Deutscher Herold Aktiengesellschaft

Deutzer Allee 1, 50679 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 100290
Vorher
Versicherungsholding der Deutschen Bank Aktiengesellschaft
Eingetragen
17.9.1948
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Verwaltung von Beteiligungen aller Art im In- und Ausland, insbesondere an Versicherungsunternehmen und Unternehmen, deren Gegenstand mit dem Betrieb von Versicherungsgeschäften zusammenhängt, sowie die Vornahme hiermit unmittelbar oder mittelbar verbundener Geschäfte einschließlich Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Haschtschek
seit 18.4.2024
Prokura
Sebastian Spielmann
seit 16.3.2023
Prokura
Jan Lorenz
seit 13.10.2020
Prokura
Horst Nussbaumer
seit 3.1.2020
Vorstandsmitglied
Anita Vargiu
seit 3.1.2020
Prokura
Prokura
Hendrik Germann
seit 3.1.2020
Prokura
Ulrich Dech
seit 3.1.2020
Prokura
Bernd O. Engelien
seit 3.1.2020
Prokura
Volker Brexendorf
seit 3.1.2020
Prokura
Vorsitzender des Vorstands
Torsten Dr. Utecht
seit 3.1.2020
Vorstandsmitglied
Uwe Schöpe
seit 3.1.2020
Prokura
Michael Reuter
seit 3.1.2020
Prokura
Marion Casper
seit 3.1.2020
Prokura
Birgit Bleistein
seit 3.1.2020
Prokura

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutscher Herold Aktiengesellschaft

Köln

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Geschäftsbericht 2023

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir verallgemeinernd das generische Maskulinum. Damit sind selbstverständlich alle gleichberechtigt angesprochen.

Verwaltungsorgane der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Bettina Bornmann Vorsitzende
Group Head Planning and Performance Management Zurich Insurance Company Ltd
Zürich
Silvia Emrich Stellvertretende Vorsitzende
Beraterin der Zurich Gruppe
Claudia Backenecker Finance Special Projects Director Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Zürich
Claudia Itschner-Dorn Head of Manager Selection
Zurich Insurance Group Ltd Zürich
Thanos Moulovasilis Group Head of Life Business Management
Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG Zürich
Raffaella Russi Senior Legal Counsel
Zurich Insurance Company Ltd Zürich

Vorstand

Dr. Carsten Schildknecht Vorsitzender
CEO, Governance-Funktionen (Legal/Compliance, Risk, Audit), Kommunikation,
Strategie und Transformation
Horst Nussbaumer Chief Operating Officer (Claims, Operations, IT & Digital)
Dr. Torsten Utecht Finanzen

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände - -
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.917.259 1.933.102
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 277.674.821 258.121.991
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 100.000.000 100.000.000
3. Beteiligungen 1.976.680 1.976.680
379.651.501 360.098.671
381.568.760 362.031.773
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren - -
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 129.384 904.198
2. Forderungen an verbundene Unternehmen 153.581.740 107.752.328
3. Sonstige Vermögensgegenstände 104.194.653 151.753.479
davon: an verbundene Unternehmen
619.248 EUR (Vj.: 483.232 EUR)
davon: aus Steuern
103.572.699 EUR (Vj.: 149.592.723 EUR)
257.905.776 260.410.006
III. Guthaben bei Kreditinstituten 36.089 16.218
257.941.866 260.426.224
C. Rechnungsabgrenzungsposten 383.224 401.820
D. Aktive latente Steuern 143.225.944 153.919.947
Summe der Aktiva 783.119.793 776.779.764

Passiva

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 18.432.000 18.432.000
II. Kapitalrücklage 106.846.879 89.961.879
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 1.022.584 1.022.584
2. andere Gewinnrücklage 194.255.240 194.255.240
195.277.824 195.277.824
IV. Bilanzgewinn 109.619.962 54.886.168
430.176.665 358.557.871
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 154.039.409 170.746.388
2. Steuerrückstellungen 21.576.182 31.186.284
3. Sonstige Rückstellungen 6.475.832 5.587.331
182.091.423 207.520.004
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 15.098
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 140.750.963 184.132.341
3. Sonstige Verbindlichkeiten 30.100.743 26.554.450
davon: aus Steuern
28.507 EUR (Vj.: 72.209 EUR)
davon: im Rahmen der sozialen Sicherheit
25.586.021 EUR (Vj.: 23.095.653 EUR)
170.851.705 210.701.889
Summe der Passiva 783.119.793 776.779.764

