Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Westeria GmbH
Raiffeisenstraße 2, 48346 Ostbevern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Wachelau seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Ulrich Tarrach seit 9.4.2025 | Prokura |
Felix Poth seit 25.5.2018 | Geschäftsführer |
Kai-Uwe Knapheide seit 27.1.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
B******* W******** | 15.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Westeria GmbHEigenbeteiligung | 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Westeria GmbH (vormals: Westeria Fördertechnik GmbH)OstbevernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.202306. Mai 2024 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Westeria GmbHA) Konjunkturelle Lage 2022/2023
Im Geschäftsjahr 2022/2023 war die wirtschaftliche Entwicklung einer Vielzahl von Herausforderungen ausgesetzt. Der Ukraine-Krieg, steigende Inflation und steigende Zinsen, Lieferkettenprobleme sowie - wenngleich abgeschwächt - die Folgen der Corona-Pandemie sorgten dafür, dass das zunächst vom IWF prognostizierte weltweite Wirtschaftswachstum von ursprünglich 4,4 Prozent auf nur noch 3,4 Prozent reduziert wurde (World Economic Update 2023). Insbesondere die Preise für Rohstoffe sowie für fossile Brennstoffe stiegen nach der Invasion Russlands stark an und führten zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war im Jahr 2022 nach noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um preisbereinigt +1,8 Prozent höher als im Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Dienstleistungen profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,9 Prozent). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 Prozent).
In Folge der deutlich anziehenden Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +10,5 Prozent auf 244 Mrd. Euro zu. Der Auftragseingang startete mit deutlich zweistelligen realen Plusraten ins Jahr, verlor im Jahresverlauf aber zusehends an Dynamik. Starke Produktionsbehinderungen und die nur allmählich abflauende Nachfrage führten zu Rekordauftragsbeständen, denn Stornierungen blieben abgesehen von dem Ausbuchen von Orders aus Russland und Bereinigungen zum Jahresende eher die Ausnahme. Im Maschinenbaudurchschnitt lag die Auftragsreichweite zeitweise über einem Jahr - ein Rekordwert. Im weiteren Jahresverlauf zeigten sich erste Entspannungsanzeichen bei den Lieferketten, insbesondere bei Metallen und Kunststoffen. Die Versorgung mit Elektronikteilen blieb aber herausfordernd. Aktuelle Lage Die Produktion konnte zwar in den ersten sieben Monaten des Jahres dank deutlich verringerter Lieferengpässe nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes real um 1,7 Prozent zulegen. Doch ist der Auftragseingang seit Oktober 2022 ohne Ausnahme auf Kontraktionskurs. Allein in den ersten sieben Monaten des Jahres verfehlte er sein Vorjahresniveau preisbereinigt um 14 Prozent. Die Auftragsreichweite war im Juni mit 11,2 Monaten immer noch ungewöhnlich lang, doch hat sie seit dem Höchststand in den Monaten Juli und August 2022 (12,2 Monate) an Länge eingebüßt und verteilt sich sehr unterschiedlich auf die Unternehmen. Fast jedes vierte Maschinenbauunternehmen (24%) berichtet laut ifo-Konjunkturtest im Juli sogar von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Auch an der Entwicklung der Kapazitätsauslastungsquote lässt sich ablesen, dass den ersten Produktionsstätten allmählich die Puffer abhandenkommen: Sie sank von April (89,1 Prozent) auf Juli (88,8 Prozent) leicht ab. Für die zweite Jahreshälfte dürfte sich dieser Trend fortsetzen; die Produktion wird daher - zumindest in einigen Monaten - ihr Vorjahresniveau verfehlen. Dafür gibt es neben dem oben Genannten einen weiteren Grund: Im zweiten Halbjahr 2022 lag das Produktionsniveau etwas höher als in der ersten Jahreshälfte, da sich die Lage entlang der Lieferketten zur Jahresmitte 2022 zu entspannen begann. Die Messlatte für den Vorjahresvergleich liegt also im zweiten Halbjahr 2023 etwas höher. Für das gesamte Jahr 2023 erwarten die VDMA-Volkswirte summa summarum einen Rückgang der realen Produktion um 2 Prozent. (Zahlen, Statistiken und Informationen aus VDMA Prognosebericht September 2023) B) Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatz und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Auftragseingang von €40.656.511 € erzielt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum konnte der Auftragseingang um € 2.794.205 gesteigert werden. Diese positive Entwicklung ist dadurch zu begründen, dass viele Projekte umgesetzt werden konnten, die zu Pandemiebeginn gestoppt worden sind. Insbesondere ist die Nachfrage aus dem Bereich der Zementindustrie ist deutlich gestiegen. Die Gesamtleistung liegt mit T€ 37.951 um 871 über dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ist um T€ 10.879 auf 42.452 gegenüber dem Vorjahrgestiegen. Produktion Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden mehrere Maßnahmen umgesetzt um die Lagerbestände für vorproduzierte Eigenfertigungsartikel deutlich zu reduzieren. Es wurde eine flexible Fertigungszelle entwickelt und installiert, um bis dato mindestbestandsgeführte Baugruppen, auftragsbezogen und bedarfsgerecht zu produzieren. Bisher wurden diese Baugruppen mit einer Mindestlosgröße von 5-20 Stück gefertigt, um Montagezeiten zu reduzieren. Trotz Umstellung auf bedarfsgerechte Einzelfertigung, konnten durch den Einsatz der optimierten Fertigungszelle, verbesserte Materialzuführung und optimierte Ergonomie, die Produktionszeit pro Bauteil deutlich reduziert werden. Aktuelle Auswertungen zeigen einen Zeitvorteil von bis zu 28%. Die erforderliche Lagerfläche für vorproduzierte Baugruppen konnte so um 23% reduziert werden. Durch die Einführung eines Prämiensystems, profitieren Mitarbeiter unmittelbar von gesteigerten Produktionsleistungen. Dazu werden die Leistungen in einzelnen Fertigungsbereichen, mit einem selbst entwickelten EDV-System, permanent gemessen und ausgewertet. Die Berechnung der Prämien erfolgt automatisch und transparent für die Mitarbeiter. In einigen Bereichen der Produktion konnte dadurch die Effizienz um bis zu 70% gesteigert werden. Durch eine selbst entwickelte Software, kann der Status für jeden einzelnen Produktionsschritt präzise überwacht werden. An allen Fertigungsstationen wurden große Bildschirme installiert, die minutenaktuell den Status anzeigen. Bei Abweichungen zur geplanten Produktionsleistung, kann frühzeitiger mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert werden. Die Termintreue konnte durch diese Maßnahmen um 32% gesteigert werden. Durch den bedarfsgerechten Bestandsabbau von mindestbestandgeführten Eigenfertigungsartikeln, konnte die Anmietung einer weiteren externen Lagerhalle vermieden werden. Beschaffung Die Verfügbarkeit von Zukaufteilen hat sich deutlich verbessert. Getriebe, Elektromotoren und Bauteile für Anlagensteuerungen waren jedoch häufig immer noch nicht termingerecht zu beschaffen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die durchschnittlichen Beschaffungszeiten deutlich verbessert. Mindestbestände konnten reduzieret werden. Durch Fehlteile verursachte Produktionsunterbrechungen führten zu einer Reduzierung der Gesamtleistung um ca. € 750.000. Personal- und Sozialbereich Der Berichtsfirma gehörten im Laufe des Geschäftsjahres durchschnittlich 136 (im Vorjahr 137) Mitarbeiter an. Die Neubesetzung von vakanten Positionen war grundsätzlich möglich. Insbesondre im Bereich der Fertigung waren ausgeschrieben Stellen jedoch zeitweise unbesetzt. Zur Rekrutierung von geeigneten Bewerbern für eine Ausbildung im Fertigungsbereich, wurden die Marketingausgaben deutlich erhöht. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 1.018 getätigt. Die Investitionen erfolgten in folgenden Bereichen:
Im neuen Wirtschaftsjahr wurden weitere Investitionen insbesondere im Bereich Technische Anlagen und Maschinen vorgenommen. Finanzierungsmaßnahmen und -Vorhaben Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch Eigenmittel. Am Wirtschaftsjahresende bestanden keine Kontokorrent-Bankverbindlichkeiten. Auch die Investitionen im kommenden Wirtschaftsjahr sollen durch Eigenmittel finanziert werden. Forschung und Entwicklung Im Berichtszeitraum wurde eine neue Windsichterbaureihe entwickelt. Für die neue AirStar® Evolution Generation, wurde ein völlig neues Luftsystem (NotusAir) entwickelt. Die Trennschärfe, insbesondere bei kritischen Materialgemischen, konnte um 80% gesteigert werden. Des Weiteren wurden deutliche Verbesserungen im Bereich der Wartungsfreundlichkeit und Maschinenbedienung erreicht. Die neu entwickelte Westeria Maschinen interface Lösung, vereinfacht auch für ungeschulte Bediener die Nutzung der Maschine. Außerdem wurde eine neue Maschinengeneration Leichtstofftrenner entwickelt. Durch ein neues Maschinendesign der AirWheel® Baureihe, konnte der Wartungszugang erheblich verbessert werden. Betreiber sparen durchschnittlich 50% Werbungskosten im Vergleich zur bisher eingesetzten Baureihe. Des Weiteren konnte in der neuen Generation der Druckverlust um 35% reduziert werden. Dadurch können Gebläse deutlich energieeffizienter ausgelegt werden. Zur praktischen Erprobung, wurden von beiden Baureihen Prototypen gefertigt, die mit realistischen Materialgemischen im Technikum betrieben werden. Bei allen Neuentwicklungen wird größter Wert auf die Standardisierung und Reduzierung von Bauvarianten gelegt. Es konnte über alle Baureihen der Anteil an Gleichteilen gesteigert werden. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Wirtschaftsjahres T€16.780 (Vorjahr: T€ 15.796). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 62,9 % (Vorjahr: 66,5 %). Die Fremdmittel von T€ 9.623 bestehen aus Rückstellungen T€ 3.621, erhaltenen Anzahlungen T€ 2.926, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 2.140 und aus sonstigen Verbindlichkeiten T€ 936. Die Ertragslage kann für das Berichtsjahr als gut bezeichnet werden. Der Rohertrag beträgt 57,1 % (Vorjahr: 51,1 %) und ist aufgrund des geringeren Materialaufwandes etwas gestiegen. Die Personalkosten betragen 23,1 % (Vorjahr: 23,2 %) und der sonstige Aufwand 19,9 % (Vorjahr: 13,9 %). Der Gewinn nach Steuern beläuft sich auf 8,0 % (Vorjahr: 7,8 %). Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr unverändert gut. Es war zu jedem Zeitpunkt eine ausreichende Liquidität gegeben, gewährte Skonti konnten stets ausgenutzt werden. Risiko- und Chancenprognose Als Hersteller von Investitionsgütern sind wir einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, denn unternehmerisches Handeln bedeutet stets, Chancen zu nutzen und die damit verbundenen Risiken zu erkennen und zu kontrollieren. Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützen wir unsere Entscheidungen und die Gestaltung der Geschäftsprozesse auf eine umfassende rechtliche Beratung, sowohl durch unsere eigenen Mitarbeiter, als auch durch ausgewiesene Fachleute. Sofern Risiken daraus resultieren, dass sich rechtliche Regelungen durch neue Gesetze oder eine veränderte Rechtsprechung ergeben, die auch auf vergangene Sachverhalte zurückwirken, bilden wir die dafür erforderlichen Rückstellungen. Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich mögliche Folgen eintretender Risiken in Grenzen halten bzw. ganz ausgeschlossen werden. Deren Umfang wird laufend geprüft und bei Bedarf angepasst. So werden Forderungsausfälle prinzipiell über eine Kreditversicherung abgesichert, so dass hier die Hauptrisiken in der Übernahme von Eigenbeteiligungen bestehen, soweit die Salden nicht diese Limits überschreiten. Weitere Gefährdungspotentiale wegen beispielsweise anhängiger Rechtsstreitigkeiten sind nicht ersichtlich. Das Risiko durch Wechselkursschwankungen, Einfuhrzölle, geänderte Industrienormen und Probleme bei der Arbeitnehmerentsendung ist deutlich gestiegen. Angesichts der demografischen Entwicklung ist der Fachkräftemangel auch für uns eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Im Absatzmarkt bauen wir auf eine möglichst große und breite Kundenstruktur, um Abhängigkeiten von Großkunden entgegen zu wirken. Hier ist der Anteil an mittelständischen Kunden gestiegen. Dennoch besteht eine konjunkturelle Abhängigkeit für die generelle Entwicklung unseres Unternehmens. Die als Folge des Russland-Ukraine Konflikts deutlich gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sind als Risiko für die weitere Entwicklung zu nennen. Ebenso gilt dies für die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Waren als Folge angespannter Lieferketten. Prognosebericht Für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir einen Auftragseingang auf bisherigem Niveau. Insbesondere aus der Zementindustrie rechnen wir mit einer deutlich positiven Belebung in den nächsten Monaten. Hier helfen uns speziell die weltweiten Vorgaben zur CO 2 Einsparung. Hierdurch entsteht speziell in den energieintensiven Branchen ein erheblichen Investitionsdruck welcher uns zu Gute kommt. Der Auftragseingang im neuen Wirtschaftsjahr, bis zum 18. April 2024 beträgt er € 22.095.774 und liegt damit auf ähnlichem Niveau wie im letzten Jahr. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis erwarten wir im neuen Wirtschaftsjahr gleichbleibende Zahlen wie im Geschäftsjahr 2023/2024. Durch mehrere neue starke Referenzen im indischen Markt, erwarten wir einen deutlichen Zuwachs der Auftragseingänge aus Indien. Im Mai 2024 sind wir zum weiderholten Male mit einem eigenen Stand auf der weltgrößten Messe für Wasser, Abwasser, Abfall und Rohstoffwirtschaft (IFAT) in München vertreten. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass hier ein entsprechendes Neukundengeschäft zu erwarten ist. Zudem finden hier weitere aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen OEM-Partner statt. Zudem werden hier unsere neuen Produkte wie zum Beispiel der AirStar Evolution vorgestellt, womit wir uns weitere internationale Aufträge erhoffen. Durch die Optimierungen der Produktionssteuerung und des Materialflusses in der Fertigung, erwarten wir eine signifikante Steigerung der Produktionsleistung. Die Beschaffungszeiten und Verfügbarkeit, insbesondere bei Elektro- und Elektronikbauteilen, verbessern sich weiterhin zunehmend. Durch die deutlich gesunkenen Logistikkosten rechnen wir außerdem mit einer weiteren Belebung des Exportgeschäftes, insbesondere nach Asien und nach Nordamerika. Die positiven Entwicklungen des Exportvolumens nach Nordamerika wird, neben den günstigeren Transporten, insbesondere durch den vergleichsweise starken Dollar gestützt. Sonstiges und Entwicklung nach dem Ende des Geschäftsjahres Die Energiepreise sind signifikant gesunken. Insbesondere die Kosten für Strom und Gas liegen wieder auf geplantem Niveau. Durch die im November 2022 installierte Photovoltaikanlage, konnten bis zum 24.Oktober 2023, 40% der verbrauchten Strommenge durch die Photovoltaikanlage gedeckt werden. Zusätzlich konnten im gleichen Zeitbereich 332.620 Kw/h als Überschuss ins Netzt eingespeist werden. Durch weitere umgesetzte Energieeinsparungsmaßnahmen, wie optimierte Steuerung von Fertigungsmaschinen, konnte der Verbrauch gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um weiter ca. 4% reduziert werden.
