MGM Technology Partners GmbHLiquidiert

80807 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 105068
Vorher
MGM EDV - Beratung GmbH
Eingetragen
8.2.1994
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
EDV-Beratung, sonstige Unternehmensberatung und Softwareentwicklung.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Karl-Wilhelm Schick
seit 8.11.2001
Prokura
Till Gartner
seit 5.11.2001
Prokura
Hamarz Mehmanesh
seit 5.11.2001
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MGM Technology Partners GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

BILANZ zum 31. Dezember 2009

MGM Technology Partners GmbH, München

AKTIVA

  31.12.2009
Euro
31.12.2008
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.474,00 84.515,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 14.350,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 720.288,00 539.263,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.000,00
  720.288,00 583.613,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 155.686,74 124.028,99
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 89.620,00 80.762,00
  245.306,74 204.790,99
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 16.615,46 97.063,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.748.921,27 2.850.943,51
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.988.527,40 2.449.245,09
  6.737.448,67 5.300.188,60
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 671.500,24 13.709,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.049,50 9.587,00
  8.449.682,61 6.293.467,36

PASSIVA

   
  31.12.2009
Euro
31.12.2008
Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 3.451.626,63 2.519.228,96
III. Jahresüberschuss 1.077.122,49 932.397,67
B. Rückstellungen 1.124.425,40 1.057.658,48
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 314.332,83
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 0,00 (Euro 314.332,83)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.782.573,84 1.068.298,69
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.782.573,84 (Euro 1.068.298,69)    
3. übrige Verbindlichkeiten 960.305,06 336.570,54
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 960.305,06 (Euro 336.570,54)    
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.500,00 13.851,00
  8.449.682,61 6.293.467,36

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

MGM Technology Partners GmbH, München

  31.12.2009
Euro
31.12.2008
Euro
1. Rohergebnis 12.796.116,15 11.267.695,87
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 8.030.242,15 6.856.501,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.266.134,46 1.068.147,98
  9.296.376,61 7.924.649,37
-davon für Altersversorgung Euro 54.628,23 (Euro 46.976,54)    
3. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 287.525,36 266.288,58
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 131.253,41
  287.525,36 397.541,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.008.452,24 1.749.228,74
5. Erträge aus Beteiligungen 189.980,97 118.232,80
-davon aus verbundenen Unternehmen Euro 189.980,97 (Euro 118.232,80)    
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 160.696,36 116.416,41
-davon aus verbundenen Unternehmen Euro 158.853,21 (Euro 112.446,91)    
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 757,43
-davon außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 (2) Satz 3 HGB Euro 0,00 (Euro 757,43)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.631,26 16.600,80
-davon an verbundene Unternehmen Euro 6.316,37 (Euro 6.031,66)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.536.808,01 1.413.566,75
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 458.608,65 478.106,71
11. sonstige Steuern 1.076,87 3.062,37
  459.685,52 481.169,08
12. Jahresüberschuss 1.077.122,49 932.397,67
  AH/HK
  01.01.2009 Zugang Abgang 31.12.2009
Immaterielle Verm.        
- Konzessionen, … 357.402,74 23.424,51 0,00 380.827,25
Summe Immat. Vermögen 357.402,74 23.424,51 0,00 380.827,25
Sachanlagen        
- Grundstücke, … 72.306,40 0,00 72.306,40 0,00
- Anlagen, BGA 1.193.646,44 417.907,85 7.850,56 1.603.703,73
- Anzahlungen Anlagen im Bau 30.000,00 2.000,00 32.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.295.952,84 419.907,85 112.156,96 1.603.703,73
Finanzanlagen        
- Anteile VU 260.286,42 31.657,75 0,00 291.944,17
- Rückdeckungen aus LV 80.762,00 8.858,00 0,00 89.620,00
Summe Finanzanlagen 341.048,42 40.515,75 0,00 381.564,17
Gesamt 1.994.404,00 483.848,11 112.156,96 2.366.095,15
  Abschreibungen
  01.01.2009 Zugang Abgang 31.12.2009
Immaterielle Verm.        
- Konzessionen, … 272.887,74 50.465,51 0,00 323.353,25
Summe Immat. Vermögen 272.887,74 50.465,51 0,00 323.353,25
Sachanlagen        
- Grundstücke, … 57.956,40 177,00 58.133,40 0,00
- Anlagen, BGA 654.383,44 236.882,85 7.850,56 883.415,73
- Anzahlungen Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 712.339,84 237.059,85 65.983,96 883.415,73
Finanzanlagen        
- Anteile VU 136.257,43 0,00 0,00 136.257,43
- Rückdeckungen aus LV 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 136.257,43 0,00 0,00 136.257,43
Gesamt 1.121.485,01 287.525,36 65.983,96 1.343.026,41
  Buchwert
  31.12.2009 01.01.2009
Immaterielle Verm.    
- Konzessionen, … 57.474,00 84.515,00
Summe Immat. Vermögen 57.474,00 84.515,00
Sachanlagen    
- Grundstücke, … 0,00 14.350,00
- Anlagen, BGA 720.288,00 539.263,00
- Anzahlungen Anlagen im Bau 0,00 30.000,00
Summe Sachanlagen 720.288,00 583.613,00
Finanzanlagen    
- Anteile VU 155.686,74 124.028,99
- Rückdeckungen aus LV 89.620,00 80.762,00
Summe Finanzanlagen 245.306,74 204.790,99
Gesamt 1.023.068,74 872.918,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

