegungsgrundsätze, eine Aktualisierung der geschätzten Lebensdauer in den Fällen, in denen sich die ursprünglichen Bedingungen der Schätzung geändert haben, vorsehen. Sachanlagen -- Die Sachanlagen, die alle eine begrenzte Nutzungsdauer besitzen, werden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Die Kosten umfassen die Nebenkosten sowie die direkten und indirekten Kosten in der Höhe, die dem betreffenden Vermögenswert nach vernünftigem Ermessen zuzurechnen ist. Die Kosten werden in jedem Geschäftsjahr in gleichbleibenden wirtschaftlich-technischen Sätzen, die den Restnutzungsmöglichkeiten der Vermögenswerte Rechnung tragen, systematisch abgeschrieben. Vermögenswerte, deren Wert zum Stichtag dauerhaft unter den Kosten, abzüglich der bereits erfassten Abschreibung, liegt, werden einer entsprechenden Wertberichtigung unterzogen. Wenn in den Folgejahren die Wertminderungsgründe entfallen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Sachanlagen werden nur in den gesetzlich vorgesehenen oder zulässigen Fällen neu bewertet. Die Grundsätze der Neubewertung, die Methoden ihrer Anwendung und der Umfang der Neubewertung stehen in Übereinstimmung mit den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. Der Höchstbetrag einer Neubewertung eines Gegenstands des Sachanlagevermögens entspricht seinem erzielbaren Betrag, der nicht überschritten werden darf. Liegt der Neubewertungsbetrag eines Gegenstands des Sachanlagevermögens in den Folgegeschäftsjahren über dem erzielbaren Wert, so wird der Neubewertungsbetrag im Wert gemindert und der dauerhafte Verlust wird erfolgswirksam erfasst, sofern das Gesetz nichts anderes vorschreibt. Der Nettoeffekt der Neubewertung stellt keinen Ertrag dar; er wird den Eigenkapitalrücklagen unter dem Posten AIII "Neubewertungsrücklagen" zugeführt, sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht. Die Neubewertung eines Gegenstands des Sachanlagevermögens hat keine Auswirkung auf die geschätzte restliche Lebensdauer des betreffenden Vermögensgegenstands, die unabhängig von seinem wirtschaftlichen Wert besteht, und die Abschreibung des neu bewerteten Gegenstands des Sachanlagevermögens folgt den bisher angewandten Grundsätzen, ohne Änderung der restlichen Lebensdauer, es sei denn, dass die Bestimmungen der nationalen Referenz-Rechnungslegungsgrundsätze, eine Aktualisierung der geschätzten Lebensdauer in den Fällen, in denen sich die ursprünglichen Bedingungen der Schätzung geändert haben, vorsehen. Die Wartungs- und Reparaturkosten werden in im Geschäftsjahr ihres Anfalls erfolgswirksam erfasst oder sie werden andernfalls, wenn sie sich wertsteigernd auswirken, den betreffenden Gütern zugeordnet und auf der Grundlage der jeweiligen Restlaufzeit abgeschrieben. Finanzanlagen -- Die unter den Finanzanlagen erfassten Beteiligungen werden nach der Kostenmethode bewertet. Der ausgewiesene Wert wurde auf der Grundlage des den eingebrachten Gütern zugerechneten Anschaffungs- oder Zeichnungspreises des Wertes ermittelt. Die Kosten verringern sich um dauerhafte Wertverluste. Entfallen die Wertminderungsgründe, so wird in den Folgejahren eine Wertaufholung vorgenommen. Die aktivierten Forderungen werden in Höhe ihres voraussichtlichen Realisationswertes angesetzt. Vorräte -- Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Verbrauchsstoffen, die fertigen Erzeugnisse und die für den Wiederverkauf bestimmten Waren sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu ihrem Netto-Realisationswert, der aus der Marktentwicklung abgeleitet wird, angesetzt, je nachdem, welcher Betrag der geringere ist. Die Anschaffungskosten umfassen den tatsächlichen Kaufpreis, zuzüglich der Nebenkosten. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Anschaffungskosten im Sinne der obigen Definition und den Herstellungs- bzw. Verarbeitungskosten zusammen; sie umfassen daher alle direkten Kosten (Material und Arbeitskosten) sowie die nach vernünftigem Ermessen zurechenbaren indirekten Kosten (allgemeine Fertigungskosten). Die Ermittlung der Kosten erfolgt bei der Muttergesellschaft Franklin Electric S.r.l. und bei den Tochtergesellschaften Motori Sommersi Riavvolgibili S.r.l. und Hydropompe S.r.l. nach der Methode der gewichteten Durchschnittskosten. Bei allen anderen Unternehmen des Konsolidierungskreises findet die Fifo-Methode Anwendung. Eine einheitliche Bewertung der Vorräte ist entweder nicht möglich oder sie verursacht unverhältnismäßig hohe Kosten. Der Netto-Realisationswert wird auf der Grundlage der Verkaufspreise, die im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit gegeben sind, ermittelt, wobei die Fertigstellungskosten und die direkten Verkaufskosten berücksichtigt werden. Veraltete Vorräte und Vorräte mit niedriger Umschlagsgeschwindigkeit werden auf der Grundlage ihrer Restnutzungsmöglichkeiten im Wert gemindert. Unfertige Erzeugnisse werden auf der Grundlage der zum Stichtag tatsächlich angefallenen Kosten im Sinne der obigen Definition bewertet. Forderungen -- Forderungen werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Zeitfaktors und des voraussichtlichen Realisationswerts bilanziert. Der Grundsatz der fortgeführten Anschaffungskosten findet bei der Erstellung der vorliegenden Bilanz dann keine Anwendung, wenn die Effekte unerheblich sind (die Transaktionskosten sind gering und/oder die Laufzeit liegt unter 12 Monaten). Mit Bezug auf die Bestimmungen des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 231 vom 9. Oktober 2002 wurde die Verpflichtung zur Bilanzierung von Verzugszinsen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die unter Berücksichtigung der vereinbarten und für angemessen befundenen Zahlungsbedingungen zum Stichtag überfällig sind, überprüft. Rechnungsabgrenzung -- Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach dem Stichtagsprinzip bestimmt. Aufwandsrückstellungen-- Die Aufwandsrückstellungen werden zur Deckung von möglichen oder wahrscheinlichen Verlusten und Verbindlichkeiten gebildet, die zum Stichtag weder der Höhe nach noch im Hinblick auf das Datum ihres Eintretens bestimmbar sind. Die Rückstellungen entsprechen den bestmöglichen Schätzungen, die auf der Grundlage der verfügbaren Daten vorgenommen werden. Die Risiken, bei denen das Eintreten einer Verbindlichkeit lediglich möglich ist, werden im Anhang