Grünes Energie Zentrum GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Valerie Christine Zylka seit 28.8.2024 | Geschäftsführer |
Ruvan Pilimatalauwe seit 5.1.2024 | Prokura |
Jördis Wehrstedt seit 25.11.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.90% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 92.20% | |
Medas Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 3.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MEDAS factoring GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der MEDAS factoring GmbHGrundlage Das Unternehmen erstellt für Ärzte und Ärztinnen aus ganz Deutschland deren Privatliquidationen, anhand der eingereichten Behandlungsdaten. Auch andere Teilnehmer des Gesundheitsmarktes wie Physiotherapeuten, Heilpraktiker oder Tierärzte greifen auf unsere Dienstleistung zurück. MEDAS prüft alle Behandlungsdaten auf Plausibilität und Konformität mit der jeweiligen Gebührenordnung, erstellt und versendet die Rechnungen, finanziert die Forderungen auf Wunsch vor, prüft die Zahlungseingänge, verbucht diese und übernimmt das außergerichtliche Mahnwesen. Alle Vorgänge dieser Dienstleistung sind transparent und jederzeit bis ins Detail nachvollziehbar. Wirtschaftsbericht: Geschäftsverlauf sowie Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen MEDAS betreute zum Stichtag 31.12.2023 insgesamt 1.475 (Vorjahr: 1.644) aktive Kunden. Im Berichtsjahr haben wir erneut 57 Neukunden im Vorfinanzierungsbereich generieren können. Wir haben im Berichtsjahr 2023 weitere Analysen durchgeführt und uns von kleineren unrentablen Kunden getrennt. Weiterhin sind einige Kunden vorzeitig in den Ruhestand gegangen, da sie sich an die neuen Marktgegebenheiten nicht anpassen können und wollen. Durch Einführung von unterschiedlichen Termin- und Buchungstools, hat sich im Praxisbetrieb eine bessere Koordinierung der Behandlungen etabliert. Weiterhin besteht in den Praxen ein erhöhtes Problem des Personal-/ Fachkräftemangels. Auch hier bemerken wir die starke Nachfrage nach einer Vermittlung von Mitarbeiter*innen, da Altkräfte vermehrt in den Ruhestand wechseln und neue Mitarbeiter nicht mehr bereit sind, im gleichen Maße, den besonderen Ansprüchen der Patienten gerecht zu werden (Teilzeitarbeit). Junge Angestellte orientierten sich beruflich um, da die Ansprüche der Patienten ebenfalls stark zugenommen haben. MEDAS kann dadurch in alle Richtungen profitieren, zum einem, die regelmäßigen Stellengesuche, zum anderen, die Praxen, die aufgrund mangelhaften Personals, die Unterstützung bei der Abrechnungsdienstleistung benötigen. Aufgrund der angespannten Situation gehen Ärzte vorzeitig in Ruhestand oder verkaufen ihre Praxis an sogenannte MVZ-Ketten. Es wurden im Berichtsjahr 1,05 Millionen (Vorjahr: 1,02 Millionen) Rechnungen verarbeitet mit einem Abrechnungsvolumen von ca. € 253 Millionen (Vorjahr: € 238 Millionen). Der Rechnungsschnitt konnte wieder von € 234 auf € 241 gesteigert werden. Das liegt immer noch an gewisse Nachholeffekte aufgrund von nicht stattfindenden Untersuchungen aus der Coronazeit. Das Gesundheitswesen in Deutschland ist nach wie vor ein kontinuierlich wachsender Markt, der allerdings immer wieder durch politische Eingriffe reglementiert wird. Dies ist abhängig von den jeweiligen Koalitionspartnern und deren Priorisierung. Aktuell sehen wir auch weiterhin keine Anhaltspunkte bezüglicher Veränderungen, die sich auf unser Geschäftsmodell relevant auswirken könnten. Bundesgesundheitsminister Lauterbach will den Kauf von Arztpraxen durch Finanzinvestoren künftig verhindern. Es wird schon länger beklagt, dass Arztpraxen zunehmend von profitorientierten Unternehmen übernommen werden und somit immer mehr Sitze niedergelassener Ärzte im MVZ gebündelt werden. Der Gesetzesentwurf steht bis zum heutigen Tage aus. Eine Novelle der Gebührenordnung für Ärzte ist seit vielen Jahren im Gespräch. Doch bis zuletzt haben sich die Bestrebungen zu einer möglichen Aktualisierung der GOÄ terminlich nicht konkretisiert. Offizielle Statistiken oder Werte, die eine objektive Einschätzung der Marktposition und einen Vergleich von MEDAS