Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 381444
Eingetragen
21.7.1993
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung und der Vertrieb von Informationssystemen, der Handel mit Hard- und Softwareprodukten aller Art und der damit verbundenen peripheren Geräten sowie die Durchführung von Schulungen, Entwicklungen, Beratungen, Engineering und Service bzw. Wartung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oskar Edqvist
seit 8.12.2025
Prokura
Marco Fuhrmann
seit 9.4.2025
Geschäftsführer
Julia Traschütz
seit 14.5.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Walter AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Walter AG
Germany
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TDM Systems GmbH

Tübingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die TDM Systems GmbH hat ihren Sitz in Tübingen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 381444 eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB (§§ 266, 275) gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Am 17. April 2024 ist das Zweite Gesetz zur Änderung des DWD Gesetzes sowie zur Änderung der handelsrechtlichen Vorschriften in Kraft getreten. Die Schwellenwerte Umsatzerlöse und Bilanzsumme wurden angehoben. Gemäß Artikel 93 Abs. 1 Satz 1 EGHGB sind die neuen Schwellenwerte für Geschäftsjahre die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen erstmalig anzuwenden. Nach Artikel 93 Abs. 2 Satz 1 EGHGB besteht ein Wahlrecht, die neuen Schwellenwerte für Abschlüsse, die nach dem 31. Dezember 2022 beginnen bereits vorzeitig anzuwenden. Von diesem Wahlrecht wird Gebrauch gemacht. Unter Berücksichtigung der neuen Größenklassen ist die TDM Systems GmbH nun eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich über den konzerninternen Cash-Pool. Darüber hinaus hat die Gesellschafterin im April 2023 zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Finanzierung eine betragsmäßig unbegrenzte mit einem Geltungszeitraum bis zum 31. Dezember 2024 Patronatserklärung erteilt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die selbstgeschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden gemäß § 255 Abs. 2 und Abs. 2a HGB zu Herstellungskosten bewertet. Hierbei werden direkt zurechenbare Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten berücksichtigt. Das Einbeziehungswahlrecht einer Berücksichtigung von Verwaltungsgemeinkosten wurde nicht ausgeübt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die neue Softwaregeneration (On-Premise) wird nun permanent an die sich ändernden Kundenbedürfnisse angepasst. Die selbsterstellte Software wird über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Werthaltigkeit der selbstgeschaffenen Software wird zum Bilanzstichtag jährlich anhand des Businessplans überprüft.

Für entgeltlich erworbene Software wurde eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear berechnet.

Beweglichen Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens liegen Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren zugrunde. Neuzugänge werden seit dem Geschäftsjahr 2008 ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Anlagegegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von mehr als EUR 250 bis EUR 800 netto werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtliche dauernde Wertminderungen vorliegen.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet, die den erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Uneinbringliche Forderungen werden voll abgeschrieben.

Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die 1 % des Nettowertes der Forderungen nach Abzug der bereits einzelwertberichtigten Forderungen beträgt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel und die aktive Rechnungsabgrenzung werden mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Stichtag, soweit sie Aufwand nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Höhe der Pensionsrückstellung ergibt sich aus dem versicherungsmathematischen Gutachten, erstellt zum Stichtag 31. Dezember 2023, durch die Mercer Deutschland GmbH, Frankfurt am Main. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Method) benutzt. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung berücksichtigt. Der Berechnung wurden Annahmen von einer Rentensteigerung von 2,00 % und Gehaltssteigerung von 3,25 % zugrunde gelegt. Für die versicherungsmathematischen Annahmen wurden die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln GmbH verwendet. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung für Pensionen zum 31. Dezember 2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 10 Jahre (1,83%, i. Vj. 1,79%) sowie unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 7 Jahre (1,75%, i. Vj. 1,45%) beläuft sich auf TEUR 17(i. Vj. TEUR 55).

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert. Weiterhin werden die Vermögensgegenstände gemäß der Saldierungspflicht nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der jeweils zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Da sich ein Verpflichtungsüberhang ergibt, wird dieser unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen.