zwar benannt; eine Zuführung zu den Aufwandsrückstellungen erfolgte auf Grund dieser möglichen Risiken jedoch nicht. Die Aufwandsrückstellungen wurden vornehmlich unter den Kostenposten der entsprechenden Postengruppen (B, C oder D) erfolgswirksam erfasst. Rückstellungen, die auf Grund ihrer Art keiner der besagten Gruppen zugeordnet werden können, sind unter den Posten B12 und B13 erfolgswirksam erfasst. Abfindungen, die bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses zu zahlen sind -- Für Abfindungen, die bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses zu zahlen sind, werden Rückstellungen zur Deckung der gesamten Verbindlichkeit gebildet, die gegenüber den Beschäftigten der Muttergesellschaft und der italienischen Tochtergesellschaft gemäß den gültigen Rechtsvorschriften sowie gemäß den Tarifverträgen und Ergänzungsabkommen angefallen ist. Was die ausländischen beherrschten Gesellschaften anbelangt, so werden die Abfindungen, die bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses zu zahlen sind, unter Beachtung der anzuwendenden Rechtsvorschriften und unter Anwendung der versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Verbindlichkeiten -- Verbindlichkeiten werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Zeitfaktors und des voraussichtlichen Erfüllungswerts bilanziert. Der Grundsatz der fortgeführten Anschaffungskosten findet bei der Erstellung der vorliegenden Bilanz dann keine Anwendung, wenn die Effekte unerheblich sind (die Transaktionskosten sind gering und/oder die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit unter 12 Monaten oder von mehr als 12 Monaten, wenn sie vor dem 1. Januar 2016 entstanden sind). Nicht berechnet werden geschuldete Verzugszinsen auf fällige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, weil die Einforderung ihrer Zahlung angesichts der Tatsache, dass es sich um gefestigte geschäftliche Beziehungen handelt, die seit Jahren bestehen, als unwahrscheinlich angesehen wird. Diese Geschäftspartner betrachten den gewohnheitsmäßig verzögerten Zahlungstermin als den eigentlichen Zahlungstermin. Nach dem derzeitigen Stand ist nicht zu erwarten, dass sie ihre Haltung ändern. Erlöserfassung -- Die Erlöse aus dem Verkauf von Produkten werden zum Zeitpunkt des Eigentumsübergangs erfasst, der in der Regel mit der Versendung zusammenfällt. Die Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen werden zu dem Zeitpunkt erfasst, zu welchem die Dienstleistungserbringung abgeschlossen ist. Ertragsteuern -- Anfallende Ertragsteuern werden auf der Grundlage der geschätzten zu versteuernden Erträge gemäß den gültigen Bestimmungen und unter Berücksichtigung anzuwendender Befreiungen und zustehender Steuerguthaben ausgewiesen. Die Körperschaftssteuer (I.R.E.S.) und die regionale Produktionssteuer (I.R.A.P.) werden, sofern geschuldet, auf der Grundlage der unter Beachtung der gültigen Rechtsvorschriften geschätzten Besteuerungsgrundlage und unter Berücksichtigung der anzuwendenden Befreiungen und der zustehenden Steuerguthaben erfolgswirksam erfasst. Die diesbezügliche Verbindlichkeit wird, sofern geschuldet, abzüglich der auf der Grundlage der Selbstveranlagung gezahlten Anzahlungen unter den Steuerverbindlichkeiten ausgewiesen; das Guthaben wird, sofern es den Betrag der geschuldeten Steuern überschreitet, unter den Steuerguthaben ausgewiesen. Die mittelbar beherrschten Gesellschaften Franklin Electric Europa GmbH und Franklin Fueling Systems GmbH haben für die sogenannte "Transparenzregelung" gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen des Landes, in welchem sie ihren Steuersitz haben, optiert. Gemäß dieser Transparenzregelung werden ihre zu versteuernden Erträge bzw. Verluste auf die direkt beherrschende Gesellschaft Franklin Elektrik Germany Holding GmbH, welche die insgesamt geschuldete Steuer festlegt, übertragen. Schließlich werden auch die aktiven und passiven latenten Steuern aus temporären Differenzen zwischen den zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertungen der Aktiv- und Passivposten berücksichtigt. Grundsätze der Umrechnung von Fremdwährungsposten -- Die Erlöse und Erträge sowie die Kosten und Aufwendungen in Zusammenhang mit Geschäften, die in einer anderen Währung als dem Euro getätigt wurden, werden zu dem am Tag der betreffenden Geschäftsvorfälle gegebenen Wechselkurs umgerechnet. Die danach realisierten Wechselkursgewinne und -verluste werden unter dem Posten 17 bis erfolgswirksam erfasst. Die auf eine andere Währung als den Euro lautenden zahlungswirksamen Aktiv- und Passivposten werden zu dem zum Stichtag geltenden Kassakurs erfasst; die entsprechenden Wechselkursgewinne und -verluste werden erfolgswirksam erfasst, und zwar ebenfalls unter dem Posten 17 bis. Ein eventueller Nettogewinn ist der entsprechenden, bis zur Realisierung nicht ausschüttungsfähigen Rücklage zuzuführen. Die in einer anderen Währung als dem Euro lautenden nicht zahlungswirksamen Aktiv- und Passivposten werden unter Zugrundelegung des zum Zeitpunkt ihres Erwerbs gültigen Wechselkurses erfasst. Sonstige Informationen Änderungen der Bewertungsgrundsätze und Abweichungen -- Die Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die beigefügte Bilanz enthält auch keine Abweichungen im Sinne von Artikel 2423 Absatz 4 des Zivilgesetzbuchs. Vergleichbarkeit der Posten der Bilanz und der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In der beigefügten Bilanz sind die Beträge der entsprechenden Posten des zum 31. Dezember 2023 geschlossenen Geschäftsjahres aufgeführt. In einigen Fällen wurden diese Beträge angepasst, um einen besseren Vergleich mit den Werten des Jahres 2022 zu ermöglichen. Die zum 31.12.2023 bilanzierten Posten umfassen auch die Kapitalsalden der zu Beginn des Geschäftsjahres übernommenen Hydropompe S.r.l. Beherrschende Gesellschaften und Angaben zu den Gesellschaften, welche die Konzernbilanz aufstellen -- Die beherrschenden Gesellschaften der Franklin Electric S.r.l. sind:
Gemäß den Bestimmungen des Artikels 38 Absatz 1 Buchstabe o) octies und novies des gesetzesvertretenden Dekrets 127/1991 werden im Folgenden Informationen zu der einzigen Gesellschaft mitgeteilt, welche die Konzernbilanz für alle beherrschten Unternehmen erstellt: Konsolidierendes Unternehmen: Franklin Electric Co. Inc.