mit dem Wettbewerb zulassen würden, existieren nicht bzw. sind uns nicht bekannt. Viele der im Bundesgebiet registrierten privatärztlichen Verrechnungsstellen / Dienstleister sind nur Kleinstunternehmen mit wenigen Mitarbeitern. Oft handelt es sich sogar nur um Einzelpersonen. Weiterhin sind Mitbewerber mit Dumping-Angeboten am Markt sehr aktiv vertreten. Durch unsere hervorragenden Kundenkontakte, einer individuell angewandten Preispolitik und durch die bekannt hohe Dienstleistungsqualität von Medas, können wir jedoch nach wie vor unser Tarifniveau halten und gleichzeitig eine zufriedenstellende Anzahl von Neuzugängen vorweisen. Die Prognose zur Umsatzerwartung von T€ 7.700 konnte in diesem Berichtsjahr erneut erfüllt werden (Abweichung i.H.v. +5,2%). Aufgrund weiterer personeller Engpässe werden die Nachfragen im Bereich der Beratung und Unterstützungsleistung in den Praxen weiter ansteigen. Die Qualität der Abrechnungen wird stetig kontrolliert, um dem hohen Anspruch an uns selbst und unseren Kunden gerecht zu werden. Wir konnten beginnend mit Januar 2023 durchweg ein gesundes Wachstum verzeichnen und die monatlichen Vorjahresumsätze übertreffen. Das hat sich positiv auf die Provisions- und Zinserträge mit einer Steigerung von 8,8% ausgewirkt. Der Zinsertrag aus unechtem Factoring konnte allein um 13% gesteigert werden, da sich aufgrund des geänderten Zinsniveaus, die Kundschaft mehr Flexibilität wünscht. Ertragslage Die Prognose für das Jahr 2023 konnte im Berichtsjahr weit übertroffen werden. Im Jahr 2023 stiegen die Provisionserträge von T€ 7.492 um T€ 610 auf T€ 8.102. Die Planung ging von einer Steigerung der Provisionserträge auf T€ 7.700 aus. Die Erträge aus genehmigungspflichtigen Factoring Leistungen sind unter den Zinserträgen ausgewiesen und beliefen sich im Jahr 2023 auf rd. T€ 1.424 gegenüber T€ 1.260 im Vorjahr und liegt prozentual mit rd. 13% über dem Anstieg der Provisionserträge mit 8 %. Nachdem sich die EZB bereits in 2022 durchgerungen hat, die Zinsen anzuheben, konnten wir feststellen, dass die Nachfrage nach unechtem Factoring steigt. Wir haben Ende 2023 diesbezüglich das Produkt nochmal in einem separaten Anschreiben an unsere Kunden beworben. Die Steigerung der Erlöse im unechten Factoring lässt sich daher auf höhere Abrechnungsvoluminas zurückführen. Der momentane Anteil unserer Kunden, die das unechte Factoring in Anspruch nehmen, beträgt wie bereits im Vorjahr, stabil 43%. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen rd. T€ 79 (Vorjahr T€ 95) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Verrechnung von sonstigen Sachbezügen für KFZ in Höhe von rd. T€ 51 sowie Erträge aus Untervermietungen in Höhe von rd. T€ 15. Den Erträgen stehen Zinsaufwendungen aus der Finanzierung der Factoring Leistungen in Höhe von T€ 59 (Vorjahr T€ 40) sowie Provisionsaufwendungen in Höhe von T€ 730 (Vorjahr T€ 731) gegenüber. Die Personalaufwendungen belaufen sich auf T€ 3.816 und sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 258 gestiegen. Diese gegenüber den Provisionserträgen unterproportionale Erhöhung um 7,24 % gegenüber dem Vorjahr betrifft zum einen Auszahlungen von Inflationsprämien und zum anderen höhere Prämien und Tantiemen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich von T€ 1.836 um T€ 360 auf T€ 2.196 erhöht. Der Grund für die gegenüber den Provisionserträgen überproportionale Erhöhung um knapp 20 % liegt im Wesentlichen an den gestiegenen Kosten im Zusammenhang mit der Digitalisierung bzw. von ERP-Aufwendungen in Höhe von T€ 218. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen belasten das Ergebnis mit T€ 105 gegenüber T€ 84 im Vorjahr mehr. Dies ist vor allem auf höhere Investitionen im Bereich der EDV sowie Betriebsausstattung sowie bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern analog zur steuerlichen Regelung begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 43 (Vorjahr T€ 4) resultieren im Wesentlichen von den Anlagenabgängen und den Betriebsveranstaltungen. Gegenüber dem Vorjahr wurde ein um T€ 948 höheres Periodenergebnis in Höhe von T€ 2.688 erzielt, welches aufgrund des Gewinnabführungsvertrag vom 03.01.2023 mit der Medas Beteiligungs GmbH komplett an diese abzuführen ist. Damit verbleibt es beim Bilanzgewinn in Höhe von T€ 4.146, der aus vororganschaftlicher Zeit resultiert. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 18.495 (Vorjahr T€ 16.153) und erhöht sich gegenüber dem Vorjahr somit um T€ 2.343. Die Vermögenslage setzt sich im Wesentlichen aus den Forderungen gegenüber Kunden, den Forderungen gegenüber Kreditinstituten und aus Darlehen an Gesellschafterin zusammen. Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 6.143 machen insgesamt 33,21% an der Bilanzsumme aus und verringerten sich geringfügig um T€ 17 gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von T€ 8.260 an der Bilanzsumme ist im Berichtsjahr von 50,83% um 6,17%-Punkte auf 44,66% gesunken. Absolut betrachtet gab es einen leichten Anstieg der Forderungen gegenüber Kunden um T€ 49. Die Darlehen an die Gesellschafterin machen insgesamt 20,13% an der Bilanzsumme aus. Die Erhöhung auf der Vermögensseite ist insbesondere auf die Ausreichung eines weiteren Darlehens an Gesellschafterin in Höhe von T€ 2.295 zurückzuführen. Das Anlagevermögen in Höhe von T€ 305 hat sich im Berichtsjahr um T€ 23 gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die Verminderung ist durch die Abschreibungen und das geringere Investitionsvolumen gegenüber dem Vorjahr im Vergleich zum Berichtsjahr zurückzuführen. Den leicht gestiegenen Forderungen gegenüber Kunden steht ein Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um T€ 659 auf T€ 10.108 (Vorjahr T€ 10.767) gegenüber. Sie haben mit T€ 10.108 einen Anteil von 54,65 % an der Bilanzsumme gegenüber 66,66 % im Vorjahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden handelt es sich zum überwiegenden Teil um Ansprüche der Kunden aus bei der Gesellschaft zum Bilanzstichtag bereits eingegangenen Abrechnungsentgelten, hinsichtlich derer am Bilanzstichtag der Zahlungsauftrag bereits erteilt war, die Auszahlung an die Kunden aber erst kurz nach dem Bilanzstichtag erfolgte. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr enorm erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Verbindlichkeit gegenüber der Medas Beteiligung GmbH aus dem erstmalig für 2023 anzuwendenden Gewinnabführungsvertrag mit T€ 2.688 zurückzuführen. Die Rückstellungen haben sich mit T€ 499 gegenüber dem Vorjahr (T€ 268) erhöht. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubs- und Überstundenrückstellungen, Prämienrückstellungen, Aufbewahrungsrückstellungen, Rückstellungen für Abschlusskosten (Erstellung und Prüfung), Rechts- und Beratungskosten sowie Rückstellungen für Tantiemen. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und beträgt T€ 4.246. Somit hat sich die Eigenkapitalquote von 26,29% in 2022 auf 22,96% im Berichtsjahr verringert. Finanzlage Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 2.303 (Vorjahr T€ 1.206) Die maßgebliche Basis bildet dabei das Jahresergebnis (T€ 2.688) erhöht um die Abschreibungen (T€ 106), die Zunahme der Rückstellungen (T€ 111),die Zunahme der Forderungen gegenüber Kunden und anderer Aktiva (T€ 88), die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (T€ 659), die Zunahme anderer Passiva (T€ 122) erhöht um den Verlust aus dem Abgang des Anlagevermögens (T€ 28). Aus der Investitionstätigkeit ergaben sich Mittelabflüsse in Höhe von insgesamt T€ 111 (Vorjahr T€ 39). Die Investitionen führten zu Mittelabflüssen in Höhe von T€ 111. Im Jahr 2023 betrug der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit T€ 2.295 (Vorjahr T€ 1.429). Danach ergibt sich zum Jahresende ein gegenüber dem Vorjahr um T€ 103 niedrigerer Finanzmittelbestand von T€ 5.607 (Vorjahr: T€ 5.710). Die nicht ausgeschöpfte Kreditlinie beträgt zum 31.12.2023 T€ 5.924 (Vorjahr T€ 3.760). Zur Besicherung der Kreditlinie in Höhe von T€ 5.500 hat die Gesellschafterin Medas Beteiligungsgesellschaft mbH eine Höchstbetragsbürgschaft ausgesprochen. Das Ziel der Gesellschaft, die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs, wurde erreicht. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Kundenbelange Die MEDAS kann seit vielen Jahren auf einen stabilen Kundenstamm zurückgreifen. Viele Kunden gehören mittlerweile seit Jahrzenten zur MEDAS-Familie. Viele unserer Mitarbeiter führen einen persönlichen und freundschaftlichen Kontakt zu den Praxen. Unsere Kunden schätzen die Flexibilität, wie MEDAS auf persönliche Kundenwünsche eingeht. Unsere Kunden, die bereits jetzt in den Ruhestand gehen, empfehlen uns gern an ihren Nachfolger weiter. Weiterhin vertiefen wir die persönliche Betreuung, indem wir die umsatzstarken Kunden in Praxen aufsuchen und deren besonderen Wünsche nach Entlastung aufnehmen. Umweltbelange Der Energiepreismarkt hat sich auch in 2023 nicht erholt. Die Bundesregierung hat mit der Energiepreisbremse versucht, dem ganzen etwas gegenzusteuern, teilweise aber erfolglos. Durch die Nutzung eines DMS-Tools werden die Mitarbeiter regelmäßig angehalten, nicht unnötigen Druck und damit höheren Papierverbrauch zu generieren. Eingehende E-Mails werden ebenfalls über das Archiv bearbeitet und nicht mehr ausgedruckt. Der Vermieter hat begonnen, die Beleuchtung in den Büroräumen ebenfalls auf LED umzurüsten. Im Jahr 2024 plant die MEDAS, ein ESG-Audit durchführen zu lassen. Nach der ERP-Umstellung wird MEDAS den Großteil des Papierverbrauchs für die sogenannten Kontrolldrucke nicht mehr benötigen. Arbeitnehmerbelange Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der MEDAS-Mitarbeiter liegt bei über 14 Jahren. Aufgrund des positiven Betriebsklimas innerhalb des Unternehmens und dem kurzen Draht zur Geschäftsleitung, wird im Unternehmen eine transparente und offene Kommunikation gelebt. Auch bei der MEDAS geht der demographische Wandel nicht spurlos vorüber. Wir konnten langjährige Mitarbeiter, die uns aufgrund ihres eintretenden Ruhestandes verlassen, im Bereich "Kundenberatung" im Ärzteservice durch neue Mitarbeiter kompensieren. Weiterhin finden für unsere Mitarbeiter regelmäßige Inhouse-Schulungen statt, die zum Großteil in Eigenregie der entsprechenden Fachgruppen organisiert werden. Für spezielle Fälle steht unsere GOÄ-Fachexpertin mit Rat und Tat zur Verfügung. Im Jahr 2023 war es uns möglich, eine Inflationsprämie von EUR 1.500 auszukehren. Das ist sehr positiv in der Belegschaft aufgenommen worden. Für den gemeinsamen Austausch sorgt bei MEDAS die jährliche Jahresfeier und unser Betriebsausflug. Diese gemeinschaftlichen Unternehmungen werden sehr gern angenommen. Gesellschaftliche Reputation MEDAS hat an einigen Messen und Kongressen teilgenommen, um die Bekanntheit auch über Bayern hinaus zu intensivieren. So konnten wir einen Teil unserer Neu-Kundschaft aus NRW von unserem Abrechnungsservice überzeugen. Die Firmenwebsite hat ein neues modernes Gesicht erhalten und wir haben einige Kampagnen über Linkedln durchgeführt. Weiterhin engagiert sich MEDAS sehr im sozialen Bereich und unterstützt insbesondere das Kinderhospiz im Allgäu mit Spenden. Prognosebericht Die Grundlage für die Geschäftsprognose 2024 basiert auf einer optimistischen Annahme für die künftige Entwicklung und ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Eine im Sommer 2023 durchgeführte Analyse ergab, dass sich ihre Erwartungen mit dem Aufbau eines Außenvertriebs nicht erfüllt haben. Wir haben somit die Entscheidung getroffen, die Abteilung des Außenvertriebs zum 31.03.2024 einzustellen. Die neue Website ist zum 09.02.2024 an den Start gegangen, mit dem Hauptaugenmerk, neue Leads zu generieren. MEDAS möchte zukünftig noch mehr Seminare und Webinare in ihrem Angebotsportfolio auf bestimmte Fachbereiche aufnehmen. Der FOKUS wird sein, spezielle Angebote für MVZ-Ketten zu platzieren und etablieren. Mit dem neuen ERP-Tool wird es möglich sein, Data-Analytics-Auswertungen den Kunden gegen ein zusätzliches Honorarentgelt anzubieten. Dies liegt gerade für große MVZ-Ketten in deren Fokusbereich. Weiterhin macht es uns zukünftig möglich, mit einem Basisangebot in den Markt zu gehen und hierüber ebenfalls neue Kundenströme zu akquirieren. Auch verhindert so ein Angebot das Abwandern von beratungsarmen Fachbereichen. In