HEBUenergy GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Butsch seit 18.1.2007 | Geschäftsführer |
Barbara Butsch seit 18.1.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 62.00% | |
| 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HEBUmedical GmbHTuttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages in der Fassung der Bilanzrichtlinien - Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Angaben zu Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und fünf Jahren. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen im Wesentlichen linear und degressiv über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Für die Abschreibungen von Gebäuden wird eine Nutzungsdauer von 25 bzw. 33 Jahren zugrunde gelegt; Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen zwei und 16 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werte zum Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis der durchschnittlichen Einstandspreise bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten auch Materialgemeinkosten entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden, § 255 Abs. 1 bzw. § 255 Abs. 2 Sätze 1 - 4 HGB. Zinsen werden in die Bewertung nicht mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Abgrenzung und Bildung der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in handelsrechtlich zulässigem Umfang. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Anteilsbesitz HEBUmedical Instrument Kft, Debrecen, Ungarn, 47% Beteiligung, EK 60.000 ungar. Ft/ Jahresüberschuss ungar.FT 51.762. Ok-Instrumente GmbH, Tuttlingen, 100% Beteiligung, 25.000 EUR Stammkapital/ Jahresüberschuss EUR 46.578,74 sowie an der Firma HEBUenergy GmbH/Tuttlingen. Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte werden im Rahmen einer permanten Inventur, § 241 Abs. 1 und Abs. 2 HGB erfasst und mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach § 255 Abs. 1 bzw. § 255 Abs. 2 Sätze 1 - 4 HGB bewertet. Zinsen werden nicht einbezogen.
Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt EUR 1.000.000 und ist vollständig eingezahlt. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bebewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beiträge ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen auf geographisch bestimmte Märkte wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 4.836,43 (Vorjahr EUR 38.572,69); die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 40.568,56 (Vorjahr: EUR 12.151,97). sonstige Angaben Die Gesellschaft beobachtet aufmerksam die weiterhin bestehenden Auswirkungen der weltweiten "Corona" - Pandemie, aber auch die durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands in der Ukraine hinzugetretenen grundlegend geänderten ökonomischen Rahmenbedingungen. Dabei werden nicht nur die unterschiedlichen länderspezifischen Risiken in den von der Gesellschaft bedienten Märkten und deren Risiken in den Bereichen Supply Chain und Service aktiv beobachtet, sondern auch die besonderen Auswirkungen auf die Verteuerung von Energie und Rohstoffen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Zeitgeschehnisse erheblich beeinflussten wirtschaftlichen Entwicklung, erhofft sich die Gesellschaft, dass die Planungen des Folgejahres erreicht werden können und die Gesamtleistung über der des Jahres 2022 liegen wird. Geschäftsführung Dipl.-Ing. Thomas Butsch, Rietheim-Weilheim. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung sowie Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung liegen nicht vor. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.296.041,45 auf neue Rechnung vorzutragen.
Tuttlingen, 27.03.2024 Thomas Butsch Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung - und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Investitionstätigkeit III. Nachtragsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VII. Forschung- und Entwicklung VIII. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens HEBUmedical ist ein Premiumhersteller und entwickelt und produziert als mittelständisches Familienunternehmen medizinische Instrumente. Zur umfangreichen Produktpalette gehören über 10.000 verschiedene Artikel von höchster Qualität. Die Produktpalette umfasst vier Sparten: Wiederverwendbare chirurgische Instrumente, HF-Geräte und Zubehör, oszillierende Gipssägen und Sterilisations-Container. Dieses Portfolio ermöglicht es uns nahezu allen Anforderungen unserer internationalen Kundschaft gerecht zu werden und als Komplettanbieter zu agieren. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten haben sich im Jahr 2023 hauptsächlich auf die Entwicklung neuartiger Produkte mittels Metall-3D-Druck sowie diverse andere Produkte im Bereich der Orthopädie und der Hochfrequenzchirurgie konzentriert. Die Basis unserer guten Marktpositionierung ist unsere Forschung und Entwicklung. In unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung sind 3 Personen aktiv. Ziel unserer Aktivitäten ist die Verbesserung und Fortentwicklung unserer Produkte und die Erarbeitung neuer Produktlösungen. Unsere Entwicklungen ermöglichen es uns auch in neue Marktsegmente zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft. Gemäß den Angaben des statistischen Bundesamtes (Destatis), war im Jahr 2023 das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Das kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,1%. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort, so von führenden Wirtschaft Instituten berichtet. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt in kalenderbereinigter Betrachtung dagegen leicht um 0,1 %. Der private Verbrauch ging aufgrund der hohen Inflationsrate und der damit sinkenden Kaufkraft der privaten Haushalte zurück. Abweichend von den anderen großen EU-Ländern sanken auch die staatlichen Konsumausgaben deutlich, weil pandemiebedingte Sonderausgaben wegfielen. Die schwache Weltkonjunktur spiegelte sich schließlich in einem Rückgang der Exporte wider, dem allerdings auch ein stärkerer Rückgang der Importe gegenüberstand. Insgesamt hat der Außenhandel daher einen positiven Wachstumsbeitrag für die deutsche Wirtschaft geliefert. Aufgrund des Rückgangs der Produktion in den energieintensiven Industrien und in der Bauindustrie ging die deutsche Industrieproduktion insgesamt um rund 1 % zurück. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 2. Geschäftsverlauf Wir können unsererseits auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Die Auftragslage war das ganze Geschäftsjahr gut und relativ konstant. Der Umsatz 2023 konnte gesteigert werden, das EBIT jedoch nicht. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor sehr gut. Ertragslage Umsatzerlöse und Gesamtleistung sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen; das Rohergebnis ist hierdurch ebenfalls gestiegen. Das EBIT konnte im Vergleich zum Vorjahr nicht gesteigert werden (./. 1.277 EUR). Unsere Finanzlage ist als sehr komfortabel zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen, nach Möglichkeiten mit Skonto-Abzug, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kontokorrentkreditlinien wurden 2023 nicht in Anspruch genommen. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Die Eigenkapitalquote mit 94,5 %, bezogen auf die Bilanzsumme, ist außergewöhnlich hoch. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung unsere monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen heran. Maßgebend sind dabei Monats- Soll-Ist-Vergleiche und YTD-Vergleiche sowie die Analyse der wesentlichen Abweichungen in Umsatz und Kosten. Unsere wirtschaftliche Lage kann aber insgesamt wie in den Vorjahren als sehr stabil bezeichnet werden. 5. Investitionstätigkeit Wir haben 1.421 TEUR in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Es besteht kein Investitionsrückstau. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise, unserer Partner-Netzwerk sowie die Investitionen in Forschung- und Entwicklung forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens durchaus positiv; auch basierend auf den Brancheninformationen. In unserer Planung gehen wir von Umsatzsteigerungen aus, sodass wir 2024 mit einem höheren Jahresüberschuss als 2023 rechnen. Wir sehen die Chance, dass dieses Ergebnis überschritten wird, wenn die allgemeine Konjunkturentwicklung weiterhin positiv verläuft. Das Risiko, dass unsere Erwartungen nicht eintreffen, sehen wir insbesondere in der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung sowie in politischen Verwerfungen, auf die wir keinen Einfluss haben. Die Liquiditätsentwicklung wird auf ähnlichem Niveau wie 2023 leicht steigend sein. Die Absatz- und Ergebnisentwicklung des Vorjahres hat sich in 2024 bis heute weiterhin fortgesetzt, so dass wir auch weiterhin von einer positiven Unternehmensentwicklung ausgehen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Zum heutigen Zeitpunkt gehen wir nicht davon aus, dass sich der Ukraine-Krieg auf die Erreichung unserer Leistungsindikatoren merklich auswirken wird. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise und die Verbesserung unseres Servicebereichs forcieren. Die geschilderten Risiken beinhalten nach unserer heutigen Einschätzung keine so wesentliche Unsicherheit, dass bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit bestehen. Auswirkungen des Ukraine-Kriegs Der Einmarsch Russlands in die Ukraine ist auch für die deutsche Wirtschaft ein massiver Einschnitt. Gestiegene Energiepreise sowie Einschränkungen bei den Lieferketten stellen die Unternehmen vor Herausforderungen. Beide Probleme gab es auch schon vor dem Krieg, haben sich durch diesen aber deutlich verschärft. Seit dem Einmarsch wurde bereits das 12. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet. Die Störungen der Lieferketten haben sich noch nicht auf den Stand Vor dem Einmarsch normalisiert, die Beeinträchtigungen sind immer noch eindeutig mit dem Ukraine-Krieg in Zusammenhang zu sehen. Hebumedcial GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 die Auswirkungen durch die Störung der Lieferketten sowie die Preissteigerung der Materialkosten, in Ihren Angeboten und der Planung berücksichtigt. Diese unmittelbaren Auswirkungen deuten sich nach unserem Kenntnisstand und unserer Einschätzung auch nicht an. Da die weitere Entwicklung des kriegerischen Konflikts jedoch nicht abschätzbar ist, kann dies aber für die nächsten Monate auch nicht ausgeschlossen werden, insbesondere wenn es zu spürbaren Engpässen oder gar Ausfällen in der Energie- und Rohstoffversorgung kommen sollte. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Erhebliche Risiken, die sich aufgrund gesamtwirtschaftlicher und branchenspezifischer Risiken ergeben, sehen wir aktuell nicht in dem Maße, dass diese uns erheblich schwächen würden. Mit unseren starken Kunden und Partnern haben wir ein robustes Geschäftsmodell. Ertragsorientierte Risiken: Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Ertrags- oder Finanzlage nachhaltig und wesentlich zu beeinflussen, sind derzeit nicht ersichtlich. Durch eine Vielzahl von Kunden werden Abhängigkeiten vermieden. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Risikolage hat sich im Jahr 2023 und bis heute im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Dabei werden wir mit neuen Produkten und Serviceleistungen auch versuchen, neue Märkte und Kunden abseits der bestehenden Tätigkeiten, zu adressieren. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Durch die tägliche Bedarfsplanung wird die Einhaltung der Zahlungsziele der Lieferanten überprüft. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Es werden keine Niederlassungen unterhalten. VIII. Sonstiges Beteiligungen an Unternehmen Die HEBUmedical GmbH hält als Gesellschaft Anteile an den Unternehmen HEBU Energy GmbH mit Sitz in Tuttlingen, OK-Instrumente GmbH mit Sitz in Tuttlingen und an der HEBUmedical Instrument Kft mit Sitz in Debrecen. Zertifizierung Die HEBUmedical GmbH ist nach DIN EN IS 13485:2021, EG-Zertifikat Richtlinie 93/42EWG, FDA und MDR (EU) 2017/745 zertifiziert.
Tuttlingen, den 30.03.2024 Thomas Butsch BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HEBUmedical GmbH, Tuttlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HEBUmedical GmbH, Tuttlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HEBUmedical GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Geschäftstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der ingesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen vom Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und den Zeitplan der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Villingen-Schwenningen, den 17.12.2024 P'W'S'Südwestdeutsche
Wirtschaftsprüfung GmbH
Manuela Lachenmaier, Wirtschaftsprüferin |
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