Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 706025
Eingetragen
10.11.2010
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
a) die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Mess-, Steuer- und Regelgeräten, Elektrogeräten, Messfühlern, Sensoren sowie anderen elektrotechnischen und mechanischen und ähnlichen Erzeugnissen; b) die Erbringung von Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Karl Kräuter
seit 13.5.2025
Geschäftsführer
Nico Frey
seit 6.12.2024
Prokura
Prokura
Timo Löffler
seit 1.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Testo Sensor GmbH

Lenzkirch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.138,00 104.382,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 607.964,00 462.428,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.845,00 213.240,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.330,00 1.051.139,00 26.221,69 701.889,69
1.103.277,00 806.271,69
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 878.741,80 729.958,04
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 32.456,75 69.303,02
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.771.118,92 6.682.317,47 5.661.015,80 6.460.276,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 830.707,75 1.287.059,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 543,57 609.577,83
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16.569,94 847.821,26 24.853,02 1.921.490,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 98.968,12 372.651,47
7.629.106,85 8.754.418,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.168,94 3.536,21
8.736.552,79 9.564.226,51

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 667.267,78 667.267,78
692.267,78 692.267,78
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 643.062,00 708.707,00
2. Sonstige Rückstellungen 442.675,79 641.928,07
1.085.737,79 1.350.635,07
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 459.850,65 570.117,97
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.427.092,49 6.896.926,16
3. Sonstige Verbindlichkeiten 71.604,08 54.279,53
- davon aus Steuern EUR 70.487,21 (i. Vj. EUR 54.071,03) -
6.958.547,22 7.521.323,66
8.736.552,79 9.564.226,51

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.322.422,84 20.018.737,61
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -55.319,55 79.003,32
3. Sonstige betriebliche Erträge 235.155,08 468.174,68
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.920.922,47 13.116.243,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 167.736,17 13.088.658,64 191.992,02 13.308.235,71
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.219.649,37 4.050.695,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 682.818,86 4.902.468,23 761.235,19 4.811.930,73
- davon für Altersversorgung EUR -50.300,00 (i. Vj. EUR 129.203,00) -
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 200.186,42 165.114,15
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.695.926,15 648.663,53
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.531,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.431,53 48.665,64
- davon an verbundene Unternehmen EUR 14.389,15 (i. Vj. EUR 24.988,45) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 414,82 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 595.703,58 1.583.305,85
12. Sonstige Steuern 2.361,00 2.172,00
13. Aufwendungen aus Gewinnabführung 593.342,58 1.581.133,85
14. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für 2023

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Registerinformationen

Die Testo Sensor GmbH, Lenzkirch, ist im Handelsregister von Freiburg unter HRB Nr. 706025 eingetragen.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauer wird den planmäßigen Abschreibungen unverändert zum Vorjahr zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer in Jahren
Geschäftsausstattung 3-13
Maschinen und Technische Anlagen 3-10

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gewichteten durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Handelswaren, die auf fremde Währungen lauten, wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, Verbindlichkeiten zum Rückzahlungsbetrag bewertet. Für drohende Ausfälle wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit den voraussichtlich anfallenden Beträgen passiviert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Es wurde das Projected Unit Credit-Verfahren (PUC-Verfahren) angewendet. Berechnungsgrundlage für die Pensionsverpflichtung zum 31. Dezember 2023 bilden die Heubeck Sterbetafeln ("Richttafeln 2018 G"). Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % p.a. (Vj. 1,79 % p.a.) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 geändert) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00 % p.a. (Vj. 0,00 % p.a.) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00 % p.a. (Vj. 2,00 % p.a.) berücksichtigt. Bei Erstellung des Gutachtens wurde die Fluktuation mit einer Rate von 0,00 % (Vj. 0,00 %) berücksichtigt. Für die Rückstellungsberechnung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der Kern Mauch & Kollegen GmbH, Stuttgart, vor. Der Effekt aus der Zinsänderung ist im Zinsergebnis enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitäquivalenten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,75 % (Vj. 1,45 %) verwendet. Ebenfalls wurden erwartete Gehaltssteigerungen mit 2,0 % (Vj. 2,0 %) und die Fluktuation mit einer Rate von 0,0 % (Vj. 0,0 %) berücksichtigt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 543,57 resultieren aus Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von EUR 389.530,77 abzüglich der verrechneten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 388.987,20. Die Forderungen sind wie im Vorjahr alle innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 16.569,94 sind alle innerhalb eines Jahres fällig.

Latente Steuern

Aufgrund des mit der Testo Holding GmbH am 19. November 2020 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit Wirkung zum 01.01.2020 entfällt die latente Steuer bei der Testo Sensor GmbH ab 2020.

