Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 726717
Eingetragen
17.11.1999
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Großhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Ausführung von Schutz-, Gestaltungs-, Verschönerungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Baulichkeiten und Räumen, insbesondere von Maler- und Lackierarbeiten, Arbeiten auf dem Gebiet des Wärmeschutzes, der Raumausstattung und Bodenbelägen sowie des Stuck-Putz-Trockenbaugewerbes und des Bautenschutzes sowie der Handel mit einschlägigen Materialien, sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Kraft
seit 5.7.2021
Geschäftsführer
Stefan Geyer
seit 11.11.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ARTA Zentrale Dienste GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KRAFT GmbH

Ludwigsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis:

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Anlage zum Anhang: Anlagenspiegel

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

6. Mitteilung über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und die Verwendung des Ergebnisses

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der KRAFT GmbH, Ludwigsburg

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR T-EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 6
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 0
2,00 6
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 81.335,00 27
2. technische Anlagen und Maschinen 31.963,00 35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493.120,00 558
606.418,00 620
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 37.116,05 37
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 736.757,63 1.148
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 127.456,23 152
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.760.859,15 2.221
2.888.315,38 2.373
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 908.433,19 704
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.263,54 27
5.188.305,79 4.915

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR T-EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50
II. Kapitalrücklage 143.655,13 144
III. Gewinnvortrag 1.076.584,25 22
IV. Jahresüberschuss 237.643,65 1.054
1.507.883,03 1.270
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.454.373,00 1.590
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternhemen 453.339,61 483
2. übrige Verbindlichkeiten 1.772.710,15 1.572
2.226.049,76 2.055
5.188.305,79 4.915

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

KRAFT GmbH, Ludwigsburg

2023 Vorjahr
EUR EUR T-EUR
1. Rohergebnis 7.498.929,44 8.570
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.803.985,45 3.462
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.293.587,96 1.137
5.097.573,41 4.599
- davon für Altersversorgung EUR 4.363,34 (Vj. TEUR 4)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 228.903,47 237
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.806.949,93 2.304
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.101,98 1
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131,78 0
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 114.897,75 360
8. Ergebnis nach Steuern 256.575,08 1.071
9. Sonstige Steuern 18.931,43 17
10. Jahresüberschuss 237.643,65 1.054

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

der KRAFT GmbH, Ludwigsburg

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 726717 geführt.

Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 1 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

I. Anlagevermögen

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Nutzungszeiten für die Errechnung der planmäßigen Abschreibungen entsprechen den amtlichen AfA-Tabellen sowie langjähriger Übung und Erfahrung. Ab 2008 angeschaffte bewegliche Wirtschaftsgüter werden linear abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 bis EUR 800,00 wird von der Sofortabschreibung (§ 6 Abs. 2 EStG) Gebrauch gemacht. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen.

Der Firmenwert wird über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

II. Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und die leistungsabhängigen Gemeinkosten. Die verlustfreie Bewertung wird berücksichtigt. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. zum Barwert angesetzt. Alle erkannten Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

III. Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

IV. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T-EUR 127 (im Vorjahr T-EUR 152) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darin sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T-EUR 17 (im Vorjahr T-EUR 7) enthalten.

II. Verbindlichkeiten

Die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T-EUR 113 (im Vorjahr T-EUR 89) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darin enthalten sind außerdem Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T-EUR 340 (im Vorjahr T-EUR 394). Diese Verbindlichkeit betrifft die umsatzsteuerliche Organschaft.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T-EUR 31 (im Vorjahr T-EUR 39) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T-EUR 2 (im Vorjahr T-EUR 7).

III. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von T-EUR 4 (im Vorjahr T-EUR 4) enthalten.

D. Sonstige Angaben

I. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen einen langfristigen Mietvertrag und Leasingverträge für Kopierer. Sie belaufen sich für das Jahr 2023 auf T-EUR 207. In den Folgejahren werden die Verpflichtungen in ähnlicher Höhe bestehen.

II. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren bei der Gesellschaft 78 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023 beschäftigt (Vj. 106), die sich in folgende Gruppen aufteilen:

Geschäftsjahr Vorjahr
Gewerbliche 51 80
Angestellte 27 26

III. Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Sebastian Kraft (Maler und Lackierer).

