Grundstücksgemeinschaft Hebbel Maybachstraße 31 eingetragene Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Hebbel seit 3.1.2022 | Prokura |
André Hebbel seit 3.1.2022 | Prokura |
Christopher Hebbel seit 3.1.2022 | Geschäftsführer |
Sandra Petra Hebbel-Marx seit 3.1.2022 | Prokura |
Jörg Hebbel seit 21.1.2014 | Geschäftsführer |
Michael Hebbel seit 23.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hebbel GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens / Geschäftsmodell Die Hebbel GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit über 140 Mitarbeitern und jahrzehntelanger Geschäftstätigkeit in den Branchen Straßengüterverkehr, Personenbeförderung und Touristik / Reisevermittlung. Unser Unternehmen mit Hauptsitz in Leverkusen betreibt eine Spedition und einen Omnibusbetrieb mit zusammen über 40 Fahrzeugen sowie eine Reisebürokette mit 11 Filialen. Im Güternah- und Güterfernverkehr haben wir uns im Geschäftsbereich Spedition auf den Transport vorwiegend von Stahl und Stahlprodukten innerhalb Deutschlands und dem benachbarten Ausland spezialisiert. Unsere Kundschaft umfasst in diesem Geschäftsbereich Stahlproduzenten und Unternehmen aus dem stahlverarbeitenden Gewerbe. Im Geschäftsbereich Busreisen ist unser Unternehmen im europaweiten Reiseverkehr sowie im regionalen Auftrags-Linienverkehr tätig. Im Auftrags-Linienverkehr verbindet uns eine verlässliche, bereits über 50 Jahre bestehende Partnerschaft mit unserem kommunalen Aufgabenträger. Mit unseren Kompetenzen im europäischen Reiseverkehr und mit den modernsten Reisebussen mit Kapazitäten bis zu 78 Sitzplätzen können wir quasi jedes Reisevorhaben erfüllen. In unseren stationären Reisebürofilialen in Leverkusen sowie weiteren überregionalen Standorten in Nordrhein-Westfalen vermitteln wir Reiseleistungen von ausgewählten Reiseveranstaltern und bieten hochwertige, persönliche Beratung für Privatkunden. Ergänzt wird unser Leistungsangebot in diesem Geschäftsbereich durch unseren Firmenkundenservice, mit dem wir Geschäftskunden bei geschäftlich veranlassten Reisevorhaben betreuen und diese bei Bedarf gänzlich organisieren. 2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branchen Nach einer zweijährigen Erholungs- und Wachstumsphase erfuhr die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 erneut einen Dämpfer in ihrer Leistungsentwicklung. Der preisbereinigte Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2023 betrug nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr -0,2 %. Zuvor stieg das BIP in 2022 um 1,8 % und in 2021 um 3,2 % gegenüber den Vorjahren an, nachdem in 2020 infolge der politischen Maßnahmen zur Bekämpfung der weltweiten COVID-19-Pandemie ein deutlicher Einbruch von -3,8 % gegenüber 2019 zu verzeichnen war. Die Inflation blieb auf einem hohen Niveau, wobei die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt um 5,9 % stiegen. Dies war großenteils auf anhaltende Lieferkettenprobleme und ein nach wie vor hohes Energiepreisniveau zurückzuführen. Die Europäische Zentralbank reagierte darauf mit mehreren Zinserhöhungen, um die Inflation einzudämmen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich robust, mit einer Erwerbslosenquote von nur 2,9 % per Dezember 2023. Der Fachkräftemangel bleibt jedoch eine große Herausforderung. Insgesamt zeigt sich die deutsche Wirtschaft widerstandsfähig, auch wenn sie vor erheblichen Herausforderungen steht. Der Straßengüterverkehr im Jahr 2023 war von erheblichen Leistungsrückgängen gekennzeichnet. Sowohl der gewerbliche Verkehr als auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022. Die beförderte Gütermenge im Jahr 2023 betrug rund 2,9 Mrd. t und damit 6,7 % weniger als im Jahr 2022. Trotz des starken Nachfragerückgangs stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßengüterverkehr, Umzugstransporte" im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr noch um rund 2,1 %. Im Gegensatz dazu sanken die Umsätze im Bereich "Sonstige Dienstleistungen für den Verkehr" um etwa 6,3 %. Das Umsatzwachstum im Straßengüterverkehr resultierte hauptsächlich aus der Entwicklung der Vertragsfrachten, die nach einem starken Anstieg im Vorjahr zu Beginn des Jahres 2023 erneut deutlich zunahmen. Dies führte im 1. Quartal 2023 zu einem Umsatzplus von