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Erträge aus Beteiligungen 130.734.650 56.107.480
davon: aus verbundenen Unternehmen
130.725.850 EUR (Vj.: 56.100.000 EUR)
davon: Erträge aus Gewinnabführung
130.725.850 EUR (Vj.: 56.100.000 EUR)
2. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.282.112 516.301
davon: aus verbundenen Unternehmen
1.282.112 EUR (Vj.: 516.301 EUR)
3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.520.406 254.123
davon: aus verbundenen Unternehmen
269.032 EUR (Vj.: 69.429 EUR)
4. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.927.336 105.934
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.814.020 160.606.335
davon: an verbundenen Unternehmen
520.097 EUR (Vj.: - EUR)
6. Umsatzerlöse 595.721 362.454
7. Sonstige betriebliche Erträge 804.408 2.671.085
davon: Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen
- EUR (Vj.: - EUR)
8. Materialaufwand 84.141 72.291
9. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 24.907
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 992.867 1.033.242
davon: für Altersversorgung
992.867 EUR (Vj.: 1.033.242 EUR)
992.867 1.058.149
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.786.625 24.080.090
11. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 15.843 15.843
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 27.582.672 -48.675.742
13. Ergebnis nach Steuern 108.733.793 -77.351.457
14. Sonstige Steuern - 4.012
15. Jahresüberschuss 108.733.793 -77.355.469
16. Gewinnvortrag 886.169 25.377.959
17. Entnahme aus der Gewinnrücklage - 106.863.677
18. Bilanzgewinn 109.619.962 54.886.168

Anhang

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Angaben im Geschäftsbericht erfolgen generell auf Euro gerundet. Rundungsdifferenzen werden billigend in Kauf genommen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB nach den Vorschriften für das Anlagevermögen mit den fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Danach sind außerplanmäßige Abschreibungen nur dann durchzuführen, wenn es sich um voraussichtlich dauernde Wertminderungen handelte. Bei keiner Immobilie lag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vor.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB nach den Vorschriften für das Anlagevermögen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird grundsätzlich auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB wurde beachtet. In keinem Fall lag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vor.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Beteiligungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB nach den Vorschriften für das Anlagevermögen mit den Anschaffungskosten aktiviert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird grundsätzlich auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB wurde beachtet. Die sich zum Bilanzstichtag ergebenden Wertansätze wurden als nachhaltig angesehen.

Die DEUTSCHER HEROLD AG sichert vertraglich den Kapitalstock im Tarif "Vario Invest" und "Vario Invest Riester" der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG gegen stärkere Kapitalverluste ab. Eine Garantie über den Kapitalerhalt während der Ansparphase gegenüber dem Versicherungsnehmer gibt die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG nicht ab. Auch die DEUTSCHER HEROLD AG gibt ausdrücklich keine Garantie gegenüber den Versicherungsnehmern ab. Die DEUTSCHER HEROLD AG erhielt hierfür eine Vergütung, deren Preis nach einem Optionspreismodell ermittelt wird.

Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Im Geschäftsjahr wurde von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und eine aktive latente Steuer aus den Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen in Höhe der zu erwartenden zukünftigen Steuerentlastung gebildet, dabei wurden zuvor die aktiven latenten Steuern mit den passiven latenten Steuern verrechnet. Der Berechnung lag ein Steuersatz in Höhe von 32,5 % zugrunde.

Das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklagen im Eigenkapital wurden zum Nennwert angesetzt.

In der Bilanzposition Pensionsrückstellungen sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen Altersvorsorgeverpflichtungen verrechnet auszuweisen. Die darin enthaltenen gemischten ZDV-Fonds wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die ZDV-Fonds, die ausschließlich zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements dienten, wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB nachfolgend mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Dabei handelte es sich um den Marktwert der Fondsanteile. Der unter der Bilanzposition Pensionsrückstellungen ausgewiesene Aktivwert zu den Rückdeckungsversicherungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Bei Rückstellungen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, ergibt sich der Wertansatz gem. § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB aus dem Maximum von Mindestleistung und Aktivwert der Rückdeckungsversicherung.

Für die Beendigung der Dienstverhältnisse ohne Versorgungsfall wurde eine unternehmensspezifische Fluktuationswahrscheinlichkeit angesetzt, die sich nach dem Alter und der im jeweiligen Alter abgeleisteten Dienstzeit richtet.

Für die Ermittlung der Pensionsverpflichtung wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB grundsätzlich der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren der Bewertung zugrunde gelegt. In diesem Jahr wurde für die Bewertung ein prognostizierter Jahresendzins von 1,82 % verwendet, der den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz exakt entspricht.

Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde nach der Projected Unit Credit Method (Projizierte Einmalbeiträge) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Heubeck berechnet. Folgende versicherungsmathematische Parameter wurden verwendet:

Rechnungszins 1,82 %
Gehaltssteigerung 3,40 %
Inflationsrate 2,10 %

Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Vorstehend nicht einzeln aufgeführte Aktiva und Passiva wurden mit dem Nominalwert bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt.

Alle Bestände in fremden Währungen außerhalb des Euroraums wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 angesetzt. Erträge und Aufwendungen sind zum Tageskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Um der Holding-Funktion der Gesellschaft Rechnung zu tragen, wurde von der Gliederung des § 275 HGB abgewichen.

Die Zurich Gruppe ist aktuell dabei, die steuerrechtlichen Auswirkungen infolge der Umsetzung der OECD-Initiative zur globalen Mindestbesteuerung (BEPS 2.0 Pillar 2; Umsetzung in Deutschland durch das Inkrafttreten des am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Mindeststeuergesetzes; "MinStG") auf allen Ebenen zu prüfen und zu analysieren.

Die Zurich Gruppe fällt in den Geltungsbereich der erlassenen oder materiell-rechtlich umgesetzten Rechtsvorschriften. Die in Deutschland belegenen Geschäftseinheiten sind Teil der Mindeststeuergruppe gemäß § 3 Abs. 1 MinStG. Die Geschäftseinheiten der deutschen Mindeststeuergruppe unterliegen der deutschen nationalen Ergänzungssteuer gemäß der §§ 90 ff. MinStG. Eine erstmalige Steuerentstehung ist frühestens im Geschäftsjahr 2024 möglich. Aktuell gehen wir nicht davon aus, dass für die Zurich Gruppe in Deutschland eine Ergänzungssteuer entsteht. Die Regelungen des § 274 Abs. 3 HGB, wonach Differenzen aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes und entsprechender ausländischer Mindeststeuergesetze bei dem Ansatz und der Bewertung latenter Steuern nicht zu berücksichtigen sind, werden bei der Ermittlung angewendet.

Angaben zur Bilanz

A. Anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen (kumuliert)
Stand Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand Stand
01.01.2023 31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.348.189 - - - 5.348.189 3.415.087
Betriebs- und Geschäftsausstattung - - - - - -
Sachanlagen gesamt 5.348.189 - - - 5.348.189 3.415.087
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 298.325.713 147.244.167 127.691.337 - 317.878.543 40.203.722
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 100.000.000 100.000.000 100.000.000 - 100.000.000 -
Beteiligungen 1.976.680 - - - 1.976.680 -
Finanzanlagen gesamt 400.302.393 247.244.167 227.691.337 - 419,855,223 40.203.722
Anlagevermögen insgesamt 405.650.582 247.244.167 227.691.337 - 425.203.412 43.618.809
Abschreibungen (kumuliert) Buchwerte
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand Stand Vorjahr
31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.843 - - 3.430.930 1.917.259 1.933.103
Betriebs- und Geschäftsausstattung - - - - - -
Sachanlagen gesamt 15.843 - - 3.430.930 1.917.259 1.933.103
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - - - 40.203.722 277.674.821 258.121.991
Ausleihungen an verbundene Unternehmen - - - - 100.000.000 100.000.000
Beteiligungen - - - - 1.976.680 1.976.680
Finanzanlagen gesamt - - - 40.203.722 379.651.501 360.098.671
Anlagevermögen insgesamt 15.843 - - 43.634.652 381.568.760 362.031.774

III. Finanzanlagen

Anteilsbesitz

Name und Sitz der Gesellschaft Anteile am
gezeichneten Kapital
Eigenkapital Ergebnis des letzten
Geschäftsjahres
% Tsd. EUR Tsd. EUR
Deutscher Pensionsfonds Aktiengesellschaft, Köln 74,9 12.766 12.508
Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Köln* 67,5 138.843 747.873
DB Vita S.A., Luxemburg 16,0 45.164
Deutsches Institut für Altersvorsorge** 22,0 555 555
Zurich Life Legacy Versicherung AG (Deutschland), Köln 67,5 585.792 50

* vor Ergebnisabführung
** Geschäftsjahr 2021

B. Umlaufvermögen

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2023 davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als 1 Jahr
2022
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 129.384 (-) 904.198
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 153.581.740 (21.868.804) 107.752.328
Sonstige Vermögensgegenstände 104.194.653 (-) 151.753.479
davon an verbundene Unternehmen 619.248 (-) 483.232
davon aus Steuern 103.572.699 (-) 149.592.723
Stand 31.12. 257.905.776 (21.868.804) 260.410.006

Die "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG in Höhe von 130.725.850 EUR. Es ist anzumerken, dass für das laufende Jahr keine Forderungen aus dem Liquiditätshilfeabkommen bestehen. Unter den "Sonstigen Vermögensgegenständen" werden Steuererstattungsansprüche aus KSt- und GewSt-Forderungen in Höhe von 103.572.699 EUR ausgewiesen.

