Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 101838
Eingetragen
31.3.2015
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenKreditinstitute des Genossenschaftssektors
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind Geschäfte und Tätigkeiten im Sinne des §§ 1 Abs. 1 Satz 2 Ziffern 1, 2, 4, 10 und Abs. 1a Satz 2 Ziffern 1, 1a, 2, 4, 5, 7, 10 und § 32 Abs. 1a des Gesetzes über das Kreditwesen, somit folgende Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäfte: - Einlagengeschäft - Kreditgeschäft - Finanzkommissionsgeschäft - Emissionsgeschäft - Anlagevermittlung - Anlageberatung - Abschlussvermittlung - Eigenhandel - Eigengeschäft - Drittstaateneinlagenvermittlung - Sortengeschäft - - Finanzierungsleasing

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Seda Yilmaz
seit 12.11.2025
Prokura
Hans-Georg Herrmann
seit 18.9.2025
Vorstandsmitglied
Osman Dag
seit 10.6.2024
Prokura
Sevgi Dursun-Haller
seit 6.6.2024
Prokura
Semih Cavdar
seit 16.5.2024
Prokura
Ibrahim Bilgin
seit 6.7.2022
Prokura
Mehmet Simsek
seit 6.7.2022
Prokura
Vorstandsmitglied
Ahmet Kalyon
seit 1.10.2019
Prokura
Yasin Albayrak
seit 1.10.2019
Prokura
Cüneyt Hakan Demir
seit 1.10.2019
Prokura
Kadir Mesut Cakir
seit 8.1.2019
Prokura
Ali Simsek
seit 8.1.2019
Prokura
Ahmet Kudsi Arslan
seit 3.1.2017
Vorstandsmitglied
Alper Nalbant
seit 23.6.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
28.78%
16.67%
G***** M**********
9.59%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
23.74%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AGIS Anwender-Geo-Informations-Systeme GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KT Bank AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KT Bank AG

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KT Bank AG, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KT Bank AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Art. 10 Abs. 2 Buchst. f) EU- APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Art. 5 Abs. 1 EU- APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt II "Chancen- und Risikobericht" zu Geldwäscheprävention, Terrorismusfinanzierung und sonstige strafbaren Handlungen. Die gesetzlichen Vertreter führen aus, dass sie die Gesamtrisikosituation der KT Bank als hochriskant einstufen, da die KT Bank für Geldwäsche bzw. Terrorismusfinanzierung missbraucht werden könnte. Im Rahmen externer Prüfungen ergaben sich bedeutsame Feststellungen in Bezug auf die eingerichteten internen Sicherungsmaßnahmen gem. § 25h KWG. Vor diesem Hintergrund sind weitere aufsichtsrechtliche Maßnahmen der BaFin gegen die KT Bank, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten und in der Rechnungslegung der KT Bank abzubilden wären, nicht auszuschließen. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend beschreiben wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte:

Ermittlung des Wertminderungsbedarfs für gewerbliche Immobilienfinanzierungen im Firmenkundenkreditportfolio

Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt

Die Identifizierung von gewerblichen Immobilienfinanzierungen im Firmenkundenkreditportfolio, die aktuell besonderen Risiken unterliegen, sowie die Ermittlung angemessener Wertberichtigungen sind wesentliche Bereiche, in denen die gesetzlichen Vertreter Ermessensentscheidungen treffen, die mit Unsicherheiten verbunden sind. Zudem sind aufgrund der gestiegenen Baukosten und der Auswirkungen des Zinsanstieges auf die gewerblichen Immobilienfinanzierungen im Firmenkundenkreditportfolio sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Türkei die Unsicherheiten im Geschäftsjahr bei der Ermittlung des Wertminderungsbedarfs erhöht. Das Vorgehen umfasst verschiedene Annahmen und Schätzparameter, insbesondere hinsichtlich der Finanzlage der Gegenpartei, Erwartungen zu künftigen Cashflows sowie aus der Verwertung von Sicherheiten. Für wertgeminderte Forderungen können sich diese Ermessensentscheidungen wesentlich auf die Höhe der zu bildenden Wertberichtigung auswirken. Bei der Bewertung der Werthaltigkeit von Forderungen gegenüber Kreditnehmern, die von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Türkei abhängig sind, sind insbesondere Ausfall- und Fremdwährungsrisiken zu berücksichtigen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten und des Geschäftsmodells der KT Bank AG, mit Schwerpunkt auf gewerbliche Immobilienfinanzierungen im Firmenkundenkreditgeschäft, das einen wesentlichen Teil der Aktiva der Bank ausmacht, verbunden mit den Ermessensentscheidungen haben wir die Ermittlung des Wertminderungsbedarfs für gewerbliche Immobilienfinanzierungen aus dem Firmenkundenkreditportfolio als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt identifiziert.

Prüferisches Vorgehen

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir uns mit den Prozessen zur Identifizierung und Überwachung von Kreditengagements mit gewerblichen Immobilienfinanzierungen, die aufgrund der gestiegenen Baukosten und der Auswirkungen des Zinsanstieges sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von erhöhten Unsicherheiten betroffen sind, befasst und die im Kreditüberwachungsprozess implementierten Kontrollen getestet.

Darüber hinaus haben wir auf Stichprobenbasis aussagebezogene Prüfungshandlungen vorgenommen und im Rahmen unserer Krediteinzelfallprüfung beurteilt, ob für die Kreditengagements mit gewerblichen Immobilienfinanzierungen ein Wertminderungsbedarf besteht. Die Stichprobe haben wir risikoorientiert, insbesondere anhand von Kriterien wie des aktuellen Kreditvolumens der Engagements und/oder dem Führen von Krediten auf Überwachungslisten für latente und akute Ausfallrisiken, dem Risikoland sowie der Ratingklasse, ausgewählt. Dabei haben wir unter anderem die vorliegenden Unterlagen der Gesellschaft zu den wirtschaftlichen Verhältnissen der Kreditnehmer gewürdigt und insbesondere Jahresabschlüsse, Sicherheiten, Kreditüberwachungsvorlagen und Rating-Bögen berücksichtigt.

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich keine Einwendungen gegen die Ermittlung des Wertminderungsbedarfs für gewerbliche Immobilienfinanzierungen im Firmenkundenkreditportfolio ergeben.

Verweis auf zugehörige Angaben

Auf die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen bezüglich der Bildung von Wertberichtigungen verweisen wir auf die Angaben im Anhang im Abschnitt Nr. 2 "Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze".

Sonstige Informationen

Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Bericht des Aufsichtsrats.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch geführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Art. 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 14. Juni 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 30. Oktober 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2020 als Abschlussprüfer der KT Bank AG, Frankfurt am Main, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Art. 11 EU- APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Verantwortliche Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Peter-Carsten Schreiber.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 24. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schreiber, Wirtschaftsprüfer

Stapel, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht zum 31.12.2023

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Aktionärsstruktur

Die KT Bank AG wurde am 19.11.2014 gegründet und hat am 16.03.2015 die Lizenz zum Betreiben erlaubnispflichtiger Geschäfte nach § 1 Abs. 1 und 1a KWG erhalten. Der Geschäftsbetrieb wurde am 01.07.2015 aufgenommen. Das gesamte Aktienkapital wird von der Kuveyt Türk Katılım Bankası A.Ş. (Kuveyt Türk Beteiligungsbank AG), Istanbul, Türkei, gehalten.

Die Kuveyt Türk Beteiligungsbank AG wurde im Jahre 1989 unter dem Namen Kuveyt Türk Evkaf Finans Kurumu A. Ş. in der Türkei gegründet und wird seit 1999 unter dem türkischen Bankengesetz reguliert. Das Institut wurde im Rahmen der Integration aller Partizipationsbanken in die Bankenregulierung im Mai 2006 zur "Kuveyt Türk Katilim Bankasi A.S." (Kuveyt Türk Beteiligungsbank AG) umfirmiert.

Hauptanteilseigner ist das Kuwait Finance House (KFH) mit ca. 62 % der Anteile, 19 % gehören dem staatlichen türkischen Generaldirektorat der Stiftungen. Zu den weiteren Anteilseignern gehören bspw. die Sozialversicherungsanstalt Kuwait und die Islamische Entwicklungsbank. Das 1977 in Kuwait gegründete KFH gilt als Pionier der Bankenindustrie für Islam-konforme Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen und war das erste Finanzinstitut in Kuwait mit einem entsprechenden Produktangebot.

Geschäftsmodell, Geschäftsfelder und Organisationsstruktur

Die KT Bank ist die erste Bank in Deutschland, die ein vollwertiges Angebot an islam-konformen Produkten und Finanzdienstleistungen anbietet. Islamic Banking steht für ein umfassendes Produktangebot, das nicht nur die klassischen Investitionsziele von Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit verfolgt, sondern insbesondere gläubigen Muslimen die Möglichkeit gibt, ihre Finanzgeschäfte in Übereinstimmung mit Prinzipien ihrer Religion zu tätigen. Islamic Banking beruht auf dem Spekulations- und Zinsverbot des Koran. Kreditgeschäfte dienen einzig dem Zweck der Realgutfinanzierung (Spekulationsverbot) und werden mit Gewinnaufschlägen als Handelsfinanzierungen strukturiert. Einlagen auf dem Beteiligungskonto werden nicht verzinst, sondern am Ertrag des unterlegten Kreditportfolios beteiligt. Die Ertragsbeteiligung erfolgt über eine Partizipationsrate.

Das Geschäftsmodell der KT Bank ist auf der Etablierung und Pflege intensiver, auf nachhaltigem Vertrauen basierenden Kundenbeziehungen aufgebaut. Dies bedeutet, dass die KT Bank in besonderem Maße dem Vertrauen ihrer Kunden verpflichtet ist und daher die Prinzipien des Participation Banking konsequent einhalten wird. Es werden keine Produkte angeboten, die in irgendeiner Weise unethisch sind, vor allem keine Spekulationsgeschäfte. Die KT Bank distanziert sich nicht nur vom Angebot sondern auch vom Handel mit Produkten, die nicht konform mit dem Verständnis des Participation Banking sind.

Die KT Bank verspricht ihren Kunden damit ein zeitgemäßes und bedarfsgerechtes Produkt- und Leistungsangebot in Verbindung mit dem besonderen Nutzen der ethischen Prinzipien des Participation Banking.

Bei der Ausgestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation der KT Bank wird darauf geachtet, dass unvereinbare Tätigkeiten durch unterschiedliche Personen bzw. Organisationseinheiten durchgeführt werden. Damit ist sichergestellt, dass eine klare organisatorische Trennung in Markt und Marktfolge bis einschließlich des Vorstands besteht.

In den jeweiligen Organisationsrichtlinien werden entsprechende Regelungen zur Aufgabenzuweisung und Kompetenzordnung, zur Ausgestaltung der Risikosteuerungs- und Controllingprozesse, zur Internen Revision sowie Regelungen, die die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sowie sonstiger Vorgaben (z.B. Datenschutz, Compliance) sicherstellen sollen, schriftlich fixiert.

Geschäftsleitung und Gremien

Die KT Bank wurde in 2023 von zwei Vorstandsmitgliedern geführt: Herr Ahmet Kudsi Arslan steht als Vorstandsvorsitzender dem Markt vor, während Herr Klaus Heimann die Marktfolge verantwortet.

Die Überwachung des Vorstandes und der geschäftlichen Entwicklung obliegt dem Aufsichtsrat, dem unverändert drei Mitglieder angehören.