MGM Technology Partners GmbH, München

1. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1.1 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Gliederung (§ 265 Abs. 1 HGB)

Wir haben die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Die Gliederung hat sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert.

1.2 Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i.V.m. §§ 246 bis 251 HGB)

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Für Aufwendungen zur Gründung des Unternehmens, zur Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, ist kein Aktivposten angesetzt.

Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt.

Bewertung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i.V.m. §§ 252 bis 256 HGB)

Die Bewertungsmethoden sind unter Beachtung der handelsrechtlichen Normen an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen.

Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Dem stehen auch tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird das Körperschaftsteuer-Guthaben in Höhe von Euro 1.477,60 (bis 1 Jahr) und in Höhe von Euro 8.568,40 (größer 1 Jahre) ausgewiesen.

Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, sofern sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden:

Immaterielle Wirtschaftsgüter sind in Höhe der Anschaffungskosten aktiviert; sie werden jeweils über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Den Abschreibungen liegen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:

Betriebs- und Geschäftsausstattung: drei bis dreizehn Jahre

Mieterein- und -umbauten: fünf bis zehn Jahre

Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 150,00 netto sind nach § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben worden. Für Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um gegebenenfalls vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen.

Unter den Finanzanlagen wird der aktivierungspflichtige Versicherungswert als Deckungskapital für eine betriebliche Pensionszusage in Höhe von Euro 89.620,00 ausgewiesen, welche zu Gunsten der versicherten Person verpfändet ist.

In den Vorräten wurden die Waren zu den Einkaufspreisen des Berichtsjahres bzw. zu den niedrigeren Teilwerten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert bilanziert und stimmen mit den Salden der Kassenbücher und den Kontoauszügen bzw. Saldenbestätigungen zum Bilanzstichtag überein. Zinsen und Spesen sind ordnungsgemäß abgegrenzt und in alter Rechnung erfasst. Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgte zum Stichtagskurs.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt.

Das Stammkapital beträgt DM 100.000,00 (Euro 51.129,19). Die Höhe stimmt mit der Eintragung im Handelsregister überein.

In den Rückstellungen haben wir möglichen Einzelrisiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte nach üblicher kaufmännischer Schätzung.

Pensionsrückstellungen wurden auf Basis eines finanzmathematischem Gutachten der Firma Kölner spezial Beratungs-GmbH zum 31.12.2009 angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

2. Erläuterungen zu einzelnen Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Erläuterungen zur Bilanz

Mitzugehörigkeit zu anderen Positionen der Bilanz (§ 265 Abs. 3 S. 1 HGB)

Posten Mitzugehörigkeit zu Betrag in Euro
  Forderungen gegen verbundene Unternehmen  
MGM MBO GmbH Forderungen gegenüber Gesellschaftern 3.747.871,27
Ixtra AG Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.050,00
  Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  
MGM CP GmbH Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 347.072,54
MGM TP s.r.o. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.084.429,72
MGM TP France Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.254,70
MGM MBO GmbH Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.000,00
Ixtra AG Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.729,06
kingmedia websol. GmbH Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.844,00

Zusätzlich bestehen Umsatzsteuer-verbindlichkeiten im Rahmen der Umsatzsteuer-Organschaft mit der Allgeier Holding AG in Höhe von Euro 273.243,82.

