Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Lab Logistics Group GmbH
Am Hambuch 1, 53340 Meckenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Michael Boensch seit 29.12.2025 | Geschäftsführer |
Marcus Robichon seit 15.3.2023 | Prokura |
Matthias Trinberg seit 16.9.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (6)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.34% | |
| 3.03% | |
J***** B*** | 2.80% |
Ungelöste Beteiligungen (32)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
36 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 36 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lab Logistics Group GmbHMeckenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die nach § 264 Abs. 1a HGB erforderlichen Angaben zur Identifikation des Unternehmens erläutern wir wie folgt:
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Zum Bilanzstichtag erfüllt die Gesellschaft die Größenkriterien einer großen GmbH im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Mit Verschmelzungsvertrag vom 28. Juli 2023 wurde die Lab Logistics Group International GmbH als übertragende Gesellschaft rückwirkend mit Verschmelzungsstichtag zum 1. Januar 2023 auf die Lab Logistics Group GmbH als übernehmende Gesellschaft verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister der Gesellschaft erfolgte am 25. September 2023. Der sich hieraus ergebende Verschmelzungsgewinn in Höhe von 68 T€ wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge im Geschäftsjahr 2023 werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250 bis € 1.000 mit 20 % abgeschrieben. Die in den Vorräten enthaltenen Handelswaren sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Anschaffungspreisminderungen und -erhöhungen sind durch pauschale Zu- und Abschlagssätze berücksichtigt. Für ungängige Waren mit langer Lagerdauer sind pauschale Abwertungen vorgenommen worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen Gesellschafter, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Forderungen und Guthaben, die nicht auf EURO lauten, werden mit den im Zeitpunkt der Verbuchung geltenden Referenzkursen der fremden Währungen in EURO erfasst; soweit der Stichtagskurs niedriger liegt, wird dieser grundsätzlich für die Bewertung der Forderungen und Guthaben herangezogen. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden auf fremde Währung lautende Forderungen und Guthaben grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2023 € 1.254.294,00. Es ist in voller Höhe eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Sie umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB bewertet. Verbindlichkeiten bzw. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten verzinsliche Darlehen sowie Verbindlichkeiten aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Verbindlichkeiten, die nicht auf EURO lauten, werden mit den im Zeitpunkt der Verbuchung geltenden Referenzkursen der fremden Währungen in EURO erfasst; soweit der Stichtagskurs höher liegt, wird dieser grundsätzlich für die Bewertung der Verbindlichkeiten herangezogen. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage 1.4/10 dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). 2. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB hat sich in 2023 wie folgt entwickelt:
3. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklage hat sich in 2023 wie folgt entwickelt:
4. Gewinnvortrag In dem Bilanzgewinn von T€ 192 (Vj.: T€ 148) ist ein Gewinnvortrag von T€ 148 (Vj.: T€ 157) enthalten. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen sowie Aufwandsabgrenzungen zum Bilanzstichtag. Sie setzen sich zusammen aus Rückstellungen für:
6. Restlaufzeiten/Sicherheiten von Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt gesichert:
Vorjahr:
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Gliederung nach Tätigkeitsbereichen:
Gliederung nach geographischen Märkten:
2. Währungsgewinne / Währungsverluste Im Geschäftsjahr ergaben sich Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 24 (Vj.: T€ 29) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 6 (Vj.: T€ 11). VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Dabei existieren keine Geschäfte, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Als nahestehende Personen gelten auch die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu diesen nahestehenden Personen. 2. Geschäftsführung Herr Hans Alfter, Kaufmann, Grafschaft, ist seit 11.04.2022 alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. 3. Beirat Der Beirat bestand im Geschäftsjahr aus den folgenden Mitgliedern: Herr Günter Wenk (Vorsitzender), Kaufmann Herr Bertjan Boom, Kaufmann Herr Jan Strobbe, Kaufmann Herr Gianluca Ciuffardi, Kaufmann Herr Oliver Alexander Geyer, Kaufmann 4. Aufwendungen für Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge entfällt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 5. Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasingverträgen, etc.