Die Einhaltung der Grundsätze des islamischen Bankwesens ist Basis unseres Handelns und wird durch den Ethikrat überwacht, der sich konsequent an den Regeln der Accounting and Auditing Organization for Islamic Financial Institutions (AAOIFI) -Standards orientiert. Der Ethikrat wird im Tagesgeschäft durch den Islamic Compliance Officer unterstützt.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gem. der Bundesbank-Deutschlandprognose soll das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 saisonbereinigt um 0,4 % steigen, nach einem leichten Rückgang um 0,1 % im Jahr 2023. In den Jahren 2025 und 2026 soll die Wirtschaft um 1,2 % bzw. 1,3 % wachsen. Dabei profitiert sie laut Bundesbank vor allem von zwei Faktoren: Die Exporte steigen, weil die ausländischen Absatzmärkte wieder expandieren. Und wegen des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und sinkender Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus. Die privaten Investitionen dürften dagegen zunächst weiter zurückgehen und erst ab 2026 wieder moderate Impulse liefern.

Für das Jahr 2024 rechnet die Bundesbank mit einem Rückgang der Inflationsrate auf 2,7 %, nach voraussichtlich 6,1 % im Jahr 2023. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) wird der Prognose zufolge im Jahr 2024 deutlich auf 3 % zurückgehen. Am Ende des Projektionszeitraums - im Jahr 2026 - sinkt die Gesamtinflationsrate auf 2,2 %. Sie bleibt damit im längerfristigen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Nach Einschätzung der Bundesbank-Experten profitieren die öffentlichen Finanzen davon, dass die temporären Stützungsmaßnahmen allmählich auslaufen. Dies wiege in den kommenden Jahren schwerer als steigende Ausgaben etwa für Verteidigung und Renten. Die Defizitquote sinkt daher auf 2 % im Jahr 2023 und weiter auf 1,3 % im Jahr 2024. In den Folgejahren bleibt sie auf diesem Niveau. Die Bundesbank prognostiziert einen Rückgang der Schuldenquote bis Ende 2026 auf knapp über 60 %.

Laut Finanzstabilitätsbericht 2023 der Bundesbank bestehen trotz rückläufiger Immobilienpreise weiterhin Überbewertungen. Das Risiko von Preiskorrekturen bleibt erhöht. Die Risiken aus der Entwicklung der Gewerbeimmobilienmärkte haben sich erhöht. Immobilienunternehmen sind aufgrund niedriger Zinsdeckungsquoten verwundbar gegenüber Zinserhöhungen.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland insb. für den Immobiliensektor werden auch im Jahr 2024 durch das vergleichsweise hohe Zinsniveau angespannt bleiben. Die externen Einflussfaktoren werden zusätzlich durch die veränderten Umweltbedingungen, hierzu zählen insbesondere die physischen Risiken, die sich aus Wetter- und Klimaveränderungen ergeben und sich auf die Wirtschaft auswirken sowie Transitionsrisiken, die sich aus dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ergeben, gekennzeichnet. Durch die signifikante Stärkung des Kapitalpolsters Ende 2022 hat die KT Bank Vorkehrungen insbesondere mit Blick auf die Risiken der Zinswende sowie den Risiken aus dem wirtschaftlichen Umfeld getroffen.

Branchenspezifische und regulatorische Rahmenbedingungen

Die regulatorischen Rahmenbedingungen hatten auch im Jahr 2023 infolge der Veröffentlichung der siebten MaRisk-Novelle besondere Bedeutung für die Banken und erforderten erhöhte Anstrengungen.

Hier gilt es insbesondere den Überblick über die zentralen Entwicklungen nicht zu verlieren und die künftigen Schwerpunkte der Regulierung und Bankenaufsicht im Auge zu behalten. Aus dem komplexen System an Nebenbedingungen ergeben sich Auswirkungen auf sehr viele Bereiche und Prozesse, aber auch auf das Geschäftsmodell und die Profitabilität.

Die Vielzahl an Regulierungsvorhaben erzeugt bei allen Banken und insbesondere bei den kleinen Instituten wie der KT Bank zunehmend einen hohen Implementierungs- und administrativen Aufwand. Hier gilt es effektive und kosteneffiziente Ansätze zu entwickeln, um den regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

Geschäftsentwicklung der KT Bank

Auch im Geschäftsjahr 2023 war der Geschäftsverlauf der KT Bank grundsätzlich geprägt durch den selektiven Aufbau von Kundenportfolios. Schwerpunkte waren neben der Gewinnung von Neukunden insbes. im Privatkundengeschäft, die Produktnutzung bei Bestandskunden auszuweiten. Die Aktivitäten beinhalteten die Optimierung des bestehenden Produktportfolios im Hinblick auf die Kundenbedürfnisse sowie die Entwicklung und Implementierung von technischen Optimierungen, die es unseren Kunden ermöglichen, unsere Produkte einfacher und komfortabler in Anspruch zu nehmen.

Diese organisatorischen Maßnahmen und deren permanente Überprüfung und Anpassung sehen wir als Basis für den weiteren Ausbau und die Intensivierung unserer Beziehungen zu Privat- und Firmenkunden, denen wir ein zuverlässiger Dienstleister in Finanzangelegenheiten sein wollen.

Aufgrund des herausfordernden regulatorischen Geschäftsumfelds, insbesondere im Rahmen der Beseitigung der Sonderprüfungsfeststellungen (§ 44 KWG), hat die KT Bank im Geschäftsjahr 2023 risikoreduzierende Maßnahmen umgesetzt, die zu einem Abbau von Teilportfolien geführt haben, wodurch sich das Kundenportfolio der KT Bank im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert hat (EUR 5 Mio. / 0,9 %).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

31.12.2023 Vorjahr
Vermögenslage TEUR TEUR
Barreserve 8.036 8.746
Forderungen an Kreditinstitute 134.590 150.938
Forderungen an Kunden 554.124 559.306
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 36.996 39.936
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 83.393 128.166
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 505.833 491.050
Eigenkapital 162.944 160.222
Bilanzsumme 758.449 783.540

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 verringerte sich um TEUR -25.091 auf TEUR 758.449. Dies resultiert im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr gesunkenen Kontokorrentkonten bei anderen Banken und Finanzinstituten.

Die Barreserve hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 8.746 auf TEUR 8.035 reduziert und setzt sich aus dem Guthaben bei der Deutschen Bundesbank (TEUR 6.544) sowie Kassenbeständen (TEUR 1.492) zusammen.

Die Forderungen an Kreditinstitute haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 150.938 um TEUR 16.349 auf TEUR 134.590 reduziert. Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich um TEUR 41.711 und betragen zum Bilanzstichtag TEUR 109.228 (Vorjahr: TEUR 150.938). Demgegenüber wurden die Forderungen an Kreditinstitute mit längeren Laufzeiten in Höhe um TEUR 25.362 auf TEUR 25.362 (Vorjahr: EUR -) erhöht. Auf die Einlagefazilität der Deutschen Bundesbank entfallen TEUR 100.000 von TEUR 134.590.

Die Forderungen an Kunden haben sich zum Geschäftsjahresende um TEUR 5.182 auf TEUR 554.124 (Vorjahr: TEUR 559.306) verringert. Das Volumen der Privatkundenkredite hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 48.160 erhöht. Das Gesamtportfolio im Jahr 2023 ist jedoch insgesamt zurückgegangen, da das Volumen der Unternehmenskredite in 2023 um TEUR -53.342 abgenommen hat.

Der Gesamtbestand an Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 36.996 (Vorjahr: TEUR 39.936).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 83.393 (Vorjahr: TEUR 128.166). Der Rückgang um TEUR 44.773 ist auf Kontokorrentkonten bei anderen Banken und Finanzinstituten zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben sich von TEUR 491.050 um TEUR 14.782 auf TEUR 505.833 erhört und verteilen sich auf täglich fällige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 258.124 (Vorjahr: TEUR 291.295) und andere Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist in Höhe von TEUR 247.708 (Vorjahr: TEUR 199.755). Bei letzteren handelt es sich um Festgeld-, Beteiligungs- und Sparkonten mit Laufzeiten zwischen 1 Monat und 10 Jahren. Die KT Bank bietet eine attraktive Verzinsung für Termingelder an, weshalb sich die Position sonstige Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 47.953 erhöht hat.

Das gezeichnete Kapital von TEUR 190.000 (Vorjahr: TEUR 167.500) wurde zum Nominalbetrag angesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 22.500 in gezeichnetes Kapital umgewandelt. Damit beträgt das neue gezeichnete Kapital TEUR 190.000. (Eintragung im Handelsregister am 24.08.2023). Der Vorstand der KT Bank AG schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von TEUR 2.723 (Vorjahr: TEUR 2.147) vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzverlust in 2023 verringerte sich aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 2.723 EUR, von TEUR 29.778 im Vorjahr auf TEUR 27.056. Die Kapitalrendite im Sinne des § 26a (1) Satz 4 KWG beträgt 0,36% (Vorjahr: 0,27%). Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 1,67% (Vorjahr: 1,34%).

Die zum 31. Dezember 2023 gemeldeten aufsichtsrechtlichen Eigenmittel betragen EUR 146,5 Mio. (Vorjahr: EUR 94,1 Mio.).

2023 Vorjahr
Ertragslage TEUR TEUR
Zinsüberschuss / Profit Rate-Überschuss 19.602 17.469
Provisionsüberschuss 8.351 8.022
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen inkl. Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 23.678 20.654
Risikovorsorgesaldo 1.880 1.754
Sonstiges betriebliches Ergebnis 62 18
Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit 2.456 3.101
Steuern vom Einkommen und Ertrag / Sonstige Steuern -266 955
Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 2.723 2.147

Durch die Erhöhung bei den Zins-/Profit-Raten konnte im Geschäftsjahr ein Zuwachs beim Zins-/Profit- Rate-Überschuss in Höhe von 24,34% verzeichnet werden. Die Zins-/Profit-Erträge wurden um TEUR 4.888 auf TEUR 24.971 (Vorjahr: TEUR 20.084) gesteigert, während die Zins-/Profit- Aufwendungen mit TEUR 5.369 auf Vorjahresniveau verblieben (Vorjahr: TEUR 2.615). Der Anstieg der Zinssätze auf dem Markt hat sich positiv auf die Zins-/Profit-Erträge ausgewirkt. Darüber hinaus wirkten sich auch die Erträge aus den Einlagefazilitätsgeschäften der Bundesbank positiv auf diese Position aus.

Im Provisionsüberschuss setzte sich die erfreuliche Entwicklung des Vorjahres fort und es konnte mit TEUR 8.351 ein rund 4,10% höherer Ergebnisbeitrag als im Vorjahr generiert werden (Vorjahr: TEUR 8.022), was insbesondere auf gestiegene Provisionserträge aus Serviceleistungen an Banken zurückzuführen ist.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen inkl. Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.024 auf TEUR 23.678 (Vorjahr: TEUR 20.654) angestiegen. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert primär aus den anderen Verwaltungsaufwendungen incl. Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen, die im Jahr 2023 per Saldo um TEUR 2.818 auf TEUR 12.789 gestiegen sind und im Wesentlichen auf Kostensteigerungen, unerwartete Prüfungsaufwendungen und Beratungskosten für die Behebung der festgestellten Mängel aus der Sonderprüfung zurückzuführen sind. Im Wesentlichen bedingt durch die Zunahme der Mitarbeiteranzahl und durch Gehaltssteigerungen erhöhten sich die Personalaufwendungen in 2023 um TEUR 206 auf TEUR 10.889.

Der Risikovorsorgesaldo hat sich im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.880 (Vorjahr: TEUR 1.754) um TEUR 126 erhöht. Im Bereich der gewerblichen Immobilienfinanzierung bestand ein notleidender Kredit, für den eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 2.073 gebildet wurde.

Das sonstige betriebliche Ergebnis liegt bei TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 18).

Insgesamt hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 645 verringert und beträgt TEUR 2.456 (Vorjahr: TEUR 3.101)

Der Saldo aus sonstigen Steuern und Steuern von Einkommen und Ertrag ergab zum Stichtag ein Ertrag von TEUR 267 (Vorjahr Aufwand: TEUR 955). Der Ertrag im Geschäftsjahr 2023 war insbesondere auf die Aktivierung von latenten Steuern.