Beteiligungen mit mindestens 20 % Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)

Firma Sitz Kapitalanteil in % Eigenkapital in Euro Ergebnis des letzten Geschäftsjahres in Euro
MGM TP s.r.o. Prag 100,00 1.119.123,18 1 205.682,54 1
MGM CP GmbH Hamburg 70,00 436.439,61 411.438,87
MGM TP France Grenoble 100,00 4.475,65 - 35.292,66
kingmedia websolutions GmbH   100,00 - 462.601,49 - 489.797,90

(1) die Umrechnung erfolgte zum Stichtagskurs von 0,037820 CZK/EUR (Quelle: Bankenverband)

Anlagespiegel (§ 268 Abs. 2 HBG)

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten, der kumulierten Abschreibungen sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den als Anlage zum Anhang beigelegten Anlagenspiegel verwiesen.

Ausleihungen an sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG, § 264c Abs. 1 HGB)

Forderungen gegenüber Gesellschafter:

MGM MBO GmbH Euro 3.747.871,27
Summe Euro 3.747.871,27

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter:

MGM MBO GmbH Euro 15.000,00
Summe Euro 15.000,00

Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 HGB)

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt Euro 0,00.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Eventualverbindlichkeiten (§ 268 Abs. 7 HGB)

Bei der Gesellschaft bestehen folgende Eventualverbindlichkeiten i.S.d. § 251 HGB:

Verbindlichkeit/Haftungsverhältnis Betrag
in Euro
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
in Euro
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften,    
Wechsel- und Scheckbürgschaften    
-Bürgschaft für MGM MBO GmbH    
mit gleichzeitiger Sicherungszessionen aller    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.000.000,00 1.000.000,00
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften,    
Wechsel- und Scheckbürgschaften    
-Bürgschaft für kingmedia websolutions GmbH 129.000,00 129.000,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

  Obligo Euro fällig bis 1 J. 2010 fällig bis 2 J. 2011 fällig bis 3 J. 2012 fällig bis 4 J. 2013
Mietaufwendungen München 1.382.335,72 324.409,68 347.918,68 355.003,68 355.003,68
Mietaufwendungen Hamburg 473.447,15 118.207,15 121.920,00 125.370,00 107.950,00
Mietaufwendungen Nürnberg 10.949,40 10.949,40      
Kfz-Leasing 83.252,27 37.621,44 32.571,03 13.059,80  
Leasing Telefonanlage 25.353,60 25.353,60      
Summen 1.975.338,14 516.541,27 502.409,71 493.433,48 462.953,68

2.2 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umfang der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 285 Nr. 6 HGB)

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden vom Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abgezogen und belasten in vollem Umfang das Jahresergebnis.

3. Sonstige Angaben

Beschäftigte (§ 285 Nr. 7 HBG)

Im Jahresdurchschnitt ergaben sich im Geschäftsjahr folgende Mitarbeiterstände:

Angestellte: 130 Mitarbeiter

Unternehmensorgane (§ 285 Nr. 9 und Nr. 10 HGB)

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgenden Geschäftsführer vorgenommen:

Name Vorname Funktion/Beruf
Mehmanesh Hamarz Dipl.-Psychologe, EDV-Berater

Angaben zu den Gesamtbezügen der bezeichneten Personen im Geschäftsjahr 2009 gem. § 285 Nr. 9 Buchstaben a und b HGB wurden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernzugehörigkeit (§ 285 Nr. 14 HGB)

Das Mutterunternehmen, das für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die Allgeier Holding AG, München. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Allgeier Holding AG, München, einbezogen, deren Konzernabschluss und Lagebericht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.077.122,49 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gewinnvortrag beträgt damit Euro 4.528.749,12.

 

München, den 19.02.2010

Hamarz Mehmanesh, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

der mgm technology partners GmbH

Allgemeine Rahmenbedingungen

Der Gesamtmarkt für IT-Services ist in Deutschland nach Schätzungen des Branchenverbands "Bitkom" im Jahr 2009 insgesamt stabil geblieben. Für das Jahr 2010 erwartet Bitkom im Bereich Software und IT-Services ein Umsatzplus von 2,5 %. Rund 71% der von Bitkom befragten ITK-Unternehmen gehen von einem Umsatzwachstum für das Jahr 2010 aus. Der wachsende IT-Bedarf geht bedingt durch die Finanzkrise mit einem zunehmenden Preisdruck einher, welcher durch die Wirtschafts- und Finanzlage der Unternehmen ausgelöst wird.

Die Rekrutierung qualifizierter IT-Ingenieure wird weiterhin für mgm eine große Herausforderung darstellen.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen, Europa und Deutschland

Bitkom erwartet auch in 2010 ein Marktwachstum für IT-Dienstleistungen in Deutschland und Europa.

