Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 224415
Eingetragen
15.3.1996
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Beratung von Unternehmen, insbesondere die Betriebswirtschaftliche Organisationsberatung, Krisenmanagement und Management auf Zeit sowie Hilfsgeschäfte aller Art die den Beratungszweck fördern, insbesondere Leasing- und Factoringgeschäfte, sowie die Beschaffung und die Verwertung von Wirtschaftsinformationen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Dr. Jung
seit 3.12.2024
Prokura
Niklas Benedikt Wolf
seit 21.7.2023
Geschäftsführer
Robert Wolf
seit 6.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bernd Reutschler
70391
250000
50.00%
Robert Wolf
70563
250000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Robert Wolf GmbH

Leinfelden-Echterdingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Robert Wolf GmbH

Darstellung des Geschäftsmodells der Gesellschaft

Unser Kerngeschäft basiert hauptsächlich auf der Bereitstellung von umfassendem Full-Service-Factoring im KMU-Segment. Dies umfasst die Vorfinanzierung von Rechnungen im Inland, das Debitorenmanagement einschließlich Mahnwesen und Inkasso sowie einen weitreichenden Ausfallschutz für die vorfinanzierten Forderungen. Dabei agieren wir branchenübergreifend und konzentrieren uns auf Kunden mit einem Jahresumsatz von 250 TEUR bis 10 Mio. EUR.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.1 Entwicklung der Gesamtkonjunktur und der Branche

Im Jahr 2023 setzte sich die wirtschaftliche Erholung von den Auswirkungen der Coronakrise fort, jedoch wurde sie durch verschiedene Herausforderungen beeinflusst. Insbesondere der fortgesetzte Konflikt in der Ukraine und die damit verbundene geopolitische Unsicherheit hinterließen Spuren in der globalen Wirtschaft. Die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise sowie anhaltende Probleme in den Lieferketten erforderten eine fortlaufende Überwachung und Anpassung an die sich verändernden Bedingungen. Die anhaltend hohe Inflationsrate von 5,9 %1 führte zu einer Rezession und einem um 0,3 %2 niedrigeren realen BIP als im Jahr 2022.

Im Jahr 2023 trat am 29. Juni 20233 die 7. MaRisk-Novelle in Kraft, die unter anderem relevante Klarstellungen und Präzisierungen zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken beinhaltet und zu weiteren regulatorischen Kosten führen wird. Die weiteren regulatorischen Maßnahmen der BaFin bleiben auf gewohntem Niveau.

Der deutsche Factoringmarkt verzeichnete im Jahr 2023 ein Wachstum von 3,1 %. Zurückzuführen ist das Umsatz-Wachstum der Factoring-Branche hauptsächlich auf das nationale Factoring (plus 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Die Factoring-Quote (Verhältnis zwischen angekauftem Factoring-Forderungsvolumen und dem BIP) hingegen entwickelte sich trotz des Branchenwachstums leicht rückläufig und beträgt im Jahr 2023 nun 9,3 %. Der Anteil der Kunden im KMU Bereich (0 bis zu 10 Mio. Euro Tickets, 96,6 % in 2023) konnte einen Zuwachs von 2,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr - ein Höchstwert der letzten Jahre - verzeichnen. 4

2.2 Geschäftsverlauf im Berichtsjahr

Definition von finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren

Zur Steuerung werden von uns insbesondere folgende finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen:

• Steigerung des Ankaufsvolumens in %

• Einnahmen durch Factoring-Gebühren und Zinserträgen aus Factoringgeschäften in TEUR

• Umsatzrendite definiert als (Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100)

• Eigenkapitalquote

Auf die Definition von nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird verzichtet.

Darstellung der Ertrags-, Vermögens-, Finanz-, und Liquiditätslage

Das Ankaufsvolumen konnte im Berichtsjahr um 16,00 % gesteigert werden und entspricht damit dem im Vorjahr prognostizierten Verlauf. Dies führte ebenfalls zu einer Steigerung der Einnahmen durch Factoring-Gebühren und Zinsen. Diese konnten um 23,68 % auf 3.926 TEUR gesteigert werden.

Die Umsatzrendite hat sich geringfügig verbessert und liegt im Berichtsjahr bei 15,64 % (Vorjahr 14,93 %). Dies hängt mit der Ausweitung der Umsätze und einem unterproportionalen Kostenwachstum zusammen. Der Jahresüberschuss konnte um 22,9 % gesteigert werden.

