Lahmer GmbH
29mHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilhelm Kurt Taubert seit 26.7.2019 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 65.57% | |
| 33.16% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Varioboard GmbHOberhausen(vormals: Magdeburg)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012A. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftWirtschaftliches Umfeld / Einstellung der Produktion Die schwierige Lage auf den Holzwerkstoffmärkten hat bei VARIOBOARD zu hohen Verlusten geführt. Zwecks Vermeidung der Insolvenz wurde die Produktion am 2. Mai 2011 eingestellt. Seit diesem Zeitpunkt wird der Geschäftsbetrieb in Eigenregie abgewickelt. Geschäftsverlauf und Jahresergebnis 2012 Die Produktionsanlagen wurden bereits im Vorjahr veräußert; sie wurden im Berichtsjahr vom Erwerber demontiert und in ein Drittland ausgeführt. Die noch vorhandenen Vorräte (im Wesentlichen Holzbestände) wurden im Berichtsjahr kostendeckend verkauft. Das übrige Anlagevermögen (insbesondere Grundvermögen und Infrastruktureinrichtungen) wurde im Juni 2013 veräußert. Auf der Grundlage des vereinbarten Kaufpreises konnten im Berichtjahr Erträge aus Wertaufholungen in Form von Zuschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 2.931 vereinnahmt werden. Weitere Erträge in Höhe von T€ 2.257 resultieren aus dem Erlass von Darlehensverbindlichkeiten durch ein nahe stehendes Unternehmen unter Vereinbarung einer Besserungsklausel für den Fall der Reaktivierung des Geschäftsbetriebs. Dadurch und durch den Verbrauch von Rückstellungen konnten die im Berichtszeitraum angefallenen laufenden Aufwendungen mehr als ausgeglichen und ein Jahresüberschuss von T€ 4.060 erzielt werden. Vermögens- und Finanzlage Aufgrund der in den letzten Jahren aufgelaufenen Verluste ist das bilanzielle Eigenkapital aufgezehrt. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2012 beträgt der Eigenkapitalfehlbetrag Ende 2012 noch T€ 910. Eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne liegt auch bei Berücksichtigung der in 2013 noch anfallenden Abwicklungsaufwendungen wegen des aufschiebend bedingten qualifizierten Rangrücktritts für ein Darlehen eines nahe stehendes Unternehmens (T€ 2.250) nicht vor. Aus dem Verkaufserlös des Grundstücks und der am Bilanzstichtag vorhandenen Liquidität wurden inzwischen sämtliche Finanzschulden (ohne das o.a. Rangrücktrittsdarlehen) und anderen laufenden Verbindlichkeiten getilgt. B. NachtragsberichtIm zeitlichen Zusammenhang mit dem o.a. Verkauf des Grundstückes im Juni 2013 ereignete sich die Flutkatastrophe in Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern, die auch Überschwemmungen des Betriebsgeländes von VARIOBOARD zur Folge hatte. Der nicht versicherte Eigenanteil an den Aufräumungs- und Instandhaltungsaufwendungen bewegt sich in einem überschaubaren Rahmen. Ansonsten haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. C. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungNach derzeitiger Einschätzung sehen wir keine Risiken, die einzeln oder im Zusammenwirken zu einer Insolvenz von VARIOBOARD führen können. Wir sind sicher, alle noch anfallenden laufenden Verbindlichkeiten sowie einen Teil des Rangrücktrittsdarlehens aus der vorhandenen Liquidität tilgen zu können. Über die Rückführung des dann noch verbleibenden Restdarlehens wird einvernehmlich zu gegebener Zeit entschieden. Dabei spielen auch Überlegungen zu einer Reaktivierung des Geschäftsbetriebs im Bereich der Bearbeitung von Holzwerkstoffen eine Rolle.
Magdeburg, 20. Juni 2013 VARIOBOARD GmbH Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2012(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2011) AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2011)
Anhang für das Geschäftsjahr 2012MAßGEBLICHE BILANZIERUNGSVORSCHRIFTENDer Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENVARIOBOARD hat Anfang Mai 2011 die Produktion eingestellt. Seit diesem Zeitpunkt wird das Unternehmen in Eigenregie abgewickelt. Die Produktionsanlagen wurden im Vorjahr veräußert. Das übrige Anlagevermögen (im Wesentlichen Grundvermögen) wurde im Juni 2013 veräußert. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgte zum vereinbarten Kaufpreis, vermindert um Veräußerungskosten. Dieser liegt deutlich über dem im Vorjahr erwarteten Verkaufspreis, sodass im Berichtsjahr Wertaufholungen in Form von Zuschreibungen (rd. € 3 Mio) vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Für Ausfallrisiken, Mahn- und Inkassokosten sind Wertberichtigungen von T€ 549 (Vorjahr T€ 384) abgesetzt worden. Rückstellungen werden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen gebildet. Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZDas Anlagevermögen wird in der Bilanz netto, d.h. nach Abzug von Abschreibungen ausgewiesen. Die Entwicklung der ursprünglichen Anschaffungskosten und die Höhe der kumulierten Abschreibungen ergeben sich aus folgendem Anlagengitter:
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind T€ 549 ausfallgefährdet und in voller Höhe wertberichtigt. Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt DM 500.000; es ist bisher nicht auf Euro umgestellt. Die Gewinnrücklagen (T€ 900) wurden gemäß Gesellschafterbeschluss mit dem Verlustvortrag verrechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 4.000 + T€ 360 Zinsen) sind im Februar und Juni 2013 in voller Höhe getilgt worden. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 7.586 auf Darlehen von einem nahe stehenden Unternehmen (davon T€ 768 Zinsen). Von diesen Verbindlichkeiten wurden T€ 5.336 im Juni 2013 getilgt. Die Tilgung der übrigen Darlehen (T€ 2.250) erfolgt aus zukünftigen Liquiditätsüberschüssen. Gegebene Sicherheiten: Die Bankverbindlichkeiten und Darlehensverbindlichkeiten gegenüber dem nahe stehenden Unternehmen sind durch Grundschulden, letztere auch durch Sicherungsübereignung der Debitoren gesichert. Die Verbindlichkeiten (Stand Ende 2012) haben folgende Restlaufzeiten:
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGVARIOBOARD hat Anfang Mai 2011 die Produktion eingestellt. Aus diesem Grund sind die Umsatzerlöse, Bestandsveränderung, Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtsjahres nicht mehr mit denen des Vorjahres vergleichbar. Zusammensetzung der sonstigen betrieblichen Erträge:
Zusammensetzung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen:
SONSTIGE ANGABENGeschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren
Durchschnittlich in 2012 beschäftigte Arbeitnehmer: Keine (Vorjahr: 79) Im Jahresaufwand 2012 sind folgende Vergütungen an den Abschlussprüfer enthalten:
ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAGAm 31. Dezember 2012 ergibt sich folgender Bilanzverlust:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust 2012 auf neue Rechnung vorzutragen.
Magdeburg, 20. Juni 2013 VARIOBOARD GmbH gez. D. Dammers gez. W. Taubert Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VARIOBOARD GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung erfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mülheim an der Ruhr, 24. Juni 2013 DSM
Treuhand GmbH
gez. Matthes, Wirtschaftsprüfer gez. Soyka, Wirtschaftsprüfer Sonstige HinweiseDer Jahresabschluss wurde am 17. Oktober 2013 von den Gesellschaftern festgestellt. |
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