rund 9,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Im weiteren Verlauf des Jahres waren jedoch angesichts eines hohen Laderaumangebots keine größeren Preissteigerungen mehr zu beobachten und aufgrund der schwachen Transportnachfrage blieben die Umsätze im 3. und 4. Quartal 2023 hinter den Vorjahreswerten zurück. Die Omnibusbranche im Reiseverkehr ist in Deutschland unverändert überwiegend mittelständisch geprägt und die Anzahl an Busunternehmen im Reise- und Gelegenheitsverkehr beträgt über 3.000. Die Branche ist nach den wirtschaftlichen Einbrüchen infolge der COVID-19-Pandemie seit dem Jahr 2022 im Aufwind. Auch in 2023 haben sich Umsätze und Gewinnmargen im Schnitt und im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert. Neben dem Fahrpersonalmangel bleibt ein großer bürokratischer Aufwand eine Herausforderung in diesem Segment, der nicht nur Ressourcen bindet, sondern immer häufiger dazu führt, dass im Reiseverkehr einzelne Destinationen aufgrund des Planungsaufwandes und uneinheitlicher Rahmenbedingungen nicht mehr angefahren werden können. Im öffentlichen Personennahverkehr hingegen zeichnet sich ein kleiner Negativtrend ab. In diesem Segment ist die geschäftliche Entwicklung gemäß der aktuellen Konjunkturumfrage 2023/2024 des Bundesverbands deutscher Omnibusunternehmer größtenteils gleichbleibend bis rückläufig, was die unzureichende Finanzierungslage im ÖPNV verdeutlicht. Eine große Herausforderung stellt in diesem Segment, das weniger existenziell von den Folgen der COVID-19-Pandemie betroffen war, der wirtschaftliche Betrieb von Kraftfahrzeugen mit alternativen Antrieben dar, um dem politisch geforderten emissionsarmen Kapazitätsausbau ("Verkehrswende") zu entsprechen. Der Urlaubsreisemarkt erholt sich zunehmend von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die Reisebranche verzeichnet wieder Wachstum. Während der Pandemie sanken die Reiseausgaben drastisch, was zu zwei schwierigen Jahren für die Reisewirtschaft führte. Ab 2022 begann jedoch eine Erholung - wenn auch noch mit einigen Einschränkungen im Reiseverkehr. Im Jahr 2023 endete die Reisesaison erstmals seit der Pandemie mit deutlichen Zuwächsen im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie. Die Reiseausgaben in Deutschland stiegen um etwa 27 % auf einen Rekordwert von 79 Milliarden Euro. Ebenso liegt die Urlaubsreiseintensität (Anteil der Bevölkerung, der reist) mit 77,1 % wieder auf einem normalen Vorkrisenniveau. Reisebüros und Veranstalter profitieren dabei besonders von der hohen Nachfrage nach Pauschalreisen. Besonders stark zog es die Deutschen ins Ausland. Flugpauschalreisen ans Mittelmeer sowie zu Sonnenzielen auf der Mittel- und Fernstrecke waren neben Kreuzfahrten die beliebtesten Angebote bei Veranstalterreisen. 3. Darstellung der Lage Im Geschäftsjahr 2023 wurden von unserer Gesellschaft unverändert Leistungen in den Bereichen Güterbeförderung im Nah- und Fernverkehr (Spedition), Personenbeförderungsleistungen im Gelegenheits- und Liniennahverkehr (Busreisen) sowie Vermittlungsleistungen im Reiseverkehr (Reisebüro) erbracht. Bei einer Umsatzsteigerung von 11,2 % gegenüber dem Vorjahr erzielten wir bei Umsatz- und sonstigen Erlösen von insgesamt 11,9 Mio. € einen Jahresüberschuss in Höhe von 777 T€. Die Bankverbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag 5.334 T€; die Eigenkapitalquote hat sich bei einer nahezu unveränderten Bilanzsumme in Höhe von 10.686 T€ von 30,8 % auf 38,7 % erhöht. Im Geschäftsbereich Spedition lagen die Umsätze in 2023 um 9,2 % über den Vorjahreswerten. Die Umsatzsteigerung ist vor allem auf positive Anpassungen der Frachtvereinbarungen mit unserem Kundenstamm zurückzuführen. Bei leicht gestiegenen Fahrzeug- und Personalaufwendungen wurde in 2023 ein positives Spartenergebnis erreicht. Der Umsatz im Geschäftsbereich Busreisen stieg im Jahr 2023 um 4,7 % gegenüber dem Vorjahr. Eine erhöhte Beschäftigung, die zur Umsatzsteigerung in 2023 führte, zog leicht gestiegene Personalaufwendungen nach sich. Im Geschäftszweig Busreisen wurde in 2023, ohne außerordentliche Erträge aus Fahrzeugverkäufen, ein ausgeglichenes Spartenergebnis erreicht. Im Geschäftsbereich Reisebüro steigerten sich die Erlöse aus Vermittlungsumsätzen in 2023 um 