Media Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elisabeth Tenner seit 13.10.2022 | Prokura |
Hans-Henning Holdorf seit 25.8.2021 | Prokura |
Volker Klaes seit 10.3.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DDV Druck GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Dresden unter der Nr. HRB 20234 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bestandsgefährdende Risiken Hinsichtlich der Ereignisse und Gegebenheiten, die auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hindeuten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann, wird auch auf die entsprechenden Darstellungen im Lagebericht unter Abschnitt C. "Berichterstattung nach § 289 ABS. 2 HGB" verwiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen wird mit seinen Anschaffungs-/Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 20 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Der Abgang wird im Folgejahr unterstellt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren Beschaffungspreis am Bilanzstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Methode") unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 1,83 % p.a. gemäß den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen verwendet. Der Unterschiedsbetrag zur Bewertung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 15 (Vorjahr: EUR 89). Dabei wird ein Rechnungszinssatz von 1,76 % p.a. angewendet. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellung für Jubiläumszahlungen wird nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Methode") unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer angenommenen restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,76 % p.a. gemäß den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen verwendet. Darüber hinaus wurden eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,25 % p.a., eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen von 2,00 % p.a. und Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Bei den Altersteilzeitverpflichtungen wurde unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2018 G" eine Abzinsung mit einem Rechnungszinssatz von 1,08 % p.a. vorgenommen. Darüber hinaus wurde eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,25 % p.a. berücksichtigt. Zur Absicherung der Ansprüche aus Altersteilzeit wurden Vermögensgegenstände in einem sogenannten Contractual Trust Agreement (CTA) auf einen Treuhänder übertragen. Dieses Deckungsvermögen ist nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Der beizulegende Zeitwert wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Rückstellungen für Altersteilzeit mit dem entsprechenden Deckungsvermögen verrechnet. Entsteht durch die Verrechnung ein aktiver Unterschiedsbetrag, so wird dieser als gesonderter Posten ausgewiesen (§ 266 Abs. 2 Buchst. E HGB). Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden auch die Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen innerhalb des Finanzergebnisses verrechnet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erläuterungen zu Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Berichtsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Im Anteilsbesitz weist die Gesellschaft eine Beteiligung von 100 % an der DDV Technik GmbH, Dresden, aus. Das Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt TEUR 25. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Eigenkapital TEUR 25, und für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis von TEUR 0 (nach Ergebnisabführung) erzielt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mit Ausnahme des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 5) weisen die Posten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 365 (Vorjahr TEUR 236) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr TEUR 0). Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten war im Vorjahr ein Betrag über TEUR 30 für Vertragsabschlussgebühren (Signing Fee) aus dem Druckvertrag vom 15. Oktober 2018 mit der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG enthalten. Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde im Geschäftsjahr vollständig erfolgswirksam aufgelöst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Personalaufwendungen. Die Rückstellungen des Personalbereiches betreffen insbesondere Abfindungen, Tantiemen, Resturlaub, Altersteilzeit, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Jubiläen. Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 1.591 wurden mit dem CTA-Vermögen in Höhe von TEUR 835 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des CTA-Vermögens entspricht dessen Anschaffungskosten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergeben sich mit TEUR 41 (Vorjahr TEUR 20) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 7.327 (Vorjahr TEUR 6.233) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 219 (Vorjahr TEUR 195) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr TEUR 16). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen gegenüber nicht verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 112 (Vorjahr 124) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 91 gewerbliche Arbeitnehmer und 21 Angestellte und Aushilfen. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Angabe zu Bezügen der Geschäftsführer Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt unter Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gesellschaft ist dadurch von der Verpflichtung zur Veröffentlichung eines eigenen Konzernabschlusses gemäß § 292 Abs. 2 HGB befreit. Ergebnisabführung Der Jahresüberschuss wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG, Dresden, übernommen. Nachtragsbericht und wesentliche Ereignisse Alleinige und direkte Gesellschafter der Muttergesellschaft DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG (DDV KG) waren jeweils die RM Hamburg Holding GmbH (RM) und die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) und zwar im jeweils gleichen Beteiligungsverhältnis von 60/40. RM und ddvg haben ihre Geschäftsanteile an der DDV KG mit Verträgen vom 22. Dezember 2023 und 10. Januar 2024 veräußert. Der Verkauf stand bei Bekanntgabe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes und wurde mit Wirkung zum 1. Mai 2024 vollzogen.
Dresden, 2. Dezember 2024 Volker Klaes, Geschäftsführer Lagebericht für 2023A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Branchenentwicklung Seit Jahren findet ein struktureller Wandel in der deutschen Druck- und Medienwirtschaft statt. Getrieben von der fortschreitenden Digitalisierung vieler Lebensbereiche und eines sich wandelnden Medienkonsums sinken die Auflagen gedruckter Medien und Werbeinvestitionen wandern von Print- zu digitalen Kanälen. Diese Entwicklung wurde erst durch die Corona-Pandemie um viele Jahre beschleunigt, um 2022 mit dem Beginn des Ukraine-Krieges und den damit verbundenen Preisexplosionen, insbesondere für Energie, einen weiteren deutlichen Schub zu erfahren. Es folgten Inflationsraten auf Rekordniveau und Rezessionsängste bei privaten Konsumenten. 2023 ließ der Preisauftrieb zwar breitflächig nach und Reallöhne sind gestiegen, der private Konsum ist aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, dennoch weiter zurückgegangen 1. Hinzu kommen steigende Zinsen und zunehmend spürbare Effekte der restriktiveren Geldpolitik. Alles dies verzögert eine wirtschaftliche Erholung. Für Zeitungsdruckereien stellt sich die aktuelle Lage im Detail wie folgt dar: Die Auflagen der Tageszeitungen sind weiter rückläufig 2. Die Verlage sind immer stärker durch eigene Onlineangebote bemüht und auch erfolgreich, den Rückgang bei den gedruckten Exemplaren zu kompensieren 3. Steigende Kosten, insbesondere in der Zustellung, forcieren diese Transformation. So erwägt ein großer Teil der Zeitungsverlage, die Print-Zustellung in unwirtschaftlichen Gebieten einzustellen. 4 Einzelne Herausgeber haben dies bereits getan 5. Auch bei Anzeigenblättern als wichtiges Trägermedium für die Verteilung von Werbebeilagen gibt es Marktentwicklungen, die für einen langfristigen Rückgang sprechen. So verzichtet der Einzelhändler REWE seit Juli 2023 auf Werbung mit gedruckten Prospekten 6. Große Discounter wie Aldi und Lidl haben zwar noch nicht nachgezogen, reduzieren aber ihre Auflagen und bauen ihr Angebot an digitalen Prospekten kontinuierlich aus. So könnten bald hochauflagige Prospekte und damit wichtige Erlösquellen für Anzeigenblätter wegfallen. Nach der Preisexplosion 2022 entspannte sich beim Zeitungsdruckpapier die Lage im abgeschlossenen Berichtsjahr wieder. Lag der Preis je Tonne für Zeitungsdruckpapier 42,5 (coldset) im Dezember 2022 noch zwischen 900 € und 990 €, sind es zwölf Monate später zwischen 610 € und 650 € 7 , mithin ein Drittel weniger. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Preisniveau weiterhin hoch ist und noch deutlich über dem Vorkrisenniveau liegt 8. Auch die Energiekosten sind im Jahresverlauf 2023 gesunken 9 , womit direkte und mittelbare Kostenentlastungen für die energieintensiven Druckereien verbunden sind. Es bleibt jedoch fraglich, ob dieser Trend anhält. Bei den Strompreisen stehen die Zeichen aufgrund der systemischen Kosten der Energiewende und den durch den Ukrainekrieg notwendig gewordenen energiepolitischen Veränderungen nicht auf eine nachhaltige Rückkehr der Preise auf Vorkrisenniveau. Bei Gas bleibt die Situation weiterhin abhängig von externen Effekten. Nachdem zu Beginn des Jahres 2022 die Nachfrage der Druckindustrie nach Papier kurzfristig kaum noch zu