FAGEMA Verwaltung GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Dr. jur. Welte seit 25.4.2024 | Geschäftsführer |
Marco Kolodziej seit 24.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Health Care Invest Verwaltungs GmbH | 23.27% |
| 11.63% | |
| 11.63% | |
| 11.22% | |
| 11.22% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AZURIT Catering GmbHEisenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die AZURIT Catering GmbH wurde am 24.11.1997 gegründet und hat ihren Sitz in Eisenberg. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2015 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der AZURIT Catering GmbH umfasst den Einkauf, die Betreibung von Wäschereien, Küchen, Restaurants sowie das Reinigen. Weiterhin gehören die vollständige Belieferung, ferner der Vertrieb bzw. die vollständige Untervermietung von angemieteten Gewerbeflächen in Senioreneinrichtungen zum Unternehmensgegenstand. Die AZURIT Catering GmbH ist spezialisiert auf: - individuelle Dienstleistungen und - Versorgung stationärer Pflegeeinrichtungen Unter dem Aspekt eines hohen Anspruchs an Qualität- und Flexibilität stehen die Wünsche der Kunden, vornehmlich aus dem Bereich der Altenpflege, an erster Stelle. Hierbei werden alle notwendigen Voraussetzungen einer qualitativ hochwertigen Versorgung geschaffen, die den Bedürfnissen der zu versorgenden Menschen zur Steigerung Ihrer Lebensqualität entsprechen. Dies spiegelt sich im Bereich des Verpflegungsmanagements durch frische und saisonale Zutaten (Biozertifizierung der Küchen) sowie regional angerichteter Speisen zur Gewährung einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung der Bewohner wider. Unser Unternehmen profitiert hierbei auch von leistungsstarken Kooperationspartnern und Branchenspezialisten, da die hauseigenen Küchen der AZURIT Senioren- und Pflegezentren inzwischen fast alle biozertifiziert sind. Im Rahmen der "Ökotage Rheinland-Pfalz" erhielt das Seniorenzentrum Sörgenloch im Berichtsjahr die Auszeichnung des staatlichen Bio-Siegels mit einer feierlichen Übergabe vom rheinland-pfälzischen Staatssekretär. Kulinarische Highlights, Kochkurse für Kindergartenkinder sowie eine bedeutende Rolle des Qualitätsmanagements runden unser Profil ab. Hierbei arbeiten wir nach einem bestriebsspezifischen HACCP- Konzept zur Vermeidung von Gefahren im Zusammenhang mit Lebensmitteln, die zu einer Erkrankung von Konsumenten führen können; es erfolgen interne regelmäßige Kontrollen und Dokumentationen auf den einzelnen Prozesstufen zur Sicherstellung der Qualität und Dienstleistung sowie interne Audits zur Sicherstellung des Qualitäts-Standards über externe Kontrollen von behördlichen Stellen. Das Selbstverständnis in der Führung der Mitarbeiter ist durch eine angemessene Bezahlung unter dem steten Aspekt einer motivierenden Mitarbeiterentwicklung gewährleistet. Ständige Fort- und Weiterbildungs- angebote sowie die Förderung des beruflichen Fortkommens stehen im Mittelpunkt. Hierbei werden unsere Mitarbeiter auch in Abhängigkeit der jeweiligen Krankheitsbilder (z.B. bei demenzieller Erkrankung, Morbus- Huntington, Adipositas u.a.) unserer Bewohner im Hinblick auf die Sicherstellung der korrekten Zubereitung und Handhabung spezieller Diäten entsprechend geschult. Weiterhin nehmen unsere Mitarbeiter regelmäßig an Hygieneschulungen teil, die in einem speziellen Hygieneschulungskonzept festgeschrieben sind. Durch gezielte Optimierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie moderne Ernährungskonzepte erwarten wir für unser Unternehmen weiterhin, zukünftig eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen zu können. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Trotz eines unruhigen weltwirtschaftlichen Umfelds war die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandspro- dukt (BIP) ist durchschnittlich um 1,7 % angestiegen und liegt somit erneut über dem Vorjahreswert (+ 0,2 %). Eine günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt mit robusten Einkommenszuwächsen sowie temporär wirkenden Faktoren wie höhere monetäre Sozialleistungen und die Einführung des Mindestlohns waren ursächlich dafür, dass der private Konsum ab der zweiten Jahreshälfte angezogen ist. Die preisbereinigten Konsumausgaben stiegen im Jahr 2015 um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr und ist der stärkste Zuwachs seit dem Jahr 2000 (+ 2,1 %). Die Gründe hierfür lagen in einem Anstieg des real verfügbaren Einkommens sowie einer vorübergehenden Erholung der Ölpreise, die zu einem Schub bei den Verbrauchpreisen führte. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Berichtsjahr auf 43 Millionen gestiegen und liegt mit + 0,8 % höher als im Vorjahr; insgesamt wurde mit der Zahl der Erwerbstätigen der höchste Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. In der europäischen Union wuchs das Bruttoinlandsprodukt mit 1,8 % etwas stärker als im Vorjahr. Die rasche Abwertung des Euro und der niedrigere Ölpreis förderten eine Expansion der Exporte. Laut dem Statistischen Bundesamt waren die deutschen Exporte im Jahr 2015 um 6,4 % und die Importe um 4,2 % höher als im Vorjahr. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die mittel- und osteuropäischen Länder in der Europäischen Union aufgrund niedrigerer Energiepreise, einer steigenden Exportnachfrage aus dem Euroraum und vergleichsweise niedrigerer Zinsen sich im Umfeld insgesamt positiv entwickelten. Die Dauerverstöße gegen die Maastricht - Kriterien haben den Euro jedoch in die schwerste Krise seit seiner Einführung gebracht. Inwieweit ein etwaiger "Brexit", ein EU-Ausstieg Großbritanniens regionale und globale Schäden verursachen kann, ist zukünftig nicht absehbar. Die Weltwirtschaft verzeichnete im Berichtsjahr ein moderates Wachstum bei einer im Jahresverlauf nachlassenden Dynamik aufgrund dämpfender Einflüsse der Schwellenländer. Die Konjunktur in den USA startete Anfang 2015 unter den erwarteten Prognosen und konnte sich im weiteren Jahresverlauf stabilisieren. Die private Konsumnachfrage, Beschäftigung und Löhne entwickelten sich positiv bei einer anhaltenden niedrigen Inflationsrate. Im Jahr 2015 hat die amerikanische Notenbank erstmals seit zehn Jahren den Leitzins um 0,25 % erhöht. In China wuchsen die Industrieproduktion und Importnachfrage deutlich schwächer als im Vorjahr; diese Entwicklung schwächte auch das Wachstum der Handelspartner Chinas und belastete die Rohstoffpreise. Wichtige Länder wie Russland und Brasilien befanden sich in einer Rezession, sodass das globale Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr und den erwarteten Prognosen nur um 2,4 % gestiegen ist (2014: + 2,6%). Der IWF (Internationale Währungsfonds) warnt vor erheblichen wirtschaftlichen Schäden aufgrund der Brexit-Debatte in Europa und hat daher neben den Unabwägbarkeiten der Flüchtlingskrise sowie der Schwäche Chinas seine Prognosen für das globale Weltwirtschaftswachstum für das Jahr 2016 von 3,4 Prozent auf 3,2 Prozent nach unten korrigiert. Der globale Aufschwung wird sich nach Einschätzungen des IWF voraussichtlich mit einem nachlassenden Tempo fragil weiter fortsetzen. Hierdurch bedingt wurden vom IWF auch die Erwartungen für Deutschland und Europa gesenkt, sodass für das Jahr 2016 mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung von 1,5% für Deutschland und innerhalb der Eurozone gerechnet werden kann. Aufgrund der wachsenden Risiken ( Unsicherheiten bei den Schwan- kungen der Wechselkurse, der Investitionszurückhaltung, der Öl- und anderen Rohstoffpreise sowie der Entwicklung von China) ist die Entwicklung des außenwirtschaftlichen Umfelds weiterhin schwierig ab- zuschätzen. Entwicklung der Branche Die Gesamtjahresentwicklung der Catering-Branche konnte auch im Jahr 2015 weiterhin positive Ergebnisse verzeichnen und im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessert werden trotz der Flüchtlingskrise und der damit verbundenen politischen Spannungen in Deutschland. Hier wird jedoch auch neues Zukunftspotenzial erwartet, da aktuell bereits mehr als 1 Mio. Flüchtlinge bundesweit mit Essen und Trinken versorgt werden und etwaiger neuer Arbeitskräftebedarf entsteht. Für das Jahr 2016 ist weiterhin ein optimistischer guter Trend der Catering-Branche zu erwarten auch wenn zukünftig ein hoher Investitionsbedarf der Caterer (u.a. aufgrund der zunehmenden Digitalisierung) die Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen wird. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Entwicklung der Catering-Branche ist im Berichtsjahr weiterhin positiv verlaufen, was sich auch in den im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Unternehmensumsätzen widerspiegelt (11,9 %). Zukünftig werden wir weiterhin von der wirtschaftlichen Entwicklung der Pflegebranche, dem Schwerpunkt der AZURIT Gruppe, profitieren können. Durch die Entwicklung neuer Zielgruppen (z.B. spezielle Krankheitsbilder / jüngere Pflegebedürftige) sind auch im Berichtsjahr innerhalb der AZURIT Gruppe die Anzahl der Bewohner gestiegen und weitere Seniorenzentren eröffnet worden. Hiervon profitierte auch unser Unternehmen u.a. durch die Belieferung weiterer Seniorenzentren. Seit dem Jahr 2016 wird erstmalig ein Event Catering mit kulinarischen Spezilitäten für Unternehmen deutschlandweit angeboten für besondere Veranstaltungen mit Respekt auf Corporate Identity, speziellen kulinarischen Wünschen, Food-Highlights unter Beachtung der besten Qualität bei der Auswahl der Rohstoffe. Für die Zukunft rechnen wir damit, den stabilen und positiven Trend unseres Unternehmens weiterhin fortsetzen zu können. Zur Stärkung der Marktposition der AZURIT Gruppe werden wir die Veränderungen der Pflegebranche weiterhin aufmerksam beachten und neue Konzepte unter anderem auch mit Hilfe von gezielten Werbemaßnahmen umsetzen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der AZURIT Catering GmbH ist für das Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr weiterhin positiv zu qualifizieren; auch wenn im Berichtsjahr das gute Vorjahresergebnis nicht wieder erreicht werden konnte. 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Berichtsjahr um 1.924 TEUR auf insgesamt 18.137 TEUR, was einer Steigerung von 11,9 % entspricht (VJ: 16.213 TEUR). Weiterhin ist im Berichtsjahr ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um 2,1 % auf insgesamt 334 TEUR (VJ: 327 TEUR) zu verzeichnen. Hierin enthalten sind auch Erlöse aus sonstigen Sachbezügen in Höhe von insgesamt 60 TEUR. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr weiterhin angestiegen und erhöhte sich von 5.020 TEUR auf 5.426 TEUR (+ 8,1 %). Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik ist darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Die Personalaufwendungen sind im Berichtsjahr deutlich um insgesamt 1.756 TEUR (+ 22,4 %) auf 9.602 TEUR (VJ: 7.846 TEUR) angestiegen. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus gestiegenen Auf- wendungen für Löhne und Gehälter (+ 21,9 %) sowie der gestiegenen Mitarbeiteranzahl (im Durchschnitt + 83). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,1 % auf insgesamt 1.645 TEUR angestiegen (VJ: 1.454 TEUR). Während die Miet- und Leasingaufwendungen (ohne KFZ-Leasing) im Berichtsjahr deutlich um 48,9 % auf insgesamt 92 TEUR (VJ: 181 TEUR) reduziert werden konnten, sind die Werbekosten im Vergleich zum Vorjahr um 50,8 % auf insgesamt 129 TEUR (VJ: 85 TEUR) angestiegen. Die Kosten der Warenabgabe erhöhten sich geringfügig um 7,4 % auf insgesamt 204 TEUR (VJ: 190 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten auch periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 62 TEUR. Es handelt sich um zu Gunsten der sonstigen betrieblichen Erträge für die Jahre 2013 und 2014 nicht abgeführte Umsatzsteuer. Dieser Fehler wurde handelsrechtlich im vorliegenden Abschluss zum 31. Dezember 2015 korrigiert. Die Umsatzsteuererklärungen der beiden betroffenen Jahre 2013 und 2014 werden vom Organträger berichtigt. Im Berichtsjahr wurden Sachinvestitionen in Höhe von 50 TEUR getätigt (VJ: 229 TEUR). Die Abschreibungen reduzierten sich hierbei im Vergleich zum Vorjahr von 45 TEUR auf 33 TEUR unter anderem aufgrund geringerer Investitionen in geringwertige Wirtschaftsgüter (GJ 4 TEUR / VJ 14 TEUR). Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern in Höhe von 548 TEUR (VJ: 670 TEUR) beträgt das Jahresergebnis 1.330 TEUR und liegt mit 18,7 % unter dem Vorjahreswert (VJ 1.636 TEUR). 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist im Berichtsjahr weiterhin gut zu bewerten. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit fristgerecht erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Unsere Finanzierung sowie getätigte Investitionsmaßnahmen konnten weitgehend mit Eigenmitteln finanziert werden. Kurzfristige Fremdmittel wurden zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen eingesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir wiederum einen positiven einfachen Cashflow in Höhe von 1.388 TEUR (VJ: 1.696 TEUR) erzielen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der AZURIT Catering GmbH hat sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 % auf 8.910 TEUR erhöht (VJ: 8.222 TEUR). Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme in Höhe von 1,4 % gekennzeichnet. Das Sachanlagevermögen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 137 TEUR auf 125 TEUR (VJ 262 TEUR) aufgrund von Anlagenabgängen in Höhe von insgesamt 153 TEUR. Hierin enthalten ist ein Anlagenabgang aus der Anzahlung eines VW-Bus in Höhe von 139 TEUR, da dieser abschließend in einen Leasing-Vertrag überführt wurde. Im Wesentlichen wurde investiert in:
Das Umlaufvermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 819 TEUR auf 8.770 TEUR (+ 10,3 %). Die flüssigen Mittel betragen 7,5 TEUR und umfassen hierbei 0,1 % des Umlaufvermögens. Aufgrund der bestehenden Cash-Pool Vereinbarung mit der AZURIT Rohr GmbH ist die Liquiditätslage unseres Unternehmens jedoch jederzeit gesichert. Auf Vorräte entfallen 3,3 % der Bilanzsumme. Das Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2015 insgesamt 291 TEUR (VJ: 278 TEUR). Im Berichtsjahr erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 43 TEUR (+ 2,7 %) auf 1.617 TEUR (VJ 1.574 TEUR). Des Weiteren erhöhten sich die sonstigen Vermögensgegenstände zum Vorjahr um 762 TEUR auf 6.855 TEUR (VJ 6.093 TEUR). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 76,8 % (Eigenkapitalquote VJ: 74,4 % ) gekennzeichnet. Das Eigenkapital und die Pensionsrückstellungen haben zusammen einen Anteil von 78,1 % an der Bilanzsumme. Das Eigenkapital konnte um 730 TEUR verstärkt werden und beträgt insgesamt 6.845 TEUR (VJ: 6.115 TEUR) nach Berücksichtigung von Gewinnausschüttungen in Höhe von 600 TEUR.. Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag insgesamt 1.870 TEUR (VJ: 1.721 TEUR). Die hierin enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich ebenfalls von 560 TEUR auf 470 TEUR (-16,1 %) während die sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr von 1.161 TEUR auf insgesamt 1.400 TEUR (+ 20,6 %) angestiegen sind. Zum Bilanzstichtag bestehen keine mittel- oder langfristigen Verbindlichkeiten. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die positive Entwicklung der Catering-Branche wird sich zukünftig voraussichtlich weiterhin fortsetzen und von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abweichen. Für das laufende Geschäftsjahr 2016 erwarten wir ein gutes und voraussichtlich ansteigendes Ergebnis gegenüber dem Berichtsjahr. Grundlage unserer Ertragsschätzung sind die Werte der vorläufigen betriebswirtschaftlichen Auswertung zum Stand April 2016. Unsere Investitionstätigkeit wird sich auf Anschaffungen im Bereich der Betriebsausstattung beschränken. Die Investitionsmaßnahmen werden durch Eigenmittel finanziert. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Aufgrund der positiv prognostizierten Entwicklungen in der Pflege- sowie in der Catering-Branche erwarten wir auch für die Folgejahre eine weiterhin positiven Entwicklung unseres Unternehmens. Mit Hilfe von Frühwarnsystemen und eigener innovativer Konzepte sind wir durch eine genaue Marktbeobachtung bestrebt, uns vor Marktrisiken zu schützen. Unser Unternehmen wurde durch die LACON GmbH mit Sitz in Offenburg (Privatinstitut für Qualitätssicherung und Zertifizierung ökologischer Lebensmittel / zugelassene Prüfungsstelle durch die staatliche Akkreditierungsstelle Hannover) zertifiziert (Bio-Zertifizierungen der Küchen gem. Verordnung (EG) Nr. 834/2007 (Ökö-V) und Verordnung (EG) Nr. 889/2008 (DFV)). Die Bio-Zertifizierung der Küchen der AZURIT Einrichtungen ist ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Altenpflegebranche, ein Vorteil der zur Verstärkung der Marktpositionierung unseres Unternehmens beitragen kann. Wir gehen für die Zukunft unseres Unternehmens von einer weiterhin positiven Entwicklung aus. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zu unserem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - Zertifizierungen - den Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - laufende Prüfungen durch interne Revisionen - Abweichungsanalysen - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil unserer Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Die zu erwartende Branchenentwicklung sowie die auf Wachstum ausgerichtete Geschäftspolitik unserer Kunden lässt weiterhin auch für die kommenden Jahre eine positive Geschäftsentwicklung erwarten. Personalrisiken Die AZURIT Catering GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Im Jahr 2015 besteht weiterhin Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Hierfür wurde u.a. auch erstmalig im Berichtsjahr ein praxisorientiertes Programm unter der Bezeichnung "KARRIERE FORUM" für Mitarbeiter angeboten. Mit Hilfe einer professionellen Assessment Center Veranstaltung in Weimar soll das Aufspüren von Potentialen der eigenen Mitarbeiter sowie deren berufliche Weiterentwicklung gefördert werden. Es soll Mitarbeitern die Gelegenheit bieten, Karrierefragen zu platzieren und Aufstiegsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zur Gewinnung von Jugendlichen und zur Nachwuchsförderung wurde unter dem Motto "Leider geil" im Berichtsjahr erstmalig ein Pilotprojekt / Azubi-Kampagne in Thüringen veranstaltet, die auch das Interesse der lokalen Medien erweckte. Neben diversen Werbe-Kampagnen wurde auch weiterhin eine "Bewerbungsmappe" mit dem Titel "Wir drehen den Spieß um - Rollentausch im Bewerbungsverfahren" eingeführt, die erstmalig im Oktober 2015 beim Fachkongress in Düsseldorf vorgestellt wurde, mit der wir uns als attraktiver Arbeitgeber bei potentiellen Mitarbeitern bewerben möchten. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz unseres Personals. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind weder zu erkennen noch zu erwarten. E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen im gewohnten Rahmen entwickelt. Im Jahr 2016 wird, nach Abschluss der Bauarbeiten, voraussichtlich im Oktober eine weitere AZURIT Einrichtung in Leipzig Schönefeld eröffnet. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. F. Bestehende Zweigniederlassungen Die AZURIT Catering GmbH verfügt neben dem Standort in Eisenberg über weitere Standorte und damit folgende Zweigniederlassungen: 1. Seniorenzentrum Grünstadt (67269 Grünstadt) 2. Seniorenzentrum Maximilianshöhe (96482 Ahorn) 3. Seniorenzentrum Augustfehn (26689 Apen) 4. Seniorenzentrum Bad Bocklet (97706 Bad Bocklet) 5. Seniorenzentrum Birken-Honigsessen (57537 Wissen) 6. Seniorenzentrum Bocholt I+II (46395 Bocholt) 7. Seniorenzentrum Chemnitz / Chemnitz-Brühl (09111 Chemnitz) 8. Seniorenzentrum Eisenberg -Zentrale- (67304 Eisenberg / Pfalz) 9. Seniorenzentrum Erfurt (99084 Erfurt) 10. Seniorenzentrum Fürstenzell / Bad Höhenstadt (94079 Fürstenzell) 11. Seniorenzentrum Gensingen (55576 Gensingen) 12. Seniorenzentrum Gerabronn (74582 Gerabronn) 13. Seniorenzentrum Gersdorf (09355 Gersdorf) 14. Seniorenzentrum Gotha (99867 Gotha) 15. Seniorenzentrum Grasellenbach (64689 Grasellenbach) 16. Seniorenzentrum Hutthurm (94116 Hutthurm) 17. Seniorenzentrum Hildegardis/Wiesengrund (56470 Bad Marienberg) 18. Seniorenzentrum Palais-Balzac (04109 Leipzig) 19. Seniorenzentrum Montabaur (56410 Montabaur) 20. Seniorenzentrum Much (53804 Much) 21. Seniorenzentrum Neufahrn (84088 Neufahrn) 22. Seniorenzentrum Rinteln (31737 Rinteln) 23. Seniorenzentrum Rohr (93352 Rohr) 24. Seniorenzentrum Seefeld (82229 Seefeld) 25. Seniorenzentrum Tann (84367 Tann) 26. Seniorenzentrum Wegscheid (94108 Wegscheid) 27. Seniorenzentrum Kyritz (17321 Krackow) 28. Seniorenzentrum Sonneberg (96515 Sonneberg) 29. Seniorenzentrum Tannroda (99438 Bad Berka) 30. Seniorenzentrum Borna ( 04552 Borna) 31. Seniorenzentrum Rhede (46406 Rhede) 32. Seniorenzentrum Eichenhof (23795 Bad Segeberg) 33. Seniorenzentrum Sörgenloch (55270 Sörgenloch) 34. Seniorenzentrum Lahnblick (56130 Bad Ems - 01/2015) 35. Seniorenzentrum Korschenbroich (41352 Korschenbroich - 07/2015) 36. Seniorenzentren Haus Cordula I+II (64757 Rothenberg - 03/2015) G. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a Abs. 2 Nr. 4 i.V.m. Abs. 4 HGB n.F. Es folgen die Angaben zur Festlegung der Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen und Fristen zu deren Erreichung gemäß § 289a Abs. 2 Nr. 4 HGB entsprechend des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FührposGleichberG). Im Hinblick auf die Geschäftsführung der AZURIT Catering GmbH wurde durch deren Gesellschafter beschlossen: Der derzeitige Anteil weiblicher Mitglieder in der aus zwei Geschäftsführern bestehenden Geschäftsführung der Gesellschaft beträgt 0 %. Nachdem aus heutiger Sicht bis zum 31.12.2020 keine Veränderung in der Geschäftsführung der Gesellschaft geplant ist, beträgt die Zielgröße für den bis zum 31.12.2020 zu erreichenden Anteil an weiblichen Mitgliedern in der Geschäftsführung der Gesellschaft unverändert 0 %. Im Hinblick auf die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung wurde durch die Geschäftsführung als feste Zielgröße ein Anteil von Frauen von 50% festgelegt. Der tatsächliche Anteil an Frauen unter den Bereichs- und Küchenleitern sowie den Vorarbeitern war im abgelaufenen Geschäftsjahr und zum Berichtserstattungszeitpunkt wesentlich höher als die Zielgröße. Eine Anpassung der Zielgröße wird nicht beabsichtigt und eine Unterschreitung der Zielgröße ist nicht zu erwarten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der AZURIT Catering GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang bestehen, wurde die Anhangsangabe gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Vorjahresabschlüsse Der Ausweis der sonstigen betrieblichen Erträge in den Jahresabschlüssen 2013 und 2014 ist um jeweils 31 TEUR zu hoch. Es handelt sich um in bestimmten Erträgen enthaltene Umsatzsteuer, die bisher nicht abgeführt wurde. Die Korrektur erfolgt im Jahr 2015 durch Erfassung als periodenfremder Aufwand unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Einbuchung einer entsprechenden Verbindlichkeit gegenüber dem umsatzsteuerlichen Organträger. Die Umsatzsteuererklärungen der beiden Jahre werden vom Organträger berichtigt. Bereits entstandene und voraussichtlich noch entstehende Zinsen sind in Höhe von 2 TEUR im Abschluss zum 31. Dezember 2015 abgegrenzt. Ertragsteuerlich führt die Korrektur im Jahr 2015 zu einer Minderung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von ca. 18 TEUR. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 EUR wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet unter Anwendung der Projected Unit Credit Methode. Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet und gebildet. Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbesteuernachzahlungen für das Vorjahr aufgrund noch ausstehender Gewerbesteuerveranlagungen einzelner Gemeinden. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Gliederung zum 31.12.2015, die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibung im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Engelte erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.628,5 TEUR enthalten verzinsliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1.592 TEUR. Ab dem Geschäftsjahr 2015 werden diese Gesellschafterdarlehen erstmals mit 2,0 % verzinst (bisher 4,0 %). Die Zinserträge 2015 belaufen sich auf 35 TEUR. Aus der Zinssatzänderung ergeben sich damit um ca. 35 TEUR geringere steuerpflichtige Zinserträge für die Gesellschaft. Aktive latente Steuern Der nach der Steuerbilanz anzusetzende Passivwert der Pensionsrückstellung ist und der personalbezogenen sonstigen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und Überstunden ist jeweils geringer als der zu passivierende Wert der Handelsbilanz. Aufgrund der unterschiedlichen Bewertungen ergeben sich aktive latente Steuern. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 14.789,72 EUR. Dieser resultiert aus den aktiven latenten Steuern. Rückstellungen Rückstellungsspiegel
Pensionsrückstellungen Der Rückstellung wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde gelegt. Bei der Wertermittlung wurde die Projected Unit Credit Method i.S. d. IAS 19 angewandt. Für die Berechnungen wurden folgende Grundlagen verwendet:
Verbindlichkeiten Nachfolgende Aufstellung gliedert die am Bilanzstichtag vorhandenen Verbindlichkeiten:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten kommen auch Verbindlichkeiten gegenüber einem früheren Gesellschafter in Höhe von 200 TEUR zum Ansatz. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 681.391,38 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit bis einschließlich 2020. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung ist ein Ertrag in Höhe von 571 EUR entstanden. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung ist ein Zinsaufwand in Höhe von 4.311 EUR entstanden. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Kredite an Geschäftsführer Den Geschäftsführern, die auch gleichzeitig Gesellschafter sind, wurden zum 31. Dezember 2015 Kredite in Höhe von insgesamt 392.721 EUR gewährt. Diese Forderungen sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Sie werden, bei einer Laufzeit von bis zu einem Jahr, mit einem Zinssatz von 2,0 % (bsiher 4,0 %) verzinst. Von den Geschäftsführern gewährten Krediten wurden im Jahr 2015 insgesamt 266 TEUR zurückgeführt. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.330.204,33 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 5.489.325,96 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von insgesamt 6.819.530,29 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 6.819.530,29 EUR vorgetragen. Gesellschafterliste zum Bilanzstichtag Veränderungen in den Personen der Gesellschafter oder dem Umfang ihrer Beteiligung haben sich gegenüber der letzten Einreichung beim Handelsregister (13.02.2014) nicht ergeben. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Steffen Krakhardt gez. Hans-Jürgen Thörner Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.11.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die Fassung für Zwecke der Offenlegung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk 2015 erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AZURIT Catering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Weiden i.d.OPf., 30. August 2016 Lauterbach
& Scholz GmbH
gezeichnet Alfred Lauterbach, Wirtschaftsprüfer gezeichnet Norbert Scholz, vereidigter Buchprüfer |
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