CadCabel GmbH
Halle-Kasseler-Straße 100B, 37318 Hohengandern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Hanzel seit 16.8.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CadCabel GmbHHohengandernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023CADCABEL GMBH, HOHENGANDERN1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die CadCabel Verdrahtungssysteme, Inh. Hans-Peter Hanzel, wurde am 01.04.1998 gegründet. Zum 01.04.2001 wurde durch eine kombinierte Bar- und Sachgründung seitens der Anteilseigner Peter Hanzel und TIB Thüringer Industriebeteiligungs- GmbH & Co.KG die CadCabel AG gegründet. Das Aktienpaket der TIB Thüringer Industriebeteiligungs- GmbH & Co. KG wurde Anfang 2009 von den Vorständen bzw. nahen Angehörigen erworben. Die Aktien wurden Ende 2009 in die CAD CABEL Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG eingebracht und anschließend von der CAD CABEL Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG in die neu gegründete CAD CABEL Holding GmbH eingebracht. Die Eintragung der Bar- und Sachgründung unter HRB 5281 erfolgte am 24.04.2001 bzw. am 23.10.2001 im Handelsregister des Amtsgerichts Mühlhausen. Seit 2005 erfolgen die Eintragungen beim Amtsgericht Jena unter HRB 405281. In der Hauptversammlung vom 28. Mai 2021 wurde die Umwandlung der CadCabel AG in die CadCabel GmbH beschlossen. Die Eintragung beim Handelsregister Jena erfolgte am 16.08.2021 unter HRB 518588. Die Gesellschaft ist seit über 20 Jahren ein innovativer Anbieter hinsichtlich der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von Verdrahtungssystemen für die rationelle Verdrahtung/Verkabelung von Schaltanlagen aller Art und Ausprägungen. Sie stellt insoweit eines der führenden Unternehmen der Branche in der Bundesrepublik Deutschland dar. Zum Kundenstamm gehören hauptsächlich Firmen aus den Bereichen Maschinenbau, Schaltschrankbau- Anlagenbau, Mittel- und Hochspannungstechnik, sowie aus allen weiteren Bereichen der Energiebranche (Solar- und Windenergie) und der Verkehrstechnik. Wir werden auch in Zukunft unserem Standort im Herzen Deutschlands treu bleiben. Hier befindet sich unsere gesamte Systementwicklung und Produktion, hier bieten wir einer ständig wachsenden Zahl qualifizierter Mitarbeiter einen sicheren Arbeitsplatz. 2. Wirtschaftsbericht Allgemeinwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Für 2023 hat das ifo Institut eine Stagnation des Bruttoinlandsproduktes erwartet, der Sachverständigenrat für Wirtschaft hat ein Wachstum um 0,2 % erwartet (Quelle: https://www.sahverstaendigenrat-wirtschaft.de/konjunkturprognose-2023.html). Tatsächlich ist das Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Für 2024 wurde ebenfalls ein Rückgang von 0,3 % prognostiziert (Quelle: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-2024-droht-erneute-schrumpfung-des-bip-54566.html). Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die verhaltende Entwicklung der Weltwirtschaft und eine hohe Inflationsrate haben die Entwicklung im Jahr 2023 belastet. Trotz gesunkener Energiepreise in 2023 wurde die Energiekrise nicht überwunden. Die Maschinenbauindustrie verzeichnete laut VDMA einen Auftragsrückgang von 12 %. Dagegen konnte in der Elektroindustrie den Branchenumsatz um 6 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wir konnten unseren Umsatz im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % steigern, während die Gesamtleistung um 1,9 % gesunken ist. Bereits seit dem Frühjahr 2022 belasten hauptsächlich die hohe Inflationsrate, die Folgen des Ukraine-Krieges und extreme Energiepreiserhöhungen die Zukunftsaussichten (Quelle: https:// www.ifo.de/fakten/2022-09-12/ifo-konjunkturprognose-herbst-2022-inflation-wuergt-privaten-konsum-ab-deutsche-konjunktur-vor-hartem-winter). Während sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Materialengpässe und rückläufiger Energiepreise im ersten Quartal 2023 noch erholt hat, sank das Bruttoinlandsproduktes in 2023 um 0,3 % (Quelle: https://www.boeckler.de/de/ pressemitteilungen-2675-2024-drohterneute-schrumpfung-des-bip-54566.html). Geschäftsverlauf Die Gesellschaft ist auch weiterhin im Rahmen ihres Betätigungsfeldes ein weitgehend wettbewerbsfreier Anbieter des Konzeptes „Bündeltechnologie aus Engineering-Daten für den Schaltbau“. Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Jahresüberschuss die für die interne Steuerung der Gesellschaft verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Steuerungsrelevante nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden durch die CadCabel GmbH nicht verfolgt. Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz um ca. 0,2 % von 17.034,4 TEUR auf 17.063,0 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Der Planumsatz 2023 konnte erreicht werden. Während Materialkosten, Personalkosten und Energiekosten gesunken sind, stiegen die Frachtkosten um 17,1 % gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 2.547,1 TEUR (Vorjahr: 2.570,2 TEUR) ab. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 ist damit trotz der gesunkenen Gesamtleistung aufgrund geringerer Kosten höher als das geplante Ergebnis von 1.334,5 TEUR und fast konstant gegenüber dem Vorjahr. Die Finanzlage ist infolge des guten Betriebsergebnisses stabil geblieben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 238,2 TEUR weiter reduziert werden; die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 368,8 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um 1.449,5 TEUR erhöht. Die Erhöhung resultiert hauptsächlich aus Steuernachzahlungen. Der Jahresüberschuss 2024 wird höher als der geplante Gewinn aber niedriger als im Vorjahr sein. Für das Geschäftsjahr 2024 waren Umsätze von ca. 13,9 Mio. Euro und ein Jahresüberschuss von ca. TEUR 939,1 geplant. Der Umsatz ging im Vergleich zu 2023 um 20,3% zurück und liegt geringfügig unter dem geplanten Umsatz. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.547,1 (Vorjahresergebnis: TEUR 2.570,2) ab. Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr trotz der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges insgesamt positiv entwickelt und entsprach den Erwartungen der Geschäftsführung. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 17.063,0 TEUR. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von 17.034,4 TEUR ausgewiesen. Das entspricht einer Erhöhung von 0,17 % aufgrund der stabilen Auftragslage. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2023 betrugen 5.354,1 TEUR gegenüber 5.605,5 TEUR im Vergleichszeitraum 2022. Der relative Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt damit 4,49 %. An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum 493,8 TEUR an. Im Vorjahr 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 350,0 TEUR. Dies entspricht einer Erhöhungsrate gegenüber dem Vorjahr von 41,09 %. Wie bereits in 2021 und 2022 war auch im laufenden Geschäftsjahr eine Erhöhung der Fremdleistungen und Fremdarbeiten erforderlich, um die gestiegenen Aufträge fristgerecht ausführen zu können. Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen 4.319,0 TEUR gegenüber 4.524,9 TEUR im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit -205,9 TEUR. Dies ergibt eine Minderungsrate von 4,55 %. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 951,6 TEUR an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 938,7 TEUR. Der Betrag der absoluten Veränderung beläuft sich auf 12,9 TEUR. Dies entspricht einer Erhöhungsrate von 1,38 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 176,9 TEUR (im Vorjahr: 153,3 TEUR) bilanziert. Die Erhöhung resultiert aus gestiegenen Erstattungen für Lohnfortzahlungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 37,4 TEUR (1,9 %) gesunken. Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Energiekosten (-47,8 %), niedrigeren Instandhaltungskosten für Gebäude (-46,3%), gesunkenen Abschluss- und Prüfungskosten (-17,6 %) und geringeren Lizenz- und Mietleasingkosten (-49,0 %). Aufgrund der anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges und konjunktureller Belastungen haben wir 2024 die Planzahlen geringfügig unterschritten und einen Umsatz von rd. 13,6 Mio. EUR erwirtschaftet. Im Gegenzug konnten die Kosten für Leiharbeiter im Vergleich zum Vorjahr um 93,1% reduziert werden. 2024 konnte ein Jahresüberschuss erzielt werden, der unter dem Ergebnis des Vorjahres aber über dem geplanten Jahresüberschuss liegt. Finanz- und Vermögenslage Die Vermögens- und Finanzstruktur der Gesellschaft hat sich zum 31.12.2023 wie folgt dargestellt: AKTIVA
Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 1,8 % erhöht. Da die planmäßigen Abschreibungen die Investitionen des Berichtsjahres überstiegen haben, ist das Anlagevermögen gesunken. Im Jahr 2023 wurden wie im Vorjahr Investitionen vorrangig im Bereich technische Anlagen und Maschinen sowie EDV-Hardware und der Weiterentwicklung der eigenen Produktionslinien getätigt. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft insgesamt Investitionen in einer Größenordnung von 375,5 TEUR (Vorjahr 633,1 TEUR), davon 2,5 TEUR (im Vorjahr: 1,7 TEUR) Eigenleistungen vorgenommen, die auf die Eigenentwicklungen der Produktionslinien entfielen. Die technischen Anlagen im Bau betreffen eine neue Maschine. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind gesunken, die liquiden Mittel sind gestiegen.
Dem Eigenkapital in Form des Gezeichneten Kapitals und der Kapitalrücklage in Höhe von 770,2 TEUR stehen der Gewinnvortrag und der Jahresüberschuss in Höhe von insgesamt von 9.001,3 TEUR sowie eine Gewinnrücklage von 34,3 TEUR zur Seite, so dass sich ein Kapital von 9.805,8 TEUR (Vorjahr: 9.258,7 TEUR) ergibt. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 73,5 % erhöht. Die Minderung der Rückstellungen resultiert im Wesentlich aus geringeren Steuerrückstellungen. Die Veränderungen bei den sonstigen Rückstellungen beruht hauptsächlich auf der Verminderung der Rückstellungen für Personalkosten. Im Geschäftsjahr wurden keine neue Darlehensmittel aufgenommen. Alle Darlehen wurden im laufenden Geschäftsjahr planmäßig i. H. v. 238,2 TEUR getilgt. Die in den Lieferantenverbindlichkeiten enthaltenen Mietkaufverträge (Vorjahr: 14 TEUR) wurden im laufenden Jahr vollständig zurückgezahlt. Lieferantenverbindlichkeiten werden, soweit vereinbart und möglich, unter Inanspruchnahme von Skonto beglichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir einen Cashflow in Höhe von 3.068,0 TEUR (Vorjahr: 2.968,4 TEUR) erzielen. Der Cashflow definiert sich wie folgt:
Der Jahresüberschuss 2023 hat zur weiteren Verbesserung der Finanzlage der Gesellschaft geführt. Aufgrund der verbesserten Finanzlage und der guten Eigenkapitalausstattung konnten die Investitionen in 2023 mit Zahlungsmitteln aus der operativen Geschäftstätigkeit finanziert werden. 4. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter ist mit 140 Personen gegenüber dem Vorjahr (145) gesunken. Zielgerichtete Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen wurden, wie auch im Vorjahr, durchgeführt. 5. Forschung und Entwicklung In 2023 wurden keine Entwicklungsprojekte fortgesetzt. 6. Prognosebericht Das Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. (Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/bip-rezession-100.html#:~:text=Die%20deutsche%20 Wirtschaft%20ist%202024,erneut%20in%20die%20Rezession%20gerutscht). Bis zum Ausbruch des Ukraine-Krieges wurde allgemein damit gerechnet, dass sich Lieferengpässe im Laufe des Jahres 2022 auflösen und das Wachstum danach wieder dynamisch verläuft. Die konjunkturelle Erholung 2023 und 2024 hat jedoch die prognostizierten Werte nicht erreicht und wird sich auch 2025 aufgrund der Folgen des Ukraine-Krieges, der Finanzpolitik der Bundesregierung und drohender Zölle der USA verzögern. Für 2024 hat das Institut für Weltwirtschaft Kiel im Dezember 2023 eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um 0,9 % erwartet, während die Hans-Böckler-Stiftung im Juni 2024 eine Schrumpfung um 0,3 % für 2024 prognostiziert hat (Quelle: https://www.boeckler.de/de/pressemit-teilungen-2675-imk-bip-schrumpft-2024-und-2025-wachstum-58783.html). Tatsächlich ist das Bruttoinlandsprodukt in 2024 erneut um 0,2% zurückgegangen. (Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/bip-rezession-100.html#:~:text=Die%20deutsche%20 Wirtschaft%20ist%202024,erneut%20in%20die%20Rezession%20gerutscht). Wachstum streben wir vor allem durch eine weitere Diversifikation unserer Kundenstruktur an. Nach den konstanten Umsätzen in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 mussten wir 2024 einen Umsatzrückgang verzeichnen. Da wir gleichzeitig auch die Kosten senken konnten, konnte ein stabiler Jahresüberschuss erzielt werden, der über dem geplanten Jahresüberschuss liegt. Die Geschäftsleitung beabsichtigt, weiterhin die künftige Kostenstruktur an die Ertragssituation anzupassen. Im Geschäftsjahr 2024 haben konnten Fremdleistungen, Personalkosten, Kosten der Warenabgabe, Reparaturen, Rechts- und Beratungskosten sowie Mietleasingkosten und Betriebsbedarf wesentlich reduziert werden. Investitionen wurden in 2024 hauptsächlich im Bereich EDV und Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2024 weiter stabil. Die Geschäftsführung hat für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 13,9 Mio. EUR und einen Jahresüberschuss von 939,1 TEUR geplant. Die Planzahlen konnten im Wesentlichen erreicht werden. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 wurde ein Umsatz in Höhe von 14,8 Mio. EUR und ein Jahresüberschuss von 2 Mio. EUR geplant. Ob die positive Umsatzentwicklung auch im Geschäftsjahres 2025 fortgesetzt werden kann, hängt davon ab, wie sich die gesamtwirtschaftliche Situation weltweit entwickelt und ob die gesunkenen Energiepreise stabil bleiben 7. Chancen- und Risikobericht Chancen sehen wir vor allem in dem Ausbau unserer Produktpalette und der Gewinnung von Marktanteilen im In- und Ausland. Der Bedarf an vorkonfektionierten Leitungen wird durch den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel weiter steigen. Gleichzeitig entstehen durch die fortschreitende Digitalisierung in den Planungsprozessen unserer Kunden größere Möglichkeiten, vorkonfektionierte Leitungen zu bestellen. Damit sehen wir einem immer größer werdenden Potential entgegen. Als große Wachstumschance begreifen wir die Energiewende. Im Bereich der regenerativen Energieerzeugung sind wir schon gut involviert. Zukunftstechnologien wie Smart Grit und Elektromobilität benötigen zusätzliche elektrische Steuerungen. Dem steigenden Konkurrenzdruck begegnen wir durch innovative, neue Konzepte, sowie einer stetigen Verbesserung unserer Leistungsfähigkeit und unseres Services. Auch durch unser konsequentes Streben nach Nachhaltigkeit und gesundem Wachstum sowie angemessener Optimierung sehen wir gute Wachstumschancen für unser Unternehmen. Nachfolgend sind die Risiken angegeben: Zins- und finanzwirtschaftliche Risiken: Unsere kreditgebende Bank ist die Sparkasse Eichsfeld. Diese steht auf sicheren Füßen. Es wird davon ausgegangen, dass unsere Linien weiter verlängert werden. Weiterhin bestehen Risiken aus Zinsschwankungen. Durch die anhaltende hohe Inflation werden die Zinsen für langfristige Finanzierungen weiter steigen. Dies wird unsere geplanten Investitionen betreffen. Ausfallrisiken: Durch unsere breite Kundenbasis und unser konstant niedriges mittleres Zahlungsziel ergeben sich keine zusätzlichen Ausfallrisiken. Durch die Corona-Krise besteht seit 2020 ein erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle. Diesem Risiko begegnen wir durch verstärktes Monitoring besonders gefährdeter Kunden. Beschaffungsrisiken: Unsere Hauptlieferanten sind seit Jahren zuverlässige Partner und gehören zu den größten Unternehmen in diesem Segment. Da es sich bei den meisten unserer eingesetzten Materialien um normierte Produkte handelt, besteht jederzeit die Möglichkeit eines Lieferantenwechsels. Wir haben uns seit der Corona-Krise rechtzeitig ausreichend bevorratet und alternative Bezugsquellen ausgelotet. Den Schwankungen auf den Rohstoffmärkten begegnen wir durch größtenteils auftragsbezogenen Einkauf und kurze Umschlagzeiten. Durch die Anlage größerer Vorräte erhöhte sich unsere Exposition gegenüber Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten leicht. Um dieses Risiko abzumildern wurde im Einkauf von tagesaktuellen Rohstoffpreisen auf Monatsfixings umgestellt. Die angestrengte Beschaffungssituation hält in 2025 weiter an. Wir arbeiten mit unseren Kunden an einer gemeinsamen Einkaufsstrategie, um die Folgen abzumildern. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Risiken sehen wir weiterhin in den sich stetig wandelnden politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Nicht-EU Ausland und auch in Europa. Der globale Handelsstreit zwischen den USA und China sowie anderen Ländern wird die Wirtschaft weiter schwächen. Die geopolitischen Spannungen und Krisen dämpfen das Wachstum der Weltwirtschaft und erschweren belastbare wirtschaftliche Prognosen. Durch den Ukraine-Krieg und die Sanktionen der EU gegen Russland wird die Konjunktur seit 2022 mehrfach belastet. Die gestiegenen Energiepreise führen zu steigenden Produktions- und Transportkosten und zu höheren Preisen bei vielen Produkten. Infolge der erheblichen Unsicherheit über die weitere Entwicklung und deren Folgen werden Investitionen möglicherweise verschoben. Gleichzeitig entstehen Anreize zur Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Nach dem Sinken des Bruttoinlandsproduktes in 2024 um 0,2 % wird aktuell für 2025 vom ifo-Institut eine Steigerung von 0,4 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert (Quelle: https://www. ifo.de/fakten/2024-12-12/ifo-konjunkturprognose-winter-24-deutsche-wirtschaft-am-scheideweg). Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung rechnet mit einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von 0,7 % in 2025 (Quelle: https://www.imk-boeckler.de./de/pressemitteuilungen-2675-konjunkturprognose-bip-stagniert-2024-2025-63560.htm). Die Finanzpolitik der Bundesregierung, verbunden mit der Unsicherheit über die weitere Förderung von Klimaschutzprojekten und höhere Abgaben belasten die Unternehmen auch in 2025. In Abhängigkeit der Umsatzentwicklung werden wir versuchen, rechtzeitig notwendige Kapazitätsanpassungen vorzunehmen. Ein weiteres Risiko sehen wir in der politisch intendierten Abschaffung von Autos mit Verbrennungsmotor. Weite Teile des deutschen Maschinenbaus, der zu unseren Hauptbranchen gehört, stellen Maschinen her, die mittel- oder unmittelbar mechanische Komponenten für Autos produzieren. Elektroautos haben weniger mechanische Komponenten, demnach werden einige unserer Kunden Umsatzeinbrüche erleben. Der Geschäftsführer des Verbandes der Maschinenbauindustrie rechnet mit einem Produktionsrückgang von 8 % in 2024 und 2 % in 2025 (Quelle: https://www. tagesschau.de/wirtschaft/ konjunktur/vdma-maschinenbau). Auch die Elektroindustrie hat für Januar bis November 2024 einen Produktionsrückgang von 9 % zu verzeichnen. Für 2025 erwartet der Verband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI e.V. aktuell einen Produktionsrückgang von 2 % (Quelle: https://www.zvei.org.presse-medien/pressebereich/noch-keine-trendumkehr-fuer-elektro-und-digital-indu strie-in-sicht). Wir haben die Planzahlen in 2024 erreicht und konnten einen Umsatz von rd. 13,6 Mio. EUR erwirtschaften. 2024 konnte damit ein Jahresüberschuss erzielt werden, der über dem geplanten Jahresüberschuss liegt. Im vierten Quartal 2023 wurde die 2021 begonnene Betriebsprüfung des Finanzamtes abgeschlossen. Der Prüfungszeitraum endete 2018. Über die Prüfungsergebnisse konnte bezüglich der steuerlichen Folgen aus den Vermögensschädigungen keine Einigung mit dem Finanzamt erzielt werden. Das Finanzamt hat Anfang 2024 Steuern in Höhe von 1,4 Mio. € festgesetzt. Die festgesetzten Steuernachzahlungen wurden nicht bilanziert, weil die Erfolgsaussichten für die anhängigen Rechtsbehelfsverfahren als gut eingeschätzt werden und seitens des Finanzamtes Aussetzung der Vollziehung gewährt wurde. Für das laufende Geschäftsjahr haben wir den geplanten Umsatz auf 14,8 Mio. EUR erhöht. Die schlechten Konjunkturaussichten und der Produktionsrückgang im Maschinenbau im ersten Quartal 2024 haben sich auch auf unsere Auftragslage ausgewirkt. Bis Mai haben wir unseren geplanten Umsatz nur knapp verfehlt. Wir rechnen aufgrund der weiterhin hohen Material- und Energiepreise mit einem Jahresüberschuss auf dem Niveau von 2024.