C. Rechnungsabgrenzungsposten

2023 2022
EUR EUR
Stand 31.12. 383.224 401.820

Es wurden im Geschäftsjahr ausschließlich vorausgezahlte Betriebsrenten abgegrenzt.

D. Aktive latente Steuern

2023 2022
EUR EUR
Stand 31.12 143.225.943 153.919.947

Im Jahr 2015 wurden erstmals aktive latente Steuern aufgrund des ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG in der Handelsbilanz gebucht. Zum 31.12.2023 betrugen die aktiven latenten Steuern 92.080.508 EUR für das berichtende Unternehmen als Organträger und 51.145.435 EUR aktive latente Steuern für die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG als Organgesellschaft.

Die aktiven latenten Steuern, soweit sie der Besteuerung der Deutscher Herold AG zuzurechnen sind, ergeben sich im Wesentlichen aus einer unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die sich aus der Besteuerung der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG ergebenen latenten Steuern sind im Wesentlichen auf thesaurierte Gewinne der Spezialfonds und Bewertungsunterschiede jeweils bei Grundstücken und Beteiligungen an verbundenen Unternehmen sowie aus Verlustvorträgen zurückzuführen.

Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 und 2 HGB i. V. m. § 268 Abs. 8 HGB ist der Betrag von 143.225.943 EUR (Vorjahr: 153.919.947 EUR) ausschüttungsgesperrt.

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

2023 2022
EUR EUR
Stand 31.12. 18.432.000 18.432.000

Das Grundkapital ist eingeteilt in 72.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 256 je Stückaktie. Sämtliche Aktien werden von der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland), Frankfurt am Main, gehalten.

III. Gewinnrücklagen

2023 2022
EUR EUR
1. gesetzliche Rücklage Stand 31.12. 1.022.584 1.022.584
2. andere Gewinnrücklagen Stand 31.12 194.255.240 194.255.240
195.277.824 195.277.824

IV. Bilanzgewinn

2023 2022
EUR EUR
davon Gewinnvortrag 886.169 25.377.959
Stand 31.12. 109.619.962 54.886.168

Bei einem Gewinnvortrag von 886.169 EUR und einem Jahresverlust von 108.733.793 EUR beläuft sich der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 auf 109.619.962 EUR.

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

In der Position "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" weisen wir treuhänderisch durch den Zurich Deutschland Vorsorge Trust e. V. verwaltetes Vermögen aus.

Anschaffungswert 352.895.744 EUR
Zeitwert per 31.12.2023: 391.433.460 EUR
Vorjahreswert: 356.928.681 EUR

Dieses Vermögen dient ausschließlich der Sicherung eingegangener Pensionsverpflichtungen im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements (CTA).

Zusätzlich enthält die Position den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Gehaltsumwandlung in Höhe von 4.096.201 EUR (Vorjahr: 4.424.840 EUR) und die Pensionsrückstellung in Höhe von 549.569.069 EUR (Vorjahr: 532.099.910 EUR). Die Position ergibt sich somit nach Verrechnung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen mit dem Zeitwert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände.

Der Betrag aus der Bewertung der Vermögensgegenstände des Deckungsvermögens i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu ihrem beizulegenden Zeitwert, sofern dieser die Anschaffungskosten der jeweiligen Vermögensgegenstände übersteigt, unterliegt dieser einer Ausschüttungssperre in Höhe von 38.537.716 EUR (Vorjahr: 12.170.525 EUR) nach § 268 Abs. 8 HGB.

2016 hat der Gesetzgeber beschlossen, dass bei der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen zukünftig anstelle des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ein 10-Jahres-Durch-schnittszinssatz verwendet wird. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes beträgt 6.359.230 EUR. Gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ist dieser Unterschiedsbetrag ausschüttungsgesperrt.