Für die für mgm zentralen Branchen der öffentliche Auftraggeber und Energieversorgungsunternehmen erwarten wir stabile geschäftliche Rahmenbedingungen. Versicherungsunternehmen sind von der aktuellen Finanzkrise stärker betroffen. Daher ist die Geschäftsentwicklung mit Kunden aus der Versicherungsbranche schwerer vorhersehbar.

Rechtliche, ökologische und wirtschaftliche Einflussfaktoren

In den für mgm relevanten Märkten und Regionen (Deutschland, Frankreich, andere westeuropäische Länder sowie USA) herrschen derzeit stabile rechtliche und ökologische allgemeine Umgebungsfaktoren.

Bedingt durch die Finanzkrise ist die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern allerdings schwer abschätzbar.

Neben den allgemeinen Einflussfaktoren gibt es keine besonders hervorzuhebenden Einflussfaktoren, die den Geschäftsverlauf derzeit absehbar wesentlich beeinflussen dürften.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2009 übertraf die aus Gründen der erwarteten Rezession vorsichtig aufgestellte Planung. Sogar im Geschäftsjahr 2009 konnte der Kundenkreis erweitert und zusätzlich spezifische Branchenkompetenz gewonnen werden. Der Umsatz verteilt sich dadurch auf ein breiteres Spektrum von Kunden und erhöht die Branchendiversifikation.

Die wachsende Kundenbasis ging mit einem entsprechend höheren Aufwand für die Betreuung dieser Kunden einher. Um diesen Aufwand zu begrenzen, wird sich mgm in 2010 vorrangig auf den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen konzentrieren.

Die Mehrheitsbeteiligung mgm consulting partners GmbH ("mgm-CP") in Hamburg, und die 100%-Beteiligung mgm technology partners s.r.o. in Prag ("mgm-tp CZ") haben sich 2009 weiter positiv entwickelt. Die mgm technology partners sarl. in Grenoble ("mgm-tp FR") hat ein negatives Ergebnis erwirtschaftet.

Im Dezember 2009 konnte mgm mit der 100%-Übernahme der kingmedia websolutions GmbH mit Sitz in Köln (zum 31.12.2009 13 Mitarbeiter) eine neue Niederlassung in Köln dazugewinnen. kingmedia (seit Januar 2010 "mgm technology partners Köln GmbH") ist sowohl von der Branche, als auch von ihrem technologischen Fokus, eine sehr gute Verstärkung für mgm und erleichtert zusätzlich die Betreuung und Gewinnung von Kunden im Raum NRW.

Aufwand für Forschung/Entwicklung entstand nur im Rahmen von Aktivitäten zur Einführung von einheitlichen Entwicklungs- und Projektstandards zur Erhöhung der Produktivität und Qualität.

Die Entwicklung eigener Softwareprodukte fand auch im Jahr 2009 nicht statt.

Niederlassungen

In der Niederlassung Hamburg der mgm technology partners GmbH ("mgm-tp-DE"), deren Räume im Jahr 2009 wesentlich erweitert wurden, hatten zum Ende des Berichtsjahrs 17 festangestellte Mitarbeiter der mgm-tp-DE ihren Dienstsitz, zusätzlich 18 festangestellte Mitarbeiter der mgm-CP. Die Niederlassung dient sowohl als Vertriebsniederlassung als auch als Beratungs- und Entwicklungsstandort und bedient v. a. Kunden aus dem norddeutschen Raum; die Mitarbeiter der Niederlassung arbeiten allerdings auch an standortübergreifenden Projekten mit.

In der im Frühjahr 2008 eröffneten Niederlassung in Nürnberg hatten zum Jahresende 2009 8 Mitarbeiter der mgm-tp-DE ihren Dienstsitz. Von Nürnberg wurden hauptsächlich standortübergreifende, aber auch lokale Projektarbeiten übernommen.

