Projekt BDT 17 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eric Lutz Erbeck seit 30.7.2025 | Prokura |
Nils Zettelmeyer seit 13.6.2024 | Prokura |
Sebastian Fischer seit 13.6.2024 | Prokura |
Steffen Leckert seit 13.7.2022 | Prokura |
Nico Schmidt-Weidemann seit 14.5.2019 | Prokura |
Daniel Garlipp seit 3.7.2018 | Geschäftsführer |
| Geschäftsführer | |
Jörg-Michael Paul Alfons Moritz seit 21.1.2002 | Geschäftsführer |
Mark Gerhard Alexander Miller seit 21.1.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.41% | |
| 32.21% | |
| 19.45% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Carlsquare GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Carlsquare ist eine partnergeführte Corporate-Finance-Beratung, die Unternehmen und ihre Gesellschafter bei der Umsetzung strategischer Ziele begleitet. Dazu zählen inhabergeführte Mittelständler und Marktführer, stark wachsende Startups mit disruptiven Technologien und Geschäftsmodellen, aber auch Venture-Capital-/ Private-Equity-Investoren, Family Offices und Konzerne, die mit Unternehmern Wachstum gestalten und Wertsteigerung erzielen wollen. Carlsquare bietet eine integrierte cross-border M&A Beratung für mittelgroße Transaktionen und ist mit 53 Beratern in Hamburg, Berlin und München sowie 52 Beratern bei Tochtergesellschaften in Frankfurt am Main, Kopenhagen, London, Paris, San Francisco, Stockholm und Warschau vertreten. Durch die internationale Partnerschaft mit Globalscope verfügt Carlsquare über 55 Partnerfirmen in 49 Ländern mit über 600 Profess ionals weltweit. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung hat zum Jahresende 2023 merklich nachgelassen und das Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal um 0,4 % gegenüber dem Vorquartal zurückgegangen. Aufgrund der hohen Inflation kam es zu Kaufkraftverlusten und Konsumzurückhaltung, was zu einem spürbaren Rückgang des privaten Verbrauchs führte. Die Ausrüstungs- und Bauinvestitionen litten unter steigenden Zinsen und den immer noch bestehenden Lieferengpässen. Die Industrieproduktion hat zu Jahresbeginn stark expandiert und somit die Verluste im Dezember wieder ausgeglichen. Zusammen mit den steigenden Auftragseingängen im Januar ergibt sich ein Konjunkturbild, das lediglich eine milde Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität über das Winterhalbjahr nahelegt. Vor diesem Hintergrund geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seiner März-Prognose davon aus, dass der kurzfristige Ausblick auf die deutsche Wirtschaft sich aufgrund einer vorerst stabilisierten Energieversorgungslage und gesunkener Großhandelspreise leicht aufgehellt hat. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Auch für 2024 hat die Bundes regierung ihre Konjunkturprognose deutlich nach unten korrigiert: Sie geht nun von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent in diesem Jahr aus. Die Inflation dürfte im Jahresverlauf rückläufig sein, Der Sachverständigenrat erwartet eine Inflationsrate von 2,7 %. 2.2. Informationen zur Marktsituation 2023 war von zahlreichen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen geprägt. Dies hat sich auch auf die Anzahl von Fusionen und Übernahmen weltweit ausgewirkt. Die Anzahl sowohl der globalen M&A-Deals als auch der Transaktionen in Deutschland liegt im Jahr 2023 unter den in 2022 realisierten Transaktionen. Angesichts der weiter eingetrübten Wirtschaftsaussichten ist davon auszugehen, dass der M&A-Markt auch 2024 belastet sein wird. Wir gehen dennoch davon aus, dass 2024 ein ähnliches Jahr für Fusionen und Übernahmen darstellen dürfte, wobei sich weitere Hoffnungen auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus gründen. Neben der allgemeinen Entwicklung des M&A- Marktes ist es für Carlsquare relevant, dass der Fokus weiterhin auf Industriesegmenten liegt, die in ihrer Bedeutung wachsen. Hierzu gehören insbesondere die Bereiche Software, Internet & Consumer Goods, Life Sciences, Business Services, Industrials, Infrastruktur, Energie und Telekommunikation. 2.3. Geschäftsverlauf Wesentliche Leistungsindikatoren (KPIs) zur Steuerung des Geschäfts sind die Umsatzentwicklung - bestehend aus Retainern und Success Fees. Mit knapp 34 abgeschlossenen Sell-Side und Buy-Side Trans aktionen im Ges chäfts jahr 2023 ist Carlsquare eines der erfolgreichsten mid-market M&A-Beratungshäuser in Deutschland. Die Umsatzerlöse der Carlsquare GmbH sind im Zuge der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Mio. € (-20,6%) auf 21,2 Mio. € gesunken. Im Prognosebericht des Vorjahres waren wir von einem Umsatzvolumen und Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 ausgegangen. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1. Ertragslage Die Ertragslage ist maßgeblich durch gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Mio. € (-20,6%) auf 21,3 Mio. € gesunkene Umsatzerlöse geprägt. Der Umsatzrückgang ist insbesondere bedingt durch den Rückgang abgeschlossener Transaktionen. Basis für unsere hochwertigen Beratungsleistungen sind bestens ausgebildete und qualifizierte Berater. Wir haben unseren Personalbestand um durchschnittlich 13 (24%) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 69 erhöht. Der Personalaufwand insgesamt verminderte sich um 2,0 Mio. € (-14,1%), wobei sich die erfolgsabhängigen Vergütungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Mio. € (-70,0%) auf 1,9 Mio. € vermindert haben, wogegen sich die laufenden Vergütungen vor allem aufgrund des höheren Personalbestands und von Gehaltssteigerungen um 2,6 Mio. € auf 10,3 Mio. € (+34,7%) erhöht haben. 3.2. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 stets gewährleistet. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital abgedeckt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Ebenso bestehen, wie im Vorjahr, keine wesentlichen außerbilanziellen Verpflichtungen. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum Ende des Geschäftsjahres in der Gesellschaft um 4,4 Mio. € auf 26,3 Mio. € erhöht. Das Vermögen der Gesellschaft besteht zu 57% (Vorjahr 91%) aus kurzfristigen Werten. Der wesentlicher Zugang in den Finanzanlagen betrifft den Erwerb bzw. die Einlage von Anteilen an einer US-Beratungsgesellschaft. Die Beteiligung - vormals Capital Clarity und jetzt umbenannt in Carlsquare USA - ist fokussiert auf Software Transaktionen und wird Carlsquares globale Reichweite signifikant stärken. Diese strategische Transaktion soll den Nukleus bieten für weiteres Wachstum in Nordamerika. Neben dem wesentlichen Standort in San Francisco, USA ist inzwischen auch eine Niederlassung in Vancouver, Kanada, eröffnet worden. Als weiterer Standort wurde eine Tochtergesellschaft in Warschau, Polen, eröffnet. Dieser Standort ist insbesondere im Hinblick auf die starke IT-Landschaft für unseren Sektor IT Services sehr relevant. Die Forderungen aus Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Mio. € auf 5,7 Mio. € vermindert, was auf die allgemeine Umsatzentwicklung zurückzuführen ist. Die Liquidität in Form von Bankguthaben reduzierte sich um 5,2 Mio. € auf 5,1 Mio. € und ist unverändert sehr gut zum Jahresende. Die Passivseite der Bilanz besteht zu 37,3% (Vorjahr 29,1%) aus Eigenkapital, zu 53,7% (59,9%) aus Rückstellungen und zu 9,0% (11,0%) aus Verbindlichkeiten. 4. Prognosebericht Carlsquare erwartet allgemein für 2024 M&A-Aktivitäten leicht über dem Vorjahresniveau. Es besteht weiterhin ein großes Interesse, sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite im Marktsegment der mittelständischen Unternehmen. Besonders in der Sektor-Expertise von Carlsquare, zu denen unter anderem die Branchen Software, Internet & Consumer Goods, Life Sciences, Business Services, Industrials, Infrastruktur, Energie und Telekommunikation zählen, können neue Beratungsverträge abgeschlossen werden sowohl als auch Folgemandate angenommen werden. Auf Basis der Ende Mai 2024 realisierten Umsätze und dem vorhandenen Auftragsbestand gehen wir - unter Berücksichtigung weitere Auftragseingänge für 2024 - von einem Umsatzvolumen und einem Ergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres aus. 5. Risiko- und Chancenbericht Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Krieges und einer insgesamt veränderten geopolitischen Lage verweisen wir auf die damit einhergehenden Unsicherheiten. Diese bergen trotz aller Hoffnungen auf eine baldige Normalisierung der Verhältnisse unverändert erhebliche, gesamtwirtschaftliche Gefährdungspotenziale. Wir gehen nach dem derzeitigen Stand jedoch davon aus, dass sich daraus keine negativen Auswirkungen auf unsere geschäftliche Entwicklung in 2024 ergeben. Da das Kunden- und Beratungsportfolio von Carlsquare es erlaubt, die Beratungsleistungen weitgehend remote zu erbringen und aufgrund reger Aktivitäten im M&A-Bereich erwarten wir, das Geschäftsjahr 2024 ohne nennenswerte Beeinträchtigungen abschließen zu können. Honorarausfällen beugen wir dadurch vor, dass laufende Beratungsleistungen monatlich abgerechnet werden und einem Debitorenmanagement nachgehalten werden. Zudem sind wir ohnehin auf Unternehmen fokussiert, die eine hohe Ertragskraft aufweisen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Rechts- und Haftungsrisiken sind uns aus unserer Tätigkeit nicht bekannt und es gab auch in der Vergangenheit keine Fälle. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unsere Leistungen sind bestens qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diesbezüglich erkennen wir eine leichte Entspannung im Markt, da insbesondere internationale Häuser zum Teil Personal abgebaut haben. Carlsquare möchte die Zeit nutzen, um gezielt weiter Personal aufzubauen.