Leitung und Koordinierung -- Gemäß Artikel 2497 bis 2497 sexies des Zivilgesetzbuchs unterliegt die konsolidierende Gesellschaft der Leitungs- und Koordinierungstätigkeit der nach US-amerikanischem Recht bestehenden Gesellschaft Franklin Electric Co. Inc., mit Sitz in Fort Wayne, Indiana, USA, die diesbezüglich im entsprechenden Abschnitt des Unternehmensregisters eingetragen wurde. Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Parteien -- Gemäß Artikel 38 Absatz 1 Buchstabe o-quinquies) und o-sexies) des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 127/1991 wird darauf hingewiesen, dass die im Verlaufe des Geschäftsjahres erfolgten Transaktionen mit nahestehenden Parteien marktüblichen Bedingungen unterlagen. Die zugehörigen und eventuell bilanzierten Forderungen und Verbindlichkeiten, Kosten und Erlöse werden daher nach dem Fremdvergleichsgrundsatz bewertet, wobei bestimmte gesetzlich vorgeschriebene oder national und/oder international als beste Verfahrensweisen anerkannte Kontrollmethoden zur Anwendung gelangen. Im Übrigen werden Transaktionen zwischen Gesellschaften innerhalb ein und desselben Konsolidierungskreises, wie in dem Abschnitt über die Grundsätze der Aufstellung der Konzernbilanz dargelegt wird, aus der Konzernbilanz eliminiert. ANMERKUNGEN ZU DEN WICHTIGSTEN AKTIVPOSTENANLAGEVERMÖGEN Immaterielles Anlagevermögen • Patente und Nutzungsrechte an Geisteswerken Dieser sich hauptsächlich auf die konsolidierende Gesellschaft beziehende Posten umfasst die Kosten des Erwerbs von Lizenzen für die Nutzung von Anwendungssoftware sowie die Kosten des Erwerbs von Patenten, abzüglich der auf Basis der geschätzten Nutzungsdauer berechneten Abschreibungen. • Konzessionen, Lizenzen, Marken und ähnliche Rechte Dieser sich ausschließlich auf die konsolidierende Gesellschaft beziehende Posten umfasst die Kosten des Erwerbs von Marken, abzüglich der auf Basis der geschätzten Nutzungsdauer berechneten Abschreibungen. • Geschäfts- oder Firmenwert Dieser Posten, der sich auf ungefähr 1.309.000 Euro beläuft, wie sich aus der Überleitungsrechnung ergibt, in welcher das Eigenkapital und das Jahresergebnis der konsolidierenden Gesellschaft und der konsolidierten Gesellschaft abgebildet sind, entspricht der Differenz aus der Auflösung der Beteiligungen an der Gesellschaft Motori Sommersi Riavvolgibili S.r.l. (ungefähr 726.000 Euro, abzüglich der bis zum 31. Dezember 2023 berechneten Abschreibungen) und an der Gesellschaft Hydropompe S.r.l. (ungefähr 583.000 Euro, abzüglich der bis zum 31. Dezember 2023 berechneten Abschreibungen). • Sonstiges Der Posten umfasst mehrjährige Aufwendungen für den gewerblichen Bereich in Zusammenhang mit der Herstellung und Wiederaufbereitung von Formen und mehrjährige Aufwendungen in Zusammenhang mit Verbesserungen an Gütern Dritter durch Maßnahmen an gemieteten Gebäuden. Die zuletzt genannten Aufwendungen werden über die restliche Mietdauer abgeschrieben, da sich ihr Nutzwert für das Unternehmen in dieser Zeit voraussichtlich erschöpft haben wird. Zum Datum der Erstellung des vorliegenden Dokuments gibt es keine Wertminderungsanzeichen weder finanzieller noch geschäftlicher noch sonstiger Art, die auf eine eventuelle Nichtrealisierbarkeit der Wertansätze der immateriellen Vermögenswerte hinweisen, so dass ein dauerhafter Wertverlust nicht erkennbar ist. Gemäß den Bestimmungen des Artikels 2427 Punkt 2 des Zivilgesetzbuchs wird in der Anlage A zum vorliegenden Anhang zu Informationszwecken eine nach den einzelnen Posten gegliederte Übersicht über die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, über die früheren Abschreibungen, über die im Geschäftsjahresverlauf eingetretenen Veränderungen und über die Endsalden gegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Posten des immateriellen Anlagevermögens zu keinem Zeitpunkt einer Wertberichtigung unterzogen wurden. Sachanlagen Die Kategorien der Sachanlagen sind in der Bilanz im Einzelnen ausgewiesen. Der Posten "Sonstige Anlagegüter" setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Zum Datum der Erstellung des vorliegenden Dokuments gibt es keine Wertminderungsanzeichen, weder finanzieller noch geschäftlicher noch sonstiger Art, die auf eine eventuelle Nichtrealisierbarkeit der Wertansätze der Sachanlagen hinweisen, so dass ein dauerhafter Wertverlust nicht erkennbar ist. Weder im laufenden Geschäftsjahr noch in den Vorjahren wurde den als technische Sachwerte ausgewiesenen Wertansätzen Finanzierungskosten zugeordnet. Gemäß den Bestimmungen des Artikels 2427 Punkt 2 des Zivilgesetzbuchs wird in der Anlage B zu Informationszwecken eine nach den einzelnen Posten gegliederte Übersicht über die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, über die früheren Abschreibungen, über die im Geschäftsjahresverlauf eingetretenen Veränderungen und über die Endsalden gegeben. Die in der Übersicht in der Anlage B aufgeführten Abschreibungen erfolgen in Höhe der in den Anmerkungen in Zusammenhang mit den Bewertungsgrundsätzen genannten Abschreibungssätze. Die konsolidierende Gesellschaft hat in den Vorjahren gemäß bestimmten gesetzlichen Bestimmungen die Möglichkeit zur Neubewertung entgegen dem Grundsatz der Aktivierung in Höhe der Anschaffungskosten, einschließlich der direkt zuzurechnenden Nebenkosten, wie folgt genutzt:
Diese Neubewertung erfolgte unter Beachtung der den Vermögensgegenständen auf Grund ihrer Beschaffenheit, ihrer Produktionskapazität, der effektiven wirtschaftlichen Möglichkeit ihres Einsatzes im Unternehmen sowie der Marktwerte effektiv zuzuweisenden Werte. Die Berechnung der Abschreibungen erfolgte in Höhe der in den Ausführungen zu den Bewertungsgrundsätzen dargelegten Abschreibungssätze. Darüber hinaus wurden keine Neubewertungen und Wertberichtigungen der Sachanlagen durchgeführt. Finanzanlagen Beteiligungen Der Posten der Beteiligungen an anderen Unternehmen betreffen Beteiligungen an Konsortien mit gesetzlicher Pflichtbeteiligung. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 15.000 Euro eingetreten. Gemäß Artikel 2427 bis Absatz 1 Nr. 2 des Zivilgesetzbuchs wird darauf hingewiesen, dass der Wertansatz der genannten Beteiligungen nicht über ihrem sogenannten "fair value" liegt. Forderungen gegen sonstige Unternehmen Der Betrag bezieht sich auf sonstige aktivierte Finanzforderungen, bei denen es sich im Wesentlichen um Kautionen handelt, die nach dem kommenden Jahr in voller Höhe rückforderbar sind. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 4.000 Euro eingetreten. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Dieser Posten ist in der Bilanz hinreichend dargestellt. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 602.000 Euro eingetreten. Forderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich aus üblichen Verkaufsgeschäften. Der Saldo setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Die Wertberichtigungen auf uneinbringliche Forderungen in Höhe von ungefähr 350.000 Euro, die durch direkte Herabsetzung der betreffenden Forderungen bilanziert wurden, entsprechen dem Forderungsausfallrisiko. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im kommenden Geschäftsjahr fällig. Ihre geografische Verteilung geht aus der unten stehenden Tabelle hervor (in Tsd. Euro):
