tetraguard systems GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Valentin Peter Magsamen seit 1.7.2025 | Geschäftsführer |
Karsten Beisert seit 3.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FASANA GmbH (vormals: keeeper tableware GmbH)StemwedeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.31.12.20221. Grundlagen des Unternehmens a. Geschäftsmodell Die FASANA GmbH (im Folgenden: FASANA,) ist ein Unternehmen der Mutares SE & Co. KGaA. Bis zum 13. Oktober 2021 war sie eine Tochter der keeeper GmbH. Aktuell ist sie eine Tochtergesellschaft der mutares Holding-26 GmbH. Die folgenden Änderungen wurden beim Amtsgericht Bad Oeynhausen im Handelsregister (Abteilung B, HRB 16950) eingetragen:
Geschäftsjahr ist der Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2022. FASANA ist ein Hersteller und Lieferant von schnelllebigen Konsumgütern (Fast Moving Consumer Goods). Verbraucher werden über die Vertriebswege Retail (Privathaushalte) und Großhandel (Geschäftskunden) erreicht. Die Kernkompetenz von FASANA ist die Herstellung und Belieferung des Handels mit Private Label Servietten. Am Standort Stotzheim-Euskirchen fertigt FASANA auf einer Papiermaschine mit Krepp Zylinder Tissue Papier und verarbeitet die Mutterrollen zu Servietten. In Auftragsfertigung wird Hygienepapier für Weiterverarbeiter produziert. Verarbeitet werden neben Zellstoff auch Gras- und Baumwollbestandteile. Die Kollektionen unterscheiden sich in Farbe (uni oder bedrucktes Design), Form und Größe sowie Verpackungseinheiten. Das Portfolio wird durch ergänzende Handelswarenartikel wie z.B. Tischdecken, Tischläufer etc. komplettiert. Die drei Hauptressourcen der Papierherstellung sind Zellstofffasern, Wasser und Energie. Daneben werden hauptsächlich chemische Produkte und Verpackungsmaterialien für den Fertigungsprozess zugekauft. FASANA verfügt über hohe Wertschöpfungstiefe. Forschung & Entwicklung, Produktion, Marketing, Großhandel, Einzelhandel und Kundendienst sind vertikal integriert. Die Organisationsstruktur wurde prozessorientiert gestaltet. Damit wird Komplexität reduziert. Aufgrund einer flachen Hierarchie kann schnell auf die Anforderungen des Marktes reagiert werden. b. Steuerungssystem Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren (KPlIs) der Fasana GmbH sind Umsatzerlöse und das EBIT (Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern). 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. 1 Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Der Bereich Information und Kommunikation knüpfte an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an und verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs (+3,6 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten aber die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. 2 Die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie hat im vergangenen Jahr in einem äußert schwierigen Umfeld relative Stärke bewiesen. Insgesamt sank die Produktion von Papier, Karton und Pappe 2022 über alle Sorten um 6,5 Prozent von 23,1 auf 21,6 Mio. Tonnen und hat sich damit wieder auf dem langjährigen Vorkrisenniveau bewegt. Die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe sind auf die Produktpreise durchgeschlagen. Das spiegelt der Umsatzzuwachs von 36,3 Prozent auf 21,2 Mrd. Euro wider. 3 1 Vgl. "Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023" des Statistischen Bundesamtes, "Jahreswirtschaftsbericht 2021 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2 Vgl. "Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023" des Statistischen Bundesamtes, "Jahreswirtschaftsbericht 2021" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 3 Vgl. "Papierindustrie trotzt schwierigen Marktbedingungen vom 01.03.2023" der deutschen Papierindustrie b. Geschäftsverlauf Mit Eintragung im Handelsregister am 4. Januar 2022 wurde die Firma in die FASANA GmbH umbenannt. Im Geschäftsjahr entfielen die folgenden wesentlichen Erträge und Aufwendungen auf die FASANA GmbH:
Die FASANA GmbH produzierte im Geschäftsjahr 2022 18.822 t (Vorjahr: 15.127 t) an Tissue- Produkten. Das Verkaufsvolumen FASANA GmbH belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf 17.907 t (Vorjahr: 15.144 t) an Tissue-Produkten (= 15.684 t Servietten und 2.223 t Mutterrolien zum Verkauf) (Vorjahr: 14.225 t Servietten und 919 t Mutterrollen zum Verkauf). c. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage I. Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite hat sich das langfristige Vermögen (über 1 Jahr) auf T€ 1.593 (Vorjahr: T€ 1.834) reduziert. Technischen Anlagen und Maschinen haben sich erhöht, weil die Investition in eine Transportmaschine abgeschlossen wurde, was wiederum die Anzahlungen und Anlagen im Bau reduziert. Immaterielle Vermögensgegenstände wie erworbene Software sowie Betriebsund Geschäftsausstattungen sind aufgrund der planmäßigen Abschreibung gesunken. Das kurzfristige Vermögen (bis 1 Jahr) beinhaltet im Wesentlichen das Umlaufvermögen. Im Wesentlichen setzt sich das Umilaufvermögen aus Vorräten in Höhe von T€ 9.446 und Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von T€ 3.110 zusammen. Das Eigenkapital in beträgt T€ 2.265; der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Vorjahres wurde durch die Umwandlung der Gesellschafterdarlehen von der mutares Holding-26 GmbH in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 5.200 ausgeglichen. Das langfristige Fremdkapital ist durch die Umwandlung langfristiger Darlehen in die Kapitalrücklage gesunken und besteht aus langfristigen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 1.358. Das kurzfristige Fremdkapital (bis 1 Jahr) beinhaltet im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 9.439 (Vorjahr: T€ 6.943), davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.602 T€ (Vorjahr: T€ 0). Die FASANA GmbH hat zum Stichtag Bankguthaben in Höhe von T€ 1.315 und einen Kassenbestand von T€ 17.
Die Umsatzerlöse von T€ 47.041 (Vorjahr: T€ 34.217) sind zum einen aufgrund des Wegfalls der Corona-Maßnahmen gestiegen. Zum anderen hat aber auch die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise wegen des Ukraine-Krieges Preiserhöhungen bei Kunden notwendig gemacht. Das daraus resultierende Umsatzwachstum zeigt sich insbesondere im letzten Quartal. Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Zellstoffkosten, Chemikalien / Farbe, Verpackungsmaterial und Energiekosten. Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Die Personalaufwandsquote hat sich mit 26,8 % im aktuellen Geschäftsjahr aufgrund von Mengensteigerungen und Preiserhöhungen deutlich gegenüber dem Vorjahr (34,6 %) verbessert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 10.684 (Vorjahr: T€ 9.893). Insbesondere die Vertriebsaufwendungen inkl. Messekosten sind um T€ 500 gestiegen und auch die Frachtkosten um T€ 589. Weiterhin sind die Aufwendungen für Forderungsausfälle um T€ 182 höher als 2021. Gesunken hingegen sind die Aufwendungen für konzerninterne Leistungen um T€ 170 und externe Lagerkosten um T€ 294. Das erwirtschaftete EBIT von T€ -2.088 (Vorjahr: T€ -8.022) (im Vorjahr vor Ausbuchung eines Teils des Verlustes durch die Verbuchung gegen den passiven Unterschiedsbetrag) liegt unterhalb der Erwartung, insbesondere weil die für die Fixkostendeckung notwendigen Umsätze