FMP Forderungsmanagement Potsdam GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela Szymczak seit 9.5.2025 | Prokura |
Christian Scholz seit 9.5.2025 | Prokura |
Sabine Rottschalk seit 9.5.2025 | Prokura |
Wadim Titel seit 9.5.2025 | Prokura |
Petra Lehnigk seit 9.5.2025 | Prokura |
Antje Henning-Tiemer seit 9.5.2025 | Prokura |
Karsten Traum seit 5.4.2024 | Geschäftsführer |
Meiko Renn seit 23.9.2022 | Prokura |
Arne Brandt seit 4.2.2022 | Prokura |
Sarah Tebs seit 4.2.2022 | Prokura |
Eugen Lubaschevski seit 21.5.2021 | Geschäftsführer |
Frank Herzog seit 14.12.2018 | Prokura |
Petra Sackmann seit 7.10.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DKB Service GmbHPotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhalt Lagebericht 1. DKB Service GmbH - eine spezialisierte Dienstleisterin 2. Wirtschaftsbericht zum Geschäftsjahr 2023 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4. Erklärung zur Unternehmensführung 1. DKB Service GmbH - eine spezialisierte DienstleisterinDer Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der DKB Service GmbH (im Folgenden DKB Service genannt) liegt in der Erbringung von Dienstleistungen für die Deutsche Kreditbank AG (DKB AG), deren Tochtergesellschaften (DKB-Gruppe) sowie den Konzern der Bayerischen Landesbank (BayernLB-Konzern). Die DKB-Gruppe ist Teil des BayernLB-Konzerns. Im Unternehmenskonzept 10 der DKB AG ist die Rolle der DKB Service definiert als die bestmögliche Förderung des Bankgeschäfts und Sicherstellung von Kostenvorteilen. Diese Rolle findet sich auch in der Unternehmensstrategie der DKB Service wieder. Die DKB Service ist die Dienstleisterin in der DKB-Gruppe und wickelt das standardisierte Massengeschäft ab. Weiterhin werden in der DKB Service wesentliche Dienstleistungs- und Unterstützungsprozesse gebündelt und strukturiert. Die wesentlichen Ziele sind:
Die Geschäftstätigkeit der DKB Service gliedert sich in die zwei Segmente Betrieb und Transformation sowie das Großprojekt Campus. Dabei ist der Betrieb in drei Bereiche unterteilt, welche sich aus acht Geschäftsfeldern und drei Service Hubs zusammensetzen. Im bankkundennahen Bereich werden Dienstleistungen für die Endkundenbetreuung der DKB AG dargestellt. Im bankkundenfernen Bereich werden hingegen jene Dienstleistungen betrachtet, welche überwiegend zur Aufrechterhaltung der DKB-gruppeninternen Infrastruktur ausgeführt werden. Ein übergreifender Bereich besteht aus dem Geschäftsfeld IT-Dienste, dem Internal Service Hub und Sonstiges. Das Geschäftsfeld IT-Dienste erbringt IT-Dienstleistungen im Rahmen der DKB-Gruppen-IT-Strategie. Im Internal Service Hub werden erste Aktivitäten in die zukünftige Struktur überführt. Unter Sonstiges werden insbesondere Stabstätigkeiten verortet. Daraus resultiert die folgende Struktur:
Betrieb Bankkundennaher Bereich BankDienstleistungen Seit dem Jahr 2005 hat die DKB AG als Hauptkundin klassische BackOffice-Aufgaben an die DKB Service übergeben. Die Übertragung dieser Aufgaben wurde bis heute konsequent weitergeführt und im Sinne geschlossener Wertschöpfungsketten ausgebaut. Im Geschäftsfeld BankDienstleistungen werden Dienstleistungen für die Bereiche Privatkunden, OneGK, Individualkunden, Business Solutions und Kredit Consult der DKB AG in der Neu- und Bestandskundenbearbeitung erbracht. Die Aufgaben umfassen, neben der Datenerfassung und -pflege bei Bestandskunden aller Kundengruppen auch Leistungen wie Co-Branding, ePayment & Fraud sowie Risiko- und Sicherheitenbearbeitung. Besonders im Fokus liegt dabei die Erhöhung des Automatisierungsgrades, um Kostenvorteile und Skaleneffekte zu erzielen sowie um die wachsenden Kundenanforderungen erfüllen zu können. CustomerCare Nach der Gründung im Jahr 2011 hat sich das Geschäftsfeld CustomerCare als zentrales Element für Kundenkommunikation der DKB AG etabliert. Im Mittelpunkt stehen die klassischen Eingangskanäle für Kundenwünsche und -aufträge: Telefon, Kontaktformular und E-Mail. Ebenso wie im Geschäftsfeld BankDienstleistungen wird dabei ein Teil der Kundenkommunikation automatisiert durchgeführt, beispielsweise durch den Einsatz von Sprachbots. Banking Service Hub Im Banking Service Hub wird mittels der strategischen Kerninitiative fLINK für den bankkundennahen Bereich eine neue Aufbau- und Ablauforganisation umgesetzt. Im Zuge dieser Transformation werden Geschäftstätigkeiten aus den bestehenden Geschäftsfeldern BankDienstleistungen und CustomerCare in den Banking Service Hub überführt. Aktuell sind dies die Kundenservices für die Produkte Broker/Sparen sowie Konto und Privatdarlehen, welche im Banking Service Hub End-to-End betreut werden. Besonders im Fokus liegt dabei ebenfalls die Erhöhung der Erstlösungsquote und des Automatisierungsgrads, um Kostenvorteile und Skaleneffekte zu erzielen sowie um die wachsenden Kundenanforderungen erfüllen zu können. Bankkundenferner Bereich Facility Management Die Hauptaufgaben im Geschäftsfeld Facility Management sind die organisatorische, (sicherheits-)technische und kaufmännische Betreuung von in der DKB-Gruppe genutzten Objekten und Arbeitsplätzen sowie Mobilitätsdienste, Beschaffung und Postdienstleistungen. Die DKB Service hat hier die Kernkompetenz innerhalb der DKB-Gruppe. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema modernes Arbeiten (Arbeiten 4.0). Dabei geht es um die Neugestaltung von Arbeitsplätzen unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen wie z. B. Flexibilität und kollaborativem Arbeiten. Corporate Service Hub Im Corporate Service Hub soll für den bankkundenfernen Bereich eine neue Aufbau- und Ablauforganisation umgesetzt werden. Im Zuge dieser Transformation sollen Geschäftstätigkeiten aus den bestehenden Geschäftsfeldern Finanzen, Facility Management, Human Resources, Marketing und SAP Business Solutions in den Corporate Service Hub überführt werden. Im laufenden Geschäftsjahr erfolgten erste Vorbereitungsmaßnahmen, der Beginn erster Umsetzungsschritte ist für 2024 vorgesehen. Marketing Wesentliche Aufgaben des Geschäftsfeldes Marketing sind die Betreuung des Sportsponsorings der DKB AG, die Organisation von Messen, Fach- und Kundenveranstaltungen sowie die Umsetzung diverser Kundenbindungsmaßnahmen im Privatkundengeschäft der DKB AG. Zudem werden Grafikdienstleistungen und Aufgaben im Content-Management für die DKB AG übernommen. SAP Business Solutions Das Geschäftsfeld SAP Business Solutions bündelt Kompetenzen rund um das Thema SAP sowie die Digitalisierung und Weiterentwicklung interner Prozesse. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören die Betreuung und Entwicklung von SAP-Anwendungen, wobei die Bereitstellung von kaufmännischen SAP-Anwendungen im Mittelpunkt steht. Dabei betreut das Geschäftsfeld SAP Business Solutions neben BayernLB-Konzerngesellschaften auch externe Kunden. Finanzen Das Geschäftsfeld Finanzen erbringt standardisierte Rechnungswesen-Dienstleistungen für Gesellschaften des BayernLB-Konzerns sowie Controlling-Dienstleistungen für die DKB Service. Human Resources Die Hauptaufgaben im Geschäftsfeld Human Resources sind Personaldienstleistungen, wie Personalabrechnungen und Personaladministration, für BayernLB-Konzerngesellschaften sowie externe Kunden. Übergreifender Bereich IT-Dienste Das Geschäftsfeld IT-Dienste ist für die Bündelung aller IT-Infrastrukturthemen in der DKB- Gruppe zuständig. Dazu gehören die Beschaffung und Betreuung der Hard- und Software sowie die Administration der Netzinfrastruktur. Im Zuge der prozessualen Integration des IT-Bereichs der DKB Service in den Bereich der DKB AG erfolgt eine Umstellung auf die Nutzung von Cloudlösungen. Weiterhin liegt der Fokus auf der Unterstützung unternehmensweiter Automatisierungsprozesse. Die Beschaffung und Betreuung der technischen Endgeräte wurde zum Jahresende an einen externen Dienstleister ausgelagert. Internal Service Hub Im Internal Service Hub wird für die Stabsstellen eine neue Aufbau- und Ablauforganisation umgesetzt. Im laufenden Geschäftsjahr erfolgten erste Vorbereitungsmaßnahmen, der Beginn erster Umsetzungsschritte ist für 2024 vorgesehen. Sonstiges Sonstiges umfasst unter anderem Stabstätigkeiten zu diversen Themen in Bezug auf die Unternehmenssteuerung. Dazu zählen beispielsweise die Organisationsentwicklung und die Risikosteuerung. Des Weiteren gehören daran angebundene Dienstleistungen wie das Recruiting und die Arbeitssicherheit, welche sowohl intern als auch teilweise in der DKB-Gruppe erbracht werden, zu den Stabstätigkeiten. Transformation Im Segment Transformation werden die Transformationsinitiativen gebündelt. Diese dienen dazu, die DKB Service für die Zukunft gut aufzustellen und sich den Anforderungen aus Wachstum und Markterfordernissen zu stellen. Im Fokus stehen dabei die drei Zieldimensionen der Servicestrategie 2.0 (standardisiertes Produktportfolio, skalierbare Produkte und Fokussierung auf das Kerngeschäft). Des Weiteren wird die Aufbauorganisation verändert, um die zur Erfüllung der Zieldimensionen notwendigen Grundlagen, wie beispielsweise agile und crossfunktionale Arbeitsformen, zu schaffen. Um diese Veränderungen gewährleisten zu können und die Mitarbeitendenkompetenzen weiterzuentwickeln, wird die Veränderung durch eigene Change Coaches begleitet. Die DKB Service treibt im Rahmen der Transformation sieben Kerninitiativen voran, von denen in 2023 zwei erfolgreich beendet wurden. Diese Kerninitiativen dienen dazu, die Organisation weiterzuentwickeln und die Mitarbeitenden auf diese Anforderungen vorzubereiten. Drei dieser Kerninitiativen wirken hauptsächlich innerhalb der bankkundennahen Dienstleistungen. Im Projekt POLARWEISS wurde die technische Basis für die Digitalisierung und Automatisierung von Front- und Backofficeprozessen geschaffen. Im zweiten Halbjahr 2023 wurde begonnen die Linienüberführung vorzubereiten und Ende 2023 wurde das Projekt erfolgreich beendet. Im Jahr 2023 startete das Projekt NorthStar, welches eng mit POLARWEISS verknüpft war. Der Fokus des Projekts lag auf der Erstellung und Optimierung des neuen Internet-Bankings. Im Projekt fLINK werden aufbauorganisatorische Rahmenbedingungen entwickelt, um die Mitarbeitenden zukünftig in produktorientierten Teams mit dem Fokus der End-to-End-Bearbeitung zu organisieren. Innerhalb der Weiterentwicklung des Customer Service Managements (CSM) wird der reibungslose Betrieb der in den Kerninitiativen entwickelten Lösungen sichergestellt sowie das Steuerungsmodell für den Banking Service Hub weiterentwickelt. Im Bereich der bankkundenfernen Dienstleistungen wird die Weiterentwicklung der DKB Service ebenfalls über zwei Kerninitiativen vorangetrieben. Innerhalb von FM der Zukunft wird das Betreiben und die Nutzung der Büroflächen aufgrund der veränderten Anforderungen an eine moderne Arbeitsumgebung neu entwickelt. Innerhalb der Kerninitiative HR 2025 werden Themen rund um die Personalabrechnung und -betreuung analysiert und neugestaltet. Des Weiteren gibt es zwei unternehmensweite Kerninitiativen: Die Gestaltung der kaufmännischen Prozesse erfolgt in der Kerninitiative Galileo. Den Schwerpunkt bildet die Einführung von SAP S/4HANA als unternehmensweites ERP-System, auf dessen Basis die kaufmännischen Prozesse an die SAP Best Practice Standards herangeführt werden sollen. Die erste Phase wird mit dem Go-live am 01.01.2024 beendet. Zudem wird ein neues Steuerungskonzept für die DKB Service implementiert. Im Rahmen der Kerninitiative Improve wurden die Prozessgovernance neu definiert, die Prozessmanagementrollen vereinheitlicht und eine einheitliche Prozessmanagementsoftware eingeführt. Das Projekt wurde erfolgreich im April 2023 beendet. Das Anfang 2023 gestartete Projekt CONNECT, über welches die Aufbauorganisation der bankkundenfernen und unternehmensweiten Einheiten neu gestaltet werden sollte, wurde im Sommer 2023 eingestellt und in den Betrieb übergeben. Campus In dem 2021 gestarteten Großprojekt Campus werden diverse Aspekte des zu 2025 geplanten neuen Headquarters der DKB AG betreut. 2. Wirtschaftsbericht zum Geschäftsjahr 2023Im Geschäftsjahr 2023 wurde die 2020 gestartete Transformation zur digitalen und skalierbaren Dienstleisterin für die DKB AG fortgeführt. Die Transformation wurde dabei durch die Umsetzung diverser Projekte und Initiativen realisiert. Diese sogenannten Kerninitiativen umfassten sowohl bankkundennahe als auch bankkundenferne und übergreifende Themen und sollen so in der gesamten DKB Service den angestrebten Wandel vorantreiben. Der Umsatz der Gesellschaft als bedeutsamster Leistungsindikator entwickelte sich im Jahr 2023 negativ. Hierfür war insbesondere der bankkundennahe Bereich verantwortlich, weil die Umsatzerlöse aufgrund von rückläufigen Antragzahlen infolge der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sanken. Im Geschäftsfeld IT-Dienste wurde infolge eines Strategiewechsels, mit dem Ziel einer höheren Integration in den IT-Bereich der DKB AG (One-Tech-Team bzw. OTT), das Leistungsportfolio angepasst. Hieraus ergab sich eine Umsatzreduzierung. Bei einigen Geschäftsfeldern konnte jedoch auch ein Umsatzwachstum verzeichnet werden, insbesondere bei Facility Management und Marketing. Umsatzerlöse der DKB Service
Die aktiven Mitarbeitendenkapazitäten sanken im Geschäftsjahr 2023 um 12 im Vergleich zum Vorjahr. Die höchste Mitarbeitendenreduktion fand im Geschäftsfeld IT-Dienste statt. Vor dem Hintergrund der OTT-Strategie sind die Mitarbeitendenkapazitäten im Vergleich zum Vorjahr im Umfang von 19 gesunken, da Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben. Im bankkundennahen Bereich wechselten Mitarbeitende von den Geschäftsfeldern Customer Care und BankDienstleistungen in den Banking Service Hub. Zudem konnte generell ein leichter Aufbau an Mitarbeitenden in bankkundennahen Bereich verzeichnet werden, der sich durch leichte Reduktionen im bankkundenfernen Bereich insgesamt ausgeglichen hat. Betrieb Bankkundennaher Bereich BankDienstleistungen Im Geschäftsfeld BankDienstleistungen sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 30.606. Dies resultierte im Wesentlichen aus Umsatzrückgängen in den Privatkundenprodukten (TEUR -30.130 im Vergleich zum Vorjahr) sowie Bestandskundenprozesse (TEUR -2.570 im Vergleich zum Vorjahr) und Baufinanzierung (TEUR -676 im Vergleich zum Vorjahr). Dafür gab es zwei Gründe: Einerseits wurden aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage rückläufige Antragszahlen verzeichnet. Andererseits wurden insbesondere die Produkte Girokonto, Girokonto u18 und Bestandskundenprozesse teilweise in den Banking Service Hub verlagert, sodass die Umsätze aus diesen Produkten nicht vollständig in den BankDienstleistungen abgebildet wurden. Weiterhin waren die Umsätze im Co-Branding (TEUR -2.322 im Vergleich zum Vorjahr) rückläufig. Umsatzsteigerungen wurden insbesondere im Produkt ePayment & Fraud (TEUR 3.940 im Vergleich zum Vorjahr) aufgrund von Mengensteigerungen