decken war, weil (Über-)Kapazitäten abgebaut und Lieferketten gestört waren, haben sich 2023 die Fristen und Mengen für Lieferungen wieder weitgehend normalisiert. Produktionsbehinderungen durch Lieferengpässe treten nur noch vereinzelt auf 10. Druckereien fehlt zunehmend Personal. Fach- und Hilfskräfte orientieren sich aufgrund der sinkenden Zukunftsaussichten auf Beschäftigung im Zeitungsdruck in andere Branchen um 11. Viele Unternehmen sind von Produktionseinschränkungen durch den Mangel an Fachkräften betroffen 12. Die beschriebene Situation des wirtschaftlichen Umfelds bedroht die Gewinnmargen in der gesamten Druckindustrie. Welche Geschäftsrisiken über 2023 hinaus und in welcher Intensität bestehen, ist auch von der weiteren Entwicklung der geopolitischen Lage abhängig und damit nur schwer prognostizierbar. Die Mehrzahl der Unternehmen sieht neben Auftragsrückgängen wieder steigende Energiepreise sowie weiter steigende Arbeitskosten und einen sich aktuell verschärfenden Fachkräftemangel in den kommenden Jahren als größte Risiken für ihr Geschäft 13. 2. Leistungserbringung Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Druckerzeugnissen sowie die Erbringung von technischen Dienstleistungen im Bereich Druck. Die Gesellschaft realisiert diese Dienstleistungen für die DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG, Dresden (DDV), deren verbundene Unternehmen und dritte Auftraggeber. Ihre Leistungen rechnet die Gesellschaft dabei auf Basis gültiger Druckverträge und/oder Preislisten mit den Kunden ab. Für DDV werden neben den regionalen Tageszeitungen "Sächsische Zeitung" sowie "Dresdner Morgenpost" und "Chemnitzer Morgenpost" wöchentliche Anzeigenblätter und diverse Verlagsbeilagen und Magazine gedruckt. Für fremde Auftraggeber produziert die Druckerei neben den täglich erscheinenden "Dresdner Neuesten Nachrichten" hauptsächlich regelmäßig erscheinende Anzeigenblätter und Werbebeilagen sowie lokale bzw. regionale Wochen- und Monatszeitungen und Amtsblätter. 3. Investitionen Im zurückliegenden Geschäftsjahr wurde das bereits 2021 gestartete Großprojekt der Erneuerung der Druck- und Versandraumtechnik abgeschlossen: Die Gesellschaft nutzte die Opportunität zum Erwerb von zwei gebrauchten Druckmaschinen (Baujahr 2011) und Versandraumlinien inklusive umfangreicher Zusatzaggregate und Ersatzteile von der im Mai 2021 geschlossenen Zeitungsdruckerei in Bielefeld. Einerseits wird die Gesellschaft durch diese Maschinen in die Lage versetzt, über den bisherigen End-of-Life-Zeitpunkt 2023 (Baujahr bestehender Drucktechnik 1997) hinaus Druckleistungen für mindestens weitere zehn Jahre anzubieten. Andererseits ermöglicht die modernere Technologie der erworbenen Maschinen einen höheren Durchsatz (Reduktion der Maschinenzahl), eine höhere Effizienz (weniger Personal) sowie die Verbindung zur Versandraumtechnik auf "offline" umzustellen und so bisherige, produktionsbedingte Abhängigkeiten und die damit verbundene Begrenzung der Druckgeschwindigkeit zu beseitigen. Insgesamt wurden in dieses Vorhaben TEUR 6.503 investiert, wovon im Berichtsjahr TEUR 2.077 ausgegeben wurden. Um sich nach der Trennung vom bisherigen Versorger Prinovis eigenständig mit Kälteenergie versorgen zu können, sind nach TEUR 369 im Vorjahr weitere TEUR 655 in die Errichtung und Einbindung einer Kältezentrale investiert worden. Weitere TEUR 15 flossen in die Anschaffung von Rollwagen und Staplern sowie TEUR 11 in sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. 4. Personal Die Anzahl der Beschäftigten lag 2023 im Durchschnitt der Quartalsstände mit 112 Mitarbeitern (davon keine Auszubildende) spürbar unter dem Vorjahresniveau (124 Beschäftigte). In der Plattenherstellung ("CTP") sowie im Papierlager konnte durch Umorganisation jeweils eine Stelle abgebaut werden. Im Bereich der Rotation und Weiterverarbeitung konnten im Jahresverlauf durch Rente und Altersteilzeit freiwerdende Stellen gar nicht bzw. erst mit Verzögerung nachbesetzt werden. Zur Kompensation kamen im Gegenzug deutlich mehr Aushilfskräfte zum Einsatz. Im März 2022 hatten sich die Tarifparteien auf ein neues Lohnabkommen für die Druckindustrie mit einer Laufzeit von 25 Monaten bis Ende Februar 2024 geeinigt. Die Löhne stiegen in einem letzten Schritt um 2,0% zum 01. Mai 2023. Im Gegenzug zu einem vertretbaren Lohnabschluss wurde vereinbart, den Manteltarifvertrag bis zum 31. Oktober 2024 weiter gelten zu lassen und bis dahin einen neuen Anlauf zur Reform der Besetzungsregeln zu unternehmen. Zusätzlich wirkt gegenüber Vorjahr die Tarifanpassung um 2,0% ab 01. Mai 2022 im Geschäftsjahr 2023 erhöhend nach. Im Rahmen des bis 31. Dezember 2023 laufenden Altersteilzeitprogramms sind im Betrachtungszeitraum keine neuen Verträge geschlossen