Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 733700
Eingetragen
11.5.2010
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Der Vertrieb, die Entwicklung, Produktion und Konfektion von Produkten auf dem Gebiet der Daten- und Telekommunikationsnetze, insbesondere von Kupfer- und Lichtwellenleiter-Kabeln und -Komponenten sowie die Erbringung von Dienstleistungen, Beratungsleistungen und Schulungen im Bereich von Kommunikationsnetzwerken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Vetter
seit 15.4.2025
Geschäftsführer
Sabrina De Caro
seit 15.4.2025
Prokura
Jörg Frei
seit 11.5.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
JF Holding AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
JF Holding AG
Switzerland
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Connect Com GmbH

Oberboihingen (vormals: Nürtingen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Geschäftsmodell der Connect Com GmbH umfasst die Entwicklung, die Herstellung, die Bevorratung, den Vertrieb sowie Dienstleistungen im Gebiet der Glasfaseranschlusstechnik für die Bereiche Gebäudeverkabelung, Breitband, Rechenzentrum, Industrie sowie Energie, Verkehr und Überwachung.

Die Connect Com GmbH wurde 2010 gegründet. Zu den wichtigsten Kunden gehören Kommunen, Telekommunikations- und Installationsunternehmen in Deutschland und im angrenzenden Ausland. Bereits seit 1993 entwickelt und fertigt die Connect Com Gruppe zukunftsfähige Glasfaserprodukte mit konsequentem Fokus auf die Erfüllung von individuellen Kundenbedürfnissen, ein Maximum an Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Service.

Die angebotenen Produkte reichen von PoP-Gebäuden, Verteilerschränken über Kabel und Kabelverzweiger, Multifunktionsgehäusen, Schächten und Verbindungsmuffen bis hin zu Hauseinführungen, Hausanschlussdosen und Patchkabeln. Die Connect Com GmbH tritt als Gesamtsystemhersteller inklusive Dienstleistungen vor Ort und den entsprechenden Logistikkonzepten am Markt auf.

2. Ziele und Strategien

Die Connect Com GmbH gehört heute zu den marktführenden Unternehmen in Deutschland und ist Innovationsgeber in der Branche. Das Ziel der Connect Com GmbH ist, den Wettbewerbsvorsprung weiter auszubauen und die Marktanteile in den Marktsegmenten Breitband, Mobile 5G, Smart City, Gebäudeverkabelung, Rechenzentrum, Industrie, Energie, Verkehr und Überwachung weiter zu erhöhen. Mit den lokalen Lagern und der hauseigenen Fertigung kann schnell und kostengünstig geliefert werden. Auch die fachkompetente Beratung, die kundenspezifischen Gesamtlösungen aus einer Hand und die Dienstleistung vor Ort heben sich vom Markt ab.

3. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für den Glasfaserausbau bzw. die Weiterentwicklung bestehender Produkte und Lösungen zur bestmöglichen Erfüllung der Kundenwünsche.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team von fünf hochqualifizierten Mitarbeitern in diesem Bereich. Im Jahr 2023 wurden zahlreiche neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt und ins Sortiment aufgenommen, die unseren Kunden einen echten Mehrwert liefern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Weltwirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs unserer Kunden sowie den Eintritt von neuen Marktbegleitern gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte und deren hohen Verfügbarkeit sowie ein hohes Maß an Qualität, Verlässlichkeit und Anpassungsfähigkeit.

Nichtsdestotrotz befindet sich die Branche weiter im Aufschwung, vor allem vor dem Hintergrund der Digitalisierung in allen Bereichen, des angekündigten Ausbaus des 5G-Netzes, erste Initiativen im Bereich Smart City und dem Breitband-Förderprogramm der Bundesregierung sowie durch die zunehmende Entwicklung und Wachstum im Bereich der Breitbandanschlüsse und Data Center.

Wir haben uns bei unseren wettbewerbsfähigen Preisen weiter verbessert. Dennoch ist zunehmend das Auftreten neuer Wettbewerber aus dem In- und Ausland spürbar, die sich nach und nach im Markt etablieren wollen. Dem gegenüber stehen allerdings unsere langjährige Erfahrung, unsere Kundennähe und unser Qualitätsanspruch unseren Kunden gegenüber, sodass wir dieser Situation vorbereitet entgegentreten können.