Ostbevern, den 06. Mai 2024 gez. Kai-Uwe Knapheide Bernhard Westbrock und Felix Poth BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangWesteria GmbHJahresabschluss zum 31. August 2023 I. Allgemeine Angaben Die Firma Westeria GmbH mit Sitz in Ostbevern, Raiffeisenstraße 2, eingetragen beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HRB 9480 ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss basierenden Bewertungsmethoden wurden beibehalten, so dass eine Vergleichbarkeit der Geschäftszahlen mit den Vorjahreszahlen gegeben ist. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 267 Abs. 2 HGB). Die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbHG wurden berücksichtigt. Er schließt an die Bilanz zum 31. August 2022 an. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Sämtliche Erleichterungsvorschriften bei der Aufstellung und Offenlegung des Anhangs werden in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss ist vor Gewinnverwendung aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Es werden alle steuerlich zulässigen Abschreibungsmöglichkeiten genutzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt, das allgemeine Kreditrisiko ist in Form von einzelnen und pauschalen Abschlägen berücksichtigt. Zur Erfassung des allgemeinen Delkredererisikos wurden Wertberichtigungen gebildet. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag ermittelt. Sie werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Wertansätze entsprechen den Anschaffungs- und Herstellungskosten. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag aktiviert. Für Skonti und Boni wurde ein Abschlag vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB mit den Rohstoffkosten zuzüglich angefallener Verarbeitungskosten, entsprechend der zum Bilanzstichtag erreichten Fertigungsstufe, angesetzt. Gemeinkosten wurden durch die Verwendung von angemessenen Zuschlägen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern aufgrund des Jahresergebnisses. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (253 Abs. 1 S. 2 HGB). Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Folgenden Anlagenspiegel dargestellt. Anlagenspiegel zum 31. August 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Forderungen von mehr als einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag nicht (Vorjahr: T€ 0). Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Westeria Fördertechnik GmbH beträgt € 2.000.000,00. Eigene Anteile Im Geschäftsjahr wurden eigene Anteile in Höhe von € 100.000,00 durch die Gesellschaft erworben, der Ausweis in der Bilanz erfolgt gemäß § 272 Abs. 1a HGB. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Dies beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für Nachbelastungen von Projekten T€ 1.800 (Vorjahr: T€ 350), ausstehende Lieferantenrechnungen T€ 103 (Vorjahr: T€ 137), Garantieverpflichtungen T€ 185 (Vorjahr: T€ 173) und Rückstellungen für Urlaubsgeld, Überstunden, Weihnachtsgeld T€ 287 (Vorjahr: T€ 372). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt: Latente Steuern Bei den latenten Steuern gibt es ausschließlich Differenzen aus bilanziellen Abweichungen. Gemäß § 274 HGB werden Steuerabgrenzungen in Form von passiven latenten Steuern gebildet in Höhe von T€ 292 (Vorjahr: T€ 266). Bei Berechnung der latenten Steuern wurde ein Gesamtumsatz von 30 % zugrunde gelegt. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. August 2023
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung i. H. v. T€ 53 (Vorjahr: T€ 45) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 52 (Vorjahr: T€ 20) angefallen. Aufgrund von notwendig gewordenen Anpassungen als Folge einer durchgeführten steuerlichen Außenprüfung sind Erträge in Höhe von T€ 42 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Vertragserfüllungsbürgschaften zu Gunsten von Kunden in Höhe von T€ 3.410 (Vorjahr T€ 4.264). Die in Arbeit befindlichen Projekte verlaufen plangemäß, daher ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige betriebliche finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Mietverträge für Immobilien sind unbefristet, die sonstigen Miet- und Leasingverträge haben geschäftsübliche Laufzeiten. Mitarbeiterzahl
Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Herr Dipl.-Kfm. Kai-Uwe Knapheide, Beckum, Herr Dipl.-Ing. Bernhard Westbrock, Telgte und Herr Dipl.-Ing. Felix Poth, Münster. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge werden im Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.
Ostbevern, den 15. März 2024 gez. Dipl.-Kfm. Kai-Uwe Knapheide Dipl.-Ing. Bernhard Westbrock & Dipl.-Ing. Felix Poth BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Westeria GmbH, Ostbevern Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Westeria GmbH, Ostbevern, - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Westeria GmbH, Ostbevern, für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Beckum, den 14. Mai 2024 gez. Dipl.-Kfm. Peter Frölich, Wirtschaftsprüfer |
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