Schäflein Technik GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Eberle seit 4.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schäflein AGRöthleinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer zur Offenlegung bestimmte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Konzernabschluss und Konzernlagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: "An die Schäflein AG, Röthlein Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Schäflein AG, Röthlein, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Schäflein AG, Röthlein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 26. Mai 2023 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Schäflein AG, RöthleinRegistergericht Schweinfurt, HRB Nr. 5420AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Schäflein AG, Röthlein
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022Schäflein AG, Röthlein1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 290 ff. HGB, den einschlägigen Vorschriften des AktG sowie den ergänzenden Vorschriften der Satzung aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschlussstichtag 31. Dezember 2022 entspricht dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens und sämtlicher einbezogener Tochterunternehmen. 2. Grundsätze der Konsolidierung Konsolidierungskreis Der vorliegende Konzernabschluss umfasst neben der Schäflein AG, Röthlein als Mutterunternehmen folgende einbezogenen Tochterunternehmen, da der Muttergesellschaft die Mehrheit der Stimmrechte gemäß § 290 Abs. 2 HGB zusteht und sie einen beherrschenden Einfluss ausübt:
Die Schäflein AG hält zum 31. Dezember 2022 100 % der Anteile an allen obigen Gesellschaften sowie die Mehrheit der Stimmrechte. Konsolidierungsmethoden Für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 waren die folgenden Konsolidierungsmethoden unverändert maßgebend. Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen ist gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode vorzunehmen. Die Tochterunternehmen Schäflein Spedition GmbH, Schäflein Logistics GmbH, Schäflein Industrieservice GmbH, Sprintbox GmbH, Schäflein Transport GmbH, Schäflein Logistics GmbH Ulm, Schäflein Logistics GmbH (Hallein), sprintBOX Sp. z o.o., Logistics GmbH Rhein-Main und die LOCIT GmbH wurden in den Geschäftsjahren 2011 bis 2019 erstmalig nach der Neubewertungsmethode entsprechend § 301 Absatz 1 Satz 2 HGB konsolidiert. Zum 1. Januar 2019 wurde entsprechend dem Einbringungsvertrag vom 19. Dezember 2019 der sich ergebende Unterschiedsbetrag aus der Aufrechnung der Anschaffungskosten der restlichen 85,5 % an der Schäflein Spedition GmbH und an der Schäflein Transport GmbH mit den darauf entfallenen anteiligen Eigenkapital der Anteile nicht beherrschender Anteile in Höhe von EUR 1.224.780,11 erfolgsneutral in die Kapitalrücklage als Kapitalvorgang eingestellt. Ein sich ergebender aktivischer Unterschiedsbetrag wird den Vermögensgegenständen insoweit zugerechnet, als deren beizulegender Wert über dem Buchwert lag. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und entsprechend § 309 Abs. 1 HGB abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird mit fünf Jahren unterstellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 214 aus der Kapitalkonsolidierung im Geschäftsjahr 2012 war zum 31. Dezember 2022 bereits komplett abgeschrieben. Ein sich ergebender passivischer Unterschiedsbetrag wird als Gewinnrücklage des Konzerns ausgewiesen, da es sich um thesaurierte Gewinne der Tochterunternehmen handelt. Die Schuldenkonsolidierung wird gemäß § 303 HGB vorgenommen. Dabei werden die ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenseitig verrechnet. Die Zwischengewinneliminierung erfolgt gemäß § 304 HGB. Demnach werden Ergebnisse, welche ganz oder teilweise auf Lieferungen und Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, eliminiert. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung wird gemäß § 305 HGB vorgenommen. Aufwendungen und Erträge, die sich aus Geschäftsbeziehungen im Konzern ergeben, werden gegenseitig verrechnet. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern werden nicht verrechnet. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden grundsätzlich einheitlich nach den für das Mutterunternehmen angewandten Bilanzierungsgrundsätzen angesetzt und bewertet. Die Bewertung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen. Die Währungsumrechnung für die ausländischen Abschlüsse wurde gemäß § 308a Satz 1 HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode zu den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag vorgenommen. Das Eigenkapital wurde zum historischen Kurs umgerechnet. Für die Umrechnung der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 308a Satz 2 HGB der Jahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen sowie wertbestimmenden Faktoren erstellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren maßgebend. Änderungen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich in der Weise, dass ein Teil der Pensionsrückstellung entsprechend IDW RH FAB 1.021 mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung bewertet wurde (Primat der Aktivseite). Durch die Anwendung des IDW RH FAB 1.021 hat sich die Pensionsrückstellung um TEUR 9 verringert. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände wurden höchstens zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00, wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Rückdeckungsversicherungen sind gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Die Fremdkapitalkosten und andere wahlweise berücksichtigungsfähigen Herstellungskosten wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte darüber hinaus frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung einer Anwartschaftsdynamik von 0,0 % p. a., einer Rentensteigerung von 2,0 % bzw. 0,0 % p. a. und einem Zinssatz (10-Jahresdurchschnitt) von 1,78 % p.a. sowie einer Kündigungsrate von 2,0 % bzw. 0,0 %. Rückstellungen für nicht versicherungsgebundene teilweise rückgedeckte Altersversorgungszusagen wurden kongruent bewertet, indem das Passivum wie das Aktivum bewertet wurde. Zur Ermittlung des leistungskongruenten Teils der Pensionsrückstellung wurde das faktorbasierte Verfahren gemäß DAV-Ergebnisbericht vom 26. April 2022 (Deckungskapitalverfahren) angewendet. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Abs. 1 EG-HGB. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die aktiven und passiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen wurden nicht verrechnet. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr werden zum jeweils niedrigeren oder höheren Anschaffungskurs oder Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag entstandene Verluste aus Kursänderungen werden berücksichtigt. 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagenspiegel dargestellt. Sonstige Ausleihungen Die sonstigen Ausleihungen enthalten Forderungen gegen zwei nahestehende Unternehmen in Höhe von TEUR 1.021, welche zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 1.021 im Rang zurückgetreten wurden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen In einem Tochterunternehmen wurde ein Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr über einen Factor abgewickelt. Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien im Sinne des § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 324 resultieren aus den aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 0,29 aus den Konsolidierungsmaßnahmen im Konzern gemäß § 306 HGB und den aktiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen in Höhe von TEUR 324. Die aktiven latenten Steuern im Konzern werden unter Zugrundelegung eines pauschalen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 29,13 % bilanziert. Die aktiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 324 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich der Pensionsrückstellung, der Rückstellung für Freimieten, für Rückzahlungsverpflichtungen sowie für ungewisse Verbindlichkeiten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern in den Einzelabschlüssen wurden unter Zugrundelegung eines Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 29,83 %, 27,73 %, 29,13 % bzw. 29,90 % berechnet. Die Erträge aus der Zuführung latenter Steuern in den Einzelabschlüssen betragen TEUR 8 und die Aufwendungen aus der Auflösung latenter Steuern in den Einzelabschlüssen betragen TEUR 196. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 120.000,00 und entspricht dem im Handelsregister für die Schäflein AG, Röthlein eingetragenen Betrag. Es ist eingeteilt in 120.000 auf den Namen lautende Stückaktien, die gemäß § 8 Abs. 3 AktG auf keinen Nennbetrag lauten. Das Grundkapital entspricht dem genehmigten Kapital. Die passivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung betragen insgesamt TEUR 3.545 und werden unter den anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen, da es sich um thesaurierte Gewinne der Tochterunternehmen handelt. Auf Vorschlag des Vorstands des Mutterunternehmens wird der Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.470 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz erfolgt bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrags vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen zum 31. Dezember 2022 wurden gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und in Höhe von TEUR 40 mit der dazugehörigen Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (TEUR 402) verrechnet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, denen kein Deckungsvermögen gegenüberstand, betrugen im Berichtsjahr TEUR 945. Die Zuführung der Rückdeckungsversicherungen betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR 2. Diesen standen Auszahlungen in Höhe von TEUR 4 im Geschäftsjahr gegenüber. Zum 31. Dezember 2022 ergab sich für die Pensionsrückstellung eine Aufzinsung in Höhe von TEUR 27 sowie eine Auflösung/Verbrauch in Höhe von TEUR 21. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 70. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantieme/Boni, für Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, für Berufsgenossenschaft, für ausstehende Rechnungen sowie für Freimieten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt: Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
Passive latente Steuern Die passiven Steuerabgrenzungen in Höhe von EUR 242,62 resultieren ausschließlich aus den Einzelabschlüssen gemäß § 274 HGB. Sie wurden unter Zugrundelegung eines Steuersatzes in Höhe von 25,00 % berechnet. Die passiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich des Anlagevermögens, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 242,62 aufgelöst. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung. Haftungsverhältnisse Der Konzern hat Bürgschaften und Avale mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 36.664 und Valuta zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 33.307 übernommen. Es besteht eine Eigenkapital-Covenant, wonach sich die Schäflein Logistics GmbH und die Schäflein Spedition GmbH verpflichtet haben, Gewinne zu thesaurieren bis eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 25 % erreicht ist. Der Konzern haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 14.946. Die Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 13.167. Darüber hinaus haben einzelne Konzern-Gesellschaften gegenüber einem Kreditinstitut eine Gleichstellungsverpflichtung und gegenüber einem anderen eine Negativerklärung abgegeben. Zur Besicherung von ausgereichten Bürgschaften wurden gegenüber einem Kreditinstitut die Forderungen aus einem Speditionsrahmenvertrag sowie aus einem Lager- und Logistikdienstleistungsvertrag abgetreten. Zudem wurde zur Besicherung eines Darlehens eines nahestehenden Unternehmens gegenüber einem anderen Kreditinstitut die Forderungen aus Einspeisevergütung abgetreten. Der Konzern geht bei den Bürgschaften und Avalen, bei den gesamtschuldnerischen Haftungsverhältnissen sowie bei den gestellten Sicherheiten von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber diese ausgesprochen wurden, gesichert ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Der Konzern hat diverse Miet- und Leasingverträge für Grundstücke, Geschäftsräume und Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen 2023 und 2037 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Miet-/Leasingverträge, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die Bürgschaften, die gesamtschuldnerischen Haftungen, die Avalrahmen, die Eigenkapital-Covenant, die Negativerklärung, die Gleichstellungsverpflichtung sowie die Einzelzessionen in den Haftungsverhältnissen und die Sicherungsübereignungen sowie die Grundschuld im Verbindlichkeitenspiegel unter entsprechender Angabe der Beträge und die Rangrücktrittserklärungen in den Ausführungen zu sonstige Ausleihungen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden den Konzerngesellschaften Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien und Avale in Höhe von TEUR 10.851 gewährt. Daneben wurden Darlehen bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 262 noch nicht in Anspruch genommen. 5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.239), aus Anlagenbuchwertabgangsgewinnen (TEUR 832) sowie aus der Herabsetzung der Wertberichtigung auf Forderungen (TEUR 29). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Zuführung zur Wertberichtigung auf Forderungen (TEUR 407) sowie aus Kreditversicherung (TEUR 30). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Passiva (TEUR 27) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Zuführung aktiver latenter Steuern (TEUR 8) bzw. Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuer (TEUR 196) enthalten. 6. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Zusammensetzung des Finanzmittelbestands/-fonds:
7. Sonstige Angaben Vorstand Der Vorstand des Mutterunternehmens setzt sich wie folgt zusammen: Herr Achim Schäflein, Schweinfurt (Vorsitzender) Herr Christoph Heller, Gerolzhofen Herr Bernd Schäflein, Theres - OT Obertheres Der Vorstandsvorsitzende vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied. Sämtliche Mitglieder des Vorstandes sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge des Vorstands Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat des Mutterunternehmens setzt sich wie folgt zusammen: Herr Steffen Voll (Vorsitzender), Düsseldorf, Dipl.-Betriebswirt (FH) Herr Joachim Eschborn (stellvertretender Vorsitzender), Nidderau, DAV-Verkehrsfachwirt Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Christian Pfohl, Darmstadt, Diplom-Wirtschaftsingenieur Gesamtbezüge des Aufsichtsrates Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr belaufen sich auf EUR 104.150,00 (Vorjahr: EUR 110.400,00). Prokura Die Prokuristen des Mutterunternehmens setzen sich wie folgt zusammen: Herr Heiko Amtmann, Schwanfeld (Gesamtprokura) Der Prokurist vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren Prokuristen oder einem Vorstandsmitglied. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres in den Konzerngesellschaften beschäftigten Mitarbeiter:
Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz des Konzerns im Sinne des § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB gliedert sich wie folgt:
Gesamthonorar Im Geschäftsjahr 2022 wurden Honorare für Abschlussprüfungsleistungen im gesamten Konzern in Höhe von TEUR 93 als Aufwand erfasst. Offenlegungspflichten Folgende Tochterunternehmen erfüllen die Kriterien des § 264 Absatz 3 HGB und machen von der Befreiungsvorschrift Gebrauch:
Nachtragsbericht Zu den Auswirkungen bezüglich des Ukraine-Krieges wird auf die entsprechenden Ausführungen im Konzernlagebericht verwiesen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendung Der Vorstand der Schäflein AG schlägt vor, den Bilanzgewinn der Schäflein AG in Höhe von EUR 3.445.581,18 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Röthlein, 26. Mai 2023 Schäflein AG gez. Achim Schäflein gez. Bernd Schäflein gez. Christoph Heller Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2022Schäflein AG, Röthlein
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022Schäflein AG, RöthleinA. GRUNDLAGEN DES KONZERNS UND WIRTSCHAFTSBERICHT Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 vor allem geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine, zu denen extreme Energiepreiserhöhungen zählten. Hinzu kamen dadurch verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für weitere Güter wie z. B. Stahl sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 1,9 % gestiegen. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief sehr unterschiedlich. So profitierte der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe stark von der Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen mit einem Plus bei der Bruttowertschöpfung von 4,0 %. Der Bereich Information und Kommunikation verzeichnete mit + 3,6 % einen deutlichen Zuwachs, das Baugewerbe allerdings hatte durch Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen mit - 2,3 % einen deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung zu verzeichnen. Die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe nahm im Vorjahresvergleich mit + 0,2 % kaum zu. Die Industrieproduktion litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Engpässe bei Vormaterialien wurden durch den Krieg in der Ukraine noch verschärft. In der Folge konnte die Industrie ihre Aufträge nicht wie gewohnt abarbeiten. Nach einem schwachen Start ins vierte Quartal stabilisierte sich die Industrieproduktion im November 2022. Zugleich hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft gemäß den ifo Umfragen im Dezember spürbar aufgehellt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2022 voraussichtlich um 7,9 %. Diese historisch hohe Inflationsrate wurde vor allem von dem extremen Preisanstieg für Energieprodukte seit Beginn des Krieges in der Ukraine getrieben. Die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung wie z. B. 9-Euro-Ticket, Senkung der Umsatzsteuer auf Gas und Fernwärme sowie die einmalige Übernahme der Gas- und Wärmerechnung für den Monat Dezember wirkten sich dämpfend auf die Verbraucherpreise aus. Dennoch lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2022 voraussichtlich mehr als zweieinhalbmal so hoch wie im Jahr 2021 (+ 3,1 %). Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2022 von 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte in jeweiligen Preisen nahmen 2022 stärker zu (+ 11,9 %) als das verfügbare Einkommen, die Sparquote sank gegenüber dem Vorjahr um rund 4 Prozentpunkte auf 11,2 %. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat mit 1,1 %. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel stärker im Wohnbau (-2,0 %) als im Nichtwohnbau (-1,1 %) aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt um 2,5 % zu. Der Außenhandel stieg trotz starker Preissteigerungen ebenfalls an. Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2022 um 5,5 % zu. Dagegen gingen die Unternehmens- und Vermögenseinkommen vorläufigen Berechnungen zufolge leicht um 0,6 % zurück. Das Volkseinkommen als Summe aus Arbeitnehmerentgelt und Unternehmens- und Vermögenseinkommen stieg auf rund 2.844 Mrd. Euro (+ 3,6 %). Die staatlichen Haushalte verzeichneten 2022 erneut ein Finanzierungsdefizit. Neue Belastungen infolge der Energiekrise überlagerten die Entlastung des Staatshaushalts durch auslaufende Corona-Maßnahmen. Für Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen ergab sich insgesamt ein Minus von etwas mehr als 100 Mrd. Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus für den Staat eine Defizitquote von 2,6 %, die damit deutlich niedriger war als in den beiden vorangegangenen Jahren. Die positive Geschäftsentwicklung setzte sich trotz widriger Bedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr über alle Bereiche hinweg fort. Mitgetragen wurde diese durch die im Vorjahr umgesetzte Erweiterung der Logistikflächen am Standort Röthlein und der damit einhergehenden Symbiose zwischen Logistikflächen und einem in unmittelbarer Nähe liegenden Einspeisepunkt, wodurch das Sendungsaufkommen deutlich gesteigert werden konnte und die Logistikflächen an Attraktivität gewannen. Sämtliche Logistikanlagen waren in hohem Maße ausgelastet. Mit dem Wegfall von Anlaufkosten aus den Neuprojekten des Vorjahres und den Belastungen aus Umzügen von Bestandskunden innerhalb der Region Röthlein führte die Umsatzsteigerung zu einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage. Die Auswirkungen aus dem Ukrainekonflikt und den damit verbundenen höheren Belastungen aus den gestiegenen Personal- und Energiekosten wurden beherrscht, wenngleich sie eine noch deutlichere Entwicklung der Ertragslage behinderten. Der Konzern der Schäflein AG umfasst neben der Schäflein AG als Mutterunternehmen die Tochterunternehmen Schäflein Logistics GmbH, Schäflein Logistics GmbH (Ulm), Schäflein Logistics GmbH (Hallein), Schäflein Logistics GmbH (Rhein-Main), Schäflein Spedition GmbH, Schäflein Industrieservice GmbH, Sprintbox GmbH, Schäflein Transport GmbH, sprintBOX Sp. z o.o. sowie die LOCIT GmbH. Die Schäflein AG ist durch notariellen Gründungsvertrag vom 27. März 2008 entstanden. Unternehmensgegenstand ist die betriebswirtschaftliche und kaufmännische Unterstützung und Beratung von Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen bei der Führung ihres Unternehmens, die Erbringung aller damit verbundenen Managementtätigkeiten, die Erbringung allgemeiner kaufmännischer Dienstleistungen sowie der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen. Eine Rechts- oder Steuerberatung sowie sonstige genehmigungs- bzw. erlaubnispflichtige Tätigkeiten sind ausdrücklich nicht Gegenstand des Unternehmens. Die Schäflein Logistics GmbH, die Schäflein Logistics GmbH (Ulm) und die Schäflein Logistics GmbH (Rhein-Main) sind Gesellschaften, die die Planung und Übernahme von Logistikaufgaben aller Art, die Beratung von Unternehmen in allen Bereichen der Logistik sowie die Umsetzung und Durchführung von Logistikkonzepten in diesen Unternehmen tätigen. Die Schäflein Logistics GmbH (Hallein) ist eine Gesellschaft, die die Planung und Übernahme von Logistikaufgaben aller Art sowie die Planung und Übernahme von logistiknahen Aufgaben und Lagerei tätigt. Die Schäflein Spedition GmbH ist eine Gesellschaft, welche die gewerbsmäßige Besorgung der Güterversendung durch Frachtführer oder Verfrachter für Rechnung eines anderen in eigenem Namen innerhalb und außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland unter Ausnutzung ausgedehnter internationaler Geschäftsbeziehungen tätigt. Die Spedition umfasst auch die Beförderung durch die Gesellschaft selbst. Die Schäflein Industrieservice GmbH ist eine Gesellschaft, die den Montageservice von Automobilzubehörteilen sowie sonstige industrielle Dienstleistungen zum Geschäftszweck