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

IV. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 bestehen weiterhin wirtschaftliche Unwägbarkeiten hinsichtlich der Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt und den Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt die zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses nicht vollumfänglich erfasst und bewertet werden können. Ebenso ist zurzeit nicht kalkulierbar, wie sich der Fachkräftemangel und die zunehmende Insolvenzgefahr aus allen Bereichen und Branchen auswirken wird.

 

Ludwigsburg, den 31. Juli 2024

Der Geschäftsführer der Firma KRAFT GmbH, Ludwigsburg

Sebastian Kraft

Anlagenspiegel

Anlagenspiegel Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 44.244,19 0,00 0,00 44.244,19
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 1.121,00 0,00 0,00 1.121,00
45.365,19 0,00 0,00 45.365,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.296,62 71.020,00 0,00 143.316,62
2. technische Anlagen und Maschinen 137.951,47 7.588,05 0,00 145.539,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.474.529,06 134.252,42 59.432,63 1.549.348,85
1.684.777,15 212.860,47 59.432,63 1.838.204,99
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 37.116,05 0,00 0,00 37.116,05
37.116,05 0,00 0,00 37.116,05
1.767.258,39 212.860,47 59.432,63 1.920.686,23
Anlagenspiegel Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 38.345,19 5.898,00 0,00 44.243,19
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 1.120,00 0,00 0,00 1.120,00
39.465,19 5.898,00 0,00 45.363,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.695,62 16.286,00 0,00 61.981,62
2. technische Anlagen und Maschinen 103.405,47 10.171,05 0,00 113.576,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 916.490,06 196.548,42 56.809,63 1.056.228,85
1.065.591,15 223.005,47 56.809,63 1.231.786,99
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.105.056,34 228.903,47 56.809,63 1.277.150,18
Anlagenspiegel Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 5.899,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
2,00 5.900,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 81.335,00 26.601,00
2. technische Anlagen und Maschinen 31.963,00 34.546,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493.120,00 558.039,00
606.418,00 619.186,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 37.116,05 37.116,05
37.116,05 37.116,05
643.536,05 662.202,05

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

KRAFT GmbH, Ludwigsburg

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen ist ein Maler- und Lackierbetrieb, der unter Berücksichtigung der Änderung der Unternehmensform seit nunmehr mehr 145 Jahren besteht.

Die KRAFT GmbH Ludwigsburg ist entstanden durch Abspaltung von Vermögensteilen der Kraft Malerwerkstätten GmbH mit Sitz in Ludwigsburg (Amtsgericht Stuttgart, HRB 202584) nach Maßgabe des Spaltungsplanes vom 14. Juli 2008 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag.

Es werden sämtliche mit dem Gewerk "Farbe am Bau" zusammenhängende Tätigkeiten ausgeführt.

Das Know-how der Firma ermöglichte weitere Spezial- und Sondertätigkeiten, wie z. B.:

Markierungs- und Beschriftungsarbeiten

Ausarbeiten von Farbentwürfen und Farbleitplänen

Arbeiten auf dem Gebiet der Betoninstandsetzung

Montage von Wärmedämmverbundsystemen

Beschichtungsarbeiten mit hochwertigen Kunststoffen

Stuckateur- und Verputzarbeiten

Innenausbau mit Trockenbau- und Akustiksystemen, System- und Falt-Trennwänden

Gewässerschutz und Bauwerksabdichtungen

Komplettsanierungen im Rahmen des Mehr-Gewerke-Ansatzes

Schimmelbekämpfung

Heiz- und Kühldecken

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen.

Es gab erhebliche Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) verzeichnete insgesamt einen deutlichen Rückgang von 2,0 Prozent. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Auch das Verarbeitende Gewerbe wies im Jahr 2023 einen negativen Trend auf. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Hingegen verzeichneten die energieintensiven Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie erneut einen weiteren Rückgang in Produktion und Wertschöpfung.

Im Baugewerbe machten sich neben den fortwährend hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die sich verschlechternden Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Dies betraf vor allem den Hochbau. Im Gegensatz dazu konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe im Jahr 2023 preisbereinigt einen geringfügigen Anstieg von 0,2 Prozent.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Im Handwerk blieb das Geschäftsumfeld 2023 insgesamt stabil. Die Nachfrage nach handwerklichen Erzeugnissen und Dienstleistungen wurde dabei von den rückläufigen Energiekosten und einer leichten Belebung des privaten Konsums stabilisiert. Zudem wirkten nach wie vor die in den Vorjahren aufgebauten hohen Auftragsbestände stützend.

