Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 1071
Vorher
Orthopädietechnik - Sanitätshaus Haas Verwaltungs GmbH
Eingetragen
13.4.1978
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenEinzelhandel mit sonstigen medizinischen und orthopädischen Artikeln
Gegenstand
Die Herstellung von orthopädischen Hilfsund Heilmitteln und deren Vertrieb sowie der Handel mit Gegenständen für den Ärzte- , Krankenhaus-, Orthopädie-, Rehabilitations- und allgemeinen Gesundheitsbedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Traub
seit 14.11.2024
Geschäftsführer
Oliver Traub
seit 14.11.2024
Geschäftsführer
Jochen Bratek
seit 12.4.2022
Prokura
Adriana Keul
seit 16.10.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
40.00%
30.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Venavital Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Haas GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 445.168,55 412.190,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.366,00 15.635,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 21.366,00 15.635,00
II. Sachanlagen 422.502,55 395.255,55
1. technische Anlagen und Maschinen 2.591,55 4.990,55
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.911,00 390.265,00
III. Finanzanlagen 1.300,00 1.300,00
1. Beteiligungen 600,00 600,00
2. Genossenschaftsanteile 700,00 700,00
B. Umlaufvermögen 4.170.480,15 4.778.310,44
I. Vorräte 1.381.746,88 1.449.630,52
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 76.550,00 76.550,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 153.069,59 310.985,77
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.152.127,29 1.062.094,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.782.383,73 3.317.454,53
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.664.201,29 3.208.710,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 89,25 89,25
3. sonstige Vermögensgegenstände 118.093,19 108.654,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.349,54 11.225,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.713,23 4.432,88
D. Aktive latente Steuern 15.602,70 17.156,44
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 424.470,53 0,00
Summe Aktiva 5.060.435,16 5.212.090,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 66.232,06
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 844.367,40 844.367,40
III. Verlustvortrag 804.135,34 -4.762,84
IV. Jahresfehlbetrag 490.702,59 808.898,18
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 424.470,53 0,00
B. Rückstellungen 195.246,89 193.875,90
1. sonstige Rückstellungen 195.246,89 193.875,90
C. Verbindlichkeiten 4.865.188,27 4.951.982,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.419.599,81 1.416.283,21
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.731,77 3.293,62
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 724.571,08 2.110.064,78
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.339.080,09 1.184.923,63
5. sonstige Verbindlichkeiten 378.205,52 237.417,11
davon aus Steuern 130.088,40 214.444,98
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.707,46 298,94
Summe Passiva 5.060.435,16 5.212.090,31

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Haas GmbH hat ihren Sitz in Würzburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtgericht Würzburg (Reg.Nr.: 1071 B).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden dabei folgende Werte festgelegt.

Geschäfts- und Firmenwert Kundenstamm Wertheim: 15 Jahre
Geschäfts- und Firmenwert Strätz: 5 Jahre
Geschäfts- und Firmenwert Schuhaus Geyer: 10 Jahre

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.947.041,89 (VJ.: EUR 3.396.769,56).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.918.146,38 (VJ.: EUR 1.555.212,79).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahren beträgt EUR 505.000,00 (VJ.: EUR 505.000,00).

Zum Bilanzstichtag besteht eine positive Fortführungsprognose, sodass weiterhin unter der Annahme der Unternehmensfortführung bilanziert wird, trotz der bilanziellen Überschuldung aufgrund eines nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in Höhe von 424.470,53 €. Die Gesellschafterin hat die Gesellschaft mit ausreichend Liquidität ausgestattet, sodass keine Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist. Darüber hinaus liegt eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung vor.

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen sowie Leasingverträgen in Höhe von insgesamt EUR 1.200.457,00.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 164 Mitarbeiter beschäftigt.

Am Abschlussstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

D. Ergänzende Angaben

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Schmitz Jan-Henrik Geschäftsführer einzeln

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 17. September 2024 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 genehmigt und festgestellt. Dem Geschäftsführer wird Entlastung erteilt.

 

Würzburg, 17.09.2024

Gez. Jan Henrik Schmitz

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 17.9.2024.

Nachrichten & Medien

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