Die KT Bank weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.723 aus, nachdem im Vorjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.147 verzeichnet wurde. Die KT Bank hat ihren Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Aufgrund der hohen Prüfungs- und Beratungskosten konnte die KT Bank jedoch den angestrebten Nettogewinn im Jahr 2023 nicht erreichen.

2023 Vorjahr
Budget-Ist-Vergleich TEUR TEUR
Prognose (Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag) 3.940 2.173
Tatsächlich (Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag) 2.723 2.147

Schlüsselkennzahlen

31.12.2023 Vorjahr
Schlüsselkennzahlen % %
Kapitalrendite 0,36% 0,27%
Aufwands-Ertrags-Verhältnis 95,15% 89,96%
Eigenkapitalquote 25,45% 17,37%
Eigenkapitalrentabilität 1,67% 1,34%
Liquiditätsdeckungsquote 165% 149%

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr haben sich die wichtigsten Schlüsselkennzahlen der KT Bank verbessert. Lediglich die Aufwands-Ertrags-Verhältnis ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der hohen anderen Verwaltungsaufwendungen und der Kreditrisikovorsorge gestiegen.

Gesamtaussage

Die KT Bank konnte im Geschäftsjahr erneut ein positives Ergebnis aus der normalen Geschäftsstätigkeit erwirtschaften. Die KT Bank erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.723 (Vorjahr: TEUR 2.147).

Die KT Bank hat getragen durch die Erhöhung die Zinsraten beim Kundenkreditgeschäft den Zinsüberschuss merklich steigern können. Das Provisionsergebnis konnte ebenfalls erfreulich ausgebaut werden.

Die Bank verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven. Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht in vollem Umfang den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen.

Die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Bank ist jederzeit geordnet. Für alle erkennbaren Risiken wurde in ausreichendem Umfang Vorsorge getroffen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir haben weiterhin in die Belegschaft der KT Bank investiert: Neben dem steten Ausbau unserer Stammbelegschaft, die einen notwendigen Mix aus erforderlichen Skills im europäischen regulatorischen Umfeld, den Erfahrungen aus dem Umfeld der türkischen Muttergesellschaft und zielgruppenorientierten Knowhow darstellt, haben wir auch kontinuierlich in Schulung und Weiterbildung investiert. Ferner bewertet die KT Bank die regulatorischen Entwicklungen hinsichtlich den ESG-/Nachhaltigkeitsthemen für die Finanzbranche als eine Chance, zumal das besondere Geschäftsmodell der KT Bank bereits Nachhaltigkeitsaspekte als Grundprinzipien berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund wird die KT Bank weiterhin ihren Beitrag zur Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft leisten und u.a. mittels gezielter Incentivierung von klimafreundlichen Finanzierungen (z.B. energieeffiziente Immobilien) Anreize für seine Kunden schaffen. Um die strategischen Ziele mit Blick auf die Nachhaltigkeitsthemen angemessen und strukturiert zu koordinieren, wurde die Stelle eines qualifizierten Nachhaltigkeitsbeauftragten bei der KT Bank geschaffen.

II. Chancen- und Risikobericht

Gesamtbanksteuerung und Risikomanagement

Das Unternehmensleitbild bildet die Basis für unsere strategische Positionierung und stellt einen Bezugsrahmen für die Definition unserer Ziele dar. Die KT Bank verfolgt den Grundgedanken der Nachhaltigkeit sowohl in ihren Produkten und Leistungen als auch im Aufbau von langfristigen Beziehungen zu ihren Kunden. Daher haben für uns Kundenzufriedenheit und Servicequalität, neben dem konsequenten Auf- und Ausbau unserer Produkt- und Serviceportfolios und der Ausweitung unserer Vertriebskanäle höchste Priorität.

Vor dem Hintergrund der dynamischen Umweltveränderungen wird die Geschäfts- und Risikostrategie mindestens einmal jährlich überprüft und aktualisiert. Die Geschäfts- und Risikostrategie manifestiert sich in einem fünfjährigen Businessplan, der die wesentlichen Ziele in qualitativer und quantitativer Form beinhaltet.

Auf Basis der in der Geschäfts- und Risikostrategie formulierten Unternehmensziele wird die operative Jahresplanung erstellt. Dazu werden für die einzelnen Geschäftsfelder Volumen- und Ertragsziele vereinbart, welche mindestens vierteljährlich in Form von Soll-Ist-Vergleichen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Zur Erreichung der Ziele ist es eine Kernaufgabe der Bank, bewusst Risiken einzugehen und diese verantwortungsbewusst zu steuern.

Wesentliche Risiken der Bank sind die in den MaRisk genannten Risikoarten:

Adressenausfallrisiko

Marktpreisrisiko

Liquiditätsrisiko

Operationelles Risiko.

Zur Steuerung und Überwachung dieser Risiken wurde ein umfassendes Risikocontrolling etabliert, welches entsprechend der Geschäfts- und Risikoentwicklung der Bank kontinuierlich ausgebaut wird.

Ziel des Risikocontrollings ist, negative Abweichungen von Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu erkennen und - falls erforderlich - gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Auf Basis des ermittelten Risikodeckungspotenzials setzt die Bank ihren Risikoappetit durch spezifische Puffer um und leitet aus dem verbleibenden Betrag Limite für die wesentlichen quantifizierbaren Risiken ab. Liquiditätsrisiken werden Szenario-basiert im Rahmen von Stresstests adressiert und etwaige Impulse für die Steuerung und Überwachung generiert.

Die Risikoberichterstattung an den Vorstand erfolgt durch die Leitung des Risikomanagements, die gleichzeitig die Risikocontrolling-Funktion gemäß MaRisk wahrnimmt. Zusätzlich überwacht die Interne Revision durch planmäßige Prüfungshandlungen die genutzten Methoden, Abläufe und Berichte.

Das Risikomanagement beinhaltet die Identifizierung, Quantifizierung, Steuerung und Überwachung der Risiken. Über die Ergebnisse der hierzu durchgeführten Analysen werden der Vorstand sowie die Leiter der betroffenen Unternehmensbereiche mindestens vierteljährlich durch den Risikobericht informiert. Die Berichterstattung an den Aufsichtsrat erfolgt durch den Vorstand im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen, zusätzlich wird allen Aufsichtsratsmitgliedern zeitnah der Risikobericht zur Verfügung gestellt. Bei außergewöhnlichen Ereignissen (z.B. Überschreiten von Limits, externe Marktentwicklungen) erfolgt eine Ad-hoc Berichterstattung außerhalb des normalen Turnus an die Entscheidungsträger. Somit können diese frühzeitig auf Veränderungen reagieren.

Adressenausfallrisiko

Die KT Bank berücksichtigt die Adressenausfallrisiken sowohl auf der Ebene der Einzelkreditnehmer als auch im Portfoliokontext. Ziel ist es dabei sowohl unverhältnismäßig hohe Einzelrisiken als auch den Aufbau von Konzentrations- und Portfoliorisiken zu erkennen, zu begrenzen oder zu vermeiden. Adressenausfallrisiken werden nur bei Kunden, in Produkten und Sektoren, die im Fokus unserer Geschäftsstrategie stehen, eingegangen.

Die einzelgeschäftsbezogene Steuerung erfolgt durch das Credit Management und den Vertrieb auf Basis bestehender Arbeitsanweisungen. Zur Verbesserung der objektiven Bonitätseinschätzung setzen wir sowohl im Firmenkunden- als auch im Privatkundengeschäft Ratingverfahren der CredaRate Solutions GmbH ein. Als Ergebnis des Bonitätsbeurteilungsprozesses wird den Kunden eine individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit zugeordnet, die sich aus der Zuordnung zu einer Ratingklasse ergibt. Die Kreditinanspruchnahme, die wirtschaftlichen Verhältnisse sowie der Wert der Sicherheiten werden laufend überwacht. Informationen, die sich hieraus ergeben, werden umgehend verarbeitet, beispielsweise durch Anpassung der Risikoklassifizierung. Mit Hilfe eines von Portfolio-spezifischen Frühwarnverfahren werden Risikoindikatoren maschinell selektiert, um frühzeitig konkrete Einzelmaßnahmen zur Rückführung ausstehender Profit Rate/Zins- und Tilgungsleistungen zu treffen.

Die Betreuung problembehafteter Engagements, die Sicherheitenbewertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Kreditnehmer erfolgt im Bereich Credit Management in Abstimmung mit der Rechtsabteilung. Den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) entsprechend werden diese Engagements frühzeitig einer Watchlist bzw. Intensivbetreuung zugeführt und damit einer strengen Überwachung unterzogen.

Auf Gesamtportfolioebene stehen bei der Identifizierung und Steuerung der Risiken Bonitätsstrukturen, Größenklassen, Blankoanteile und Risikokonzentrationen im Vordergrund. Risikokonzentrationen bestehen hinsichtlich des Länderrisikos, der Branchen und Sicherheitenstruktur im Kundenkreditgeschäft und werden sowohl im Rahmen der Stresstests als auch im Limitsystem berücksichtigt. Ziel der Bank ist es über eine Diversifikation des Kreditportfolios Risikokonzentrationen zu vermeiden.

Das Kreditportfoliomodell liefert eine Aussage über die statistische Verlustverteilung des Portfolios in Form des Credit Value at Risk (CVaR) für ein Konfidenzniveau von 99,9 % in der ökonomischen Perspektive.

Entsprechend der Erwartungen hinsichtlich wahrscheinlicher Ausfälle im Kreditportfolio wird eine Risikovorsorge im Kreditgeschäft gebildet.

Einzelrisikovorsorgen werden für alle Kredite gebildet, für die bewertbare Hinweise auf eine dauerhafte Wertminderung vorliegen und es insoweit wahrscheinlich ist, dass die Bank voraussichtlich einen materiellen Ausfall erleiden wird. Für die Bildung der Einzelrisikovorsorge sind die Marktfolgebereiche im Kreditgeschäft verantwortlich. Einzelwertberichtigungen werden für Kreditausfälle, Rückstellungen für außerbilanzielle Verpflichtungen gebildet.

Die Pauschalrisikovorsorge stellt eine Schätzung der inhärenten Verluste im Kreditportfolio aufgrund von Unwägbarkeiten und Unsicherheiten bei der Ermittlung der Kreditausfälle dar. Hierbei werden diejenigen Kreditengagements ausgeschlossen, die bereits in der Einzelrisikovorsorge berücksichtigt wurden.

Adressenausfallrisiken im Eigengeschäft werden auf Einzelgeschäftsebene durch Überwachung der Einhaltung der Emittenten- und Kontrahentenlimite sowie der Überwachung der Bonitätsveränderungen gesteuert.

Die Unterlegung der Adressenausfallrisiken mit Eigenkapital (Säule I-Risiken) erfolgt gemäß der Capital Requirement Regulation (CRR) im Kreditrisikostandardansatz.

Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken bestehen bei der KT Bank im Wesentlichen in Form von Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch. Die Messung der Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch erfolgt entsprechend der Vorgaben aus dem BaFin Rundschreiben 06/2019 (IRRBB-Zinsschock-Szenarien) und ergänzend über eine historische Simulation (Berücksichtigung der Zinshistorie seit 2008 im 99,9%-Quantil) und wird von der Risikomanagementeinheit wahrgenommen.

Währungsgeschäfte beschränken sich auf FX-Derivategeschäfte sowie Devisenkassageschäfte, die überwiegend durch entsprechende Gegengeschäfte bei der Muttergesellschaft Kuveyt Türk Katilim Bankasi A.S. abgesichert werden. Grundsätzlich soll eine offene Währungsposition vermieden werden. Bei möglichen Limitüberschreitungen werden taggleich Maßnahmen zur Verringerung der Währungsposition eingeleitet.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko für die KT Bank bezeichnet die Gefahr, dass Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht mit der vorhandenen Liquidität nachgekommen werden kann.. Um dieses Risiko zu reduzieren, strebt die KT Bank eine möglichst breite Diversifizierung der Refinanzierungsquellen an. Die Hauptrefinanzierungsquelle der KT Bank bilden Kundeneinlagen. Zusätzlich wird bei Bedarf Liquidität über Drittbanken oder unsere Muttergesellschaft eingeworben. Die Treasury & FI-Abteilung trägt die Verantwortung für die operative Steuerung der Liquidität.