wegen der noch geltenden Corona-Schutzmaßnahmen Anfang des Jahres nicht realisiert werden konnten. Nach Abzug des Finanzergebnisses wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ -2.803 (Vorjahr: T€ -2.206 nach Abzug eines Teils des Verlustes durch die Verbuchung gegen den passiven Ausgleichsposten) und nach Berücksichtigung von Steuern ein Jahresfehlbetrag von T€ -2.803 (Vorjahr: T€ -2.206) erwirtschaftet. II. Gesamtaussage zur Lage Aus Sicht der Geschäftsführung der FASANA GmbH verlief das Geschäftsjahr 2022 vor dem Hintergrund des dargestellten herausfordernden Umfelds (Stichworte: Corona-Lockdown, Ukraine-Krise, Preisentwicklungen) zufriedenstellend. Die Abweichungen gegenüber der Planung sind auf die Sondereffekte durch die Corona-Maßnahmen zurückzuführen; weiterhin hat der Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise zu Abweichungen geführt. Preiserhöhungen bei Kunden haben das zwar zum Teil kompensiert, konnten aber nicht zum gleichen Zeitpunkt realisiert werden. 3. Risiko- und Chancenbericht a. Risiken Die FASANA GmbH ist als produzierendes Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Ziel ist es, mit Risiken verantwortungsbewusst umzugehen, d.h. Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und geeignete Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Die hierfür eingesetzten Verfahren werden kontinuierlich weiterentwickelt. Die von uns eingerichteten Maßnahmen dienen der Identifikation und der aktiven Prävention von Entwicklungen, die das Geschäftsergebnis nachhaltig beeinträchtigen würden bzw. den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. 1) Zellstoffpreise Risiken bestehen in steigenden Zellstoffpreisen, die nicht über Preiserhöhungen an die Endkunden weitergegeben werden können. In den letzten zwei Jahren sind die Zellstoffpreise kontinuierlich gestiegen. Sowohl die in diesem Lagebericht aufgeführte Prognose wie auch die aktuelle Entwicklung der Marktpreise, lassen uns in 2023 hingegen von einer sinkenden Entwicklung der Preise ausgehen.
2) Ukraine Krise und Energiepreisentwicklung Der aktuelle Konflikt in der Ukraine hat auf das Kerngeschäft der FASANA GmbH aus unserer Sicht keine Auswirkungen. Wir haben weder Geschäftsbeziehungen mit ukrainischen noch mit russischen Kunden und Lieferanten. Ebenfalls beziehen wir keine Rohstoffe aus Russland. Die Energiepreise können für die FASANA GmbH ein Kostenrisiko darstellen. Im Gegensatz zu den Vorjahren in denen langfristige Verträge mit Energieversorgern von Vorteil waren, beziehen wir die Energie in 2023 am Spotmarkt. In der aktuellen Entwicklung sind sinkende Energiepreise zu beobachten und wir gehen auch in von einer stabilen Entwicklung für das weitere Jahr aus. Die Wahrscheinlichkeit unwirtschaftliche Energiepreise vereinbaren zu müssen, oder am Spotmarkt überhöhte Preise zu zahlen, stufen wir als gering ein (< 25 %) 3) Finanzierung Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Darlehen und Einlagen in die Kapitalrücklage durch die Mutares-Unternehmensgruppe (mutares SE & Co KGaA/mutares Holding-26 GmbH). Die gewährten Darlehen und Einlagen in die Kapitalrücklage zum Aufstellungszeitpunkt lassen sich folgender Übersicht entnehmen: - mutares Holding-26 GmbH in Höhe von T€ 1.100 (gewährt im GJ 2023, Laufzeit bis 30.06.2024) - mutares Holding-26 GmbH in Höhe von T€ 2.700 (gewährt im GJ 2023, Laufzeit bis 30.06.2024) - mutares SE & Co KGaA in Höhe von T€ 343 (gewährt im GJ 2022, Laufzeit bis 30.06.2024) Einlagen in die Kapitalrücklage - mutares Holding-26 GmbH von T€ 2.050 (im GJ 2021) - mutares Holding-26 GmbH von T€ 5.200 (im GJ 2022) Ohne die Darlehen ist die Liquidität nicht gegeben.