Forderungen gegen beherrschende Unternehmen Diese Forderungen, die in ihrer Gesamtheit im folgenden Geschäftsjahr fällig sind, bestehen ausschließlich gegen die mittelbar beherrschende Franklin Electric Co Inc. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 101.000 Euro eingetreten. Forderungen gegen Konzernunternehmen Dieser Posten umfasst die Verbindlichkeiten gegen Gesellschaften, die von den Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beherrscht werden, von denen auch das konsolidierende Unternehmen Franklin Electric S.r.l. unmittelbar oder mittelbar beherrscht wird, und setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Steuerforderungen Die Steuerforderungen setzen sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Die Steuerforderungen sind in voller Höhe im kommenden Geschäftsjahr realisierbar. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern werden bei negativen Einkommenskomponenten, deren Abzugsfähigkeit im Sinne der gültigen einschlägigen Rechtsnormen auf nachfolgende Geschäftsjahre verschoben wird (im Wesentlichen Wertberichtigungen auf Forderungen, Rückstellungen für Produkthaftung und Abschreibungen auf Patente und Geschäfts- oder Firmenwert), sowie für die eliminierte, nicht realisierte konzerninterne Marge erfasst. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 14.000 Euro eingetreten. Die Veränderungen der Forderungen aus Steuervorauszahlungen stellen sich im Einzelnen wie folgt dar (in Tsd. Euro):
Der Posten "Sonstiges" bezieht sich auf den nach der Übernahme bilanzierten Saldo der Gesellschaft Hydropompe S.r.l. zum 31.12.2022. Forderungen gegen Sonstige Der Posten "Forderungen gegen Sonstige" setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Die Forderungen aus Beschäftigungsverhältnissen betreffen erwartete Rückzahlungen von Vorsorge- und Unterstützungsträgern. Wertberichtigungen auf diese Forderungen wurden mangels erkennbarer Beitreibungsrisiken nicht durchgeführt. Finanzielle Vermögenswerte, die kein Anlagevermögen darstellen Finanzielle Aktivposten des zentralen Cash Managements Die gesamte Unternehmensgruppe ist mit Ausnahme der Gesellschaft Hydropompe S.r.l. am sogenannten "Cash Pooling" beteiligt, das auf der Ebene der Unternehmensgruppe Franklin angesiedelt ist. Insbesondere für die in der Europäischen Union ansässigen Gesellschaften wurde das sogenannte "zero balance cash pooling" System eingeführt, das der Muttergesellschaft Franklin Electric BV untersteht. Es handelt sich dabei um ein Instrument des zentralen Liquiditätsmanagements einer Unternehmensgruppe für eine zur selben Gruppe gehörenden juristischen Person (wobei die Gesellschaft Franklin Electric BV der "Cash-Pool-Führer" ist). Mit diesem Instrument sollen die Cashflows innerhalb der Unternehmensgruppe optimiert, bessere Kreditbedingungen erlangt und somit die Kosten gesenkt werden. Die Unternehmen der Gruppe übertragen regelmäßig (im vorliegenden Fall täglich) den Saldo ihres Girokontos bei einer vorab festgelegten Bank (im vorliegenden Fall JP Morgan) auf ein Girokonto (das "Pool-Konto"), dessen Inhaber der Cash-Pool-Führer ist. Bei einem Sollsaldo schreibt der Cash-Pool-Führer den übertragenden Gesellschaften einen Betrag in Höhe des Saldos gut. Ist der Übertragungssaldo im Haben, so hat die übertragende Gesellschaft ein Guthaben auf dem Pool-Konto in Höhe des entsprechenden Betrags. Gleichzeitig werden diese Cashflows auf einem zwischen dem Cash-Pool-Führer und den Konzernunternehmen bestehenden Kontokorrentkonto erfasst, woraus sich gegenseitige Haben- und Sollpositionen ergeben. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 6.511.000 Euro eingetreten. Flüssige Mittel Dieser in der Bilanz hinreichend detailliert dargestellte Posten weist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 360.000 Euro auf, wie aus der Kapitalflussrechnung hervorgeht. Wie bereits an anderer Stelle mitgeteilt wurde, enthält die Kapitalflussrechnung am Ende Angaben, welche die Auswirkungen der Übernahme der Gesellschaft Hydropompe S.r.l. auf die Cashflows des Geschäftsjahres verdeutlichen. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Der Posten umfasst die Eliminierung des abgegrenzten Anteils der auf zwei Geschäftsjahre entfallenden Kosten. Die höchsten Beträge betreffen die Vorauszahlungen für Versicherungspolicen und in geringerem Umfang die Kraftfahrzeugsteuern, Wartungs- und Mietverträge. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 268.000 Euro eingetreten. ANMERKUNGEN ZU DEN WICHTIGSTEN PASSIVPOSTENEIGENKAPITAL Die Veränderung der Eigenkapitalposten ist in der entsprechenden Übersicht in der Anlage C zum vorliegenden Anhang dargestellt. Diese Übersicht, die nach Artikel 2427 Absatz 1 Nr. 7 bis vorgesehen ist und zu jedem einzelnen Eigenkapitalposten Angaben bezüglich Herkunft, Möglichkeit der Verwendung und Ausschüttungsfähigkeit sowie Verwendung in den Vorjahren enthält, entfällt, da der Konzernabschluss für die Ausschüttung der Jahresergebnisse und die Verwendung der Rücklagen im Eigenkapital generell ohne Relevanz ist. Im Folgenden werden die wichtigsten Posten des Eigenkapitals und ihre jeweilige Veränderung erläutert: Stamm-/Grundkapital Das in voller Höhe gezeichnete und eingezahlte Kapital der Muttergesellschaft belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 468.000 Euro. Neubewertungsrücklage Der Posten umfasst die Neubewertungsrücklagen gemäß den anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen. Diese sind abzüglich der angefallenen Ersatzsteuer ausgewiesen, um der Neubewertung steuerliche Relevanz zu verleihen und die Steueraussetzung zu eliminieren. Für diese Rücklage wurden daher keine latenten Steuern erfasst. Gesetzliche Rücklage Die gesetzliche Rücklage der Muttergesellschaft hat die gesetzlich vorgeschriebene Höhe erreicht. Sonstige Rücklagen Die sonstigen Rücklagen stellen sich im Einzelnen wie folgt dar (in Tsd. Euro):
Die Veränderungen der sonstigen Rücklagen stellen sich wie folgt dar (in Tsd. Euro):
AUFWANDSRÜCKSTELLUNGEN Für Ruhegelder und ähnliche Verpflichtungen Der Posten umfasst Mittel,
Die Veränderungen dieser Rückstellungen stellen sich wie folgt dar (in Tsd. Euro):
Der Posten "Sonstiges" bezieht sich auf den nach der Übernahme erfassten Saldo der Gesellschaft Hydropompe S.r.l. zum 31. Dezember 2022. Sonstige Rückstellungen Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Die Rückstellung für Produkthaftung umfasst Verbindlichkeiten, die nach Maßgabe der gesetzlichen Gewährleistungspflichten, denen die konsolidierende Gesellschaft Franklin Electric S.r.l. und die Franklin Electric Europa GmbH unterliegen, geschätzt wurden. Die Rückstellung für Mitarbeiterbeteiligungen wurde in Höhe der geschätzten Kosten des Kaufs von Aktien der Muttergesellschaft Franklin Electric Co. Inc. gebildet. Diese Aktien sollen einigen Mitarbeitern im Rahmen von betrieblichen Anreizplänen und MBO-Prämien (Management by Objectives) zuerkannt werden. ABFINDUNGEN FÜR ARBEITNEHMER Der Posten bezieht sich auf Abfindungen, die Arbeitnehmern gemäß den anzuwendenden Rechtsvorschriften zu zahlen sind. Die Veränderungen dieses Postens sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt (in Tsd. Euro):