Die Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von rund 31,8 % (Vorjahr 25,4 %) der Bilanzsumme gekennzeichnet. Der Anteil der angekauften Forderungen liegt bei 62,5 % (Vorjahr 71,7 %).

Die Bilanzsumme hat sich aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens und Zuwächsen im Bereich des Anlagevermögens stärker erhöht als das Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote ist daher auf 18,77 % gesunken (Vorjahr 21,01 %).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war aufgrund der getroffenen Liquiditätsvorsorge, der Liquiditätsplanungen (die sich weitestgehend im Jahresverlauf bestätigt haben) sowie der eingeräumten Kreditlinien im Berichtsjahr durchgängig positiv. Alle finanziellen Verpflichtungen im Jahr 2023 konnten stets erfüllt werden.

2.3 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens im Berichtsjahr zeigte eine positive Entwicklung. Trotz der im Berichtsjahr deutlich gestiegenen Refinanzierungskosten, eines gestiegenen Personalaufwandes und der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage konnte der Jahresüberschuss aufgrund eines erhöhten Geschäftsvolumens und steigender Factoring-Zinserträge im Vergleich zum Vorjahr um 22,9 % gesteigert werden.

Risiko-, Chancen und Prognosebericht

3.1 Risikomanagement- und Steuerungsmechanismen

Die durch das Risikomanagement analysierten und beschriebenen Vorgänge und Abläufe sind im Risikohandbuch (IKS, Risiko- und Compliancemanagement) dokumentiert und basieren auf einem langjährig entwickelten internen Kontrollsystem. Das Risikomanagement beinhaltet die Definition und dem Umgang mit allen für uns relevanten Risiken, deren Früherkennung sowie deren Berichterstattung. Wir verfügen über eine funktionsfähige interne Revision, die ein wirksames Risikomanagement sicherstellt.

Die Zusammenarbeit mit der Kreditausfallversicherung R+V verläuft weiterhin stabil und ist nahtlos in die internen Abläufe integriert. Neben der Rückabsicherung bei der Kreditversicherung gleichen wir unseren internen Risikoscore regelmäßig mit dem einer gängigen Wirtschaftsauskunftei ab, um die Plausibilität zu überprüfen.

Im Rahmen des Finanzreportings durch den Steuerberater zeigen sich Abweichungen in der BWA-Auswertung zum Vormonat und Vorjahr, sodass wir frühzeitig auf sich abzeichnende Risiken reagieren können.

Früherkennungsmerkmale werden in regelmäßigen Besprechungen behandelt, analysiert und daraus resultierende Maßnahmen eingeleitet.

3.2 Angaben zu Risiken

Im Factoringgeschäft

Adressausfallrisiken

Wir unterteilen die Adressausfallrisiken in Delkredererisiko und Veritätsrisiko.

Veritätsrisiko

Das Risiko im Zusammenhang mit Kundenforderungen besteht darin, dass diese entweder keinen rechtlichen Bestand haben oder Mängel sowie Gegenansprüche Dritter aufweisen könnten, wodurch sie teilweise oder vollständig nicht werthaltig sein können. Gemäß dem Factoring-Vertrag ist der Forderungsverkäufer, also der Factoring-Kunde, verpflichtet, Mängel zu beheben oder den Kaufpreis zu erstatten, da er sich vertraglich zur Andienung werthaltiger Forderungen verpflichtet hat. Das Veritätsrisiko wird relevant, wenn eine Mängelbeseitigung oder Rückabwicklung aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des Kunden nicht mehr möglich ist, wie beispielsweise im Falle seiner Insolvenz.

Die Robert Wolf GmbH steuert diese Risiken unter anderem durch:

• Sorgfältige Auswahl von Neukunden mittels Bonitätsprüfung, Geschäftsmodellanalyse und weiteren Parametern

• Einholung von Höchstbetragsbürgschaften der Geschäftsführer

• Festlegung von maximalen Ankaufslimiten und vertraglichen Sicherheitseinbehalten

• Rechnungsverifizierungen und Analysen

• Laufende Überwachung der Bonität des Anschlusskunden und der Geschäftsbeziehung anhand ausgewählter Kriterien

• Veritätskontrollen durch Überprüfung von Lieferdokumenten & die Kontaktaufnahme mit Debitoren

Aufgrund der genannten Präventionsmaßnahmen hat sich das Veritätsrisiko in der Vergangenheit und auch zum Stichtag nur unwesentlich auf die Risikotragfähigkeit ausgewirkt. Wir planen mit Risiken im mittleren fünfstelligen Bereich.