In den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Einbeziehung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen vor dem Stichtag, soweit sie Ertrag nach diesem Tag darstellen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies für Forderungen nur, falls die Umrechnung einen niedrigeren Betrag ergibt, und für Verbindlichkeiten, falls die Umrechnung einen höheren Betrag ergibt. Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

Im Rahmen des Impairment Testings wurden die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software) als nicht mehr werthaltig bewertet. Zum 31.12.2023 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 7.514 vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2023 31.12.2022
    Restlaufzeit mehr als 1 Jahr   Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
  TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.948 0 2.726 0

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt TEUR 150 und ist voll eingezahlt. Es umfasst einen Geschäftsanteil von TEUR 150, der von der WALTER Aktiengesellschaft, Tübingen, gehalten wird. Zum 31. Dezember 2023 ist die Gesellschaft bilanziell überschuldet und weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i.H.v. TEUR 8.948 aus.

Rückstellung für Pensionen

Im Jahr 2012 wurde den Mitarbeitern die Teilnahme an einer betrieblichen Altersversorgung in der Form eines beitragsorientierten Systems ermöglicht. Der Kapitalkontenplan besteht aus dem Basis- und dem Aufbaukonto. Das Basiskonto bildet das Fundament der betrieblichen Altersversorgung und wird nur mit Beiträgen des Arbeitgebers finanziert. Im Aufbaukonto können die Mitarbeiter durch Entgeltumwandlung selbst Verantwortung für ihre Altersversorgung übernehmen. Die Beiträge zu den Konten werden gebündelt und in Wertpapierfonds investiert. Dieses Fondsvermögen wird über einen CTA (Contractual Trust Arrangement) auf einen unabhängigen externen Träger ausgelagert. Das Vermögen wird treuhänderisch vom SANDVIK Pension Trust e. V., Düsseldorf, verwaltet. Die Fondsanteile dienen nur zur Deckung der hieraus entstehenden Altersversorgungsverpflichtungen und sind dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Dieses Vermögen mit einem beizulegenden Zeitwert zum 31. Dezember 2023 von TEUR 2.015 (i. Vj. TEUR 1.682) wird gemäß der Saldierungspflicht nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Verpflichtungswert der fondsakzessorischen Komponente (funded) vor Verrechnung mit dem Deckungsvermögen zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 2.284 (i. Vj. TEUR 1.953). Aus anderen Verpflichtungen bestehen Pensionsrückstellungen (unfunded) zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.048 (i. Vj. TEUR 578).

Zum 31. Dezember 2023 bestehen insgesamt Pensionsverpflichtungen nach Verrechnung mit dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 1.275 (i. Vj. TEUR 849).

Der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen beträgt im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR -44 (i. Vj. TEUR 162) (funded: TEUR -55, i. Vj. TEUR 250; unfunded: TEUR 11, i. Vj. TEUR 19). Davon sind TEUR -91 Aufwand (i. Vj. TEUR 107) aus dem Deckungsvermögen (funded), welcher mit der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 36 (i. Vj. TEUR 35) aufaddiert wurde.

Die Anschaffungswerte des Deckungsvermögens zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.982 sind um TEUR 292 höher als die Zeitwerte zum Ende des Geschäftsjahres 2022 (TEUR 1.690).

Verbindlichkeiten

  Gesamtbetrag Restlaufzeit
    bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
  TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 8.755 8.755 0 0
(Vorjahr) (9.022) (9.022) (0) (0)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von nichtverbrauchten Rückstellungen in Höhe von TEUR 234 (i. Vj. TEUR 38) und Erlöse aus Weiterbelastungen an die Gruppe in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 0).

Erträge aus der Währungsumrechnung wurden in Höhe von TEUR 16 erzielt (i. Vj. TEUR 6).