2. Steuerrückstellungen

2023 2022
EUR EUR
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 10.384.632 20.359.740
Gewerbesteuer 11.191.550 10.826.544
Stand 31.12. 21.576.182 31.186.284

Die Steuerrückstellungen beinhalten 10.384.632 EUR Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie 10.942.416 EUR Gewerbesteuer. Der verbleibende Teil von 249.132 EUR entfällt auf erwartete Steuernachzahlungen für Vorjahre.

3. Sonstige Rückstellungen

2023 2022
EUR EUR
Pensionsverpflichtungen 1.319.354 1.532.906
Lieferungen und Leistungen 30.185 17.625
Zinsbelastungen 4.075.792 3.275.000
IHK-Beiträge 688.342 247.000
Drohverlustrückstellungen 65.059 72.500
Übrige Posten 297.100 442.300
Stand 31.12. 6.475.832 5.587.331

Die Verpflichtungen beinhalten eine sonstige Rückstellung im Zusammenhang mit übernommenen Verpflichtungen aus Pensionszusagen der zum 01.01.2016 geschlossenen Gesellschaften Zurich IT Service AG Niederlassung für Deutschland, Zurich Leben Service AG Niederlassung für Deutschland sowie der zum 01.01.2017 auf die Zurich Service GmbH verschmolzenen Gesellschaft Bonner Akademie Gesellschaft für DV- und Management Training, Bildung und Beratung mit beschränkter Haftung.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert und der Bewertung folgend § 253 Abs. 2 HGB bei Übergang der Pensionsverpflichtung wird unter den sonstigen Rückstellungen erfasst und grundsätzlich über die angenommene Laufzeit der übernommenen Verpflichtung abgeschrieben. Sollte die Bewertung nach § 253 Abs. 2 HGB zum jeweiligen Jahresende über dem Zeitwert bei Übergang liegen, wird die Rückstellung aufgelöst.

Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebendem Geschäft resultieren aus der Absicherung des Kapitalstocks im Tarif "Vario Invest" der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG gegen stärkere Kapitalverluste.

C. Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
2023 EUR EUR EUR EUR 2022 EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - - - - 15.098
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 140.750.963 45.077.443 95.673.520 - 184.132.341
3. Sonstige Verbindlichkeiten 30.100.742 6.776.421 13.880.923 9.443.398 26.554.450
Stand 31.12. 170.851.705 51.853.864 109.554.443 9.443.398 210.701.889

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erträge aus Beteiligungen

In der Position "Erträge aus Beteiligungen" ist im Wesentlichen die Ergebnisabführung der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG in Höhe von 130.725.850 EUR (Vorjahr: 56.100.000 EUR) enthalten.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" werden 6.293.484 EUR Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellungen (Vorjahr: 9.377.281 EUR) und 34.504.779 Ertrag aus CTA-Vermögen (Vorjahr: Aufwand 149.951.311 EUR) saldiert ausgewiesen.

6. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erlöse aus Dienstleistungen an verbundenen Unternehmen und durch Tätigkeiten für "Die Deutsche Betriebsrente".

7. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen in Höhe von EUR 28.664 (Vj. TEUR 1.993 Aufwand).

9. Personalaufwand

2023 2022
EUR EUR
Löhne und Gehälter - 24.907
Soziale Abgaben - -
Aufwendungen für Altersversorgung 992.867 1.033.242
davon ab: an Konzerngesellschaften weiterbelastete Altersvorsorge - -
Unterstützung - -
992.867 1.058.149

10. Sonstiger betrieblicher Aufwand

Unter den sonstigen Aufwendungen werden Aufwendungen für das Projekt Sander (Verkauf von Versicherungsverträgen des Tochterunternehmens Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG) in Höhe von 8.063.797 EUR (Vorjahr 20.845.591 EUR) sowie für die Absicherung des Tarifs "Vario Invest" und "Vario Invest Riester" der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG in Höhe von 334.722 EUR (Vorjahr: 221.728 EUR) ausgewiesen.

Honorar des Abschlussprüfers

2023 2022
EUR EUR
Abschlussprüfungsleistungen 10.100 10.012
Andere Bestätigungsleistungen - -
Gesamthonorar 10.100 10.012

12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023 2022
EUR EUR
Körperschaftsteuer 7.150.549 146.424
Solidaritätszuschlag zur KSt 393.281 8.053
Gewerbesteuer 11.061.997 154.477
Latente Steuern 8.976.846 -48.984.695
27.582.672 -48.675.741

Der laufende Körperschaft- und Gewerbesteueraufwand beinhaltet Steuern für Vorjahre. Der latente Steuerertrag basiert im Wesentlichen aus den Bewertungsunterschieden der Pensionen.