verzeichnet. Die Abrechnung der erbrachten Dienstleistungen erfolgte überwiegend über Stückpreise. Insgesamt wurde die Optimierung, Automatisierung und Digitalisierung der Kernprozesse sowie die Bearbeitung in Wertschöpfungsketten im Rahmen der Kerninitiative POLARWEISS fortgeführt. Beim Kernprodukt Girokonto wurde ein Automatisierungsgrad bei den Genehmigungen von 48 % bei Neu- und Bestandskunden erreicht (Vorjahr: 43 %). CustomerCare Im Geschäftsfeld CustomerCare sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 16.297. Die Umsätze im Bereich Projekte sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 13.080, da die Projekte Sky und Super AGB beendet wurden. Des Weiteren wurden Umsatzrückgänge im Service-Center um TEUR -3.775 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von geringeren Kontaktanzahlen verzeichnet. In 2023 lag eine höhere Bearbeitungsdauer für Kontakte und komplexere Kundenanfragen vor. Dadurch stiegen die Kosten für externe Dienstleister, da mehr Kapazitäten benötigt wurden. Banking Service Hub Im Banking Service Hub stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 15.472. Dies resultiert insbesondere aus den Produkten Service Konto (TEUR 11.474 im Vergleich zum Vorjahr) und Service Privatdarlehen (TEUR 2.369 im Vergleich zum Vorjahr), die im Jahr 2023 neu in den Banking Service Hub integriert wurden. Durch die Integration der Produkte wurden Mitarbeitende und externe Dienstleister aus den Geschäftsfeldern Customer Care und BankDienstleistungen auf den Banking Service Hub übertragen. Der Umsatz wurde gefördert durch die Tagesgeldaktion der DKB AG im III. Quartal, welche zu hohen Neukundenanträgen führte. Auch im Produkt Service Broker, das bereits 2022 zum Banking Service Hub gehörte, konnten höhere Umsätze (TEUR 1.629 im Vergleich zum Vorjahr) verzeichnet werden. Dies war vor allem auf die Einführung der Sparprodukte im Broker Hub zurückzuführen. Bankkundenferner Bereich Facility Management Im Geschäftsfeld Facility Management ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.187 gestiegen. Die Umsatzsteigerungen waren vor allem im Workplace (TEUR 5.102 im Vergleich zum Vorjahr) bei der Bereitstellung von Arbeitsplätzen verortet. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Preise aufgrund von gestiegenen Kosten erhöht. Um dem Leerstand an Büroflächen entgegenzuwirken, wurden Büroflächen und Stellplätze fremdvermietet, wodurch zusätzliche Umsatzerlöse generiert werden konnten. In 2023 blieben die Preise für Strom und Heizung trotz globaler Krisen auf Vorjahresniveau. Zudem reduzierten Energieeinsparungsmaßnahmen die Kosten. Marketing Das Geschäftsfeld Marketing weist eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.270 aus. Dies resultierte zum einen aus der Dienstleistungspauschale, die infolge gestiegener Kosten mit der DKB AG neu verhandelt wurde. Zum anderen wirkte sich die Biathlon-WM am Jahresanfang positiv auf den Umsatz aus. Umsatzsteigerungen wurden in den Produkten Sport (TEUR 1.916) und Event (TEUR 1.654) jeweils im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Demgegenüber standen sinkende Umsätze beim Produkt Kundenbindung (TEUR -1.688 im Vergleich zum Vorjahr). SAP Business Solutions Im Geschäftsfeld SAP Business Solutions sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.072. Dies war vor allem auf fehlende bzw. ausbleibende Projektumsätze mit der DKB AG zurückzuführen. Im Geschäftsjahr war erneut ein kontinuierlicher Anstieg der Anzahl der betreuten Konten im Rahmen der Kautionsverwaltung zu verzeichnen. Finanzen Im Geschäftsfeld Finanzen stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 129. Dies war auf gestiegene Leistungsmengen zurückzuführen. Human Resources Im Geschäftsfeld Human Resources stieg der Umsatz leicht um TEUR 161 im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzzuwachs resultierte überwiegend aus höheren Leistungsmengen im Vergleich zum Vorjahr. Übergreifender Bereich IT-Dienste Der Umsatz im Geschäftsfeld IT-Dienste ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.064 gesunken. Der Rückgang resultierte aus der OTT-Strategie und dem damit einhergehenden Abbau an Infrastruktur und Personalressourcen in dem Geschäftsfeld. Sowohl im IT-Betrieb (TEUR -2.616 im Vergleich zum Vorjahr) als auch bei den Sonderleistungen (TEUR -2.394 im Vergleich zum Vorjahr) wurde das Leistungsportfolio angepasst, wodurch Rückgänge in den Umsätzen verzeichnet wurden. Im Rahmen des Projekts Konrad wurden weitere Verträge an die DKB AG überführt, die nicht mehr von der DKB Service abgerechnet wurden und dementsprechend den Umsatz schmälerten. Weiterhin wurde das Rechenzentrum DC1 abgebaut, wodurch weniger Leistungen in Rechnung gestellt werden konnten. Zukünftig werden statt des Rechenzentrums Cloudservices genutzt. Sonstiges Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 171. Dies war im Wesentlichen auf den Arbeitsschutz zurückzuführen. Einerseits trugen zusätzliche Projektumsätze im Bereich Arbeitsschutz zur Umsatzsteigerung bei. Andererseits erzielte der Arbeitsschutz erst ab Mitte 2022 Umsätze in Sonstiges, wodurch die Umsätze in 2023 vergleichsweise höher ausfielen. Zuvor war der Arbeitsschutz im Geschäftsfeld Facility Management abgebildet. Campus Im Großprojekt Campus wurde 2023 die Entwicklung des neuen DKB Headquarters fortgeführt. Der Umsatz stieg dabei um TEUR 619 im Vergleich zum Vorjahr. Dies beruhte auf dem steigenden Projektfortschritt. Alle Aufwendungen wurden direkt an die DKB AG als zukünftige Hauptmieterin abgerechnet und somit von dieser getragen. Entwicklung der Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung der DKB Service nach HGB (Kurzfassung)
Die DKB Service hat einen Jahresfehlbetrag von TEUR -12.891 vor Verlustausgleich erzielt. Dieser setzt sich aus dem Überschuss des Segments Betrieb von TEUR 2.306 und dem Fehlbetrag des Segments Transformation von TEUR -15.197 zusammen. Das Großprojekt Campus hat keinen Einfluss auf das Jahresergebnis, da der entstandene Aufwand vereinbarungsgemäß direkt mit der DKB AG abgerechnet und somit von ihr getragen wurde. Der Fehlbetrag des Segments Transformation resultierte hauptsächlich aus Aufwendungen für die Kerninitiativen POLARWEISS (TEUR -5.659), NorthStar (TEUR -4.094), Galileo (TEUR -2.857) und fLINK (TEUR -1.071). Durch die Anpassung der Restrukturierungsrückstellungen verschlechterte sich das Ergebnis zusätzlich um TEUR 1.502. Der Verlust durch die Transformation wird vereinbarungsgemäß über den Ergebnisabführungsvertrag durch die DKB AG ausgeglichen. Der Gesamtumsatz der DKB Service sank im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 % auf TEUR 243.331. Dies beruhte insbesondere auf Umsatzrückgängen im bankkundennahen Bereich. Den wesentlichen Anteil stellte weiterhin der Umsatz mit der DKB AG dar, welcher mit 95,3% (95,7 % Vorjahr) leicht fiel. Die Sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 191,2 % auf TEUR 27.125. Dieser Zuwachs beruhte im Wesentlichen auf der Übernahme von Inflationsausgleichprämien für die Mitarbeitenden durch die DKB AG i. H. v. TEUR 7.104, der Auflösung der Restrukturierungsrückstellung aus dem Jahr 2020 i. H. v. TEUR 6.638 sowie Erträge aus früheren Jahren i. H. v. TEUR 6.496. Der Aufwand für bezogene Leistungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 20,3% auf TEUR -121.212 gesunken. Dies resultierte insbesondere aus dem Wegfall von Sonderprojekten im bankkundennahen Bereich, wie z. B. dem Debitkartentausch. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,0 % auf TEUR -106.932. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Inflationsausgleichprämien für die Mitarbeitenden und gestiegenen Gehältern. Die Abschreibungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 15,5 % auf TEUR -15.695. Dies resultierte insbesondere aus außerplanmäßigen Abschreibungen für die Abschaltung des Rechenzentrums DC1 im Geschäftsfeld IT-Dienste. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 26,5 % auf TEUR -38.819. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Neubildung einer Restrukturierungsrückstellung i. H. v. TEUR 8.140 für Maßnahmen im Rahmen des konzernweiten Effizienzprogramms "Fit4Growth". Die DKB AG als Muttergesellschaft und Hauptkundin der DKB Service hat im Sommer 2023 ein konzernweites Effizienzprogramm mit dem Namen "Fit4Growth" gestartet. Ziel des bis Ende 2025 angelegten Effizienzprogramms ist es, das Betriebsmodell der DKB-Gruppe nachhaltig zu optimieren, eine Basis für weiteres Wachstum zu schaffen und damit die Profitabilität langfristig sicherzustellen. Zu Beginn des Programms wurden die internen Abläufe, Organisationsstrukturen, Dienstleistungen und Produkte mit dem Ziel geprüft, Bereiche zu identifizieren, in denen Verbesserungen implementiert werden können, um die Position gegenüber dem Wettbewerb zu verbessern. Im Ergebnis hat das Programmteam diverse Handlungsfelder in der DKB-Gruppe (v. a. im Marktbereich, im Kostenmanagement sowie der IT-Landschaft) mit Potenzial zur Optimierung identifiziert. Diese Handlungsfelder sind die Grundlage gesellschaftsübergreifend tätiger Modulteams, die Maßnahmen zur langfristigen Umgestaltung der DKB-Gruppe zu einem einfacheren und skalierbaren Betriebsmodell ausarbeiten. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf schlankere Prozesse, vereinfachte Abläufe und klarere Verantwortlichkeiten gelegt. Damit einhergehend sind eine verbesserte Produkt- und Dienstleistungsqualität, die den Bedürfnissen und Anforderungen der Kund*innen der DKB AG besser entspricht. Zusätzlich dienen die Maßnahmen der Stabilisierung des Verwaltungsaufwands der DKB-Gruppe auf dem aktuellen Niveau. In Folge der durch "Fit4Growth" eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effektivität, konkret Optimierung, Vereinfachung und Digitalisierung zahlreicher Prozesse, Produkte und Services, wird von einem geringeren Personalbedarf bis zum Jahr 2025 ausgegangen. Demzufolge wird es im Rahmen des Programms auch zu einem Stellenabbau und damit verbundene Trennungsmaßnahmen kommen. Das Zinsergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 43,2 % auf TEUR -289. Das Zinsergebnis beruhte auf Zinserträgen, die zum einen aus der Diskontierung langfristiger Rückstellungen resultierten. Hinzukommen Zinserträge auf bargedeckte Langzeitguthaben, da sich der Kurs aufgrund eines flexiblen Zinses positiv entwickelte. Demgegenüber stand der Aufwand aus Bankzinsen wegen Terminkrediten für Investitionen. Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage Das bilanzielle Gesamtvermögen der DKB Service stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 % auf TEUR 95.462. Bilanz der DKB Service nach HGB (Kurzfassung)
* : Differenz zu Bestandsveränderungen in der GuV durch geleistete Anzahlungen in den Vorräten.
Das Anlagevermögen sank im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 % auf TEUR 56.198, was vor allem an einer Reduktion von technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen ist. An vielen Standorten wurde die IT-Hardware um Altgeräte bereinigt und verkauft. Die Anschaffungskosten der Altgeräte lagen bei etwa 3,8 Mio. EUR. Im Rahmen des Verkaufs an den externen Anbieter Cancom wurde IT-Hardware mit Anschaffungskosten i. H. v. ca. 2,8 Mio. EUR abgegeben, da dieser Dienstleister zukünftig die IT-Geräte für den DKB-Konzern bereitstellen wird. Infolge der Außerbetriebnahme großer Teile des Rechenzentrums (DC1) erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung i. H. v. ca. 1,9 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 127,1 % auf TEUR 34.397. Für die einzelnen Positionen des Umlaufvermögens ergab sich folgendes Bild: Die Vorräte sanken insgesamt um 22,9 % auf TEUR 1.402 aufgrund einer Verringerung sowohl der unfertigen Erzeugnisse und als auch der geleisteten Anzahlungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 20,3 % auf TEUR 16.031. Die wesentlichen Gründe sind eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags sowie eine Erhöhung des Vermögensgegenstands für den Vorsteuerschaden beim Vermieter der DKB Campus. Die flüssigen Mittel nahmen im Vergleich zum Vorjahr um über 100 % auf TEUR 16.964 zu. Zu den Gründen zählen u. a. die Finanzierung der Investitionen über den neu eingerichteten Investitionskreditrahmen sowie ein Anstieg bei den Abschreibungen und Rückstellungen. Es bestand eine Kreditlinie bei der DKB AG in Höhe von TEUR 10.000, welche zeitweise in Anspruch genommen wurde. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr stets nachgekommen. Das Eigenkapital betrug TEUR 7.100. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme belief sich auf 7,4 % (Vorjahr: 8 %). Die Rückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 % auf TEUR 47.933. Hauptgrund war die Neubildung einer Rückstellung für geplante Restrukturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem konzernweiten Effizienzprogramm "Fit4Growth". In diesem Zusammenhang wurde die Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen der Transformation aus dem Jahr 2020 aufgelöst. Die Verbindlichkeiten stiegen um 14,8 % auf TEUR 39.860. Dies beruhte insbesondere auf Darlehen von DKB AG zur Finanzierung der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen. Die Rechnungsabgrenzungsposten sanken im Vergleich zum Vorjahr um 18,2 % auf TEUR 596. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Um ihrem Auftrag als Kostenoptimiererin innerhalb der DKB-Gruppe gerecht werden zu können, wurden Arbeitsprozesse weiter optimiert. Die dadurch erzielten Kostenvorteile wurden in Form von Preisnachlässen bzw. der Kompensation von Kostensteigerungen im Einkauf an die Kunden weitergegeben. Der in Abstimmung mit dem Alleingesellschafter - der DKB AG - gestartete Transformationsprozess führte zu einem hohen Jahresfehlbetrag im Segment Transformation, welcher durch den Jahresüberschuss im Segment Betrieb nicht kompensiert werden konnte. Das Gesamtergebnis der DKB Service lag dennoch leicht über der Prognose. 