worden. B. DARSTELLUNG DER LAGE Das Geschäftsjahr 2023 war für die Gesellschaft einerseits von der äußerst komplexen, aber erfolgreichen Umsetzung des unter Abschnitt A3. genannten Investitionsvorhabens sowie der Umstellung der Energieversorgung auf einen neuen Lieferanten und Eigenbetrieb geprägt. Andererseits hat sich die Lage an den Rohstoffmärkten trotz einer anhaltend schwierigen politischen und wirtschaftlichen globalen Situation spürbar entspannt. Einem rückläufigen Kerngeschäft kann die Druckerei mit Einsparungen insbesondere beim Personal sowie geringeren Bezugspreisen bei Energie und Papier gegensteuern, so dass sie mit einem Betriebsergebnis (vor Zinsen, Beteiligungsergebnis und neutralen Ergebniskomponenten) von TEUR 3.555 nur knapp unter Vorjahr (TEUR 3.677) abschließt. Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 22.331 um TEUR 1.919 bzw. 7,9% unter Vorjahr (TEUR 24.249). Der Großteil des Rückgangs (TEUR 1.172) entfällt auf eine niedrigere Papierkostenverrechnung an DDV. Damit verbunden ist zugleich ein gesunkener Papiereinsatz der Gesellschaft in ähnlicher Höhe. Innerhalb des Konzerns sanken die beauftragten Volumina unter das Niveau des Vorjahres (TEUR -443 bzw. -3,2%). Einerseits kommt es weiter zu strukturell rückläufigen Druckauflagen der beiden Tageszeitungen. Bei der "Sächsischen Zeitung" werden außerdem seit November 2022 einzelne Lokalausgaben am Montag zusammengelegt und Umfänge am Dienstag reduziert. Bei der Morgenpost Sachsen wurde die "Morgenpost am Sonntag" zu Ende September 2022 eingestellt und im Gegenzug die Samstagsausgaben der "Dresdner Morgenpost" und "Chemnitzer Morgenpost" zur "Morgenpost am Wochenende" ausgebaut. Beide Effekte wirken im Berichtsjahr ganzjährig umsatzmindernd. Gleichzeitig hat die "freitagSZ" in Dresden so stark unter krisenbedingten Reduzierungen der Anzeigenkunden gelitten, dass nach langer Abwägung entschieden wurde, auch diese Ausgabe im Oktober 2022 einzustellen. Seit November 2023 erscheinen außerdem die "mittwochSZ"-Ausgaben in der Sächsischen Schweiz und im Elbland nicht mehr. Im Gegenzug wurden im Berichtsjahr in Folge der strukturellen Veränderungen im Markt der Prospektzustellung (Kündigung des Zustellauftrags durch den Kunden Wochenkurier und Aufbau einer eigenen Zustellstruktur durch diesen Kunden) von der DDV Mediengruppe die neuen Anzeigenblätter "Hoyerswerdaer Wochenblatt" (ab Juli) und "samstagSZ" (mit den Ausgaben Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Elbland/ ab November) verlegt. Diese sollen bestehende Prospektaufträge auffangen und neue Prospektkunden gewinnen. Bei der "DAWO" ergaben sich mit weniger Anzeigenaufträgen geringere zu druckende Umfänge. Damit sowie mit insgesamt weniger eingesteckten Beilagen ergibt sich in Summe über alle Anzeigenblätter im Vergleich zum Vorjahr ein moderater Erlösrückgang (TEUR -50). Zusätzlich fehlen gegenüber Vorjahr Beisteckmengen in nennenswertem Umfang über alle DDV Titel. Im Drittgeschäft kann das Niveau des Vorjahres gehalten werden (TEUR -4 bzw. -0,1%). Für einen Mitte 2022 akquirierten größeren Verlagskunden wurde ganzjährig einmal wöchentlich gedruckt. Außerdem gelang es, ein weiteres regionales Anzeigenblatt für den Druck bei DDV zu gewinnen. Gegenläufig ist ein größerer Einzelauftrag entfallen, haben einzelne Bestandskunden ihre Volumina gekürzt und mussten die Papierpreisreduktionen in Teilen an die Auftraggeber umsatzmindernd weitergereicht werden. Die sonstigen Umsatzerlöse außerhalb des täglichen Produktionsprozesses sind 2023 um TEUR 300 niedriger ausgefallen. Zum einen wurden im Vergleich zum Vorjahr im Rahmen des DDV-weiten 5-Jahres-Effizienzprogramms erheblich weniger Kosten für Altersteilzeit an die Muttergesellschaft DDV weiterberechnet. Zum anderen haben sich die Ankaufspreise für Altpapier und Altaluminium und damit die Erlöse der Druckerei aus deren Verkauf mit sich entspannender Rohstoffversorgung gegenüber 2022 stark reduziert. Dem vor allem papierkostenbedingten Umsatzrückgang steht ein um TEUR 635 bzw. 6,0% verminderter Materialaufwand (inklusive höherer bezogener Leistungen) gegenüber. Hier wirken neben den auftragsbedingt geringeren Verbräuchen leichte Preisrückgänge bei Papier um insgesamt TEUR 942 kostenentlastend. So sank der Bezugspreis der Druckerei für Standardpapier 42,5 g/m 2 im Jahresmittel um 4,3%. Beim Einsatz von Hilfskräften in der Weiterverarbeitung addieren sich dagegen ganzjährig wirkende Tarifanpassungen für Zeitarbeitskräfte (+3,2% im Jahresmittel) und die 2022 schrittweise erfolgten Mindestlohnanpassungen mit einem erhöhten Einsatz, um Lücken im eigenen Personal zu schließen. Mit dem zur Jahresmitte notwendig gewordenen Wechsel des Versorgers steigen außerdem die Energiekosten preisbedingt. In Verbindung mit der technischen Erneuerung von Rotation und Versandraum sind entsprechend Ersatzteile aufwandswirksam verbaut worden. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 953 bzw. 14,0% reduziert. Davon entfällt ein wesentlicher Teil auf im Vorjahr enthaltene Einmaleffekte aus dem Abschluss von Altersteilzeitverträgen und die Bildung entsprechender Rückstellungen, die sich im Berichtsjahr nicht wiederholt haben. Hinzu kommt der unter Abschnitt A.4 erwähnte nachhaltige Rückgang der Mitarbeiterzahl. Dagegen wirken die bereits erwähnten sowie die Tarifanpassungen des Vorjahres ganzjährig kostenerhöhend. Um die Inbetriebnahme der neuen Technik abzuschließen, wurden außerdem mehr Schulungen in Anspruch genommen. Die Abschreibungen überschreiten das Vorjahr um TEUR 188 (+21,4%), weil die im Abschnitt A.3 erwähnten Investitionen in moderne Druck- und Weiterverarbeitungstechnik sowie eine eigene Kälteversorgung zum Abschluss gebracht und aktiviert wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um TEUR 376 (-15,4%) unter dem Vorjahreswert. Während mit dem Versorgerwechsel ab Jahresmitte geringere fixe Kosten für zur Verfügung gestellte Energieinfrastruktur entstehen, konnte mit der unterjährigen Inbetriebnahme der eigenen Kältezentrale auf teure Leihkälte verzichtet werden. Ins neutrale Ergebnis der Gesellschaft sind Erträge in Höhe von TEUR 210 aus der Auflösung von Rückstellungen für Personalmaßnahmen und ausstehende Rechnungen des Vorjahres geflossen (Vorjahr: TEUR 195). Aus der Übernahme des Gewinns der DDV Technik GmbH in Höhe von TEUR 182 (Vorjahr: TEUR 152 Verlust) erhöht sich das Ergebnis der Gesellschaft vor Ergebnisabführung entsprechend. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag mit der DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG wurde der realisierte Gewinn der Gesellschaft von TEUR 3.757 (Vorjahr: TEUR 3.522) abgeführt. Der Lagebericht des Vorjahres prognostizierte einen sichtbaren Rückgang des Leistungsindikators Betriebsergebnis, was nicht in dem Maße eingetreten ist. Operativ entwickelte sich das Geschäft der Gesellschaft unterschiedlich. Während das Auftragsvolumen der konzerneigenen Tageszeitungen stärker zurückging als erwartet, bleibt das Geschäftsmodell gedruckter Prospektwerbung für die Mediengruppe insgesamt wie erhofft stabil, aber volatil. Sowohl die Einstellung von zwei "mittwochSZ"-Ausgaben als auch die Auflage von zwei neuen Anzeigenblättern kamen ungeplant. Beim Fremdgeschäft konnte zwar ein größerer Neukunde gewonnen, aber in der Summe der Aufträge bis zum Jahresende nicht wie erwünscht gegenüber Vorjahr zugelegt werden. In Summe sank damit das Druckvolumen stärker als prognostiziert. Zum avisierten Umsatzwachstum fehlt dieses Volumen, während gleichzeitig der Erlös aus dem an die Konzern-Kunden verrechneten Papieraufwand preisbedingt unter den Erwartungen lag. Auf Kostenseite zeigen sich erhebliche Entlastungen beim Papiereinkauf, weil der Bezugspreis für die Standardgrammatur wider Erwarten nicht gestiegen, sondern sogar leicht gesunken ist. Druckplatten sind dagegen wie angenommen teurer geworden. Hier kann nach einer Marktbereinigung nur noch auf Lieferungen von Kodak zurückgegriffen werden. Gegenüber der Prognose entlastet auch der Wechsel des Energieversorgers das Ergebnis der Druckerei. Mit unvorhergesehenen personellen Ausfällen ist erheblich weniger Personalaufwand angefallen. Die geplante Schichtführung wurde nicht installiert. Im Hilfskräftebereich mussten personelle Lücken über Zeitarbeit geschlossen werden. Die Ausgaben für Instandhaltung sind mit Abschluss des Umbauprojekts wie prognostiziert gesunken. Das Abschreibungsvolumen ist investitionsbedingt etwas höher ausgefallen als ursprünglich kalkuliert. Das überwiegend verwendete Standardpapier 42,5 g/m 2 bezieht die Gesellschaft als größten Materialposten von aktuell fünf Lieferanten. Während die wöchentliche Disposition von Mengen durch eigenes Personal erfolgt, werden Bezugspreise und Jahreskontingente durch die RM Hamburg Holding GmbH, Mehrheitsgesellschafter der Muttergesellschaft DDV, auf Konzernebene mit den Lieferanten direkt verhandelt. Die Umsatzrendite liegt im Berichtsjahr mit 16,8% kostenbedingt über dem Vorjahresniveau (14,5%). Die Gesellschaft weist eine minimale Eigenkapitalquote auf. Neben dem Eigenkapital dienen insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin zur Finanzierung der Gesellschaft. Deren Anteil an der Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahresstichtag (71,2%) aufgrund der hohen Investitionen um 4 Prozentpunkte auf 75,1% gestiegen. Das Gesamtvermögen liegt im Berichtsjahr um TEUR 1.206 über Vorjahr. Das Anlagevermögen steigt in Folge des zweiten Abschnittes der Großinvestition sowie der Fertigstellung der eigenen Kälteversorgung um TEUR 1.692 bzw. 29,0%, was die planmäßigen Abschreibungen übersteigt. Das Umlaufvermögen sinkt dagegen um TEUR 456 bzw. 17,0%. Der Grund ist ein geringerer Lagerbestand unter anderem infolge des gesunkenen Bewertungspreises für Papier sowie des Rückbaus eines im Vorjahr noch aufgebauten Bestandes. Im Saldo steigt damit auch die Anlagenintensität (Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen) von 68,2% im Vorjahr auf 77,2% im Berichtsjahr. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Das Geschäftsjahr 2023 des Unternehmens ist in Anbetracht der genannten Herausforderungen insgesamt dennoch günstig verlaufen. C. BERICHTERSTATTUNG NACH § 289 ABS. 2 HGB Die Gesellschaft ist überwiegend für DDV und deren verbundene Unternehmen tätig und unterliegt insoweit grundsätzlich keinen eigenständigen Risiken. Die seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine veränderte geopolitische Lage birgt auch für den Verlauf des neuen Geschäftsjahres 2024 für die Gesellschaft verschiedene Risiken und Chancen insbesondere im Bereich der Beschaffung. Diese sind im Wesentlichen mit der weiteren Entwicklung auf den Energiemärkten verbunden. Das Haupteinsatzmaterial Papier ist in der Herstellung energieintensiv, so dass Energiepreisschwankungen unmittelbar einen großen Einfluss auf die Preisbildung bei der Beschaffung von Zeitungsdruckpapier haben. Aufgrund der Beschaffungsmengen bilden weitere Preissteigerungen ein hohes Kostenrisiko für die Gesellschaft. Umgekehrt liegt in der Rückkehr in Richtung der früheren langjährigen Preisspannen die größte Chance für die Gesellschaft, Kosten zu senken. Dass insbesondere die Papier- und Energiepreise erneut stark ansteigen bzw. spürbar sinken, wird von der Geschäftsführung aber als eher gering eingeschätzt. Hier wird vielmehr von einer Seitwärtsbewegung auf weiterhin hohen Niveaus ausgegangen. Bei der Beschaffung von Produktionsmaterial wird aktuell mit keinen bzw. nur kurzfristigen Lieferengpässen gerechnet, während sich die Gesellschaft mittelfristig nach wie vor auf strukturelle Veränderungen und im Einzelfall auch Komplettausfälle bei einzelnen Lieferanten einstellt. Davon wäre die Gesellschaft dann insbesondere beim Bezug von Zeitungsdruckpapier, aber auch von Druckplatten betroffen. Nicht im gleichen Umfang wie beim Papier wirken sich die eigenen Energiebeschaffungspreise, insbesondere für Strom und Wärme, auf die Kostensituation aus. Beim Strombezug ist mit erfolgtem Abschluss eines Lieferungsvertrages entsprechend Planansatz das Risiko begrenzt. Bei der Versorgung mit Wärme liegt der aktuelle Marktpreis unter dem, was in der Planung abgebildet ist. Insofern könnte sich hieraus eine nennenswerte Entlastung ergeben. Auf der Absatzseite besteht das größte Risiko in der Einstellung von Druckobjekten, sollten die Auftraggeber ihre eigenen Kostensteigerungen nicht mehr ausgleichen können. Dass Titel im Bereich der Hauptproduktion Tageszeitung eingestellt werden, ist dagegen eher weniger wahrscheinlich. Jedoch sind weitere Anpassungen der jeweiligen Produktstrukturen oder der Wegfall kleiner Sonder- oder Fremdtitel möglich, die dann zu einem geringen bis mittleren Umsatzrückgang führen können. Ein weiteres Risiko besteht in einer Verstärkung des bereits eingetretenen Fachkräftemangels. Unzureichend zur Verfügung stehendes Fachpersonal kann dazu führen, dass nicht alle Produktionsaufträge pünktlich und vollumfänglich fertiggestellt werden und Umsatzeinbußen oder Zusatzkosten im mittleren Bereich zur Folge haben. Aufgrund der aktuell sehr schwierigen Rahmenbedingungen im Druckmarkt erscheinen andererseits weitere Standortschließungen nicht unrealistisch, wodurch sich die Chance zur Übernahme dabei freiwerdender Aufträge mit mittleren Umsatzpotenzial ergeben kann. Die Druckerei ist in das Risikomanagementsystem ihrer Muttergesellschaft einbezogen. Die Gesellschaft war zum Bilanzstichtag ein verbundenes Unternehmen der Bertelsmann SE & Co. KGaA. Diese hat am 10. Januar 2024 den geplanten Verkauf der DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG an die Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG bekannt gegeben. Madsack hat den 40-Prozent-Anteil der Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft mbH an DDV ebenfalls erworben. Der Verkauf stand bei Bekanntgabe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes und wurde mit Wirkung zum 1. Mai 2024 vollzogen. Aktuell laufen alle bisherigen Geschäfte bei DDV vollumfänglich und in gewohnter Weise weiter. Sich aus dem Gesellschafterwechsel ergebende Chancen und Risiken für DDV und alle damit verbundenen Unternehmen sind zum Zeitpunkt der Berichtserstellung noch nicht abzusehen. Die Gesellschaft rechnet für den am 31. Dezember 2025 endenden Prognosezeitraum mit