CASEA Projektgesellschaft mbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Fischer seit 25.2.2026 | Prokura |
Holger Pohlmann seit 22.8.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Hübner seit 20.3.2018 | Geschäftsführer |
Martin Klug seit 20.3.2018 | Prokura |
Kai Peter Orschel seit 12.3.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Südharzer Gipswerk GmbHEllrichJahresabschluss zum 31. März 2007Lagebericht für das Jahr 2007Das Jahr 2007 war das vierte Geschäftsjahr der Südharzer Gipswerk GmbH (nachfolgend SHG genannt) nach der Umstrukturierung zum 1. Januar 2004. Im Jahr 2007 konnte trotz schwierigerer Rahmenbedingungen die positive betriebswirtschaftliche Situation der SHG gefestigt und fortgesetzt werden. Der Vergleich der Jahresabschlüsse und Jahresergebnisse 2006 und 2007 bringt jedoch nicht ausreichend zum Ausdruck, dass sich die betriebswirtschaftliche Struktur der SHG weiter verbessert hat. Ausschlaggebend hierfür sind folgende Faktoren, die in den Vergleich eingeschlossen werden müssen: Anfang des Jahres 2007 hat die SHG die Preise für die gipsbasierten Produkte abgesenkt, um die Preise an das Wettbewerbsumfeld anzupassen. Dies führte im Jahr 2007 zu einem direkten Umsatzrückgang von rund TEUR 520, der in gleichem Umfang auch ergebniswirksam wurde. • Im Jahr 2006 wurde das Jahresergebnis einmalig durch eine Rückstellungsminderung in Höhe von TEUR 300 verbessert (Rekultivierungsrückstellung Steinbruch Sulzheim). Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf die deutsche Baubranche haben sich nach einem sehr guten ersten Quartal 2007, bedingt durch eine milde Witterung und einen Überhang aus Aufträgen aus 2006, ab dem zweiten Quartal deutlich verschlechtert. Der negative Trend in der Entwicklung der Baugenehmigungen hat sich das ganze Jahr über fortgesetzt und betrug zum Jahresende 2007 im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser mehr als 30 % Rückgang. Von dieser Marktschwäche besonders betroffen war unsere Muttergesellschaft maxit Deutschland GmbH, an die wir einen Großteil unserer produzierten Gipsprodukte liefern. Der Umsatzrückgang mit der maxit Deutschland betrug mehr als 20 % bzw. rund EUR 2,5 Mio. Dass die SHG dennoch einen leichten Umsatzzuwachs von rund 3 % im Jahr 2007 erzielen konnte, liegt an der breiten Kundenstruktur und Internationalisierung der Geschäftstätigkeit. Der Vergleich der Jahre 2006 zu 2007 zeigt folgende Entwicklung:
In dieser allgemein guten Entwicklung ergeben sich je nach Werksstandort dennoch leichte Differenzierungen. Dorste:• Die Auslastung des Gipswerkes Dorste war
ganzjährig sehr hoch.
• Dorste profitierte insbesonders von der hohen
Nachfrage aus Polen.