Von der mutares Holding-26 GmbH wurden zwei Darlehenszusagen über jeweils T€ 1.100 gegeben, um ausreichende Liquidität für diesen Zeitraum sicherzustellen. Die Darlehenszusagen sind zum Aufstellungszeitpunkt in voller Höhe in Anspruch genommen. Die erste Darlehenszusage hat eine Laufzweit bis zum 30. Juni 2024. Die zweite läuft bis zum 30. Juni 2024. Diese wird ab April monatlich getilgt. Weiterhin wurde im März 2023 eine Darlehenszusage über T€ 1.000 bis zum 30. Juni 2024 ausgestellt. Sowohl für die gewährten Darlehen als auch für die Darlehenszusagen hat die mutares Holding- 26 GmbH sich vertraglich verpflichtet, keine Rückzahlung zum Stichtag 30. Juni 2024 zu fordern, sofern die Gesellschaft u. a. zahlungsunfähig oder überschuldet im Sinne des deutschen Insolvenzrechts ist. Ausweislich der Budget- und Liquiditätsplanung bis zum 31. Dezember 2024 gehen wir unter Hinzuziehung der Darlehensprolongation der Muttergesellschaft, mutares Holding-26 GmbH, Bad Wiessee, von einer ausgeglichenen Liquiditätslage aus. Um die Liquidität zu stärken, wurden im Jahr 2021 die Produktionsanlagen über einen Mietkaufvertrag veräußert und zurückgemietet. Hieraus hat die FASANA GmbH einen Liquiditätszufluss von T€ 1.982 erhalten. Ende April 2023 ergibt sich hieraus eine Verbindlichkeit in Höhe von T€ 1.368. Insgesamt ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit von der Aufrechterhaltung der Finanzierung und ggf. Aufstockung dieser durch die mutares Holding-26 GmbH auch über den bisher zugesagten Zeitraum hinaus abhängig. Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. 4) Forderungsausfälle Den bestehenden Risiken aufgrund von Forderungsausfällen begegnen wir durch Vorgabe und Überwachung von Zahlungszielen. Die Bonität der Kunden ist im Wesentlichen als sehr gut einzustufen. > Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Forderungsausfällen stufen wir als gering ein (< 25 %) 5) Zusammenfassung der Risiken Weder aus finanzwirtschaftlicher Sicht noch im Absatz- oder operationalen Bereich gab es bis Ende 2022 Risiken, die für sich allein oder in Kumulation eine Bilanzierung unter Abkehr der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gerechtfertigt hätten. Aus heutiger Sicht besteht das Hauptrisiko aus einem negativen operativen Cashflow wegen zu hoher Energiepreise und daraus resultierend zu hohen Produktionskosten. Eine daraus resultierende zukünftige Liquiditätsunterdeckung kann jedoch durch Tilgung der ausgezahlten Darlehen und somit Bildung eines Darlehensrahmen bei der mutares Holding-26 GmbH geschlossen werden. In der Planung 2023 gehen wir von einer Umsatzsteigerung von 20 bis 30 % und einem positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft aus. Bei der Planung wird angenommen, dass die Zellstoffpreise weiterhin sinken werden und die Energiepreise stabil bleiben. Soweit die Annahmen nicht wie geplant eintreten, kann sich im Prognosezeitraum eine weitere Liquiditätslücke ergeben, die dann von mutares Holding-26 GmbH zu schließen ist. Insofern bestehen trotz aller ergriffenen Maßnahmen wesentliche Unsicherheiten, insbesondere hinsichtlich der Energie- und Rohstoffpreisentwicklung und damit der Liquidität, was bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. b. Chancen 1) Neue Verkaufspotentiale durch alternative Produkte Wir haben neue Produkte entwickelt, wie z.B. Servietten mit Grasanteilen oder Baumwollbestandteilen oder ungebleichtem Zellstoff. Diese folgen dem Nachhaltigkeitsprinzip und hier sehen wir zusätzliche Verkaufspotentiale. Die ersten Kundenreaktionen bestätigen dies.
