Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 411220
Eingetragen
16.8.1994
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Betrieb eines Autohauses mit dem Handel von Kraftfahrzeugen und der Vermietung von Mietfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Schmidberger
seit 1.12.2016
Prokura
Bärbel Kramer
seit 14.12.2006
Geschäftsführer
Wolfgang Schwenk
seit 14.12.2006
Geschäftsführer
Herbert Braun
seit 14.12.2006
Geschäftsführer
Günter Ruoff
seit 14.12.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
24.00%
G***** R****
24.00%
24.00%

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
H****** B****
81.600 €
24.00%
G***** R****
81.600 €
24.00%
D***** B****
81.600 €
24.00%
B***** K*****
81.600 €
24.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto - Team GmbH

Balingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Firma Auto-Team GmbH

Datum: 11.09.2024 Herbert Braun, Geschäftsleitung

1. Geschäftsmodell

Die Auto-Team GmbH mit Sitz in Balingen wurde 2002 aus dem Zusammenschluss der Firmen Schönbühl-Autohaus GmbH und Autohaus Grieb GmbH gegründet und beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, der Vermietung und der Reparatur von Fahrzeugen an 5 Standorten.

2. Wirtschaftsbericht

1 Darstellung, Analyse und Beurteilung Geschäftsverlauf

1 Geschäftsverlauf

Nach wie vor hängt der Automobilmarkt in Deutschland wesentlich von der konjunkturellen Situation ab.

Für das Jahr 2023 prognostizierte der Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes einen PKW-Markt von 2,6 Mio Neuzulassungen und 5,5 Mio Besitzumschreibungen.

Diese Prognose lag sowohl für die Neufahrzeugzulassungen als auch für die Gebrauchtfahrzeug-Besitzumschreibungen deutlich unter den tatsächlich erreichten Zahlen.

Zum Ende des Jahres wiesen die Neufahrzeugzulassungen ein großes Plus 7,3% von gegenüber dem Vorjahr auf. In Deutschland wurden insgesamt 2,84 Millionen neue Pkw ́s zugelassen.

Die Besitzumschreibungen von gebrauchten Personenkraftwagen erhöhten sich um 6,9% auf 6,03 Mio Einheiten.

Das Aftersales-Geschäft lief in 2023 gut und sorgte für eine Werkstattauslastung auf hohem Niveau. Es ist anzunehmen, dass viele Fahrzeugbesitzer aufgrund der mangelnden Auswahl oder der gestiegenen Fahrzeugpreise ihre Autos weiterfuhren und aus diesem Grund Service- und Reparaturarbeiten anfielen.

Der Opel Marktanteil fiel im Berichtsjahr auf 5,1% (Vorjahr 5,5%) Prozentpunkte, was einer Stückzahl von 144.901 (Vorjahr 144.588) Fahrzeugzulassungen entspricht.

Durch die Übernahme von Opel durch die PSA Groupe wurde die Marke in das Konzept der Gruppe eingegliedert. Die neu gegründete Stellantis richtete den Fokus nach der Übernahme vor allem auf den Verkauf von höherwertigen Modellen und Ausstattungen.

Die Fusion von nunmehr 18 Marken verursachte bei Stellantis große Probleme die sich jetzt nach und nach lösen. Auch die Schwierigkeiten beim Chip-Einkauf und beim Aufrechterhalten der Lieferkette sind im Begriff gelöst zu werden.

Mit 106.381 (Vorjahr 105.074) Zulassungen verlor die Marke Hyundai etwas Marktanteil. Am Jahresende lag er bei 3,7% (Vorjahr 4,0%). Der Durchschnittspreis der verkauften Fahrzeuge stieg jedoch abermals da Hyundai eine starke Stellung beim Verkauf von Elektrofahrzeugen einnimmt die im Schnitt deutlich teurer sind als Verbrenner.

In 2023 verzeichneten wir ein Umsatzplus von 2.54 (Vorjahr 4,09) Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 6,4 % zum Jahr 2022. Der Umsatz mit unseren angeschlossenen Händlern fiel in 2023 um 8,1 %.