• Der Umsatzzuwachs des Werkes Dorste lag bei 4,4 %. Ellrich:• Ellrich konnte im Jahr 2007 von allen 4 SHG-Werken den höchsten Umsatz-Zuwachs in Höhe von 16,3 % erzielen. Die gestiegene Auslastung findet sich hierbei auf fast allen Produktionslinien wieder. • Die Umsatzsteigerung und Ergebnissteigerung wäre noch besser ausgefallen, wäre nicht im Juni 2007 die Alpha-Anlage wegen eines erheblichen Schadens ausgefallen. Als Folge des Ausfalls und der Reparaturarbeiten konnten im Verlauf des restlichen Jahres 2007 keine nennenswerten Umsätze mit dieser Anlage mehr erzielt werden. Neckarzimmern:• Das Werk Neckarzimmern steht in engster
Abhängigkeit zum deutschen Markt und zu der
Entwicklung der maxit Deutschland GmbH. Die
Umsatzentwicklung liegt bei
• Der Rückgang der Abnahmemengen durch die maxit Deutschland hat sich in 2007 leider ungebrochen fortgesetzt. • Durch Direkt-Geschäfte der SHG konnte jedoch die Werksauslastung gesichert werden. Im Wesentlichen wurden Industriekunden mit gebrannten Gipsen beliefert, was zu einer Vollauslastung der Brennerei geführt hat. • Durch die Verschiebung des Produktprogramms in den Bereich der gebrannten Gipse, die zu deutlich geringeren Preisen verkauft werden, konnte das gute Werksergebnis des Jahres 2006 nicht gehalten werden. Sulzheim:• Der Umsatz des Werkes Sulzheim liegt mit -1,4 %, bedingt durch die Rückgänge an die maxit Deutschland GmbH, knapp unter dem Vorjahr. • Der Standort Sulzheim wird weiterhin von seiner Produktvielfalt getragen: - stabiles Formengipsgeschäft - Belieferung von Industriekunden mit gebrannten Gipsen - Putze aller Art • Das Werksergebnis Sulzheim verbleibt auf hohem Niveau. • Die Auslastung der Kalk-Zement-Mischlinie (Abnahme durch die maxit-Gesellschaften) ist mittlerweile auf ein verschwindend geringes Niveau gesunken (< 6.000 to/Jahr). Umsatz- und Ertragslage• Die Umsatzerlöse konnten trotz des
Marktrückgangs in unserem Hauptmarkt Deutschland
gesteigert werden. Der Zuwachs beträgt rund 2,7 % bzw.
rund TEUR 823.
• Die Ertragslage der SHG hat sich in 2007 trotz
deutlich gestiegener Kosten im Bereich der variablen Kosten
(Verpackung, Additive) gefestigt. Die Energiekosten waren
in etwa auf dem Niveau des Jahres 2006
VermögenslageDas Vermögen der SHG hat sich um rund TEUR 957 reduziert. Dies beruht im Wesentlichen auf folgenden beiden Faktoren: • Im Jahr 2007 wurde weniger investiert als abgeschrieben. Das Anlagevermögen hat sich damit um rund TEUR 493 verringert. • Zusätzlich wurde durch Anpassung und Abzinsung eine Einzelforderung gegenüber einem Dritten um TEUR 279 reduziert (Forderung aus Rekultivierungsverpflichtung Steinbruch). BeschaffungsbereichIm Beschaffungsbereich ist die SHG eng in die Konzernstrukturen eingebunden. Zwei wesentliche Entwicklungen sind zu verzeichnen: • Die hohe Nachfrage und Knappheit des Jahres 2006 hat dazu geführt, dass Lieferanten ihre Preise zu Anfang des Jahres 2007 doch deutlich anheben konnten. Dies trifft im Wesentlichen auf die Additive für die Mischprodukte zu. • Die kritische Beschaffungssituation des Jahres 2006 hat sich auf Grund der nachlassenden Konjunktur in Deutschland im Jahr 2007 verbessert. Dennoch besteht international eine hohe Nachfrage, die auch in Zukunft bedingen wird, dass in Teilbereichen ein knappes Angebot an Additiven etc. herrschen kann. PersonalentwicklungBereits im Jahre 2005 wurden Personalmaßnahmen veranlasst, die abschließend erst in 2006 umgesetzt und wirksam wurden. Zum größten Teil wurden Mitarbeiter, die in Ruhestand gingen, nicht mehr ersetzt. Per Ende 2006 lag die Anzahl an FTE (ohne Azubis) bei 143,6. (per 31. Dezember 2006). In Folge der hohen Anzahl an Überstunden (rund 25.000 h) in 2006 wurde die Mitarbeiterzahl in 2007 leicht erhöht. Die Anzahl an FTE (ohne Azubis) per Ende 2007 lag nunmehr bei 145,9 (per 31. Dezember 2007), bei einer zusätzlich vakanten Stelle. Einbindung in die KonzernstrukturenDie SHG ist in die Strukturen der maxit Deutschland GmbH, der maxit Group und der HeidelbergCement AG eingebunden. Im operativen Geschäft agiert die SHG selbständig mit dem Ziel, die Gips-Aktivitäten zu stärken. Die enge Einbindung der SHG in die Bereiche Personal, Einkauf und IT der maxit Deutschland GmbH ist weiterhin gegeben. HeidelbergCement unterstützt und begleitet die SHG in den Bereichen Recht, Steuern und Finanzen (Cash-Management). ProduktportfolioDie SHG bietet