Die KT Bank steuert und überwacht die Liquiditätsrisiken auf Basis einer Liquiditätsprojektion sowie der LCR-Kennziffer. In Abhängigkeit von der Entwicklung der Liquiditätsprojektion bzw. der Kennziffer werden spezifische Maßnahmen eingeleitet, zu diesen gehören u.a.:

frühzeitige externe Mittelbeschaffung,

Mittelbeschaffung über die Muttergesellschaft.

Maßnahmen für den Fall eines Liquiditätsengpasses sind im Liquiditätsnotfallplan der KT Bank festgelegt.

Die Liquiditätskennzahl LCR wird regelmäßig errechnet und die Entwicklung im Rahmen des Asset- Liability Committees (ALCO) besprochen.

Der Vorstand, das ALCO und die ausführenden Einheiten sind verpflichtet, das Liquiditätsrisiko zu überwachen und die Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. Die LCR zum 31.12.2023 betrug 165%

Operationelle Risiken

Das Operationelle Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken und dolose Handlungen ein.

Vermögensschäden werden unsererseits nur dann den operationellen Risiken zugerechnet, wenn der eingetretene Schaden eindeutig und ausschließlich auf das Versagen von internen Verfahren, Menschen oder Systemen zurückzuführen ist.

Das operationelle Risiko resultiert gem. der CRR vor allem durch folgende Ereignisse:

Interner Betrug

Externer Betrug

Beschäftigungspraxis und Arbeitsplatzsicherheit

Sachschäden

Geschäftsunterbrechungen und Systemausfälle

Kunden, Produkte und Geschäftsgepflogenheiten

Abwicklung, Lieferung und Prozessmanagement

Zur Identifikation von operationellen Risiken wird primär die Selbsteinschätzungsmethode (Self- Assessment Methodology) angewandt. Mit dieser Methode werden alle relevanten Risikoaspekte verschiedener Geschäftsbereiche durch die in den betrachteten Prozessen involvierten Personen erfasst. Zusätzlich werden konkrete Risiko-/Schadensfälle und Beinahe-Verluste regelmäßig durch die Risikomanagementeinheit von den einzelnen Abteilungen erfragt.

Zur Begrenzung der Risiken aus der Auslagerung von wesentlichen Aktivitäten und Prozessen wurde ein einheitlicher Rahmen für die Behandlung von Auslagerungen definiert. Kernelemente zur Reduzierung der Risiken bei Auslagerungen sind Risikoanalysen, turnusmäßige Überwachung sowie das Aufstellen von Notfallkonzepten.

Zur Vermeidung von Rechtsrisiken werden bereits bei der Ausgestaltung der Verträge und Formulare Vorkehrungen getroffen. Die eingesetzten Verträge werden in Zusammenarbeit mit externen Bank- und Finanzrechtsspezialisten und der bankeigenen Rechtsabteilung erstellt. Entsprechend der Entwicklung der Rechtsprechung werden diese Verträge und Formulare kontinuierlich erweitert und aktualisiert.

Im Hinblick auf das Reputationsrisiko ist die KT Bank als erste "Islamic Finance Bank" in der Euro-Zone besonders exponiert. Die Besonderheit des Geschäftsmodells besteht in der "Islamic Finance"-Konformität, wonach wir sicherstellen müssen, dass keine islamischen Prinzipien widersprechende Produkte und Leistungen angeboten, diese adäquat vertraglich ausgestaltet und in die betrieblichen Prozesse eingebunden werden. Aus diesem Grund ist das Reputationsrisiko in unserem Hause eng mit den Operationellen Risiken verzahnt. Die Nichteinhaltung von "Islamic Finance"-Werten und deren Bekanntwerden kann unmittelbar zu einer negativen Reputation und damit zu einem Reputationsrisiko führen. Daher ist anzunehmen, dass die öffentliche Wahrnehmung und das Vertrauen in die KT Bank vielmehr im Vordergrund stehen werden, als dies bei der Neugründung einer konventionellen Bank der Fall ist. Folglich ist damit zu rechnen, dass die KT Bank von Interessengruppen wie z.B. muslimischen Gemeinschaften oder Medienvertretern intensiv beobachtet und ihre Produkte und Leistungen, sowie Prozesse und Ressourcen gründlich analysiert werden.

Nicht Islamic Compliance-konformes Verhalten seitens der KT Bank oder deren Mitarbeiter kann für eine "Islamic Finance Bank" zu Reputationsschäden mit wirtschaftlich negativen Auswirkungen führen. Aufgabe des Islamic Compliance ist es potentielle Schäden der Bank transparent zu machen, bzw. durch frühzeitiges Erkennen und Einleitung von Gegenmaßnahmen, diese zu mindern bzw. zu verhindern. Der Islamic Compliance Officer ist in die Produktgestaltung und den Neu-Produkt-Prozess eingebunden, um die Grundsätze für eine Islamic Finance Konformität frühzeitig einfließen lassen zu können.

Die Quantifizierung der operationellen Risiken erfolgt im Ergebnis mit Berücksichtigung der jährlich durchzuführenden Self-Assessments sowie der anlassbezogen kommunizierten Risiken (EL, erwarteter Verlust) ergänzt um KT Bank-spezifisch definierte OpRisk-Szenarien (UEL, unerwarteter Verlust).

Die KT Bank verwendet den Basisindikatoransatz (Einfacher Messansatz) gemäß CRR als Messansatz im Rahmen der Berechnung des Eigenmittelbedarfs für operationelle Risiken.

Risikotragfähigkeit und Risikolage

Die Risikotragfähigkeitsrechnung der KT Bank stellt primär auf Bilanz- und GuV-Werte ab (Barwertnaher Ansatz). Die Risikotragfähigkeit (RTF) ist dann gegeben, wenn alle wesentlichen Risikoarten laufend durch das Risikodeckungspotential gedeckt sind. Nach AT 4.1 Tz.2 MaRisk haben die zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit eingesetzten Verfahren sowohl das Ziel der Fortführung des Instituts als auch den Schutz der Gläubiger vor Verlusten aus ökonomischer Sicht angemessen zu berücksichtigen. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, müssen die Institute für ihr Risikotragfähigkeitskonzept zwei Perspektiven zugrunde zu legen: eine normative und eine ökonomische Perspektive. Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht die grundsätzliche Charakteristik der beiden Perspektiven für die KT Bank:

Ökonomische Perspektive Normative Perspektive
Ziel Ökonomische Erfassung aller Risiken und Effekte losgelöst von Bilanzierungskonventionen Sicherung der laufenden Einhaltung der regulatorischen/aufsichtlichen Anforderungen und Kapitalvorgaben
Risikodeckungspotential Barwertnahes Vermögen im Einklang mit der Risikoquantifizierung Schwerpunkt regulatorische Eigenmittel nach CRR
Risikomessung / Belastung Risikomessung rollierend auf einheitlichem Horizont (12 Monate) mit in etwa 99,9% Konfidenzniveau Planszenario und mind. ein adverses Szenario konsistent über einen Zeitraum von mind. 3 Jahren
Instrument Risikotragfähigkeitsrechung Kapitalplanung
Stresstests

Die Aufsicht stellt klar, dass die RTF jederzeit eingehalten werden muss und somit den langfristigen Fortbestand der Unternehmenstätigkeit auf Basis der eigenen Substanz und Ertragskraft sicherstellen soll.

Für die Risikotragfähigkeitsberechnung in der ökonomischen Perspektive definiert die KT Bank in einem ersten Schritt ihr Risikodeckungspotenzial (RDP), d.h. der Gesamtbetrag, der für die Abdeckung eintretender Risiken zur Verfügung stehen würde. Durch das RDP sollen die wesentlichen Risiken der KT Bank abgedeckt werden. Wesentliche aber nicht quantifizierte Risiken werden im Rahmen des Risikomanagements begrenzt und gesteuert.

Unwesentliche Risiken gem. AT 4.1 Tz.1 MaRisk, welche zusammengefasst wesentlich sein können, werden über einen Risikopufferbetrag (2% des RDP) abgebildet. Ebenso wird den Auswirkungen von ESG-Risiken insbesondere durch den Klimawandel und die Transition zu einer nachhaltigen Wirtschaft entstehenden Modellrisiken, welche u.a. infolge der mangelnden Qualität, der geringen Vergleichbarkeit und die mangelnde Verfügbarkeit von ESG-Daten als wesentlich klassifiziert wurde unter Würdigung der damit einhergehenden Unsicherheiten in der ökonomischen Perspektive über einen Risikopuffer (Modellrisiko-Puffer: 5% des RDP) Rechnung zu tragen.

Bei der Risikomessung aus der ökonomischen Perspektive setzt die KT Bank einen Risikohorizont von einem Jahr an. Bei der Ableitung des Risikodeckungspotentials für die ökonomischen Perspektive geht die Bank von dem regulatorischen Kernkapital aus und bereinigt dieses u.a. um stillen Lasten und Drohverlustrückstellungen. Nicht kapitalisierte Risiken, wie das Liquiditätsrisiko werden nicht in der Risikotragfähigkeit berücksichtigt, sind aber Teil des Risikomonitorings und der jeweiligen Risikoberichte.

Auf Basis der Risikotragfähigkeit beschließt der Vorstand Limite in Bezug auf die wesentlichen Risiken, gleichzeitig werden die Risiken sowie die Auslastungen der Limite im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung überwacht und innerhalb der Risikoberichte dargestellt und an den Vorstand gemeldet. Schwellenwertverletzungen haben risikoartenspezifische Managementmaßnahmen zur Folge.

Bei der KT Bank werden im Einklang mit der MaRisk die Stresstests risikoartenübergreifend, risikoartenspezifisch sowie inverse Stresstests durchgeführt. Die Stresstests beinhalten sowohl Sensitivitätsanalysen, bei denen nur ein Risikofaktor variiert wird, als auch Szenario Analysen, bei denen mehrere Risikofaktoren, deren Änderung sich aus einem vordefinierten Ereignis ergeben, simultan verändert werden. Gegenstand der Szenario Analyse ist auf Basis eines vordefinierten Ereignisses die Abbildung eines schweren, konjunkturellen Abschwungs. Die Ergebnisse der Stresstests werden im Risikobericht kritisch reflektiert und geeignete Maßnahmen zur Überwachung bzw. Limitierung der identifizierten Risiken definiert. Ziel der Stresstests ist es zu analysieren, wie die Risikopositionen bzw. die Gesamtrisikoposition der KTB reagieren und welches Gefährdungspotential sich daraus für die KTB ergibt. Stresstests werden als ergänzender Orientierungsmaßstab in die Entscheidungsfindung des Vorstandes einbezogen und dienen der Risikoidentifikation und Kontrolle, der Kommunikation von Risiken und der Evaluierung von strategischen Entscheidungen.

Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive stellt sich zum 31.12.2023 wie folgt dar:

Limit Allokation Limit 31.12.2023 Basis Auslastung Stress Auslastung
Risikoart in % in TEUR in TEUR in TEUR
Adressenausfallrisiken (EL + UEL) 80% 100.810 58.667 70.292
Marktpreisrisiken 17% 21.422 11.357 23.902
Operationelle Risiken 3% 3.780 840 1.294
Summe Limit und Auslastung 100% 126.012 70.864 95.489

Die Risikoauslastung zum 31.12.2023 auf Gesamtbankebene betrug 56 % im Basis-Szenario (76% im Stress-Szenario) in der ökonomischen Perspektive. Die Risikotragfähigkeit der Bank ist komfortabel gegeben.

Ebenso werden die regulatorischen Kapital- und Strukturanforderungen in der normativen Perspektive auf Basis der Kapitalplanung eingehalten.