Materialaufwand

Vom Materialaufwand in Höhe von insgesamt TEUR 622 (i. Vj. TEUR 1.131) entfielen TEUR 16 (i. Vj. TEUR 513) auf Aufwendungen für bezogene Leistungen und TEUR 606 (i. Vj. TEUR 618) auf Aufwendungen für Betriebsstoffe und bezogene Waren. Der Rückgang des Materialaufwandes ist auf Umgliederungen in den Kostenarten zurückzuführen.

Personalaufwand

  2023 2022
  TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 9.189 7.574
Soziale Abgaben und Aufwendungen für    
Altersversorgung und für Unterstützung 2.189 1.328
- davon für Altersversorgung (0) (0)
  11.378 8.902

Der Personalaufwand lag um 28% über dem Wert des Vorjahres.

Abschreibungen

Von den Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 8.811 (i. Vj. TEUR 1.226) entfielen TEUR 8.709 (i. Vj. TEUR 1.130) auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände, wovon TEUR 7.468 (i.Vj. TEUR 0) außerplanmäßige Abschreibungen darstellen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen fremde Dienstleistungen mit TEUR 1.596 (i. Vj. TEUR 1.144), Reisekosten mit TEUR 380 (i. Vj. TEUR 289), Miet- und Leasingkosten mit TEUR 638 (i. Vj. TEUR 534), Werbekosten mit TEUR 335 (i. Vj. TEUR 349) sowie Provisionen TEUR 25 (i. Vj. TEUR  42) und Purchase Services in Höhe von TEUR 449 (i. Vj. TEUR 432). Des Weiteren sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 43 (i. Vj. TEUR 24) enthalten.

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen TEUR 29 (i. Vj. TEUR 26).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung entstanden Zinserträge in Höhe von TEUR 44 (i. Vj. Aufwendungen in Höhe von TEUR -162.)

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Zinsaufwendungen aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 255 (i. Vj. TEUR 78).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren im Wesentlichen aus ausländischen Quellensteuern in Höhe von TEUR 8 (i. Vj. TEUR 25).

Die sich aus den Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ergebenden latenten Steuern werden, soweit eine Bilanzierungspflicht besteht, auf Ebene des Organträgers bilanziert.

V. Sonstige Angaben

Neben den Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Fälligkeiten für Leasing- und Mietverträge, bei denen das wirtschaftliche Eigentum am Leasinggegenstand nicht der TDM Systems GmbH zuzurechnen ist und die TDM Systems GmbH diese Vermögensgegenstände demnach nicht aktiviert, ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht. Gegenstand dieser Leasing- und Mietverträge sind Büroräume und PKW.

  2023
  TEUR
Leasing- und Mietverträge  
fällig in 2024 495
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen - (218)
fällig in 2025 155
fällig in 2026 122
fällig in 2027 55

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die WALTER Aktiengesellschaft, Tübingen, hält 100 % der Anteile an der TDM Systems GmbH.

Die Gesellschaft wird unmittelbar als Tochterunternehmen der WALTER Aktiengesellschaft, Tübingen, und mittelbar als Tochterunternehmen der Sandvik Holding GmbH, Düsseldorf, in den Konzernabschluss der Sandvik AB, Sandviken/Schweden, der gemäß den International Financial Reporting Standards aufgestellt wird, einbezogen. Dieser umfasst zugleich den größten und kleinsten Kreis der konsolidierten Gesellschaften.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Geschäftsjahr waren neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 111 (i. Vj. 96) Angestellte, davon 27 (i. Vj. 14) Teilzeitkräfte beschäftigt. Zusätzlich waren im Geschäftsjahr 5 (i. Vj. 5) Auszubildende beschäftigt.

Nachtragsbericht

Die TDM Systems GmbH hatte für 2024 eine Reihe von Initiativen geplant, um die finanzielle Lage des Unternehmens nachhaltig zu verbessern. Dazu gehörten neben einer erhöhten Kostenkontrolle die Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie ein Restrukturierungsprogramm, bei gleichzeitigem Erhalt der funktionalen Organisationsstruktur der TDM. Ziel dieser Maßnahmen war nicht nur unmittelbare Kosteneinsparungen, sondern die Verbesserung der langfristigen finanziellen Widerstandsfähigkeit der TDM sowie die Positionierung der Organisation für ein nachhaltiges Wachstum.

