Albrecht Elektrotechnik GmbH
Im Engelfeld 10, 87509 Immenstadt i. Allgäu, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Albrecht seit 8.12.2014 | Geschäftsführer |
Josef Albrecht seit 5.2.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 34.00% | |
| 33.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Albrecht Elektrotechnik GmbHImmenstadt i. AllgäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens I. Grundlagen des Unternehmens 1. Angaben zum Unternehmen Die Albrecht Elektrotechnik GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das Unternehmen ist in Immenstadt in den Segmenten Elektrotechnik und Konstruktion und Herstellung von Sondermaschinen, Prüfstationen und kompletten Fertigungslinien tätig. 2. Angaben zur Geschäftstätigkeit a) Produktion Die Albrecht Elektrotechnik GmbH bietet Leistungen in den Bereichen Elektrotechnik, Prüftechnik, Montagetechnik, Robotertechnik und Palettier-Systeme an. Die Auftraggeber kommen aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie, Werkzeug- und Baumaschinenindustrie, der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie, dem Bereich Erneuerbare Energien sowie der Beleuchtungsindustrie. Im Ingenieurbüro werden folgende Leistungen angeboten: Bereich Mechanik: - Konzeption und Projektierung - CAD-Konstruktion 2D/3D Bereich Elektrik: - Hardwarekonstruktion - Softwareerstellung - Inbetriebnahme - CAD-Schaltplanerstellung In der mechanischen Fertigung werden folgende Leistungen angeboten: - Pneumatik, Hydraulik - Montage von Sondermaschinen Prüfstationen und kompletten Fertigungslinien Der Bereich Elektrotechnik umfasst: - Schaltschrankbau und Maschineninstallation, auch als Lohnarbeit. Daneben werden Industriemontageleistungen angeboten. Die Fertigung erfolgt nahezu ausschließlich auftragsbezogen. In enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern beginnt die Entwicklung neuer Produkte nach Auftragserteilung. Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN ISO 9001:2015 und das Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001:2015 zertifiziert. b) Beschaffung Die Wareneinsatzquote zeigte in 2023 eine leicht steigende Tendenz. Auftragsbedingt variieren die für Komplettlösungen erforderlichen Zusammensetzungen von Material- und Personalanteilen. Unabhängig davon führen steigende Preise für zugekaufte Elemente als auch die höheren Energiekosten zu gestiegenen Beschaffungskosten. c) Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres in Software, Maschinen und in die Modernisierung und Erweiterung der Betriebsausstattung entsprechen etwa 71,9 % des Umfangs der verrechneten Abschreibungen. Die Investitionen betreffen insbesondere die Verbesserung der Betriebssteuerung durch die Implementierung einer ERP-Software und die Anschaffung einer CNC-Fräsmaschine sowie die Anschaffung eines Lkw mit Hänger, zweier Pkw, eines Gabelstaplers und verschiedener IT-Peripheriegeräte. d) Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 297 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 220 Mitarbeiter vollzeit- und 52 Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt. In Ausbildung sind 18 Mitarbeiter und als Aushilfe wurden 7 Mitarbeiter beschäftigt. Die Fluktuation im Unternehmen erklärt sich durch den natürlichen Wechsel, überwiegend im produktiven Bereich. Die Auszubildenden werden in der Regel nach bestandener Abschlussprüfung weiter beschäftigt. Es liegt eine ausgewogene Altersstruktur vor, so dass Know-how und Lebenserfahrung der älteren Mitarbeiter in einem guten Verhältnis zur Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Jüngeren stehen. Aus- und Weiterbildung wird als wichtiges Element zur Förderung der Mitarbeiter intensiv betrieben. Die umgesetzten Maßnahmen reichen von fachspezifischen Themen bis zu Führungsthemen. Arbeitsschutz und Unfallverhütung werden von einer innerbetrieblichen Fachkraft für Arbeitssicherheit überwacht und verbessert. e) Umweltschutz In erster Linie wird die Vermeidung von Abfällen angestrebt. Die unvermeidlich anfallenden Abfälle werden sachgerecht entsorgt. Für den Versand der Produkte werden überwiegend Verpackungen aus Holz verwendet. Elektrische Energie wird zum Teil über eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes erzeugt. Es wird sehr darauf bedacht, den Energieverbrauch möglichst gering und effizient zu gestalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach vorläufigen Schätzungen stieg im Berichtsjahr das globale Bruttoinlandsprodukt um etwa 2,7 % über den im Vorjahr erreichten Wert. Die Entwicklung der Weltwirtschaft wurde durch den Krieg in der Ukraine mit den damit verbundenen Sanktionen gegenüber Russland beeinträchtigt. Militärische Konflikte im Nahen Osten verstärkten die geopolitischen Einflüsse. Eine deutlich gestraffte Geldpolitik bei anhaltend hoher Inflation belastete die Wirtschaftsaktivität. Im Berichtsjahr war in Europa (1,1 %) und in den USA (2,3 %) ein langsameres Wirtschaftswachstum zu verzeichnen während insbesondere in Asien (3,4 %) und in China (5,3 %) ein höheres Wachstum auftrat, das sich gegen Ende des Berichtsjahrs aber wieder abschwächte. Wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Albrecht Elektrotechnik GmbH hat die Entwicklung der Automobilproduktion und der Industrieproduktion in den Branchen Maschinenbau, Transportmittel und elektrische Ausrüstungen. Die weltweite Automobilproduktion stieg im Berichtsjahr um etwa 9,4 % gegenüber dem Vorjahr. In Europa war der Anstieg mit 10,3 % etwas höher als in Asien (8,8 %) und in Amerika (8,4 %). Nur der chinesische Markt lag mit 9,9 % Wachstum höher als der weltweite Durchschnitt. Die Zahl der produzierten Fahrzeuge übertraf die Erwartungen deutlich. Insbesondere die Produktion in China übertraf die Vorhersagen deutlich. Die starke Exporttätigkeit aber auch die höhere Inlandsnachfrage waren Ursachen dafür. Die deutsche Automobilindustrie profitierte ebenfalls von kräftigen Exporten. Das Wachstum der globalen Industrieproduktion verlangsamte sich nochmals deutlich auf etwa 1,0 % (Vorjahr 2,7 %), wobei sich insbesondere die Eurozone schwach entwickelte. Anhaltende Störungen der Lieferketten sowie die infolge der Inflation steigenden Unternehmenskosten sind ursächlich dafür. Der Anstieg in den Branchen Maschinenbau, Transportmittel und elektrische Ausrüstungen war dabei etwas höher, zeigte aber einen uneinheitlichen Verlauf. Die weltweiten Engpässe bei Rohstoffen, Vorprodukten und Transportkapazitäten sowie hohe Energiepreise behinderten das Wachstum. In Europa stagnierte insbesondere der Maschinenbau, während in China ein Wachstum und in Amerika und Japan eine Kontraktion zu verzeichnen waren. Der Bereich Transportmittel wuchs weltweit um rund 8 %, wobei alle Regionen ein Wachstum zeigten. Die elektrischen Ausrüstungen hatten ein globales Wachstum von etwa 6 %. Am deutlichsten war das Wachstum in Europa und China aufgetreten. Südamerika und Japan litten unter einem Rückgang der Produktion. 2. Geschäftsverlauf der Albrecht Elektrotechnik GmbH Die anspruchsvollen Marktbedingungen haben das Unternehmen auch im Berichtsjahr vor große Herausforderungen gestellt. Beeinträchtigte Lieferketten führten weiterhin zu verzögerten Materialbeschaffungen. Gegenüber dem Vorjahr eingetretene Preissenkungen bei einzelnen Rohmaterialien und Energie entlasteten den Betriebsaufwand und verbesserten das Ergebnis. Grundsätzlich ist aber eine steigende Tendenz bei den Beschaffungspreisen zu verzeichnen. Die bisher praktizierte just-in-time-Beschaffung von Zulieferteilen wird durch eine vermehrte Lagerhaltung ergänzt. Bei langfristiger Fertigungsdauer werden die auftragsbezogenen Materialbeschaffungen zeitlich etwas vorgezogen, um sicherzustellen, dass die Produktionsabläufe nicht durch fehlendes Material beeinträchtigt werden. Es ist durch umfassende Maßnahmen gelungen, die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu sichern. Dem zunehmenden Mangel an qualifiziertem Personal kann durch vermehrten Bezug von Fremdleistungen und Fachkräften aus anderen EU-Mitgliedsstaaten begegnet werden. Das Auftragsportfolio umfasste wieder etwas mehr Maschinenbauaufträge als im Vorjahr. Der Anteil der Elektrotechnikaufträge, insbesondere Konstruktionsaufträge, nahm ab. Dadurch stieg die Materialaufwandsquote wieder. Die Branchenausrichtung konnte weiter verändert werden, so dass der Schwerpunkt Automobilindustrie einen geringeren Anteil einnimmt. Die Bereiche Regenerative Energien und Industrieproduktion von Konsumgütern wurden ausgeweitet. 3. Darstellung der Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme nahm im Berichtsjahr um 0,4 Mio. € ab. Einer Abnahme des Bestands an unfertigen Leistungen um 2,5 Mio. € standen Mehrungen der Forderungen um 1,6 Mio. € und der liquiden Mittel um 1,0 Mio. € gegenüber. Auf der Finanzierungsseite wuchs das Eigenkapital um 615 T€. Bei den Rückstellungen ergaben sich Minderungen bei den Pensionsverpflichtungen um 130 T€, während bei den Steuerrückstellungen Zunahmen um 65 T€ und Minderungen bei den sonstigen Rückstellungen um 203 T€ zu verzeichnen waren. Neben den Tilgungen von langfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 0,3 Mio. € wurden kurzfristige Bankverbindlichkeiten zur Finanzierung laufender Kundenprojekte in Höhe von 3,0 Mio. € (Vorjahr 9,0 Mio. €) aufgenommen. Die Lieferantenverbindlichkeiten umfassten einen um 279 T€ höheren Stand von 1,2 Mio.€. Die sonstigen Verbindlichkeiten vermehrten sich insbesondere durch Umsatzsteuerverbindlichkeiten um 0,9 Mio. €. Bei den erhaltenen Anzahlungen war eine Zunahme von 1,3 Mio. € zu verzeichnen. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich wegen des Jahresergebnisses von 47,3 % auf 49,6 %. b) Finanzlage Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von 0,4 Mio. € erfolgten aus den vorhandenen Liquiditätsreserven. Für das laufende Geschäft wurden kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von 3,0 Mio. € prolongiert. Kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von 6,0 Mio. € konnten zurückgeführt werden. Die liquiden Mittel wuchsen um 1,0 Mio. €. c) Ertragslage Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 lag mit 44,2 Mio. € um 17,5 % über dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse stiegen stärker als erwartet um 49,8 % auf 47,0 Mio. €. Ursache dafür waren die Fertigstellung von im Vorjahr verzögerten Aufträgen und die verbesserte Auftragssituation. Dabei zeigte sich insbesondere im Inlandsgeschäft eine sehr positive Entwicklung der Umsatzerlöse um +61,7 % und im Auslandsgeschäft innerhalb der Europäischen Union um +7,6 %. Im Geschäft mit ausländischen Kunden außerhalb der Europäischen Union zeigte sich ein um -40,1 % niedrigerer Umsatz. Der Bestand an unfertigen Aufträgen minderte sich im Berichtsjahr um 2,8 Mio. €. Das veränderte Auftragsportfolio führte dazu, dass die Materialaufwandsquote von 51,5 % auf 55,6 % gestiegen ist. Die Personalaufwandsquote reduzierte sich um 4,0 Prozentpunkte auf 36,0 % der Betriebsleistung. Bei den Betriebsaufwendungen waren Rückgänge bei den Vertriebskosten (-32,9 %), den Betriebskosten (-12,9 %) und bei den sonstigen Kosten (-76,8 %) zu verzeichnen. Aufgrund der Zunahmen bei den Personalkosten (+5,7 %), bei den Abschreibungen (+7,5 %) und den Verwaltungskosten (+19,2 %) ergab sich ein um +3,0 % höherer Betriebsaufwand. Das Betriebsergebnis (vor Zinsen) verbesserte sich um +212,8 % auf 1.245 T€. Das Finanzergebnis war aufgrund der Finanzierungskosten des Anlagevermögens und der Projektfinanzierungen negativ. Das Jahresergebnis nach Steuern betrug 1,3 % der Betriebsleistung. Risiko- und Prognosebericht I. Voraussichtliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatz in Höhe von rund 40 Mio. € erwartet. Die Auftragslage wird im Jahr 2024 stabil bleiben. Zum Bilanzstichtag liegen bereits Aufträge vor, die die Auslastung für das gesamte Jahr 2024 sicherstellen. Die Absatzprobleme in der europäischen Automobilwirtschaft haben sich durch weggefallene Förderungen wieder verstärkt. Dies könnte den Auftragseingang für Projekte dieser Branche beeinflussen. In anderen Branchen werden überwiegend Aufträge aus dem Inland und innerhalb Europas erwartet. Im Sondermaschinenbau ist mit konstanten Auftragseingängen zu rechnen. Im Schaltschrankbau sowie im Ingenieurbüro ist ein anhaltend starker Auftragseingang ersichtlich. Die Albrecht Elektrotechnik GmbH versucht grundsätzlich, ihre Branchenausrichtung zu verbreitern. Aufgrund der militärischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten und der beeinträchtigten globalen Lieferketten wird weiterhin mit Materialengpässen bei Stahl, Aluminium und Elektronikbauteilen gerechnet. Dies und die allgemeine Teuerung führt zu massiven Preisanstiegen. Die personellen Kapazitäten entsprechen den erwarteten Aufträgen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Eine Prognose über das Jahr 2024 hinaus ist derzeit nicht möglich. II. Chancen- und Risikobericht Es besteht weiterhin ein erheblicher Wettbewerbsdruck. Die Auftragsvergabe erfolgt zunehmend nach ausschließlich finanziellen Kriterien; qualitative Kriterien werden häufig nicht herangezogen. Die Automobilindustrie und deren Zulieferunternehmen erleben aktuell immer noch eine sich verschärfende Marktsituation (Emissionen von Verbrennungsmotoren, Elektromobilität, Wettbewerb aus Fernost etc.). Der Einfluss der schwieriger werdenden politischen Lage (Erdgasimporte, Inflationsraten, militärischer Konflikt in der Ukraine und im Nahen Osten) ist eine weitere Ursache hierfür. Durch die im Jahr 2023 breitere Streuung der Kundenbranchen wird eine Abhängigkeit vom Bereich Automobil vorgebeugt. Neukunden aus den Bereichen erneuerbare Energien und der Verpackungsindustrie (Lebensmittel, Medizinprodukte) konnten erfolgsversprechend akquiriert werden 1. Finanzielles Risiko Die zu erwartende Zusammensetzung der Aufträge führt im Hinblick auf das Erfordernis der Vorfinanzierung der Maschinenbauaufträge zu finanziellen Risiken. Die vermehrten Dienstleistungsaufträge mit kurzer Laufzeit werden zu schnelleren Liquiditätszuflüssen führen. Für die Verkürzung von Forderungslaufzeiten werden geeignete Finanzierungsinstrumente eingesetzt. Zusätzlich zur traditionell sehr starken Eigenfinanzierung werden für die Abwicklung der langfristigen Fertigung weiterhin kurzfristige Fremdmittel in Anspruch zu nehmen sein. Die Gesellschaft verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalquote und ausreichende Kreditzusagen. 2. Operative Risiken Das bislang als gering angesehene Auslastungsrisiko von Mitarbeitern und Maschinen ist gestiegen. Der Auftragsbestand ist durchschnittlich. Durch das umfangreich vorhandene Know-how, die Flexibilität der Fertigungskapazitäten und die Kreativität der Mitarbeiter kann auf veränderte Nachfragesituationen gut reagiert werden. Zum Kundenkreis der Gesellschaft gehören mehrere große Auftraggeber. Durch die verbreiterte Branchenstreuung könnte einem Verlust eines großen Kunden flexibel durch eine Anpassung der Beschäftigung begegnet werden. Die vorhandenen Strukturen ermöglichen es, kurzfristig auf die verschiedensten Anforderungen von Nachfragern einzugehen. Die laufenden Auftragsanbahnungen und -verhandlungen sind vielversprechend. Eine existenzgefährdende Beeinträchtigung der Gesellschaft könnte eintreten, wenn die gesamte Automobilindustrie in eine noch schwierigere Krise geriete und dies durch die übrigen Bereiche wie Schaltschrankbau, Konstruktion und sonstige Sondermaschinenfertigung nicht ausgeglichen werden könnte. Aber auch allgemeine konjunkturelle Schwankungen würden die Gesellschaft nicht unberührt lassen. Verstärkte Vertriebsaktivitäten, insbesondere auf Industriemessen, sollen dazu führen, dass ein breiteres Spektrum von Branchen angesprochen wird. Diese Diversifizierung verbessert die Auftragssituation und verringert die Branchenabhängigkeit. Sicherungsgeschäfte tätigt die Gesellschaft nicht. 3. Chancen Aufgrund des weltweiten Produkt- und Leistungsangebots partizipiert die Albrecht Elektrotechnik GmbH an der wachsenden Automobilnachfrage in den Schwellenländern, dem weltweiten Bedarf an erneuerbaren Energien mit den hierfür notwendigen Komponenten und einem durch das Bevölkerungswachstum bedingten Anstieg der Anlageninvestitionen. Das Angebot von Schaltschränken für den Maschinenbau und die Konstruktion von Anlagen zur Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsabläufen tragen zur Deckung steigender Bedarfe an Fortbewegungs- und Nahrungsmitteln sowie medizinischer Versorgung bei. 4. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation Die Risikosituation ist nach Einschätzung der Geschäftsführung im Vergleich zum Vorjahr konstant. Die Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken lässt keine Risiken erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden.
Immenstadt, den 19. März 2024 Josef Albrecht Martin Albrecht BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Albrecht Elektrotechnik GmbH hat Ihren Sitz in Immenstadt und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter HR B 4171 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für eine große Kapitalgesellschaft geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Nr. 2, 266 ff. HGB. III. Bilanzierung und Bewertung Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig ermittelt. Bei Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ausfallrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Dabei wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und des von der Bundesbank ermittelten 10-jährigen Durchschnitts-Zinssatzes bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % berechnet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 3.824,00 (Vorjahr: € 24.799,00). Die Regelungen des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden ab 2010 angewandt. Die Pensionsrückstellung wurde im Umstellungsjahr um den gesamten erforderlichen Anpassungsbetrag erfolgswirksam erhöht. Vom Aktivierungswahlrecht aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus der Aufstellung auf Blatt 7. 2. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde noch nicht auf Euro umgestellt. Es beträgt DM 50.000,00 (Vorjahr: DM 50.000,00). 3. Rückstellungen a. Pensionsrückstellungen Zum aktuellen Bilanzstichtag lag kein verrechenbares Deckungsvermögen vor. b. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben den Resturlaubsansprüchen und Überstunden der Arbeitnehmer die Kosten für Gewährleistungen, die Archivierung der aufbewahrungspflichtigen Unterlagen, die Tantiemen für die Geschäftsführer, Berufsgenossenschaftsbeiträge, die Aufwendungen für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen sowie der Pflichtprüfung des Jahresabschlusses. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind teilweise durch Grundpfandrechte gesichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 21.790,69 (Vorjahr: € 23.945,36) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 154.770,83 (Vorjahr: € 44.400,00) ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
5. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Am Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen und Leasingverträgen resultieren zum Bilanzstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft nach Regionen stellen sich folgendermaßen dar, wobei der Sitz des Kunden betrachtet wird:
2. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung (§ 277 Abs. 5 HGB)
VI. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich beschäftigt:
2. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Geschäftsführer Herr Josef Albrecht, Elektromeister Herr Martin Albrecht, Diplom-Ingenieur Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 a) HGB wird von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Prüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Prüfungshonorar (entspricht Gesamthonorar) gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt € 9.500,00. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. 5. Vorschlag zur Verwendung des ErgebnissesDer Jahresüberschuss soll satzungsgemäß zu 10 % an die Gesellschafter ausgeschüttet und im Übrigen auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Immenstadt, den 19. März 2024 Josef Albrecht Martin Albrecht Anlagenspiegel zum 31.12.2023Albrecht Elektrotechnik GmbH, Immenstadt
Bericht des Aufsichtsratsentfällt sonstige Berichtsbestandteile
Immenstadt, den 19. März 2024 Josef Albrecht Martin Albrecht Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSan die Albrecht Elektrotechnik GmbH, Immenstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Albrecht Elektrotechnik GmbH, Immenstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albrecht Elektrotechnik GmbH, Immenstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 12. Juni 2024 R&B Revisions- und Beratungs GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Jochen Klauser, Wirtschaftsprüfer Alexander Besser, Wirtschaftsprüfer |
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