Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Hessenring Waren-Vertriebs GmbH
Unter dem Schöneberg 20, 34212 Melsungen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Kramm seit 6.4.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
EDEKA-Zentralhandelsgesellschaft mbH | 50.00% |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hessenring Waren-Vertriebs GmbHMelsungenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Hessenring Waren-Vertriebs GmbH mit Sitz in Melsungen ist im Konzern der EDEKA-Hessenring eG eine Auffanggesellschaft für reprivatisierte und zu privatisierende Märkte und erzielt somit geplante Verluste, die von der Gesellschafterin EDEKA- Handelsgesellschaft Hessenring mbH im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages übernommen werden. Die betriebenen Märkte werden in der Regel vollausgestattet angemietet, die Gesellschaft verfügt über kein Anlagevermögen. Im Berichtsjahr wurde der Markt in Schauenburg - Elgershausen (1.435 qm) an einen privaten Betreiber abgegeben und am Standort Ahnatal - Heckershausen ein Markt (468 qm) zur Betreibung übernommen. Weiterhin wurde am 27.01.2023 ein Markt in Friedberg (1.379 qm) zur kurzzeitigen Betreibung übernommen, welcher am 10.10.2023 reprivatisiert wurde. Zum 31.12.2023 betreibt die Gesellschaft unverändert zum Vorjahresstichtag drei Märkte. Die Einzelhandelsverkaufsfläche verringerte sich saldiert um 967 qm von 3.788 qm auf 2.821 qm. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 0,3% niedriger als im Vorjahr. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona- Jahr 2020 nicht weiter fort", berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner Pressemitteilung vom 15. Januar 2024. Die preisbereinigten staatlichen Konsumausgaben verringerten sich in 2023 erstmals seit fast 20 Jahren (-1,7%). Dies lag überwiegend an dem Wegfall von staatlich finanzierten Corona-Maßnahmen und Ausgleichszahlungen. Auch private Haushalte konsumierten preisbereinigt weniger. Hier verringerten sich die Konsumausgaben um 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Es wurde vor allem bei Ausgaben für die Verwendungszwecke "Einrichtungsgegenstände, Geräte für den Haushalt" (-6,2%) und "Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren" (-4,5%) gespart, da in diesen Bereichen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. So erhöhten sich beispielsweise im Jahr 2023 die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel spürbar um 12,4%, nachdem die Teuerungsrate hier im Vorjahr schon 13,4% betrug. Insgesamt lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2023 bei +5,9%. Der Einzelhandel in Deutschland hat in 2023 real (preisbereinigt) 3,3% weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3% mehr umgesetzt, als im Jahr 2022. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank der Umsatz im Jahr 2023 real um 3,9% gegenüber dem Vorjahr. Im Gegensatz hierzu stieg der nominale Umsatz deutlich um 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich für den realen Rückgang bei gleichzeitig nominalem Umsatzanstieg war die - wie vorangegangen erwähnt - hohe Teuerungsrate von +12,4% bei Nahrungsmitteln in 2023 (Quelle: Destatis). Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die Ertragslage ist durch die konzerninternen Aufgaben der Gesellschaft als Auffanggesellschaft geprägt, somit ist auch in Zukunft mit keiner kontinuierlichen Entwicklung zu rechnen. Das negative Jahresergebnis ist eine Folge dieser Aufgabe aufgrund der Abgabe und Übernahme einzelner Märkte und den daraus wegfallenden Rohgewinnen bzw. entstehenden Kosten. Des Weiteren sind die Energiekosten überproportional zur erhaltenen Erstattung aus der Energiepreisbremse gestiegen. Finanzierungsmaßnahmen Aufgrund der Einbindung in das zentrale Cash-Management der EDEKA-Hessenring- Gruppe war die Liquidität im Berichtsjahr zu jeder Zeit gewährleistet. Das gesamte Umlaufvermögen ist kurzfristig veräußerbar und übersteigt die ebenfalls kurzfristigen Verbindlichkeiten. Personal- und Sozialbereich Die Hessenring Waren-Vertriebs GmbH beschäftigte in 2023 durchschnittlich 96 Arbeitnehmer sowie zwei Auszubildende.
Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsführung Die Umsätze verringerten sich im Berichtsjahr von 16.663 TEUR auf 15.572 TEUR (- 6,54%) und lagen damit 1.091 TEUR unter dem Vorjahreswert. Das für 2023 geplanten Umsatzziel von 15.567 wurde leicht übertroffen (+5 TEUR). Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ein negatives Ergebnis von -544 TEUR (Vorjahr 419 TEUR). Dieser Ergebnisrückgang ist nicht befriedigend, entspricht aber - vor dem Hintergrund der eigentlichen Aufgabe der Gesellschaft - den Erwartungen. Das Planergebnis vor Ertragsteuern für 2023 (-435 TEUR) wurde um 109 TEUR verfehlt. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Die EDEKA Hessenring Gruppe setzt zur konzernweiten Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Hierin ist auch die Hessenring Waren-Vertriebs GmbH eingebunden. Im Rahmen des Controlling-Prozesses werden regelmäßig Berichte zur Unternehmenssteuerung und des Risikomanagements für die Entscheidungsträger und -gremien erstellt. Darüber hinaus überwacht die interne Revision die konzerninternen Prozesse. Die bestehenden Instrumente und Frühwarnsysteme werden ständig weiterentwickelt. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Die negativen Ergebnisse der Gesellschaft werden durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH übernommen, so dass eine finanzielle Abhängigkeit besteht. Auf Basis der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sehen wir derzeit keine Bestandsgefährdungspotentiale für die Gesellschaft. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Die Hessenring Waren-Vertriebs GmbH ist den für die Lebensmittel-Einzelhandelsbranche typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese beinhalten die Entwicklung des privaten Verbrauchs an Nahrungs- und Genussmitteln, Wettbewerbsrisiken sowie Risiken, die sich aus der Qualität und der Verfügbarkeit der gehandelten Waren ergeben. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ein vor 2020 als eher unwahrscheinlich eingestuftes Risiko besteht weiterhin in den Folgen einer Ausbreitung von Epidemien oder Pandemien. Erkrankungen eines großen Teils der Bevölkerung oder der Ausfall von Arbeitskräften durch Quarantäneanweisungen (Verdachtsfälle) können sowohl zu Problemen bei der Belieferungssituation und der Bewirtschaftung der Einzelhandelsstandorte, als auch zu einem erheblichen Rückgang der Konsumnachfrage führen. Chancen Chancen ergeben sich für die Gesellschaft insbesondere aus der Einbindung in und für die EDEKA-Hessenring-Gruppe, da die Gesellschaft neue Vertriebskonzepte testen kann und den Weiterbetrieb von abgegebenen Märkten für die Gruppe sicherstellt. Voraussichtliche Entwicklung Die ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 beschreibt die aktuelle Lage in Deutschland treffend wie folgt: "Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch". Es wird für das laufende Jahr lediglich ein Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,2% prognostiziert. Im Jahr 2025 soll die Wirtschaft voraussichtlich um 1,5% zulegen. Der Branchenverband HDE rechnet, trotz unkalkulierbarer Risiken wie Kriegen in der Ukraine und in Nahost, sowie einem weiter um sich greifenden Fachkräftemangel, mit leichten Umsatzverbesserungen für den Einzelhandel. Nominal wird mit einer Umsatzsteigerung von 3,5% gerechnet, real sollen die Umsätze um etwa ein Prozent steigen (HDE- Prognose, 31.Januar 2024). Die drei derzeit von der Hessenring Waren-Vertriebs GmbH betriebenen Märkte an den Standorten Kassel - Fuldatalstraße, Kassel - Wittrockstraße und Ahnatal - Heckershausen verbleiben in 2024 planmäßig im Portfolio. Aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen werden keine konkreten Ansätze für eine Privatisierung in den nächsten drei Jahren gesehen. Weiterhin wird nach jetziger Einschätzung der Lage mit keinen weiteren Zugängen von Märkten in 2024 gerechnet. Die Gesellschaft plant für das laufende Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 10,5 Mio. EUR und ohne neutrale Ergebniseffekte ein negatives Ergebnis deutlich unter Vorjahresniveau.