Geldwäscheprävention, Terrorismusfinanzierung und sonstige strafbare Handlungen

Die BaFin hat mit Bescheid vom 08.06.2022 eine Sonderprüfung nach § 44 KWG angeordnet. Am 21.02.2023 wurde der Bank der Bericht des Sonderprüfers bekannt gegeben. Im Bericht wurden zahlreiche Feststellungen in den Bereichen Firmenkreditgeschäft und Geldwäscheverhinderung aufgeführt. Gleichgerichtete und bedeutsame Feststellungen ergaben sich im Rahmen der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2022 der Bank, die insbesondere das Transaktionsmonitoring, verstärkte Sorgfaltspflichten und die Risikoanalyse des Instituts betrafen.

Aufgrund der Feststellungen hat die BaFin die Bank aufgefordert, angemessene interne Kontrollmaßnahmen zu ergreifen und die allgemeinen Sorgfaltspflichten zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einzuhalten. Zur Überwachung der Abarbeitung der Feststellungen bestellte die BaFin mit Bescheid vom 25.09.2023 einen Sonderbeauftragten (§ 45c Abs. 1 S. 1 KWG). Als Sonderbeauftragten hat die BaFin KPMG AG Wirtschaftsprüfergesellschaft, Frankfurt am Main benannt. Die Bestellung des Sonderbeauftragten galt zunächst bis zum 14.06.2024. Die BaFin hat das Mandat des Sonderbeauftragten zwischenzeitlich unbefristet verlängert. Die Beauftragung gilt nunmehr bis zum Zeitpunkt der vollständigen Behebungen aller bekannten Schwachstellen im Bereich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Die Gesamtrisikosituation der KT Bank gemäß der bankinternen Risikoanalyse (Stand Dezember 2023) wird als hochriskant eingestuft, da die Produkte und Leistungen der KT Bank für Geldwäsche bzw. Terrorismusfinanzierung missbraucht werden könnten. Die Gesamtrisikosituation für sonstige strafbare Handlungen stuft die Geldwäschefunktion (als zentrale Stelle) als mittelhoch ein.

Zur Behebung der festgestellten Mängel hat die KT Bank ein AML Remediation Projekt implementiert. In insgesamt drei Phasen werden dabei zahlreiche Maßnahmen zur Behebung der Feststellungen entwickelt, welche vom Sonderbeauftragten hinsichtlich der abstrakten Eignung, Implementierung und Wirksamkeit bewertet werden. Die Entwicklung und Implementierung dauert noch an, befindet sich aber innerhalb des mit dem Sonderbeauftragten abgestimmten Zeitrahmens. Im Geschäftsjahr 2023 bestanden die aus dem Jahr 2022 bekannten Feststellungen weitestgehend unverändert noch fort. Innerhalb der Jahresabschlussprüfung des Jahres 2023 wurden zudem weitere bedeutsame Feststellungen im Bereich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung getroffen, welche von der Bank in das AML Remediation Projekt überführt werden.

Die Bank arbeitet uneingeschränkt mit der BaFin und dem Sonderbeauftragten zusammen und wird die erforderlichen Mittel einsetzen, um die vereinbarten Maßnahmen fristgerecht umzusetzen. Die Bank hat dem Abarbeitungsplan folgend plangemäß zum 14. Juni 2024 Maßnahmen zur Adressierung der Mängel aus der Sonderprüfung gem. § 44 KWG dem Sonderbeauftragten zur Überprüfung übermittelt. Bei den aus der aktuellen Jahresabschlussprüfung festgestellten Mängeln ist die Bank in Diskussion mit der BaFin um geeignete hierauf gerichtete Maßnahmen zur Abstellung zu definieren und um diese in den Abarbeitungsplan zu integrieren.

Aufgrund der Feststellungen im Bereich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Geschäftsjahr 2023 sind weitere aufsichtsrechtliche Maßnahmen der BaFin nicht auszuschließen. Zur Stärkung der Governance Struktur der Bank ist für das Geschäftsjahr 2024 geplant, den Aufsichtsrat personell durch eine unabhängige und sachverständige Person zu verstärken und auch durch Schaffung eines Audit Committee für eine nachhaltige Behebung aller Mängel Sorge zu tragen.

Interne Revision

Die Funktion der Innenrevision war im Geschäftsjahr 2023 an PWC ausgelagert. Mittels dieser Auslagerung ist gewährleistet, dass alle Bereiche der Bank durch Spezialisten geprüft werden.

Die Innenrevision ist ein wesentlicher Bestandteil des internen Kontrollsystems (IKS) der Bank. Sie nimmt ihre Aufgaben nach den standesüblichen Vorgaben (z.B. Prüfungsstandards des IDW) und den jeweils aktuellen gesetzlichen Regelungen war.

Personal

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind im Wettbewerb ein entscheidender Erfolgsfaktor. Durch permanente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird das Expertenwissen, insbesondere mit dem Schwerpunkt auf dem Islamic Banking und seinen Produkten, kontinuierlich ausgebaut und sichert auf diese Weise Wettbewerbsvorteile.

Die Vergütungsstruktur richtet sich nach dem jeweiligen Aufgabengebiet der Mitarbeiter. Variable Vergütungsbestandteile wurden für das Geschäftsjahr 2023 nicht vereinbart.

III. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent erwartet, gefolgt von einer leicht höheren Prognose von 3,2 Prozent im Jahr 2025. Dennoch liegt die Prognose für 2024-25 unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 Prozent, der zwischen 2000 und 2019 beobachtet wurde. Dies ist auf Faktoren wie die Einführung höherer Leitzinsen durch die Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation, die Verringerung der fiskalischen Unterstützung angesichts der zunehmenden Schuldenlast, die sich auf die Wirtschaftstätigkeit auswirkt, und eine allgemeine Verlangsamung des zugrunde liegenden Produktivitätswachstums zurückzuführen. Ein bemerkenswerter Trend ist der schneller als erwartet eingetretene Rückgang der Inflation in den meisten Bereichen. Dies lässt sich auf die Lösung angebotsseitiger Probleme und die Umsetzung einer restriktiveren Geldpolitik zurückführen. Die Prognosen deuten auf eine globale Gesamtinflationsrate von 5,8 Prozent im Jahr 2024 hin, mit einem weiteren Rückgang auf 4,4 Prozent im Jahr 2025.

Als Reaktion auf das drängende Problem der steigenden Inflation ergriff die Europäische Zentralbank (EZB) im Jahr 2023 proaktive Maßnahmen, indem sie sechs aufeinanderfolgende Leitzinserhöhungen durchführte und den Zinssatz von 2,00 % zu Beginn des Jahres auf 4,00 % zum Jahresende anhob. Diese Initiative führte zu einer umfassenden Anpassung der Zinssätze von Banken und Finanzinstituten für Einlagen- und Kreditprodukte, was zu höheren Zinserträgen und -aufwendungen führte. Die vorherrschende Strategie besteht darin, diese erhöhten Leitzinsen für einen vorübergehenden Zeitraum nach der Stabilisierung der Inflation beizubehalten. Die von der EZB am 6. Juni beschlossene Leitzinssenkung um 25 Basispunkte war von den Kapitalmärkten erwartet worden und auch die KT Bank hat für die Budgetplanung 2024 mehrere Leitzinssenkungen berücksichtigt.

Auf dem deutschen Markt sind die durchschnittlichen Zinssätze für Einlagen- und Kreditprodukte im Vergleich zu den Vorjahren derzeit deutlich höher. Dieses erhöhte Zinsszenario hat dazu geführt, dass die Kunden Festgeldprodukte gegenüber Girokonten bevorzugen, was zu einem Anstieg der Zinsaufwendungen für Kundentermineinlagen bei Banken und Finanzinstituten im Vergleich zu den Vorjahren führt. Hinzu kommt, dass die Bundesbank hohe Zinssätze für täglich fällige Einlagen anbietet und sich der Zinssatz für diese Geschäfte an den Leitzins anpasst. Die Banken und Finanzinstitute können ihre erhöhten Zinsaufwendungen durch Erträge aus Bundesbankzinsen und hochverzinslichen Krediten teilweise ausgleichen. Auch wenn die Leitzinsen in den kommenden Jahren voraussichtlich sinken werden, bedeutet die lange Laufzeit hochverzinslicher Kredite in den Portfolios der Banken, wie z.B. Immobilienkredite im Privatkundengeschäft mit Zinsbindungen von zehn Jahren, dass sie trotz sinkender Leitzinsen weiterhin hohe Zinserträge erwirtschaften werden.

Die KT Bank sah sich im Jahr 2023 mit einem sprunghaften Anstieg neuer notleidender Kredite in beträchtlicher Höhe im Kreditgeschäft konfrontiert. Obwohl diese Kredite mit soliden Sicherheiten unterlegt sind, hat die KT Bank in ihrem Budget 2024 konservativ eine Risikovorsorge für diese notleidenden Kredite (NPL) einkalkuliert. In Erwartung schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen hat die Bank höhere Wertberichtigungen für notleidende Kredite in ihr Budget für 2024 aufgenommen. Die Auswirkungen der erhöhten Zinssätze und der gestiegenen Kosten für Waren und Dienstleistungen haben sich in unseren Finanzzahlen durch steigende Ausgaben bemerkbar gemacht. Auf der Grundlage aktueller Schätzungen gehen wir davon aus, dass sich der Kostenanstieg im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen wird, und diese Prognose wurde in unseren Planungen gebührend berücksichtigt.

Im Jahr 2023 wurde in der Türkei ein neuer Präsident gewählt. Nach der Wahl hat die Türkei ihren wirtschaftspolitischen Ansatz geändert und begonnen, den Leitzins zu erhöhen, und sich für eine orthodoxe Wirtschaftspolitik entschieden. Zu Beginn des Jahres 2023 lag der Leitzins bei 9,00 % und Ende des Jahres 2023 bei 42,50 %. Nach diesen Maßnahmen verlangsamte sich der Anstieg der Inflationsrate und die Volatilität des Wechselkurses beruhigte sich. Darüber hinaus hat sich der Preis für Credit Default Swaps (CDS) der Türkei im Vergleich zu den Vorjahren verbessert. Die Ratingagenturen haben diese positiven Maßnahmen in Bezug auf die Türkei erkannt und die Rating Agentur Fitch hat am 7. März 2024 die Türkei auf ein "B+" heraufgestuft und den Ausblick von "stabil" auf "positiv" aktualisiert. Trotz der Auswirkungen des verheerenden Erdbebens im Februar 2023 blieb die Wirtschaftstätigkeit in der ersten Hälfte des Jahres stark. Dazu trug die starke Binnennachfrage bei, die durch eine übermäßig lockere Geld- und Finanzpolitik unterstützt wurde. Das reale Wachstum des privaten Verbrauchs war eines der höchsten der letzten 40 Jahre. Zukunftsweisende Indikatoren wie das Verbrauchervertrauen und die Kapazitätsauslastung deuten jedoch auf eine Verlangsamung des Wachstums in der zweiten Jahreshälfte hin.

Gemäß der OECD-Prognose für die Türkei wird erwartet, dass die Konvergenz der restriktiven Geld- und Fiskalpolitik in Verbindung mit der hohen Inflation den privaten Verbrauch bremst, und es wird mit einer leichten Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt gerechnet, da sich das Wachstum insgesamt verlangsamt. Demgegenüber wird eine anhaltende Investitionsstärke prognostiziert, insbesondere im Zusammenhang mit den laufenden Wiederaufbaumaßnahmen nach dem Erdbeben, die bis 2024 andauern. Nach einem starken ersten Halbjahr wird erwartet, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 4,5 % erreichen wird, bevor es sich 2024 auf 2,9 % und 2025 auf 3,2 % verlangsamt. Die Inflation wird im Prognosezeitraum voraussichtlich abnehmen, aber weiterhin erheblich hoch bleiben. Es wird erwartet, dass sich das Exportwachstum allmählich erholt und sich der globalen Wirtschaftslage anpasst. Die Umsetzung von Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation wird voraussichtlich Früchte tragen, auch wenn das Risiko einer verfestigten hohen Inflation bestehen bleibt, sollte die Geldpolitik gelockert werden. Umgekehrt haben glaubwürdige Verbesserungen der Steuer-, Finanz- und Geldpolitik das Potenzial, das Vertrauen der Investoren zu stärken und das Wirtschaftswachstum insgesamt zu fördern.

Da die KT Bank eng mit Finanzinstituten zusammenarbeitet, die sich mehrheitlich im Besitz türkischer Finanzinstitute befinden - aufgrund der begrenzten Anzahl von Finanzinstituten, die Scharia-konforme Produkte in der EU anbieten - und Bankgarantien von türkischen Finanzinstituten als Sicherheiten für ausgewählte Firmenkunden akzeptiert, werden die Entwicklungen im türkischen Bankensektor genau beobachtet.

Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland wird sich 2024 und in den Folgejahren verbessern. Aufgrund der seit zwei Jahren hohen Inflationsrate und des hohen Leitzinses werden die allgemeinen Preise jedoch nicht stark sinken. Aus diesem Grund wird der deutsche Markt auch in den folgenden Jahren konservativ sein.

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr plant die KT Bank, auch in den Folgejahren Jahresüberschüsse zu erwirtschaften. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 belief sich die Bilanzsumme auf 758,7 Mio. EUR.

Auf der Grundlage der Fortschritte bei den Entwicklungen digitaler Vertriebskanäle erwartet die KT Bank bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024 ein Wachstum von gut 14 % auf 866,7 Mio. EUR. Die KT Bank erwartet einen Anstieg der Nettogewinnrate und der Provisionserträge um rund 18% von 27,9 Mio. EUR auf 33,1 Mio. EUR. Aufgrund von Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen und der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Markt wird erwartet, dass die Personal- und Verwaltungsaufwendungen um rund 4 % von 21,5 Mio. Euro auf 22,4 Mio. Euro steigen werden. In Anbetracht der oben erwähnten Kreditausfälle und notleidenden Kredite hat die KT Bank einen konservativen Planungsansatz gewählt, der mit einem deutlichen Anstieg der Risikovorsorgeaufwendungen verbunden ist.

Hinsichtlich der Schlüsselkennzahlen erwartet die KT Bank für die kommenden Jahre bessere Kennzahlen. Vor allem bei hohen Nettogewinnen werden Kapitalrendite und Eigenkapitalrentabilität höher sein als in den Vorjahren. Der erwartete Kapitalrendite beträgt 0,47% für das Jahr 2024 und 0,67% für das Jahr 2025. Die erwartete Eigenkapitalrentabilität beträgt 2,34 % für das Jahr 2024 und 3,54 % für das Jahr 2025. Ein weiterer wichtiger Indikator ist das Verhältnis von Kosten zu Erträgen. In den folgenden Jahren werden sowohl die Kosten - als auch die Ertragspositionen steigen. Das erwartete Aufwands-Ertrags-Verhältnis beträgt 74,34 % für das Jahr 2024 und 66,41 % für das Jahr 2025. Für die folgenden Jahre erwartet die KT Bank eine stabile Entwicklung der Eigenkapitalquote und der Liquiditätsdeckungsquote. Die prognostizierte Eigenmittelquote beträgt 24,62% für das Jahr 2024 und 23,47% für das Jahr 2025. Die Erwartung für die Liquiditätsdeckungsquote liegt bei 166% für das Jahr 2024 und 164% für das Jahr 2025.

Unsere Prognose leiten wir aus der aktuellen Marktlage und den zukünftigen Entwicklungen ab. Unerwartete oder außergewöhnliche Entwicklungen können die aktuellen Erwartungen beeinflussen. Negative Entwicklungen könnten dazu führen, dass die wirtschaftlichen Ziele nicht erreicht werden können.

IV. Zweigniederlassungen

Die Bank unterhielt im Wirtschaftsjahr 2023 fünf Zweigniederlassungen in Berlin, Frankfurt am Main, Köln, Mannheim und München. Im ersten Quartal 2024 wurde die Filiale in Mannheim geschlossen und abgewickelt.

V. Bericht des Vorstands über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen (§ 312 Abs. 3 AktG)

Die Bank hat gemäß § 312 Aktiengesetz einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) aufgestellt.

Der Vorstand hat nach § 312 Abs. 3 Aktiengesetz erklärt:

"Wir erklären, dass die KT Bank AG nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit ihren verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene und marktübliche Gegenleistung erhielt. Auf Veranlassung oder im Interesse der mit ihr verbundenen Unternehmen wurden Maßnahmen im Berichtszeitraum weder getroffen noch unterlassen, wodurch eine Benachteiligung der KT Bank ausgeschlossen werden kann."

VI. Verbandszugehörigkeiten

Die Bank ist Mitglied im Verband der Auslandsbanken e.V. Die KT Bank ist Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB).

 

Frankfurt am Main, 21. Juni 2024

A. Kudsi Arslan, Vorstandsvorsitzender

Klaus Heimann, Mitglied des Vorstandes

Bilanz zum 31 Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 1.491.869,13 1.754.068,94
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 6.543.771,01 6.992.215,11
darunter: 8.035.640,14 8.746.284,05
bei der Deutschen Bundesbank EUR 6.543.771,01 (Vorjahr: 6.992.215,11)
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 109.227.730,45 150.938.340,99
b) andere Forderungen 25.361.840,24 0,00
134.589.570,69 150.938.340,99
3. Forderungen an Kunden 554.123.511,07 559.305.865,70
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert: EUR 55.524.629,74 (Vorjahr: 47.036.324,82)
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Anleihen und Schuldverschreibungen
aa) von öffentlichen Emmittenten 0,00
ab) von anderen Emmittenten darunter: 36.995.638,28
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00) 36.995.638,28 39.936.314,15
5. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.236.108,84 6.137.125,84
b) Geschäfts- oder Firmenwert 1.042.275,00 1.204.253,00
c) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
6.278.383,84 7.341.378,84
6. Sachanlagen 998.399,91 1.133.903,89
7. Sonstige Vermögensgegenstände 9.624.973,42 8.828.974,72
8. Rechnungsabgrenzungsposten 518.730,95 571.968,52
9. Aktive Latente Steuern 7.283.996,81 6.737.115,99
Summe der Aktiva 758.448.845,11 783.540.146,85

Passiva

31.12.2023
EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute
a) täglich fällig 60.758.081,27 90.525.661,33
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 22.635.079,49 37.640.616,70
83.393.160,76 128.166.278,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 258.124.104,43
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 247.708.470,21
505.832.574,64 491.050.115,91
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.040.271,13 2.103.558,97
4. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
4a. Passive latente Steuern 0,00 0,00
5. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 325.661,54 313.842,01
b) Andere Rückstellungen 1.913.076,43 1.684.794,08
2.238.737,97 1.998.636,09
6. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0,00
7. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 190.000.000,00 167.500.000,00
b) Kapitalrücklage 0,00 22.500.000,00
c) Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00
d) Bilanzverlust -27.055.899,39 -29.778.442,15
162.944.100,61 160.221.557,85
Summe der Passiva 758.448.845,11 783.540.146,85
1. Eventualverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 260.462,70 260.462,70
2. Andere Verpflichtungen
Unwiderrufliche Kreditzusagen 2.604.878,11 2.231.425,13

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 24.424.869,32 19.599.068,63
negative Zinsen aus Geldmarktgeschäften 0,00 -176.282,35
24.424.869,32
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 546.460,90 660.956,34
24.971.330,22 20.083.742,62
2. Zinsaufwendungen 5.369.497,42 2.615.183,96
3. Provisionserträge 10.306.335,24 10.706.190,91
4. Provisionsaufwendungen 1.955.446,84 2.683.879,56
5. Sonstige betriebliche Erträge 197.756,93 109.900,15
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a)Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 7.806.363,81 7.766.485,32
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 3.082.708,01 2.916.614,21
darunter: für Altersversorgung EUR 25.785,00 (i.Vj. EUR 25.785,00) 10.889.071,82 10.683.099,53
b) Andere Verwaltungsaufwendungen 10.733.401,40 7.921.791,77
21.622.473,22 18.604.891,30
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.055.480,02 2.048.739,10
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 106.442,35 44.083,14
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 2.247.976,94 1.754.017,03
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 367.590,86 0,00
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 29.660,24 47.591,58
12. Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit 2.456.036,22 3.101.448,01
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -163.830,65 884.598,09
14. Sonstige Steuern, soweit nicht unter -102.675,89 70.190,12
Posten 12 ausgewiesen -266.506,54 954.788,21
15. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2.722.542,76 2.146.659,80
16. Gewinn- oder Verlustvortrag aus dem Vorjahr -29.778.442,15 -31.925.101,95
17. Bilanzgewinn/Bilanzverlust -27.055.899,39 -29.778.442,15

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. VORBEMERKUNG

Die KT Bank AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 101838). Die Erstellung des Jahresabschlusses der KT Bank AG für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches entsprechend den §§ 242 ff. und 340 ff. HGB sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) und dem Aktiengesetz (AktG) aufgestellt.

Die Vergleichszahlen für das Vorjahr sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gemäß § 265 Abs. 2 HGB angegeben.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend der für Kreditinstitute vorgesehenen Formblätter gemäß § 2 RechKredV gegliedert. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in Staffelform (Formblatt 3 RechKredV).

Das Geschäftsjahr stimmt mit dem Kalenderjahr überein.

Angaben im Anhang werden grundsätzlich in TEUR angegeben. Aufgrund von Rundungen können sich bei Summenbildungen im Anhang geringfügige Abweichungen ergeben.

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der KT Bank AG basieren auf dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Barreserve ist zum Nennwert ausgewiesen.

Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennwert zuzüglich abgegrenzter Zinsen angesetzt. Für akute Ausfallrisiken im Kreditgeschäft bildet die KT Bank AG Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen.

Für latente Ausfallrisiken werden Pauschalwertberichtigung nach den Regelungen des IDW RS BFA 7 für die Bilanzposten Forderungen an Kunden und Forderungen an Kreditinstitute sowie unwiderrufliche Kreditzusagen berechnet, die bei der Ermittlung der Risikovorsorge zu berücksichtigen sind. BFA 7 gewährt hier grundsätzlich Methodenfreiheit. Die Bank nutzt die nach BFA 7 zulässigen Vereinfachungen und ermittelt die handelsrechtliche Pauschalwertberichtigung (PWB) auf Basis des Expected Loss (EL)-Modells unter Nutzung der PIT-Lifetime Probability of Default Methode. Bei der Ermittlung des EL (Probability of Default x Exposure at Default x Loss Given Default) werden Länderrisiken auf Ebene der Probability of Default (PD) durch den Ansatz eines Ländercap bzw. durch Berücksichtigung des Transferrisikos sowohl auf Kunden- als auch auf Portfolioebene berücksichtigt.

Für die Übertragung von Kreditengagements zu den notleidenden Krediten sind Einstufungskriterien definiert, die eine Übertragung der Kredite in die Abwicklung vorgeben. Die Ermittlung der Höhe der erforderlichen Einzelwertberichtigungen erfolgt auf Basis von erwarteten Zahlungsleistungen aus grundsätzlich drei Szenarien, wobei in der Regel einem Hauptszenario eine Wahrscheinlichkeit von 50 % zugemessen wird. Die erwarteten Zahlungsströme können erwartete Zahlungen durch den Kreditnehmer, erwartete Zahlungen aus der Verwertung von Sicherheiten oder erwartete Zahlungen von Garantiegebern beinhalten und sind mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz abzuzinsen. Die Zuführung und Auflösung der dazugehörigen Risikovorsorge wird in angemessener und ausreichender Höhe berechnet und gebucht.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und sind dem Anlagevermögen zugeordnet. Der Gesamtbestand wird nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Stichtagswert vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht vorgenommen worden, da von einer nicht bonitätsbedingten und damit nicht dauerhaften Wertminderung ausgegangen wird. Unter Pari erworbene festverzinsliche Wertpapiere werden periodengerecht auf den Nennwert zugeschrieben. Über Pari erworbene festverzinsliche Wertpapiere werden periodengerecht auf den Nennwert abgeschrieben.

Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Für die im Rahmen der Kauf- und Übertragungsverträge vom 28. April 2015 und vom 24. Juni 2015 erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wird von einer betrieblichen Nutzungsdauer von 15 Jahren ausgegangen. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert verkörpert das Nutzenpotenzial, welches durch die Erlangung der Banklizenz in Deutschland, für die Entwicklung des Mitarbeiterstamms, der Corporate Identity sowie der Steigerung des Bekanntheitsgrads generiert wurde. Für die Schätzung der Nutzungsdauer gilt, dass einerseits keine Mittelzuflüsse vom Geschäfts- oder Firmenwert generiert werden, die unabhängig von denen anderer Vermögenswerte des Geschäftsbetriebs der KT Bank AG sind und andererseits das Management der KT Bank AG zum Erwerbszeitpunkt von einem andauernd erfolgreichen Geschäftsmodell der KT Bank AG am deutschen Bankenmarkt ausgeht. Insofern wird von einer eher langen als kurzer Nutzungsdauer ausgegangen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Andere Geringwertigen Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 liegen, werden in Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich eventueller Abschreibungen angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Die Bank macht vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch und setzt aktive latente Steuern in der Bilanz an.

Zum Bilanzstichtag errechneten sich aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 7.284 (Vorjahr: TEUR 6.737) gemäß § 274 HGB. Die Bewertung von latenten Steuern der KT Bank AG erfolgt mit dem zum Bilanzstichtag gültigen und auch zukünftig geltenden Steuersatz von 31,7 Prozent. Dieser kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Verlustvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren erwartet wird. In der Planung sind keine Sachverhalte enthalten, die zu Umkehreffekten aus zum 31.12.2023 bestehenden temporären Differenzen führten. Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf TEUR 7.284 (Vorjahr: TEUR 6.737).

Um angesichts der aktuellen Wirtschaftslage im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr einen konservativen Ansatz zu wählen, wurde der angestrebte Gesamtgewinn für 4 Jahre berücksichtigt und in die Berechnung einbezogen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zuzüglich abgegrenzter Zinsen bilanziert. Ist der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit höher als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag gemäß § 250 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 340e Abs. 2 Satz 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommen. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden planmäßig linear über die Laufzeit der Verbindlichkeit aufgelöst.

Andere Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und werden gemäß § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht gebildet.

Im Rahmen einer wertorientierten Betrachtung unter Beachtung der Stellungnahme IDW RS BFA 3 ist untersucht worden, ob sich aus der Bewertung der gesamten Zinsposition des Bankbuchs ein Verpflichtungsüberschuss ergibt. Das Bankbuch umfasst sämtliche bilanziellen und außerbilanziellen zinsbezogenen Finanzinstrumente, die nicht dem Handelsbuch zugeordnet sind. Bei der Beurteilung werden alle Zinserträge aus zinsbezogenen Finanzinstrumenten des Bankbuchs sowie die voraussichtlich noch zu deren Erwirtschaftung erforderlichen Aufwendungen (Risikokosten und Verwaltungskosten) berücksichtigt. Die Diskontierung (barwertige Methode) erfolgt auf Basis der Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag. Die Berechnung zum 31.12.2023 zeigt keinen Verpflichtungsüberschuss. Eine Rückstellung gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB ist nicht zu bilden.

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital von TEUR 190.000 (Vorjahr: TEUR 167.500) wurde zum Nominalbetrag angesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 22.500 auf das gezeichnete Kapital übertragen. Damit beträgt das neue gezeichnete Kapital TEUR 190.000. (Eintragung im Handelsregister am 24.08.2023). Der Vorstand der KT Bank AG schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von TEUR 2.723 (Vorjahr: TEUR 2.147) vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen werden mit dem Nominalwert nach Abzug von in der Bilanz berücksichtigten Barsicherheiten und Rückstellungen gezeigt.

Aufwendungen und Erträge wurden periodengerecht erfasst.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden gemäß § 256a HGB in Verbindung mit § 340h HGB in Euro zum Umrechnungskurs des Bilanzstichtages umgerechnet.

Die Aufwendungen und Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

3. ERLÄUTERUNG ZUR BILANZ

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die anteiligen Zinsen werden gemäß § 11 Satz 3 RechKredV nicht mit in die Restlaufzeitengliederung einbezogen, sondern separat ausgewiesen.

31.12.2023 Vorjahr
Forderungen an Kreditinstitute TEUR TEUR
- täglich fällig 109.228 150.938
- bis 3 Monate 10.000 0
- mehr als drei Monate bis ein Jahr 15.000 0
- mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 0 0
- mehr als fünf Jahre 0 0
- Zinsabgrenzungen 362 0
Forderungen an Kunden (*) TEUR TEUR
- bis 3 Monate 45.491 56.731
- mehr als drei Monate bis ein Jahr 102.327 127.346
- mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 186.509 201.578
- mehr als fünf Jahre 184.235 158.658
- mit unbestimmter Laufzeit 36.732 16.168
- Zinsabgrenzungen 2.909 2.339
Anleihen und Schuldverschreibungen im Bestand (**) TEUR TEUR
Von öffentlichen Emittenten 0 0
Von anderen Emittenten 36.996 39.936
- im Folgejahr fällig werdend 36.816 0
- Zinsabgrenzungen 180 213
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind in folgenden Posten enthalten TEUR TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 7.513 6.890
Forderungen an Kunden 0 0
Anleihen und Schuldverschreibungen im Bestand 0 0

(*) Werte vor Einzel- und Pauschalwertberichtigung.
(**) Anleihen und Schuldverschreibungen sind börsenfähig und börsennotiert.

Die Gesamtposition Forderungen an Kreditinstitute enthalten Forderungen in Fremdwährung in Höhe von TEUR 8.368 (Vorjahr: TEUR 6.106).

Die Forderungen an Kunden sind in Höhe von TEUR 55.525 (Vorjahr: TEUR 47.036) durch Grundpfandrechte gesichert.

Den latenten Risiken im Kreditgeschäft hat die Bank durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.783 (Vorjahr: TEUR 1.867) sowie von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 2.246 (Vorjahr: TEUR 1.317) Rechnung getragen.

Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die ausschließlich aus islamkonformen Sukuk-Geschäften bestehen, wurden dem Anlagevermögen zugeordnet. Der Gesamtbestand von TEUR 36.996 (Vorjahr: TEUR 39.936) wurde nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet.

Zum Bilanzstichtag bestehen stille Lasten in Höhe von TEUR 709 (Vorjahr: TEUR 1.694). Stille Reserven bestehen im Vergleich zum Vorjahr (EUR -) zum Bilanzstichtag nicht.

Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen beinhalten auch die im Rahmen der Kauf- und Übertragungsverträge vom 28. April 2015 und vom 24. Juni 2015 von der Kuveyt Türk Katilim Bankasi A.S., Istanbul, erworbenen Vermögensgegenstände.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 9.625 (Vorjahr: TEUR 8.829) beinhalten im Wesentlichen physische Goldbestände in Höhe von TEUR 9.002 (Vorjahr: TEUR 8.206), mit TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 224) Forderungen gegenüber dem Finanzamt, mit TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 61) Salden auf Zwischenkonten der Bank und mit TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 125) die Mietkautionen für die gemieteten Gebäude der Filialen Berlin und Köln sowie für eine Mietwohnung in Frankfurt am Main.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus abgegrenzten Rechnungen in Höhe von TEUR 519 (Vorjahr: TEUR 572), die im Wesentlichen das Geschäftsjahr 2024 betreffen.

Zum Bilanzstichtag errechneten sich aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 7.283 (Vorjahr: TEUR 6.737) gemäß § 274 HGB. Die Bewertung von latenten Steuern der KT Bank AG erfolgt mit dem zum Bilanzstichtag gültigen und auch zukünftig geltenden Steuersatz von 31,7 Prozent. Dieser kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Verlustvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren erwartet wird. In der Planung sind keine Sachverhalte enthalten, die zu Umkehreffekten aus zum 31.12.2023 bestehenden temporären Differenzen führten.

31.12.2023 Vorjahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR TEUR
- täglich fällig 60.758 90.526
- bis 3 Monate 22.625 34.439
- mehr als drei Monate bis ein Jahr 0 3.000
- mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 0 0
- mehr als fünf Jahre 0 0
- Zinsabgrenzungen 11 202
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden TEUR TEUR
- täglich fällig 258.124 291.295
- bis 3 Monate 93.206 75.679
- mehr als drei Monate bis ein Jahr 132.302 82.208
- mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 18.654 39.768
- mehr als fünf Jahre 264 182
- Zinsabgrenzungen 3.283 1.917
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in folgenden Posten enthalten TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.552 57.212
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind nicht besichert.

Der Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden enthält Verbindlichkeiten aus Beteiligungskonten in Höhe von TEUR 59.840 (Vorjahr: TEUR 51.294) sowie Verbindlichkeiten aus Festgeldkonten in Höhe von TEUR 184.586 (Vorjahr: TEUR 146.544).

Andere Rückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 1.913 (Vorjahr: TEUR 1.685).

31.12.2023 Vorjahr
Andere Rückstellungen TEUR TEUR
- Abschluss und Prüfungskosten 864 667
- Rückstellung für ausstehende Rechnungen 372 306
- Rückstellung Personal 6 256
- Rückstellung für Steuerberatungskosten 127 158
- Rückstellung EDB Mitgliedsbeitrag 84 104
- Rechts- und Beratungskosten 280 71
- Urlaubsrückstellungen 60 32
- Rückstellung Unfallversicherung 37 31
- Rückstellung für Schwerbehindertenausgleichsabgabe 35 30
- Drohverlustrückstellung für FX-Forwards 40 29
- Sonstige Rückstellungen 8 0
1.913 1.685

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.040 (Vorjahr: TEUR 2.104) enthalten im Wesentlichen mit TEUR 2.310 (Vorjahr: TEUR 942) noch nicht freigegebene Kundenaufträge, bankeigenes Konto in Höhe von TEUR 1.378 (Vorjahr: TEUR 873), Verbindlichkeiten aus Gehaltsabrechnungen in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 155) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt für noch abzuführende Steuern in Höhe von TEUR 212 (Vorjahr: TEUR 130).

Das gezeichnete Kapital von TEUR 190.000 (Vorjahr: TEUR 167.500) wurde zum Nominalbetrag angesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 22.500 auf das gezeichnete Kapital übertragen. Damit beträgt das neue gezeichnete Kapital TEUR 190.000. (Eintragung im Handelsregister am 24.08.2023). Das Grundkapital ist unterteilt in 190,0 Mio. (Vorjahr: 167,5 Mio.) auf den Inhaber lautende Stückaktien und einem rechnerischen Wert von EUR 1,00 (Vorjahr: EUR 1,00). Jede Aktie gewährt eine Stimme.

31.12.2023 Vorjahr
Auf Fremdwährung lautende Positionen TEUR TEUR
Aktiva
- USD 3.797 5.961
- Sonstige 15.395 13.227
19.192 19.187
Passiva
- USD 44.282 48.240
- Sonstige 15.454 13.437
59.737 61.677
Saldo -40.545 -42.490
Außerbilanziell
- USD 40.476 42.381
- Sonstige 61 212
40.537 42.593
Saldo -8 103

Die KT Bank tätigt Derivatgeschäfte, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden. Diese Transaktionen werden als außerbilanzielle Posten betrachtet, und da es sich um Fremdwährungsbezogene Transaktionen handelt, beeinflussen sie die Währungsposition.

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen bestehen in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 260).

Die unwiderruflichen Kreditzusagen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.605 (Vorjahr: TEUR 2.231).

Die Risiken aus der Inanspruchnahme der Eventualverbindlichkeiten und der anderen Verpflichtungen werden seitens der KT Bank AG aufgrund bestehender Sicherheiten als gering eingeschätzt.

4. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach der Staffelform erstellt.

Die Zinserträge und Zinsaufwendungen resultieren aus islamkonformen Geschäften, deren Erträge/Aufwendungen auf Grund der §§ 28, 29 RechKredV als Zinserträge/Zinsaufwand auszuweisen sind.

01.01.2023 -31.12.2023 01.01.2022 -31.12.2022
TEUR TEUR
Zinserträge
- aus Krediten und Geldmarktgeschäften 24.425 19.423
- aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen 546 661
24.971 20.084
Zinsaufwendungen
- aus Kreditinstituten 1.400 1.109
- aus Kunden - Festgeldkonten 2.778 1.206
- aus Kunden - Beteiligungskonten 1.191 300
5.369 2.615

Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen aus Immobilienfinanzierungen, Kreditverträgen, Treasury- Produkten (z.B. Geldmarkt-Transaktionen) sowie aus Sukuk-Geschäften.

Die Provisionserträge gliedern sich im Wesentlichen wie folgt:

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
TEUR TEUR
Provisionserträge
- Vermittlung für Überweisungen aus der Türkei 2.950 2.797
- Überweisungsgebühren 2.947 2.736
- Provisionen aus Devisengeschäften 1.746 1.720
- Kreditbearbeitungsgebühren 1.737 1.971
- Kreditkartengebühren 585 554
- Provisionen aus Gutachterkosten 132 352
- Vermittlung Bargeldtransfer 72 468
- Schließfächer 61 48
- Kasse 36 35
- Sonstige 27 16
- Vermittlung für die Muttergesellschaft 9 0
- Prov. aus Garantien und Bürgschaften 3 10
10.306 10.706

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 110) ergeben sich aus den Einnahmen von abgeschriebenen Kreditgeschäftskunden in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr: EUR -).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 44) resultieren im Wesentlichen aus Mitarbeiteraufwendungen.

Die sonstigen Steuern für das Geschäftsjahr betragen TEUR -103 (Vorjahr: TEUR 70). In diesem Betrag sind Erstattungen des Finanzamtes für UST Zinsen 2015-2018 in Höhe von 130 TEUR enthalten.

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt Honorare an den Abschlussprüfer in Höhe von TEUR 766 (Vorjahr: TEUR 638), davon TEUR 72 für Vorjahre, erfasst. Die Honorare enthalten TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 50) für die Prüfung des IFRS und BRSA Reporting Packages der KT Bank AG an EY Türkei als Prüfer des Konzernabschlusses der Kuveyt Türk Katılım Bankası A.Ş., Istanbul, Türkei. Es wurden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen erbracht. Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen.

5. SONSTIGE ANGABEN

Offenlegungsbericht

Die KT Bank AG unterliegt den Offenlegungsvorschriften gemäß den Artikeln 431 ff. der Verordnung (EU) Nr.575/2013. Die Veröffentlichung eines entsprechenden Offenlegungsberichts erfolgt im Bundesanzeiger.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren hauptsächlich aus Mietverträgen für die Geschäftsräume der Hauptverwaltung und der fünf Filialen sowie aus Softwareverträgen von insgesamt in Höhe von TEUR 10.411 (Vorjahr: TEUR 11.034).

2024 2025-2028 ab 2029 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverträge 1.583 2.208 153 3.943
Softwareverträge 2.089 3.856 376 6.321
Leasingverträge 67 64 - 131
Sonstige Verträge 8 8 - 16
Gesamt 3.746 7.297 529 10.411

Am Bilanzstichtag bestehen Devisentermingeschäfte in Höhe von Nominal TEUR 18.381 (Vorjahr: TEUR 18.794), die ausschließlich FX Forward Transaktionen beinhalten, die zum jeweiligen Währungskurs zum Stichtag umgerechnet wurden. Keine der bestehenden Forward Transaktionen laufen über das Geschäftsjahr 2024 hinaus. Bei der Fair Value Bewertung ergab sich aus den Geschäften ein negativer Marktwert in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: EUR -6). Eine Drohverlustrückstellung war nicht erforderlich. Die KT Bank hat diese Devisentermingeschäfte abgeschlossen, um den Liquiditätspool der Bank zu verwalten und Wechselkursschwankungen auf dem Markt zu vermeiden.

Die Bewertung der FX Forward Geschäfte wurden auf Basis des Umrechnungskurses zum Bilanzstichtag und den Umrechnungskursen zu den jeweiligen Abschlussdaten ermittelt.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Bank insgesamt 120 (Vorjahr: 115) Mitarbeiter, darunter:

31.12.2023 Vorjahr
Prokuristen 4 4
Angestellte 116 111
120 115

An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden im Geschäftsjahr 2023 Aufwandsentschädigungen gemäß § 285 Nr. 9a HGB in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 24) gezahlt.

Organe der Gesellschaft

Vorstand:

Ahmet Kudsi Arslan, Frankfurt am Main Vorstandsvorsitzender; Vorstand für den Bereich Markt

Klaus Heimann, Frankfurt am Main Mitglied des Vorstands; Vorstand für den Bereich Marktfolge

Aufsichtsrat:

Ufuk Uyan, İstanbul/Türkei, Vorsitzender, General Manager und Mitglied des Board of Directors bei der Kuveyt Türk Katilim Bankasi A.Ş.

Dr. Ahmet Albayrak, İstanbul/Türkei, Stellvertretender Vorsitzender, Executive Vice President, Treasury and International Banking bei der Kuveyt Türk Katilim Bankası A.Ş.

Irfan Yilmaz, İstanbul/Türkei, Chief Operations Officer bei der Kuveyt Türk Katilim Bankası A.Ş.

Die KT Bank AG, Frankfurt am Main, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Kuveyt Türk Katilim Bankası A.Ş., Istanbul, Türkei.

Zum 31. Dezember 2023 wird von der Muttergesellschaft Kuveyt Türk Katilim Bankasi A.Ş. ein Konzernabschluss erstellt, der auch am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist. Der Konzernabschluss enthält alle Tochterunternehmen und Beteiligungen (größter und kleinster Konsolidierungskreis). In den Konzernabschluss wird die Gesellschaft einbezogen.

6. NACHTRAGSBERICHT

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrag-, Finanz- und Vermögenslage der Bank hatten.

 

Frankfurt am Main, den 21. Juni 2024

KT Bank AG

A. Kudsi Arslan, Vorstandsvorsitzender

Klaus Heimann, Mitglied des Vorstandes

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
1. Januar 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31. Dezember 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.353.878,55 687.673,57 17.041.552,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.428.452,63 - - - 2.428.452,63
3. Geleistete Anzahlungen f. Imm. Rechte - - - - -
Immaterielle Anlagewerte gesamt 18.782.331,18 687.673,57 0,00 0,00 19.470.004,75
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.371.455,32 162.547,89 - 165.547,39 1.699.550,60
2. Büroeinrichtung 982.682,24 6.759,58 - - 989.441,82
3. Wirtschaftsgüter Sammelposten 372.032,68 - - - 372.032,68
4. Geringerwertige Wirtschaftsgüter - - - - -
5. Bauten auf fremden Grundstücken 635.962,49 - - - 635.962,49
6. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 191.789,26 - - 165.547,39 26.241,87
Sachanlagen gesamt 3.553.921,99 169.307,47 0,00 0,00 3.723.229,46
Anlagevermögen gesamt 22.336.253,17 856.981,04 0,00 0,00 23.193.234,21
III. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (*) 39.936.314,15 16.324,16 2.957.000,03 - 36.995.638,28
Anlagevermögen mit Wertpapieren gesamt 62.272.567,32 873.305,20 2.957.000,03 - 60.188.872,49
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Januar 2023 Zugänge Abgänge 31. Dezember 2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.216.752,71 1.588.690,57 11.805.443,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.224.199,63 161.978,00 - 1.386.177,63
3. Geleistete Anzahlungen f. Imm. Rechte - - - -
Immaterielle Anlagewerte gesamt 11.440.952,34 1.750.668,57 0,00 13.191.620,91
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.067.208,81 163.631,27 - 1.230.840,08
2. Büroeinrichtung 515.661,24 81.487,58 - 597.148,82
3. Wirtschaftsgüter Sammelposten 355.474,29 14.116,00 - 369.590,29
4. Geringerwertige Wirtschaftsgüter - - - -
5. Bauten auf fremden Grundstücken 451.964,50 72.255,99 - 524.220,49
6. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 29.709,26 7.699,00 34.378,39 3.029,87
Sachanlagen gesamt 2.420.018,10 339.189,84 34.378,39 2.724.829,55
Anlagevermögen gesamt 13.860.970,44 2.089.858,41 34.378,39 15.916.450,46
III. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (*) - 29.660,24 29.660,24 -
Anlagevermögen mit Wertpapieren gesamt 13.860.970,44 2.119.518,65 64.038,63 15.916.450,46
NETTOBUCHWERTE
31. Dezember 2022 31. Dezember 2023
EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.137.125,84 5.236.108,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.204.253,00 1.042.275,00
3. Geleistete Anzahlungen f. Imm. Rechte - -
Immaterielle Anlagewerte gesamt 7.341.378,84 6.278.383,84
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 304.246,51 468.710,52
2. Büroeinrichtung 467.021,00 392.293,00
3. Wirtschaftsgüter Sammelposten 16.558,39 2.442,39
4. Geringerwertige Wirtschaftsgüter - -
5. Bauten auf fremden Grundstücken 183.997,99 111.742,00
6. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 162.080,00 23.212,00
Sachanlagen gesamt 1.133.903,89 998.399,91
Anlagevermögen gesamt 8.475.282,73 7.276.783,75
III. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (*) 39.936.314,15 36.995.638,28
Anlagevermögen mit Wertpapieren gesamt 48.411.596,88 44.272.422,03

(*) Inklusive Zinsabgrenzungen i.H.v. TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 213) und Wechselkursveränderung 31.12.2022/31.12.2023 i.H.v. TEUR 166

BERICHT DES AUFSICHTSRATS REPORT OF THE SUPERVISORY BOARD
der of
KT Bank AG
mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter Nr. HRB 101838 (nachfolgend die "Gesellschaft"). having its seat in Frankfurt am Main, registered with the commercial register at the local court of Frankfurt am Main under register no. HRB 101838 (hereinafter the "Company").
Der Aufsichtsrat hat auf Grund regelmäßiger schriftlicher, telefonischer und persönlicher Berichterstattung die Geschäftsführung des Vorstands der Gesellschaft während des Geschäftsjahres 2023 überwacht. Der Jahresabschluss und der Lagebericht des Vorstands sind von der Ernst & Young GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn/Frankfurt am Main, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. In the course of the business year 2023, the supervisory board has monitored the actions of the management board of the Company on the basis of frequent reports in writing, by telephone and in person. The annual financial statement and the management report of the management board has been audited by Ernst & Young GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn/Frankfurt am Main, and affixed with an unqualified auditor's opinion.
Der Aufsichtsrat billigt den Bericht des Vorstandes und den Jahresabschluss 2023 und nimmt den Prüfungsbericht sowie den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zustimmend zur Kenntnis. The supervisory board approves the report of the management board and the annual financial statement 2023 and notices and consents to the auditor's report including the unqualified auditor's opinion.
Der deutsche Wortlaut dieser Niederschrift ist maßgeblich. Die englische Übersetzung dient lediglich Informationszwecken. The German wording of these minutes shall prevail. The English translation serves information purposes only.

 

Frankfurt/Main, 26th of June 2024

Herr Mr. Ufuk Uyan, Aufsichtsratsvorsitzender / Chairman of the Supervisory Board von / of KT Bank AG

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