der Entstehung einer Liquiditätslücke, die aus eigenen liquiden Mitteln nicht geschlossen werden kann. Die Gesellschaft ist daher darauf angewiesen, auf weitere liquide Mittel zugreifen zu können. Aus diesem Grund besteht mit der DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG eine Cash-Pooling-Vereinbarung, die den Zugriff für die Dauer des Prognosezeitraums erlaubt. Die den Cash-Pool führende DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG plant ihrerseits für den Prognosezeitraum mit der Entstehung einer Liquiditätslücke. Aus diesem Grunde ist sie mit der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG für die Dauer des Prognosezeitraums in eine Vereinbarung über die zentrale Geldanlage und -aufnahme eingebunden. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. D. PROGNOSEBERICHT Folgende positive als auch negative Aspekte sind im kommenden Geschäftsjahr 2024 zu erwarten: Ab Mitte März 2024 wird die periodische Erscheinung eines externen Neukunden gedruckt, die zu deutlich erhöhtem Umsatz und Deckungsbeitrag führen wird. Mit dem Abschluss der Re-Investition in die Druckereitechnik erhöhen sich zudem Produktionsvarianten und -effizienz, so dass die Akquise weiterer Neuaufträge und das Erschließen weiterer Marktpotentiale möglich und angestrebt wird. Die Chance auf Neuaufträge resultiert dabei vor allem aus Schließungen anderer Druckereien. Vollkommen neue Produkte im Markt sind, wenn überhaupt, nur in vergleichsweise geringem Umfang zu erwarten. Davon ungeachtet werden sich die Rückgänge im Anzeigen- und Vertriebsmarkt aufgrund der sich verschärfenden strukturellen und konjunkturellen Rahmenbedingungen beschleunigen. Werbebudgets werden sich weiter in digitale Kanäle oder in die margenschwächere Beilagen- und Prospektverteilung zu Lasten der Anzeigen in Tageszeitungen verlagern. Im Vertrieb fokussiert man immer stärker auf die digitale Verbreitung. So erwartet die Gesellschaft bei den Druckauflagen für das kommende Jahr Rückgänge von 11,0% bei der "Sächsischen Zeitung" bzw. 15,5% bei der "Morgenpost Sachsen". Während der Wegfall von "mittwochSZ"-Ausgaben 2024 ganzjährig wirkt, sollen im Gegenzug die neu aufgelegten Anzeigenblätter am Samstag ganzjährig erscheinen. Auf die fortschreitende Umstellung der Hauptkunden auf digitale Verbreitung hat die Druckerei mit dem Umbauprojekt reagiert. Mit der neuen Technik wird die Produktion beim Ausgabenwechsel effizienter und wirtschaftlicher bei kleineren Auflagen als auf der Bestandstechnik. Das Segment der Anzeigenblätter hängt stark von der Refinanzierung aus beizusteckenden Beilagen ab, vorwiegend Prospekte des Einzelhandels. Das Geschäftsmodell der Prospektverteilung als gedruckter Prospekt in einem kostenlosen Wochenblatt wird von mehreren Kostenfaktoren (teils wachsende Papier- und Druckpreise für den Druck des Prospekts selbst, wachsende Produktionskosten für den Druck des Mantelprodukts Anzeigenblatt und für das Einstecken der Prospekte, stark wachsende Kosten in Logistik und Verteilung durch die Neufestlegung des Mindestlohns) stark beeinflusst und angegriffen. Inwieweit der Handel als hiervon Betroffener reagiert, seine Werbung in digitaler Form forciert und ob digitale Prospekte für den Handel eine ausreichende Wirkung hinsichtlich der Abverkaufswirkung erreichen, kann nicht sicher eingeschätzt werden. Wie das Beispiel REWE zeigt, ist aber umso stärker damit zu rechnen, je nachhaltiger das gestiegene und weiter steigende Kostenniveau ist. Im Saldo wird das Druckvolumen mengenseitig über dem Vorjahresniveau liegen. Während im Zuge moderat sinkender Papierpreise der an die Kunden verrechnete Papieraufwand für die Konzern-Produkte sinkt, führen die oben genannten neuen Druckprodukte zu einem Umsatzwachstum. Kostenseitig ist die Gesellschaft überwiegend einem Auftrieb ausgesetzt: Im Personalbereich wirken die Tarifsteigerungen aus 2023 sowohl für die Beschäftigten der Druckerei als auch fortführend für Fremdpersonal ganzjährig. Die Gewerkschaft ver.di hat das Lohnabkommen für die Druckindustrie zu Ende Februar 2024 gekündigt. Die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband Druck und Medien haben am 21. Juni eine Einigung erzielt. Demnach steigen die Tariflöhne zum 01. Juli 2024 um +3,9% und zum 01. Juli 2025 nochmals um +2,0% sowie ab 01. März 2026 um weitere +1,9% bei einer Laufzeit bis 31. Juli 2026. Die Forderung der Arbeitnehmervertretung nach einer Lohnerhöhung um 12% ab 01. März 2024 für eine Laufzeit von 12 Monaten 14 ist damit abgewendet worden. Im Bereich der Personaldienstleistung ist nach der letzten Erhöhung zum 01. April 2023 um 4,8% die nächste zum 01. Oktober 2024 um 3,7% zwischen den Tarifpartnern bereits fest vereinbart 15. Hilfskräfte werden 2024 aufgrund der nächsten