Delkredererisiko

Das Delkredererisiko bezieht sich darauf, dass ein Debitor seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann, beispielsweise aufgrund von Insolvenz oder Zahlungsunwilligkeit.

Die Robert Wolf GmbH minimiert diese Risiken durch:

• Eine gründliche Bonitätsprüfung der Debitoren vor dem Ankauf von Forderungen

• Die Absicherung des Delkredererisikos durch eine Warenkreditversicherung

• Den Ankauf von Forderungen an Debitoren ausschließlich im Rahmen vorhandener Versicherungslimits

• Den Nichtankauf von Forderungen bei zweifelhafter Bonität des Debitors

Aufgrund der genannten Präventionsmaßnahmen hat sich das Delkredererisiko in der Vergangenheit und auch zum Stichtag nur unwesentlich auf die Risikotragfähigkeit ausgewirkt und sollte sich im niedrigen fünfstelligen Bereich bewegen.

Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken umfassen Verlustgefahren aufgrund von Änderungen in Marktpreisen von Zinsen und Währungen. Diese Risiken können in Zinsänderungs- und Währungsrisiken unterteilt werden.

Für uns sind sowohl Zinsänderungs- als auch Währungsrisiken von geringer Relevanz. Einerseits werden Zinsänderungen durch eine Gleitklausel an die Kunden weitergegeben, was das Unternehmen weniger anfällig für Zinsänderungsrisiken macht. Andererseits werden keine Forderungen in Fremdwährungen erworben, wodurch das Währungsrisiko mit Null beziffert werden kann.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko beinhaltet das Risiko, Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht erfüllen zu können, sowie das Risiko, bei Bedarf keine ausreichende Liquidität zu den erwarteten Marktbedingungen beschaffen zu können (Refinanzierungsrisiko).

Wir sehen aufgrund eines angemessenen Refinanzierungsrahmens derzeit nur geringfügige Liquiditätsrisiken. Wir waren und sind stets mit ausreichend Liquidität versorgt.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken beziehen sich auf potenzielle Verluste aufgrund von unangemessenen oder versagenden internen Verfahren, Systemen oder externen Ereignissen. Die Robert Wolf GmbH hat wesentliche operationelle Risikofaktoren identifiziert und den finanziellen Schaden geschätzt, der bei deren Eintreten entstehen könnte. Um diese Risiken zu überwachen und zu minimieren, entwickelt das Unternehmen interne Verfahren und führt jährlich eine Risikoinventur durch, um mögliche Defizite und erhöhte Prozessrisiken zu identifizieren und zu optimieren. Darüber hinaus hat die Robert Wolf GmbH für relevante Risiken entsprechende Versicherungspolicen zur Minderung des Risikos abgeschlossen.

Aufgrund der genannten Präventionsmaßnahmen hat sich das operationelle Risiko in der Vergangenheit und auch zum Stichtag nur unwesentlich auf die Risikotragfähigkeit ausgewirkt. Unsere Risikosteuerung beziffert einen möglichen operationellen Schaden auf einen mittleren fünfstelligen Bereich.

3.3 Chancen der Robert Wolf GmbH

Wir sehen uns als etablierter Factoringanbieter mit über 25 Jahren Erfahrung in einer günstigen Position, um von verschiedenen Chancen in unserem Marktsegment zu profitieren. Insbesondere im Kundensegment von 250 TEUR bis 10 Mio. Euro ergeben sich Möglichkeiten für ein maßgeschneidertes Angebot und eine persönliche Betreuung, die für Kunden in diesem Bereich von hoher Bedeutung sind. Durch den Fokus auf Qualität und die langjährige Marktpräsenz können wir unser Renommee als vertrauenswürdiger Partner weiter festigen und neue Kunden gewinnen.

Die Tatsache, dass wir branchenübergreifend tätig sind, eröffnet uns zusätzliche Chancen. Wir können unser Portfolio weiter diversifizieren, was eine stabile Umsatzbasis schafft und das Risiko einzelner Branchenschwankungen verringert. Zudem ermöglicht unsere Erfahrung in verschiedenen Branchen einen breiteren Einblick in die Bedürfnisse unserer Kunden und die Möglichkeit, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die auf die spezifischen Anforderungen verschiedener Branchen zugeschnitten sind.

Durch die kontinuierliche Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen und die Investition in innovative Technologien können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern und unsere Position als etablierter Anbieter im Factoringmarkt stärken.

