HS-Schoch GmbH
Am Mühlweg 2, 73466 Lauchheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Schoch seit 5.3.2024 | Prokura |
Dietmar Beuther seit 2.12.2015 | Geschäftsführer |
Marcel Schoch seit 30.12.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HS-Schoch GmbHLauchheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der HS-Schoch GmbHGrundlage des Unternehmens Die HS-Schoch GmbH ist in der Stahlbau-, Blechbearbeitungs-, Maschinenbau und Nutzfahrzeug-Branche tätig. Insbesondere befasst sie sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von LKW-Zubehör, Truckstyling, Systemkomponenten für den Maschinenbau, sowie Lohnfertigung in den Bereichen Stahlbau, Blechbearbeitung, Strahltechnik und der KTL- und Pulverbeschichtung. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr an dem bewährten Geschäftsmodell festgehalten und sich auf die Geschäftsbereiche Staukastensysteme, Systemteile und Truckstyling konzentriert. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Lauchheim unterhält eine Zweigniederlassung in Coswig/Anhalt (Ortsteil Cobbelsdorf) und eine Betriebsstätte in Oranienbaum-Wörlitz. Markt- und Absatzentwicklung Wirtschaftliches Umfeld Im Kalenderjahr 2023 entwickelte sich die Weltwirtschaft mit einem Wachstum von 3,9 Prozent etwas besser als die Prognosen vor einem Jahr vermuten ließen. Historisch betrachtet war das Jahr 2023, abgesehen von den Rezessionsjahren, eines der schwächsten Wachstumsjahre der letzten drei Jahrzehnte. Im Laufe des Jahres 2023 verringerten sich pandemiebedingte Störungen der Wertschöpfungsketten schrittweise. Die Nationalbanken behielten größtenteils ihre restriktive Geldpolitik bei, was dazu führte, dass die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter anstiegen. Im Laufe des Jahres sanken die Inflationsraten in den meisten Länder, aber sie waren meist noch weit über dem angestrebten Niveau. Die globale Inflationsrate wurde auf etwa +6,63 Prozent geschätzt. Im Jahr 2023 wuchs der internationale Warenhandel lediglich um etwa +0,8 Prozent. Auch die Industrieproduktion zeigte sich im Jahr 2023 mit einem realen Anstieg von +0,8 Prozent sehr schwach. Die Nachfrage nach Investitionsgütern war im Vergleich zum Vorjahr schwächer, da das politische und wirtschaftliche Umfeld weiterhin unsicher ist und die Finanzierungskosten gestiegen sind. Obwohl die Auftragseingänge rückläufig waren, entwickelten sich die Umsätze im Jahr 2023 im stark zyklischen Maschinenbau teilweise robust. Dies lag daran, dass zu Beginn des Jahres die Auftragsbestände in vielen Fällen noch überdurchschnittlich hoch waren, was Produktion und Umsatz stabilisierte. Im zweiten Halbjahr ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster nach, wodurch die preisbereinigte Umsatzentwicklung meist negativ war. Nach den Schätzungen der VDMA-Volkswirte blieb der Maschinenumsatz im Jahr 2023 weltweit, preisbereinigt, auf Jahressicht konstant. Laut vorläufiger Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um real 0,6 Prozent gesunken. Die Engpässe beim Material sind größtenteils behoben worden. Im ersten Halbjahr wurde die Produktion noch durch hohe Auftragsbestände abgepuffert, doch im Laufe des Jahres brach diese Unterstützung nach und nach weg, da der Auftragseingang das ganze Jahr über schwach war. Schon zu Beginn des Jahres wurden zweistellige reale Minusraten verzeichnet, und im Laufe des Jahres zeichnete sich ebenfalls keine Trendwende ab. Eine herausfordernde wirtschaftliche Lage, die von großer Unsicherheit geprägt war, führte zu einer merklichen Zurückhaltung bei den Bestellungen. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse der HS-Schoch GmbH lagen im Jahr 2023 mit 6,4% deutlich über dem Umsatz des Vorjahres. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr in der Abteilung Truckstyling um 30,38 % zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, in der Abteilung System-Oberfläche um 12% und im Bereich Stahlbau um 1,92. Die Umsätze blieben gegenüber dem Vorjahr in der Abteilung Blechverarbeitung (Staukastensysteme)auf gleichem Niveau -0,19%. Diese Umsatzentwicklung ist auf einen - abgesehen von Einzelsegmenten - allgemein guten Geschäftsverlauf in sämtlichen Abteilungen zurückzuführen und spiegelt neben stabilen Absatzmengen auch tendenziell einen deutlich erhöhten Auftragseingang unserer Schlüsselkunden wider. Die Steigerungen bei den Rohstoff- und Energiekosten konnte teilweise, speziell aber ab der 2. Jahreshälfte an den Markt weitergegeben werden. Investitionen Die gesamten Investitionen in das Sachanlagevermögen (inkl. Anzahlungen) betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 280,8. Personal Die HS-Schoch GmbH beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 195Mitarbeiter in Lauchheim und Cobbelsdorf. Zur Erfüllung der hohen Ansprüche und Umsetzung der gesetzten Ziele des Unternehmens wird im Wesentlichen Fachpersonal eingesetzt. Die HS-Schoch GmbH bildet auch aus und beschäftigte 2023 durchschnittlich 5 Auszubildende. Das Ziel ist es, diese im eigenen Betrieb ausgebildeten Mitarbeiter weiter zu beschäftigen und so das Team zu stärken. Umweltschutz Auch im Geschäftsjahr 2023 wurden die mit großem Nachdruck verfolgten Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltstandards an allen Produktionsstandorten des Unternehmens konsequent weitergeführt. Ziel ist dabei eine laufende Verbesserung der Energie- und Rohstoffeffizienz sowie die weitere Reduktion von Emissionen in Luft und Wasser sowie der Abfallmengen. Das bereits im Dezember 2015 eingeführte „Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001:2011“ unterstreicht dies nachhaltig. Beteiligungen Im Jahr 2007 wurde die 50 % -Beteiligung an der HRZ Blechbearbeitungs- und Handels GmbH & Co. KG, Oranienbaum- Wörlitz, angeschafft. Die Umsatzerlöse der HRZ beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 11,063 Mio € und damit auf gleichem Niveau wie im vorherigen Geschäftsjahr. Im Geschäftsjahr 2023 hat der Gesellschafter Hermann Schoch seine 100%-Anteile an der Osaühing SCHOCH mit Sitz in Talinn in die Gesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten eingebracht. Die Gesellschaft unterhält darüber hinaus eine Zweigniederlassung in Cobbelsdorf. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.043 auf T€ 296 erhöht. Die Materialeinsatzquote verringerte sich um 4,9% auf 61,5 %. Steigende Energiekosten konnten inzwischen teilweise an den Kunden weitergegeben werden. Die Personaleinsatzquote erhöhte sich um 2,8% auf 23,9%. Die Erträge aus Beteiligungen haben sich um T€ 176 auf T€ 548 (i. V. T€ 372) erhöht. Die Gesamtkapitalrentabilität (ROI) erhöhte sich von -5,2 % auf 2,1 %. Vermögenslage Das Eigenkapital erhöhte sich insbesondere um den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 296 auf T€ 9.183. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 62,0 % um 2,5 % auf 64,5 % Diese ermöglicht dem Unternehmen eine hohe Dispositionsfreiheit und eine relative Unabhängigkeit von Fremdkapitalgebern. Finanzlage Die Liquiditätslage der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres befriedigend. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder positiv. Die getätigten Investitionen sowie die Tilgungsleistungen der Darlehen konnten aus dem vorhandenen Finanzmittelfonds bestritten werden.