26,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die pandemiebedingten Reisebeschränkungen waren im Reisejahr 2023 überwiegend aufgehoben und so war das Jahr eindeutig von Nachholeffekten sowie einem wiedererstarkten Reisewillen der Deutschen geprägt. So wurde in 2023 bei gestiegenen Personalaufwendungen erneut ein positives Spartenergebnis erzielt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden rund 1 Mio. € in das Sachanlagevermögen investiert. Im Bereich Spedition wurden sieben Zugmaschinen und fünf Auflieger angeschafft. Eine Zugmaschine sowie zwei Auflieger sind abgegangen. Im Bereich Busreisen wurden in 2023 keine Ersatzinvestitionen getätigt. 4. Voraussichtliche Entwicklung Im Bereich Spedition / Straßengüterverkehr liegen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2024 exakt auf dem Niveau des Vorjahres und bleiben damit hinter den Erwartungen. Ursächlich für das antizipierte, aber verpasste Umsatzwachstum ist ein Beschäftigungsrückgang durch einen sich zum Ende des 1. Quartals eingestellten Personalmangel. Für das zweite Halbjahr 2024 gehen wir davon aus, dass wir das Problem Personalmangel lösen werden und erwarten, mindestens das Umsatzniveau des Vorjahres zu erreichen, sodass wir für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt zumindest ein ausgeglichenes Spartenergebnis erzielen werden. Im Bereich Busreisen / Personenbeförderung liegen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2024 um 16 % über den Erlösen des Vorjahreszeitraumes. Der Umsatzanstieg resultiert überwiegend aus dem Auftrags-Linienverkehr. Für das zweite Halbjahr gehen wir von einem gleichbleibend hohen und stabilen Auftragsniveau aus und erwarten für das Gesamtjahr ein positives Spartenergebnis. Die Aussichten für den Bereich Reisebüro / Reisevermittlung für das Reisejahr 2024 sind trotz mancher geopolitischen Krisenherde weiterhin positiv. Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2024 liegen exakt auf dem Vorjahresniveau, das von umfangreichen Nachholeffekten aus der reiseschwachen Pandemiezeit geprägt war. Für das zweite Halbjahr verzeichnen wir ein Buchungsvolumen auf dem starken Niveau des Vorjahres und erwarten erneut ein positives Spartenergebnis im Geschäftsjahr 2024. Im Bereich Spedition wurden im Frühjahr 2024 planmäßig sechs Zugmaschinen des Herstellers MAN zum Ersatz angeschafft. Im Bereich Busreisen werden im zweiten Halbjahr 2024 drei Linienbusse des Herstellers Mercedes-Benz / Daimler Buses zum Ersatz angeschafft. Die Ersatzinvestitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von rd. 1,5 Mio. € werden aus dem Cashflow bezahlt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unseren Bestand gefährden. 5. Sonstiges Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Leverkusen, im Juli 2024 Hebbel
GmbH
Die Geschäftsführung Michael Hebbel Jörg Hebbel Christopher Hebbel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Hebbel GmbH mit Sitz in Leverkusen, die beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 48358 eingetragen ist, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Im Rahmen der Offenlegung wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, sind nicht bekannt geworden (Nachtragsbericht). B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ansatz und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgen nachfolgenden Grundsätzen: Zugänge zum Anlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Abschreibungen bei den immateriellen Gegenständen des Anlagevermögens und den Sachanlagen erfolgen planmäßig auf der Grundlage der steuerlichen Abschreibungssätze nach der linearen Abschreibungsmethode. Sachanlagenzugänge werden entsprechend der steuerlichen Regelung gem. § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG nach der Pro-Rata-Temporis-Regelung abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis je € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bewertet. Auf Grund des Ausfallrisikos waren Wertberichtigungen in Höhe von € 3.000,00 (Vorjahr: € 3.000,00) zu berücksichtigen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben bzw. Einnahmen gebildet, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Pensionsrückstellungen werden nach einem versicherungsmathematischen Grundsatz entsprechenden Gutachten gebildet. Der Teilwert wurde unter Anwendung der "HEUBECK RICHTTAFELN 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und einem Rechnungszinsfuß von 1,83% ermittelt. Anpassungen für zukünftige Gehalts- und Rententrends sind im Hinblick auf die fixen Zusagen nicht erforderlich. Aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,83%) ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung der Pensionsverpflichtung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,76%) eine Verminderung der Pensionsverpflichtung in Höhe von € 219,00 (Unterschiedsbetrag). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. II. Angaben zu Posten der Bilanz Mit Vertrag vom 03.07.2015 hat die Gesellschaft 100,0% der Anteile an der Hebbel Auto Service GmbH erworben. Der Jahresabschluss per 31.12.2023 weist ein Eigenkapital in Höhe von € 211.425,59 und einen Jahresüberschuss in Höhe von € 26.599,57 aus. Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben einer Tankstelle, einer Waschhalle und einer Kraftfahrzeugwerkstatt sowie der Handel sämtlicher damit im Zusammenhang stehender Waren. Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind die Herren Christopher, Dennis und Michael Hebbel. Am 30.11.2016 hat sich die Gesellschaft mit 54,0% an der Reisebüro Strohhut GmbH beteiligt. Der Jahresabschluss per 31.12.2023 weist ein Eigenkapital in Höhe von € 102.958,37 und einen Jahresüberschuss in Höhe von € 76.528,14 aus. Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung, Organisation und Durchführung von Reise- und Beförderungsleistungen aller Art und sämtlicher Aktivitäten, die mit den vorgeschriebenen Geschäften zusammenhängen oder ihnen förderlich sind. Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind die Herren Jörg Hebbel und Michael Schönewald. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 2.994.024,80 (Vorjahr: € 2.755.808,79) enthalten. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 5.333.620,51 (Vorjahr: € 6.311.101,75) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 63.749,18 (Vorjahr: € 126.821,34) enthalten. Die Verbindlichkeiten sind wie folgt struturiert:
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 240.532,31 (Vorjahr: € 210.265,72) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 223,92 (Vorjahr: € 220,26) enthalten. III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt € 395.086,71 (Vorjahr: € 471.425,37) enthalten. Davon entfallen auf Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens € 41.378,71 (Vorjahr: € 471.425,37) sowie auf Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen € 353.708,00 (Vorjahr: € 0,00). Entgegen dem Vorjahr beinhaltet diese Position keine Erträge aus staatlichen Hilfen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie (Vorjahr: € 173.795,71). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 23.645,12 (Vorjahr: € 68.852,80) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Abgängen des Anlagevermögens in Höhe von € 65.495,00 (Vorjahr: € 11.110,80). C. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Berichtsfirma hat sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB aus 11 Mietverträgen mit Laufzeiten bis März 2029 und einem Gesamtaufwand von insgesamt rd. T€ 356,0. 2. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt einschließlich Teilzeitbeschäftigten 143 Arbeitnehmer. 3. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 sowie bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung: Herr Michael Hebbel, Kaufmann, Leverkusen Herr Jörg Hebbel, Reiseverkehrskaufmann, Leverkusen Herr Christopher Hebbel, Betriebswirt (B.Sc.), Odenthal Die Herren Michael und Jörg Hebbel sind einzelvertretungsberechtigt; sämtliche Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Leverkusen, im Juli 2024 Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
gezeichnet: Michael Hebbel Jörg Hebbel Christopher Hebbel Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hebbel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hebbel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Hebbel GmbH zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Köln, 28. August 2024 O
F M Oebel Fröhlich Michels GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Oebel, Wirtschaftsprüfer |
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