Umsätze waren im Handwerk 2023 leicht rückläufig. Bremsend wirkten hier weiterhin die realen Einkommensverluste der Verbraucher seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im letzten Jahr. Durch das insgesamt schwache gesamtwirtschaftliche Umfeld fehlten aber auch Nachfrageimpulse aus anderen Wirtschaftsbereichen. Nicht zuletzt dämpfte das deutlich höhere Zinsniveau vor allem im Wohnungsbau die Bautätigkeit.

2. Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Auch bei der KRAFT GmbH machten sich die die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen bemerkbar und die Gesamtleistung reduzierte sich um fast 15%. Auch der Rohertrag des Geschäftsjahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahr von T-EUR 8.499 um T-EUR 1.232 auf T-EUR 7.267 in diesem Verhältnis gesunken.

Der Personalaufwand erhöhte sich erneut von T-EUR 4.599 um T-EUR 499 auf T-EUR 5.098. Die Aufwendungen der Fremdleistungen wurden dagegen um T-EUR 584 gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (inkl. Auszubildender) reduzierte sich von 106 Mitarbeitern in 2022 auf 101 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um T- EUR 497.

Das Unternehmensergebnis vor Ertragsteuern fiel um T-EUR 1.062 auf T-EUR 353. Die Abweichung zum Prognosewert des Vorjahres resultiert im Wesentlichen aus Verzögerungen bei der Fertigstellung von Großprojekten.

Finanzlage und Kapitalstruktur

Die Finanz- und Ertragslage ist weiterhin als gut anzusehen und erlaubt eine weitgehende Selbstfinanzierung. Kredite werden nicht in Anspruch genommen. Lieferantenrechnungen werden unter Inanspruchnahme von Skonti bezahlt.

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 T-EUR 908 - dies entspricht rund 18% der Bilanzsumme - und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 204.

Das Eigenkapital des Unternehmens beträgt zum 31. Dezember 2023 T-EUR 1.508 gegenüber T-EUR 1.270 im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich damit von rund 26% im Vorjahr auf rund 30% im laufenden Jahr.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Strategie zielt verstärkt darauf ab in diesem wirtschaftlichen Umfeld, die Profitabilität und Effizienz unseres Unternehmens nachhaltig zu steigern sowie unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen.

Zur Umsetzung, Messbarkeit und Sicherstellung unserer Strategie hat KRAFT ein Risikomanagementsystem installiert.

III. Risiko- und Prognosebericht

1. Risikobericht

Auf Grund des Geschäftsfeldes von KRAFT unterliegt unser Unternehmen den spezifischen Risiken des Handwerks, hier sehen wir momentan im Schwerpunkt folgende Risiken:

Personalrisiken durch anhaltenden Fachkräftemangel

Liquiditäts- und Ertragsrisiken durch drohenden Anstieg von Unternehmens- und Privatinsolvenzen als Folge der Corona-Pandemie und stark steigender Inflation

Daraus resultierende auch zusätzliche Bonitätsrisiken von Neu- aber auch Stammkunden, die allesamt einer regelmäßigen und lückenlosen Überwachung unterliegen

Witterungsrisiken wie Nässe, Kälte etc., die den geplanten Bauablauf behindern und so immer wieder zu Terminverschiebungen mit drohenden Vertragsstrafen führen können

Kapazitätsrisiken bedingt durch die Nichtfertigstellung der Vorgewerke im Bauablauf, so dass unsere Leistungen nicht wie geplant abgerufen werden können und so Überkapazitäten entstehen können.

Produktionsrisiken durch drohende Materialengpässe und Lieferverzögerungen der Hersteller

Anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucher und Investoren wegen steigenden Bauzinsen und Inflationsängsten

Einbruch auf dem Neubausektor führt zu verstärktem Wettbewerb und Preisdruck auf unserem Sanierungsmarkt.

Als konjunkturelle Unsicherheitsfaktoren wirken weiterhin die Energieversorgungssicherheit, die hartnäckige Inflation und das gestiegene Zinsniveau. Der Konflikt im Nahen Osten dürfte dämpfend auf die globale Nachfrage wirken. Für 2024 rechnen wir nicht mit einer Konjunkturbelebung im Handwerk, stattdessen ist sogar zum heutigen Stand mit einer sinkenden Nachfrage zu rechnen.