Hamburg, den 7. November 2024 gez. Michael Moritz gez. Mark Miller gez. Hans Caspar Schenk Graf von Stauffenberg gez. Daniel Garlipp BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regeln des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB ist weitgehend Gebrauch gemacht worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge von Anlagegütern mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 800,00 € werden als geringwertige Anlagegüter im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen zwischen drei und fünf Jahren, sowie bei Sachanlagen zwischen drei und 15 Jahren. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu Anschaffungskosten Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden niedrigere Werte angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit unverzinsliche langfristige Forderungen vorliegen, werden diese zum Barwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Fremdwährungskonten wurden zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für einen bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Das Anlagevermögen ist im Brutto-Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.855.064,85 € (Vorjahr: 1.855.064,85 €) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter Berücksichtigung korrespondierender Rückstellungen wurde eine Abzinsung der unverzinslichen Forderungen in Höhe von 51.451,10 € (Vorjahr: 63.539,24 €) berücksichtigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von 2.152.173,76 € (Vorjahr: 346,12 €) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von 600.000,00 € (Vorjahr: 1.123.774,73 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und entfallen, wie im Vorjahr, vollumfänglich auf sonstige Forderungen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Mietkautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von 61.374,27 € (Vorjahr: 68.304,27 €). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf 7.161,39 € (Vorjahr: 2.225,05€). Sie werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 346,12 € (Vorjahr: 346,12 €) und unter den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 6.815,27 (Vorjahr: 1.878,93 €) ausgewiesen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von 50.693,00 € (Vorjahr: 46.957,00 €) entspricht dem Stammkapital der Gesellschaft. Es ist in voller Höhe eingezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt 4.122.576,87 € (Vorjahr: 1.688.623,37 €). Gewinnvortrag Der Jahresüberschuss des Vorjahres von 4.645.734,26 € wurde auf neue Rechnung vorgetragen und nicht ausgeschüttet im Berichtsjahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich und enthalten mit 8.664.289,00 € (Vorjahr: 6.675.818,00 €) erfolgsabhängige Vergütungen. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.132.230,31 € (Vorjahr: 14.494,40 €). Davon werden 1.110.395,00 € (Vorjahr: 0,00 €) unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. 21.835,31 € (Vorjahr: 14.494,40 €) werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 34.061,74 € (Vorjahr: 16.441,82 €). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 26.005,64 € (Vorjahr: 8.914,10 €) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 748,50 € (Vorjahr: 24.633,91 €) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 7.634,43 € (Vorjahr: 16.950,83 €) enthalten. In den Aufwendungen sind 500.000 € Zuführung zu einer Rückstellung für Umsatzsteuer-Risiken enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Herr Michael Moritz, Managing Partner, Berlin Herr Mark Miller, Managing Partner, Hamburg Herr Hans Caspar Schenk Graf von Stauffenberg, Managing Partner, Gauting Herr Daniel Garlipp, Managing Partner, Jork Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 1.099.999,92 € gewährt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf 695T€ jährlich bei Vertragslaufzeiten bis zu zehn Jahren. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von 999.808,16 € auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 7. November 2024 gez. Michael Moritz gez. Mark Miller gez. Hans Caspar Schenk Graf von Stauffenberg gez. Daniel Garlipp sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkPRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Carlsquare GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carlsquare GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 27. Februar 2025 gez. Sabath Wirtschaftsprüfer gez. Janitschke, Wirtschaftsprüfer |
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