diesem Jahr gehen wir davon aus, das im kommenden Jahr mit einem positiven Umsatzzuwachs zu rechnen ist. Wir planen mit Provisionserträgen in Höhe von TEUR 9.400 im Vergleich zu TEUR 7.700 in 2023. Positiv ist zu erwähnen, dass aufgrund des leidenden Personalmangels in den Praxen, die Offenheit und Bereitschaft erkennbar ist, die Abrechnungen zukünftig über einen Abrechnungsdienstleister erstellen zu lassen. Weiterhin werden wir die Präsenz auf Messen und Kongressen steigern und uns dieses Jahr auf Fachbereiche wie z. Bsp. Dermatologie, Gynäkologie sowie Orthopädie/Unfallchirurgie fokussieren. Für die Zukunft sind wir optimistisch und erwarten für 2024 einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von ca.TEUR 2.500. Wie bereits in den vergangenen Jahren müssen wir aufgrund von rentenbedingten Austritten, speziell im Abrechnungsbereich, regelmäßig Mitarbeiter rekrutieren. Darüber hinaus bieten wir regelmäßige Schulungen hausintern für unsere Mitarbeiter an, um die hohe Qualität beizubehalten und den Erwartungen unserer Kunden weiterhin gerecht werden zu können. Durch die Einführung eines neuen ERP-Systems soll Wissen weiter verfestigt werden und die täglichen Arbeitsabläufe dadurch erleichtern. Risikobericht Das wesentliche Risiko bei MEDAS ist die Abwanderung von Kunden. Kündigungsgründe, der aktuelle Kundenbestand und der Zufluss von Neukunden werden laufend überwacht. Alle Sachbearbeiter im Ärzte-Service kennen die Einsendegewohnheiten ihrer Kunden genau und unterhalten in aller Regel gute Kontakte zu den Assistenzkräften in den Praxen. Abwanderungstendenzen werden so rechtzeitig erkannt und der Vertriebsleitung gemeldet. Mit einer Kündigungswelle, die sich deutlich auf den Umsatz des Unternehmens auswirken könnte, ist nicht zu rechnen. Ein Veritätsrisiko besteht für den Fall, dass Forderungen der Kunden, die zu Zahlungsvorgängen bei der Gesellschaft führen, nicht rechtmäßig bestehen. In diesem Fall käme es zu Auszahlungen im Rahmen des (unechten) Factorings, die ggf. bei Einrede der Patienten von den Kunden nicht zurückerstattet werden können. Das Veritätsrisiko wird als wesentlich eingestuft. Das Adressausfallrisiko - sowohl hinsichtlich der Forderungen gegenüber den Kunden als auch gegenüber den Patienten im Rahmen des unechten Factorings - wird von der MEDAS als gering eingestuft. Vereinzelt ist es allerdings möglich, dass einzelne Forderungen gegenüber Ärzten nicht beglichen werden. Sollte dieser Fall eintreten, so werden zuerst die erforderlichen Schritte im Rahmen des Mahnwesens der MEDAS eingeleitet. Bleiben diese erfolglos, so wird die Gesellschaft hinsichtlich der Eintreibung der Forderung anwaltlich unterstützt. Außerdem wird die Geschäftsbeziehung zu den entsprechenden Ärzten umgehend beendet. Hinsichtlich des Marktpreisrisikos unterscheidet MEDAS zwischen dem Ertragsrisiko, den Kurs- und Währungsrisiken und dem Zinsänderungsrisiko. Das Ertragsrisiko wird von der MEDAS als wesentlich angesehen, weil sich das Ertragspotenzial durch Verringerung der betreuten Kunden jederzeit vermindern kann. Als Reaktion auf dieses Risiko ist die MEDAS bemüht, durch ständigen und persönlichen Kontakt der Mitarbeiter zu ihren Kunden bzw. den Praxismitarbeitern der Kunden die Kundenbeziehungen laufend zu überwachen und damit mögliche Unzufriedenheit bei den Kunden frühzeitig zu erkennen. Der regulären Kundenfluktuation begegnet die Gesellschaft mit aktiven Vertriebsmaßnahmen zur Gewinnung von Neukunden. Kurs- und Währungsrisiken sind nicht wesentlich, da die Gesellschaft ausschließlich Geschäfte innerhalb Deutschlands tätigt. Zudem bestehen keine Fremdwährungskonten. Die von MEDAS angebotenen Dienstleistungen beziehen sich ausschließlich auf das deutsche Gebührenrecht. Ein Zinsänderungsrisiko entsteht für die Gesellschaft für den Fall, dass die mit den beteiligten Kreditinstituten vereinbarten Sollzinsen für die eingeräumten Kreditlinien, die im Rahmen der Vorfinanzierung von den Kunden vereinnahmten Habenzinsen übersteigen. Aufgrund des gegenwärtigen Verhältnisses der Soll- zu den Habenzinsen der Gesellschaft und vor dem Hintergrund