hat. Die Sprintbox GmbH nimmt die partnerschaftliche Entwicklung, den kundenorientierten Vertrieb, die Organisation und Realisierung moderner und effizienter logistischer Dienstleistungen im Mehrwegbehältermanagement und Entwicklung von Marketingstrategien vor. Die sprintBOX Sp. z o.o. ist eine Gesellschaft, die auf dem Gebiet der Verwaltung und Reinigung von Mehrwegbehältern tätig ist. Die LOCIT GmbH ist eine Gesellschaft, die die Planung von Logistikaufgaben, die Beratung von Unternehmen in allen Bereichen der Logistik und der Organisation sowie die Umsetzung und Durchführung von Logistik- und Organisationskonzepten in diesen Unternehmen durchführt. Im Geschäftsjahr 2022 betragen die Umsatzerlöse des Konzerns TEUR 206.040 (Vorjahr TEUR 180.670). Die Gesamtleistung beläuft sich auf TEUR 206.105 (Vorjahr TEUR 180.725). Der Anstieg der Gesamtleistung resultiert im Wesentlichen aus der mengenmäßigen Erhöhung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden und Neukunden sowie aus Preissteigerungen. Der Rohertrag ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge erhöhte sich um TEUR 18.844 auf TEUR 103.612 und beträgt nunmehr 50,3 % der Gesamtleistung. Die Verbesserung der Material- bzw. Rohertragsquote resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der weniger materialintensiven Umsätze. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 12.246 auf TEUR 64.590 erhöht und entspricht 31,4 % der Gesamtleistung. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiter um 217 auf durchschnittlich 1.670 Mitarbeiter sowie auf individuellen Lohnerhöhungen zurückzuführen. Das EBIT ist im Geschäftsjahr um TEUR 2.946 auf TEUR 10.131 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 3.587 auf TEUR 27.852 erhöht. Das Konzernjahresergebnis weist im Berichtsjahr einen Wert von TEUR 8.470 (Vorjahr TEUR 7.324) auf. Die Eigenkapitalquote beträgt 57,1 % (Vorjahr 55,4 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.657 auf TEUR 19.946 und das Umlaufvermögen um TEUR 7.004 auf TEUR 52.680 erhöht. Der Anstieg des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus den Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzlagen (TEUR +7.994), den Umbuchungen (TEUR +170) sowie den Zuschreibungen (TEUR +55). Gegenläufig hierzu haben sich die laufenden Abschreibungen (TEUR -4.576), die Anlagenbuchwertabgänge (TEUR -1.969) sowie die Währungsänderungen (TEUR -17) ausgewirkt. Der Anstieg des Umlaufvermögens betrifft die Vorräte (TEUR +113), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +3.425), die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR +546) sowie die liquiden Mittel (TEUR +2.920). Die Rückstellungen sind um TEUR 131 auf TEUR 8.147 gestiegen. Die Pensionsrückstellungen haben sich um TEUR 8 auf TEUR 1.307 erhöht. Die Steuerrückstellungen sind um TEUR 156 auf TEUR 247 gesunken. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 279 auf TEUR 6.593 beruht im Wesentlichen aus dem Anstieg der Rückstellung für Tantieme/Boni, für Urlaubsverpflichtungen, für Überstunden, für Berufsgenossenschaft sowie für ausstehende Rechnungen. Gegenläufig hat sich die Verringerung der Rückstellungen für Löhne, für weitere ungewisse Verbindlichkeiten sowie für Freimieten ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 2.558 auf TEUR 23.029 gestiegen. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 8.437 auf TEUR 73.057 erhöht. Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 12.999 (Vorjahr TEUR 11.082). Die Liquidität der Unternehmensgruppe war jederzeit gewährleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 9.575. Davon entfallen TEUR 8.225 auf Verbindlichkeiten aus Darlehen und TEUR 1.350 auf Kontokorrentverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 17.157. Im Geschäftsjahr wurden den Konzerngesellschaften Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien und Avale in Höhe von TEUR 10.851 gewährt. Daneben wurden Darlehen bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 262 noch nicht in Anspruch genommen. Mit dem gestiegenen Auftragsaufkommen und der guten Auslastung der Logistikflächen überflügelte der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr die Erwartungen der Planung deutlich. Das Ergebnis der Unternehmensgruppe lag trotz der durch den Ukrainekonflikt ausgelösten Herausforderungen über der Planung und übertraf das gute Niveau des Vorjahres. B. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Mit der Gründung eines weiteren Joint Ventures einer gesellschaftsnahen Unternehmung im Bereich Robotik und der Ausweitung des Engagements bei der Cargo Digital World AG, setzte die Unternehmensgruppe den Weg der Automatisierung und Digitalisierung weiter fort. Unter dem Dach der Cargo Digital World AG wurde das Projekt "cargognative" ins Leben gerufen. Über die Plattform haben sämtliche CargoLine Partner Zugang zu den verfügbaren Ladeflächen der im System angeschlossenen Partner und können darüber Teil- und Komplettladungen einsteuern, ohne die Sendungen auf externen Frachtbörsen anbieten zu müssen. Für die Unternehmensgruppe selbst erschließen sich damit neue Absatzmöglichkeiten und eine bessere Auslastung des eigenen Laderaums. Ebenfalls im Verbund der Cargo Digital World AG startete "warespace". Dieses macht sämtliche Flächen der europäischen CargoLine-Partner für die Kunden zugänglich und verteilt die Waren des Kunden optimal auf die einzelnen Lagerstandorte im Netzwerk. Für den Kunden hat dies zum Vorteil, dass er seine Lieferwege optimiert und die Leistungen dennoch aus einer Hand bezieht. Für die Unternehmensgruppe ergeben sich damit neue Geschäftsansätze und eine bessere Auslastung der vorhandenen Logistikflächen. Mit der Entwicklung eines mobilen Roboters können die Reinigungsanlagen von KLT Behältern nunmehr automatisiert mit dem Reinigungsgut befüllt und am Ende des Reinigungsprozesses wieder durch Greifer entnommen werden. Neben der Kostenersparnis hat dies zur Folge, dass die knappen Personalressourcen geschont und effizienter eingesetzt werden können. Auf der gleichen Roboterplattform wurde ein mobiler Roboter aufgebaut, welcher die Befüllung des Automatiklagers AutoStore nunmehr automatisiert ausführt und ohne den Einsatz von Personal auskommt. Neben der Kostenersparnis hat dies zur Folge, dass die knappen Personalressourcen geschont und effizienter eingesetzt werden. Mit der zunehmenden Bedeutung der um den Umschlagspunkt liegenden Logistikstandorte als Versender von Ware wurde das Yard-Management im abgelaufenen Geschäftsjahr auf sämtliche Standorte ausgeweitet. Unter Zuhilfenahme des Yard Managements ist der Hofdienst in der Lage, eigenständig die Stellung und Abholung der Wechselbrücken und Trailer in einer effizienten Reihenfolge zu bewerkstelligen. C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Nachdem sich die konjunkturelle Stimmung für das Geschäftsjahr 2023 etwas eingetrübt hat, rechnet die Unternehmensgruppe im Bereich der speditionellen Abwicklung mit einem moderaten Rückgang des Sendungsvolumens. Im Geschäftsfeld Lagerlogistik werden die bestehenden Geschäftsaktivitäten weiter intensiviert und eine noch bessere Auslastung der Logistikanlagen vorangetrieben. Dadurch werden sich die Umsatzzahlen zwar nicht sprunghaft entwickeln, aber durch die Intensivierung der Flächenbewirtschaftung weiterhin moderat erhöhen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Unsicherheiten der konjunkturellen und geopolitischen Lage wurde auf Konzernebene eine deutlich zurückhaltendere Ergebnisprognose auf dem Niveau von 2021 vorgetragen, wenngleich die Ergebnisse der ersten Monate die Erwartungen übertrafen. Als größtes Risiko auf dem Beschaffungsmarkt und zugleich für den Absatzmarkt sieht die Unternehmensgruppe die Auswirkungen der galoppierenden Inflation und den damit einhergehenden Preissteigerungen insbesondere bei den Personalkosten, dem Einkauf von Frachtführern sowie der Energie, welche durch die vertraglichen Bindungen nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden können. Entgegenwirken kann die Unternehmensgruppe hier nur durch die konsequente Fortführung des etablierten Energiemanagements. Auch die Auswirkungen des nicht absehbaren Endes des Ukraine-Krieges und einer möglichen Intensivierung des Konfliktes belasten die Geschäftsaktivitäten und Planbarkeit der Unternehmensgruppe. Verschärft wird die Unsicherheit durch das Drohpotential weiterer Konflikte wie beispielsweise zwischen China und Taiwan. Mit der möglichen Beendigung der aufgeführten weltpolitischen Krisen können sich allerdings Chancen ergeben, welche die Weltwirtschaft in eine Normalität zurückführt, die Nachfrage nach Produkten bei den Kunden deutlich ankurbeln wird und damit die Nachfrage nach logistischen Dienstleistungen erhöht. Zudem könnte die Unternehmensgruppe von den Unsicherheiten auf den Weltmärkten profitieren. Diese zwingt die Kunden, verstärkt Lagerbestände aufzubauen, um Lieferengpässen entgegenzuwirken. Dies zieht eine noch bessere Auslastung der Lagerkapazitäten und installierten Logistikanlagen nach sich. Der Logistikstandort in Röthlein gewinnt auch für Kunden außerhalb der Region immer mehr an Attraktivität und bietet uns weitere Chancen auf dem Absatzmarkt. Die Paarung einer modernen Logistikabwicklung und einem Einspeisepunkt in das europaweite CargoLine Netzwerkes in unmittelbarer Nähe ermöglicht den Kunden späte Cut-Off Zeiten zu kostengünstigen Preisen und erschwert die Wechselbereitschaft zu Mitbewerbern. Auch die für alle Branchen angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt mit geringer Verfügbarkeit an qualifizierten Arbeitskräften und hohen Tarifabschlüssen verstärkt den Trend bei Unternehmen Randaktivitäten, wie die Logistik, an externe Dienstleister zu vergeben. Ungeachtet des unsicheren wirtschaftlichen Ausblicks und der Möglichkeit einer Rezession bleibt der Arbeitsmarkt sowohl für gewerbliche als auch kaufmännische Mitarbeiter weiterhin umkämpft und hat in Verbindung mit der anhaltenden Inflation eine Lohnaufwärtsspirale in Gang gesetzt. Als Gegenmittel setzt die Unternehmensgruppe weiterhin auf gute Ausbildungskonzepte und attraktive Nebenleistungen. Mit den aufgeführten Maßnahmen forciert die Unternehmensgruppe ihre Bemühungen, einen deutlich höheren Automatisierungsgrad in den logistischen Prozessen zu etablieren und somit die Abhängigkeit vom umkämpften Arbeitsmarkt zu verringern. Durch stetige Überwachung unserer Kunden und die fortlaufende Einholung von Bonitätsauskünften wird dem Risiko von Forderungsausfällen entgegengewirkt. Um die dennoch immerwährende Gefahr von Unternehmensinsolvenzen und Forderungsausfällen abzusichern, beugt die Unternehmensgruppe teilweise mit einer Warenkreditversicherung Zahlungsausfällen ihrer Kunden vor. Der Vorstand erwartet weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand der Unternehmensgruppe gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar. D. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Röthlein, den 26. Mai 2023 Schäflein AG gez. Achim Schäflein gez. Bernd Schäflein gez. Christoph Heller Konzern-Kapitalflussrechnung 2022Schäflein AG, Röthlein
Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2022Schäflein AG, Röthlein
Bericht des Aufsichtsrats 2022Der Aufsichtsrat erstattet über seine Tätigkeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 folgenden Bericht: Der Aufsichtsrat der Schäflein AG hat im Geschäftsjahr 2022 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat bei der Leitung des Unternehmens den Vorstand selektiv beraten und dessen Tätigkeiten und die Führung der Geschäfte überwacht. Der Aufsichtsrat war in Entscheidungen von wichtiger Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden. Er wurde vom Vorstand über relevante Vorkommnisse der einzelnen Konzerngesellschaften in schriftlicher oder mündlicher Form während der vier gemeinsamen Aufsichtsratssitzungen im Jahr 2022 informiert. Wesentliche Geschäftsvorgänge wurden auf Basis der Ausführungen des Vorstands erörtert. Über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung der Schäflein AG wurde der Aufsichtsrat durch monatliche Berichte, die wichtige Finanzdaten enthielten, informiert. Beanstandungen der Vorstandstätigkeit gab es nicht. Dem Aufsichtsrat wurden in der Bilanzaufsichtsratssitzung vom 24. Juni 2023 vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss, der Konzernabschluss und der Lagebericht des Konzerns und der Gesellschaft, der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Ergebnisses sowie die entsprechenden Prüfungsberichte des Wirtschaftsprüfers vorgelegt. Die vorgelegten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft und genehmigt. Die zum Abschlussprüfer gewählte Pickel & Mehler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Schweinfurt, hat den Konzernabschluss sowie den Lagebericht des Konzerns für das Geschäftsjahr 2022 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Weiterhin hat er Jahresabschluss und Konzernabschluss 2022, den Lagebericht des Konzerns und der AG sowie den Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses geprüft und den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Die Feststellung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2022 wurde von dem Aufsichtsrat sowie von dem Vorstand gemäß entsprechender Beschlüsse der Hauptversammlung überlassen. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie den Mitarbeitern sämtlicher Konzerngesellschaften für den hohen Einsatz und die gute Zusammenarbeit im Jahr 2022.
26. Juni 2023, Röthlein Für den Aufsichtsrat Steffen Voll, Aufsichtsratsvorsitzender Beschluss über die Billigung für das Geschäftsjahr 2022Schäflein AG, RöthleinDer Konzernabschluss wurde am 24. Juni 2023 gebilligt. |
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