3. Geschäftsverlauf

Wir können wiederholt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Nach dem bereits großen Wachstum in den Vorjahren war das 2023 geprägt durch den Wegfall von einigen Großprojekten und steigendem Wettbewerbsdruck. Unsere internen Planungen und Erwartungen wurden unterschritten. Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2023 geringfügig von T€ 44.256 auf T€ 41.794 um ca. 5%. Der Bedarf an Breitbandanschlüssen ist ungemindert und wird sich auch über die kommenden Jahre fortsetzen.

Der Geschäftsverlauf 2023 ist geprägt durch einen geringfügigen Umsatzrückgang, gestiegenem Materialaufwand, leicht gesunkener Bruttomarge und höheren Zinskosten. Infolgedessen blicken wir auf ein erfolgreiches, aber durchzogenes Jahr 2023 zurück. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 3.428 (Vorjahr: T€ 5.744).

Auch im Geschäftsjahr 2023 verantwortete Jörg Frei als alleiniger Geschäftsführer das Unternehmen und ist die alleinige wirtschaftliche berechtigte Person aller Gesellschaftsanteile (100 %) der Connect Com GmbH. Die Geschäftsleitung wird durch drei Prokuristen, Falco Lehmann in der Funktion des Geschäftsleiters, Wolfgang Hertel in der Funktion des Personalleiters und Fabian Scherer, in der Funktion des Vertriebsleiters ergänzt.

4. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist geprägt von unserem operativen Geschäft und dem Aufbau von weiteren Strukturen in den Bereichen Organisation und Prozesse.

4.1. Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Umsätze aus Produkten für den Breitbandausbau dar. Diese stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den Bauvorhaben unserer Kunden sowie teilweise mit den Entwicklungen des Wechselkurs US-Dollar zu Euro. Während die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 um rd. 5% sank, stieg der Materialaufwand absolut im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um rd. 3 %, die Materialaufwandsquote erhöhte sich von rd. 63% auf rd. 69%. Dies ist im Wesentlichen auf die Veränderung im Bereich der Beschaffungspreise und auf den erhöhten Wettbewerbsdruck zurückzuführen.

Die Personalkosten sind insbesondere in Folge von Gehaltsanpassungen und Inflationsausgleichszahlungen um T€ 39 (+1%) auf insgesamt T€ 4.785 gestiegen. Unsere Beschäftigungslage ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Berichtszeitraums 82 Mitarbeiter/innen, dies entspricht einem Rückgang von rd. 1%.

Die totalen sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf T€ 3.283 (Vorjahr: T€ 3.061). Die Veränderungen sind im Wesentlichen auf die gestiegenen Kosten für die EDV-Infrastruktur sowie gestiegenen Repräsentationskosten zurückzuführen. Die Aufwendungen aus Kursdifferenzen sind gegenüber den Erträgen aus Kursdifferenzen leicht gesunken, saldiert ergibt sich ein Überhang der Erträge von T€ 21 (Vorjahr: T€ 10).

Das Finanzergebnis beläuft sich auf T€ -116 (Vorjahr: T€ -152). Die Veränderungen sind auf die Entwicklungen der variablen Verzinsung zurückzuführen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 3.428 (Vorjahr: T€ 5.744) und unterstreicht ein zufriedenstellendes Jahr.

4.2. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil und robust zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Jahr 2023 ergaben sich keine wesentlichen laufenden Forderungsausfälle mit Ausnahme eines Betrugsfalls durch einen potenziellen Kunden in Frankreich. Die internen Kontrollstrukturen wurden angepasst. Unsere Kapitalstruktur mit 48% Eigenkapital zu 52% Fremdkapital spiegelt den sehr soliden Eigenfinanzierungsgrad im Jahr 2023. Die erwirtschafteten Ergebnisse werden soweit erforderlich im Unternehmen belassen, wodurch auch im Jahr 2023 alle fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten planmäßig zurückgeführt werden konnten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rd. 13.7% (Vorjahr: 7,2%) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können und konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr rückläufig entwickelt, was sich im Bestand an liquiden Mitteln zeigt und der geleisteten Anzahlung für den Neubau geschuldet ist.