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtChancen und Risiken der Gesellschaft Die DKB Service erbringt im Schwerpunkt Dienstleistungen in der DKB-Gruppe bzw. dem BayernLB-Konzern und ist dort als professionelle Dienstleisterin etabliert. In der DKB-Gruppe ist die Durchdringung der Gesellschaften relativ hoch und homogen. Die Unternehmen des BayernLB-Konzerns nehmen bisher unterschiedliche Dienstleistungen in Anspruch. Aufgrund der guten Reputation im BayernLB-Konzern sind hier Cross-Selling- und Weiterempfehlungseffekte möglich. Im Geschäftsjahr 2023 wurden fast 99 % des Umsatzes in der DKB-Gruppe bzw. im BayernLB-Konzern erwirtschaftet. Innerhalb der DKB-Gruppe konnte die DKB Service ihre Position als Dienstleisterin auch im Geschäftsjahr 2023 weiter festigen. Die Chancen und Risiken der Gesellschaft beruhen hauptsächlich auf der strategischen Einbindung in die DKB-Gruppe bzw. aus der Verbindung zur DKB AG als Hauptkunde und Gesellschafter. Die DKB Service ist eingebunden in das Risikomanagementsystem des Gesellschafters DKB AG. Hierzu erhält der Gesellschafter, neben der Risikoberichterstattung in der DKB-Gruppe, monatlich die wesentlichen Zahlen der Gesellschaft. Die Geschäftsführung der DKB Service wird regelmäßig über die Risiken/Chancen unterrichtet. Im Fokus des Risikomanagements stehen insbesondere folgende Kernthemen: Compliance, Informationssicherheit, Notfallmanagement, Internes Kontrollsystem (Aufbau- und Ablauforganisation), Datenschutz sowie operationelle Risiken. Die Geschäftsführung wird durch monatliche Meldungen, Quartalsberichte und jährliche risikospezifische Berichte über den Risikobestand und die Risikoentwicklung informiert. Die Methodik entspricht den DKB-Gruppenvorgaben und beruht im Wesentlichen auf der Bestimmung von Eintrittswahrscheinlichkeit sowie Schadenspotential. Darüber hinaus werden spezifische Key Risk Indicators (KRI) zur laufenden Risikobetrachtung herangezogen (z. B.: Hotline-Erreichbarkeit, Auftragsvolumen/-umsetzung). Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes für das Risikomanagement erfolgt ein Austausch der Geschäftsführung mit den Funktionsträgern (Informationssicherheitsbeauftragter und Datenschutzbeauftragter) sowie der Revision des Unternehmens. Basierend auf den vorhandenen Risikoergebnissen werden Entscheidungen zur Risikobehandlung getroffen, sodass ein angemessener risikoorientierter Umgang mit den (Geschäfts-)Risiken gewährleistet ist. Im Rahmen des übergreifenden Risikomanagements verfolgt die DKB Service das Ziel einer strategischen Konsolidierung der Risikoaktivitäten, Prozesse und der schriftlich fixierten Ordnung. Aufgrund der Tätigkeit als Dienstleisterin besitzt die DKB Service keine besonders risikobehafteten Vermögensgegenstände. Der Erwerb der Immobilie Garde-Ulanen-Kaserne in 2014 war als eigener Firmensitz strategisch motiviert. Die strategische Nutzung der Immobilie in der Zukunft wird fortgeführt. Zugleich erfolgt unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit, sukzessive eine Anpassung des Nutzungskonzepts (bspw. Aufnahme von Drittmietern im Objekt). Neben der Liquiditäts- und Finanzplanung in Verbindung mit einem ganzheitlichen Risikomanagement wird die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft auch durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag gesichert. Darüber hinaus werden seit 2023 langfristige Investitionen durch Darlehen finanziert. Diese Darlehen sollen perspektivisch über die Lebensdauer der Investitionsgüter getilgt werden und führen im Zahlungsjahr zu einer Erhöhung der liquiden Mittel, was ebenfalls eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Folge hat. Die DKB Service ist fester Bestandteil im Unternehmenskonzept der DKB AG. Sie ist der Service-Dienstleisterin der DKB-Gruppe und dient als Effizienzbringerin und Impulsgeberin sowie Partnerin bei der Weiterentwicklung von Produkten. Gemeinsam wird an der Hebung von Effizienzen unter anderem durch die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen gearbeitet. Neben den Massenprozessen (insbesondere bei den Geschäftsfeldern BankDienstleistungen und CustomerCare) werden in der DKB Service Dienstleistungen gebündelt, die Spezial-Know-how erfordern. Durch die Zusammenführung dieser Aufgaben (z. B. Rechnungswesen, Entgeltabrechnung, Beschaffung, Mobilität) konnte eine hohe Expertise aufgebaut werden. Das Personalmodell der Gesellschaft - ein Mix aus unbefristet und befristet eingestellten Mitarbeitenden sowie der Einsatz von Zeitarbeitskräften und Dritt-Dienstleistern - erlaubt es, die operative Ausrichtung im laufenden Geschäftsjahr an eine gegebenenfalls veränderte Kundenstruktur und/oder Auftragslage anzupassen. Es erfolgt eine permanente Prüfung der Personalsituation und des Arbeitsmarkts an den verschiedenen Standorten. Der veränderten Situation am Arbeitsmarkt (Fachkräftemangel) wird durch die Erarbeitung von angemessenen Maßnahmen und Konzepten begegnet. Durch das Bündeln gleichartiger Dienstleistungen und die damit verbundene Zusammenführung von Personal und Know-how in Organisationseinheiten der DKB Service für die DKB-Gruppe, können Auftragsschwankungen oder spezielle Herausforderungen durch Projekte einzelner Gesellschaften gut abgefangen werden. Diesen Weg wird die DKB Service auch im Jahr 2024 konsequent weiterverfolgen. In den verschiedenen Organisationseinheiten der Gesellschaft werden qualifizierte Führungskräfte und Spezialisten eingesetzt und die Weiterentwicklung sowie Ausbildung von Mitarbeitenden gezielt gefördert. Des Weiteren werden interne Umschulungen für Quereinsteigende umgesetzt. Die Spezialisierung der Mitarbeitenden ist vor dem Hintergrund des Wandels durch die Digitalisierung notwendig. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die DKB Service fällt als Gesamtunternehmen unter den Anwendungsbereich der Institutsvergütungsverordnung. Zum 01.01.2016 wurden betriebliche oder vertragliche Regelungen für alle Mitarbeitenden, die eine variable Vergütung erhalten, umgesetzt. Die Offenlegung erfolgt im Rahmen der Veröffentlichung des Vergütungsberichts der DKB AG. Ein wichtiger Aspekt der gesamten DKB-Gruppe ist die Nachhaltigkeit, sowohl aus ökologischer als auch aus sozialer und ökonomischer Sicht. Als Konzerngesellschaft gilt daher für die DKB Service ebenfalls die Beschaffungsrichtlinie des BayernLB-Konzerns. Damit wird nachhaltiges Verhalten auch von ihren Lieferanten und Subunternehmern erwartet. Das Engagement in Umweltfragen - z. B. grüner Strom, chemiefreie Gebäudereinigung an Pilotstandorten, Elektromobilität - trifft die gesellschaftliche Erwartungshaltung und sichert damit auch Kundenzufriedenheit. In Zusammenarbeit mit der DKB AG sind bereits acht Standorte, unter anderem die großen Standorte Berlin und Potsdam, durch EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert. Prognose 2024 Im kommenden Geschäftsjahr wird die DKB Service ihre Organisation und Struktur mit dem Ziel weiterentwickeln, ihre Position als kompetente Dienstleisterin im BayernLB-Konzern und insbesondere in der DKB-Gruppe zu halten und auszubauen. Im Fokus steht dabei die Ausgeglichenheit zwischen Qualität und Kundenzufriedenheit bei gleichzeitiger Standardisierung sowie Prozess- und Kostenoptimierung unter anderem durch die Automatisierung von Prozessen. Im Rahmen des Unternehmenskonzepts der DKB AG wird die DKB Service entsprechend ihrer Servicestrategie 2.0 den Auftrag als Umsetzerin des Wachstums der DKB-Gruppe durch prozessuale und produktseitige Verbesserungen gerecht werden. Die im Jahr 2020 gestartete Transformation wird in 2024 fortgeführt. Hierbei liegt der Fokus weiterhin auf der Umsetzung der noch nicht beendeten fünf Kerninitiativen. Die Unterstützung von Fit4Growth, dem Effizienzprogramm der DKB AG, ist neben der Fortführung der Transformation und der Sicherstellung des operativen Betriebs eines der größten Themen in 2024 für die DKB Service. Die DKB Service ist in diversen Programmmodulen vertreten, so dass es hier zu Schnittstellen und Auswirkungen kommen wird. Der für 2024 prognostizierte leichte Umsatzzuwachs ist im Wesentlichen mengengetrieben. In den Geschäftsfeldern IT-Dienste und HR wird der Leistungskatalog erweitert. In den Geschäftsfeldern Facility Management und SAP Business Solutions werden insgesamt steigende Mengen erwartet. Erhöhte Preise bei den Konzerntöchtern tragen ebenfalls zum steigenden Umsatz