2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 11,56 Mio Euro auf 15,00 Mio Euro.

Der Anteil an Vorratsvermögen veränderte sich von 55,4 % gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 63,9 %.

3 Finanzlage

Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien bei Banken wurden zum Bilanzstichtag nicht genutzt. Dies spiegelt die Liquiditätssituation über das gesamte Geschäftsjahr 2023 wieder. Dadurch ist unser Unternehmen in der Lage im Einkauf flexibel zu agieren.

Im Jahr 2023 wurden lediglich Ersatzinvestitionen vorgenommen.

Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 29,8 % im Vorjahr auf 28,6 % in 2023.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im laufenden Jahr 1.623,7 TEuro (VJ -271,3 TEUR), aus Investitionstätigkeit -400,9 TEuro (VJ -300,8 TEuro) und aus Finanzierungstätigkeit -71,5 TEuro (VJ -95,9 TEUR).

4 Ertragslage

Das Jahresergebnis vor Ertragssteuern beläuft sich auf 1.074,2 TEuro (VJ 975,2 TEuro) und beträgt damit 2,6 % (VJ 2,5%) vom Umsatz.

Der EBITDA beträgt 1.176,8 TEuro (VJ 1.072,2 TEuro) und damit 2,8 % (VJ 2,7%)

Das Unternehmen erwirtschaftete einen EBIT von 954,4 TEuro (VJ 813,9 TEuro).

Der prozentuale Rohertrag lag im Berichtsjahr leicht über dem Vorjahr.

5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir regelmäßig den Umsatz, die Umsatzrendite, die Gesamtkostenentwicklung und den EBITDA.

Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Kundenzufriedenheit, der Service-Marktanteil und die Auftragseingänge im Fahrzeugbereich.

6 Prognose-Ist Vergleich

Unsere Prognose für das Jahr 2023 unsere Gesellschaft wurde deutlich übertroffen was den Umsatz betrifft. Unsere Umsätze im Neufahrzeug- und Vorführwagenbereich stiegen im Jahr 2023 aufgrund der deutlich höheren Fahrzeugpreise an. Die Umsätze im Gebrauchtfahrzeugbereich bewegten sich auf Vorjahresniveau. Im Service stand am Jahresende ein Umsatzplus von 30,6 %. Im Teilebereich lag der Umsatz um 5,9 % über dem Vorjahresniveau. Insgesamt stand am Jahresende eine Umsatzsteigerung von 6,4 % zu Buche.

Die Umsatzrendite von 2,0 % übertrifft unserer Prognose.

7 Gesamtaussage

Die Auto-Team GmbH blickt trotz der erhöhten Wettbewerbsintensität, dem Umbruch der Automobilbranche und den Einflüssen des Ukraine-Konflikts auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2023 zurück. In der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ergibt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein positives Gesamtbild. Insgesamt hat die Geschäftsentwicklung die Erwartungen der Unternehmensleitung damit deutlich übertroffen.

2 Chancen-/ Risikobericht

Ein umfangreiches, effizientes und stetiges Controlling der Umsätze und Kosten der einzelnen Filialen und Kostenstellen, sowie der Liquidität reduziert das Risiko auf ein niedriges Level.

Die kaufmännischen Risiken werden durch ein tägliches Reporting und die regelmäßige Erstellung des Monatsabschlusses minimiert. Monatlich werden auch externe Betriebsvergleiche durchgeführt.

Die Marktentwicklung wird von der Geschäftsleitung kontinuierlich beobachtet und die Daten mit der eigenen Unternehmensentwicklung verglichen.

Der Krieg in Osteuropa und die indifferente Konjunkturlage veranlassen uns zu erhöhter Aufmerksamkeit auf der Kostenseite ohne die Chancen des veränderten Fahrzeug-Marktes zu verpassen.