Risikomanagementziele und Methoden Risikomanagement dient sowohl der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes als auch der Wertsteigerung und stellt damit einen wesentlichen Erfolgsfaktor für das Unternehmen dar. Risikomanagement wird als ureigenste Managementaufgabe wahrgenommen und bildet somit einen integralen Bestandteil der Geschäftsprozesse. Damit werden operative und strategische Risiken frühzeitig identifiziert, bewertet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zur Abwendung von Gefahren eingeleitet und auch Chancen rechtzeitig erkannt. Wesentliche Risikofelder sind: • Rohstoffverfügbarkeit/Rohstoffpreisabsicherung • Abhängigkeit von Großkunden und Großlieferanten • Ausfall von IT-Systemen • Ausfall von Produktionsanlagen • Verfügbarkeit ausreichender, qualifizierter Mitarbeiter • Risiken aus dem Finanzbereich Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Zur Überwälzung von Risiken wurde auch im Jahr 2023 der Versicherungsschutz der Gesellschaft überprüft. In den Bereichen Betriebsunterbrechung, Rückruf und Produkthaftung wurde den zunehmenden technischen und juristischen Anforderungen sowie der Umsatzentwicklung in den letzten Jahren durch eine Anpassung des Versicherungsschutzes Rechnung getragen. Für die in der Vergangenheit im Unternehmen festgestellten Risiken wurden konkrete Maßnahmen erarbeitet und weitgehend bereits umgesetzt, wodurch das Risikopotential tendenziell kontinuierlich sinkt. Die erarbeiteten Maßnahmen zielten grundsätzlich entweder auf die Senkung der potenziellen Schadenshöhe oder die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit oder auf beides ab. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Risiken im Unternehmen HS-Schoch GmbH begrenzt und überschaubar sind und den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Rohstoffe und Energie Die Rohstoffsituation im Jahr 2023 hat sich im Vergleich der Vorjahre verbessert. Gerade im Bereich der Halbzeuge stieg die Verfügbarkeit auch aufgrund Rückgänge auf dem gesamten Absatzmarkt der Stahlbranche. Dies führte zu stabilen, bzw. zum Ende des Jahres zu leicht sinkenden Preisen. Wir erwarten, dass sich die Situation an den Beschaffungsmärkten 2024 insgesamt weiter entspannt. Zur Versorgungssituation der HS-Schoch GmbH ist grundsätzlich festzuhalten, dass die Versorgung aller Standorte mit den jeweils erforderlichen Rohstoffen auch weiterhin in vollem Umfang und zu jedem Zeitpunkt sichergestellt erscheint. Grundlage ist die bereits seit Längerem konsequent verfolgte Beschaffungsstrategie des Unternehmens, mit der etwaige Versorgungsrisiken weitgehend minimiert werden. Kernpunkte sind überwiegend langfristige Lieferverträge und die kontinuierliche Erweiterung des Lieferantenportfolios. In Bezug auf die Preissensibilität der Rohstoffe sollte das Unternehmen auch in Zukunft von diesem vergleichsweisen breiten Portfolio profitieren. Aufgrund der gestiegenen Strompreise ab dem Jahr 2021 war es nicht möglich, einen neuen Strompreisvertrag zu Beginn des Jahres 2022 abzuschließen. Dies hatte zur Folge, dass ab dem Jahr 2022 der Strom über die Strompreisebörse (Spot-Markt) bezogen werden musste, was eine Minimum Verdopplung zu den Preisen im Jahr 2021 bedeutete. Zu Beginn des Jahres 2023 tendiert der Preis an der Börse jedoch in eine positive Entwicklung. Zusätzliche, von der Regierung verabschiedete Maßnahmen, sollen die Preise weiterhin in Zukunft eindämpfen. Im Vergleich zum Strom konnte bzgl. der Gasversorgung der Preis über Verträge gesichert werden. Ein eventueller Versorgungsstopp von Erdgas birgt für die HS-Schoch GmbH geringe Risiken. Die HS-Schoch GmbH ist jederzeit in der Lage, den Ausfall von Erdgas durch anderweitige Energieträger zu ersetzen. Um mittelfristig die Kosten der Energieversorgung kalkulierbar zu halten, werden Investitionen zur Reduzierung des Energieverbrauchs bzw. in die Energiegewinnung geprüft. Restrukturierungsprogramm Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 unter Einbeziehung eines Unternehmensberaters begonnen Prozesse anzustoßen, die die Rentabilität der Unternehmung nachhaltig steigern soll. Unter dem Projektnamen Schoch4Future werden durch interne und externe Kräfte - Prozesse geglättet, praxisnaher und effizienter gestaltet, - notwendiger Investitionsbedarf in Maschinenpark überprüft und Investitionen angeschoben, - Produktionskapazitäten festgestellt, um eine nachhaltige Produktivitätssteigerung durch Mitarbeiter und Maschineneinsatz zu erreichen, - Neue Vertriebswege erschlossen, - Vorhandene Controlling- und Kalkulationsmechanismen überprüft sowie neue Instrumente zur Unternehmenssteuerung etabliert. Dies sind nur einige wesentliche Bausteine des Projektes mit dem Ziel das Unternehmen nachhaltig rentabler zu gestalten. Das Projekt wurde zum Ende des Jahres 2024 beendet, aber mit den geschaffenen Positionen und Verantwortungsbereichen weitergeführt. Ausblick 2024 Wirtschaftliche Rahmenfaktoren Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für das gesamte Jahr 2024 ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht der vergleichbar schwachen Zunahme im Jahr 2023. Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich mit +0,4 Prozent erneut unter dem Durchschnitt liegen. Die Bundesregierung sieht die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent nur geringfügig zunehmen. Die voraussichtliche Erholung wird durch geopolitische Krisen und geldpolitische Straffungen belastet. Die Bundesregierung rechnet für 2024 mit einer Inflationsrate von 2,2 %. Damit liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB von 2 %. In dem genannten Zeitraum dürften die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte allerdings um 3,8 Prozent wachsen. Dadurch kommt es bei den Reallöhnen infolge von niedrigeren Inflationsraten zu einem Anstieg. Die VDMA-Volkswirte rechnen auch für 2024 mit einer Stagnation des realen Weltmaschinenumsatzes. 2024 wird erneut ein herausforderndes Jahr für den deutschen Maschinenbau. Die VDMA-Volkswirte erwarten einen Rückgang der realen Produktion um 8 Prozent. Diese Vorhersage ist mit hohen Unsicherheiten verbunden, da die künftige wirtschaftliche Entwicklung von zahlreichen Faktoren abhängt, deren Einfluss sich derzeit nur schwer beurteilen lässt. Wir rechnen für 2024 insgesamt damit, dass sich die für HS-Schoch relevanten Absatzmärkte zögerlich und sich die Absatzpreise neutral entwickeln. Der Wettbewerb auf unseren Märkten sowie der Kostendruck wird auch im laufenden Geschäftsjahr hoch bleiben. Wir gehen verhalten optimistisch in das Jahr 2024. Gründe für eine gewisse Zurückhaltung gibt es aber weiterhin genug, denn auch das laufende Geschäftsjahr wird geprägt sein von politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung aktuell für das Geschäftsjahr 2024 mit sinkenden Umsatzerlösen. Bei im Verhältnis steigenden betrieblichen Aufwendungen und trotz der Fortführung der Restrukturierungsmaßnahmen im Projekt Schoch4Future wird mit einem negativem Jahresergebnis gerechnet. Die positiven Effekte der initialisierten Restrukturierungsmaßnahmen werden voraussichtlich aufgrund der zu erwartenden rückläufigen Umsätze schwierig zum Tragen kommen. Wir weisen darauf hin, dass die weiter bestehenden Unsicherheiten die Prognosen weiterhin erheblich beeinflussen können. Diese Unsicherheiten machen die Planungssicherheit der Gesellschaft auch für das Jahr 2024 weiterhin schwierig. Mittelfristig soll nach Abschluss der Restrukturierungsmaßnahmen die Ertragskraft nach und nach gesteigert werden. Chancen zur Umsetzung dieser Ziele sind vor allem die Beibehaltung einer stetigen und angemessenen Wachstumsstrategie in allen Produktbereichen. Das organische Wachstum soll weiterhin durch Investitionen in energieeffiziente und automatisierte Anlagen und Maschinen sichergestellt werden. Aktuell verzeichnen wir produktions- und inflationsbedingte Auftragsrückgänge unserer Hauptkunden, sodass wir für 2024 unter Beibehaltung unserer Unternehmensstrategie die gesetzten Ziele im Bereich Umsatz, Rentabilität und Jahresergebnis nicht erreichen werden. Die Marktnachfrage im Nutzfahrzeugbereich stockt seit Anfang 2024, sodass große Nutzfahrzeughersteller partiell sich immer wieder in Kurzarbeit befinden. Als Zulieferer treffen uns aktuell diese Kundenphasen mit geringer Reaktions- und Vorlaufzeit, sodass Strategieziele, wie Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter sowie der Maschinenauslastung nicht aktiv angegangen werden können und so das Unternehmensergebnis belasten werden. Als Anpassung auf die Marktsituation wird die Anzahl des Zeitarbeitspersonal als wesentliche variable Komponente massiv reduziert und vorhandenes Personal produktionsorientierter eingesetzt. Aufgrund dieses besonderen Umstandes rechnen wir, unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklung, für 2024 konservativ mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1 Mio. Euro.