3.4 Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken der Robert Wolf GmbH

Wir verfügen über umfassende Risikomanagementmechanismen, um Adressausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken zu minimieren. Durch interne Verfahren und Versicherungspolicen werden operationelle Risiken abgedeckt. In Bezug auf Chancen profitieren wir von unserer langjährigen Erfahrung im Factoringgeschäft und der Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, während die branchenübergreifende Tätigkeit die Diversifizierung des Portfolios und die Anpassung an verschiedene Kundenbedürfnisse ermöglicht. Die kontinuierliche Anpassung an den Markt und Investitionen in Technologien stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Position im Markt. Zudem ist das Finanzierungsinstrument Factoring auch in Krisenzeiten gefragt, wodurch sich auch dahingehend Chancen für uns bieten.

3.5 Prognose

Die Prognose für die deutsche Wirtschaft im Jahr 20245 zeigt eine fortgesetzte konjunkturelle Schwäche aufgrund aktueller Frühindikatoren, die auf eine Verschlechterung der Auftragslage, niedrige Auftragsbestände, hohe Krankenstände und anhaltende Streiks hinweisen. Es wird erwartet, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal um 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal sinken wird, wobei eine deutliche Erholung erst in der zweiten Hälfte des Jahres zu erwarten ist. Die voraussichtliche Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts für 2024 beträgt lediglich 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr, während vorübergehend ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,9 % und ein Rückgang der Inflationsrate auf 2,3 % erwartet werden.

Für die Factoringbranche ist hingegen gemäß der Umfrage des Bundesverbandes Factoring für den Mittelstand6 für das Jahr 2024 mit einer Fortsetzung des Branchenwachstums zu rechnen. Insbesondere, da Factoring gerade in Krisenzeiten ein gefragtes Finanzierungsinstrument darstellt. Die gestiegenen Insolvenzzahlen sowie rückläufige Umsätze bei den Unternehmen können jedoch das Wachstum im Bestandkundengeschäft verlangsamen.

Auf dieser Grundlage erwarten wir für das Jahr 2024 einen leichten Anstieg des Ankaufsvolumens sowie der Einnahmen durch Factoring-Gebühren sowie Zinserträgen aus Factoringgeschäften. Weiter rechnen wir mit einer gleichbleibenden Umsatzrendite sowie Eigenkapitalquote. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2024 ein leichter Anstieg des Jahresüberschusses prognostiziert.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Leinfelden-Echterdingen, den 27. März 2024

Robert A. Wolf

Niklas B. Wolf

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.
html#:~:text=Januar%202024&text=WIESBADEN%20%E2%80%93%20Die%20Verbraucherpreise
%20in%20Deutschland,%2B6%2C9%20%25%20gelegen.

2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/

3 https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2023/meldung_2023_06_29_BaFin_veroeffentlicht _siebte_MARisk_Novelle.html

4 https://www.factoring.de/sites/default/files/Pressemitteilung%20DFV%202023.pdf

5 https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt

6 https://www.bundesverband-factoring.de/kontakt/presse/pressemitteilungen/unternehmensfinanzierung-factoring-branche-trotz-wirtschaftslage-weiter-auf-wachstumskurs

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute 1.055.457,10 280.133,37
a) täglich fällig 1.055.457,10 280.133,37
4. Forderungen an Kunden 15.129.223,40 13.978.792,78
11. Immaterielle Anlagewerte 46.911,00 35.947,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.911,00 35.947,00
12. Sachanlagen 7.677.842,70 4.919.849,13
14. Sonstige Vermögensgegenstände 212.862,43 181.853,62
15. Rechnungsabgrenzungsposten 112.575,00 109.786,00
Aktiva 24.234.871,63 19.506.361,90