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn besteht aus einem Gewinnvortrag von EUR 667.267,78 (Vj. TEUR 667). Der Aufwand aus Ergebnisabführung, welcher aus dem Ergebnisabführungsvertrag resultiert, als Verbindlichkeit gegenüber der Testo Holding GmbH ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gleitzeitguthaben, Sondervergütungen, Jubiläumsgelder, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Jahresabschlusskosten gebildet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 beträgt TEUR 7 (Vj. TEUR 36).

Grundsätzlich unterliegt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Eine analoge Anwendung der Ausschüttungssperre kommt auf Grund des vorliegenden Ergebnisabführungsvertrags jedoch nicht in Betracht

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2023 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 460 0 0 460
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.427 0 0 6.427
3. Sonstige Verbindlichkeiten 72 0 0 72
(davon aus Steuern) (71) (0) 0 (71)
6.959 0 0 6.959
bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre 31.12.2022 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 570 0 0 570
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.897 0 0 6.897
3. Sonstige Verbindlichkeiten 54 0 0 54
(davon aus Steuern) (54) (0) 0 (54)
7.521 0 0 7.521

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse - nach Regionen -
Inland 12.000 58,8 11.503 57,1
Ausland 8.424 41,2 8.638 42,9
20.424 100,00 20.141 100,00
Kundenskonti/-boni -102 -0,5 -122 -0,6
20.322 99,5 20.019 99,4

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen mit TEUR 168 (Vj. TEUR 161) um Erträge aus Kostenumlage sowie aus Erträgen aus der Währungsumrechnung mit TEUR 46 (Vj. TEUR 186).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 395 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Enthalten sind TEUR 14 (Vj. TEUR 25) Zinsen an verbundene Unternehmen. Der Zinsaufwand im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 8 (Vj. TEUR 21).

F. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamtverpflichtung Jährliche Belastung in
in TEUR TEUR
Mietverträge
Büroräume 171 171
Summe: 171 Summe: 171
Leasingverträge
in TEUR in TEUR
Hardware / Software 187 187
PKW 49 24
sonstige 41 41
Summe: 277 Summe: 252

Die Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028.

TEUR 398 der Gesamtverpflichtung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind gegenüber verbundenen Unternehmen.

Ausschüttungssperre

Durch die Ergebnisabführung an die Testo Holding GmbH entfallen die Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtung und in diesem Zusammenhang die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB gilt grundsätzlich weiter.

Mitarbeiter

Zahl der durchschnittlich während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Anzahl
Angestellte Vollzeit 48
Angestellte Teilzeit 16
64

Geschäftsführung

Prof. Burkart Knospe, Freiburg

- Vorstandsvorsitzender der Testo SE & Co. KGaA

Martin Arndt, Rheinfelden

- Geschäftsführer

Timo Löffler, St. Märgen

- Geschäftsführer (seit 01.01.2024)

Bezüglich der Angabe der Organbezüge nehmen wir daher die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

G. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Testo SE & Co. KGaA, Titisee-Neustadt, einbezogen. Ein Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen wird von der Testo SE & Co. KGaA, Titisee-Neustadt, erstellt und im Unternehmensregister offengelegt.

H. Prüfungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in die Angaben des Konzernabschlusses einbezogen wird.

I. Gewinnabführung

Aufgrund des mit der Testo Holding geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit Wirkung zum 01.01.2020 wird das Ergebnis zu 100% an die Testo Holding GmbH abgeführt.

 

Lenzkirch, 30. März 2024

Geschäftsführung

Prof. Burkart Knospe

Martin Arndt

Timo Löffler

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 537.087,54 0,00 0,00 0,00 537.087,54
537.087,54 0,00 0,00 0,00 537.087,54
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 591.735,08 228.645,23 0,00 0,00 820.380,31
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 441.896,08 148.216,50 26.221,69 5.060,73 611.273,54
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.221,69 120.330,00 -26.221,69 0,00 120.330,00
1.059.852,85 497.191,73 0,00 5.060,73 1.551.983,85
1.596.940,39 497.191,73 0,00 5.060,73 2.089.071,39
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 432.705,54 52.244,00 0,00 484.949,54
432.705,54 52.244,00 0,00 484.949,54
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 129.307,08 83.109,23 0,00 212.416,31
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 228.656,08 64.833,19 5.060,73 288.428,54
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
357.963,16 147.942,42 5.060,73 500.844,85
790.668,70 200.186,42 5.060,73 985.794,39
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.138,00 104.382,00
52.138,00 104.382,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 607.964,00 462.428,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.845,00 213.240,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.330,00 26.221,69
1.051.139,00 701.889,69
1.103.277,00 806.271,69