Die zukünftigen Entwicklungen im Krieg in der Ukraine ist derzeit nicht absehbar, genauso wenig wie die Auswirkungen im Jahr 2024 und den Folgejahren. Es sind jedoch momentan keine Risiken ersichtlich, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben.

Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung sind keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich.

Unsere Chancen liegen vor allem in unserer kundenorientierten Dienstleistung rund um das Auto. Dazu gehören vor allem eine über dem Durchschnitt liegende Werkstattqualität, ein hoher Servicestandard mit hervorragend ausgebildetem Personal einer fachlich guten Beratung der Fahrzeuginteressenten sowie eine hohe Lieferfähigkeit und Auswahl.

3 Prognosebericht

Laut Prognose des Ifo-Wirtschaftsinstituts aus Januar 2024 wird die deutsche Wirtschaft in 2024 lediglich um 0,7% wachsen. Verantwortlich für die schwache Konjunktur sind die Engpässe und hohen Preise bei Energie, Vorprodukten und Arbeitskräften.

Der Zentralverband des deutschen Kfz-Gewerbes ZDK geht in seiner aktuellsten Marktprognose von einer Neuzulassungszahl von 2,65 Mio Einheiten aus.

Damit würde sich der Neufahrzeugmarkt um 200.000 Einheiten unter dem Niveau von 2023 bewegen.

Fahrzeuge mit neuen Antriebsformen (Hybrid, Elektro und Brennstoffzelle) erreichen wohl in 2024 nicht die Verkaufszahlen von 2023, sofern die Bundesregierung keine nochmalige Förderung für diese Fahrzeuge gewährt.

Die Geschäftsleitung der Auto-Team GmbH geht aktuell ebenfalls von einer Gesamtmarktentwicklung unter dem Vorjahr aus. Diese Prognose geben wir auch für die Auto-Team GmbH ab und gehen damit von einem Umsatz deutlich unter 2023 aus.

Im Jungwagen-Segment bestehen vor allem bei Verbrennerfahrzeugen die Probleme auf der Beschaffungsseite und selbst wenn sich das Problem verringert, erwarten wir ein Umsatzminus.

Die Umsätze im Service-und Teilebereich schätzen wir - auch aufgrund der noch immer vorhandenen, wenn auch abflauenden, Inflation - auf einem etwas höheren Level als in 2023.

Im Gesamtgeschäft gehen wir wieder von einem Umsatz auf Höhe des Jahres 2022 aus, sollten keine Sondereffekte oder eine deutlich verbesserte Beschaffungslage die Situation verbessern.

Rohertrag, EBIT und EBITDA werden damit niedriger ausfallen, zumal auf der Kostenseite durch den Umzug und die Inbetriebnahme eines neuen Firmengebäudes in Albstadt weiterer Druck entstehen wird.

Unsere Marketingaktivitäten werden, wie in den Vorjahren auch, im kommenden Jahr von Werbeaktivitäten im Internet und den sozialen Medien geprägt sein.

 

Balingen, im September 2024

Auto - Team GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.022.000,20 841.862,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 190,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 190,00
II. Sachanlagen 940.450,20 760.122,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 294.258,00 320.643,00
2. technische Anlagen und Maschinen 65.528,00 75.197,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 360.416,00 333.926,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 220.248,20 30.356,67
III. Finanzanlagen 81.550,00 81.550,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 79.500,00 79.500,00
2. sonstige Finanzanlagen 2.050,00 2.050,00
B. Umlaufvermögen 13.987.887,69 10.713.475,56
I. Vorräte 9.578.503,25 6.420.933,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.232.576,30 3.267.003,59
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.868,71 18.146,32
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.229.707,59 3.248.857,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.176.808,14 1.025.538,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.198,00 2.011,65
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.012.085,89 11.557.349,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.285.279,65 3.453.835,97
I. gezeichnetes Kapital 340.000,00 340.000,00
II. Bilanzgewinn 3.945.279,65 3.113.835,97
B. Rückstellungen 338.320,00 311.800,00
C. Verbindlichkeiten 10.388.486,24 7.791.713,91
1. sonstige Verbindlichkeiten 8.344.015,67 5.675.754,53
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.012.085,89 11.557.349,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.372.217,79 8.421.207,63
2. Personalaufwand 5.368.382,69 4.985.853,54
a) Löhne und Gehälter 4.434.687,03 4.125.767,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 933.695,66 860.086,44
davon für Altersversorgung 49.996,37 61.731,31
3. Abschreibungen 222.444,07 258.304,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 222.444,07 258.304,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.790.886,02 2.332.072,16
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 238.552,88 212.052,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.738,96 4.445,44
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 123.522,46 55.216,46
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 242.824,44 219.750,92
9. sonstige Steuern 36.006,27 31.140,64
Jahresüberschuss 831.443,68 755.367,31