2. Chancen der künftigen Entwicklung

Der seit 2008 für die meisten Gebäudetypen bei Verkauf und Neuvermietung vorgeschriebene EnEV-Energieausweis (Gebäudeenergiepass), der sich jetzt im GEG (Gebäude-Energie-Gesetz) wiederfindet und eine damit einhergehende und notwendige energetische Gebäudesanierung bringt Chancen für KRAFT.

Die Energetische Sanierung - auch thermische Sanierung genannt - bezeichnet in der Regel die Modernisierung eines Gebäudes zur Minimierung des Energieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Lüftung.

Die damit verbundenen Maßnahmen, die dazu dienen sollen, den Energieverbrauch zu minimieren, wie z.B.:

Außenwanddämmung

Dachdämmung

Perimeterdämmung = Dämmung der Keller-Außenwände

Fenstersanierung

Heizungssanierung (Niedertemperaturkessel, Brennwertkessel, Mikro-KWK, Wärmepumpe, Strahlungsheizung)

Kellerdeckendämmung

Solarthermie zur Warmwasser- und/oder Heizungsunterstützung

umfassen zahlreiche Geschäftsfelder für KRAFT und könnten aufgrund weiterer geplanten Fördermaßnahmen einen regelrechten Boom auslösen.

KRAFT versteht sich zudem verstärkt als Partner für die Wohnungswirtschaft bei Modernisierungen, Instandsetzungen, Erweiterungen, Umbauten oder Sonderbauten.

Als Spezialist und mit viel Expertise für Wohnungsbaugesellschaften, Baugenossenschaften, Wohnungseigentümergemeinschaften und Gewerbekunden, bringen wir die notwendige Erfahrung mit um Projekte für alle Beteiligten zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen.

So bieten wir Komplettleistungen aus einer Hand, mit einem (deutschsprachigen!) Ansprechpartner über die komplette Projektphase. Für den Auftraggeber bedeutet das Arbeiten ohne Schnittstellen, mit vollständigen Informationen und einer optimal verzahnten Bauausführung in allen Phasen:

Vor allem beim Sanieren im bewohnten Bestand erfordern Bauleistungen besondere Aufmerksamkeit.

Als Partner für die Wohnungswirtschaft bieten wir beispielsweise zusätzliche Module wie

Qualitätssicherung/Fremdüberwachung

Bewohnerbetreuung

Zwischenfinanzierung

Farbgestaltung/Design

Dies wird zumindest mittelfristig dazu führen, dass wir neue Geschäftsfelder erschließen und ständig weitere Zielkunden und Projekte generieren können.

3. Prognosebericht

Das erste Halbjahr 2024 war weiterhin geprägt von massiven Kostensteigerungen im Personalbereich aber auch von einer soliden Auftragslage. KRAFT geht zum Berichtszeitpunkt davon aus, dass das angestrebte Ertrags- und Umsatzziel im Jahr 2024 erreicht wird, sofern es nicht zu weiteren innen- und außenpolitischen Einschränkungen durch die Bundesregierung kommen wird. Insbesondere beobachten wir mit großer Sorge den rasanten Anstieg von Insolvenzen durch alle Branchen- und Bevölkerungsschichten. Die Geschäftsleitung rechnet für das Jahr 2024 mit einem Rohertrag von rd. 7,5 Mio. EUR und einem Ergebnis in Höhe von rd. 950 T-EUR. Diese Werte setzten voraus, dass laufende Projekte planmäßig vor Ablauf des Geschäftsjahres abgeschlossen werden können.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens kann demnach weiterhin positiv gesehen werden.

IV. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Ludwigsburg, den 19. August 2024

Die Geschäftsführung

Hinweis: Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke gemäß § 327 HGB verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kraft GmbH Ludwigsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kraft GmbH Ludwigsburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kraft GmbH Ludwigsburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 19. August 2024

WirtschaftsTreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Krais, Wirtschaftsprüfer

Faust, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Die Gesellschafterversammlung der KRAFT GmbH mit Sitz in Ludwigsburg hat am 26. August 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023

Die Gesellschafterversammlung hat am 26. August 2024 den folgenden Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 237.643,65 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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