Gansel Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Selbe AdresseRechtsanwaltskanzleien und Notariate
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher John Joshua Bayliss seit 17.4.2023 | Geschäftsführer |
Daniel Simon Hikel seit 1.12.2020 | Prokura |
Alexander Atzberger seit 1.12.2020 | Geschäftsführer |
Myles Anthony Johnson seit 1.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Optimizely AB | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Optimizely GmbH (vormals: Episerver GmbH)BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Episerver GmbH betreibt eine browserbasierte Omnichannel-Plattform "Episerver Campaign" als Software-as-a-Service (SaaS). Episerver Campaign bietet eine Cloud-Lösung für automatisierte und umsatzsteigernde One-to-One-Dialoge in den Kanälen E-Mail, SMS, Push und Print an.Das Portfolio reicht vom Massenversand bei gleichzeitiger Kundenindividualisierung über die Gestaltung hochwertiger Newsletter und komplexer Kampagnen bis zur strategischen Beratung. Im Jahr 2022 bewegte sich die Episerver GmbH mit diesem genannten Stammgeschäft in einem vermehrt kompetitiven Marktumfeld; während der Umsatz leicht gesunken ist. Die Episerver GmbH ist Teil der weltweiten Optimizely-Group, die unter diesem Namen seit 2021 im Markt auftritt. Es ist Ziel, alle Konzerngesellschaften im Jahr 2023 auch entsprechend zu firmieren. Optimizely hat es sich zur Aufgabe gemacht, Marken dabei zu helfen, ihr digitales Potenzial zu entfalten. Mit der führenden Digital-Experience-Plattform (DXP) profitieren führende Digitalunternehmen von den notwendigen Tools und Insights, um datengestützt einzigartige Kundenerlebnisse zu schaffen. In diesem Produktportfolio wurde Episerver/Optimizely wiederholt im Gartner Magic Quadrant als einer der drei führenden Anbieter weltweit ausgezeichnet. Die Episerver GmbH fungiert als Vertrieb, Betreuer und Rechnungssteller für nahezu alle Kunden im DACH-Markt (Deutschland, Österreich und Schweiz) für sowohl das Stamm- als auch das dazugewonnene Konzerngeschäft. Die Gesellschaft unterhält in Warschau, Polen, eine Zweigniederlassung. Diese ist für weniger als 0,1 % der Umsätze der Gesellschaft verantwortlich und für den Abschluss somit von untergeordneter Bedeutung. Diese Zweigniederlassung soll im Jahr 2023 liquidiert werden. 2. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2022 war - nach der erhofften Erholung der Wirtschaft durch die globale Covid-19-Pandemie - wesentlich durch den Krieg in der Ukraine beeinflusst. Die Auswirkungen (Energiekrise, Lieferengpässe, Inflation und weitere) wurden von der Geschäftsleitung genau und regelmäßig überprüft.Wir gehen davon aus, dass sowohl Bestands- als auch Neukunden vermehrt nach Lösungen suchen, die ihr digitales Marketing weiter professionalisieren. Der Absatz im Kerngeschäft, dem E-Mail-Versand, ging um 15% zurück. Der Umsatz reduzierte sich hierbei lediglich um 6%. Der konzernweite Versand von SMS stieg um 18%, wobei der Umsatz innerhalb der Episerver GmbH um 16% stieg. Durch weitere Kundengewinne erhöhte sich bei den Konzernprodukten der Umsatz um 54%. Umsätze im Segment Personalisierung legten um 7% zu, während sich die Leistungen im Bereich Professional Services um 9% verminderten. Insgesamt stieg der operative Umsatz um 3% auf TEUR 15.774. 3. ErtragslageDie Episerver GmbH schließt das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 246 ab und damit 80% unter dem Vorjahresergebnis. Die konzernweite Kerngröße des EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern) vor Intercompany-Verrechnungen liegt bei TEUR 2.561 etwa 28% unter Vorjahresniveau. Die Gesellschaft erwirtschaftete 2022 aus dem operativen Geschäft Umsatzerlöse inklusive Intercompany-Erträgen in Höhe von TEUR 15.774 und damit 3% über Vorjahresniveau. Die maßgeblichen Absatz- und Umsatzzahlen sind bereits unter 2. Geschäftsverlauf erörtert worden. Der Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich um TEUR 294 (9%) gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.750, hauptsächlich aufgrund um TEUR 288 (48%) gestiegener Aufwendungen für den Bezug von SMS, die im direkten Zusammenhang mit dem Anstieg im bereits beschriebenen SMS-Absatz stehen. Die Aufwendungen für den Betrieb der Rechenzentren und anderer für das Vorhalten unserer Produkte notwendiger Software-Lösungen ist nahezu stabil geblieben. Die Personalaufwendungen stiegen um 13% auf TEUR 9.454. Neben dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 116 auf 124 (+7%) führen auch die teilweisen Gehaltsanpassungen der bestehenden Belegschaft zu dieser Entwicklung. Dem gegenüber stehen leicht rückläufige Werte für Bonus- und Provisionszahlungen- bzw. Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 18% auf TEUR 2.061. Die Marketingleistungen stiegen um 70% auf TEUR 494, die Reisekosten um 300% auf TEUR 118 und die Teambuilding-Maßnahmen um 114% auf TEUR 82, was auf die Rücknahme der pandemiebedingten Einschränkungen zurückzuführen ist. Der vertriebliche Agenturanteil bei den Konzernprodukten ist deutlich höher, daher stiegen die Partnerprovisionen um 111% auf EUR 90. Die Abschreibungen stiegen knapp um 5% auf TEUR 388. 4. Vermögens- und FinanzlageIm Laufe des Geschäftsjahres 2022 haben sich keine Veränderungen im gezeichneten Kapital ergeben.Das Anlagevermögen ging leicht von TEUR 1.005 auf TEUR 997 zurück, da keine signifikanten Investitionen vorgenommen wurden. Das Umlaufvermögen wiederum setzt sich zu 81% aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen und zu 19% aus Bankbeständen zusammen. Die Forderungen stiegen um 24%, wobei die Forderungen auf Lieferungen und Leistungen zurückgingen, die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen aufgrund weiterer Intercompany-Verrechnungen deutlich um 57% stiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 48%, welches auf zu hohe Steuervorauszahlungen für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 zurückzuführen ist. Der Bankbestand verringerte sich aufgrund der Dividendenzahlungen um 66%. Dementsprechend ging auch das Eigenkapital um 75% auf TEUR 1.937 zurück. Die Rückstellungen gingen leicht um 19% zurück, was sowohl die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen (hier vor allem Provisionsrückstellungen) betrifft. Innerhalb der Verbindlichkeiten blieben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten nahezu unverändert, während sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit auf TEUR 7.630 mehr als verdoppelte. Insgesamt ging die Bilanzsumme aufgrund dieser Einflüsse um 16% auf TEUR 11.406 zurück. Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde ein Mittelzufluss in Höhe TEUR 2.205 (Vorjahr: TEUR 2.868) erwirtschaftet. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 167). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -6.063 (Vorjahr: TEUR -55), hauptsächlich aufgrund der Dividendenzahlungen an die Gesellschafterin. Der Bestand an Finanzmitteln verringerte sich demnach von TEUR 5.792 auf TEUR 1.940. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist vor dem Hintergrund des nach wie vor positiven Cashflows aus operativer Tätigkeit als geregelt und stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Insgesamt sind die wirtschaftliche Lage sowie die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft als gut einzuschätzen. 5. EntwicklungstätigkeitenDer weitaus wichtigste Vermögensgegenstand der Gesellschaft ist die selbstentwickelte browserbasierte Softwarelösung Episerver Campaign für die Erstellung und den Versand von stark personalisierter digitaler Werbung. Das Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird bisher jedoch nicht ausgeübt.Von den im Jahresdurchschnitt 124 Mitarbeitern der Gesellschaft waren 29 Mitarbeiter ausschließlich mit der technischen Weiterentwicklung der Software beschäftigt. 6. Chancen- und RisikoberichtDie Handhabung von unternehmensspezifischen Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der Geschäftsführung. Zur Kontrolle und Überwachung der Risiken stehen hinreichende Kontrollsysteme zur Verfügung. Die Gesellschaft ist ISO 27001-zertifiziert und betreibt ein umfassendes Sicherheitsmanagement.Kernstück des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements ist das interne Berichtswesen, das alle wesentlichen wirtschaftlichen Eckdaten beleuchtet. Hierbei werden im Wesentlichen die Ergebnissituation, die Umsatzerlöse, Kostenpositionen, die Investitionen sowie die Entwicklung der Forderungen und Verbindlichkeiten monatlich analysiert und überwacht. Das Berichts- und Kontrollsystem stellt die zeitnahe und sachgerechte Information der Entscheidungsträger sicher. Durch einen ausführlichen Planungsprozess sowie rollierende Forecasts werden wesentliche Marktentwicklungen sowie interne Prozesse fortwährend hinterfragt und neu bewertet. Regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche decken durch anschließende Abweichungsanalysen Verbesserungspotentiale und Handlungsoptionen auf. Wesentliche nicht-finanzielle Risiken sind zum einen die Bindung unserer qualifizierten und motivierten Belegschaft und die IT-Sicherheit und Infrastruktur. Wettbewerbsfähige Gehälter samt attraktiver Nebenleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten und strukturierte und regelmäßige Feedbackgespräche mit den Vorgesetzten führen zu einer gesunden und erträglichen Mitarbeiterfluktuation. Unseren cloudbasierten Produkte werden von redundanten Rechenzentren und Cloud-Lösungen bereitgestellt. Hinsichtlich der IT-Risiken im Bereich Datenschutz und Cyberkriminalität werden verpflichtende Schulungen angeboten und die globale IT-Bereich sichert sowohl gesamte IT-Landschaft mit den aktuellsten Schutzmöglichkeiten ab. Verändertes Marktverhalten der Mitbewerber bzw. der Eintritt neuer Konkurrenten führt zu intensivem Wettbewerb und damit auch zu einem erhöhten Preisdruck. Für die Früherkennung solcher Tendenzen erfolgt ein aktives Monitoring der Versandentwicklung bestehender Kunden. Die Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung bestehen vor allem durch die Gewinnung weiterer Marktanteile in der DACH-Region, dem Vertrieb des gesamten Optimizely-Produktportfolios auf dem deutschsprachigen Markt und der fortwährenden Entwicklung neuer Campaign-Funktionalitäten. Laufende Analysen des wirtschaftlichen Umfelds und unserer Rahmenbedingungen erlauben es uns, die erkannten Chancen zu verfolgen und den Risiken mit der Anpassung unserer Geschäftsstrategie zu begegnen. Unter Beachtung aller bekannter Tatsachen und Umstände liegen, wie im Vorjahr, derzeit und für das Folgejahr die grundsätzlich relevanten Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, wie Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in unwesentlicher Ausprägung oder gar nicht vor. 7. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr gingen wir von einem gleichbleibendem Jahresüberschuss vor Intercompany-Verrechnungen aus. Dieser Wert sank nun um 28%, da der Umsatz nicht in dem Maße anstieg wie die Aufwendungen; hier vor allem im Personal- und Marketingbereich.Für das Folgejahr 2023 gehen wir von einem gleichbleibenden Jahresüberschuss vor Intercompany-Verrechnungen aus, bei sowohl leicht steigenden Umsätzen also auch Aufwendungen. Wie zu erwarten, reduzierte sich das Kerngeschäft mit wiederkehrenden Umsätzen um knapp 4%, die Professional Services gingen um 9% zurück, während Konzernprodukte mit wiederkehrenden Umsätzen um über 50% zulegten. Eine ähnliche Entwicklung erwarten wir für das folgende Geschäftsjahr: Das Stammgeschäft wird knapp um 10% wachsen, während Umsätze mit Konzernprodukte um 30% (TEUR +600) steigen. Aufwandsseitig gehen wir von einem leicht steigendem Wareneinsatz aus, während der Personal- und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht zurückgehen. Dadurch wird die Kerngröße EBITDA vor Intercompany-Verrechnungen wieder deutlich steigen. Diese Einschätzungen sind auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen getroffen worden, die wir zurzeit als realistisch betrachten. Sie sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen ein unvermeidbares Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß nach tatsächlich eintreten.
Berlin, den 27. September 2023 Geschäftsführung Myles Johnson Alexander Atzberger Christopher Bayliss BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben1. Gesetzliche GrundlagenDer Jahresabschluss der Episerver GmbH, Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nr. HRB 88738, (im Folgenden "Gesellschaft" oder "Episerver" genannt) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Abschreibungsdauer für Software und Lizenzen beträgt drei Jahre, für Webseiten fünf Jahre. Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Anlagengegenstände wurden planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände beträgt drei bis 13 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 800 sind voll abgeschrieben worden. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Für risikobehaftete Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen fristadäquaten Marktzinssatz auf den Bilanzstichtag vorgenommen (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Auf fremde Währung angeschaffte Vermögensgegenstände bzw. eingegangene Verbindlichkeiten werden bei der Anschaffung bzw. Entstehung mit dem am Tage der Rechnungslegung gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Mittel- und langfristige Fremdwährungsforderungen werden gemäß dem Anschaffungskosten- und dem Niederstwertprinzip entweder mit dem Kurs am Tag des Erwerbs oder, wenn niedriger, mit dem Devisenkassamittelkurs vom 31. Dezember 2022 angesetzt. II. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist am Ende des Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 2.335 (Vorjahr: TEUR 1.915). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 748 (Vorjahr: TEUR 506) betreffen überwiegend Steuerüberzahlungen (TEUR 691; Vorjahr: TEUR 111) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten besteht im Wesentlichen aus Abgrenzungen für Serviceverträge. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Episerver GmbH betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25). Rückstellungen Sonstige Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die folgenden Sacherhalte: • Ausstehende Rechnungen TEUR 368 (TEUR 334) • Boni, Provisionen und Sonderzahlungen Mitarbeiter TEUR 372 (TEUR 441) • Urlaubsverpflichtungen TEUR 138 (TEUR 154) • Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 49 (TEUR 94) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.630 (Vorjahr: TEUR 3.661) bestehen gegenüber Optimizely North America Inc, Optimizely AB und Optimizely Ltd und betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 1.630 (Vorjahr: TEUR 1.227). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 364) betreffen überwiegend Umsatzsteuerverbindlichkeiten (TEUR 164; Vorjahr: TEUR 154) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 116; Vorjahr: TEUR 107) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 4 Vorjahr: TEUR 12). Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen erhaltene Zahlungen von Kunden, die auf die Laufzeit des Vertrages zu verteilen sind, ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht nur eine sonstige wesentliche Verpflichtung gemäß § 285 Nr. 3a HGB:
III. Sonstige AngabenKonzernverhältnisse Die Episerver GmbH, Berlin, ist gemäß § 271 HGB ein verbundenes Unternehmen der Episerver AB, Stockholm. Aufgrund konzerninterner Umstrukturierungen wurde die Episerver AB am 2. Januar 2023 in Optimizely AB mit Sitz in Stockholm, eingetragen im schwedischen Unternehmensregister (Bolagsverket) unter der Nummer 556208-3435 umbenannt. Die Endeavour Acquisition AB, Torsgatan 11, 103 86 Stockholm, bildete den kleinsten Konsolidierungskreis im Geschäftsjahr ab. Die Endeavour Acquisition AB wurde am 17. Januar 2023 auf die Optimizely Sweden Holding AB mit Sitz in Stockholm verschmolzen. Die Optimizely Sweden Holding AB bildet nun den kleinsten Konsolidierungskreis ab. Die Epsilon Group New Holdings Limited, PO Box 536, 13-14 Esplanade, St. Helier, Jersey, JE4 5UR, ist das oberste Mutterunternehmen und bildet damit den größten Konsolidierungskreis ab. Der Konzernabschluss der Optimizely Sweden Holding AB mit der Registernummer 559172-2904 ist im Unternehmensregister in Schweden (Bolagsverket) und der Konzernabschluss der Epsilon Group New Holdings Limited mit der Registernummer 130265 ist im Unternehmensregister in Jersey einzusehen. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an: • Myles Johnson, CFO Beaconsfield, GB • Alexander Atzberger, CEO New York, USA • Christopher Bayliss, SVP General Counsel Rhode Island, USA (ab 17.04.2023) • Peter Yeung, CIO London, GB (bis 17.04.2023) Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde für das Berichtsjahr Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 wurden im Durchschnitt 124 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 116). Die Mitarbeiter verteilen sich zum Jahresende wie folgt auf die einzelnen Funktionsbereiche: • 24 % (23 %) Technik • 47 % (48 %) Kundenbetreuung • 8 % (8 %) Vertrieb (inkl. International) • 21 % (21 %) Verwaltung & Marketing Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2022 endet mit einem Jahresüberschuss von EUR 246.353,06. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von EUR 1.666.085,91 ergebenden Gewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 27. September 2023 Geschäftsführung Myles Johnson Alexander Atzberger Christopher Bayliss Vorstehende Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang sind eine verkürzte Fassung des aufgestellten Jahresabschlusses. Ergebnisverwendung der Geschäftsleitung Das Geschäftsjahr 2022 endet mit einem Jahresüberschuss von EUR 246.353,06. Der sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von EUR 1.666.085,91 ergebende Gewinn wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.10.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Episerver GmbH, Berlin: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Episerver GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Episerver GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 27. September 2023 Rödl
& Partner GmbH
Stramitzer, Wirtschaftsprüfer Ahlering, Wirtschaftsprüferin |
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