MDI
Advanced Processing GmbH
Mainz
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2024
EUR |
31.12.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
19.173,00 |
39.140,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4,00 |
4,00 |
| II.
Sachanlagen |
19.168,00 |
39.135,00 |
| III.
Finanzanlagen |
1,00 |
1,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
3.051.416,03 |
3.190.778,63 |
| I.
Vorräte |
1.443.458,06 |
1.758.645,53 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
657.748,50 |
291.220,24 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
18.400,00 |
18.400,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
950.209,47 |
1.140.912,86 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
35.208,72 |
37.452,04 |
| Aktiva |
3.105.797,75 |
3.267.370,67 |
Passiva
|
|
31.12.2024
EUR |
31.12.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.941.233,45 |
1.577.624,19 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
300.000,00 |
300.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
3.219.513,85 |
3.219.513,85 |
| III.
Verlustvortrag |
1.941.889,66 |
2.377.432,63 |
| IV.
Jahresüberschuss |
363.609,26 |
435.542,97 |
| B.
Rückstellungen |
77.202,79 |
81.192,20 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.087.361,51 |
1.608.554,28 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.085.381,51 |
1.606.574,28 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.980,00 |
1.980,00 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
642.661,53 |
708.958,08 |
| Summe
Passiva |
3.105.797,75 |
3.267.370,67 |
Anhang
I. ALLGEMEINE HINWEISE
Die Gesellschaft ist unter der Firma MDI Advanced
Processing GmbH mit Sitz in Mainz im Handelsregister des
Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 8867 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff.
und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen
Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist
zum Abschlussstichtag weiterhin die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 HGB auf. Für den
Jahresabschluss gelten die Vorschriften für kleine
Kapitalgesellschaften.
Die Gesellschaft macht von den ihr eingeräumten
größenabhängigen Erleichterungen
entsprechend § 276 HGB und
§ 288 HGB vollständig Gebrauch.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der
Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. In die
Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den
Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die
Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der
voraussichtlichen (steuerlichen) Nutzungsdauer
abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten
bis zu EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs
vollständig abgeschrieben.
Bei den
Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu
Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden
Werten angesetzt.
Die
Vorräte werden zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten
angesetzt.
Die Bestände an
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu
durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu
niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die
unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der
Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen
Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet,
wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten,
Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch
Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen
berücksichtigt werden.
In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.
h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen
Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder
niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die
sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer,
geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren
Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene
Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände sind zum
Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch
die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung
getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale
Abschläge berücksichtigt.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste
aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetragsangesetzt.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Auf
fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden
grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum
Abschlussstichtag umgerechnet.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Anlagevermögen
Die Gesellschaft macht von der ihr gemäß
§ 274a Nr. 1 HGB eingeräumten Befreiung
zur Aufstellung eines Anlagegitters Gebrauch.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von
EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00).
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im
Wesentlichen für Gewährleistungen, ausstehenden
Urlaub und Eingangsrechnungen gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe
von EUR 142.661,53 (Vj. EUR 208.958,08). Die
sonstigen Verbindlichkeiten umfassen ein verzinsliches
Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von
EUR 500.000,00 (Vj. EUR 500.000,00).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mit dem Eigentümer der von der Gesellschaft
genutzten Immobilie wurde ein Mietvertrag mit einer
Laufzeit von fünf Jahren mit einer automatischen
jeweils einjährigen Verlängerung abgeschlossen;
diese endet am 30. Juni 2025. Der monatliche Mietzins
beläuft sich insgesamt auf TEUR 12.
Bewertungseinheiten
Die Gesellschaft geht derivative Finanzinstrumente
ein, um die Risiken aus den gewöhnlichen
Geschäften in Fremdwährung abzusichern. Konkret
werden Devisentermingeschäfte eingegangen (Kauf) um
die in fremder Währung (ausschließlich
Japanische YEN) bestehenden Verbindlichkeiten zu sichern.
Die Wertveränderungen beim abgesicherten Posten werden
aufgerechnet mit den Gewinnen und Verlusten des
zugeordneten, gegenläufigen
Devisentermingeschäfts. Die Gesellschaft verwendet im
Übrigen keine derivativen Finanzinstrumente um
schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit
erwartete Transaktionen abzusichern.
Zur Absicherung des Zahlungsstrom- und
Wertänderungsrisikos bei ausgewählten
bilanzierten Grundgeschäften werden diese mit den
abgeschlossenen Sicherungsgeschäften zu Portfolio
Hedges zusammengefasst, da maßgebliche
Risikoparameter übereinstimmen. Zum Bilanzstichtag hat
die Gesellschaft 18 Termingeschäfte mit einer Bank
über den Kauf von insgesamt YEN 19.001.720
abgeschlossen. Der Gegenwert der Terminkäufe
beträgt EUR 120.683.
Den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
von YEN 19.001.720 aus dem Grundgeschäft stehen
zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte über
insgesamt YEN 19.001.720 als zugehöriges
Sicherungsgeschäft gegenüber. Diese Posten wurden
entsprechend § 254 HGB zu einer Bewertungseinheit
zusammengefasst.
Sämtliche bestehenden Kontrakte haben einen
Fälligkeitstag nach dem Bilanzstichtag (ein bis
fünf Monate). Auch weil die Fristigkeit der in
Fremdwährung im Konzernverbund zu leistenden Zahlungen
im Einzelfall angepasst werden könnte, wird der
Deckungsgrad als recht hoch angesehen.
Geschäftsführung
Als Geschäftsführer waren im
Geschäftsjahr 2024 weiterhin die folgenden Personen
bestellt:
- Dr. Christoph Hermanns, Mainz/Deutschland,
Kaufmann
- Masaki Wakabayashi, Ashiya-Shi/Japan, Kaufmann
Den Geschäftsführern ist gestattet, mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten ein
Rechtsgeschäft vorzunehmen.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird verzichtet.
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr beläuft sich die
durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf 12 Angestellte.
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der
Mitsuboshi Diamond Industrial Co., Ltd., Osaka/Japan,
einbezogen.
Mitsuboshi Diamond Industrial Co., Ltd., Osaka/Japan,
erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und
größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird am
Sitz der Gesellschaft veröffentlicht.
IV. GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss von EUR 363.609,26 zusammen mit
dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Mainz, 16. Januar 2025
Dr. Christoph Hermanns Masaki
Wakabayashi
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.02.2025
festgestellt.
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