Allgemeine Angaben

Identifikation der Gesellschaft

DEUTSCHER HEROLD Aktiengesellschaft, Deutzer Allee 1, 50679 Köln

Sitz der Gesellschaft: Köln; Handelsregister: Amtsgericht Köln HRB 100290

Organe

Die Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf den Seiten 1 und 2 aufgeführt.

Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn 2023 wie folgt zu verwenden:

Zahlung einer Dividende = 0 EUR
Vortrag auf neue Rechnung = 109.619.962 EUR

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht eine Nachzahlungsverpflichtung aus teileingezahlten Aktien in Höhe von 20.451.675 EUR gegenüber der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG.

Da die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG keine Aufforderung zur Einzahlung der ausstehenden Einlagen ausgesprochen hat, gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme aus.

Es besteht eine Nachzahlungsverpflichtung aus teileingezahlten Aktien in Höhe von 16,9 Mio. EUR gegenüber der Zurich Life Legacy Versicherung AG (Deutschland). Da die Zurich Life Legacy Versicherung AG (Deutschland) keine Aufforderung zur Einzahlung der ausstehenden Einlagen ausgesprochen hat, gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme aus.

Die Beitragsgarantie aus VarioInvest beläuft sich zum Stichtag auf 420.171.027 EUR. Die Garantie greift, wenn zum Fälligkeitszeitpunkt das gebildete Kapital aus einem VarioInvest-Vertrag nicht ausreicht, um die garantierte Mindestleistung zu erfüllen.

Verbundene Unternehmen und Konzernzugehörigkeit

Die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland), Frankfurt am Main, hat uns gemäß § 20 Absatz 4 AktG mitgeteilt, dass sie mit Mehrheit am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt ist.

Die DEUTSCHER HEROLD AG gehört unmittelbar zu 100 % der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland). Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, und die Zurich Insurance Group Ltd., Zürich, halten jeweils mittelbar eine hundertprozentige Beteiligung an unserer Gesellschaft.

Der Jahresabschluss der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) und die Jahresabschlüsse ihrer Tochterunternehmen, zu denen auch die DEUTSCHER HEROLD AG gehört, werden in den Konzernabschluss der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, einbezogen. Es handelt sich hierbei um den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist.

Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, wird einschließlich ihrer Tochterunternehmen, zu denen auch unsere Gesellschaft gehört, in den Konzernabschluss der Zurich Insurance Group Ltd., Zürich, einbezogen; es handelt sich hierbei um den größten Kreis von Unternehmen, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Zurich Insurance Group Ltd., Zürich, werden in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Soweit in den IFRS dafür noch keine versicherungsspezifischen Richtlinien bestehen, werden die amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) angewandt. Dabei werden insbesondere wesentliche Teile der Kapitalanlagen mit den meist höheren Marktwerten angesetzt, die Abschlusskosten der Versicherungsverträge aktiviert und über die Vertragslaufzeiten verteilt und die Schadenrückstellungen mit dem wahrscheinlichen künftigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Schwankungs- und Großrisikenrückstellungen entfallen. Bei den Pensionsrückstellungen werden künftige Gehalts- und Rentenentwicklungen berücksichtigt. Dies zusammen führt gewöhnlich zu einem verstärkten Eigenkapital. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Zurich Insurance Group Ltd., Zürich, werden geprüft und zusammen mit dem Bestätigungsvermerk gemäß § 325 HGB im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Beide Konzernabschlüsse sind zudem bei der Zurich Insurance Group Ltd., Mythenquai 2, CH-8022 Zürich, erhältlich. In Anwendung der §§ 291, 292 HGB ist die DEUTSCHER HEROLD AG daher von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines eigenen Konzernlageberichtes befreit. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen vorgenommen.

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie ertragsteuerlicher Umlagevertrag

Zwischen der Gesellschaft - als empfangendes Unternehmen (Organträgerin) -und der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG - als abführendes Unternehmen (Organgesellschaft) - besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Zwischen der Gesellschaft als Organträgerin und der Organgesellschaft bestand ein ertragsteuerlicher Umlagevertrag, um eine verursachungsgerechte Steuerbelastung innerhalb der ertragsteuerlichen Organschaft herbeizuführen. Nach dieser Vereinbarung werden sowohl die körperschaft- und gewerbesteuerlichen Belastungen als auch die latenten Steuern verursachungsgerecht von der Organträgerin auf die Organgesellschaft umgelegt. Mit Ablauf vom 31.12.2022 wurde dieser Umlagevertrag aufgekündigt, sodass ab 01.01.2023 keine verursachungsgerechte Umlage der ertragsteuerlichen und latenten Steuern erfolgt.