Unternehmensentwicklung mgm-Gruppe

Die Firmenstrategie von mgm sieht vor, eine dauerhafte Kundenbeziehung mit stetig wachsendem Umsatzvolumen anzustreben. Kurzfristige Erfolge werden diesem Ziel immer untergeordnet. Kunden werden in jeder Projektphase maximal eingebunden und immer direkt durch das Management betreut. Diese Strategie hat sich bewährt, wird beibehalten und fortentwickelt.

mgm hat die im Jahr 2006 begonnene Strategie auch im Jahr 2009 fortgesetzt, sich gegen den Mitbewerb durch Besetzung spezieller (SW-) Themen abzugrenzen, Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln und öffentlich zu machen sowie neben den bekannten Faktoren Qualität und Performance sich auch als Thementreiber im Markt zu platzieren, um daraus zusätzliche Kundenanfragen zu generieren. Hier sind insbesondere die IT-Themen "Portallösungen", "Qualitätssicherung und Performance" und "Strategisches IT-Management" zu nennen.

die mgm-Gruppe hat sich (insbesondere im 2. Halbjahr) 2009 deutlich personell verstärkt, sowohl durch weitere Festangestellte als auch durch freie Mitarbeiter. Der Personalstand am Jahresende betrug insgesamt 194 festangestellte Mitarbeiter, hiervon 141 bei der mgm-tp-DE.

Die Beteiligungsgesellschaft mgm-CP - die Beteiligung von mgm beträgt 70% - hat auch im Jahr 2009 wieder deutliches Wachstum gezeigt. Sie hat die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllt und insbesondere Leistungen "Strategisches IT-Management" und "Prozessanalyse und -beratung" für Unternehmen des E.ON-Konzerns erbracht, zunehmend aber auch für weitere Kunden im Bereich von Energieversorgern und in der Branche Versicherungen, dort v. a. im Bereich des Risikomanagements.

Mit der Nearshore-Einheit mgm-tp CZ konnten erneut auf der Basis von in Deutschland und in der Tschechei zu erbringenden Leistungen und der damit verbundenen preislichen Mischkalkulation, attraktive Angebote erstellt werden. Diese konkurrenzfähigen Angebote erleichterten die Gewinnung neuer Kunden in 2009.

Die Entwicklung der mgm-tp FR war von weiteren Verlagerungen von IT-Dienstleistungsaufträgen in Offshore-Ländern durch HP, dem größten lokalen Kunden der mgm-tp FR geprägt. Der Standort am Ort der Europa-Zentrale von HP erforderte dort deutlichen Aufwand, dient aber der Absicherung mittelfristiger Geschäftschancen. Aufträge für andere Kunden konnten allerdings nur bedingt akquiriert werden. Das negative Ergebnis der mgm-tp FR ist im Wesentlichen zwei Faktoren geschuldet: Der schlechten Auslastung durch den Hauptkunden HP trotz großer Vertriebsanstrengungen und einem fehlenden und in Aussicht gestellten Anschlussauftrag des Kunden Edwards Life Sciences (Schweiz), der durch einen Konzern aufgekauft wurde und deshalb kurzfristig alle Investitionsvorhaben in Software zurückstellte.

Es wurden durch das Beteiligungsunternehmen in Prag auch im Jahr 2009 ausschließlich Aufträge des Stammhauses erledigt, dies allerdings für unterschiedliche Projekte. Die Gesellschaft war gut ausgelastet und hat einen erfreulich positiven Ergebnisbeitrag geleistet. Die Belastungen durch Währungsschwankungen haben im Jahr 2009 abgenommen.

Wirtschaftslage

Ertragslage

Die Unternehmensgesamtleistung der mgm technology partners GmbH hat auf 16,292 Mio. € - und damit um 15% im Vergleich zum Vorjahreswert von 14,137 Mio.€ - deutlich zugenommen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens des Geschäftsjahres 2009 beläuft sich auf 1,537 Mio. € (im Vorjahr 1,413 Mio. €). Wir haben somit bei der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eine Verbesserung des Ergebnisses um 8,7%, die allerdings geringer als der Leistungszuwachs (s. o. 15%) ist; die Profitabilität hat abgenommen. Der Jahresüberschuss beträgt 1,077 Mio. € und übertrifft damit das Vorjahr (0,932 Mio. €) deutlich um 15,5%, dies liegt an ertragssteuerlichen Effekten.

Die Wertschöpfung (Wertschöpfung: Gesamtleistung abzüglich Aufwand für RHB, bezogene Leistungen, produktiven Personalaufwand und produktive sonstige betriebliche Aufwendungen) betrug im Jahr 2009 5,411 Mio. € (Vorjahr 4,959 Mio. €), das sind bezogen auf die Gesamtleistung 33% (im Vorjahr waren es 35%). Der operative EBIT (operativer EBIT: Wertschöpfung ergänzt um sonstige betriebliche Erträge und reduziert um nicht produktiven Personalaufwand, sonstigen betrieblichen Aufwand sowie Aufwand für Abschreibungen) betrug 1,203 Mio. €, d.h. bezogen auf die Leistung 7,4% (im Jahr 2008 waren es 1,193 Mio. € bzw. 8,4%).