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 831.443,68 755.367,31
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.113.835,97 2.758.468,27
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 0,00 399.999,61
4. Bilanzgewinn 3.945.279,65 3.113.835,97

Anhang

Der Jahresabschluss der Auto - Team GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, des GmbHG und der Satzung aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Firmenname laut Registergericht: Auto-Team GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Balingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 411220

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,-- wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden nach § 240 Abs. 4 i.V.m. § 256 HGB bewertet. Dabei kam die Fifo-Methode zum Ansatz. Diese entspricht der tatsächlichen Verbrauchsfolge und ergibt keine erheblichen Unterschiede zum Marktwert. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert, ARA zu Anschaffungskosten und das Eigenkapital zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit > 1 Jhr wurden nach der Bruttomethode abgezinst und mit Kostensteigerungen hochgerechnet.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gg. beteiligten Unternehmen, darin sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 2.868,71 EUR enthalten. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge. Bei GWG, die älter als 5 Jahre sind, wird ein Abgang angenommen und gebucht. Die AHK sowie die kumulierten Abschreibungen beinhalten somit immer die geringwertigen Wirtschaftsgüter der letzten 5 Jahre.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 111.898,55 0,00 0,00 2.320,00 0,00 109.578,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 111.898,55 0,00 0,00 2.320,00 0,00 109.578,55
Sachanlagen
Grundstücke 1.262.826,59 11.965,19 0,00 0,00 0,00 1.274.791,78
Technische Anlagen und Maschinen 193.474,10 0,00 0,00 0,00 0,00 193.474,10
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.763.690,90 199.693,88 0,00 58.675,17 1.031,00 1.905.740,61
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.356,67 189.891,53 0,00 0,00 0,00 220.248,20
Summe Sachanlagen 3.250.348,26 401.550,60 0,00 58.675,17 1.031,00 3.594.254,69
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 79.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 79.500,00
Genossenschaftsanteile 2.050,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.050,00
Summe Finanzanlagen 81.550,00 0,00 0,00 0,00 0,00 81.550,00
Summe Anlagevermögen 3.443.796,81 401.550,60 0,00 60.995,17 1.031,00 3.785.383,24
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 111.708,55 190,00 0,00 2.320,00 0,00 109.578,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 111.708,55 190,00 0,00 2.320,00 0,00 109.578,55
Sachanlagen
Grundstücke 942.183,59 38.350,19 0,00 0,00 0,00 980.533,78
Technische Anlagen und Maschinen 118.277,10 9.669,00 0,00 0,00 0,00 127.946,10
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429.764,90 174.234,88 0,00 58.675,17 0,00 1.545.324,61
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.490.225,59 222.254,07 0,00 58.675,17 0,00 2.653.804,49
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.601.934,14 222.444,07 0,00 60.995,17 0,00 2.763.383,04
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 0,00 0,00 190,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 190,00
Sachanlagen
Grundstücke 0,00 294.258,00 320.643,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 65.528,00 75.197,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 360.416,00 333.926,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 220.248,20 30.356,67
Summe Sachanlagen 0,00 940.450,20 760.122,67
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 79.500,00 79.500,00
Genossenschaftsanteile 0,00 2.050,00 2.050,00
Summe Finanzanlagen 0,00 81.550,00 81.550,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.022.000,20 841.862,67