Im Jahr 2025 wird TDM das Umstrukturierungsprogramm wie geplant abschließen. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein in den umfassenderen Bemühungen dar, die finanzielle Stabilität und die operative Effektivität von TDM zu erhöhen. Mit Blick auf die Zukunft bleibt TDM verpflichtet, ein hohes Maß an Kostendisziplin aufrechtzuerhalten und die betriebliche Effizienz kontinuierlich zu überwachen und zu verbessern. Diese fortlaufenden Bemühungen sind entscheidend, um die Rentabilität weiter zu stärken und die langfristige finanzielle Nachhaltigkeit der Organisation zu unterstützen.

Die TDM ist auf die Finanzierung durch die WALTER AG angewiesen. Aufgrund der bilanziellen Überschuldung wurde im April 2025 zur Sicherstellung der Aufrechterhaltung der Finanzierung und Zahlungsfähigkeit ergänzend eine harte betragsmäßig unbegrenzte mit einem Geltungszeitraum bis zum 31. Dezember 2028 Patronatserklärung durch die WALTER AG abgegeben.

 

Tübingen, den 23.05.2025

Marco Fuhrmann, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.194,00 8.721.020,00
II. Sachanlagen 213.100,00 199.118,00
III. Finanzanlagen 33.386,60 33.386,60
  262.680,60 8.953.524,60
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 218.910,42 60.800,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.947.986,74 2.725.141,99
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 766,81 784,53
  3.167.663,97 2.786.726,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.988,55 50.168,24
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.948.143,93 0,00
  12.451.477,05 11.790.419,74

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 14.535.418,05 10.500.000,00
III. Verlust (-) - /Gewinnvortrag -10.292.800,82 -7.832.451,41
IV. Jahresfehlbetrag -13.340.761,16 -2.460.349,41
davon nicht durch Eigenkapital gedeckt -8.948.143,93 0,00
  0,00 357.199,18
B. Rückstellungen 2.346.486,46 1.609.237,50
C. Verbindlichkeiten 8.755.095,84 9.022.195,46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.349.894,75 801.787,60
  12.451.477,05 11.790.419,74

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

  01.01.2023 -
31.12.2023
01.01.2022 -
31.12.2022
 
1. Umsatzerlöse 12.650.482,79 12.168.680,63
2. Sonstige betriebliche Erträge 142.918,02 547.227,86
-- davon Erträge aus
Währungsumrechnungen
   
EUR 15.690,96 (i. Vj. EUR 6.420,39) --    
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Betriebsstoffe    
und für bezogene Waren -606.123,27 -618.058,37
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -16.050,78 -512.927,04
  -622.174,05 -1.130.985,41
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -9.068.991,77 -7.573.842,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für    
Altersversorgung -2.189.433,78 -1.327.992,94
--davon für Altersversorgung    
EUR 730.232,41 (i. Vj. EUR 0,00)--    
  -11.258.425,55 -8.901.835,55
5. Abschreibungen auf immaterielle    
Vermögensgegenstände des    
Anlagevermögens und Sachanlagen -8.810.755,18 -1.226.248,73
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.269.045,44 -3.629.242,06
-- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnungen    
EUR 29.374,71 (i. Vj. EUR 26.180,59) --    
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94.180,38 30,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -256.039,57 -260.499,78
-- davon aus verbundenen Unternehmen    
EUR 254.719,57 (i. Vj. EUR 78.277,62) --    
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.432,29 -24.976,19
10. Ergebnis nach Steuern -13.337.290,89 -2.457.849,23
11. Sonstige Steuern -3.470,27 -2.500,18
12. Jahresfehlbetrag -13.340.761,16 -2.460.349,41


Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.05.2025 festgestellt.

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