Der Posten "Sonstiges" umfasst den zum 31. Dezember 2022 bestehenden Saldo nach Übernahme der Gesellschaft Hydropompe S.r.l. VERBINDLICHKEITEN Im Folgenden werden die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und ihre im Geschäftsjahresverlauf eingetretenen Veränderungen dargestellt. Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Finanzgebern Dieser Posten bezieht sich auf ein Darlehen, das der Muttergesellschaft Franklin Electric S.r.l. gemäß dem F.I.T.-Gesetz 46/1982 zu einem ermäßigten Zinssatz gewährt wurde. Das Darlehen steht in Zusammenhang mit der Durchführung eines Programms für vorwettbewerbliche Entwicklungsaktivitäten mit dem Titel "Ricerca per lo studio e l'ingegnerizzazione di una pompa multistadio in acciaio inox, ad alto rendimento ed ingombri ridotti per pozzi di elevata profondità" (Forschungsarbeiten zur Entwicklung und Konstruktion einer kompakten, mehrstufigen Hochleistungspumpe aus Edelstahl für besonders tiefe Brunnen). Die Rückzahlung erfolgt nach einem Tilgungsplan in dem Zeitraum von April 2018 bis April 2027 in gleich hohen Raten. Nach 5 Jahren sind keine weiteren Raten mehr fällig. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 85.000 Euro eingetreten. Anzahlungen Dieser Posten umfasst die von Kunden erhaltenen Anzahlungen. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 10.000 Euro zu verzeichnen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im kommenden Geschäftsjahr zahlbar. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verteilen sich geografisch wie folgt (in Tsd. Euro):
Verbindlichkeiten gegenüber beherrschenden Gesellschaften Diese Verbindlichkeiten, die in ihrer Gesamtheit im folgenden Geschäftsjahr fällig sind, bestehen gegenüber unmittelbar und mittelbar beherrschenden Gesellschaften und setzen sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Die Verbindlichkeiten gegenüber der beherrschenden Gesellschaft Franklin Electric Co. Inc. beziehen sich auf Dienstleistungen und Warenkäufe. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschaft Franklin Electric B.V. Betreffen Dienstleistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen Dieser Posten umfasst die Verbindlichkeiten gegen Gesellschaften, die von den Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beherrscht werden, von denen auch das konsolidierende Unternehmen Franklin Electric S.r.l. unmittelbar oder mittelbar beherrscht wird, und setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Diese Verbindlichkeiten beziehen sich auf Warenkäufe und Dienstleistungen. Steuerverbindlichkeiten Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Die Steuerverbindlichkeiten verteilen sich geografisch wie folgt (in Tsd. Euro):
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit Dieser Posten umfasst Verbindlichkeiten, die den Versicherungsträgern gemäß den gültigen und anzuwendenden Rechtsvorschriften als Beiträge des Unternehmens und der Beschäftigten zum Jahresende geschuldet werden und im Folgejahr zahlbar sind. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Veränderung in Höhe von ungefähr 166.000 Euro eingetreten. Die in diesem Posten enthaltenen Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von 727.000 Euro auf italienische und in Höhe von 110.000 Euro auf deutsche Sozialversicherungsträger. Sonstige Verbindlichkeiten Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen (in Tsd. Euro):
Der Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" betrifft im Wesentlichen auszustellende Gutschriften für Kunden auf Grund von Nachlässen, die auf den Umsatz des Geschäftsjahres 2023 gewährt werden. Die in diesem Posten ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind im folgenden Geschäftsjahr zahlbar und verteilen sich geografisch wie folgt (in Tsd. Euro):
RECHNUNGSABGRENZUNG Die zum 31.12.2023 ausgewiesenen passiven Rechnungsabgrenzungsposten beziehen sich auf die Tochtergesellschaft Hydropompe S.r.l. und betreffen den SABATINI-Beitragsanteil für die kommenden Jahre. AUSSERBILANZIELLE VERPFLICHTUNGEN, GARANTIEN UND EVENTUALVERBINDLICHKEITEN Es bestehen keine außerbilanziellen Verpflichtungen, Garantien und Eventualverbindlichkeiten. ANMERKUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGIm Folgenden werden die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung, soweit zutreffend, gemäß den Bestimmungen des Artikels 38 und der sonstigen Bestimmungen des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 127/1991 näher erläutert. Aufgliederung der Erlöse aus Lieferungen und Leistungen (in Tsd. Euro)
Aufgliederung der Zinsen und der sonstigen Finanzierungslasten (in Tsd. Euro)
SONSTIGE INFORMATIONENIm Folgenden werden, soweit zutreffend, die sonstigen Informationen mitgeteilt, die nach Artikel 38 und anderen Bestimmungen des gesetzesvertretenden Dekrets 127/1991 offenzulegen sind und noch nicht offengelegt wurden. Durchschnittliche Belegschaftsstärke nach Kategorien
Angaben zu den Vergütungen des Abschlussprüfers Gemäß Artikel 38 Absatz 1 Buchstabe o-septies des gesetzesvertretenden Dekrets 39/2010 wurde dem Abschlussprüfer für die Prüfung des Konzernjahresabschlusses eine Vergütung in Höhe von ungefähr 9.000 Euro gezahlt. Angaben zu wesentlichen Ereignissen, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Zuge der Invasionen der Ukraine durch Russland und die beträchtlichen geopolitischen Spannungen in anderen Teilen der Welt und insbesondere im Nahen Osten an der Grenze zwischen Israel und Palästina und im Suezkanal sorgen weiterhin für Unsicherheiten, deren Auswirkungen auf die Tätigkeiten der in den vorliegenden Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sich kaum schätzen lassen. Dies gilt insbesondere für die Rohstoff-, Transport- und Energiekosten. In Anbetracht der soliden Vermögens- und Finanzlage der konsolidierten Gesellschaften, der von ihnen auch zur Kosteneindämmung ergriffenen Maßnahmen, ihrer Zugehörigkeit zu einer erstrangigen soliden Unternehmensgruppe sind keine Anzeichen, die Zweifel an der Anwendbarkeit des Rechnungslegungsgrundsatzes der Unternehmensfortführung aufkommen lassen könnten. Die rechnungslegungsbezogenen Schätzungen zum 31. Dezember 2023 beruhen auf verschiedenen, zum betreffenden Datum vorgesehenen makroökonomischen und finanziellen Indikatoren. Die Auswirkungen der genannten Ereignisse werden während ihrer weiteren Entwicklung fortlaufend überwacht und im Verlaufe des Geschäftsjahres 2024 bei den rechnungslegungsbezogenen Schätzungen, auch hinsichtlich der Realisierbarkeit der bilanzierten Vermögenswerte, berücksichtigt. Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, auf die im vorliegenden Anhang hinzuweisen wäre.