6. Abschlussprüferhonorare Die vom Abschlussprüfer abgerechneten Honorare betragen T€ 30 für das Geschäftsjahr 2023. 7. Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer
8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, 50 Prozent des Jahresüberschusses in Höhe von € 192.471,84 (50 Prozent entsprechen € 96.235,92) auszuschütten und 50 Prozent (entspricht € 96.235,92) in die Gewinnrücklagen einzustellen.
Meckenheim, 7. Mai 2024 Herr Hans Alfter, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 15.06.2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Lab Logistics Group GmbH (LLG) mit Sitz in Meckenheim ist die Zentralorganisation einer internationalen Verbundgruppe lokaler Laborfachhändler. Die LLG betreibt in dieser Funktion einen Großhandel für Laborgeräte und Laborverbrauchsmaterialien und bietet Ihren Gesellschaftern und Drittkunden zusätzliche Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Marketing und e-Commerce an. Mit der Eigenmarke "LLG-Labware" bietet die LLG ihren Gesellschaftern qualitativ hochwertige Artikel aus dem Bereich Laborgeräte und Laborverbrauchsmaterialien zu günstigen Preisen an. 2. Unternehmensstrategie Unsere Unternehmensstrategie besteht darin, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschafter und Kunden durch das Angebot kostengünstiger Waren und rationeller Dienstleistungen zu verbessern. Dies erreichen wir durch die Bündelung von Einkaufsvolumen und kontinuierliche Verbesserung unserer Logistikprozesse. Wir setzen dabei auf kontinuierliches Wachstum. So bauen wir unser Produktprogramm und Leistungsangebot weiter systematisch aus, beschränken uns aber ausschließlich auf Bereiche, in denen tatsächlich Größeneffekte erzielt werden können. Darüber hinaus werden wir unseren Gesellschafter- und Kundenkreis ausbauen und die regionale Präsenz in den wichtigsten Volkswirtschaften erhöhen. Von hoher Bedeutung ist hierbei die Zukunftsfähigkeit der LLG und damit verbunden die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschafter. Gefördert wird dies aktuell durch die Implementierung und Weiterentwicklung eines leistungsfähigen Master Data Managementsystems zur Verwaltung unserer Artikelstammdaten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für Laborgeräte und Verbrauchsmaterialien weist eine konstante Nachfrage auf und unterliegt kaum konjunkturellen Schwankungen. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass ein Großteil der Endkunden aus Universitäten oder öffentlichen Forschungseinrichtungen besteht. Die Nachfrage nach Produkten für Labore wird mittelfristig als mindestens stabil und eher weiter ansteigend eingeschätzt. Deutliches Nachfragewachstum wird in den sogenannten "Emerging-Markets" erwartet. Nachdem der Krieg in der Ukraine im Vorjahr noch zu starken Preissteigerungen aufgrund steigender Energiepreise und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Rohstoffen geführt hatte, normalisierte sich das Preisniveau im Geschäftsjahr 2023 wieder langsam. Produzenten passten ihre Lieferketten vor dem Hintergrund der verhängten Sanktionen gegenüber Russland an und konnten Lieferengpässe weiter abbauen und Transportzeiten wieder verkürzen. Absatzmöglichkeiten in die Krisenregion blieben für Händler deutlich erschwert. Von diesen Entwicklungen war auch der Markt für Laborgeräte und Verbrauchsmaterialien betroffen. Preissteigerungen aufgrund gestiegener Rohstoffpreise und Logistikkosten konnten dabei nahezu vollständig an den Endkunden weitergegeben werden. Hier zeigte sich, dass die Produktverfügbarkeit beim Abnehmer höher wiegt als die Preissensitivität. Es gab im Geschäftsjahr aber auch einige Produktgruppen mit rückläufigem Preisniveau. Absatzseitig erfolgt für die LLG eine Risikodiversifizierung durch die hohe Anzahl an Gesellschaftern und die globale Ausrichtung unseres Unternehmens, wodurch wir weniger anfällig für regionale