Melsungen, 06. März 2024 Hessenring Waren-Vertriebs GmbH BILANZAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
AnhangA Allgemeine Angaben Die Hessenring Waren-Vertriebs GmbH hat ihren Sitz in Melsungen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Fritzlar (HRB 11039) eingetragen. Sie ist im Konzern der EDEKA- Hessenring eG eine Auffanggesellschaft für reprivatisierte und zu privatisierende Märkte und erzielt somit geplante Verluste, die von der Gesellschafterin EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages übernommen werden. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. B Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Einstandspreisen am Abschlussstichtag (Anschaffungskosten) unter Beachtung von Wertabschlägen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (sog. projectedunit-credit-Methode) ermittelt. Der Ermittlung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Es wurden die Sterbetafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) verwendet. Für die Abzinsung wird pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre verwendet. Der neue Abzinsungssatz betrug 1,83% (im Vorjahr 1,78%). Künftig zu erwartende Rentensteigerungen werden jährlich in Höhe von 1% der Vorjahresrente bei der Bewertung berücksichtigt. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen zum 31.12.2023 erfolgt unter einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mittels des von der Deutschen Bundesbank für die Restlaufzeit ermittelten Marktzinssatzes der vergangenen 7 Jahre. Es wurde ein Rechnungszins von 1,75% (Stand Dezember 2023) angesetzt. Der Erfolg aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen ist im Finanzergebnis dargestellt und wird zum Jahresende ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. C Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Angaben des Mitzugehörigkeits- und Restlaufzeitvermerks ist dem Forderungsspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Umsatzsteuerforderungen in Höhe von 8 TEUR, die erst im Folgejahr abzugsfähig sind. 2. Rückstellungen Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 304,00 EUR. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalkosten, Prüfungsgebühren und interne Jahresabschlusskosten. 3. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten sind dem Verbindlichkeitsspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. 4. Umsätze Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr gliedern sich wie folgt:
Im Berichtsjahr wurden Provisionsumsätze von den Sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 5. In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge in Höhe von 82 TEUR enthalten, die die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Energiepreisbremse vereinnahmte. 6. Der Energieaufwand erhöhte sich aufgrund von marktüblichen Anpassungen der jeweiligen Versorger. 7. Die Aufschlüsselung des Finanzergebnisses ist dem Finanzspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. D Sonstige Angaben 1. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Mietverpflichtungen. Von den finanziellen Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres werden fällig:
2. Mitarbeiter Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Es wurde im Geschäftsjahr durchschnittlich zwei Auszubildende beschäftigt. 3. Abschlussprüferhonorar Die Anhangangabe des Abschlussprüferhonorars für dieses Wirtschaftsjahr ist nach § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss des Mutterunternehmens enthalten. 4. Geschäftsführung Kramm, Florian Geschäftsführer der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH mit übergreifender Ressortverantwortung. 5. Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH, Melsungen, die ihrerseits Tochterunternehmen der EDEKA-Hessenring eG, Melsungen, ist. Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der EDEKA-Hessenring eG einbezogen, der mit befreiender Wirkung für die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH aufgestellt wird. Der Konzernabschluss kann im Unternehmensregister eingesehen werden.
Melsungen, 26. Februar 2024 Hessenring Waren-Vertriebs GmbH Geschäftsführung
Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hessenring Waren-Vertriebs GmbH, Melsungen Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Hessenring Waren-Vertriebs GmbH, Melsungen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hessenring Waren-Vertriebs GmbH, Melsungen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 19. April 2024 UNIVERSA
Prüfungs- und
Hübotter, Wirtschaftsprüfer ppa. Jensen, Wirtschaftsprüfer |
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