Dueville, 29. Mai 2024 Die Verwalter der Franklin Electric S.r.l. Davide Perin Riccardo Bedin Massimo Antoniazzi Anlagen: • Übersicht über die Veränderungen des immateriellen Anlagevermögens in dem zum 31. Dezember 2023 geschlossenen Geschäftsjahr (Anlage A) • Übersicht über die Veränderungen der Sachanlagen in dem zum 31. Dezember 2023 geschlossenen Geschäftsjahr (Anlage B) • Übersicht über die Veränderungen des Eigenkapitals in dem zum 31. Dezember 2023 geschlossenen Geschäftsjahr (Anlage C) Anhang A): Veränderungen des immateriellen Anlagevermögens (in Tsd. Euro)
Anhang B) Veränderung der Sachanlagen (in Tsd. Euro)
Anhang C: Veränderungen der Eigenkapitalposten (in Tsd. Euro)
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS ZUM 31. DEZEMBER 2023 GESCHLOSSENE GESCHÄFTSJAHR1. Lage der Unternehmensgruppe, Geschäftslage und Geschäftsergebnis, Finanzindikatoren Die Verwalter der Franklin Electric S.r.l. haben, wie auch im Anhang mitgeteilt wird, die pflichtgemäße Konzernbilanz für das zum 31.12.2023 geschlossene Geschäftsjahr gemäß dem gesetzesvertretenden Dekret Nr. 127 vom 9. April 1991 aufgestellt. Die Unternehmensgruppe Franklin war im Geschäftsjahr 2023 in drei Sparten tätig: Herstellung und Vertrieb von Tauchpumpen und Zubehörteilen aus Edelstahl für Tauchpumpen, im Wesentlichen durch die Muttergesellschaft Franklin Electric S.r.l. und die neu erworbene Gesellschaft Hydropompe S.r.l.; Herstellung und Vertrieb von Elektromotoren durch die Tochtergesellschaften Franklin Electric Europa GmbH, Motori Sommersi Riavvolgibili S.r.l. und durch die Muttergesellschaft selbst; Verkauf von PE-Rohren (UPP) und Zubehörteilen sowie Ausrüstungen für Tankstellen und Verkauf von unterirdischen Tanks und Behältern anderer Art für die chemische Industrie und für Raffinerien durch die Tochtergesellschaft Franklin Fueling Systems GmbH. Die Graphik unten zeigt im Vergleich mit den beiden Vorjahren, wie sich die Verkaufserlöse auf die einzelnen Geschäftsbereiche der Unternehmensgruppe verteilen:
Wie bereits im Anhang berichtet wurde, wurde Anfang Februar 2023 die italienische Gesellschaft Hydropompe S.r.l. vollständig übernommen. Da der auf den Monat Januar 2023 entfallende Anteil am Jahresergebnis nicht erheblich war, erfolgte die Eliminierung des Buchwertes der Beteiligung auf der Grundlage der zum 31. Dezember 2022 bilanzierten Werte. Infolgedessen wurde das Jahresergebnis 2023 der neuen Tochtergesellschaft in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vollständig überführt. Die Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2023 weist einen Jahresüberschuss der Unternehmensgruppe in Höhe von ungefähr 7.106.000 Euro auf, abzüglich des auf den Fremdgesellschafter der Tochtergesellschaft Motori Sommersi Riavvolgibili S.r.l. entfallenden Anteils und nach Verbuchung der nachstehenden Posten:
Die Differenz zwischen den betrieblichen Erträgen und den betrieblichen Aufwendungen, die dem Ergebnis der ordentlichen Geschäftstätigkeit entspricht, ergibt ein Plus in Höhe von ungefähr 12.794.000 Euro. Der Beitrag der konsolidierten Gesellschaften zum Konzernergebnis stellt sich wie folgt dar (in Tsd. Euro):
Die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich nach Abzug der konzerninternen Geschäftsvorfälle auf ungefähr 130.020.000 Euro. Der Aufwand für Roh- und Hilfsstoffe sowie für Waren betrug - ebenfalls nach Abzug der konzerninternen Posten - ungefähr 78.031.000 Euro. Der Rückgang der Erlöse gegenüber dem Vorjahr ist die Folge eines Absatzrückgangs, insbesondere in den Sparten Pumpen und Fueling. Der Pumpenmarkt war konjunkturbedingt allgemein rückläufig. Ursächliche Faktoren sind die Inflation und die vorausgegangenen hohen Absatzmengen mit der Folge eines hohen Lagerbestands bei unseren Kunden. Bei den Motoren gab es hingegen einen Erlösanstieg. Einen Rückgang gab es allerdings auch bei den Preisen für Rohstoffe und Komponenten sowie bei den Transport- und Energiekosten. Insgesamt liegt das Jahresergebnis infolgedessen über dem des Vorjahres. Gemäß den Vorgaben des vom Consiglio Nazionale dei Dottori Commercialisti e degli Esperti Contabili herausgegebenen Dokuments "Der Lagebericht" werden im Anhang die folgenden Informationen mitgeteilt:
Die Indikatoren der Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe lassen eine hinreichende Ausstattung mit Kapital erkennen. Ein finanzielles Gleichgewicht ist daher mittel- und langfristig gesichert. Der Gesamtverschuldungsgrad und die Verschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital der Gesellschaft haben sich gegenüber den Vorjahreswerten verbessert und das sogar deutlich. Die Rentabilitätsindikatoren (ROE, ROI und ROS) sind erneut deutlich positiv. Infolge der erheblichen investiven Tätigkeit, darunter auch in Zusammenhang mit der Eingliederung der Gesellschaft Hydropompe S.r.l., die in der Konzernkapitalflussrechnung ausgewiesen ist, ist die Liquidität leicht rückläufig. 2. Nicht finanzielle Indikatoren - Informationen zur Belegschaft und zum Umweltschutz Die Unternehmensgruppe Franklin Electric ist auch in hart umkämpften Bereichen (zu denen beispielsweise die Sparte der Tauchpumpen gehört) in hohem Maße wettbewerbsfähig. Der Grund hierfür liegt im Einsatz moderner Maschinen, in konsequenter Innovationsorientierung und in den Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen, in der Verwendung von qualitativ hochwertigen Rohstoffen und in der laufenden Schulung und Weiterbildung aller Mitarbeiter. Darüber hinaus ermöglichen erhebliche Synergieeffekte auf Konzernebene eine hohe Effizienz sowohl in der Produktion als auch im Vertrieb. Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr 2023 geht aus der nachstehenden Tabelle hervor:
Es haben sich keine schweren Arbeitsunfälle ereignet. Im Verlaufe des Geschäftsjahres wurden die in der Unternehmensgruppe für alle Produktionseinheiten bereits eingeleiteten Initiativen fortgeführt. Diese Initiativen bezwecken die Erhöhung der Sicherheit der Anlagen, die Verringerung von Gefahrensituationen und ihre Überwachung sowie die Schulung der Mitarbeiter im Hinblick auf ein bewussteres und umsichtigeres Verhalten am Arbeitsplatz. Besondere Risiken oder Gefahren für die Umwelt bestehen nicht. 3. Die wichtigsten Risiken und Unsicherheiten Ein Risiko lässt sich typischerweise als ein Ereignis definieren, welches negative Folgen hervorrufen kann. Es bezeichnet den Grad der Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Schäden durch laufende Prozesse oder infolge künftiger Ereignisse. Risiken können externer oder interner Art sein:
Ferner kann zwischen inhärenten Risiken und Restrisiken unterschieden werden:
In der von der Gesellschaft Franklin Electric S.r.l. kontrollierten Unternehmensgruppe bestehen unter Berücksichtigung der Art der ausgeübten Geschäftstätigkeiten derzeit keine internen Risiken (operative Risiken, das Risiko der Nichtkonformität, Risiken in Zusammenhang mit Gerichtsverfahren), bei denen die Wahrscheinlichkeit des Eintretens hoch ist und die möglichen Folgen erheblich sein können. Es bestehen auch keine externen Risiken der genannten Art. Externe Risiken sind gegenwärtig angesichts der internationalen geopolitischen Spannungen und insbesondere der Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine zu befürchten. Diesbezüglich wird auf den Abschnitt 5 über die voraussichtliche Geschäftsentwicklung und auf den Anhang verwiesen. Die Unternehmensgruppe unterstützt laufend alle notwendigen Maßnahmen zur Begrenzung der sogenannten inhärenten Risiken, um die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens und ihre Auswirkungen im Eventualfall möglichst gering zu halten, wobei der Fokus auf dem Gesundheitsschutz, auf der Hygiene und der Sicherheit am Arbeitsplatz liegt. Die Unternehmensgruppe unterstützt laufend alle notwendigen Maßnahmen zur Risikobegrenzung und verfolgt dabei das Ziel, die Vorbeugung gegen die sogenannten inhärenten Risiken in der Organisation strukturell zu stärken, um die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens und ihre Auswirkungen im Eventualfall möglichst gering zu halten, wobei der Fokus auf dem Gesundheitsschutz und der Sicherheit am Arbeitsplatz sowie auf dem Umweltschutz liegt. Bezüglich der Preis-, Kredit- und Liquiditätsrisiken und des Risikos von Cashflow-Schwankungen wird auf den Abschnitt 7 verwiesen. Bezüglich der operativen Risiken, welche die Bereiche Personal und Umweltschutz betreffen, wird auf den Abschnitt 2 verwiesen. 4. Investitionen Im Verlaufe des Jahres 2023 wurde die auf die Erhaltung einer effizienten Produktionsstruktur gerichtete investive Tätigkeit fortgeführt, die auf die Modernisierung des Maschinenparks zielte. 5. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung Die fortdauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und die Wirtschaftssanktionen, die infolgedessen von der Europäischen Union und anderen Ländern, darunter die Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien, Japan, Australien und Kanada, gegen Russland und Weißrussland verhängt wurden, und die Spannungen im Nahen Osten sorgen für eine Situation, die allgemein von großer Unsicherheit geprägt ist, insbesondere hinsichtlich der Energie- und Transportkosten sowie der Preise für Rohstoffe, darunter auch die, welche in die Produkte der Unternehmensgruppe eingehen. Angesichts der allgemeinen Unsicherheiten, die durch die derzeit bestehenden Konfliktsituationen noch verschärft werden, werden die Unternehmen der Gruppe weiterhin in Verbesserungen in allen Bereichen investieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf einem guten Niveau zu halten. Zu nennen sind hier die Qualitätssicherung, die Produktleistungen, Kostensenkungen und Abfallvermeidung durch Optimierung der Produkte und Prozesse in den Werken und in den Büros und schließlich die Entwicklung der Kompetenzen, die jeder Mitarbeiter für ein abgestimmtes Arbeiten besitzen muss, wobei wir täglich Fortschritte erzielen wollen. 6. Forschung und Entwicklung Die Unternehmensgruppe hat im Rahmen ihrer Unternehmensgrundsätze ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten fortgeführt, die darauf ausgerichtet sind, neue Produkte und Lösungen zur Erweiterung der Vertriebslinien zu finden und die Produkt- und Servicequalität für den Kunden weiter zu verbessern. 7. Informationen über die Nutzung von Finanzinstrumenten durch die konsolidierten Unternehmen und zur Bewertung der Vermögens- und Finanzlage und des Jahresergebnisses Gemäß den Bestimmungen des Artikels 40 Absatz 2 Buchstabe d-bis) des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 127/1991 werden die nachstehenden Informationen mitgeteilt: A) Ziele und Grundsätze des Finanzrisikomanagements - Die Finanzinstrumente der Unternehmensgruppe im Sinne der Definition in Artikel 2426 Absatz 2 und im neuen OIC-Rechnungslegungsstandard Nr. 32 umfassen liquide Mittel bei Banken sowie ein zinsgünstiges Darlehen gemäß dem Gesetz Nr. 46 aus dem Jahre 1982 ("Fonds für technologische Investitionen" oder "F.I.T.") in Zusammenhang mit der Durchführung eines Programms für vorwettbewerbliche Entwicklungsaktivitäten unter dem Titel "Forschungsarbeiten zur Entwicklung und Konstruktion einer kompakten mehrstufigen Hochleistungspumpe aus Edelstahl für besonders tiefe Brunnen" der Tochtergesellschaft Franklin Electric S.r.l. Die aktivierten Finanzanlagen bestehen aus Aktien börsennotierter Gesellschaften, die keine Beteiligung darstellen. Die zur Ausübung der Unternehmenstätigkeit genutzten Finanzinstrumente sind mit einem Finanzrisiko behaftet, das sich im Einzelnen aus Folgendem ergibt:
Die Konzerngesellschaften nutzen im Rahmen ihres Finanzrisikomanagements einen formalisierten Analyse- und Genehmigungsprozess für die Finanzinstrumente. Bezüglich der einzelnen Risiken werden die folgenden Informationen mitgeteilt:
B) Das Preis-, Kredit- und Liquiditätsrisiko und das Risiko von Cashflow-Schwankungen Im Hinblick auf die obigen Ausführungen zu den Zielen und Grundsätzen des Finanzrisikomanagements sind die gesetzlichen Vertreter der Auffassung, dass die Unternehmensgruppe keinen nennenswerten Preis-, Kredit-, Liquiditäts- und Cashflow-Risiken ausgesetzt ist. Informationen zu den Finanzinstrumenten im Sinne der obigen Definition, die von den Konzerngesellschaften genutzt werden, werden mit näheren Angaben auch zu ihrem Volumen im Anhang gegeben.