Mindestlohnanpassung zum 01. Januar 2024 um 3,4% ganzjährig besser bezahlt. Bestehende Vakanzen werden geschlossen und langzeiterkrankte Mitarbeiter ganzjährig gegenüber 2023 zurückkehren. Altersbedingt austretende Mitarbeiter werden zwar aufgrund der positiven Auftragslage vollständig, dafür aber zu günstigeren Konditionen nachbesetzt. Vorausgesetzt, es gelingt der Druckerei, Fachkräfte zu akquirieren, was sich vor dem Hintergrund abnehmender Wirtschaftlichkeit von Druckereien als zunehmend schwierig gestaltet. Gegenläufig soll dort, wo es möglich ist, ein struktureller Abbau einzelner Stellen erfolgen. Produktionsabhängige Ausgaben für Papier, Platten und Farbe sowie Material und Energie werden unterschiedlichen Entwicklungen unterliegen. Beim Papierpreis wird nach einem leichten Rückgang im Vorjahr eine weitere Absenkung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet. Die Bezugspreise für Farbe und Platten werden leicht steigen. Beim Energiebezug profitiert die Druckerei zwar von insgesamt günstigeren Konditionen des neuen Versorgers, muss aber für Strom mengen- und preisbedingt ganzjährig mehr bezahlen. Mit Abschluss des Umbauprojektes erhöhen sich die Ausgaben für Instandhaltung, weil jetzt wieder der technische Altbestand sowie infrastrukturelle Erneuerungen unter anderem an der Brandmeldeanlage in den Fokus rücken. Das laufende Abschreibungsvolumen wird über dem Vorjahresniveau liegen, weil die Abschreibungen auf geplante und im Laufe des Vorjahres abgeschlossene Investitionen die auslaufenden Abschreibungen für bestehende Anlagen übersteigen. Treten die beschriebenen Entwicklungen weitestgehend ein, muss mit einem Rückgang des Betriebsergebnisses auf ein Niveau zwischen TEUR 3.000 und TEUR 3.500 gerechnet werden. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung stagniert die Konjunktur in Deutschland. Mit einem allmählichen Wegfall der Belastungen bei Zinsen und Preisen und einer wieder steigenden Kaufkraft der Verbraucher wurde zwar zur Jahresmitte eine Beschleunigung der Wirtschaftskraft erwartet 16 , aber diese Prognose ist nicht eingetreten. Laut Herbstprognose des ifo Institutes wird entgegen dem prognostizierten Wirtschaftswachstum für 2024 nunmehr nur eine Stagnation vorausgesagt. 17 Die Arbeitskosten werden weiter steigen und immer mehr Fachkräfte fehlen. Der Trend zur Digitalisierung von Druckprodukten wird sich fortsetzen. Global bleibt die politische und wirtschaftliche Lage und damit auch die weitere Entwicklung auf den für die Druckerei so wichtigen Energie- und Rohstoffmärkten ausgesprochen volatil. Eine verlässliche Prognose bleibt aufgrund dieser schwierigen Gesamtlage also weiterhin äußerst schwierig. So muss die Gesellschaft unverändert kostenbewusst agieren, die vorhandenen Produktionsstrukturen bestmöglich auslasten und Prozesse dauerhaft effizient und rentabel gestalten, um sich weiter verändernden Marktbedingungen anpassen zu können. Im Übrigen ist die Gesellschaft in den Leistungsprozess von DDV einbezogen und daher von deren wirtschaftlicher Entwicklung abhängig.
Dresden, 2. Dezember 2024 DDV Druck GmbH, Dresden Volker Klaes, Geschäftsführer Hans-Henning Holdorf, Prokurist Bescheinigung zur Offenlegung In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DDV Druck GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DDV Druck GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DDV Druck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben unter Abschnitt "Bestandsgefährdende Risiken" im Anhang und auf die Angaben im Abschnitt C. "Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB" im Lagebericht. Dort beschreiben die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft, dass sie für den am 31. Dezember 2025 endenden Prognosezeitraum mit der Entstehung einer Liquiditätslücke rechnen, die aus eigenen liquiden Mitteln nicht geschlossen werden kann. Die Gesellschaft ist daher darauf angewiesen, auf weitere liquide Mittel zugreifen zu können. Aus diesem Grund besteht mit der DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG eine Cash-Pooling-Vereinbarung, die den Zugriff während des Prognosezeitraums erlaubt. Die den Cash-Pool führende DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG plant ihrerseits für den Prognosezeitraum mit der Entstehung einer Liquiditätslücke. Aus diesem Grunde ist sie mit der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG für die Dauer des Prognosezeitraums in eine Vereinbarung über die zentrale Geldanlage und -aufnahme eingebunden. Wie in Angabe "Bestandsgefährdende Risiken" im Anhang und im Abschnitt C. "Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Dresden, den 3. Dezember 2024 KPMG
AG
Sternberg, Wirtschaftsprüfer Schiermayer, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen