Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 340984
Eingetragen
9.10.2002
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnEinzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Gegenstand
Handel mit Möbeln sowie Einrichtungsgegenständen und Heimtextilien aller Art.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Andreas König
seit 20.5.2008
Prokura
Lutz Reinhardt
seit 20.10.2006
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

mam AG

Nagold

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2007 bis zum 30.04.2008

Bilanz zum 30.04.2008

AKTIVA

  Buchwert 30.04.2008
EUR
Buchwert 30.04.2007
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 745,00 5.775,00
II. Sachanlagen 185.095,00 221.087,00
III. Finanzanlagen 13.001,00 13.001,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 5.083.121,94 5004177,77
II. Forderungen und sonstige    
Vermögensgegenstände 498.042,12 587.978,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 202.333,38 205.516,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.000,00 6.930,00
  5.987.338,44 6.044.465,48

PASSIVA

   
  Buchwert 30.04.2008
EUR
Buchwert 30.04.2007
EUR
A. Eigenkapital    
I. gezeichnetes Kapital 550.000,00 550.000,00
II. Kapitalrücklage 465.275,61 465.275,61
III. Gewinnrücklagen    
andere Gewinnrücklagen 25.108,70 25.108,70
IV. Bilanzgewinn 214.873,97 524.766,20
B. Rückstellungen 544.458,00 802.612,27
C. Verbindlichkeiten 4.187.622,16 3.676.702,70
  5.987.338,44 6.044.465,48

Gewinn- und Verlustrechnung zum 30.04.2008

  2007/2008
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 7.537.884,19 7.535.547,95
2. Personalaufwand    
- Löhne und Gehälter 939.588,33 1.486.519,55
- soziale Abgaben 221.598,56 274.894,20
3. Abschreibungen    
- Anlagevermögen und Sachanlagen 73.365,76 102.266,63
- Umlaufvermögen 0,00 302.812,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.420.261,49 6.948.328,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.204,78 11.059,20
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 47.187,29
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 192.107,82 145.402,59
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -307.832,99 -1.760.804,50
9. Außerordentlicher Ertrag 0,00 500.000,00
10. Steuern vom Einkommen und    
vom Ertrag 1.332,13 -247.237,93
11. sonstige Steuern 727,11 1.425,00
12. Jahresfehlbetrag -309.892,23 -1.014.991,57

Anhang zum 30.04.2008

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB sowie des Aktiengesetzes beachtet. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas sind Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den Aktionären als Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter ausgewiesen.

Für die Gliederungen der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungsgrundsätze

Die Anlagenzugänge werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Es werden im Wesentlichen folgende Abschreibungssätze angewandt.

Seit dem 01. Januar 2004 werden die Abschreibungen auf sämtliche Anlagenzugänge analog zu den steuerlichen Vorschriften pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bei Zugang bis 31.12.2007 voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zugang und als Abgang ausgewiesen, bei Zugang ab 01.01.2008 wird entsprechend den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet.

Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Anschaffungskosten werden retrograd ermittelt, indem die ausgezeichneten Verkaufspreise um Kalkulationsaufschläge bereinigt werden. Im Rahmen einer verlustfreien Bewertung erfolgt eine Bewertung zum Stichtag mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Rückstellungen werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Pensionsrückstellungen werden grundsätzlich mit dem Teilwert angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften des § 6a EStG auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % sowie der Richttafeln 2005 G von Heubeck ermittelt wird.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag zum Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Falls der Kurs für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher ist, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Umrechnungskurs des Bilanzstichtags.

Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in dem nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

2. Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für folgende Tochterunternehmen im Sinne von § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB sind:

  Anteil
in %
Nennkapital
TEUR
Eigenkapital zum 31.12.2007
TEUR
Jahresergebnis 2007
TEUR
Team-Service Möbel GmbH, Nagold 100 25 16 9
mam-limited Schweiz AG, CH-Rümlang 100 32 - 325  

Die Aufstellung eines Konzernabschlusses unterbleibt, weil die Gesellschaft von den größenabhängigen Befreiungen gemäß § 293 HGB Gebrauch macht.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:

  30. April 2008 30. April 2007
  Insgesamt
TEUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR
Summe Insgesamt
TEUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 68 0 0 0
Forderungen gegen Gesellschafter 0 0 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 110 0 159 0
sonstige Vermögensgegenstände 319 241 1) 429 229
  497 241 588 229

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

1) Mit Steueränderungsgesetz "SEStEG" wurde das bisherige System der ausschüttungsabhängigen Körperschaftsteuer-Minderung beendet. Ab 2008 wird das Guthaben in Höhe von EUR 204.657,00 in 10 gleichen Jahresraten ausbezahlt. Aufgrund der Unverzinslichkeit des Anspruchs wird nur ein mit 4 % abgezinster Betrag in Höhe von EUR 170.000,00 als "Sonstiger Vermögensgegenstand" erfasst.

Zusätzlich handelt es sich hierbei um den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zur Absicherung der Finanzierung der Pensionszusage an den Vorstand Lutz Reinhardt in Höhe von EUR 71.097,00.

4. Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 550.000 und ist in 550.000 vinkulierte Namensaktien im Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 pro Aktie eingeteilt. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.

5. Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen zum 30. April 2008 haben sich wie folgt entwickelt:

  2007/2008
EUR
2006/2007
EUR
Stand 1. Mai 25.108,70 25.108,70
Einstellung in gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
Stand 30. April 25.108,70 25.108,70

6. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

  EUR
Stand 1. Mai 2007 524.766,20
Jahresfehlbetrag - 309.892,23
Stand 30. April 2008 214.873,97

7. Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellung wurde gemäß § 6a EStG zu dem versicherungsmathematischen Teilwert auf Basis eines Zinssatzes von 6 % nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Heubeck angesetzt. Vom Wahlrecht, einen Fehlbetrag von TEUR 79 zur Pensionsrückstellung nicht nachzuholen wurde Gebrauch gemacht. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte "Altzusage" im Sinne von Art. 28 EGHGB. Der sich durch die Einführung der neuen Richttafeln ergebende Unterschiedsbetrag wurde im Vorjahr als Ausgleichsposten aktiviert und wird analog den steuerlichen Richtlinien auf drei Wirtschaftsjahre verteilt.

8. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

  30.04.2008
TEUR
30.04.2007
TEUR
Betriebskostenbereich 36 36
Personalbereich 31 174
Beschaffungs- und Absatzbereich 120 120
Übrige 61 60
  248 390

9. Verbindlichkeitenspiegel

Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze werden zu ca. 99,7 Prozent im Inland mit Wohn- und Schlafmöbeln erzielt. Etwa 0,3 Prozent der Umsätze entfallen auf Großhandelsumsätze mit dem Tochterunternehmen in der Schweiz.

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 247) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen für Mietnebenkosten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

3. Außerordentlicher Ertrag

Der außerordentliche Ertrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 500) resultierte aus einem Forderungsverzicht mit Besserungsschein eines Lieferanten.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet im Rahmen einer selbstschuldnerischen Bürgschaft bis zum Höchstbetrag von TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 120) für Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens.

3. Forderungsverzicht mit Besserungsschein

Aus künftig entstehenden Jahresüberschüssen hat die Gesellschaft 50 % für einen Besserungsschein über EUR 500.000 zugunsten des den Forderungsverzicht erklärenden Gesellschafters Lutz Reinhardt bereitzustellen.

4. Organe der Gesellschaft

Vorstand der Gesellschaft ist:

Herr Lutz Reinhardt, Nagold

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Leistungsorgane im abgelaufenen Geschäftsjahr werden die Erleichterungen der § 285 Nr. 9a und b HGB bzw. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Aufsichtsräte der Gesellschaft sind:

Herr Gerhard Seeger, Freudenstadt, Vorsitzender
selbständiger Druckkaufmann  
Herr Albert Rapp, Altensteig, stellvertretender Vorsitzender

Geschäftsführer

Herr Julius Schuon, Haiterbach

Schreinermeister

5. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 34 (Vorjahr: 44).

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn zum 30. April 2008 in Höhe von EUR 214.873,97 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Nagold, 11. August 2008