Die Umsatzrentabilität nach Steuern (Jahresüberschuss im Verhältnis zur Gesamtleistung) betrug im Berichtsjahr 6,6% wie im Vorjahr, die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss 2009 im Verhältnis zum Eigenkapital per 1.1.09) betrug im Geschäftsjahr 30,8% und hat damit im Vergleich zum Vorjahr mit 36,3% etwas abgenommen.

Preise und Konditionen auf dem Absatzmarkt haben sich im vergangenen Jahr trotz eines verstärkten Wettbewerbsdrucks insgesamt halten lassen. Insbesondere bei Angestellten musste auf dem Personalmarkt eine erkennbare Verteuerung festgestellt werden und es mussten zur Personalbindung die Gehälter erneut etwas angehoben werden.

Auftragslage

Da die meisten Aufträge der mgm-Gruppe als Dienstleistungsverträge grundsätzlich mit einer Frist von einem Monat kündbar sind, beträgt der verbindliche Auftragsbestand etwas mehr als einen Monatsumsatz, d. h. netto ca. 1,5 Mio. € laut Planung für 2010. Der derzeit durch Kundenbudgets für mgm geplante Wert an abzurufenden Dienstleistungen lastet mgm für etwa das erste Halbjahr 2010 aus. Der Zeitraum der Planung einiger Kunden mit der Mitwirkung durch mgm reicht teilweise bis ins Jahr 2011.

Vermögens- und Finanzlage

Vermögenslage

Die Vermögensverhältnisse der Gesellschaft sind geordnet. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Jahr 2009 jederzeit gegeben.

Das Anlagevermögen beläuft sich zum Jahresende 2009 auf 1,023 Mio. € (Ende des Vorjahrs 0,873 Mio. €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden ohne Berücksichtigung von verbundenen Unternehmen (VU) betrugen zum 31.12.2009 2,8 Mio. € und somit knapp unter zwei Monatsumsätzen (brutto inkl. Umsatzsteuer). Der durchschnittliche Bruttoumsatz gegenüber Dritten pro Monat belief sich im Jahr 2009 auf ca. 1,570 Mio. €, im Jahr 2008 auf ca. 1,395 Mio. €. Im Vorjahr betrugen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten zum Jahresende 2,1 Mio. € und somit ca. 1,5 Brutto-Monatsumsätze. Diese Änderung per Jahresende hat keinen systematischen Charakter, sondern hängt v. a. damit zusammen, dass im Berichtsjahr zahlreiche Forderungen erst zum Jahresende berechenbar wurden und somit am 31.12.2009 noch offen waren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Lieferanten (ohne VU) betrugen zum 31.12.2009 0,453 Mio. € und haben sich damit im Vergleich zum Vorjahr (0,210 Mio. €) ca. verdoppelt. Haupteinfluss hierfür: Der Umfang der Beschäftigung freier Mitarbeiter hat im Jahr 2009 wieder deutlich zugenommen, nachdem er in 2008 reduziert worden war.

Der Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern, jeweils bestehend aus Lieferungen, Leistungen und Darlehen, war zum Jahresende 2009 mit Forderungen i. H. v. 1,966 Mio. € etwas höher als zum 31.12.2008 i. H. V. 1,783 Mio. €.

Die Rückstellungen belaufen sich per 31.12.2009 auf 1,124 Mio. € und haben sich gemessen an 2008 (1,058 Mio. €) nur gering erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen aus den einbehaltenen Lohnsteuern, Kirchensteuern und Solidaritätszuschlag aus Lohnsteuern für den Dezember 2009.

Finanzlage

Alle Investitionen wurden aus dem operativen Cashflow finanziert. Fremdmittel wurden dafür nicht in Anspruch genommen.

Die Liquidität 1. Grades (Cash Ratio: Barvermögen dividiert durch kurzfristige Verbindlichkeiten; hier ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten gegenüber VU und Rückstellungen) betrug 0,7 (im Vorjahr gegen Null). Die Liquidität 2. Grades (Acid Test Ratio: Umlaufvermögen ohne Vorräte dividiert durch kurzfristige Verbindlichkeiten; ohne Berücksichtigung von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber VU) betrug 3,8 (im Vorjahr 3,7), mit Berücksichtigung der VU betrug sie 2,7 (im Vorjahr 3,1). Da der Wert der Vorräte am gesamten Umlaufvermögen zum Jahresende 2009 sehr gering ist, entspricht die Liquidität 3. Grades ungefähr der Liquidität zweiten Grades.