3) Zusammenfassung der Chancen Durch kontinuierliche Ermittlung und Verfolgung von Einsparprojekten konnten bereits eine Reihe von Potenzialen realisiert werden. Weiterhin hilft uns die Entwicklung am Energiemarkt, unsere Produkte kostendeckend herstellen zu Können. Ein Hauptfokus ist es, kundenorientiert zu arbeiten und zu produzieren, um daraus eine höhere Kundenzufriedenheit zu entwickeln und somit eine starke Kundenbindung zu erreichen. Optimierungen im Produktionsprozess sollen den Energieverbrauch und die Ausschussquoten verringern und Produktgualitäten sichern. 4. Prognosebericht Der Risiko- und Chancenbericht zum Geschäftsjahr 1. Januar 2022 - 31. Dezember 2022 wurde für einen Prognosezeitraum bis Dezember 2024 erstellt. Der Hauptfokus für das Jahr 2023 liegt auf der Sicherstellung der Liquidität. Um die Liquidität für die Zukunft sicherzustellen, haben wir den Liquiditätsbedarf unter dem Einfluss der hohen Zellstoffpreise sowie hoher Energiepreise ermittelt. Dieses Szenario wird durch die Liquiditätszusage der Muttergesellschaft abgedeckt (wir verweisen hier auf unser bestandsgefährdendes Risiko unter Abschnitt "Risiko- und Chancenbericht" unter a. Risiken Unterpunkt 3) Finanzierung). Im Laufe des Jahres 2023 gehen wir von einer leichten Senkung der Energie- und Rohstoffpreise gegenüber Ende 2022 aus und von korrespondierenden Preissenkungen gegenüber den Kunden. Auch wenn die hohe Inflation Anfang 2023 zu einer Kaufzurückhaltung im Markt geführt hat, erwarten wir eine Steigerung der Absatzmenge in Höhe von 2 bis 3 %. Insgesamt planen wir eine Umsatzsteigerung von 20 bis 30 % gegenüber dem Vorjahr, die sich im Wesentlichen aus den in 2022 verhandelten Preisen mit den Kunden ergibt. Aufgrund dessen prognostizieren wir ein positives EBIT von ca. T€ 800. Im Ergebnis erwarten wir eine stabile Entwicklung der Liquidität für das Geschäftsjahr 2023. Für 2024 gehen wir von leicht steigenden Preisen gegenüber den Kunden, von höheren Personalkosten wegen des auslaufenden Sondertarifvertrages, aber auch von Energie- und Rohstoffpreisen, die auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen, aus. Somit erwarten wir für das Jahr 2024 einen leicht steigenden Umsatz und ein leicht verbessertes EBIT gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Aus den oben genannten Gründen sehen wir die Wirtschaftlichkeit der FASANA GmbH positiv und die Liquidität durch die Unterstützung der Muttergesellschaft als gegeben.
Euskirchen, den 6. Juni 2023 FASANA
GmbH
Karsten Beisert Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Allgemeine Angaben Die FASANA GmbH (bis 4. Januar 2022: keeeper tableware GmbH) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) mit Sitz in Stemwede. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen unter der Handelsregisternummer HRB 16950 (Handelsregister Abteilung B) registriert. Bis zum 13. Oktober 2021 war die direkte Muttergesellschaft die keeeper GmbH. Seitdem ist die FASANA GmbH eine direkte Tochtergesellschaft der mutares Holding- 26 GmbH, Bad Wiessee. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Geschäftsjahr ist der Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022. Die Mutares SE & Co. KGaA, München, stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Sowohl die mutares Holding-26 GmbH wie auch die keeeper GmbH gehören ebenfalls zum Kreis der Mutares SE & Co. KGaA, München. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 ist im Unternehmensregister offengelegt sowie unter folgender URL abrufbar: https://ir.mutares.de/wp-content/uploads/2023/04/Mutares_2022_Gescha% E2%95%ADeftsbericht.pdf II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Hinsichtlich der wesentlichen Unsicherheiten, die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellen, verweisen wir auf den Lagebericht im Abschnitt "Risiko- und Chancenbericht". Die Bewertung der entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert grundsätzlich um die planmäßige Abschreibung. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, grundsätzlich vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Die geleisteten Anzahlungen für technische Anlagen erfolgten nach Erwerb und werden nach der Versetzung in den betriebsbereiten Zustand linear planmäßig abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (gleitender Durchschnitt) unter Beachtung des Niederstwertprinzips und des Prinzips der verlustfreien Bewertung. Für bestehende Lagerrisiken (geringe Umschlagshäufigkeit, Sortimentsbereinigungen, Restanten) sowie für Verkaufspreisrisiken werden individuelle Abschläge gebildet. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, der anteilige Werteverzehr des AV sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und anteilige Aufwendungen der freiwilligen betrieblichen Altersversorgung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Wert angesetzt. Noch nicht ausgeglichene Erlösschmälerungen und drohende Forderungsausfälle wurden aktivisch von den Forderungen abgesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde keine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bzw. bei Fremdwährungskonten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen Die Berechnungen wurden mit Hilfe der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, Rechnungszins nach BilMoG mit 1,78 % (Vorjahr 1,87 %) (von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit 10-Jahresdurchschnitt ermittelter Zins, Stand Dezember 2022) durchgeführt. Es wurden das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) angewendet und ein Rententrend von 2,29 % (Vorjahr 1,75 %) und keine Fluktuation (Vorjahr ebenso) berücksichtigt. Die Berechnungen wurden auf Basis der Ausscheideordnung des Aktiven-Bestands durchgeführt. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht, die Abzinsung pauschal mit dem durchschnittlichen, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzins der vergangenen zehn Jahre für Restlaufzeiten von 15 Jahren anzusetzen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen) sind grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen die bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und Verpflichtungen in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrags. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodelis gebildet. Für die ATZ-Verpflichtungen in Höhe von T€ 539 bestehen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 192, die Deckungsvermögen i.S.d. des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB darstellen und mit der ATZ-Verpflichtung saldiert wurden. Das verrechnete Deckungsvermögen wird nach § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem Zeitwert bewertet. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus ATZVereinbarungen beträgt T€ 136. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,66 % (Vorjahr 0,49 %) bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 4 Jahren (Vorjahr 4 Jahre). Es wurde ein Gehaltstrend von 2,0 % berücksichtigt. Bei der Bewertung der Rückstellungen für ATZ wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,44 % (Vorjahr 1,35 %) auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungsabzinsung erfolgte mit einem Durchschnittszins über 7 Jahre bei 15 Jahren Restlaufzeit. Es wurde ein Gehaltstrend von 2,00 % berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Fall eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Fremdwährungsumrechnung Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter ZUgrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist als Anlage beigefügt. In den Vorräten sind Ersatzteile im Wert von netto T€ 1.944 enthalten. Es wurden individuelle Wertberichtigungen für Ungängigkeit und drohende Verluste von den Vorräten (ohne Ersatzteile) in Höhe von T€ 272 abgesetzt. Die Restlaufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen wie im Vorjahr unter einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 1.613 (Vorjahr 1.434) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und T€ 41 (Vorjahr T€ 123) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Das Eigenkapital in Höhe von T€ 2.265 setzt sich aus einem Gezeichneten Kapital von T€ 25, Einlagen in die Kapitalrücklage von T€ 7.250, einem Verlustvortrag von T€ 2.207 und einem Bilanzverlust in Höhe von T€ 2.803 zusammen. Pensionsrückstellungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 567. Der Verpflichtungswert zum 31. Dezember 2022, ermittelt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,44 %), beträgt T€ 600. Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von T€ 33 (Vorjahr T€ 47), der gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt ist. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.811 enthalten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 1.086), Rückstellungen für Kundenboni (T€ 227), Rückstellungen für Urlaub (T€ 289) und weitere personalbezogene Rückstellungen (T€ 984). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 9.439 (Vorjahr T€ 6.943), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 1.602 (Vorjahr T€ 3.373), davon haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr (Vorjahr T€ 2.473 und T€ 900 von über einem Jahr) und sonstige Verbindlichkeiten T€ 410 (Vorjahr T€ 792). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte/ Haftungsverhältnisse