bei, wenn auch in geringerem Umfang. Die Personalplanung wird sich fast auf dem Niveau von 2023 belaufen, auch wenn es zu zahlreichen internen Versetzungen von Mitarbeitenden kommen wird. Einige Mitarbeitende, die in den Transformationsinitiativen beschäftigt waren, werden in den Betrieb übergehen. Im Bereich Campus erfolgt ein Mitarbeitendenanstieg infolge der Auflösung der DKB Campus GmbH und der Überführung der Aufgaben in die DKB Service. Die Geschäftsführung prüft stetig, ob einzelne Dienstleistungen weiterbetrieben und gegebenenfalls ausgebaut oder eingestellt bzw. künftig eingekauft werden sollten. Insbesondere der Trend zur Digitalisierung schafft Chancen zur Ausweitung des Dienstleistungsangebots (z. B. digitaler Agent und digitale Beschaffung) oder Raum für weitere Prozess- und Qualitätsverbesserungen in der Betreuung der Kunden der DKB AG (z. B. in den Geschäftsfeldern CustomerCare und IT-Dienste). Neben der stetigen Überprüfung des Dienstleistungsangebots erfolgt ebenso eine regelmäßige Prüfung des Standortkonzepts der DKB Service. Die DKB Service erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich in Höhe von -4,9 Mio. EUR. Dieser wird im Wesentlichen durch Kosten im Segment Transformation (Kerninitiativen fLINK und Galileo) verursacht, welchen keine Umsätze gegenüberstehen. Der Überschuss aus dem Segment Betrieb wird auf 1,8 Mio. EUR geschätzt. Die Planung wurde in der Gesellschafterversammlung vom 11.12.2023 vom Gesellschafter genehmigt. Die Prognose für 2024 wird im Folgenden für die drei Segmente vorgestellt. Dabei gliedert sich das Segment Betrieb in den bankkundennahen und -fernen sowie den übergreifenden Bereich. Unabhängig von der hier gewählten Darstellungsweise erfolgt die Planung im Segment Betrieb weiterhin je Geschäftsfeld beziehungsweise Service Hub. Betrieb Bankkundennaher Bereich Im bankkundennahen Bereich werden für 2024 leicht sinkende Umsatzerlöse erwartet. Grund sind Vorgaben aus dem Effizienzprogramm "Fit4Growth", welche die Kundenkommunikation betreffen werden. Der bankkundennahe Bereich wird für 2024 komplett in der Hub-Struktur geplant. Die Dimensionierung der Hubs wird durch das Projekt fLINK gesteuert. Die Leistungen für Kommunikation und Bestandskonten werden aufgelöst und themengerecht in die Hubs zugeordnet, um die End-to-End-Bearbeitung mit der verbesserten First Contact Resolution sicherzustellen. Seitens der DKB AG wurden bereits in 2023 Bereinigungsaktionen des Bestandes der Debitkarte begonnen, wobei 1,2 Mio. Kündigungen und Löschungen von inaktiven Karten ausgesprochen wurden. Diese Bereinigungen werden sich auch auf die Umsätze in 2024 auswirken. Ebenfalls wurden Kündigungen der "Nicht-Zustimmer der SuperAGB" ausgesprochen, die bis Ende 2023 umgesetzt wurden, sich aber noch bis Anfang 2024 auswirken werden. Die Kündigung der Nicht-Zustimmer kann sich auf alle Kartenportfolios auswirken, je nachdem welche Produkte der gekündigte Kunde besessen hat. Die Produkte, die aufgrund der wirtschaftlichen Lage in 2023 weniger Umsätze erzielt haben, wie beispielsweise Baufinanzierung und Privatdarlehen, werden sich stabilisieren und eine "Normalisierung" des Kundenverhaltens wird angestrebt. Bankkundenferner Bereich Im Geschäftsfeld Facility Management werden für 2024 leicht steigende Umsatzerlöse erwartet, welche u. a. auf der Vermietung in Potsdam und einem höheren Reiseaufkommen beruhen werden. Demgegenüber steht die Ausgliederung des Einkaufs, welcher in Sonstiges integriert wurde. Im Geschäftsfeld Marketing werden für 2024 leicht sinkende Umsatzerlöse erwartet. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der einmalige hohe Umsatz aus der Biathlon-WM 2023 sich in 2024 nicht wiederholen wird. Im Geschäftsfeld SAP Business Solutions werden für 2024 leicht steigende Umsatzerlöse erwartet, welche v.a. aus dem Banking und der weiterhin steigenden Anzahl an Kautionskonten zurückzuführen sein wird. Zudem werden in 2024 Umsätze für die Servicemanagement-Pauschale mit der DKB AG erwartet. Im Geschäftsfeld Finanzen werden für 2024 leicht steigende Umsatzerlöse erwartet. Dies beruht im Wesentlichen auf höheren Preisen für Mehrleistungen gegenüber den externen Kund*innen. Im Geschäftsfeld Human Resources werden die Umsätze aufgrund von Sonderleistungsverrechnungen und Preiserhöhungen bei den Konzerntöchtern leicht steigen. Zudem werden die Personalkostensätze angepasst, wodurch entsendete Mitarbeitende den Umsatz erhöhen. Übergreifender Bereich Im Geschäftsfeld IT-Dienste werden für 2024 leicht steigende Umsatzerlöse erwartet. Der Grund dafür ist die Überführung des Projekts POLARWEISS in den laufenden Betrieb, wovon der Bereich IT-Dienste einen Großteil übernehmen wird. Dies führt zu einem erweiterten Leistungskatalog. Weiterhin gibt es Kostenreduktionen im Nutzerservice durch die Auslagerung des Managements der technischen Endgeräte an einen externen Dienstleister, was zu einem Umsatzrückgang führen wird. In Sonstiges werden für 2024 leicht steigende Umsatzerlöse erwartet, was im Wesentlichen auf die Eingliederung des Einkaufs zurückzuführen ist. Zudem werden die Finanzierungs- und Weiterbildungskosten 2024 direkt in den Geschäftsfeldern bzw. Hubs geplant, was sich positiv auf das Ergebnis auswirkt. Es wird mit einem Mitarbeitendenaufbau gerechnet, insbesondere aufgrund der Integration von Mitarbeitenden aus dem in 2023 abgeschlossenen Projekt POLARWEISS (Agile Office) und dem Einkauf. Transformation Im Rahmen der Transformation werden fünf der ursprünglich sieben Kerninitiativen inhaltlich fortgeführt. Im Rahmen der Kerninitiative Galileo wird im Januar der Go-Live für das neue SAP System S/4HANA erfolgen. Nach Stabilisierung der Prozesse innerhalb des neuen ERP-Systems erfolgt ein Ausrollen von SAP S/4HANA an die Kunden der DKB Service. Alle Kerninitiativen sollen planmäßig bis Ende 2025 beendet sein. Es wird im Rahmen der Transformationsinitiativen mit keinem Umsatz gerechnet, sondern nur mit Kosten. Abgeschlossene Projekte gehen in den Linienbetrieb über und werden dort in den Preisen berücksichtigt. Da 2023 mehrere Kerninitiativen erfolgreich abgeschlossen wurden, wird 2024 aufgrund einer geringeren Anzahl an Projekten mit geringeren Kosten gerechnet. Im Sommer 2023 hatte die DKB AG das konzernweite Effizienzprogramm "Fit4Growth" zur Verbesserung der konzernweiten Prozesse und Schnittstellen gestartet, welches in 2024 maßgeblichen Einfluss auf die Transformation der DKB Service haben wird. Bei der Umsetzung der Maßnahmen wird die DKB Service einen maßgeblichen Anteil haben. Campus Im Jahr 2024 wird das Projekt von der DKB Campus GmbH in die DKB Service GmbH übergeleitet. Dabei arbeitet das Projekt eng mit dem Geschäftsfeld Facility Management an der Gestaltung des zukünftigen DKB Headquarters. Es wird ein starker Umsatzanstieg erwartet, weil sich die Kosten mit Fortschritt des Projekts erhöhen, welche 1:1 mit der DKB AG abgerechnet werden. 4. Erklärung zur UnternehmensführungDie DKB Service hat sich als Zielgröße einen Frauenanteil von mindestens 40 % auf Ebene der Geschäftsführung (2 Frauen), der ersten Managementebene (8 Frauen) und der zweiten Managementebene (4 Frauen) gesetzt. Diese Zielgrößen gelten bis zum 30.06.2027. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Ziele auf Ebene der Geschäftsführung (50% - 2 Frauen) und der zweiten Managementebene (40% - 4 Frauen) erreicht. Für die erste Managementebene (10% - 2 Frauen) wurde die Zielgröße hingegen nicht erreicht.