Die Liquidität ist aus heutiger Sicht für das Jahr 2010 ebenfalls gewährleistet. Liquiditätsengpässe werden ggf. durch die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien ausgeglichen.

Wesentliche Änderungen nach Ende des Geschäftsjahres 2009

Mit Eintrag im Handelsregister vom 7.1.2010 (AG Köln HRB 33538) wurde die Umfirmierung der vormaligen kingmedia websolutions GmbH in die mgm technology partners Köln GmbH vollzogen.

Davon abgesehen, ergaben sich nach Ende des Geschäftsjahres keine wesentlichen Änderungen.

Risiken und Chancen

Risiken

Das Risikomanagement wird durch verschiedene Maßnahmen und Funktionen vorgenommen. Alle Verantwortlichen sind im Bedarfsfall zu frühzeitigen Mitteilungen von Risiken gegenüber dem Management und der Geschäftsleitung verpflichtet. Durch die Organisationsstruktur und insbesondere den direkten Zugang aller Mitarbeiter zum Management und zur Geschäftsleitung sind kurze Informationswege gewährleistet.

Vertriebliche Risiken:

Überwachung durch Geschäftsleitung und Accountmanager

In wöchentlich stattfindenden Leitungsrunden wird die vertriebliche Entwicklung der einzelnen Bereiche oder einzelner Kunden erörtert und analysiert. Hierdurch werden vertriebliche Risiken und Chancen zeitnah erkannt und es kann kurzfristig gehandelt werden.

Im Geschäftsjahr 2009 wird erneut ein deutlicher Anteil des Umsatzes aus der Geschäftsbeziehung mit wenigen großen Kunden generiert. Allerdings ist durch die Ausweitung der Kundenbasis auf unterschiedliche Kunden und in verschiedene Branchen das Risiko breiter gestreut. Die öffentlichen Auftraggeber planen derzeit mit der Mitwirkung von mgm an ihren Projekten. Budgets sind dafür vorhanden. Durch die erfolgreiche Arbeit in großen Projekten hat mgm einen positiven Ruf; ein kurzfristiges Risiko besteht hier nicht.

Projekt-Risiken:

Überwachung durch Accountmanager und Projektleiter

In je nach Projektumfang wöchentlich bis maximal 4-wöchentlich stattfindenden Meetings mit Projektleitung und Mitgliedern der Geschäftsleitung bzw. den Accountmanagern werden alle laufenden Projekte daraufhin überprüft, ob Besonderheiten aufgetreten sind, die Kundenzufriedenheit erfragt und auf Termin und Kostentreue überprüft.

Auf eine gute Auslastung der neuen Beteiligungsgesellschaft in Köln wird besonderes Augenmerk gelegt werden.

Personalbeschaffungs- und Kosten-Risiken:

Überwachung durch Geschäftsleitung und kaufmännische Leitung

Der Erfolg der Personalbeschaffungsmaßnahmen wird regelmäßig kontrolliert. Ggf. werden sie angepasst.

Den größten Einfluss auf das Ergebnis haben die Personalkosten (Angestellte, Subunternehmer und freie Mitarbeiter) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Beide werden deshalb permanent intensiv überwacht.

Währungsrisiken:

Überwachung durch Geschäftsführung und kfm. Leitung

Sämtliche Kundenaufträge der mgm tp GmbH, Honorare für freie Mitarbeiter und Subunternehmer werden auf Euro-Basis abgewickelt. Hierdurch ist bei der Gesellschaft kein Währungsrisiko vorhanden.

Im Rahmen der mgm-Gruppe bestehen geringe Währungsrisiken. Eines besteht darin, dass Leistungen vom tschechischen Tochterunternehmen mgm-tp-CZ ebenfalls auf Euro-Basis bestellt, abgerechnet und beglichen werden. Gleichzeitig fallen die Kosten in Tschechien natürlich in Kronen (CZK) an. Aus Bewertungen der Forderungen der mgm-tp-CZ an die mgm tp GmbH können sich zusätzlich Währungsunterschiede in Tschechien ergeben. Sollte die Krone im Verhältnis zum Euro weiterhin gewinnen - wie in den Jahren 2008 und 2009 geschehen - so wird sich beim tschechischen Tochterunternehmen die Ergebnislage verschlechtern. Die aktuellen Währungsprognosen gehen allerdings nicht von wesentlichen Änderungen aus.