mit einem breiten und kompletten Gips-Sortiment eine gute Abdeckung des Marktes. Im Jahr 2007 fand ein verstärkter Einstieg in das Segment der Bindemittel für Fließestriche statt. Hier konnte in enger Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft ProPlan ein qualitativ hochwertiges Produkt entwickelt werden. Leider wurden diese Anstrengungen durch den Ausfall der Alpha-Anlage in Ellrich gestört und werden nunmehr in 2008 fortgesetzt. Weitere neue Produktschwerpunkte gab es keine. Das Jahr 2007 diente im Wesentlichen der Befriedigung der hohen Nachfrage. Die permanente Qualitätsverbesserung und Stabilisierung der Produktqualitäten wurde fortgesetzt, so dass wir auf eine geringe Reklamationsquote blicken können. InvestitionenDie Höhe der direkten Investitionen belief sich in 2007 auf rund EUR 2,5 Mio., wovon der Hauptanteil auf Ellrich und Dorste entfiel. In Ellrich lagen die Hauptinvestitionen in der Steinbruchserschließung "Ellricher Klippen - Anhydrit" und in der Ersatzmaßnahme für die Alpha-Anlage. Insgesamt wurden in Ellrich EUR 1,48 Mio. investiert. In Dorste wurden rund TEUR 771 investiert. Die sehr wichtige Investition in einen neuen leistungsfähigen Rotopacker kam zur rechten Zeit und trug mit dazu bei, die hohe Nachfrage nach Sackware zu bedienen und gleichzeitig die spezifischen Kosten zu senken. RohstoffeDie Rohstoffsituation in Dorste ist für mehr als 60 Jahre gesichert. Neckarzimmern wird weiterhin über die HC AG und zusätzlich mit REA-Gips versorgt. In Sulzheim werden laufend Gespräche über Abbaufelder geführt, die Genehmigungsverfahren dort sind vernünftig umsetzbar. Lediglich die Versorgung mit hochwertigem Hartgestein aus der Region ist nicht mehr einfach. Aus diesem Grund wird Ellricher Gestein nach Sulzheim zugefahren. In Ellrich laufen die Diskussionen um den Winkelberg weiter, alle Verfahrensschritte werden entsprechend eingehalten. Der jetzige Vorrat am Rüsselsee wird auf der aktuellen Verbrauchsbasis noch bis ca. 2020 reichen. Ausblick auf 2008Auf Basis der breiten Kundenstruktur und Internationalisierung bestehen für das Direktgeschäft der SHG auch für 2008 gute Aussichten: • Die Nachfrage in den Export-Märkten, auch in Polen, hält für absehbare Zeit noch an. • Das Produktprogramm ist breit und qualitativ hochwertig aufgestellt. Die Auswirkungen des Verkaufs der maxit group an den französischen Konzern Saint-Gobain durch HeidelbergCement können derzeit nicht eingeschätzt werden. Der Eigenvertrieb der SHG wird in 2008 vor folgenden Aufgaben stehen: • Umsetzung einer Preiserhöhung analog den Kostensteigerungen, wobei wir explizit mit einer deutlichen Verteuerung der thermischen Energie rechnen (Gas, Öl) • Festigung der Bezüge der Neukunden, die in 2007 gewonnen wurden • Neuakquisition von Kunden in 2008 vor allem für Sulzheim und Neckarzimmern, um den Mengenrückgang seitens der maxit Deutschland zu kompensieren. Die Produktionsseite wird bemüht sein, die Lieferfähigkeit und -sicherheit zu gewährleisten sowie die Kostenentwicklung selbst bei hoher Auslastung nicht aus dem Auge zu verlieren. ChancenTrotz der guten Entwicklungen werden keine Bemühungen unterlassen, die betriebswirtschaftliche Situation der SHG zu verbessern. • Die SHG hat sich zwar in der Marktstellung gefestigt, dennoch sind noch nicht alle Kundenpotenziale erschöpft. Gerade im Bereich der Industriekunden (z. B. Bauchemie) gibt es noch viele potentielle Kunden, deren Gewinnung über einen längeren Zeitraum läuft. • Im Bereich der Produktionsprozesse gibt es noch einige Ansätze, die Abläufe und spezifischen Kosten zu optimieren. • Es gibt Anzeichen, dass die starke Nachfrage nach Gipsputzen in Polen auch in 2008 anhält, teilweise begünstigt durch günstigere Wechselkurse. • Durch stark steigende Preise für Alpha-Halbhydrat im Markt wird die Nachfrage nach dem Alpha-Halbhydrat aus Ellrich weiter sehr hoch sein. Nach dem Ausfall der Alpha-Anlage in 2007 muss die Produktionssicherheit für den Alpha höchste Priorität in 2008 haben. RisikenAls Risiken für das Unternehmen sind zu nennen: • starke Abhängigkeit von Energie und
Energiekostenentwicklungen:
• Verfügbarkeit von Zusatzstoffen:
• Rohstoffsituation Ellrich:
FazitDie Ergebnislage der SHG und die Marktposition der SHG haben sich trotz des baukonjunkturell schwierigen Jahres 2007 gut entwickelt. Dies kommt im reinen Ergebnisvergleich nur unzureichend zum Ausdruck. Das Ziel der Stabilisierung und Ergebnisverbesserung wird auch 2008 weiterhin im Focus stehen. Dieser Aufgabe wird man sich seitens der SHG-Mitarbeiter aktiv stellen. Trotz der Fragezeichen, die sich durch den angestrebten Eigentümerwechsel ergeben, wird die SHG im Rahmen aller Möglichkeiten versuchen, durch eine hohe Selbständigkeit die Ergebnisse zu verbessern. Die Ansätze dazu sind vorhanden.
Ellrich, 30. Januar 2008 Südharzer Gipswerk GmbH Peter Knechtle, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2007
Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2007
Anhang für 2007Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden um planmäßige Abschreibungen über die Nutzungsdauer vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Weiterhin wurden Abschreibungen auf Grund von Substanzverringerungen in Höhe von TEUR 34 vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Das Anlagevermögen wird sowohl linear als auch degressiv abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Berichtsjahres, bis zu einem Wert von EUR 410, werden nach Ablauf von drei Jahren voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. In Vorjahren wurden Sonderabschreibungen gemäß Fördergebietsgesetz vorgenommen. Die Auswirkungen der in Vorjahren vorgenommenen Sonderabschreibungen auf das Ergebnis des Jahres 2007 betragen TEUR 1.957. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind gemäß der letzten Einkaufspreise aktiviert. Alterungsabschläge werden auf Grund der Umschlagshäufigkeit nicht berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Oktober 2007 beruhen, unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung (retrograde Bewertung) zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung wurden auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Verwaltungskosten berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Im Berichtsjahr wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % und keine Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Im Geschäftsjahr 2007 wurde der Abzinsungszeitraum neu eingeschätzt und von einem auf zehn Jahre verlängert. In diesem Zusammenhang wurden im Geschäftsjahr 2007 zusätzlich TEUR 171 als Wertberichtigung erfasst. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck ein Rechnungszinssatz für die Handelsbilanz von 5,5 % zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Hierzu verweisen wir auf die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens. Im Grundbuch von Osterode, Blatt 6257, Flur 26 und 37, sind Grundschulden von insgesamt TEUR 510 eingetragen. Verbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr damit nicht gesichert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 394 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital war am Bilanzstichtag in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gegenüber der Gesellschafterin maxit Deutschland GmbH bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.824. Für die Verbindlichkeiten sind keine Sicherheiten bestellt. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Grundstückskaufverträgen und Bürgschaften in Höhe von TEUR 2.250. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verträge mit unterschiedlichen Laufzeiten. Für die Jahre 2008 bis 2011 ist mit folgenden Aufwendungen zu rechnen:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In der Position werden periodenfremde Erträgen in Höhe von TEUR 8 ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen:
Sonstige betriebliche Aufwendungen In der Position werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 65 ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Sonstige AngabenZahl der Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (incl. einen Geschäftsführer):
Angaben zur GeschäftsführungGeschäftsführung Herr Peter Knechtle, Marzling Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Konzernverhältnis Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der HeidelbergCement AG, Heidelberg, einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Ellrich, 30. Januar 2008 Peter Knechtle, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Südharzer Gipswerk GmbH, Ellrich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Erfurt, 30. Januar 2008 Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Jäkel,
Wirtschaftsprüfer
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