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFES

1. Geschäftstätigkeit

1. Die Testo Sensor GmbH (Testo SG oder kurz auch TSG genannt) entwickelt, produziert und vertreibt in ihrem Hauptgeschäftsbereich Temperaturfühler in kleinen und großen Serienstückzahlen (d.h. wenige Tausend Stück bis zu mehreren 100 TStück pro Fühlertyp) an OEM-Kunden, vornehmlich der Heizungsbranche, aber auch Kunden des Profi-Gastrobereichs und des Maschinen- und Anlagenbaus. Sie setzt spezifische Messanforderungen der Kunden in applikationsspezifisch, optimal angepasste Produkte um und bietet kundenindividuelle Lösungen an, welche das Produkt, das Qualitätssicherungskonzept und das kundenspezifische Logistikmodell umfassen.

1. Zwei weitere Geschäftsbereiche wurden in den letzten Jahren angelegt und werden schrittweise ausgebaut:

1. Zum einen der Bereich Customer Specific Products (CSP) und zum anderen der Webshop. CSP ist Dienstleister ausschließlich für Testo SE & Co. KGaA (Testo KG) und deren Vertriebsgesellschaften und modifiziert in deren Auftrag verschiedene Standardprodukte der Testo KG.

1. Mit dem Webshop wurde ein weiterer Vertriebskanal eröffnet, der gleichzeitig einen eigenen Geschäftsbereich darstellt, da die Zielbranchen und Zielkunden nicht in erster Linie den OEM-Bereich und auch nicht die Testo Vertriebsgesellschaften betreffen, sondern flächendeckend auf "alle" Branchen zielt und sich auf den Vertrieb von Temperaturfühlern und weiteren Produkten in Kleinststückzahlen fokussiert.

1. Regional konzentriert sich die Testo SG auf den deutschsprachigen Raum (DACH) sowie seit 2023 auch auf die Region Italien.

2. Die Entwicklung der konjunkturellen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 und Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in 2024

1. Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser entwickelt als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Weltwirtschaft konnte trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen um 2,9 % (reales Bruttoinlandsprodukt) zulegen.

1. Industrieproduktion und Welthandel blieben bis zuletzt ohne Schwung. Die Industrieproduktion hat im Sommer zwar leicht angezogen, vor allem in den Schwellenländern, sie war aber im September 2023 kaum höher als zu Beginn des Jahres 2022. Auch deutet das niedrige Niveau der Einkaufsmanagerindizes im Verarbeitenden Gewerbe weltweit nicht darauf hin, dass sich Konjunktur in der Industrie bereits nachhaltig gedreht hat. Insgesamt legte die gesamtwirtschaftliche Produktion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Verlauf dieses Jahres in moderatem Tempo zu, zuletzt erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt in den G7-Ländern mit einer Rate von 0,6 %.

1. Schwach entwickelte sich die gesamtwirtschaftliche Produktion in Europa, wo im Jahresverlauf sowohl in der EU als auch im Vereinigten Königreich kaum mehr als Stagnation verzeichnet wurde.

1. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften Asiens legte die gesamtwirtschaftliche Produktion zuletzt kräftig zu. Diese Länder profitierten besonders von einer wieder anziehenden Nachfrage nach Halbleitern. In China hat sich die gesamtwirtschaftliche Produktion im wieder spürbar belebt. Auch wenn das Wachstumsziel der Regierung von 5 % für dieses Jahr leicht übertroffen werden dürfte, ist das Expansionstempo im historischen Vergleich aber weiter gering, und das Land hat seine Rolle als Motor der weltwirtschaftlichen Expansion zu einem Gutteil eingebüßt.

1. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Daraus resultierend sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % im Jahr 2023. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 % höher.

1. Die Inflation wird voraussichtlich den Höchststand überschritten haben und sich im Jahre 2024

1. weiter abschwächen. Daher wird auch mit keinen weiteren Zinssteigerungen im Jahr 2024 gerechnet, es wird eher mit vorsichtigen Zinssenkungen im zweiten Halbjahr 2024 gerechnet.

1. Weiterhin wirken sich die geopolitischen Risiken im Nahen Osten und in der Ukraine sowie der zunehmende Wettbewerb zwischen den USA und China negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 aus. Wir gehen von einem globalen Wirtschaftswachstum von 2,4 % im Jahre 2024 aus.