Dueville, 29. Mai 2024 Die Verwalter der Gesellschaft Franklin Electric S.r.l. Davide Perin Riccardo Bedin Massimo Antoniazzi ANLAGEN: Anlage 1) Nach zeitlichen Kriterien und nach Funktionsbereichen umgegliederte Bilanz mit der Aufstellung der Aktiva und Passiva Anlage 2) Nach Funktionsbereichen umgegliederte Bilanz Anlage 3) Nach dem Funktionskriterium oder nach Tätigkeiten umgegliederte Gewinn- und Verlustrechnung Anlage 4) Finanz-, Struktur-, Rentabilitäts- und Liquiditätsindikatoren. ANLAGE 1): Vermögensbilanz für das zum 31. Dezember 2023 geschlossene Geschäftsjahr ( Tsd. Euro) VermögensbilanzAktiva
Passiva
ANLAGE 2): Bilanz nach Funktionsbereichen für das zum 31. Dezember 2023 geschlossene Geschäftsjahr (in Tsd. Euro) BILANZ NACH FUNKTIONSBEREICHENAktiva
Passiva
ANLAGE 3): Gewinn- und Verlustrechnung für das zum 31. Dezember 2023 geschlossene Geschäftsjahr nach Umgliederungen (in Tsd. Euro) GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH UMGLIEDERUNGEN
ANLAGE 4): Indikatoren der Wirtschafts- und Finanzlage in den zum 31. Dezember 2023 geschlossenen Geschäftsjahr (in Tsd. Euro)
Bericht der unabhängigen Prüfungsgesellschaft gemäß Artikel 14 des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 39 vom 27. Januar 2010An den Alleingesellschafter der Gesellschaft Franklin Electric S.r.l. Prüfungsbericht zum Konzernabschluss Prüfungsurteil Wir haben den Konzernabschluss der Unternehmensgruppe Franklin Electric (die "Gruppe"), der aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Kapitalflussrechnung für das zu diesem Stichtag geschlossene Geschäftsjahr und dem Anhang besteht, geprüft. Nach unserer Auffassung vermittelt der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gruppe zum 31. Dezember 2023, des wirtschaftlichen Ergebnisses und der Cashflows des zum Stichtag geschlossenen Geschäftsjahres in Übereinstimmung mit den italienischen Rechnungslegungsgrundsätzen für die Aufstellung der Jahresabschlussdokumente. Grundlage des Prüfungsurteils Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit den internationalen Prüfungsgrundsätzen (ISA Italia) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Grundsätzen ist in dem Abschnitt "Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Konzernabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Gemäß den Berufsgrundsätzen und dem Unabhängigkeitsgebot für Abschlussprüfer sind wir von der Gesellschaft Franklin Electric S.r.l. unabhängig. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Sonstige Aspekte Der Konzernjahresabschluss der Unternehmensgruppe für das zum 31. Dezember 2022 geschlossene Geschäftsjahr wurde von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft, die am 19. Juli 2023 ihr Prüfungsurteil ohne Einschränkung abgegeben hat. Verantwortung der Verwalter für den Konzernabschluss Es liegt in der Verantwortung der Verwalter, einen wahrheitsgemäßen Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den italienischen Bilanzierungsgrundsätzen und -vorschriften zu erstellen. Ferner sind die Verwalter von Gesetzes wegen verantwortlich für die Durchführung der internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die Verwalter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gruppe zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen und auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht, die Muttergesellschaft Franklin Electric S.r.l. zu liquidieren, oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu. Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Konzernjahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen als Folge von Betrug oder unabsichtlichen Verhaltensweisen oder Ereignissen ist, und darüber einen Bericht zu erstellen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit den internationalen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (ISA Italia) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Betrug oder unabsichtlichen Verhaltensweisen oder Ereignissen resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des Konzernjahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir gemäß den internationalen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (ISA Italien) pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren stets eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Governance Verantwortlichen einer geeigneten Managementebene, wie von den internationalen Prüfungsgrundsätzen (ISA Italia) vorgesehen, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Vermerk zu sonstigen gesetzlichen Bestimmungen und anderen rechtlichen Anforderungen Prüfungsurteil gemäß Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe e) des gesetzesvertretenden Dekrets 39/10 Die Verwalter der Franklin Electric S.r.l. sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts der Gruppe Franklin Electric zum 31. Dezember 2023; dies schließt die Verantwortung der Verwalter für den Einklang des Lageberichts mit dem Konzernabschluss und für seine Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften mit ein. Wir haben die im Prüfungsgrundsatz (ISA Italia) Nr. 720B genannten Prüfungshandlungen durchgeführt, um ein Urteil über den Einklang des Lageberichts mit dem Konzernabschluss der Unternehmensgruppe Franklin Electric zum 31. Dezember 2023 und über die Übereinstimmung des Lageberichts mit den gesetzlichen Vorschriften sowie eine Erklärung zu etwaigen wesentlichen falschen Darstellungen abgeben zu können. Unserer Beurteilung nach steht der Lagebericht im Einklang mit dem Konzernabschluss der Unternehmensgruppe Franklin Electric zum 31. Dezember 2023 und entspricht den gesetzlichen Vorschriften. In Bezug auf die Erklärung nach Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe e) des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 39/2010, für die wir uns auf die Kenntnisse, die wir im Rahmen der Abschlussprüfung über das Unternehmen und sein Umfeld erlangt haben, und das von uns daraus entwickelte Verständnis stützen, haben wir nichts zu berichten.
Verona, 18. Juli 2024 BDO Italia S.p.A. Marco Giuseppe Troiani, Gesellschafter |
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