Lauchheim, den 8.10.2025 HS-Schoch GmbH Geschäftsführung Marcel Schoch Dietmar Beuther BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der HS-Schoch GmbH, LauchheimA. Rechnungslegungsgrundsätze A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der HS-Schoch GmbH, Lauchheim (Registergericht Ulm, HRB 510238), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Der Anhang ist unter Berücksichtigung größenabhängiger Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB erstellt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Soweit der nach nachstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. 1.1 Immaterielles Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. acht Jahren vorgenommen. 1.2 Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 25 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden sofort abgeschrieben. 1.3 Finanzanlagen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgendem Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
Die Beteiligung an der Osaühing Schoch wurde entsprechend dem Wahlrecht nach § 255 HGB mit dem Buchwert zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. 2. Umlaufvermögen 2.1 Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Teilweise wurde auf die Einzelbewertung verzichtet und für die Bewertung eine gewichtete Gruppenbewertung angewandt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten bewertet. 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von EUR 1.448,36 (i. V. EUR 86,78) sowie Erstattungsansprüche für Energiesteuer in Höhe von EUR 35.188,11 (i. V. EUR 43.797,97) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 3. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Finanzanlagen ermittelt. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern:
4. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 804,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Aus Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen stehen somit für Ausschüttungszwecke nur EUR 9.153.860,78 zur Verfügung. 5. Rückstellungen 5.1 Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 % (i. V. 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 804,00 (Unterschiedsbetrag). 5.2 Sonstige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistung (TEUR 307), aus dem Personalbereich (TEUR 201) und Archivierung (TEUR 70,0). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. 6.1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutionen Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von EUR 352.801,12 (i. V. EUR 386.784,20) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 904.655,93 (i. V. EUR 1.257.457,05) von über einem Jahr. Dabei haben Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 54.980,33 (i. V. EUR 249.130,25) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 0,3 Mio. durch Grundpfandrechte gesichert. Des Weiteren bestehen Sicherungsübereignungen in Höhe von EUR 1 Mio. von technischen Anlagen und Maschinen. 6.2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 6.3 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen mehr als ein Jahr. 6.4 Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Im Posten „Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung“ sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 3.537,58 (i. V. EUR 5.031,50) enthalten. 2. Beteiligungsergebnis Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit EUR 548.387,40 (i. V. EUR 372.357,12) verbundene Unternehmen. 3. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 1.590,00 (i. V. EUR 1.702,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. D. Sonstige Angaben D. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 195. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen (TEUR 401), Maschinenleasing (TEUR 532). 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind bzw. waren: Marcel Schoch, Lauchheim Dietmar Beuther, Wasseralfingen Roger L. Ritters, Lengerich, (bis 5. März 2024) Auf die Angabe der Höhe der gewährten Gesamtbezüge an die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung Der Russland-Ukraine-Krieg wird zu wirtschaftlichen Auswirkungen führen. Eine Schätzung der finanziellen Auswirkung für die Gesellschaft ist nicht möglich. Mit Wirkung zum 5. März 2024 wurde der Geschäftsführer Ritters abberufen. Aufgrund von Auftragsrückgängen der Hauptkunden können die gesetzten Ziele voraussichtlich nicht erreicht werden, so dass mit einem Fehlbetrag von ca. TEUR 1.000 gerechnet wird. 5. Unterschrift der Geschäftsführung
Lauchheim, 8.10.2025 HS-Schoch GmbH Geschäftsführung Marcel Schoch Dietmar Beuther sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkZum Zweck der Offenlegung wurde der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleicherungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 327 HGB gekürzt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HS-Schoch GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HS-Schoch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HS-Schoch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
Hamburg, 9. Oktober 2025 Blömer & Kollegen GmbH Daniel Blömer, Wirtschaftsprüfer |
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