1. Die chinesische Wirtschaft arbeitet momentan unter ihrem Potenzial, es fehlt allerdings an endogener Dynamik, um die negative Produktionslücke zu schließen. Zusätzliche politische Unterstützung wird der Schlüssel zur Erholung Chinas im Jahr 2024 und darüber hinaus sein. Eine fiskalische Expansion von 1,5-2% in Verbindung mit weiteren 45 Basispunkten an Zinssenkungen der PBoC könnte das BIP 2024 auf 4,7% anheben.

1. Für die deutsche Konjunktur erwarten wir für das Jahr 2024 ein Rückgang des BIP um 0,2%. Besonders der Streit um den Bundeshaushalt verunsichert die Unternehmen, was dazu führt das viele Investitionsentscheidungen erst einmal zurückgestellt werden. Auch die geopolitische Lage, die aufgrund von diversen Krisen weiterhin unsicher bleibt, wirkt sich negativ auf die Erwartungshaltung in 2024 aus.

1. Die Grundlage unserer Einschätzung stützt sich auf die folgenden Quellen: Kieler Konjunkturberichte, Weltwirtschaft im Winter 2023 vom 12. Dezember 2023; DISTATIS Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 zum Bruttoinlandsprodukt 2023 in Deutschland; DISTATIS Pressemitteilung vom 30. Januar 2024 zum Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2023; IWH Halle Konjunktur aktuell vom 14. Dezember 2023.

3. Leistungsindikatoren

1. Umsatz und das Ergebnis vor Steuern sind die letztlich entscheidenden finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft. Das Jahr 2023 hat sich entgegen aller Prognosen als extrem schwierig dargestellt: Hauptgrund sind deutliche Umsatzrückgänge auf Seiten unserer Kunden vornehmlich in den Segmenten der Wärmepumpen- und Biomassekessel und dem damit verbundene Absatzeinbruch von Temperaturfühlern auf TSG-Seite.

1. Trotz dieser von unseren Kunden nicht vorhergesehenen Umsatzrückgänge, konnte die TSG im Jahr 2023 die Umsatzeinbrüche durch die Hinzugewinnung weiterer Kunden in der Heizungsbranche aber auch in anderen Branchen komplett kompensieren. Die TSG hat dabei keine wesentlichen Bestandskunden verloren. Dieses Potenzial kann genutzt werden, sobald sich die Marktlage wieder verbessert. Somit konnte mit TEUR 20.322 (+1,5%) insgesamt ein Umsatz erzielt werden, der dem Vorjahreswert ziemlich genau entspricht. Der ursprüngliche Planwert für das Jahr 2023 (TEUR 23.340) wurde somit allerdings deutlich unterschritten. Schwerwiegender ist der Einbruch des Ergebnisses vor Steuern, welches trotz des gehaltenen Umsatzniveaus, massiv auf ca. ein Drittel vom Vorjahreswert gefallen ist. Hauptgründe sind erstens ein schlechterer Währungskurs des Renminbis zum Euro, zweitens fehlende Umsätze zum Planwert, drittens angestiegene Personalkosten aufgrund aufgebauten Personals im indirekten Bereich zur Bewältigung des vermeintlich anstehenden starken Wachstums.

4. Investitionen und Finanzierung

1. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Jahr 2023 beliefen sich auf TEUR 497 (Vj. TEUR 165) und sind somit über dem Niveau der Abschreibungen.

1. Die Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände beliefen sich auf TEUR 0, für Technische Anlagen auf TEUR 229, für Betriebs- und Geschäftsausstattung auf TEUR 148 und für Anlagen im Bau auf TEUR 120.

5. Personal und Sozialbereich

1. Die Zahl der Mitarbeiter bei der Testo SG stieg in 2023 nur leicht an und betrug zuletzt 65 Mitarbeiter (2022: 60 Mitarbeiter). Durch den massiven Personalaufbau im Vorjahr sind die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr jedoch gestiegen. Die Fluktuationsquote im Geschäftsjahr 2023 betrug 1,5% bezogen auf die indirekten Mitarbeiter und lag bei 6,2% im Fertigungsbereich.

1. B. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Die Umsätze in 2023 konnten gegenüber dem Vorjahr, aufgrund der schwierigen marktlichen Situation, nicht gesteigert werden, sondern liegen auf dem Vorjahresniveau.

1. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Auftragseingang um 46,5 % auf insgesamt 12,8 Mio. Euro.

1. Die Rohgewinnmarge (Umsätze abzüglich Materialaufwand im Verhältnis zu Umsätzen) lag mit 35,6 % leicht über dem Vorjahresniveau (Vj. 33,5 %). Die Wareneinsatzquote hat sich auch von 66,2 % in 2022 auf 64,6 % in 2023 verbessert.