Konjunkturschwankungen oder Absatzbeschränkungen sind. 2. Geschäftsverlauf und Lage Durch den in den Vorjahren begonnenen systematischen Ausbau des Produktprogrammes und des Kundenkreises konnte das Unternehmen auch in 2023 wieder ein deutliches Wachstum der Umsatzerlöse um 8,5% gegenüber dem Vorjahr auf T€ 114.828 verzeichnen. Die Tatsache, dass unterjährige Preissteigerungen der Hersteller an die Kunden weitergegeben werden konnten, unterstützten das Wachstum zusätzlich. Insbesondere im ersten Halbjahr stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich an, da der Vergleichszeitraum belastet war durch die Unsicherheiten und Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Im zweiten Halbjahr zeigten sich nur noch moderate Wachstumsraten. Der Auftragseingang blieb das ganze Jahr über konstant hoch. Vor dem Hintergrund sich normalisierender internationaler Lieferketten mit kürzeren Lieferzeiten sowie aufgrund stabiler Einkaufspreise reduzierte die LLG zum Bilanzstichtag ihre Handelswarenbestände um 18,2%. Dies erfolgte unter der Prämisse, den Kunden weiterhin eine hohe Lieferfähigkeit bei attraktiven Preisen zu garantieren. Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurde die 100%ige Tochtergesellschaft Lab Logistics Group International GmbH als übertragende Gesellschaft auf die LLG verschmolzen. Der sich hieraus ergebende Differenzbetrag in Höhe von T€ 68 erhöht die Kapitalrücklage im Vergleich zum Vorjahr. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis ist zum Vorjahr um 16,5% gestiegen. Der Rohertrag (Umsatzerlöse minus Materialaufwand plus Bestandsveränderung plus sonstige betriebliche Erträge) wurde um T€ 580 auf T€ 12.033 gesteigert. Während sich der Personalaufwand erhöhte (+T€ 456), sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-T€ 44) leicht im Vergleich zum Vorjahr. Im Personalaufwand lag dies im Wesentlichen an der gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern sowie an außertariflichen Lohnerhöhungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund der fehlenden Kosten für die LLG-Hausmesse (-T€ 491), die nur alle zwei Jahre stattfindet. b) Finanzlage Die Finanzlage wird weiterhin als gut eingeschätzt. Die verzinslichen Finanzschulden wurden planmäßig getilgt. Zur Finanzierung neuer Büroräume wurden weitere Gelder aus den bestehenden langfristigen Darlehen bei den Hausbanken abgerufen. Durch den geringeren Warenbestand war es möglich, die bestehende kurzfristige Betriebsmittellinie sowie kurzfristige Gesellschafterdarlehen teilweise zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Finanzschulden um ca. 16,4% auf T€ 6.518 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 505 auf T€ 5.463 gesunken. Gleichzeitig verringerte sich der Handelswarenbestand um 18,2% auf T€ 9.697. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr T€ 752 und liegt damit 19,9% über dem Vorjahreswert. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den bestehenden Kontokorrentlinien bei den Hausbanken konnten die notwendigen Investitionen finanziert werden, die Verbindlichkeiten des laufenden Geschäftsverkehrs jederzeit bedient werden und die Kredite bei den Hausbanken getilgt werden. c) Vermögenslage
Durch die geringeren Verbindlichkeiten aus LuL sowie die Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich die liquiden Mittel am Bilanzstichtag um -41,1% auf T€ 790. Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg aufgrund des Differenzbetrags aus der Verschmelzung der Lab Logistics Group International GmbH (T€ 68) sowie aufgrund des positiven Jahresergebnisses (T€ 192) um T€ 260. Nachdem die Eigenkapitalquote in den Vorjahren auf einem hohen Niveau stetig sank, erhöhte sie sich im Berichtsjahr auf 30,7% (Vorjahr: 26,3%). Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten wurden deutlich um T€ 1.277 bzw. 16,4% reduziert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Unser Fokus liegt auf den Indikatoren Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis, Lagerumschlag und Eigenkapitalquote. Die Umsatzentwicklung war mit einem Wachstum von 8,5% erneut positiv und lag im Rahmen unserer Erwartungen. Das Betriebsergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen war im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und betrug im Geschäftsjahr 0,5% (Vorjahr: 0,4% des Umsatzes). Die Eigenkapitalquote liegt mit 30,7% über unserer Zielmarke von 30%. Der Lagerumschlag hat sich in 2023 aufgrund der optimierten Warenbestände bei gleichzeitig höherem Umsatz deutlich erhöht. 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Lieferfähigkeit gemessen an der Quote der sofort lieferbaren Aufträge für Standard-Verbrauchsmaterialien ist für uns ein zentraler nicht finanzieller Leistungsindikator, der maßgeblich auf die Kundenzufriedenheit ausstrahlt. Diese Kennzahl war während des gesamten Geschäftsjahres deutlich über unserem Zielniveau von über 80%. Die Mitarbeiter der LLG sind gerade durch den starken Wachstumskurs der Gesellschaft ein wesentlicher Erfolgsfaktor für uns. Im Geschäftsjahr stieg die Mitarbeiterzahl aufgrund des gesteigerten Volumens von durchschnittlich 109 im Vorjahr auf 120. Insbesondere in der Coronakrise stieg die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich Lager & Logistik auf dem Arbeitsmarkt stark an. Dies verschärfte den bereits spürbaren Fachkräftemangel in diesem Bereich. Die Lab Logistics Group GmbH ist ein Ausbildungsbetrieb für kaufmännische Berufe sowie für Fachkräfte im Bereich Lager / Logistik. Im Berichtsjahr wurden zwei neue Kollegen/innen ausgebildet. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich und liegt im Rahmen unserer Erwartungen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontoerträge zu generieren und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, die kurzfristigen Forderungen und das Warenlager gedeckt. III. Prognosebericht Die Branchenentwicklung in unserem Kernmarkt in Europa wird durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber sowie der lokalen Labore gekennzeichnet sein. Es wird mit einer weiteren Konzentration sowohl auf der Anbieter- als auch auf der Abnehmerseite gerechnet. Auch in unserem Gesellschafterkreis sehen wir bereits Veränderungen in der Eigentümerstruktur, wobei die Schwester- und Tochtergesellschaften der akquirierenden neuen Gesellschafter als zusätzliche Kunden für uns Wachstumspotentiale bieten. Wie die durchweg positive Geschäftsentwicklung der LLG in den letzten Jahren als auch die Ihrer Kunden zeigt, bietet das Geschäftsmodell der LLG dem mittelständischen Handel die notwendigen Sortimente, Konditionen und Dienstleistungen, um auch im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Somit können wir im Bestandsmarkt von einer mindestens stabilen, tendenziell eher wachsenden Nachfragesituation ausgehen. Weitere Umsatzpotentiale für die LLG liegen in den bisher nicht erschlossenen Märkten in Süd-Ost-Europa, Asien, Amerika, Afrika und dem Mittleren Osten. Die LLG wird sich in den nächsten Jahren auf diese Regionen konzentrieren und rechnet mit signifikanten Umsatzzuwächsen. Auch die Eigenmarke LLG Labware trägt zu diesem Wachstum bei. Wir erwarten in den nächsten drei Jahren ein Umsatzwachstum im Bereich von über 20% und rechnen damit, wieder eine stabile Umsatzrendite von über 1% vor Steuern zu erwirtschaften. Vor diesem Hintergrund erwarten wir ebenfalls eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Bereits für 2024 planen wir, durch Kapitalmaßnahmen unsere Eigenkapitalquote auf über 32% zu erhöhen und den Lagerumschlag um bis zu 10% zu verbessern. Wir erwarten für das Jahr 2024 einen Umsatz von ca. T€ 116.000 bis T€ 120.000 sowie ein Betriebsergebnis von rd. 0,5 %. Zusammengefasst würden sich damit plangemäß in 2024 alle wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren gegenüber 2023 deutlich verbessern. Die Ist Zahlen der ersten Monate des Jahres 2024 bestätigen die vorgenannten Planzahlen. Mittelfristig wird ein generell höheres Niveau bei der Nachfrage nach persönlicher Schutzausrüstung erwartet, da Institutionen sich zukünftig stärker bevorraten werden und ein weltweit gesteigertes Hygieneverhalten Bestand haben wird. Produktionskapazitäten werden diesbezüglich angepasst und die Umsätze der in diesem Markt tätigen Händler - so wie LLG - werden steigen. Die Geschäftsleitung beobachtet die aktuelle Lage und Entwicklung des Kriegs in der Ukraine sowie die internationalen Sanktionen und Maßnahmen genau, um etwaige Auswirkungen auf das Geschäft und die Kunden/Lieferketten/Finanzierung/IT Sicherheit frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu handeln. Nach den Umsatzeinbußen zu Beginn des Ukraine-Kriegs erwarten wir absatzseitig keine weiteren negativen Auswirkungen. Unser Gesellschafter mit Sitz in der Ukraine sowie weitere Kunden, die aufgrund der Sanktionen gegen Russland einen wichtigen Absatzmarkt verloren haben, haben sich bereits auf die geänderte Marktlage eingestellt. Auch im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt erwarten wir keine negativen Folgen für unsere Umsatzentwicklung. Nach den Steigerungen der Kapitalmarktzinsen als Reaktion auf die steigende Inflation im Laufe der letzten beiden Jahre erwarten wir mittelfristig nur noch einen leichten Anstieg des Zinsniveaus. IV. Chancen- und Risikobericht Trotz einer stabilen Gesamtnachfrage eröffnet die zunehmende Konzentration auf der Anbieter- als auch Nachfragerseite im Labormarkt gleichermaßen Chancen wie Risiken. Die steigende Marktmacht der internationalen Wettbewerber in Verbindung mit einem zunehmenden Preiswettbewerb und einer Verringerung der Kundenanzahl kann zu einer Verdrängung der lokalen Laborfachhändler und damit der Kundenbasis der LLG führen. Diese Entwicklung könnte zusätzlich durch steigende Einkaufspreise in Folge gestiegener Rohstoff- sowie Logistikkosten beschleunigt werden. Wie die Vorjahre bereits gezeigt haben überwiegt für die Kunden der Wunsch nach Produktverfügbarkeit und Liefertermintreue die Preissensitivität. Weitere Risiken bestehen in einer zunehmenden Direktvertriebsstrategie von führenden Herstellern im Gerätebereich, aber auch im Bereich der Verbrauchsmaterialien, sofern Großkunden betroffen sind. Anderseits bestätigt das anhaltende Umsatzwachstum der LLG und die Konstanz ihrer Kundengruppe die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsmodells. Die LLG wird zukünftig noch mehr Waren und Dienstleistungen - insbesondere im Bereich E-Commerce - anbieten, um die Wettbewerbsfähigkeit ihrer lokalen Kunden weiter zu verbessern. Hierzu gehört auch der weitere Ausbau der dynamisch wachsenden Eigenmarke. Konsequente Investitionen in IT-Infrastruktur sowie Lagerkapazitäten unterstützen den anhaltenden Wachstumskurs der Gesellschaft. Die Ausfallrisiken auf der Debitorenseite werden durch konsequentes Debitorenmanagement minimiert. Mit Gesellschaftern bestehen kurzfristige Zahlungsziele verbunden mit Lastschriftmandaten sowie Bankbürgschaften. Drittkunden erhalten erst nach eingehender Bonitätsprüfung ein Zahlungsziel. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung für Drittkunden mit geringem Selbstbehalt. Vor dem Hintergrund unserer derzeitigen finanziellen Situation und der anhaltend positiven Entwicklung sehen wir keine wesentlichen Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen, oder unseren Bestand gefährden.
Meckenheim, 7. Mai 2024 Herr Hans Alfter, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss der Lab Logistics Group GmbH, Meckenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 8. Mai 2024 Scholz
GmbH & Co. KG
Scholz, Wirtschaftsprüfer Stens, Wirtschaftsprüfer |
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