4.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist sehr solide und die zweckgebundene langfristige Fremdfinanzierung sind dank dem sehr guten Unternehmens-Rating und den sehr attraktiven Zukunftsaussichten mit Vorzugskonditionen abgeschlossen worden. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Die Veränderungen im Sachanlagevermögen von T€ 1.682 auf T€ 5.719 sind auf die geleisteten Anzahlungen für den Neubau in Oberboihingen zurückzuführen.

Die Senkung im Bereich des Vorratsvermögens von T€ 12.983 auf T€ 11.062 unterstreichen das angewandte Lager- und Risikomanagement. Zur Vorbeugung von Lieferengpässen werden Vorratsbestände gehalten, was der Sicherstellung der Lieferbereitschaft dient. Die Erhöhung der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um T€ 4.701 auf T€ 5.740 ist im Wesentlichen durch den stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 104 auf T€ 4.489 sowie dem Anstieg der Steuererstattungsansprüche von von T€ 205 auf T€ 1.225 bedingt. Die Liquidität ist von T€ 5.554 zum Stichtag auf T€ 2.334 vorwiegend bedingt durch die Anzahlungen für den Neubau gesunken.

Die Eigenkapitalquote liegt über dem Vorjahr (33%) bei rd. 48%. Die Abnahme der sonstigen Rückstellungen um T€ 207 ist im Wesentlichen durch den Verbrauch und die Auflösung von Rückstellungen für Nacharbeiten zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten liegen mit T€ 12.405 (Vorjahr: T€ 14.356) deutlich unter Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden dabei planmäßig zurückgeführt auf T€ 7.453 (Vorjahr: T€ 9.108), während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt auf T€ 3.394 (Vorjahr: T€ 1.808) erhöhten. Die übrigen Veränderungen sind im Wesentlichen auf den Verbundbereich zurückzuführen.

Das Geschäftsjahr schließt mit einer Bilanzsumme von T€ 24.760 (Vorjahr: T€ 24.928).

4.4. Investitionen

Die Abschreibungen sind zum Vorjahr rückläufig und die Investitionstätigkeit der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 insbesondere durch die Investitionen in die neu anzumietende Immobilie stark gestiegen. Ausgaben dafür sind mit T€ 4.308 in den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau ausgewiesen. Die neue Immobilie wurde im Frühjahr 2024 bezogen.

4.5. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr stabil ein. Diese unterstreicht das erfolgreiche Geschäftsjahr 2023, welches leicht unter unseren Erwartungen abgeschlossen wurde.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine moderate Umsatzsteigerung gegenüber 2023.

5. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir für diese Zwecke mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen (2023: 12%; 2022: 19%), den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen (2023: T€ 3.775; 2022: T€ 6.184).

Als nicht-finanzielle Leistungsfaktoren liegt unser großes Augenmerk auf ständigen Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter zur Förderung der Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit. Im Zuge dessen werden regelmäßig interne Schulungen zu Produkten, Abläufen und Prozessen abgehalten, sowie relevante externe Schulungen und Vorträge unterstützt und gefördert. Mitarbeiterbefragungen werden in regelmäßigen Intervallen durchgeführt. Wir erwarten aufgrund der Fortbildungsmaßnahmen auch in den Folgejahren eine hohe fachliche Qualifikation unserer Mitarbeiter und werden den Entwicklungen des Arbeitsmarkts positiv gegenübertreten.

III. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

1.1. Branchenspezifische Risiken

Die branchenspezifischen Risiken sind überschaubar. Durch den Aufschwung der Branche und die allgemein gute Auftragslage durch viele neue Projekte in Deutschland, sehen wir weiterhin viel Potenzial für Wachstum. Durch die Vergabe der neuen 5G-Standards werden ebenso neue Projekte geschaffen und es ist aktuell kein abruptes Ende in Sicht. Außerdem werden durch die Förderprogramme des Bundes auch im nächsten Jahr wieder viele Baumaßnamen unterstützt und damit wirtschaftlich sinnvoll, sodass davon die ganze Branche profitiert. Bedingt durch die Zinsanstiege und entsprechend hohe Fremdkapitalkosten sind Investoren getriebene Breitbandausbau-Projekte rückläufig.

Digitalpolitisches Kernziel der Bundesregierung ist es, gigabitfähige Internetverbindungen für alle Haushalte und Unternehmen in Deutschland zu schaffen. In Gebieten, in denen sich der Ausbau nicht rentiert und ein Marktversagen festgestellt wird, unterstützt die Bundesregierung mit einer Neuauflage der Breitbandförderung, dem sogenannten «Graue-Flecken-Förderprogramm».

Insgesamt stellt der Bund seit 2015 schon jetzt rund 17 Milliarden Euro für aktuelle Förderprojekte zur Verfügung. Künftig nimmt die Bundesregierung jährlich weitere rund 3 Milliarden Euro in die Hand, um 50 bis 70 Prozent der Kosten des Gigabitausbaus in Gebieten ohne privatwirtschaftliche Ausbauperspektiven sowie bis zu 100 Prozent der Ausgaben für externe Beratungs- und Planungsleistungen zu finanzieren. Die übrigen Kosten werden von den Bundesländern und Kommunen getragen. Anschlüsse, unabhängig davon, welche Endnutzer dahinterstehen, die nicht gigabitfähig versorgt sind, sind grundsätzlich förderfähig. Die Gigabitförderung 2.0 ist damit europaweit einzigartig.

Nichtsdestotrotz bleiben weiterhin nicht quantifizierbare Einflussfaktoren auf die gesamtwirtschaftlichen Risiken durch den anhaltenden Angriffskrieg in der Ukraine und der weiteren außenpolitische Konflikte bestehen. Dies könnte negative Folgen bezüglich weltweiten Lieferketten, Rohstoff- und Energiepreisen sowie auf die gesamte Weltwirtschaft und somit auch auf einzelne Investitionsprojekte haben. Die starke Inflation gepaart mit steigenden Zinsen führen eine Rezession herbei. Die konjunkturellen Aussichten in Deutschland trüben sich weiter ein. Im Januar hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,3 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Wir werden diese Entwicklung eng überwachen, um schnellstmöglich reagieren zu können.

1.2. Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der zunehmenden Unternehmen, die sich auf die Branche konzentrieren, den allgemeinen Preissteigerungen und den Strafzöllen auf Importe von Glasfaserkabeln aus China, auch im Jahr 2023 weiter zugenommen.

Da unsere neuen Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir weiterhin davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich stabil sind. Wir gehen weiterhin davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen und Infrastrukturanpassungen (im Wesentlichen Neubau bzw. Anmietung eines Bürogebäudes mit Produktions- und Lagerhalle, etc.) sind damit außerordentliche Zusatzinvestitionen in nicht unerheblicher Höhe verbunden. Auch diese Themen monitoren wir sehr eng und situativ reagieren zu können.

1.3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken bzw. bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir frühzeitig durch Sicherungsgeschäfte. Perspektivisch erwarten wir weiter rückläufige Währungsrisiken da die Beschaffung künftig mehr und mehr in Euro erfolgen wird. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