der langfristigen Vereinbarung sowohl der Soll- als auch der Habenzinsen besteht das Zinsänderungsrisiko für den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft faktisch nicht. Trotz alledem müssen die steigenden Zinskonditionen am Markt weiter beobachtet und im Blick behalten werden. Das Liquiditätsrisiko wird von der Gesellschaft als gering eingestuft, da einerseits keine Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber Kunden aus einem Einlagengeschäft vorhanden sind und andererseits Kreditlinien durch die beteiligten Kreditinstitute eingeräumt werden, die die üblichen Sollsalden als Folge der Zahlungsvorgänge ausreichend abdecken. Risiken aus dem Geschäftsmodell bzw. operationelle Risiken stellen Risiken in betrieblichen Systemen oder Prozessen, insbesondere Personalrisiken, Reputationsrisiken, rechtliche Risiken und Betriebsrisiken dar. Durch Standardisierung von Verträgen, Umsetzung rechtlicher und gesetzlicher Neuerungen in die betrieblichen Abläufe, regelmäßigen Informationsaustausch sowie zeitnahes Reporting werden diese Risiken minimiert. Aufgrund zukünftig möglicher - teilweise auch bereits politisch Formulierter - gesetzlicher Änderungen im Bereich der Krankenversicherung ("Bürgerversicherung", Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung) besteht ein politisches Risiko, als Folge dessen sich Veränderungen ergeben können, die eine strategische Neuausrichtung erfordern. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig Gespräche zwischen der Geschäftsleitung und leitenden Mitarbeitern über die genannten Entwicklungen und mögliche Reaktionen hierauf geführt. Wie bereits vorab erwähnt, wird eine neue Gebührenordnung auch im Jahr 2024 keine Umsetzung finden, daher bleiben die Marktrisiken unverändert und sind bestens bekannt. Digitale Prozessoptimierungen werden sich vorteilhaft auswirken. Auswirkungen und Risiko des Ukraine-Krieges Das Geschäftsmodell der MEDAS wurde durch den Beginn des Ukraine-Krieges nicht beeinflusst. Unser Kundenstamm hat sich nicht auf die speziellen Bedürfnisse der russischen Patienten eingestellt. Somit sind Abhängigkeiten im Kundensegment nicht vorhanden. Risiken aus der starken Inflation/Energiepreise Aufgrund der weiter auf hohem Niveau gelegenen Energiepreise, welche zukünftig nicht mehr subventioniert werden und den immer noch erhöhten Preisen des täglichen Bedarfs, müssen die Lohnsteigerungen entsprechend angepasst werden. Zwar ist die Inflation rückläufig, macht sich allerdings noch nicht im Geldbeutel der Mitarbeiter bemerkbar. Eine Prüfung über die mögliche Ausschüttung der Inflationsprämie im Jahr 2024 an die Mitarbeiter kann zur wesentlichen Motivationssteigerung und Firmenbindung beitragen. Diese Erhöhungen werden zwangsläufig dazu führen, dass das Betriebsergebnis erneut negativ beeinflusst werden kann. Chancenbericht In 2023 wurden die mit dem Inhaber strategisch abgestimmten, sowie die bereits geplanten und begonnen Digitalisierungs-/Modernisierungsmaßnahmen intensiv und kontinuierlich implementiert und weiterentwickelt. Softwaretools, die sich bereits bei Portfoliopartnern bewährt haben, insbesondere solche zur digitalen Unternehmenssteuerung (z.B. Loyos, DATEV), wurden weiter integriert bzw. Erweiterungen/Ergänzungen neu aufgenommen. Mittels deren engen Verknüpfung können wir Unternehmensprozesse künftig fortlaufend optimieren und flexibel anpassen sowie eine umfangreiche Erweiterung des Dienstleistungsportfolios sicherstellen. Durch sehr flexible, individuelle Servicebausteine und weitere Produkte wie beispielsweise zur Praxissteuerung (z.B. Benchmarking) werden wir für Neu- und Bestandskunden, und insbesondere für Großkunden, maßgeschneiderte Angebote schaffen und die Ansprache neuer Zielgruppen sowie den Neukundengewinn, im und rund um das Gesundheitswesen ermöglichen. Wir können dadurch zeitnah auf veränderte Marktanforderungen reagieren, die Marktposition ausbauen und festigen sowie eine Abwanderung zu Billiganbietern vermeiden. ecoDMS hat als neues Dokumentenmanagementsystem die vorhandenen Altarchive abgelöst und wird künftig die Unternehmenskorrespondenz