Almato Technologies SE
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Anton Hepperle seit 5.6.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ESP 2030 GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spielwaren Kurtz GmbHPliezhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2016 bis zum 30.04.2017LageberichtVorbemerkung, Geschäftsbereiche und Ziele Die Spielwaren Kurtz GmbH - eine 100%ige Tochtergesellschaft der Kids Retail Group GmbH - ist ein Handelsunternehmen mit Sitz in Pliezhausen, welches sich auf das Endkundengeschäft von Spielwaren sowie Baby- und Kleinkindbekleidung spezialisiert hat. Die Ausrichtung der gezeigten Kindererlebniswelten hat den Schwerpunkt "Alles rund ums Kind". Wirtschaftliche Situation Der überwiegend durch Großflächen, Monobrandretail und neu auch Online pure Player dominierte Markt verdrängt nach Auffassung der Geschäftsführung die alten Spielwarenfachgeschäfte immer mehr. Seit Jahrzehnten durchläuft der auf Spielwaren und Kindermode spezialisierte Einzelhandel einen tiefgreifenden Transformationsprozess. Die Branche ist gekennzeichnet durch Geschäftsaufgaben von Facheinzelhändlern, speziell in ländlichen Regionen und Großstädten. Hierbei spielen Kosten- und Mietpreisentwicklungen, sowie ein sich stetig wandelndes Wettbewerbsumfeld die wichtigste Rolle. Ein weiterer Trend ist der Anstieg der durchschnittlichen Betriebsgrößen, was auf die bessere Anpassungsfähigkeit größerer Unternehmen an die Veränderungsprozesse zurückzuführen ist. Eine mangelnde Perspektive und fehlende Nachfolgeregelungen führten in den letzten Jahren zu einer deutlichen Reduzierung von Fachhändlern. Der Online-Trend ist ungebrochen und beschleunigt den Wandel in der Handelslandschaft. Im abgelaufenen Kalenderjahr betrug der Anteil an Umsätzen, welche im über das Netz abgewickelt worden sind bereits mehr als 34 Prozent mit einer anhaltend steigenden Tendenz. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens npdgroup Deutschland GmbH ist der traditionelle Spielwarenmarkt in 2016 mit insgesamt EUR 3,1 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr um etwa 3,6% gewachsen. Die Marktanteile der Vertriebslinien sind dem Trend folgend überproportional wachsend zu Gunsten des Onlinehandels. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass die sogenannten Pure-Player nicht mehr ganz so stark wachsen, dafür bauen aber viele stationäre Händler ihren Multichannel-Auftritt aus und drängen so in das Online-Segment vor. So ist der Internet-Marktanteil inklusive Webshops der Ladengeschäfte auf zwischenzeitlich 34% gewachsen. Damit wird bereits mehr als ein Drittel der Umsätze der Spielwarenbranchen online erwirtschaftet. Die Marktanteile der einzelnen Vertriebslinien stellten sich für 2016/2017 folgendermaßen dar: - 35% (Vj. 34%) stationärer Spielwarenfachhandel - 34% (Vj. 21%) Online/Internet - 13% (Vj. 14%) Verbrauchermarkt - 8% (Vj. 11%) Warenhaus - 4% (Vj. 5%) Discounter - 6% (Vj. 15%) Sonstige 50 Prozent aller Spielzeuge stellen Innovationen dar. Neuheiten und Trend sind damit absolute Umsatztreiber. Der private Konsum ist in Deutschland aufgrund der guten Konjunkturlage nach wie vor stabil. Die seit 2016 wieder ansteigende Geburtenrate und der Trend "mehr Geld je Kind" sind gute Rahmenbedingungen für die Marktentwicklung. Umsatz/Absatzsituation Die Umsatzerlöse entwickelten sich in den vergangenen Geschäftsjahren wie folgt:
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016/2017 betrugen TEUR 11.677 und lagen somit um TEUR 4.087 (25,9 %) niedriger als im Vorjahr. Diese Entwicklung resultiert aus der Veräußerung von 3 Standorten an einen Partner. Flächenbereinigt lagen die Umsatzerlöse im abgelaufen Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau. Trotz der schwierigen Marktsituation ist somit in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung der Erlössituation zu erkennen. Kostensituation Die Rohertragsquote konnte insbesondere aufgrund des neuen Warenwirtschaftssystems und einer damit verbundenen effizienteren Warensteuerung mit 41,4% (i. Vj. 38,1%) deutlich um 3,3 Prozentpunkte