Als Vorteil für langfristige Miet- und Leasingverträge ist es anzusehen, dass man eine starke Planungssicherheit erreicht. Die Miet- und Leasingverträge haben eine positive Auswirkung auf die Liquidität des Unternehmens. Da die Dauer der Verträge relativ überschaubar ist, ist kein erhöhtes Risiko zu erwarten. Es existieren keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB sowie außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft erforderlich sind. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind im aktuellen Geschäftsjahr Erträge aus der Erstattung der EEG-Umlage in Höhe von T€ 1.472 sowie eine Beihilfe für indirekte CO 2-Kosten in Höhe von T€ 189 und Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 26 enthalten. Weiterhin sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 6) enthalten. In dem Materialaufwand in Höhe von T€ 27.969 für das aktuelle Geschäftsjahr sind im Wesentlichen Zellstoffe, Farben und Chemikalien enthalten. Es sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. Personalaufwendungen bestehen aus T€ 10.575 für Löhne und Gehälter, T€ 2.293 für soziale Abgaben sowie T€ 48 Aufwendungen für Altersversorgung. Rückwirkend zum 1. März 2020 ist am 25. März 2020 die "Verordnung über Erleichterungen der Kurzarbeit" (KuGV) in Kraft getreten. Demnach haben Arbeitnehmer grundsätzlich einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, wenn mindestens 10 % der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 % haben. Aus Sicht der Gesellschaft ist das Kurzarbeitergeld ein "durchlaufender Posten". Es ergibt sich kein Effekt in der Gewinn- und Verlustrechnung. Bei der Erstattung der Beträge zur Sozialversicherung handelt es sich um nicht rückzahlbare öffentliche Aufwandszuschüsse, die als Kürzung des Personalaufwands in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft bei der zuständigen Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit für die Zeit von 1. Januar bis 28. Februar 2022 angezeigt. Für den genannten Zeitraum wurden insgesamt T€ 175 erstattet und im Rahmen des Personalaufwands saldiert. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr Januar bis Dezember 2022 in Höhe von T€ 374 getätigt. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Ausgangsfrachten in Höhe von T€ 3.183, Aufwendungen aus Instandhaltung von T€ 1.229, Aufwendungen aus externen Serviceleistungen von T€ 508, Aufwendungen aus Lager- und Raumkosten von T€ 1.274 sowie Aufwendungen aus IT-Kosten in Höhe von T€ 655. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen T€ 3 (Vorjahr T€ 2). Das Jahresergebnis war negativ in Höhe von T€ -2.803. Sonstige Angaben Arbeitnehmerzahl im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Zahl der zum 31. Dezember 2022 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 201 Mitarbeiter, davon 148 gewerbliche Arbeitnehmer und 53 Angestellte. Weiterhin waren 11 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführer
Die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführer unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB, da sich anhand dieser Angabe die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen. Herr Vuksanovic hat keine Vergütung von der Gesellschaft erhalten. Nachtragsbericht Zur Liquiditätssicherung wurden weitere Gesellschafterdarlehen in 2023 gewährt. Der Stand zum Aufstellungszeitpunkt lässt sich folgender Übersicht entnehmen:
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Euskirchen, den 6. Juni 2023 FASANA
GmbH
Karsten Beisert Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FASANA GmbH, Stemwede Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FASANA GmbH, Stemwede, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FASANA GmbH, Stemwede, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit & 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt 3 a des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Annahme der Unternehmensfortführung von der Einhaltung der Unternehmensplanung sowie der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft auch über den 31. Dezember 2023 hinaus abhängig ist. Soweit die Annahmen der Unternehmensprognose nicht wie geplant eintreten, kann sich im Prognosezeitraum eine weitere Liquiditätslücke ergeben, die dann von der mutares Holding-26 GmbH zu schließen ist. Wie in Abschnitt 3 a des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 7. Juni 2023 Deloitte
GmbH
(Dieter
Peppekus)
(Christoph
Hartfiel)
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