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.485.168,78 8.802.927,93
a) täglich fällig 10.662,95
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 11.485.168,78 8.792.264,98
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 3.236.316,06 2.512.822,41
b) Andere Verbindlichkeiten 3.236.316,06 2.512.822,41
ba) täglich fällig 3.236.316,06 2.512.822,41
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.265.911,53 3.547.937,07
6. Rechnungsabgrenzungsposten 1.000,00 2.003,12
7. Rückstellungen 695.491,00 541.807,00
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 251.052,00 271.260,00
b) Steuerrückstellungen 203.239,00 72.697,00
c) andere Rückstellungen 241.200,00 197.850,00
12. Eigenkapital 4.550.984,26 4.098.864,37
a) Eingefordertes Kapital 255.700,00 255.700,00
Gezeichnetes Kapital 255.700,00 255.700,00
d) Bilanzgewinn 4.295.284,26 3.843.164,37
Passiva 24.234.871,63 19.506.361,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge aus 3.931.234,85 3.174.077,29
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 3.931.234,85 3.174.077,29
2. Zinsaufwendungen 564.130,28 297.521,04
8. Sonstige betriebliche Erträge 320.410,33 234.687,53
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 2.403.101,00 2.095.982,37
a) Personalaufwand 1.460.370,16 1.298.036,90
aa) Löhne und Gehälter 1.185.834,75 1.031.253,39
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 274.535,41 266.783,51
b) Andere Verwaltungsaufwendungen 942.730,84 797.945,47
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 201.110,85 214.311,75
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.200,00 3.700,00
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 228.152,63 142.882,18
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 853.950,42 654.367,48
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 227.147,93 169.218,71
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen 5.271,00 4.778,00
26. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 6.411,60 6.411,60
28. Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 3.843.164,37 3.518.205,20
28b. Vorabausschüttung 163.000,00 149.000,00
34. Bilanzgewinn 4.295.284,26 3.843.164,37

Anhangangaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Robert Wolf GmbH hat ihren Sitz in Leinfelden-Echterdingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter 224415 eingetragen.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Robert Wolf GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Geschäftszweigtypische Ergänzungen der Gliederung

Die vorliegende Gliederung basiert auf geschäftszweigtypischen Formblättern gemäß § 330 HGB. Dabei wurde das Formblatt für Kreditinstitute herangezogen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Veritätsrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in entsprechender Anwendung des IDW RS BFA 7 Rechnung getragen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %

erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %

zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für Pensionsrückstellungen und Ansprüche aus der zu ihrer Finanzierung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung wurde zur Erlangung eines verbesserten Einblicks in die Vermögens-Finanz- und Ertragslage erstmals eine teilweise kongruente Bewertung auf Basis eines faktorbasierten Bewertungsverfahrens (Deckungskapitalverfahren) vorgenommen. Im Zuge der Anwendung des sogenannten Primats der Passivseite wurden die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag der teilweise korrespondieren Pensionsrückstellung bewertet. Die kongruente Bewertung führt im Vergleich zur bisherigen Methode zu einer Aufstockung des Werts der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 24.389,00 Euro. Der Ertrag aus der Erstanwendung wurde mit den korrespondierenden Aufwendungen aus der Pensionsrückstellung und den korrespondierenden Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung im Personalaufwand saldiert.

Im Übrigen konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Zugänge bei den immateriellen Wirtschaftsgütern betreffen die Anschaffung von Software.

Die Zugänge bei den Grundstücken betreffen Renovierungsmaßnahmen einer Immobilie sowie den Erwerb einer weiteren Immobilie.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden bei Zugang voll abgeschrieben.

Bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhalten die Zugänge und Abgänge im Wesentlichen Transportmittel sowie die Anschaffung von Büroausstattung.

Im Bilanzposten "Sachanlagen" (A 4) sind Grundstücke und Bauten, die im Rahmen eigener Tätigkeit genutzt werden, in Höhe von 92.484,00 Euro und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 1.459.050,78 Euro enthalten.

Erläuterungen zur Bilanz

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen stehen, sind zum Stichtag durch eingetragene Grundschulden in Höhe von 5.470.000,00 Euro besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von 2.576.564,64 Euro (Vorjahr 2.435.744,38 Euro) Darlehen von Nichtkunden sowie Darlehen von Gesellschaftern in Höhe von 1.388.675,70 Euro (Vorjahr 375.161,35 Euro).

Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 2.475,00 Euro.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden (zur Saldierung) 940.488,00
Abzgl. Aktivwert der verrechneten Vermögensgegenstände nach IDW RH FAB 1.021 774.944,00
165.544,00

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens belaufen sich auf ca. 902 TEuro. Die Aufwendungen aus der Erhöhung der Pensionsrückstellung in Höhe von 52 TEUR wurden mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von ca. 23 TEuro saldiert

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023
TEuro
Stand zum 31.12.2022
TEuro
Änderung ggü. d. Vorjahr
in TEuro
Steuerrückstellungen 203,2 72,7 148,2
Gewerbesteuer 97,8 33,5 72,5
Körperschaftsteuer 105,4 37,2 77,7
sonstige Steuerrückstellungen 0,0 2,0 -2,0
Sonstige Rückstellungen 241,2 197,9 103,3
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 0,0 37,0 23,0
Abschluss- und Prüfungskosten 35,0 35,0 0,0
Personalkosten 189,2 106,9 82,3
Aufbewahrungspflicht 16,0 12,0 4,0
Ausstehende Rechnungen 1,0 7,0 -6,0

Restlaufzeiten

Die Forderungen an Kunden (A 2) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1 b) haben folgende Restlaufzeiten:

Bis 3 Monate
EUR
Mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
Mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
Mehr als 5 Jahre
EUR
4.755.186,72 1.695.906,32 2.158.649,92 2.875.425,82

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden enthalten Sicherheitseinbehalte, welche nach Eingang der Forderung und Nachweis der Umsatzsteuerzahlung ausbezahlt werden. Sie sind unter der Voraussetzung, dass die zugrundeliegende Forderung eingegangen ist, täglich fällig. Die zugrundeliegenden Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 748,1 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Art der Verpflichtung zum 31.12.2023 bis 1 Jahr
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
Leasingverpflichtungen 105,2 180,8 0,0
Mietverpflichtungen 95,7 366,4 0,0

Zum Abschlussstichtag besteht ein Zinsswap in Höhe von nominal 2.320,0 TEuro. Der beizulegende Zeitwert zum Abschlussstichtag wurde mit der Barwertmethode ermittelt und beträgt 176.299,71 Euro.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge

Im GuV-Posten 1 "Zinserträge" sind zinsähnliche Erträge aus dem Factoringgeschäft in Höhe von 3.377.935,90 Euro (Vorjahr 2.790.067,88 Euro) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unter anderem Mieteinnahmen in Höhe von 106.311,87 Euro (Vorjahr 116.003,89 Euro) sowie Erträge aus Inkassogeschäften in Höhe von 61.429,18 Euro (Vorjahr 41.313,87 Euro) enthalten.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 59.718,41 Euro enthalten (Vorjahr 95.713,65 Euro). Die Abzinsung beläuft sich auf 17.242,00 Euro (Vorjahr 16.862,00 Euro).

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

Im GuV-Posten 7 "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft" sind Prämien für Kreditversicherungen in Höhe von 105.537,66 Euro (Vorjahr 113.797,60 Euro) enthalten.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 3.843.164,37 Euro einbezogen.

Sonstige Angaben

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 1.388.675,70 Euro (Vorjahr 375.161,35 Euro)

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 2.475,00 Euro (vgl. Erläuterungen zu den Pensionsrückstellungen).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 18
leitende Angestellte 3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 21

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Robert Wolf Leiter Markt
Geschäftsführer: Niklas Wolf Leiter Marktfolge / Risikomanagement
(seit 28.07.2023)

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 25.000,00 Euro.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 615.119,89 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

27.03.2024 Leinfelden-Echterdingen

gez. Robert Wolf

gez. Niklas Wolf

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
377.996,32 35.680,40
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 377.996,32 35.680,40 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.129.538,04 2.893.573,74 305.222,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.746,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.599.906,04 472.943,78 312.502,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 947,22 25.210,08
Summe Sachanlagen 5.757.137,70 3.391.727,60 617.724,80
6.135.134,02 3.427.408,00 617.724,80
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
413.676,72
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 413.676,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.717.889,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.746,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 947,22 1.761.294,60
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 947,22 25.210,08
Summe Sachanlagen 0,00 8.531.140,50
0,00 8.944.817,22
Abschreibungen
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
342.049,32 24.716,40
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 342.049,32 24.716,40 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 508.072,20 86.206,47 67.529,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.967,40 1.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 306.248,97 88.850,98
92.856,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 837.288,57 176.394,45 160.385,22 0,00 0,00
1.179.337,89 201.110,85 160.385,22 0,00 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
366.765,72 46.911,00 35.947,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 366.765,72 46.911,00 35.947,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 526.749,58 6.191.139,84 3.621.465,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.304,40 2.442,00 3.779,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.243,82 1.459.050,78 1.293.657,07
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 25.210,08 947,22
Summe Sachanlagen 853.297,80 7.677.842,70 4.919.849,13
1.220.063,52 7.724.753,70 4.955.796,13

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"An die Robert Wolf GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Robert Wolf GmbH, Leinfelden-Echterdingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Robert Wolf GmbH, Leinfelden-Echterdingen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Geschäftsführung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Geschäftsführung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Stuttgart, den 23. Mai 2024"

Axel Mayer, Wirtschaftsprüfer

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