Weitere Risiken

Überwachung durch Geschäftsleitung und kaufmännische Leitung

Durch die vollständige Übernahme des Rechnungswesens mit Einführung einer Kostenträgerrechnung seit 2006 und die Ergänzung um ein Projektcontrolling seit Mitte 2008 lassen sich kurzfristig Vergleiche zwischen den Istwerten und den Planwerten bzw. mit Vergangenheitswerten durchführen, Abweichungen erkennen und können einer Analyse zugeführt werden.

Das Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement erfolgt systemunterstützt. Wegen der geringen Anzahl von Kunden und offenen Posten erfolgt dies auf Basis der Überwachung von Einzelpositionen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Dritte (außer öffentliche Auftraggeber) werden seit Ende 2009 über eine Kreditversicherung abgesichert.

Andere besondere Risiken für das Jahr 2010 sind nicht erkennbar.

Chancen

Durch die internationale Aufstellung und den konsequenten Ausbau der Kompetenz und Effizienz der mgm technology partners GmbH in Konzeption und Entwicklung von Softwarelösungen für das Online-Geschäft seiner Kunden ist mgm für die herausfordernden geschäftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2010 gut aufgestellt.

Der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen steht im Jahr 2010 im Mittelpunkt. Der erweiterte Kundenkreis und die damit verbundene Diversifikation sowie die spezifische Branchenkompetenz stellen zusätzlich eine gesunde Basis für die Akquisition neuer Interessenten und Projekten dar.

Der mit dem Erwerb der mgm technology partners Köln GmbH gewonnene Standort bringt mgm Kundennähe zu Kunden und Interessenten in NRW, weitere Kunden und Knowhow-Zuwachs mgm technology partners Köln GmbH, auch durch die spezifischen Kenntnisse der Kölner Kollegen.

Prognosebericht

Mit der Zugehörigkeit zur Allgeier Holding AG wird sich - wie in den beiden letzten Jahren bereits bewiesen - mittelfristig zusätzliches Geschäftspotential ergeben. Die Möglichkeit, das umfassende Leistungsspektrum der Allgeier-Gruppe zu nutzen, und die wirtschaftliche Größe von Allgeier wird die Attraktivität von mgm für die Kunden noch erhöhen; dies bedeutet zusätzliche Chancen.

Schwerpunkt wird dennoch der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und die Akquisition von lang laufenden Projekten sein. Diese Projekte sind nicht nur wegen der durchgehenden Auslastung und einfacheren Einsatzplanung der mgm Ingenieure interessant. Sie bieten auch ideale Rahmenbedingungen, um projektübergreifend Softwarekomponenten zu erstellen und die Kompetenz von mgm in der Konzeption und Entwicklung von Softwarelösungen auszubauen.

Wir planen deutlichen Vertriebsaufwand zur langfristigen Stabilisierung von Bestandskunden und zur Gewinnung neuer Kunden bzw. für die Akquisition von neuen Projekten, was sich im Umsatz- und Ergebnisplan für das Jahr 2010 widerspiegelt.

Dabei wird mgm weiterhin versuchen, möglichst viele Entwicklungsleistungen durch die Beteiligungsfirma in Tschechien durchführen zu lassen, soweit diese eine solche Durchführung erlauben. Die erfolgreich verstärkten Anstrengungen zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung sowie für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter werden in 2010 mit gleich hohem Gewicht weitergeführt.

Das Ziel für das Geschäftsjahr 2010 ist es, Leistung und Ergebnis der mgm-Gruppe (in der bisherigen Konstellation noch ohne Köln) gemessen an 2009 um ca. zehn Prozent zu verbessern. Für die mgm tp GmbH rechnen wir für das Jahr 2010 mit einem Ergebnis vor Steuern i. H. v. über 1,3 Mio. € und einem Jahresüberschuss i. H. v. ca. 0,934 Mio. €.

Die Gründung weiterer Unternehmen oder Niederlassungen und die Beteiligung an oder die Übernahme von weiteren Unternehmen sind aktuell nicht geplant, aber nicht ausgeschlossen.

 

München, den 19. Februar 2010

Angabe des Datums der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.05.2010 festgestellt worden.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.077.122,49 auf neue Rechnung vorzutragen.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der mgm technology partners GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 22. Februar 2010

LOHR + COMPANY GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Walter Fabisch, Wirtschaftsprüfer

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