Sollten allerdings auch wir infolge der schleppenden Wirtschaftslage in Deutschland oder des andauernden Ukraine-Krieges Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell verspüren, reagieren wir situationsbedingt mit entsprechenden Maßnahmen, um negativen Effekten frühzeitig gegenzusteuern.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite konnten wir im Jahr 2023 wiederrum mehrere, neue Lieferanten für uns gewinnen, die es uns ermöglichen unseren höheren Bedarf abzudecken, unsere Abhängigkeit zu reduzieren und unsere Verhandlungsposition mit Lieferanten weiter zu stärken. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen sich befindenden, Prüflabor durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, kundenspezifischen Dienstleistungen und Lösungen sowie durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir vor allem in einem zunehmend schwierigeren Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unseren einzigartigen Wettbewerbsvorteilen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Hinsichtlich der weltwirtschaftlichen Konjunktur, der hohen Inflation, dem Zinsanstieg und der schleppenden Wirtschaftslage in Deutschland sowie nationalen Entwicklungen, wie verzögerte Investitionen der Landesregierungen in den Bereich schnelles Internet, da die Belastung der Landeshaushalte durch die Corona-Pandemie, den andauernden russischen Angriffskrieg, die daraus resultierende Energiekrise, den Klimawandel und die erforderliche Transformation teilweise eine neue Priorisierung der Ausgaben erfordert, bleibt aktuell abzuwarten, wie sich die Folgen entwickeln.

Wir gehen allerdings stetig von einem anhaltenden nicht quantifizierbaren Negativeinfluss auf die Gesamtwirtschaft aus. Vor dem Hintergrund unserer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir dennoch aktuell keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

IV. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise und -betreuung durch Verstärkung unseres Vertriebs und durch unsere Dienstleistungen forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Branche für die Lieferung des Materials für den Breitbandausbau und die von uns adressierten weiteren Marktsegmente bieten ein sehr großes Wachstumspotenzial.

Den Risiken von Lieferengpässen und Materialpreiserhöhungen begegnen wir durch vorrauschauende Lieferplanung, Lagerhaltung und Preisanpassungen. Vor diesem Hintergrund werden auch aktiv weitere Lieferanten aus verschiedensten Regionen evaluiert.

Das laufende Geschäftsjahr 2024 zeigt auf Basis aktuell vorliegender vorläufiger Auswertungen ein stabiles nicht sehr belebtes Geschäftsjahr, welches unserer Planung entspricht.

In unserer langfristigen Planung gehen wir weiterhin von einer jährlichen Steigerung des Umsatzes von ca. 3-7% über dem des Vorjahres aus. Angesicht der rückläufigen Konjunkturprognosen und des Krieges in der Ukraine scheint die Erreichung dieses Ziels für 2024 ambitioniert. Derzeit merken wir nur moderate Auswirkungen auf unser tägliches Geschäft, sind aber darauf vorbereitet, wenn etwas in diese Richtung passieren sollte.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Unsere Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Außenstände der Kundenforderungen werden permanent durch effizientes Mahnwesen überwacht, um bei Fristüberschreitung sofort reagieren zu können. Zudem erfolgt ein permanentes Monitoring des Zahlungsverhaltens unserer Kunden. Für Importgeschäfte aus dem Ausland werden mittels Devisentermingeschäften Währungs-Schwankungen abgesichert. Ergänzend werden zur Absicherung von Zinsentwicklungen bei langfristigen Bankdarlehen SWAP-Geschäfte eingesetzt.

Im Risikomanagement werden alle unternehmerischen Risiken analysiert, beurteilt und gesteuert, die aus dem Umfeld von Führung, Organisation, Markt, Umwelt, den Geschäftsprozessen, den Finanzen, Personalwesen, IT etc. entstehen können. Hauptfokus liegt auf der Erfüllung der Unternehmensstrategie.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Oberboihingen, 8. August 2024

Connect Com GmbH

Jörg Frei, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

Connect Com GmbH, Oberboihingen (vormals: Nürtingen)

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.229,00 8.855,00
10.229,00 8.855,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 145.221,96 166.983,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 114.703,55 152.646,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.140.177,00 1.285.204,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.308.184,69 68.683,61
5.708.287,20 1.673.518,39
Anlagevermögen 5.718.516,20 1.682.373,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 74.052,47 85.230,61
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 10.901.041,49 12.876.473,01
3. Geleistete Anzahlungen 86.627,51 21.428,59
11.061.721,47 12.983.132,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.489.066,46 4.385.221,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen - 0,00 4.334,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.251.100,82 311.904,88
5.740.167,28 4.701.460,14
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.233.675,79 5.553.985,33
Umlaufvermögen 19.035.564,54 23.238.577,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.979,00 7.123,00
Bilanzsumme 24.760.059,74 24.928.074,07