gesteigert werden. Die Personalaufwandsquote in Relation zum Umsatz lag aufgrund der mit der Veräußerung von drei Flächen erfolgten Umstrukturierungsmaßnahmen im Personalbereich mit 23,0% leicht über dem Vorjahreswert (21,5%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit EUR 2,6 Mio. um EUR 0,45 Mio. niedriger als im Vorjahr. Aufgrund der Veräußerung von drei Flächen und der damit verbundenen niedrigeren Umsatzerlöse stieg die Aufwandsquote im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 22,6% (i. Vj. 19,6%). In den Raumkosten sind die Aufwendungen aus der Anmietung der Ladenflächen enthalten. Die Flächen sind langfristig gesichert. Neben den Raumkosten sind Werbe- und Reisekosten sowie Leasingaufwendungen für die Renovierung der Filiale in Stuttgart die größten Aufwandsposten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Investitionen Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2016/2017 Investitionen in Höhe von TEUR 82 getätigt. Dabei handelte es sich ausschließlich um Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Anschaffung von Ladeneinrichtungen. Für das neue Geschäftsjahr 2017/2018 plant die Gesellschaft mit leicht höheren Investitionen. Die geplanten Investitionen werden sich wie in den vergangenen Jahren hauptsächlich auf die Anschaffung von Ladeneinrichtungen konzentrieren. Finanzierung Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über die Konzernmuttergesellschaft Kanz Financial Holding und über verbundene Unternehmen. Daneben steht der Gesellschaft für die Wareneinkaufsfinanzierung eine Saisonkreditlinie der DZB Bank zur variablen Nutzung zur Verfügung. Darstellung der Lage Das Jahresergebnis, beträgt im Geschäftsjahr 2016/2017 TEUR -445. Die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis dienen der Gesellschaft als finanzieller Leistungsindikator zur Unternehmenssteuerung. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag am 30. April 2017 TEUR 95 (i. Vj. TEUR 540) Personal und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurde durchschnittlich 112 (i. Vj. 148) Mitarbeiter beschäftigt. Bei den Mitarbeitern handelt es sich fast ausschließlich um Verkaufspersonal auf der Fläche, also in den Geschäften. Voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und Risiken In einem monatlichen Reporting werden filialbezogen die jeweiligen Entwicklungen aufgezeigt. Je nach Status werden die Risikoverantwortlichen die entsprechenden Maßnahmen der Geschäftsführung vorschlagen. Schwerpunkte liegen hier in den Bereichen Flächenpersonalisierung und -bespielung. Des Weiteren wurde ein Programm zur Optimierung des Bestandmanagements in Betrieb genommen. Im Rahmen der neuen Warenwirtschaft und des neuen Kassensystems wurden die Prozesse definiert. Die in Verbindung mit Waren- und Geldtransaktionen stehenden Prozesse sind festgehalten und im Reporting dokumentiert. In Bezug auf die Kassenprozesse wurden insbesondere Schnittstellen dokumentiert aber auch tägliche Kassenvorgänge protokolliert und die Prozesse vereinfacht. Die Prüfmechanismen insbesondere bei Warenrücknahmen und defekter Ware wurden einheitlich optimiert. Die Einkaufskonditionen werden mindestens zweimal jährlich überprüft, gegebenenfalls neu verhandelt und in ein einheitliches Raster gefasst. Der Ausbau der Textilflächen trägt zu einer wesentlichen Margenverbesserung bei. Die saisonalen Potenziale können dadurch besser abgeschöpft werden. Die strategische Ausrichtung der Gesellschaft und die Chancen innerhalb der Gruppe sind wegweisend für den Markt. Die saisonalen Schwankungen innerhalb der jeweiligen Branchen werden geglättet, die Synergien durch eine Vielzahl von Shops sowie die zu erwartenden Skaleneffekte beim Einkauf werden die Profitabilität der Firma steigern. Im deutschen Einzelhandel herrschen eine hohe Veränderungsdynamik sowie eine intensive Markt- und Wettbewerbssituation. Hier wirken sich insbesondere der stark wachsende Online-Handel und der Abschmelzungsprozess im Fachhandel zunehmend aus. Den sich daraus ergebenden Risiken begegnet die Spielwaren Kurtz, indem sie sich strategisch auf eine