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Boni, Verkaufshilfen und nicht abger. Gewährleistungsansprüche 305,6 (VJ 132,0 TEUR), Arbeitnehmerdarlehen 36,9 (VJ 47,5 TEUR), Steuerersattungsansrpüche 22,4 (8,8 TEUR), Nk-Abrechnungen 13,1 TEUR und EC-Cash-Verrechnungen 39,6 (VJ 78,2 TEUR) erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 3.113.835,97 EUR einbezogen. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere für Personal mit 219,5 (VJ 193,4 TEUR), Prüfungs-/Abschluss und Betriebsprüfungskosten mit 58,2 (VJ 59,2 TEUR), Archivierungskosten mit 23,1 (VJ 23,1 TEUR), Kulanzkosten mit 16,7 (VJ 18,0 TEUR) und Sonstige mit 11,2 (VJ 18,1 TEUR).

Soweit die Laufzeit der Rückstellungen ein Jahr überschreitet, wurde der Erfüllungsbetrag mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen entsprechend der Laufzeit abgezinst. Weiterhin wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Verbuchung erfolgte nach der Bruttomethode. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten i.H.v. 2.044,5 TEUR.

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Personalverbindlichkeiten 392,4 (VJ 304,3 TEUR), Leasingrücknahmeverpflichtungen 420,5 (VJ 365,2 TEUR), Steuernachzahlungen 100,1 (VJ 219,7 TEUR), Kreidtorishce Debitoren 132,0 (VJ 1,0 TEUR), Erhaltene Anzahlungen auf Verkaufshilfen 570,6 (VJ 0 TEUR) und Privatdarlehen 794,4 (VJ 748,1 TEUR).

Desweiteren liegen branchenübliche Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen über die Vorräte vor.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 24,9 TEUR (Vorjahr: 32,4 TEUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 9.884,5 TEUR (Vorjahr: 7.318,9 TEUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 504,0 TEUR (Vorjahr: 472,8 TEUR).

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
erhaltene Anzahlungen 129,0 129,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 5.796,1 5.796,1 0,0
gegenüber Gesellschaftern 2.044,5 2.044,5 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 2.418,9 1.914,9 504,0
Summe 10.388,5 9.884,5 504,0
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
erhaltene Anzahlungen 26,8 26,8 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 3.997,3 3.997,3 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen
gegenüber Gesellschaftern 2.116,0 2.116,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.651,6 1.178,8 472,8
Summe 7.791,7 7.318,9 472,8

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Betrag
TEUR
Unechte Pensionsgeschäfte 2020 703,10
Unechte Pensionsgeschäfte 2021 2.449,60
Unechte Pensionsgeschäfte 2022 3.600,00
Unechte Pensionsgeschäfte 2023 3.758,80

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 556,1 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 56,00
Angestellte 48,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 104,50
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 77,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 27,50

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Herr Dipl.-Kfm. Herbert Braun, Rheinstraße 3, 71139 Ehningen, Geschäftsführer

- Frau Dipl.-Math. Bärbel Kramer, Unter Eichen Straße 28, 72348 Rosenfeld,

Geschäftsführerin

- Herr Wolfgang Schwenk, Rosenfelder Straße 21, 72348 Rosenfeld, Geschäftsführer

- Herr Günter Ruoff, Unter Eichen Straße 21, 72348 Rosenfeld, Lagerist

Es wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Auto-Team Göppingen GmbH 53,00% 2.857.800,15 3.007.800,15

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 831.443,68 EUR.Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ergibt sich ein Betrag von 3.945.279,65 EUR, der zu verwenden ist.Auf neue Rechnung werden 3.945.279,65 EUR vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Balingen, 12.11.2024

gez. H. Braun

gez. B. Kramer

gez. W. Schwenk

gez. G. Ruoff

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auto-Team GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Team GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Team GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göppingen, den 11. September 2024

Müller-Mack
Hermann & Partner
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

D. Hermann, Wirtschaftsprüfer

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