1. Die gesamten Personalaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr auf Grund von höheren Mitarbeiterzahlen um rund 1,9 %. Die angestiegenen Personalkosten sind aufgrund des aufgebauten Personals im indirekten Bereich zur Bewältigung des vermeintlich anstehenden starken Wachstums entstanden.

1. Das Ergebnis (vor Steuern und Ergebnisabführung) liegt mit TEUR 596 um 62,3 % unter dem Vorjahresniveau (TEUR 1.583). Der Planwert für 2023 betrug für das Ergebnis (vor Steuern und Ergebnisabführung) TEUR 2.004, somit liegt die TSG in 2023 um 70,3% unter Plan.

1. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.564 auf TEUR 8.737 gesunken (-8,7 %).

1. Der Rückgang der Bilanzsumme resultiert auf der Passivseite im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (im Wesentlichen bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag). Auf der Aktivseite ist der Rückgang der Bilanzsumme im Wesentlichen auf die Forderungen aus LuL (-TEUR 456) und der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (-TEUR 609) zurückzuführen.

1. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 7,2 % auf 7,9 % gestiegen.

1. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist auf die gesunkene Bilanzsumme zurückzuführen.

1. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gewährleistet.

1. Die Unternehmung konnte in 2023 trotz der schwierigen Marktbedingungen sehr erfolgreich weiterentwickelt werden, was sich durch den Erhalt von wesentlichen Bestandskunden sowie auch in den neu hinzugewonnenen Kunden in neuen Branchen widerspiegelt. Ein wichtiger Meilenstein ist in 2023 mit der Zertifizierung der TSG nach ISO 14001 gelungen, was zusehends ein notwendiges Kriterium bei Großkunden wird, als Lieferant eingesetzt werden zu dürfen. Durch die in 2023 erfolgte Weiterentwicklung der Unternehmung ist diese sehr gut aufgestellt, um ihre Wachstumsstrategie in den anstehenden Geschäftsjahren wieder erfolgreich aufnehmen und weiterverfolgen zu können.

Sowohl die Bestandskunden als auch die Neukunden zeigten starkes Interesse, die Zusammenarbeit mit der Testo SG auszubauen und größere Umsatzvolumina bei der Testo SG zu platzieren. Das steigende Vertrauen der Kunden kann nach wie vor und weiterhin insbesondere auf das weiter ausgebaute Produktportfolio, die sehr hohe Zuverlässigkeit, vor allem im Bereich der Liefertreue der Testo SG auch in Krisenzeiten, als auch auf die exzellente Qualität der Serienprodukte zurückgeführt werden.

C. WESENTLICHE CHANCEN und RISIKEN

Chancen

Die Testo SG entwickelt, produziert und vertreibt in ihrem Hauptgeschäftsbereich Temperaturfühler in kleinen und großen Serienstückzahlen (d.h. wenige Tausend Stück bis zu mehreren 100 TStück pro Fühlertyp) an OEM-Kunden, vornehmlich der Heizungsbranche, sowie des Maschinen- und Anlagenbaus. Ab 2023 wurde damit begonnen, systematisch zusätzlich die Branche des Profi-Gastrobereichs anzugehen, startend mit dem italienischen Markt.

Die Konzentration auf die Kern- und Zielbranchen der Testo SG, verbunden mit einer konsequenten Erfüllung der Kundenanforderungen hinsichtlich der technischen Lösung (applikationsspezifische Temperaturfühler) und der zugehörigen Dienstleistung (z.B. Qualifizierungsstresstests, Lieferlogistik) wurden und werden im Markt von unseren Kunden als echte Wettbewerbsvorteile wahrgenommen und sorgen so für eine nachhaltig, stabile Kundenbindung und generieren Wachstumspotenzial. Soweit Testo SG dies selber beurteilen kann, kombiniert mit Aussagen der wesentlichen Großkunden, begeistert und trägt das Geschäftsmodell der Testo SG, so dass die Unternehmung ihre Wachstumsstrategie weiter verfolgen kann und wird.

Trotz der gezielten Fokussierung auf Key Accounts und wenige Kernbranchen konnte und kann eine kritische Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Branchen vermieden werden. Der größte Einzelkunde generiert einen Umsatz von ca. 13 % vom Gesamtumsatz, mit den zehn größten Einzelkunden erzielte die Testo SG in 2023 ca. 52 % der Umsatzerlöse, was unter Beachtung des Geschäftsmodells der Testo SG eine bereits ausreichende Diversifizierung darstellt. Selbst der sehr unwahrscheinliche Komplettwegfall eines Großkunden würde nicht zu einem Personalabbau im indirekten Bereich führen.

Nichtsdestotrotz legt die Testo SG Wert auf eine weitere, sinnvolle Diversifizierung. Die Erschließung neuer Marktsegmente, wie das hochanspruchsvolle Applikationsfeld "Temperaturfühler für Kälteanwendungen" für den Klima- und Gastrobereich, wird die Diversifizierung der Testo SG weiter vorantreiben, ohne die eigenen Kernkompetenzen zu verwässern und damit unnötige Risiken eingehen zu müssen.

Ein wichtiger Schritt, die Unternehmung dauerhaft und kontinuierlich hinsichtlich Unternehmenskultur und Unternehmensstrategie im Geiste der derzeitigen Geschäftsführung und im Sinne des Gesellschafters weiterzuführen und weiterzuentwickeln, bestand darin, Herrn Timo Löffler, kaufmännischer Leiter der TSG, zum weiteren operativen Geschäftsführer neben dem bereits etablierten operativen Geschäftsführer Martin Arndt zu ernennen. Die Ernennung durch den Gesellschafter konnte noch in 2023 durchgeführt werden, so dass Herr Löffler sein Amt ab dem 01.01.2024 offiziell aufnehmen wird. Herr Martin Arndt wird die Unternehmung altersbedingt spätestens nach Ablauf seines Arbeitsvertrages (Febr. 2026) verlassen und bis dahin mit seinem designierten Nachfolger partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Risiken

Die in 2023 im Vordergrund stehenden Krisen und Konflikte (russischer Angriffskrieg auf die Ukraine, Konflikt USA-China) haben sich nicht spürbar auf die geschäftliche Entwicklung der Testo SG ausgewirkt, sodass die Testo SG ihre Wachstumsstrategie auch in 2023 weiterhin erfolgreich umsetzen konnte. Insbesondere die Fokussierung auf den deutschsprachigen Raum ließ die Testo SG agieren, ohne von dem Krieg in Europa spürbar beeinflusst zu werden.

Der insgesamt und temporär immer wieder recht hohe Krankenstand innerhalb der Testo SG konnte durch eine sinnvoll angepasste Homeoffice-Politik zumindest zum Teil aufgefangen und die Ansteckungsrisiken reduziert werden.

Hauptrisiken ergeben sich für die Testo SG wie folgt:

1. Standort der Testo-Shenzhen in China

Testo SG ist stark abhängig von der Fertigungsstätte in China/Shenzhen. Eine geopolitische Eskalation, die zur Einstellung oder Behinderung der Belieferung der Testo SG mit Temperaturfühlern aus China führen würde, würde sich erheblich auf die Geschäftstätigkeit der Testo SG auswirken. Das Risiko ist als wesentlich einzustufen, wenn auch derzeit keinerlei konkrete Hinweise auf etwaige Schwierigkeiten vorliegen. Zur Absicherung wurde seitens des Konzerns der Aufbau einer Back-up-Fertigungsstätte im europäischen Raum in Angriff genommen.

Zusätzlich ist im Hinblick auf die enge und wichtige Zusammenarbeit mit der Fertigungsstätte in China der Währungskurs zu erwähnen, der sich auf die Erträge der Testo SG auswirkt. Mögliche negative Währungskursschwankungen werden in der jährlichen Budgetplanung berücksichtigt - die sich für die Testo SG ergebenden Risiken sind als gering einzustufen.

2. Branchenabhängigkeit

Die Testo SG generiert ihre wesentlichen Umsätze in Applikationen der Heizungsindustrie. Hier gibt es zwar sehr unterschiedliche und vielfältige Applikationsfelder die bedient werden können, jedoch stellt die Abhängigkeit von der Heizungsbranche ein klares Risiko dar, welches als hoch eingestuft wird. Daraus resultierend arbeitet die Testo SG verstärkt an einer geeigneten Diversifizierung in weitere Branchen und Applikationsfelder.

3. Logistikkosten

Testo SG bezieht nahezu sämtliche Fühler aus der Testo-Fertigungsstätte in Shenzhen /China. Die Unternehmung ist daher direkt und sehr stark betroffen von steigenden Transport- und Logistikkosten. Steigen diese Kosten sehr stark an, so wird die Wettbewerbsfähigkeit der Testo SG in Europa gegenüber in Europa produzierenden Unternehmen stark geschwächt. Die Weltmarkpreise für Transport- und Logistik können von Testo SG nicht beeinflusst werden. Die Testo SG führte und führt kostenreduzierende Maßnahmen im Bereich Verpackungen und Umverpackungen durch, um steigende Kosten im Bereich Logistik und Transport abzufedern. In der jährlichen Budgetplanung wird sicherheitshalber mit erhöhten Kosten gerechnet, so dass die sich ergebenden Risiken als Mittel für die Ertragslage der Testo SG eingestuft werden dürfen.

4. IT

Die Testo SG ist auf eine 24/7- zuverlässig funktionierende IT-Umgebung angewiesen. Der Testo Konzern nimmt dieses Risiko sehr ernst und sorgt für eine weitestmögliche Risikoreduzierung. Das Risiko wird als mittel eingestuft und in 2024 ein Plan erstellt, der eine Aufrechterhaltung der Geschäfte zumindest teilweise sicherstellt.

5. Serienfehler

Testo SG legt ihren Hauptlieferanten, nämlich die Fertigungsstätte in der Testo-Shenzhen, auf eine Null-Fehler-Qualität aus. Null-Fehler-Qualität ist mit einer Feldausfallrate <= 400 ppm definiert und wird durch eine hohe Prozessstabilität in den Fertigungslinien erreicht. Die wirkliche, in der Realität auftretende Feldausfallrate ist jedoch weder den Kunden der Testo SG noch der Testo SG selbst bekannt, da im Feld ersetzte Fühler von Installateuren in der Regel aus Kostengründen nicht reklamiert, gemeldet oder nur dokumentiert werden. Eine auffallend große Feldausfallrate setzt bei Großkunden dagegen einen Automatismus in Gang, der im Worst Case eine Reklamation "Serienfehler" auslöst.

Eine solche Reklamation "Serienfehler" muss unter allen Umständen vermieden werden. Die Testo SG hat daher gemeinsam mit der Leitung der Fertigungsstätte in Shenzhen, für alle Fühler eine 100% Kontrolle eingeführt, die dieses Risiko eines möglichen Serienfehler nahezu ausschließt. Die intensiven Qualifizierungen neuer Fühlertypen sichern etwaige Designfehler im Entwicklungsprozess ab. Das Risiko eines Serienfehlers wird als gering eingestuft.

Sonstige Risiken werden seitens Testo SG zum jetzigen Zeitpunkt als unkritisch bewertet.

Insgesamt sind zur systematischen Früherkennung und Vorbeugung von Risiken folgende definierte Management- und Unterstützungsprozesse etabliert:

Jährliches Riskmanagement, welches dem Konzernvorstand vorgelegt wird, Jahresbudgeterstellung im Gesamtkontext der Testo SG-Mittelfristplanung und der langfristigen Unternehmensplanung, monatliche Reporting Package mit allen relevanten Kennzahlen (AE, RA, EBT, Key Account Controlling, und weitere).

Regelmäßige Meetings der Geschäftsleitung (AKGL= Arbeitskreis Geschäftsleitung) sowie Teammeetings der Fachbereiche sind implementiert, um auftretende Risiken frühzeitig und systematisch bewerten und eliminieren oder ausreichend reduzieren zu können.

D. Voraussichtliche Entwicklungen

Für 2024 plant die Testo SG einen konstanten Umsatz gegenüber 2023, davon ausgehend, dass die erste Jahreshälfte noch eine ähnlich verhaltene Umsatzentwicklung zeigt wie 2023, die Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte dann jedoch deutlich anzieht.

Die Anzahl der aktuell zu bearbeitenden Kundenprojekte, die Gewinnung von Neukunden und dass aufgrund der schwierigen Marktlage keine wesentliche Bestandskunden verloren wurden, darf insgesamt sehr positiv bewertet werden, sodass die Wachstumsstrategie der Testo SG erfolgreich weitergeführt werden kann.

Dabei wird die Ertragslage sukzessive wieder verbessert, da insbesondere die im Jahr 2023 stark durchgeschlagene Fixkostenregression wieder in eine effektive Fixkostendegression gedreht werden kann. Für 2024 rechnen wir in der TSG mit einer Umsatzrendite von ca. 3%, entsprechend einem Ergebnis vor Steuern von ca. 620 TEUR bei einem Umsatz von ca. 20,3 Mio. EUR.

 

Lenzkirch, den 31.03.2024

Testo Sensor GmbH

Geschäftsführer

Prof. Burkart Knospe

Martin Arndt

Timo Löffler

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Testo Sensor GmbH, Lenzkirch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Testo Sensor GmbH, Lenzkirch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Testo Sensor GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg im Breisgau, den 19. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Laubert, Wirtschaftsprüfer

Ziemann, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats über Aktivitäten während des Jahres 2023

und über den Jahresabschluss

Der Aufsichtsrat nahm im Jahr 2023 seine Aufgaben und Pflichten gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung uneingeschränkt wahr.

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei seiner Geschäftsführung kontinuierlich überwacht und ihn bei allen für das Unternehmen wichtigen Belangen beraten. Dabei bezog der Vorstand den Aufsichtsrat in alle wichtigen Geschäftsvorgänge und Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung für das Unternehmen rechtzeitig und unmittelbar ein.

In den Sitzungen diskutierte der Aufsichtsrat ausführlich die Berichte des Vorstands. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand war in jeder Hinsicht geprägt von zielgerichtetem und verantwortungsvollem Handeln zur erfolgreichen Entwicklung der Testo. Der Vorstand hat seine Berichtspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat sowohl mündlich als auch schriftlich vollumfänglich erfüllt. Zwischen den Sitzungen hielt der Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig Kontakt mit dem Vorstandsvorsitzenden.

In der ersten ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 28. April 2023 wurde der Jahresabschluss der Testo SE & Co. KGaA und des Konzerns ausführlich mit dem Vorstand und den Abschlussprüfern der KPMG (als zeitweise Gäste) erörtert. Anschließend wurde der Jahresüberschuss des Jahres 2022 in Höhe von EUR 12.966.806,32 gebilligt. Ebenso wurde der Konzernabschluss mit einem Jahresüberschuss von EUR 33.412.606,14 gebilligt. Zudem berichtete der Vorstand zur aktuellen Geschäftslage der TKG und des Konzerns. Insbesondere wurde der Aufsichtsrat über den Fortschritt des neuen Produktionsstandortes in Portugal informiert. Ein weiteres Thema war der Status Quo der ausgegründeten Testo Solutions GmbH sowie der Projektstatus der Testo bioAnalytics.

In der Hauptversammlung der Testo SE & Co. KGaA am 23. Juni 2023 wurde der vom Aufsichtsrat gebilligte Jahresabschluss der Testo SE & Co. KGaA festgestellt sowie der gebilligte und geprüfte Konzernabschluss entgegengenommen. Weiterhin wurde der persönlich haftenden Gesellschafterin Testo Management SE sowie den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Testo SE & Co. KGaA Entlastung erteilt und die KPMG AG, Freiburg zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 bestellt.

In der Aufsichtsratssitzung am 26. September 2023 stand u.a. die Erweiterung der Calibration Factory der Testo Industrial Services in Kirchzarten auf der Tagesordnung. Außerdem wurde die Geschäftslage der Testo SE & Co. KGaA vom Vorstand vorgestellt und intensiv diskutiert.

In der Aufsichtsratssitzung am 12. Dezember 2023 wurden die Schwerpunktthemen Interne Konzernrevision und Risikomanagement vom Vorstand ausführlich vorgestellt und ausgiebig diskutiert.

Weitere Tagesthemen waren der Ausblick auf das Jahresende sowie auf das Geschäftsjahr 2024, die Neuausrichtung des Vertriebs, sowie der SAP-Rollout.

Am 29. April 2024 fand die erste Sitzung des Aufsichtsrates der Testo SE & Co. KGaA im Jahr 2024 statt. Es wurden der Jahresabschluss der Testo SE & Co. KGaA, sowie der Konzernabschluss sowohl durch den Vorstand als auch durch den Abschlussprüfer vorgestellt. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Ergebnis des Prüfers an und erhob keine Einwände gegen den Jahresabschluss der Testo SE & Co. KGaA und den Konzernabschluss. Der Jahresabschluss 2023 der Testo SE & Co. KGaA wurde mit einem Jahresüberschuss von EUR 16.691.258,22 gebilligt. Der Konzernabschluss wurde ebenfalls geprüft und mit einem Jahresüberschuss von EUR 34.959.707,95 und einem Bilanzgewinn von EUR 108.066.305,69 gebilligt.

Der Aufsichtsrat beschloss in dieser Sitzung der Hauptversammlung folgende Punkte vorzuschlagen:

Dem vom Vorstand vorgeschlagenen und von dem Aufsichtsrat geprüften Gewinnverwendungsvorschlag zuzustimmen.

Den Jahresüberschuss abzüglich des Gewinnverwendungsvorschlags auf neue Rechnung vorzutragen.

Bestellung der KPMG AG, Freiburg zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024.

Des Weiteren befasste sich der Aufsichtsrat eingehend mit den Monats- und Quartalsmitteilungen des Vorstands mit der jeweils aktuellen Lage der Testo.

 

16. Mai 2024

Für den Aufsichtsrat

Jürgen Hinn, Vorsitzender des Aufsichtsrates

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