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 11.670.306,33 8.241.841,30
Eigenkapital 11.770.306,33 8.341.841,30
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.438.484,00
2. Sonstige Rückstellungen 584.410,00 791.507,00
Rückstellungen 584.410,00 2.229.991,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.452.857,10 9.107.714,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.393.943,09 1.808.528,58
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.256.933,55 2.725.222,05
4. Sonstige Verbindlichkeiten 301.154,67 714.168,88
- davon aus Steuern € 30.740,40 (Vorjahr: € 514.998,17 )
Verbindlichkeiten 12.404.888,41 14.355.633,77
D. Passive latente Steuern 455,00 608,00
Bilanzsumme 24.760.059,74 24.928.074,07

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Connect Com GmbH, Oberboihingen (vormals: Nürtingen)

2023 2022
1. Umsatzerlöse / Gesamtleistung 41.793.913,97 44.255.558,18
2. Gesamtleistung 41.793.913,97 44.255.558,18
3. Sonstige betriebliche Erträge 368.291,87 266.757,93
- davon aus Währungsumrechnung: € 44.186,34 (Vorjahr: € 142.040,94 )
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 27.622.583,37 - 26.381.489,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 1.092.745,60 - 28.715.328,97 - 1.508.964,76 - 27.890.454,20
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 3.959.313,34 - 3.963.459,43
a) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 825.927,59 - 782.405,33
- davon für Altersversorgung: -50.816,42 (Vorjahr: € -39.970,99) - 4.785.240,93 - 4.745.864,76
6. Abschreibungen - 346.456,74 - 502.186,91
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 3.282.840,72 - 3.060.671,36
- davon aus Währungsumrechnung: € - 22.728,00 (Vorjahr: € - 132.011,21 )
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 304.552,01 30.599,51
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 39.230,12 (Vorjahr: € 4.334,24 )
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 420.273,11 - 182.333,93
- davon an verbundene Unternehmen: € - 27.246,66 (Vorjahr: € -753,42 )
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1.482.659,35 - 2.423.093,40
- davon latente Steuern: € 153,00 (Vorjahr: € 147,00 )
11. Ergebnis nach Steuern 3.433.958,03 5.748.311,06
12. Sonstige Steuern - 5.493,00 - 3.826,00
13. Jahresüberschuss 3.428.465,03 5.744.485,06

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Connect Com GmbH

A. Allgemeine Angaben

Die Connect Com GmbH hat ihren Sitz seit 22.03.2024 in Oberboihingen (vormals: Nürtingen) und ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 733700 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Das Wahlrecht nach Art. 93 Abs. 2 S. 1 EGHGB wurde zugunsten einer rückwirkenden Anwendung von § 267 Abs. 1 und 2 HGB in der ab dem 17.04.2024 geltenden Fassung ausgeübt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertert. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet.

Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem Kurs im Zeitpunkt ihres Zugangs oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs, am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in Abschnitt E. dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022 > 1 Jahr 31.12.2023 > 1 Jahr 31.12.2022
T€ T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.489 4.385 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen - 0 4 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.251 312 25 25
5.740 4.701 25 25

3. Latente Steuern

Entwicklung der latenten Steuersalden

Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023
Stand 01.01. 608
Veränderung - 153
Stand 31.12. 455

4. Eigenkapital

In den zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von T€ 11.671 wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 8.242 einbezogen.

5. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Gewährleistungen, Verpflichtungen für Archiverung sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

6. Verbindlichkeiten

Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in Abschnitt F. dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 204 (Vorjahr: T€ 224) saldiert mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 31 (Vorjahr: T€ 6).

7. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet als Gesamtschuldner aus einer Mitverpflichtung zugunsten eines verbundenen Unternehmens für die Erfüllung der Verpflichtungen aus einem Darlehensvertrag.

Die Verpflichtung valutiert zum 31.12.2023 mit T€ 10.000. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Hauptschuldners ist aktuell nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen, weshalb eine Passivierung der Verpflichtung nicht erforderlich ist.

8. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen oder nach § 251 HGB zu erläutern sind, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens bedeutsam sind. Die Verpflichtungen resultieren im Einzelnen aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2023
T€
Verpflichtungen aus Miet-/Pacht- und Leasingverträgen 3.801
sonstige finanzielle Verpflichtungen 3.801
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 3.357

Die Angaben erfolgen für die Jahre 2024 bis 2026.

9. Derivative Finanzinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden

Sämtliche zum Bilanzstichtag bestehende derivate Finanzinstrumente stellen Bestandteile von Bewertungseinheiten im Sinne von § 254 HGB dar. Diese sind vorrangig in die Angabe gem. § 285 Nr. 23 HGB einzubeziehen.

10. Bewertungseinheiten

Zum Stichtag bestehen die folgenden Bewertungseinheiten:

Risiko Grundgeschäft Sicherungsinstrument Art der Bewertungseinheit prospektive Effektivität
Variable Art Art Betrag Art Betrag
Zins kontrahierte Zahlungsstrom variabel verzinstes Darlehen (3-Monats Euribor) T€ 100 Swap T€ 100 Micro Hedge Laufzeit- und Volumenkongruenz

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für das Berichtsjahr und das Vorjahr waren Pflichtangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung nicht. vorzunehmen.

E. Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.387,31 7.866,00 0,00 47.253,31
39.387,31 7.866,00 0,00 47.253,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 235.949,96 0,00 0,00 235.949,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 940.726,65 31.403,93 10.380,00 961.750,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.474.324,17 290.968,18 290.223,63 2.475.068,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 68.683,61 4.276.684,69 37.183,61 4.308.184,69
3.719.684,39 4.599.056,80 337.787,24 7.980.953,95
Insgesamt 3.759.071,70 4.606.922,80 337.787,24 8.028.207,26
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.532,31 6.492,00 0,00 37.024,31
30.532,31 6.492,00 0,00 37.024,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 68.966,00 21.762,00 0,00 90.728,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 788.080,03 62.652,00 3.685,00 847.047,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189.119,97 255.550,74 109.778,99 1.334.891,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.046.166,00 339.964,74 113.463,99 2.272.666,75
Insgesamt 2.076.698,31 346.456,74 113.463,99 2.309.691,06
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.229,00 8.855,00
10.229,00 8.855,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 145.221,96 166.983,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 114.703,55 152.646,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.140.177,00 1.285.204,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.308.184,69 68.683,61
5.708.287,20 1.673.518,39
Insgesamt 5.718.516,20 1.682.373,39

F. Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Bilanzwert Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
T€ T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.453 9.108 1.655 1.655 5.798 6.620
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.394 1.809 3.394 1.809 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.257 2.725 1.257 2.725 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 301 714 301 714 0 0
Gesamt 12.405 14.356 6.607 6.903 5.798 6.620
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 Art der Sicherheit
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 833 4.549 4.457 Grundpfandrechte, Forderungsabtretung
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0 ./.
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 ./.
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0 ./.
Gesamt 0 833 4.549 4.457

G. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 34 32
Angestellte 48 51
Arbeitnehmer 82 83

2. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Herr Dipl.-Ing. Jörg Frei, Ingenieur, Oberwil-Lieli (Schweiz)

3. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, 08.08.2024

Jörg Frei

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Connect Com GmbH, Oberboihingen (vormals: Nürtingen)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Connect Com GmbH, Oberboihingen (vormals: Nürtingen), - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Connect Com GmbH, Oberboihingen (vormals: Nürtingen) für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnisse entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses un des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundage für unsere Prüfungsurteile zum Jahrsabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresababschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umsätnden angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 08.08.2024

PKF WULF & PARTNER
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Christoph Kalmbach, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 3.428.465,03 wird mit dem Bilanzgewinn des Vorjahres nach den erforderlichen bilanziellen Konsequenzen zur Einziehung der Geschäftsanteile verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben zur Feststellung nach § 328 Abs. 1 HGB

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist von der Gesellschafterversammlung am 05.09.2024 festgestellt worden.

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