fachlich hoch qualifizierte Beratung der Kunden, die Förderung der Bestandskunden im Rahmen von Kundenbindungsmaßnahmen sowie die Gewinnung von Neukunden konzentriert. Im Spielwarenhandel gehen wir wieder von einer stabilen Entwicklung aus. Die Effekte aus der demographischen Entwicklung werden durch die höhere Lebenserwartung und damit verbunden, quantitativ mehr Erwachsene um die Kinder herum, nahezu ausgeglichen. Der Fashionbereich wird auch weiterhin von den Vertikalen und Markenherstellern dominiert. Das in der Gruppe durch zwischenzeitlich 17 Marken bestehende Markenportfolio kann sehr differenziert auf die Markterfordernisse eingehen. Wir gehen davon aus, dass die Bereinigung zu Lasten kleinerer Händler gehen wird. Diesbezüglich ergeben sich Chancen zur Fortführung von wichtigen Standorten innerhalb des Betätigungsfeldes. Dabei wird sich unserer Einschätzung zufolge die vermehrte Tendenz hin zu Erlebniswelten in den kommenden Jahren fortsetzen. Zu den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Preisänderungsrisiken sowie Beschaffungsrisiken. Preisrisiken können durch zeitweise oder kontinuierliche Verknappung von Rohstoffen entstehen. Dies könnte zu einem Anstieg der Einkaufspreise führen, die möglicherweise nicht in vollem Umfang über höhere Verkaufspreise an die Endkunden weitergegeben werden können. Die Spielwaren Kurtz begegnet diesem Risiko durch eine kontinuierliche Optimierung der Einkaufsprozesse sowie durch gemeinsame Beschaffungen im Rahmen einer Mitgliedschaft im Einkaufsverbund der VEDES mit attraktiven Einkaufskonditionen. Des Weiteren kooperiert die Spielwaren Kurtz mit einer Vielzahl von Lieferanten um eine stets ausreichende Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. Um langfristig erfolgreich zu sein, ist Spielwaren Kurtz auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter angewiesen. Aus einer hohen Fluktuation und dem damit verbundenen Know-How-Verlust können sich entsprechende Personalrisiken ergeben. Spielwaren Kurtz begrenzt diese Risiken durch eine strategische Personalplanung und vielfältige Personalbindungsmaßnahmen wie z.B. einer Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter im Rahmen von variablen Vergütungsmodellen. Diese Maßnahmen machen die Spielwaren Kurtz zusammen mit dem Renommee und der Historie von Spielwaren Kurtz zu einem attraktiven Arbeitgeber. Spielwaren Kurtz setzt im wesentlichen Umfang IT-Systeme zur Umsetzung der Geschäftsprozesse ein. Risiken können durch einen Ausfall von Rechnersystemen und Netzwerken, durch einen unberechtigten Datenzugriff oder durch eine missbräuchliche Datenverwendung durch Mitarbeiter entstehen. Um solche Risiken zu minimieren werden umfangreiche Back-Up-Maßnahmen sowie regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen aller Systeme und Anwendungen durchgeführt. Zum Schutz vor Datenverlust und zur Datensicherheit werden entsprechende Viren- und Zugangsschutzsysteme eingesetzt. Für die Geschäftsjahre 2017/2018 und 2018/2019 gehen wir bei leicht steigenden Umsätzen von einer nachhaltigen Verbesserung des Jahresergebnisses der Gesellschaft aus. Dabei liegt der Fokus in den nächsten Jahren neben einem leichten Umsatzwachstum insbesondere auf der Verbesserung der Kostenstruktur. Risikobericht zu Finanzinstrumenten Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Leasing sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Forderungen werden laufend überwacht. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Die Unternehmensgruppe verfügt über ausreichende Kontokorrent- und Avallinien, die bei saisonalen Schwankungen des Geschäftes bzw. bei dessen weiterem Ausbau genutzt werden können. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos werden in kurzen Abständen Liquiditätsplanungen erstellt. Der Forderungsbestand wird auch unter Einbindung der operativen Bereiche laufend überprüft. Erkennbaren Zahlungsfällen wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bei Währungsrisiken wird der Einsatz von Sicherungsinstrumenten geprüft und ggf. genutzt. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.