und Abrechnungsdokumente zentral bereitstellen. Darüber hinaus wird ecoDMS künftig auch die im neuen Medas-ERP (PARES) erzeugten Dokumente zentral mit aufnehmen. Der Zugriff auf Dokumente und deren Verwaltung inklusive der Löschregularien (DSGVO) wird dadurch wesentlich effizienter. Bereits entschieden hatte sich die Geschäftsleitung für das Outsourcing des Massendrucks. Mit dem neu ausgewählten, externen Druckdienstleister (DatenPartner) wurden hierfür alle technischen Voraussetzungen geschaffen. Der Druck- "Hochlauf" wird parallel zur Einführung des neuen ERP erfolgen. Wir gehen davon aus, dass das wesentliche Druckvolumen ab dem 2. Halbjahr 2024 über den externen Druckdienstleister realisiert wird. Dadurch kann künftig flexibel auf Veränderungen im Druckvolumen reagiert und alle technischen Möglichkeiten und Vorteile (z.B. Rabatte) genutzt werden. Zudem werden technische, örtliche und personelle Abhängigkeiten massiv reduziert. Mit der Einführung von Salesforce wurde die Gewinnung von Neukunden durch vertriebliche Aktivitäten und Transparenz, auch bei der Durchführung von Kampagnen, effizient unterstützt. Mittels einfach verfügbarer Informationen und neuer Optionen zur transparenten Kundenkommunikation kann die Neukundengewinnung und die bereits starke Kundenbindung weiter erhöht werden. Die Entscheidung auf eine hybride IT-Infrastruktur (Windows/LINUX) bei allen digitalen Prozessen zu setzen wird weiterverfolgt. Im Frontend ist Windows als Betriebssystem gesetzt. Mittels weiterer Integration von MS-Office-Produkten wird die Standardisierung weiter vorangetrieben und Abhängigkeiten von eigenentwickelten Produkten gelöst. Zusammen mit dem ausgewählten Partner (IT Works AG in München vormals LIS AG) erfolgte im April 2023 nach einer umfangreichen Vorbereitung und Evaluation, insbesondere für unsere eigene aktive Businessapplikation (MEDAS-ERP), der erfolgreiche Umzug ins Rechenzentrum. Dadurch können wir auch hier künftig rasch und sehr flexibel auf sich veränderte Anforderungen und Verfügbarkeiten in der IT-Infrastruktur reagieren, sowie die Umsetzung gesetzlicher Erfordernisse noch effizienter erfüllen. Nach der Entscheidung der Geschäftsleitung für die neue Abrechnungssoftware von PARES-IT, die die Geschäftsprozesse der Privatärztlichen Abrechnung bereits im Standard umfassend bietet, erfolgte die Customizing Phase und Umsetzung der individuellen Anforderungen inklusive der Anbindungen (Schnittstellen wie z.B. DATEV, ecoDMS). Mittels Migrations- und Staging-System wurde das neue ERP für den Livegang strukturiert vorbereitet. Parallel wurde das neue Kundenportal, dessen Rollout mit dem Livegang erfolgt, individuell auf die Anforderungen von Medas entwickelt. Bezüglich GOBD-Konformität und Dokumentation wurde und wird das Projekt durch die Firma Revidata begleitet. Die neue ERP-Lösung wird unsere komplexen Prozesse strukturiert aufnehmen und durch neue Bestandteile (Features) wie einer komplexen Rules-Engine, erweiterte Pricingmodelle und integriertem Kundenportal revolutionieren. Wir rechnen mit der kompletten Einführung in 2024. Die neue Finanzbuchhaltung (Produkt DATEV Anwalt Classic) wurde zeitgleich zur Entwicklung von PARES auf dessen Anwendung vorbereitet. Sie wird beide Systeme (altes und neues ERP) verbinden und die Altsysteme der Finanzbuchhaltung und Inkassosoftware kurz- bis mittelfristig ablösen, bestehende Begrenzungen und Abhängigkeiten der bisherigen Systeme auflösen und die Effizienz erheblich steigern. Durch die enge Vernetzung und die Fachunabhängigkeit kann flexibel auf Veränderungen und neue Chancen / Märkte reagiert werden. Mit dem Beschluss für eine komplette Neugestaltung des Webauftritts hat sich die Geschäftsleitung ebenfalls für den Wechsel der Werbeagentur und der Agentur für SEO/SEA entschieden. Mit der Bündelung der Kompetenz in einer neuen Agentur (Unibrand) die Beides vereint, können wir einen Ausbau unserer Onlinepräsenz erreichen. Eine stärkere Fokussierung auf Onlinepräsenz in all seinen Facetten durch professionelle Unterstützung wird unsere überregionale Bekanntheit und Neukundengewinnung steigern.