Haftungsverhältnisse

Die DEUTSCHER HEROLD AG hat vertraglich die Verwaltung von Pensionsrückstellungen der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG und der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland), als Rechtsnachfolgerin der Zurich Service GmbH, gegen Entgelt übernommen.

Es wurden auch Pensionsverpflichtungen in die Deutscher Pensionsfonds AG ausgelagert, für die die Gesellschaft die gesamtschuldnerische Haftung für erteilte Pensionszusagen von der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG und der Zurich Service GmbH übernommen hatte.

Aus der Übertragung der Pensionsverpflichtungen der Rentner auf die Deutscher Pensionsfonds AG ergibt sich aus den Pensionsfondsplänen die Verpflichtung, Nachschüsse zu leisten, für den Fall, dass das an die Deutscher Pensionsfonds AG übertragene Vermögen nicht ausreicht, um die Pensionsverpflichtungen gemäß dem entsprechenden Finanzierungplan zu bedecken. Verbindlichkeiten waren zum Stichtag nicht zu bilanzieren. Zudem besteht für alle mittelbaren Pensionsverpflichtungen eine subsidiäre Haftung nach §1 Abs.1 Satz 3 BetrAVG der Gesellschaft DEUTSCHER HEROLD AG.

Der Zinsrückgang hat im Jahr 2023 zu einem Anstieg des auf die Deutscher Pensionsfonds AG übertragenen Vermögens geführt. Auch wenn das vorhandene Vermögen weiterhin ausreicht, um die auf die Deutscher Pensionsfonds AG übertragenen Verpflichtungen zu bedecken, besteht das Risiko, dass es bei weiteren Zinsanstiegen zu Nachschüssen kommen kann. Es wurden Maßnahmen ergriffen, dieses Risiko zu mitigieren.

Zum Teil haben ehemalige Mitarbeiter der DEUTSCHER HEROLD AG Versorgungsansprüche gegen die Versorgungskasse der Deutscher Herold Versicherungsgesellschaften, Versicherungsverein a. G erworben. Für diese Versorgungsansprüche besteht eine subsidiäre Haftung der DEUTSCHER HEROLD AG als Arbeitgeberin nach § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG. Wir sehen derzeit keine Anzeichen dafür, dass das Vermögen der Versorgungskasse der Deutscher Herold Versicherungsgesellschaften, Versicherungsverein a. G. nicht ausreicht, um die Versorgungszusagen zu erfüllen und daher ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Die DEUTSCHER HEROLD AG hat sich gegenüber der Bonnfinanz Aktiengesellschaft für Vermögensberatung und Vermittlung verpflichtet, diese von Schäden im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten bezüglich der früheren Vermittlung bestimmter geschlossener Fonds durch die Bonnfinanz Aktiengesellschaft für Vermögensberatung und Vermittlung freizustellen, soweit diese Schäden 0,8 Mio. EUR übersteigen. Gegenwärtig sehen wir keine Anhaltspunkte dafür, dass dieser Fall eintritt, so dass mit einer Inanspruchnahme zurzeit nicht zu rechnen ist.

Vorgänge nach Geschäftsjahresschluss

Die Zurich Insurance Group (Zurich) hat am 30. Januar 2024 mitgeteilt, dass sie darüber informiert wurde, dass die Viridium Gruppe den Kauf der Zurich Life Legacy Versicherung AG (Deutschland) nicht wie geplant abschließen wird. Zurich strebt weiterhin an, eine Lösung für dieses Portfolio zu finden und wird zu gegebener Zeit Optionen prüfen.

Sonstige Angaben

Der zukünftige Verlauf des Krieges in der Ukraine und der Nahostkonflikt könnten indirekt Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben und die Erreichung unserer geplanten Ziele beeinflussen. Insbesondere sind die ausgelösten Bewegungen an den Kapitalmärkten mit Markwertänderungen und Kostenerhöhungen verbunden. Eine Quantifizierung dieser Auswirkungen ist aktuell schwierig.

Vorstandserklärung

Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde gemäß § 312 AktG berichtet. Den Bericht haben wir mit folgender Schlusserklärung versehen:

"Nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, hat unsere Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es wurden keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse von verbundenen Unternehmen, die die Gesellschaft benachteiligt haben, getroffen oder unterlassen."