Potsdam, 14. Februar 2024 Gabriele Gern Petra Sackmann Christian Breitbach Eugen Lubaschevski BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangJahresabschluss zum 31. Dezember 20231. Allgemeiner TeilDie DKB Service GmbH mit dem Sitz in Potsdam (im Folgenden DKB Service), Amtsgericht Potsdam HRB 16496 P, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erstellt. Die Zahlen für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus der Buchführung entwickelt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Alle Beträge in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und in den Erläuterungen im Anhang sind in TEUR angegeben. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit auftreten. Des Weiteren ist der Jahresabschluss der DKB Service nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der allgemeinen Vorschriften für Kaufleute (§§ 238 ff. HGB) sowie unter Anwendung der besonderen Ansatz-, Bewertungs- und Ausweispflichten für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des vorhergehenden Jahresabschlusses beibehalten worden. 2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 2.2 Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bzw. abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. 2.3 Vorräte Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. 2.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Alle Forderungen wurden einer Ausfallwahrscheinlichkeitsprüfung unterzogen und bei Bedarf entsprechend einzelwertberichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vorwiegend zum Stichtag bereits erbrachte Leistungen enthalten, die per 31. Dezember 2023 gegenüber dem Leistungsempfänger noch nicht abgerechnet wurden. 2.5 Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennwert angesetzt. 2.6 Aktive Rechnungsabgrenzung Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten vor dem Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. 2.7 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung enthält die positive Differenz zwischen dem Zeitwert des Zweckvermögens und der Höhe der Altersteilzeitverpflichtungen. 2.8 Eigenkapital Das Eigenkapital besteht aus dem Stammkapital gemäß Gesellschaftsvertrag in Höhe von TEUR 50 und ist voll eingezahlt. Zusätzlich wurde vom Gesellschafter eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 7.050 gezahlt. 2.9 Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) mit einem Rechnungszinssatz von 1,83 % bewertet. Der Trend der Beitragsbemessungsgrenze (BBG-Trend) mit 2,25 %, der Gehaltstrend mit 2,50 % und die durchschnittliche Fluktuation mit 7,00 % festgelegt. Die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck wurden dabei als biometrische Rechnungsgrundlagen verwendet. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Pensionsverpflichtungen werden erfolgswirksam erfasst. Die Pensionsrückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 2 HGB wie bereits im Vorjahr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz berechnet, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren und dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) beträgt TEUR 43. Die Verpflichtungen aus Langzeitkonten für Arbeitszeitguthaben der Mitarbeitenden wurden ebenfalls nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) mit einem Rechnungszins von 1,76 % bewertet. Der BBG-Trend wurde mit 2,25 % und der Gehaltstrend mit 2,50 % berücksichtigt. Des Weiteren wurde ebenfalls von einer durchschnittlichen Fluktuation in Höhe von 7,00 % ausgegangen. "Die Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck wurden dabei als biometrische Rechnungsgrundlage verwendet. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Langzeitkonten werden erfolgswirksam erfasst. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen ist entsprechend der Stellungnahme IDW RS HFA 3 (Stand: 19.06.2013) des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer mit der Klassifizierung der Vereinbarung als zusätzliche Entlohnung bewertet worden. Hierbei wurde ein Gehaltstrend von 2,50 % p. a. berücksichtigt sowie eine Abzinsung in Höhe von 1,76 % p. a. für den Erfüllungsrückstand. Die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck wurden dabei als biometrische Rechnungsgrundlage verwendet. Aufgrund der auslaufenden Betriebsvereinbarung entfallen die ungeregelten Anwartschaften. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste abzudecken. Den zu erwartenden Risiken wurde in ausreichender Weise Rechnung getragen. Soweit die Restlaufzeit über einem Jahr liegt, erfolgt eine Abzinsung mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit. 2.10 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel auf Seite 7 dargestellt. 2.11 Passive Rechnungsabgrenzung Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2.12 Treuhandvermögen Bei dem, unterhalb der Bilanz ausgewiesenen, Treuhandvermögen handelt es sich um, durch die DKB Service GmbH verwahrte, von Mietern eingezahlte Kautionen in Höhe von TEUR 2. 2.13 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlusstag nicht ergeben. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Bilanz 3.1.1 Aktiva Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 56.197 (Vj. TEUR 61.957). Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Im Jahr 2021 wurden erstmals immaterielle selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte aktiviert. Diese wurden im Rahmen des Projektes Polarweiss, einer Kerninitiative im Rahmen der Transformation, erstellt. Damit wird die technische Basis für die Digitalisierung und Automatisierung von Backofficeprozessen geschaffen. Der aktuelle Buchwert ist TEUR 14.121 (Vj. TEUR 7.453). Die Immobilie "Garde-Ulanen-Kaserne" in Potsdam mit einem Buchwert von TEUR 26.118 (Vj. TEUR 27.323) ist der Geschäftssitz des Unternehmens und der Erwerb im Jahr 2014 bedeutete eine strategische Investition für die Zukunft. Die handelsrechtliche Bilanzierung wird entsprechend dem ursprünglichen Plan fortgesetzt. Die Abschreibung des Gebäudes erfolgt linear über 28 Jahre. In 2023 erfolgte unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und vor dem Hintergrund der vermehrten Inanspruchnahme der Möglichkeit zum Homeoffice eine sukzessive Anpassung des Nutzungskonzepts (unter anderem durch Aufnahme eines Drittmieters im Objekt). Grundsätzlich wird die Betriebs- und Geschäftsausstattung nach den steuerlichen AfA-Tabellen abgeschrieben, sofern die tatsächliche wirtschaftliche Nutzungsdauer dem entspricht. Für das Mobiliar im Anlagevermögen ist für alle Anlagegüter die Nutzungsdauer von 10 Jahren angesetzt. Das Umlaufvermögen beträgt TEUR 34.398 (Vj. TEUR 15.146). Der Anstieg des Umlaufvermögens erklärt sich mehrheitlich mit einer Umstellung der Refinanzierungssystematik. Seit 2023 werden langfristige Investitionen durch Darlehen finanziert. Diese Darlehen sollen perspektivisch über die Lebensdauer der Investitionsgüter getilgt werden und führen im Zahlungsjahr zu einer Erhöhung der liquiden Mittel, was ebenfalls eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Folge hat. Die Vorräte mit TEUR 1.402 (Vj. TEUR 1.819) bestehen im Wesentlichen aus dem Bestand an Kreditkartenkörpern TEUR 1.361 (Vj. TEUR 1.721) und geleisteten Anzahlungen TEUR 41 (Vj. TEUR 98). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 254 (Vj. TEUR 2.410) bestehen vorrangig aus Forderungen aus Lieferungen gegenüber dem Gesellschafter TEUR 246 (Vj. TEUR 2.391), der Bayern Bankett Gastronomie GmbH TEUR 3 (Vj. TEUR 0) und der Bayerischen Landesbank TEUR 2 (Vj. TEUR 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 13.257 (Vj. TEUR 9.826) enthalten erwartete Abrechnungen für das Geschäftsjahr und bestehen hauptsächlich gegen den Gesellschafter TEUR 3.071 (Vj. TEUR 5.013) und verbundene Unternehmen TEUR 132 (Vj. TEUR 131), sowie einem aktivierten Vorsteuerschaden TEUR 8.924 (Vj. TEUR 3.085) im Rahmen des Projektes Campus zusammen. Die Erhöhung des Guthabens bei Kreditinstituten von TEUR 16.964 (Vj. TEUR 0) erklärt sich mehrheitlich mit einer Umstellung der Refinanzierungssystematik (siehe Anstieg des Umlaufvermögens). Die aktive Rechnungsabgrenzung von TEUR 4.867 (Vj. TEUR 10.966) setzt sich im Wesentlichen aus Auszahlungen für IT-Lizenzen, Wartung von IT-Hardware und Werbung bei Sportveranstaltungen zusammen. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der Strategie des Geschäftsfeldes IT und der damit einhergehenden Anpassung des Leistungsportfolios, sowie der Überführung von Lieferantenverträgen an die DKB AG. 3.1.2 Passiva Zum 31.12.2022 wird das Stammkapital von TEUR 50 (Vj. TEUR 50) von der DKB AG gehalten. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 7.050 (Vj. TEUR 7.050). Die Pensionsrückstellungen von TEUR 7.276 (Vj. TEUR 7.325) wurden entsprechend den Vorgaben des versicherungsmathematischen Gutachtens gebildet. Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 40.657 (Vj. TEUR 38.565) wurden hauptsächlich für die Verpflichtungen aus den ausstehenden Rechnungen von TEUR 12.724 (Vj. TEUR 13.618), Giro-, Debit- und Kreditkartenaustausche von TEUR 13.516 (Vj. TEUR 9.883), Restrukturierungsmaßnahmen von TEUR 8.100 (Vj. TEUR 8.300) sowie für verschiedene Personalsachverhalte von TEUR 5.806 (Vj. TEUR 6.487) gebildet. In den Personalrückstellungen sind unter Anderem Altersversorgungsverpflichtungen TEUR 165 (Vj. TEUR -350) und Verpflichtungen aus Langzeitkontenguthaben in Höhe von TEUR 1.987 (Vj. TEUR 3.053) enthalten, welche sich zusammen auf einen Verpflichtungswert über TEUR 10.722 (Vj. TEUR 11.109) belaufen und mit aktiven Vermögenswerten von TEUR -8.570 (Vj. TEUR 8.406) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert wurden. Die Anschaffungskosten für den aktiven Vermögenswert betragen TEUR 8.140 (Vj. TEUR 7.214). Im Vorjahr ergab sich aus der Vermögensverrechnung der Altersversorgungsverpflichtung ein aktiver Unterschiedsbetrag über TEUR 350, welcher gem. § 266 Abs. 2 Buchst. B HGB ausgewiesen wurde. In 2023 ergibt sich nach Saldierung wieder eine Verpflichtung, sodass die Umgliederung entfällt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 24.632 (Vj. TEUR 17.508) und bestehen ausschließlich gegenüber dem Gesellschafter der DKB AG. Der Anstieg ist in Wesentlichen durch die Umstellung der Finanzierungssystematik bedingt (siehe Anstieg des Umlaufvermögens). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 9.663 (Vj. TEUR 10.713) betreffen die Verbindlichkeiten aus den laufenden Geschäften über TEUR 10.701 (Vj. TEUR 9.645) sowie Garantie- und Sicherheitseinbehalte in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 11). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 3.363 (Vj. TEUR 4.845) bestehen ausschließlich gegenüber dem Gesellschafter. Hierbei handelt es sich, wie im Vorjahr, im Wesentlichen um die Verrechnung der Vorauszahlung auf die Verlustübernahme 2023 mit der tatsächlich entstandenen Forderung. In den sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 2.202 (Vj. TEUR 1.667) sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt TEUR 2.074 (Vj. TEUR 1.392) enthalten. Verbindlichkeitenspiegel
In der passiven Rechnungsabgrenzung TEUR 569 (Vj. TEUR 696) sind im Wesentlichen Vorauszahlungen auf Leistungen des ersten Quartals 2024 enthalten. 3.1.3 Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse sinken auf TEUR 243.331 (Vj. TEUR 271.966). Die einzelnen Geschäftsfelder sind der Größe nach folgendermaßen an der Erwirtschaftung der Umsatzerlöse beteiligt: BankDienstleistungen TEUR 68.803 (Vj. TEUR 99.408), Facility Management TEUR 39.670 (Vj. TEUR 34.483), CustomerCare TEUR 36.432 (Vj. TEUR 52.729), IT-Dienste TEUR 36.609 (Vj. TEUR 41.674), Marketing TEUR 25.332 (Vj. TEUR 23.062), Banking Service Hub TEUR 19.605 (Vj. TEUR 4.134), SAP Business Solutions TEUR 7.881 (Vj. TEUR 8.954) und übrige Services TEUR 8.998 (Vj. TEUR 7.523). Die Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen beträgt TEUR -360 (Vj. TEUR 127). Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 27.125 (Vj. TEUR 9.314) beinhalten der Größe nach Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 10.945 (Vj. TEUR 4.266), der Erstattung des Inflationsausgleiches durch den Gesellschafter TEUR 7.104 (Vj. TEUR 0), früheren Jahren TEUR 6.496 (Vj. TEUR 1.996), welche im Wesentlichen aus Umsatz- bzw. Vorsteuererstattungen der Jahre 2019 bis 2021 resultieren, und der Rückvergütung von Bankprodukten TEUR 906 (Vj. TEUR 697). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betragen TEUR 121.212 (Vj. TEUR 152.131). Sie enthalten periodenfremde Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 689 (Vj. TEUR 895). Die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen sind der Größe nach für folgende Sachverhalte entstanden: Aufwendungen für IT-Dienstleistungen TEUR 31.502 (Vj. TEUR 35.705), Werbung TEUR 20.109 (Vj. TEUR 16.940), Giro- und Kreditkartentausche TEUR 19.650 (Vj. TEUR 34.698), Unterstützung CustomerCare TEUR 19.374 (Vj. TEUR 29.960), Miete/Leasing unbeweglicher Wirtschaftsgüter TEUR 17.764 (Vj. TEUR 17.566), Porto und Post-Ident TEUR 4.043 (Vj. TEUR 7.162) und weiterberechnete Aufwendungen für Personal TEUR 1.698 (Vj. TEUR 1.967). Von den Abschreibungen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 15.695 (Vj. TEUR 13.592) resultieren TEUR 13.877 (Vj. TEUR 13.567) aus planmäßigen Abschreibungen und TEUR 1.818 aus außerplanmäßigen Abschreibungen, welche aus einer geringeren Nutzbarkeit des Rechenzentrums resultiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 38.819 (Vj. TEUR 30.682). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind der Größe nach für folgende Sachverhalte entstanden: EDV-Nutzung TEUR 16.127 (Vj. TEUR 14.957), Restrukturierung TEUR 8.140 (Vj. TEUR 0), Raumnutzung TEUR 7.464 (Vj. TEUR 10.245), Weiterbildung TEUR 1.779 (Vj. TEUR 1.607), Prüfung und Beratung TEUR 1.134 (Vj. TEUR 816), Dienstreisen TEUR 634 (Vj. TEUR 391) und KFZ-Leasing TEUR 629 (Vj. TEUR 438). Zinsen und ähnliche Erträge von TEUR 609 (Vj. TEUR 152) resultieren aus den Zinserträgen der Rückdeckungsversicherung TEUR 218 (Vj. TEUR 113) und aus Bankzinsen gegenüber dem Gesellschafter TEUR 390 (Vj. TEUR 39). Zinsen und ähnliche Aufwendungen von TEUR 898 (Vj. TEUR 660) resultieren aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen TEUR 243 (Vj. TEUR 291) und aus Bankzinsen gegenüber dem Gesellschafter TEUR 655 (Vj. TEUR 370). Die sonstigen Steuern von TEUR 40 (Vj. TEUR 40) resultieren aus Grundsteuern für die die Immobilie "Garde-Ulanen-Kaserne" in Potsdam. 4. Sonstige Angaben4.1 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 969 TEUR, (Vj. TEUR 963). 4.2 Konzernzugehörigkeit Konzernmuttergesellschaft des BayernLB-Konzerns ist die Bayerische Landesbank AöR, München, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der von der Bayerische Landesbank AöR aufgestellte Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bayerische Landesbank AöR einbezogen. Muttergesellschaft des Teilkonzerns ist die DKB AG, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der von der DKB AG, aufgestellte Teilkonzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht. Unsere Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der DKB AG einbezogen. 4.3 Gesellschafter Alleiniger Gesellschafter ist die DKB AG. Im Berichtsjahr bestand ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Mit dem 1. Nachtrag zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag am 4. /11. November 2013 gelten für die Verlustübernahme die Vorschriften des § 302 AktG in seiner jeweils gültigen Fassung. Für das Geschäftsjahr 2023 werden TEUR 12.891 durch den Gesellschafter übernommen. 4.4 Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren in der Gesellschaft durchschnittlich 1.782 Mitarbeiter (Vj. 1.757) beschäftigt. Davon sind 440 Teilzeitbeschäftigte und 1.342 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter. Zusätzlich beschäftigt die DKB Service 1 Auszubildende. Die Mitarbeiterkapazität beträgt 1.662 (Vj. 1.632). 4.5 Abschlussprüferhonorar Die Angabe über das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt auf Ebene des Teilkonzernabschlusses der DKB AG.
Potsdam, den 14. Februar 2024 Gabriele Gern Petra Sackmann Christian Breitbach Eugen Lubaschevski BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DKB Service GmbH, Potsdam Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DKB Service GmbH, Potsdam, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DKB Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 14. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Peter Goldschmidt, Wirtschaftsprüfer ppa. Holger Maaßen, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Februar 2024 festgestellt. |
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