Im Mai 2024 Die Geschäftsführung BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023MEDAS factoring GmbHMünchen
Handelsrecht ANHANGA. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN Die MEDAS factoring GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 194163 eingetragen. Sie wird in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt und ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne von § 340 Abs. 4 HGB. Der Bilanzierung und Bewertung liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von großen Kapitalgesellschaften, insb. §§ 238- 289 HGB, sowie über die Rechnungslegung von Finanzdienstleistungsinstituten, insb. §§ 340a-340h HGB und die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (Kreditinstituts - Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) zu Grunde. 1. STAMMKAPITAL Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag € 100.000,00. 2. GLIEDERUNG Die Gliederung der Bilanz und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV). 3. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ( § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 251, §§ 252 bis 256a und § 340 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzdienstleistungsinstitute der §§ 268 bis 274 und §§ 340e bis 340h HGB erstellt. Dabei wurden unverändert zum Vorjahr die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: a) Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen an Kreditinstitute und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem am Abschlussstichtag gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. b) Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert oder mit dem ihnen am Abschlussstichtag gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren und latenten Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. In der Berichtsperiode besteht eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. € 20.669,41 (Vorjahr € 20.483,73). Einzelwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Hinsichtlich der in den Forderungen ausgewiesenen Factoringgebühren für Zinsanteile, die den Zinszeitraum 2024 betreffen wurde ein entsprechender passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. c) Anlagevermögen Die immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Wirtschaftsgütern bis zu fünfzehn Jahre. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei Sachanlagen zwei bis fünfzehn Jahre. Abnutzbare, bewegliche und selbständig nutzungsfähige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten im Wirtschaftsjahr 2023 € 800 nicht übersteigen, werden in analoger Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG im Berichtsjahr sofort abgeschrieben. d) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute, Kunden und sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden entsprechend dem Höchstwertprinzip angesetzt. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag. e) Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE
2. FORDERUNGEN AN KUNDEN
3. ANLAGENSPIEGEL Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang ersichtlich. 4. SACHANLAGEN Der unter der Position Sachanlagen ausgewiesene Betrag in Höhe von T€ 135 (Vorjahr T€ 191) wird von der Gesellschaft in vollem Umfang selbst genutzt. 5. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 3.750 (Vorjahr T€ 1.432), darin Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3.750 (Vorjahr T€ 1.432), sowie debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 3). Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Darlehen T€ 3.724 (T€ 1.429) sowie die zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen T€ 26 (T€ 3). 6. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN
7. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN
8. SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegen- über Nichtkunden aus Lieferungen und Leistungen T€ 169 (Vorjahr T€ 58), Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Medas Beteiligungs GbmH aus der Gewinnabführung T€ 2.688 (Vorjahr T€ 0), Umsatzsteuerverbindlichkeiten T€ 133 (Vorjahr T€ 113), und Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern T€ 38 (Vorjahr T€ 34). 9. STEUERRÜCKSTELLUNGEN Aufgrund der seit dem 1. Januar 2023 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin Medas Beteiligungs GmbH, München, erfolgt die Veranlagung auf Ebene der Gesellschafterin. 10. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN Die anderen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (T€ 389, Vorjahr T€ 188), Aufbewahrungsrückstellungen (T€ 42, Vorjahr T€ 42), Rückstellung für Rechts- und Beratungskosten (T€ 20, Vorjahr T€ 0) sowie Rückstellungen für Abschlusskosten (Erstellung und Prüfung) (T€ 36, Vorjahr T€ 35). C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. ZINSERTRÄGE Die Zinserträge in Höhe von T€ 1.454 (Vj. T€ 1.265) beziehen sich ausschließlich auf Deutschland und beinhalten im Wesentlichen die Zinsen aus dem Factoringgeschäft. Sie beinhalten des Weiteren Zinserträge aus verbundenen Unternehmen von T€ 23, die aus der Darlehensgewährung an den Gesellschafter resultieren. 2. PROVISIONSERTRÄGE Die Provisionserträge in Höhe von T€ 8.102 (Vj. T€ 7.492) betreffen ausschließlich Deutschland. 3. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen ausschließlich Deutschland und setzen sich wie folgt zusammen:
4. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen den Restbuchwert aus Abgängen des Sachanlagevermögens (T€ 28; Vj. T€ 1) sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit sozialen Leistungen (T€ 14; Vj. T€ 0) D. SONSTIGE ANGABEN 1. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Es bestehen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingsverträgen in Höhe von insgesamt T€ 577 mit einer Restlaufzeit zwischen 3 und 24 Monaten. Des Weiteren hat die Gesellschaft eine Höchstbetragsbürgschaft von 10 Mio.€ zur Besicherung des Tilgungskredites der Gesellschafterin Medas Beteiligungsgesellschaft mbH, München, ausgesprochen. 2. BEZÜGE AKTUELLER UND FRÜHERER MITGLIEDER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe. 3. VORNAME, NACHNAME UND STELLUNG ALLER MITGLIEDER DES GESCHÄFTSFÜHRERORGANS UND DES AUFSICHTSRATS Zum Geschäftsführer sind bestellt:
4. ABSCHLUSSPRÜFERHONORAR NACH § 285 NR. 17 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf T€ 18 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 5. ANZAHL DER ARBEITNEHMER
6. EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAG Wir ordnen den Kriegsausbruch in der Ukraine am 24.02.2022 als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres i. S. v. § 285 Nr. 33 HGB ein, der Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft haben kann. Hinsichtlich weiterer Einzelheiten zu Art der Vorgänge und ihrer möglichen finanziellen Auswirkungen verweisen wir auf die entsprechenden Darstellungen im Lagebericht. 7. ERGEBNISVERWENDUNG Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 03.01.2023 wird der Jahresüberschuss i.H.v. € 2.688.284,52 an die Medas Beteiligung GmbH abgeführt. E. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
München, den 29.05.2024 Jördis Wehrstedt Peter Siegfried Wieland Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MEDAS factoring GmbHPrüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der MEDAS factoring GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der MEDAS factoring GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, 29. Mai 2024 Reiss, Wirtschaftsprüferin Angaben zur Feststellung und zur Ergebnisverwendung: Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 09. Juli 2024 festgestellt. Sie hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 0,00 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 4.146.257,62 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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