Hohengandern, 4. Juli 2025 gez. Sven Hanzel BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023CADCABEL GMBH, HOHENGANDERNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023CADCABEL GMBH, HOHENGANDERNAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Anhangs in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften, geringwertigen Vermögensgegenstände mit Netto-Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden analog den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei der Bewertung der Drähte und Kabel wird neben dem Materialpreis ein aus den Börsenpreisen (DEL) des Geschäftsjahres 2023 ermittelter durchschnittlicher Kupferzuschlag berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip des § 253 Abs. 4 HGB wurde beachtet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungskosten. Verwaltungskosten, Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen oder für betriebliche Altersvorsorge wurden nicht einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt (§253 Abs. 1 HGB). Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG hat sich im Geschäftsjahr 2010 ein einmaliger Auflösungsbetrag in Höhe von EUR 34.332,00 ergeben, der in die Gewinnrücklage eingestellt wurde. Von der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellung wurde 2021 aufgelöst. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 S.2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten und passive latente Steuern wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- und Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Der Erinnerungswert beträgt EUR 1. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.771.515,35 EUR (Vorjahr: 2.180.559,99 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Art der Rückstellung
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich i. H. v. TEUR 329,4 (Vorjahr: TEUR 410,0) Rückstellungen für Jahresabschluss- u. Beratungskosten i. H. v. TEUR 79,0 (Vorjahr: TEUR 72,2). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Aufgliederung der Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt die Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Latente Steuern Die temporären Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen in der Bilanz führen zu passiven latenten Steuern (Steuerlatenzen) in Höhe von 63,4 TEUR. Hierbei wurde ein Steuersatz von 29,65 % zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz im Anlagevermögen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im laufenden Geschäftsjahr nicht angefallen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Sven Hanzel ausgeübter Beruf: Physiker Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer
Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Geschäftsführer beläuft sich auf EUR 146.190,09. Unbeschränkte Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:
Die Gesellschaft ist nicht am Nennkapital der KG beteiligt und erhält nur eine Haftungsvergütung. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.547.062,59 EUR. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von 9.001.313,18 EUR.
Hohengandern, 4. Juli 2025 gez. Sven Hanzel sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 4. Juli 2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für die Offenlegungszwecke verkürzter Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CadCabel GmbH, Hohengandern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CadCabel GmbH, Hohengandern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CadCabel GmbH, Hohengandern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 4. Juli 2025 Prof. Dr. Ludewig u. Partner GmbH Dipl.-Kfm. Burkhard Muster, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Ök. Dietke Sauer, Wirtschaftsprüferin |
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