 

Köln, den 15. März 2024

Der Vorstand

Dr. Schildknecht Nussbaumer Dr. Utecht

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deutscher Herold Aktiengesellschaft

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deutscher Herold Aktiengesellschaft, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Sonstige Informationen

Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden, für den Geschäftsbericht vorgesehenen Bestandteile, von denen wir eine Fassung bis zur Erteilung dieses Bestätigungsvermerks erlangt haben:

den Bericht des Aufsichtsrats sowie

den Abschnitt Zurich Gruppe - Gesellschaftsstruktur und Kennzahlen,

aber nicht den Jahresabschluss und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.

Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Köln, 26. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Vogt Zander
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres über die wesentlichen Geschäftsvorgänge, die Lage und die Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften sowie über grundlegende Fragen der Unternehmensplanung, die Risikosituation, das Risikomanagement, das interne Kontrollsystem und die Compliance durch mündliche und schriftliche Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichten lassen.

Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie Lage und Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wurden in vier ordentlichen und vier außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen erörtert. Dabei hat der Vorstand über das Erreichen der geplanten Ziele für das laufende Geschäftsjahr und über die Planung für die künftige Periode berichtet. Auf dieser Grundlage hat der Aufsichtsrat den Vorstand der Gesellschaft laufend überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung stets eingebunden.

Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende haben in Einzelgesprächen mit dem Vorstand geschäftspolitische Fragen sowie die tagesaktuelle Lage und die Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften behandelt.

Schwerpunkte der Beratung waren die Fortführung und Anpassung der langfristigen strategischen Planung, insbesondere im Hinblick auf die Fokussierung auf das Kerngeschäft (fondsgebundene Lebensversicherungen und Protection) im Bereich Leben, vertriebliche Maßnahmen einschließlich Kooperationen sowie Maßnahmen im Bereich Informationssicherheit der Zurich Gruppe Deutschland.

Bei den Mitgliedern des Aufsichtsrats sind keine Interessenkonflikte aufgetreten.

Die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, hat den vom Vorstand nach § 312 des Aktiengesetzes aufgestellten Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Der Abhängigkeitsbericht und der entsprechende Bericht des Abschlussprüfers wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats ausgehändigt und von diesen geprüft. Der Aufsichtsrat schließt sich der Beurteilung des Abschlussprüfers an. In der Bilanzsitzung war der Abschlussprüfer bei der Besprechung des Abhängigkeitsberichts anwesend, hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands im Abhängigkeitsbericht zu erheben.

In der Bilanzsitzung war der Abschlussprüfer bei der Besprechung des Jahresabschlusses anwesend, hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats, sind Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit festgestellt ist. Er schließt sich dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns an.

Köln, im April 2024

Der Aufsichtsrat

Bettina Bornmann
Vorsitzende

Zurich Gruppe - Gesellschaftsstruktur

Kennzahlen Zurich Gruppe Deutschland

2022 2023 Veränderung
in Mio. EUR in Mio. EUR in Prozent
Versicherungsbeiträge (nach IFRS 17) 5.797 5.829 0.5 %
- Gebuchte Brutto-Beiträge Nicht-Leben 2.667 2.869 7,1 %
- Gebuchte Brutto-Beiträge Leben 3.132 2.961 -5,8 %
Neugeschäft Leben in APE* 240 268 10,5 %
Kapitalanlagen (inkl. FLV) 49.324 51.295 4,0 %
Combined Ratio Nicht-Leben 95,1 % 99,5 % 3,7%-Pkt.
Business Operating Profit (BOP) nach IFRS 17** 398 255 -56,3 %
Anzahl der Mitarbeiter (31.12.) 4.693 4.919 4,6 %

*) Annual Premium Equivalent (Neugeschäft laufende Beiträge plus 10% der Einmalbeiträge)
**) Zurich-interne Leistungskennzahl für den Betriebsgewinn, vor Steuern und bereinigt um nichtoperative Kenngrößen (insb. Finanzmarktvolatilität und außerordentliche Ergebniskomponenten)

Impressum

Herausgeber:
Zurich Gruppe Deutschland
Deutzer Allee 1
50679 Köln

Telefon 0221/7715-0
www.zurich.de

DEUTSCHER HEROLD
Aktiengesellschaft

Sitz der Gesellschaft: Köln

Handelsregister:
Amtsgericht Köln

HRB 100290

Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Hauptversammlung hat in ihrer ordentlichen Sitzung am 25. April 2024 beschlossen, den Bilanzgewinn des Jahres 2023 in Höhe von 109.619.962 EUR wie folgt zu verwenden:

Zahlung einer Dividende in Höhe von 0 EUR
Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von 109.619.962 EUR
Bilanzgewinn 109.619.962 EUR

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