Pliezhausen, 31. Januar 2018 Spielwaren Kurtz GmbH gez. Harald Hepperle, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Spielwaren Kurtz GmbH hat ihren Sitz in Pliezhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 748023 eingetragen. B. Rechnungslegungsgrundsätze 1. Allgemeine Grundsätze Das Geschäftsjahr 2016/2017 läuft vom 1. Mai 2016 bis 30. April 2017. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 30. April 2017 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstmals unter Anwendung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Bilanz wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Durch das BilRUG ist die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB geändert worden. Aufgrund der geänderten Umsatzerlösdefinition nach § 277 Abs. 1 HGB ergaben sich keine Änderungen für die Gesellschaft. Im Vorjahr waren in den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 3.000 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Für Zwecke der Rechnungslegung, Prüfung und Offenlegung der Spielwaren Kurtz GmbH sind die §§ 264 ff., §§ 316 ff. und §§ 325 ff. HGB anzuwenden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bilanzierung und Bewertung sind freiwillig die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung der Waren erfolgt mit gleitenden Durchschnittspreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Für Skonti und Preisnachlässe ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % (Vj. 1,0 %) gebildet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2.887 den Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 59), Prüfungs- und Abschlusskosten (TEUR 20) und Archivierung (TEUR 6). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber der DZB Bank GmbH, Mainhausen, die als Zentralregulierer auftritt, wird im Jahresabschluss aufgeteilt. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 750 werden unter den "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen, da ein kurzfristiger und unverzinslicher Kredit in Höhe von TEUR 750 enthalten ist (rollierende Saisonlinie). Der Ausweis der verbleibenden TEUR 891 erfolgt unter dem Posten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung", da bis zur Zahlungsregulierung der DZB Bank GmbH, Mainhausen, zugunsten der Vertragslieferanten der Spielwaren Kurtz GmbH auf Seiten der Spielwaren Kurtz GmbH Verbindlichkeiten gegenüber den Vertragslieferanten bestehen. Die Spielwaren Kurtz GmbH leistet ihre Zahlungen an die DZB Bank GmbH, Mainhausen, mit schuldbefreiender Wirkung für die originären Lieferantenverbindlichkeiten. Die Spielwaren Kurtz GmbH hat für die Gewährung der Bankkredite das Warenlager an zwei Standorten sicherungsübereignet. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 3.284 um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 2.250 um die Inanspruchnahme eines Konsortialkredites. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.073 betreffen Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 9) enthalten. 2. Verbundene Unternehmen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 103 (Vj. TEUR 90) Zinsen verbundener Unternehmen. 3. Außergewöhliche Aufwendungen Bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens handelt es sich um eine Abschreibung auf eine Darlehensforderung an ein nahestehendes Unternehmen. D. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 112. 2. Haftungsverhältnisse Es besteht die (Nach-)Haftung gemäß § 73 AO für Steuerschulden, die der Organträger aufgrund der mit der Mercari Holding GmbH, München noch bis 30. April 2014 bestehenden körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft schuldet. Die Spielwaren Kurtz GmbH, Pliezhausen, garantiert zusammen mit anderen Gesellschaften der Konzerngruppe gegenüber neun beteiligten Banken im Rahmen eines Garantenkonzepts für Verbindlichkeiten aus einem Konsortialkreditvertrag mit einem Gesamtvolumen über bis zu EUR 50,0 Mio. Die Spielwaren Kurtz GmbH, Pliezhausen, garantiert gegenüber mehreren Unternehmen, die eine stille Beteiligung am Mutterunternehmen Kanz Financial Holding GmbH, Pliezhausen, halten, durch die Übernahme einer selbstständigen Verpflichtung, dass die Kanz Financial Holding GmbH, Pliezhausen, ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber diesen Gesellschaften nachkommt. Die stillen Einlagen betragen zum Bilanzstichtag 30. April 2017 EUR 8,0 Mio. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der abgegebenen Garantieübernahmeerklärung wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass das Mutterunternehmen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen wird. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 4.756. 4. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2016/2017 war Herr Harald Hepperle, Kaufmann als Geschäftsführer bestellt. Die Angabe der Geschäftsführer-Bezüge unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. 5. Konzernabschluss Oberstes Mutterunternehmen im Konzern ist die Kanz Financial Holding GmbH, Pliezhausen, die auch den Konzernabschluss zum 30. April 2017 aufstellt. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger eingereicht. 6. Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB Build a Bear Deutschland GmbH mit Sitz in Pliezhausen; Anteil am Kapital 51%; Eigenkapital zum 30. April 2017 TEUR 193; Jahresergebnis für 2016/2017 beträgt TEUR-146. 7. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet. E. Ergebnisverwendungsvorschlag Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Pliezhausen, den 31 Januar 2018 Spielwaren Kurtz GmbH, Pliezhausen gez. Harald Hepperle, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.04.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss wurde von uns erstellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 31. Januar 2018 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Spielwaren Kurtz GmbH, Pliezhausen, für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2016 bis 30. April 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Reutlingen, den 31. Januar 2018 RWT
Horwath GmbH
gez. Thomas Kugel, Wirtschaftsprüfer gez. Gregor Bartle, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
37 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Anstrichmitteln
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Textilien
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Büromöbeln
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Spielwaren
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen