ETP Transmission GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Ploeger seit 17.10.2024 | Geschäftsführer |
Natalija Neumann seit 21.11.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Indutrade AB | 94.00% |
Gustaf Fagerberg Holding AB | 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEFA Processtechnik GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A) GrundlagenDie GEFA Processtechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist ein Spezialfertigungsbetrieb in den Bereichen Industriearmaturen und Filtrationstechnik. Die Armaturentechnik (z.B. Absperrklappen, Plattenschieber und Kugelhähne) stellt das Kerngeschäft des Unternehmens dar. Im geringen Maße wird dieses durch zugehörige Handelsware ergänzt. B) Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Branchensituation Bei Betrachtung der Branche heben wir hauptsächlich auf die Armaturen unserer Produktpalette ab. Der weltweite Armaturenmarkt ist geprägt durch einen erheblichen Konkurrenz- und Preisdruck. Dieser ist im Wesentlichen bedingt durch Billigprodukte, sowohl aus den europäischen Ländern (z.B. Spanien, Italien, Tschechische Republik etc.) als auch aus dem außereuropäischen Ausland (hier hauptsächlich Asien). GEFA bietet traditionell hochwertige Industriearmaturen für die deutsche und europäische Wirtschaft an. Die meisten Produkte können im Rahmen der Druckgeräterichtlinie nach Kategorie II und III geliefert werden. Lieferbedingungen der chemischen, pharmazeutischen und Automobilindustrie werden eingehalten. Die Verlagerung von hochwertigen Fertigungsprozessen in außereuropäische Länder sowie die fehlende Investitionsbereitschaft in prozesstechnische Anlagen in Westeuropa wirken sich negativ auf unser Geschäft aus. Als Reaktion darauf betreibt GEFA seit Jahren eine Internationalisierung mit dem Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes und der Intensivierung der internationalen Vertriebswege. Die Produkte aus dem Bereich Handelsware unterliegen der gleichen Situation, werden jedoch nur im deutschsprachigen Markt angeboten. Gesamtwirtschaftliche Situation Die gesamtwirtschaftliche Situation war in unserem Hauptabsatzgebiet Deutschland im Geschäftsjahr 2023 mit einem voraussichtlichen 0,3% niedrigerem BIP leicht schlechter als im Jahr 2022 (Quelle: destatis). Gleichzeitig waren die weltweiten Liefer- und- Absatzmärkte weiterhin durch den Ukraine Konflikt beeinflusst. 2. Entwicklung wesentlicher finanzieller Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 Zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten nutzt die GEFA Processtechnik GmbH verschiedene Kennzahlen. Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das Ergebnis vor Steuern sowie der Auftragseingang und der Auftragsbestand. Die Umsatzerlöse, die im Wesentlichen aus dem Verkauf von Armaturen und Handelsware resultieren, dienen als wichtigste finanzielle und wertorientierte Steuerungsgröße des Unternehmens. Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 lag bei rd. 31,5 Mio. €. Dies ist ein moderater Anstieg zu dem Umsatz des Geschäftsjahres 2022 (30,4 Mio. €). Das für das Geschäftsjahr 2023 angestrebte Volumen an Umsatzerlösen in Höhe von 31,5 € Mio. wurde erreicht. Bei einer detaillierten Analyse der erzielten Umsatzerlöse lässt sich feststellen, dass der Exportanteil im Geschäftsjahr 2023 mit 37,8% (Vorjahr 39,4%) leicht sank. Die Firmenpolitik bleibt weiterhin auf ein überproportionales Wachstum im Ausland ausgerichtet, regionale Effekte, wie veränderte Ausfuhrbestimmungen, müssen berücksichtigt werden. Die Absatzpreise hatten 2023 eine leicht steigende Tendenz zum Wareneinkauf. Dies ist weiterhin auf die höhere Eigenfertigung im Armaturenbereich und Sondereffekte im Projektgeschäft zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT, Earnings before Taxes) stellt die zweite wesentliche finanzielle Steuerungskennzahl des Unternehmens dar. Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Ergebnis vor Steuern 7,6 Mio. € (Vorjahr 6,9 Mio. €). In der Planungsrechnung für das Geschäftsjahr 2023 waren wir von einem Ergebnis vor Steuern von 6,6 Mio. € ausgegangen. Damit liegt das Ist-Ergebnis vor Steuern deutlich über dem erwarteten Bereich. Ein weiterer finanzieller Leistungsindikator ist der Auftragseingang von 31,9 Mio. € (Vorjahr 29,6 Mio. €) bzw. der Auftragsbestand. Der Auftragsbestand lag zum 31. Dezember 2023 mit 5,9 Mio. € (31. Dezember 2022: 5,5 Mio. €) leicht über dem Vorjahreswert und leicht unter dem Budgetwert (6,1 Mio. €). Die Auftragseingänge sind im Wesentlichen abhängig vom Investitionsverhalten der Kunden. Investitions- und Budgetverschiebungen können somit auch zu Verschiebungen hinsichtlich der Auftragseingänge bei der GEFA führen. 3. Produktions- und Handelsprogramm Unsere Produktgruppen stellen sich wie folgt dar:
Umsatzverlauf zum Vorjahr: leicht gesunken
Umsatzverlauf zum Vorjahr: deutlich gestiegen Der Hauptumsatz wird wie in den Vorjahren über die Armaturen generiert. Die Produkte der Handelsware stellen Ergänzungsprodukte für den bestehenden Kundenstamm dar. Aufgrund der geringeren Wertschöpfung in diesem Bereich wird auch nur ein geringerer personeller Aufwand betrieben. Unsere Aktivitäten in den Bereichen sind: Armaturentechnik Die Produktpalette setzt sich wie in den Vorjahren im Armaturenbereich zusammen aus:
Der Anteil von Eigenfertigung zum Zubehör ist im Vergleich zum Vorjahrgleich geblieben. Im Bereich unserer Eigenfertigung ist eine rationelle preiswerte Fertigung und Gestaltung eine wesentliche Zielsetzung, wobei die Marktanforderungen die Richtung vorgeben. Entsprechend dieser Maxime werden unsere Produkte beschafft und produziert. Handelsware Unsere Handelsprodukte sind überwiegend innovative Filterlösungen, Pumpen und Berstscheiben, die in allen Industriebereichen zum Einsatz kommen. Wirtschaftlichkeit der Produktion im Armaturenbereich Unsere Armaturen werden seit jeher kostensparend in unserem Hauptstandort Dortmund montiert. Die urformgebenden Verfahren und die maschinelle Bearbeitung werden durch Lieferanten und Partnerfirmen durchgeführt. Eine Anpassung an die jeweilige Auftragslage kann bei vielen Produkten in Abhängigkeit von der Teileverfügbarkeit realisiert werden. Eine höhere Produktion kann durch Überstunden und Verlagerung von Arbeiten erreicht werden. Ein geringer Teil der gewerblichen Mitarbeiter wird durch Personaldienstleister beschäftigt. Eine Anpassungsmöglichkeit an eine geringere Auftragslage ist dadurch gewährleistet. Die CE-Kennzeichnung liegt vor, die Konformitätserklärung wird entsprechend den uns aufgegebenen Einsatzfällen erstellt. Zur Erhöhung der Produktivität haben wir für den Bereich Fertigung und Versand ein Programm zur kontinuierlichen Verbesserung erstellt. Positive Veränderungen werden kontinuierlich erzielt. Die vollständige Fertigung von Flanschkugelhähnen wurde im Jahr 2023 weiter ausgebaut. 4. Beschaffung Die Beschaffung unserer notwendigen Teile erfolgt aufgrund der technischen, kaufmännischen und logistischen Notwendigkeiten im Inland, im europäischen und außereuropäischen Ausland. Aus Qualitätsgründen werden weichdichtende Dichtelemente hauptsächlich im Inland, zum Teil im europäischen Ausland bezogen. Die Unternehmen, die für unsere Produktion arbeiten, also Teilelieferungen vornehmen, werden entsprechend den QS-Bestimmungen von uns geprüft. Es wird versucht, für wichtige Bauteile eines Hauptlieferanten und einen möglichen Ersatzlieferanten vorzuhalten. Vor dem Hintergrund des Nachhaltigkeitsgedankens und damit wir weniger beeinflusst von gestörten Lieferwegen sind, bevorzugen wir ortsnahe Bezugsquellen. Damit wir auch bei höherem Kundenbedarf kurzfristig lieferfähig sind führen wir ein großes Warenlager. Dieses bindet zwar Kapital, ermöglicht uns aber zeitnah auf positive Veränderungen am Markt zu reagieren. Unsere Lieferanten der Handelsware müssen eine QS-Abnahme gemäß ISO 9001 vorweisen. 5. Personal Jahresdurchschnittlich wurden bei der GEFA 2023 123 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. Davon waren 46 Mitarbeiter dem gewerblichen Bereich zugeordnet. GEFA bildet kontinuierlich drei bis vier Mitarbeiter zum / zur Industriekaufmann/-frau aus. Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden, lehnt sich aber an branchenübliche Abschlüsse an. 6. Umwelt und "Nachhaltigkeit" GEFA arbeitet nach einem Umweltmanagementsystem nach ISO 14001. Dieses ist durch den TÜV Nord zertifiziert. GEFA hat gemeinsam mit der Mehrheitsgesellschafterin INDUTRADE AB ein Programm zur Nachhaltigkeit entwickelt. Die Ergebnisse werden fortlaufend im Konzern berichtet. Betrachtet werden im Besonderen die jährlichen Entwicklungen des eigenen CO 2 Abdruckes, die Mitarbeiterzufriedenheit, der Krankenstand, die Unfallzahlen und der Fortschritt bei der Umsetzung des Verhaltenskodex. 7. Finanzierungsmaßnahmen Das Unternehmen finanziert sich grundsätzlich aus dem operativ-generierten Cash-Flow. Ein eventuell darüber hinaus gehender Finanzbedarf wird im Bedarfsfall über die INDUTRADE-Gruppe bereitgestellt. Seit dem 23. April 2013 besteht ein Cash Pool-Agreement mit der INDUTRADE AB (publ.) als Cash-Pool-Führerin. Neben der GEFA werden alle in Deutschland ansässigen INDUTRADE Unternehmen in das Cash-Pooling einbezogen. Zum 31. Dezember 2023 bestanden Forderungen im Rahmen des Cash-Pooling von 493 T€. Zur Absicherung von EURO/US$ Währungsrisiken erfolgt bei größeren laufenden Aufträgen eine Kurssicherung in Form von Devisentermingeschäften. Die Geschäftsführung verfolgt mit den Währungssicherungen das Ziel, Einflüsse aus Wechselkursschwankungen auf die interne Auftragskalkulation auf ein zuvor bestimmtes Niveau zu begrenzen. Abgesichert wird ausschließlich auf der Beschaffungsseite. C) Darstellung der Lage1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz um 3,7% gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von 5.217 T€ (Vorjahr: 4.807 T€) abgeschlossen (+8,5%). Der höhere Gewinn gegenüber 2022 resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzsteigerung, inklusiver inflationsbedingter Preissteigerungen und aus einer höheren Fertigungstiefe, bei gleichzeitig im gleichen Masse gestiegenen Kosten für externe Be- und Verarbeitung. Die internen Herstellungskosten sind im Vergleich zum Vorjahr auf dem gleichen Niveau geblieben. Vertriebskosten sind leicht gestiegen und Verwaltungskosten leicht gestiegen, in Summe sind die Kosten leicht höher als im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 45 T€ etwas niedriger als im Vorjahr und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 15 T€ leicht unter dem Vorjahr und somit in einem üblichen Bereich. 2. Vermögens- und Finanzlage Unsere Bilanzsumme ist mit einem Wert von 14.451 T€ zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahresstichtag (14.821 T€) leicht gesunken. Wesentliche Posten auf der Vermögensseite sind mit 50,6% (Vorjahr 54,4%) die Vorräte. Die Investitionen in das Anlagevermögen lagen mit 1.091 T€ leicht über dem Vorjahresniveau (923 T€). Im Wesentlichen handelt es sich um Ersatzinvestitionen sowie um eine Erhöhung unserer Bearbeitungs- und Prüfmöglichkeiten. Außerdem erfolgte eine weitere Investition in die Erweiterung der Photovoltaik Anlage. Auf der Passivseite erreicht unser Eigenkapital mit 10.591T€ (31. Dezember 2022: 9.674 T€) eine Quote von 73,3% (31. Dezember 2022: 65,27%). Das Eigenkapital verringerte sich durch eine Ausschüttung im April 2023 in Höhe von 4.300 T€ an unsere Gesellschafter. Dem steht eine Erhöhung durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 5.217 T€ gegenüber. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgte im Berichtsjahr über den operativ generierten Cash-Flow sowie über das Cash-Pooling mit der Mehrheitsgesellschafterin. Der Stand der Cash Pool Verbindlichkeiten konnte im Berichtsjahr von 1.479 T€ im Vorjahr auf 0 T€ zum 31.12.2023 abgebaut werden. Entsprechend dem höheren Gewinn stieg auch der Ertragssteueraufwand um 274 T€ auf 2.433 T€. D) Forschung und EntwicklungEs wurden Entwicklungen im Armaturenbereich vorgenommen. Konstruktion, Qualitätssicherung und Verkaufsabteilung waren an den Entwicklungen beteiligt. Im Wesentlichen werden Entwicklungen kunden- und auftragsbezogen durchgeführt. Neu entwickelte Produkte werden vor der Markteinführung durch die Qualitätssicherung im Haus getestet. E) Zweigniederlassung (Betriebsstätte)Die GEFA Procestechniek Nederland mit Sitz in Rotterdam in den Niederlanden ist eine Betriebsstätte, die in den Jahresabschluss der GEFA Processtechnik GmbH einbezogen ist. Die Betriebsstätte ist verantwortlich für die Betreuung des niederländischen Marktes. Zum 31. Dezember 2023 gibt es zwei Innen- und einen Außendienstmitarbeiter. Der Leiter der Betriebsstätte berichtet direkt an die Geschäftsführung der GEFA Processtechnik GmbH. F) TochtergesellschaftWir halten sämtliche Anteile an der GEFA Processtechnik Shenzhen Co. Ltd. mit Sitz in Shenzhen (China). Der Ausweis erfolgt im Finanzanlagevermögen unserer Gesellschaft. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2010 vor dem Hintergrund gegründet, chinesische Tochterunternehmen bestehender Kunden auf dem chinesischen Markt unmittelbar beliefern zu können. Darüber hinaus soll der chinesische Markt für GEFA-Produkte erschlossen werden. Das Jahresergebnis dieser Gesellschaft war 2023 positiv. G) Grundzüge des RisikomanagementsDer Risikomanagement-Prozess unserer Gesellschaft ist ein integraler Bestandteil des Controlling- und Managementüberwachungssystems. Dabei liegt der Fokus sowohl in der Ergreifung sich bietender Chancen als auch in der Identifikation und Bewertung potenzieller Risiken. Die frühzeitige Erkennung von Risiken und die Veränderungen unserer internationalen Märkte sind für uns von besonderer Bedeutung, um darauf aufbauend notwendige strategische Entscheidungen einleiten zu können. Es finden deshalb in verschiedenen, regelmäßig durchgeführten Managementmeetings Besprechungen über die rechtzeitige Erfassung und Bewertung von Risiken statt, um gegebenenfalls zeitnah gegensteuern zu können. Gleichzeitig werden Chancen analysiert und Umsetzungsmöglichkeiten geprüft. Es ist das Ziel, flexibel und situativ auf Risiken zu reagieren bzw. diesen von vornherein vorzubeugen. Mögliche Risiken werden quantifiziert, indem potenzielle Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten ermittelt werden. Für einzelne Schadensfälle und Haftungsrisiken besteht ein umfangreicher Schutz über eigene Versicherungen und Versicherungen der INDUTRADE-Gruppe, in die wir eingebunden sind. Beschaffungsrisiken werden durch eine Mehr-Lieferantenstrategie und durch die permanente Überwachung und Weiterentwicklung unserer Lieferanten vermieden. Dem Risiko von Forderungsausfällen durch Insolvenzen und Liquiditätsprobleme im Kundenbereich entgegnen wir mit einem konsequenten Forderungsmanagement einschließlich striktem Mahnwesen. Risiken aus Währungskursänderungen begegnen wir im Einzelfall durch Sicherungsgeschäfte (Devisentermingeschäfte). Durch die Einbindung in das Cash-Pooling-System der INDUTRADE-Gruppe bestehen ausreichende weitere Finanzierungsmöglichkeiten neben der eigenen Finanzierung durch den operativ generierten Cashflow. Wesentliche operative Risiken werden derzeit nicht gesehen. Die Steuerung und Überwachung unserer Gesellschaft erfolgt über ein ausgeprägtes Berichtswesen. Wesentliche Kennzahlen werden monatlich zusammengestellt und den Budget- und Forecast-Werten gegenübergestellt. Abweichungen, die vordefinierte Grenzwerte über- oder unterschreiten, werden von uns im Detail analysiert. Ein strategischer Mittelfristplan stellt den Rahmen für unsere jährlichen Budgets dar. Die Unternehmensentwicklung wird regelmäßig mit der INDUTRADE-Gruppe besprochen und abgestimmt. H) Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungRisiken: Das Hauptrisiko für unser Geschäftsmodell besteht in der Verlagerung von Produktionsstätten unserer bestehenden Kunden in Drittländer. Daraus resultierende Veränderungen der Beschaffungswege unserer Kunden können durch uns nur durch eine weitere Internationalisierung unserer Vertriebswege beantwortet werden. Daneben zwingt uns der steigende Konkurrenzdruck aus Billiglohnländern verstärkt in technisch anspruchsvolle Nischenmärkte. Dies macht ein forciertes Wachstum schwierig und fordert die Anstrengungen aller verantwortlichen Kräfte in unserem Unternehmen. Neben der Nischenmarktstrategie begegnen wir dem vorstehend genannten Risiko durch den weiteren internationalen Ausbau unseres Vertriebsnetzes. Neben eigenen Mitarbeitern mit entsprechenden Verantwortlichkeiten arbeiten wir dabei auch mit Handelsvertretern oder anderen Kooperationspartnern zusammen, um eine enge Bindung an international operierende Kunden zu gewährleisten. Zukünftig erwarten wir einen weiteren Anstieg der im Ausland erzielten Umsatzerlöse. Der Russische Angriff auf die Ukraine wurde von unserer Muttergesellschaft mit einem Verbot von direktem und indirektem Neugeschäft mit Russland und Belarus beantwortet. Dadurch entfielen ein kleiner vorhandener Markt und ein möglicher Wachstumsmarkt. Auf der Beschaffungsseite führt der Krieg zu zeitweiligen Lieferengpässen bei einiger unserer Vorlieferanten und Preissteigerungen. Auf das bereits bestehende Risiko des Fachkräftemangels reagieren wir seit langer Zeit mit unserer innerbetrieblichen Ausbildung von Industriekaufleuten. Für den technischen Bereich haben wir alle Voraussetzungen für die Ausbildung von Industriemechanikern erreicht und auch bereits passende Bewerber gefunden. Eine Kooperation mit umliegenden Schulen und Hochschulen befindet sich im Ausbau. GEFA unterstützt Mitarbeiter seit Jahren bei der externen Weiterbildung und arbeitet konstant mit Studierenden, die Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten im Haus durchführen und häufig während und nach dem Studium im Betrieb verbleiben. Chancen: Das Unternehmen GEFA Processtechnik GmbH ist auf Grund der vorhandenen Betriebsstruktur sehr schnell in der Lage, sich den Marktgegebenheiten anzupassen. Geringe Fertigungstiefe, flexible Montagezellen und ein breites Netz von Spezialfertigungsbetrieben ermöglichen uns, sich auf wechselnde Marktanforderungen einzustellen. Wir werden alles daransetzen, auch in Zukunft schnell und flexibel auf sich ändernde oder sich gar verschlechternde Marktbedingungen zu reagieren. Wir gehen davon aus, aufgrund unserer hohen Flexibilität und Zuverlässigkeit unsere Marktpositionierung zukünftig weiter ausbauen zu können. Besonders fokussieren wir auf Chancen, die durch die Energiewende in der Industrie entstehen. I) PrognoseberichtIm Budget für das Geschäftsjahr 2024 sind wir von einem um etwa um 10% höheren Umsatz ausgegangen. Diese orientiert sich an den bestehenden Absatzchancen im In- und Ausland, sowie auf bereits vorhandenem Projektgeschäft. Auch beim Auftragseingang erwarten wir einen etwa um 10% höheren Wert als im Jahr 2023. Bedingt durch den leichthöher erwarteten Auftragseingang gegenüber dem Umsatz, erwarten wir einen leicht höheren Auftragsbestand im Jahr 2024. Für das Ergebnis vor Steuern sind wir im Budget 2024 davon ausgegangen, dass dieses deutlich über dem Geschäftsjahr 2023 liegen wird, wir gehen von einem leicht höheren Gross Profit und deutlich höheren Kosten aus. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 ist nach unserer Einschätzung weiterhin noch mit einigen Unwägbarkeiten behaftet. So ist derzeit nicht abzusehen, wie sich die Märkte vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges entwickeln werden. Das Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern wird jedoch weiter deutlich positiv sein. Den allgemeinen Kostensteigerungen im Personalbereich begegnen wir durch einen deutlich verbesserten strategischen Einkauf und durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, um unser Ergebnisniveau halten zu können. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Einbindung in das Cash-Pooling und durch den operativen Gewinn ausreichend gesichert. Investitionen wurden und werden grundsätzlich aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Forderungsausfälle in größerem Umfang sind nicht zu verzeichnen. Es sind keine über den normalen Geschäftsablauf hinausgehenden wesentlichen Risiken zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht gegeben.
Dortmund, 28.03.2024 GEFA Processtechnik GmbH Gerd Ruhland, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Dortmund unter der Nummer 3121 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Von der Vereinfachungsregelung nach § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachstehend genannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 5 Jahren) abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch die Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. In die Herstellungskosten werden die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB einbeziehungspflichtigen Kosten einbezogen. Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden in der Vergangenheit bis einschließlich des Geschäftsjahres 2009 grundsätzlich nach steuerlich höchstzulässigen Sätzen vorgenommen. Seitdem erfolgen die planmäßigen Abschreibungen auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Zugänge des Berichtsjahres werden linear pro rata temporis über die betriebsgewöhnliche voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Gebäude und Gebäudebestandteile werden mit 3% p.a. abgeschrieben. Modelle, PKWs und Software werden unverändert linear pro rata temporis über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Bei EDV-Hardware wird von einer Nutzungsdauer von 3 Jahren ausgegangen. Technische Anlagen und Betriebsvorrichtungen werden über 12-15 Jahre und Büroeinrichtungen über 10-12 Jahre entsprechend ihrer planmäßigen Nutzungsdauer abgeschrieben. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Für Werkzeuge wurden Festwerte gebildet. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder - falls notwendig - mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert, sofern kein niedrigerer Ansatz geboten schien. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Dazu gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten einschließlich der Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch die Fertigung veranlassten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Bilanzstichtag niedrigere Werte ergeben, wurde auf diese abgewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie aus anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Kurzfristige Währungsguthaben (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es werden grundsätzlich derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Risiken aus Fremdwährungsrisiken entgegenzuwirken, die im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit entstehen können. Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB werden nicht gebildet. Die Bilanzierung erfolgt nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. III. Erläuterung zur BilanzSoweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in T€ angegeben. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt, der Bestandteil des Anhangs ist. 2. Finanzanlagen Zum Anteilsbesitz der Gesellschaft am 31. Dezember 2023 gehören die Anteile der 100%igen Tochtergesellschaft Gefa Processtechnik (Shenzhen) Co. Ltd., Shenzhen/China:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus einem Darlehen (T€ 145), einer Forderung aus dem bei der Commerzbank AG geführten "Cash-Pool Konto" (T€ 493) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 179) zusammen. Das Darlehen (T€ 145) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 35 betreffen die Gefa Processtechnik (Shenzhen) Co. Ltd. Die weiteren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegen die Gustaf Fagerberg AB, Schweden (T€ 74), gegen die Gustaf Fagerberg A/S, Dänemark (T€ 11), gegen die Sigum Fagerberg AS, Norwegen (T€ 8), gegen die Kontram OY, Finnland (T€ 6), gegen die Oy Lining AB, Finnland (T€ 20)sowie gegen die Avintos AG, Schweiz (T€ 25). Gegen die Mehrheitsgesellschafterin Indutrade AB (publ.), Schweden, besteht eine Forderung aus dem bei der Commerzbank AG geführten "Cash-Pool Konto", das der Indutrade AB (publ.) als Cash-Pool-Führerin zuzurechnen ist. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4. Latente Steuern Aufgrund des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB werden die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 54 zum 31. Dezember 2023 nicht bilanziert. Zur Berechnung der Ertragsteuer-Belastung wurde bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 grundsätzlich ein Steuersatz von 32,8% (Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag) zugrunde gelegt. 5. Eigenkapital Das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) unserer Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahresstichtag T€ 1.534 (TDM 3.000) und ist voll eingezahlt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 31. März 2023 wurde eine Ausschüttung in Höhe von T€ 4.300 beschlossen, die am 20. April 2023 zu Auszahlung gelangte. 6. Rückstellungen Die Steuerrückstellung betrifft Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag (T€ 129) und Gewerbesteuer (T€ 139) für den Veranlagungszeitraum 2022 und Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag (T€ 278) und Gewerbesteuer (T€ 298) für den Veranlagungszeitraum 2023 Die sonstigen Rückstellungen setzten sich im Wesentlichen aus Tantieme- (T€ 636) und Urlaubsansprüchen (T€ 130), aus Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 82) sowie Berufsgenossenschaftsbeiträgen (T€ 63) zusammen. Für das Risiko einer Inanspruchnahme aus einer laufenden zollrechtlichen Prüfung wurden im Geschäftsjahr 2023 T€ 135 berücksichtigt. 7. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten-Spiegel im Einzelnen dargestellt.
Zum Stichtag bestand eine Verbindlichkeit aus Warenverbindlichkeiten gegenüber GEFA Shenzhen, China (T€ 87; 31.12.2022 T€ 69). Besicherungen von Verbindlichkeiten liegen nicht vor. 8. Derivative Finanzinstrumente Bei der Gesellschaft werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Bei den eingesetzten Derivaten handelt es sich ausschließlich um Devisentermingeschäfte. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestanden keine Kauf- und Verkaufskontrakte. 9. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus der Cash-Pooling - Vereinbarung (Cash Concentrating Agreement vom 06. April 2021) der INDUTRADE-Gruppe mit der Commerzbank A. Gemäß der unterzeichneten Beitrittserklärung haftet die Gesellschaft als Gesamtschuldner für sämtliche Verpflichtungen aus dem Cash-Pooling (Verbindlichkeiten aus Gewährleitungsverträgen gemäß §§ 251 i. V. m. 268 Abs. 7 HGB). Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von T€ 410 (Vorjahr T€ 595). Die Gewährleistungsverpflichtungen sind durch Bankbürgschaften abgesichert. Die Geschäftsführung geht auf der Grundlage der gegenwärtigen Erkenntnisse nicht von einer Inanspruchnahme aus den begebenen Sicherheiten aus. Weitere in der Bilanz zu vermerkende oder im Anhang anzugebende bzw. aus Bilanz oder Anhang nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen existieren im abgelaufenen Geschäftsjahr nur in geschäftsüblichem Umfang und waren ohne Bedeutung für die Beurteilung unserer Finanzlage. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse werden mit T€ 19.613 (Vorjahr T€ 18.424) im Inland und mit T€ 11.892 (Vorjahr T€ 11.964) im Ausland erzielt. Bei der Aufteilung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen ergibt sich folgendes Bild:
Gliederung der Materialaufwendungen und Personalaufwendungen nach § 285 Nr. 8a) und 8b) HGB bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus dem Abgang von Anlagenvermögen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr T€ 6) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 12 (Vorjahr T€ 23). Die sonstigen Steuern sind von untergeordneter Bedeutung (T€ 14; Vorjahr T€ 14) und werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Aus der Währungsumrechnung resultierten im Geschäftsjahr 2023 Erträge in Höhe von T€ 20 (Vorjahr T€ 11) und Aufwendungen in Höhe von T€ 10(Vorjahr T€ 44). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen im Geschäftsjahr 2023 T€ 2.433. Davon entfallen T€ 1.289 auf Gewerbesteuer und T€ 1.123 auf Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von T€ 5.217 abgeschlossen. V. Sonstige Angaben1. Organe a) Aufsichtsrat
b) Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Dipl.-Ing. Gerd Ruhland, Duisburg. Herr Ruhland übt die Geschäftsführung der GEFA Processtechnik GmbH hauptberuflich aus. 2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Es wurde von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft. 4. Beteiligungsverhältnisse/Konzernabschluss Zu den Beteiligungsverhältnissen wird auf die Darstellungen zum Anlagevermögen verwiesen. Eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes für die GEFA Processtechnik GmbH besteht nicht, da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht erfüllt sind. 5. Konzernverhältnisse Die Mehrheitsgesellschafterin (94%) der GEFA Processtechnik GmbH, Dortmund, ist die Indutrade AB (publ.), Kista /Schweden. Der Jahresabschluss der GEFA Processtechnik GmbH, Dortmund, wird in den Konzernabschluss der Indutrade AB (publ.), Kista /Schweden, einbezogen. Die Indutrade AB (publ.) stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss kann am Sitz der Gesellschafterin (Indutrade AB (publ.), Box 6044, SE-164 06 Kista, Schweden) eingesehen oder von deren Website www.indutrade.se heruntergeladen werden. 6. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Zudem wurden im Jahresdurchschnitt 3 (Vorjahr: 4) Auszubildende beschäftigt. Unter Berücksichtigung der Auszubildenden wurden damit durchschnittlich 129 (Vorjahr: 123) Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. 7. Nachtragsbericht Besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich nicht ereignet. 8. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung beabsichtigt, aus dem Jahresergebnis 2023 und dem Gewinnvortrag, T€ 5.500 auszuschütten und den verbleibenden Gewinnvortrag von T€ 3.558 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dortmund, 28.03.2024 GEFA Processtechnik GmbH Gerd Ruhland, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GEFA Processtechnik GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEFA Processtechnik GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEFA Processtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 22. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Herting, Wirtschaftsprüfer ppa. Detmar Lentz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. Juni 2024 festgestellt. |
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