Lutz Reinhardt, Vorstand

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens

  Bruttowerte
  Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 01.05.2007
EUR
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 30.04.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 124.113,83 0,00 0,00 0,00 124.113,83
  124.113,83 0,00 0,00 0,00 124.113,83
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.606,40 0,00 0,00 0,00 6.606,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 553.113,49 32.344,76 24.000,00 0,00 561.458,25
  559.719,89 32.344,76 24.000,00 0,00 568.064,65
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 60.188,29 0,00 0,00 0,00 60.188,29
  60.188,29 0,00 0,00 0,00 60.188,29
  744.022,01 32.344,76 24.000,00 0,00 752.366,77
  Bruttowerte
  Entwicklung der Abschreibungen
Kumulierte Abschreibungen Stand am 01.05.2007
EUR
Abschreibung des laufenden Jahres Kumulierte Abschreibungen auf Abgänge Kumulierte Abschreibungen Stand am 30.04.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.338,83 5.030,00 0,00 123.368,83
  118.338,83 5.030,00 0,00 123.368,83
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.604,40 0,00 0,00 6.604,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.027,49 68.336,76 23.999,00 376.365,25
  338.631,89 68.336,76 23.999,00 382.969,65
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 47.187,29 0,00 0,00 47.187,29
  47.187,29 0,00 0,00 47.187,29
  504.158,01 73.366,76 23.999,00 553.525,77
  Nettowerte
  Restbuchwerte
Stand am 00.01.1900
EUR
Stand am 30.04.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 745,00 5.775,00
  745,00 5.775,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.093,00 221.086,00
  185.095,00 221.088,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.001,00 13.001,00
  13.001,00 13.001,00
  198.841,00 239.864,00

Verbindlichkeitenspiegel

    davon Restlaufzeit   Vorjahr davon Restlaufzeit
  Gesamt bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre davon gesichert Summe bis 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.197 2.119 53 25 1.506 1.506 1.413
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.283 1.283 0 0 0 1.763 1.763
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 186 186 0 0 0 196 196
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 409 409 0 0 0 161 161
sonstige Verbindlichkeiten 112 112 0 0 0 51 51
  4.187 4.109 53 25 1.506 3.677 3.584

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung der Vorräte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind überwiegend durch branchenübliche

Eigentumsvorbehalte besichert.

Lagebericht 30.04.2008

1.) Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung im Geschäftsjahr

Wie jedes Jahr, beginnen wir in den schwierigsten Monaten das Geschäftsjahr. Mai, Juni und Juli 2007 waren geprägt von einer normalen Branchenentwicklung. Nach der Mehrwertsteuererhöhung zum Januar 2007 und den damit einhergehenden Branchenproblemen, erholte sich der Gesamtmarkt erst im Sommer. Die Monate Juli, August und September gestalteten sich über Vorjahresniveau in der Allgemeinbetrachtung. Zum Jahresende 2007 nahm das Konsumklima allerdings schon wieder ab. Der erhoffte Aufschwung im Konsumklima für den Möbelhandel im zweiten Halbjahr 2007 erfüllte sich also nicht.

Im Januar und Februar 2008 konnte gegenüber dem Vorjahr etwas bessere Zahlen allgemein geschrieben werden, da die Vergleichsbasis aus dem Jahre 2007 niedrig war. Ab März 2008 knickte allerdings das Geschäft ein wegen der massiv ansteigenden Energiepreise. Hier spricht die Branche inzwischen von einem "Ölpreisschock".

Insgesamt gestaltet sich die allgemeine Umsatzentwicklung der Gesamtbranche in unserem Geschäftsjahr unterdurchschnittlich und dürfte unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegen. (Größenordnung ca. 5%)

2.1) Entwicklung des Geschäftsverlauf und der Lage der mam AG

Insgesamt haben wir im Geschäftsjahr 07/08 einen letztlich nicht zufrieden stellenden Umsatz erreicht.

Nach der Trennung von zwei Vorstandsmitgliedern Anfang Mai 2007 und der damit erzeugten Unruhe, konnten wir die Umsätze im Sommer stabilisieren mit guten Ergebnissen im August und im Oktober. Leider wechselten starke Monate mit schwachen Monaten ab (Ergebnisse im September und November unterdurchschnittlich). Anfang des Jahres 2008 haben wir die Umsätze stabilisiert. Aufgrund des starken Anstiegs der Energiepreise im März 2008 konnten wir die letzten beiden Monate unseres Geschäftsjahres (März, April) nicht positiv gestalten und haben gerade hier unsere Umsatzziele bei weitem nicht erfüllt.

Durch weitere Maßnahmen der Kostenreduzierung in den Bereich Marketing, Vertrieb und Mieten sowie im sonstigen Bereich, konnte der Verlust in diesem Rahmen gehalten werden.

2.2) Vermögenslage

Der Verlust in Höhe von 300.000,-- hat natürlich die Eigenkapitalbasis um diesen

Betrag vermindert. Der alleinige Gesellschafter Lutz Reinhardt hat inzwischen mit einer Eigenkapitalanlage in Höhe von 250.000,-- diese Verminderung annähernd ausgeglichen, so dass nach wie vor eine Eigenkapitalquote von 25% erreicht wird.

Die Fremdfinanzierung erfolgt über die zwei Hausbanken KSK Pforzheim-Calw und KSK Tübingen.

2.3) Liquiditätslage

Gerade zum Geschäftsjahresende hin haben wir mit wesentlich höheren Umsätzen geplant. Dies wurde aufgrund des "Ölpreisschocks" nicht realisiert. Die auf den Herbstmessen und auf der Kölner Messe getätigten Einkäufe waren im Rückblick betrachtet deshalb zu hoch und führten zu einem Anstieg des Warenbestandes.

Diese hohen Warenbestände belasten die Liquidität. Um dem entgegen zu treten, wurden Sondervereinbarungen mit den Stammlieferanten getroffen bzw. auch der Einkauf rigoros zurückgefahren und Abverkaufsaktionen inzwischen eingeläutet. Die Liquiditätslage wird sich ab September 2008 wesentlich entspannen.

3.) Voraussichtliche Entwicklung für die mam AG

Für das Geschäftsjahr 08/09 rechnen wir mit flächenbereinigt gleich bleibenden Umsätzen, da vom Gesamtmarkt keine positiven Impulse ausgehen werden. Ein positives Ergebnis wollen wir durch weitere Kosteneinsparungen erreichen. Hier vor allem im Bereich Mieten und Marketing sowie durch eine Verbesserung der Handelsspanne. Dies wollen wir durch nutzen von Einkaufschancen und durch höhere Kalkulationen erreichen. Dadurch soll ein ausgeglichenes, ja sogar ein leicht positives Ergebnis möglich gemacht werden.

3.1) Chancen

Die Chancen sehen wir in unserem Konzept "Outlet für Markenmöbel", das nach wie vor unvergleichbar am Markt ist. Mit unserer Kompetenz in diesem Bereich können wir uns auch in einem enger werdenden Wettbewerbsumfeld profilieren. Wir wollen uns deshalb wieder verstärkt auf unsere Kernkompetenz zurückziehen und haben dafür das Programm "Konzentration" aufgelegt. Die Hauptziele sind eine positive Rendite mit einer Zukunftsausrichtung auf eine tragfähige Struktur, wobei jeder Standard dazu beiträgt. Die Positionierung als der Spezialist für Vorteile auf Markenmöbel ist dabei unsere Zielsetzung.

Konkret planen wir keine Expansion, sondern eine Weiterentwicklung unseres Wohnenkonzepts mit Umbau von acht Standorten. Inzwischen wurden bereits vier realisiert. Weitere Maßnahmen wie Personalcoaching, Test alternativer Werbeformen und die Einführung eines neuen EDV-Systems zum Geschäftsjahresende sollen die Flexibilität der Firma steigern.

Zur Liquiditätssicherung sind für uns sehr wichtig der allgemeine Bestandsabbau und die Erhöhung des Warenumschlags.

3.2) Risiken

Ein Risiko ist sicherlich die allgemeine Branchenentwicklung, die auch weiterhin negativ verlaufen kann und von der auch wir uns nicht vollständig abkoppeln können. Ein weiteres Risiko liegt in der jederzeitigen Aufrechterhaltung der Liquidität. Hier sind wir zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren Hausbanken dieses Ziel erreichen.

Ein weiteres Risiko liegt darin, den Warenbestand im notwendigen Umfang abzubauen. Hieran arbeiten wir jedoch intensiv, auch durch Umlagerungen und Abverkaufsmaßnahmen. Wir sind guter Dinge, dass bereits im September hier erste positive Effekte sichtbar sind.

4.) Abschließende Beurteilung des Vorstandes

Der Vorstand beurteilt die Gesamtlage der Firma mam AG als schwierig, aber als lösbar. Die eingeleiteten Maßnahmen werden konsequent verfolgt und eventuell werden auch noch einige Standorte aufgegeben, die nicht rentabel sind. Aufgrund unseres starken Konzeptes haben wir durchaus Zukunftschancen und mit etwas mehr Erfolg pro Quadratmeter und steigenden Umsätzen kann die mam AG kurzfristig auch wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Dies ist unsere Zielsetzung.

 

Lutz Reinhardt

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der mam AG, Nagold, für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2007 bis 30. April 2008 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Baden-Baden, 15. August 2008

JU-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Huber, Wirtschaftsprüfer

Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer

Hinweis:

Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.