MW TECHNOLOGY GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvia Burgmaier seit 13.6.2016 | Prokura |
Claus R. Mayer seit 26.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 12.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MR Plan GmbHDonauwörthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.20231. Grundlagen des Unternehmens / Geschäftsmodell Die MR PLAN GmbH ist ein weltweit agierendes Planungsunternehmen, das in den Leistungsfeldern Konzeptplanung, Fabrik- und Logistikplanung, Projektmanagement und Projektunterstützung sowie Architektur, Wasserstoff und Erneuerbare Energien tätig ist. Wir operieren mit unseren Leistungen branchenübergreifend, wobei die Schwerpunkte unserer Aktivitäten bisher in den Bereichen Automotive, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau sowie der öffentlichen Hand lagen. Diversifizierungsstrategien werden aktiv verfolgt. Der Erfolg von MR PLAN beruht seit 30 Jahren darauf, gemeinsam mit unseren Kunden aus der Konzernindustrie und dem Mittelstand, effektive Lösungen für sie zu generieren und nachhaltige Verbesserungen entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen. MR PLAN begleitet seine Kunden bei deren Vorhaben weltweit. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Projekte unter anderem in Kasachstan, China, Ungarn, Belgien und Österreich bearbeitet. Die Leistungserbringung erfolgte im Jahr 2023 zum überwiegenden Teil von Deutschland aus. Unser Geschäftsmodell basiert auf der Nachfrage unserer Kunden nach Planungsleistungen, die im Wesentlichen durch Aufbau oder Veränderung bzw. Optimierung ihrer inländischen und ausländischen Produktionskapazitäten ausgelöst wird. Die Erfahrung und das Know-how unserer Mitarbeitenden sind entscheidende Faktoren, um zu den jeweiligen Anforderungen unserer Kunden auf deren Bedarf abgestimmte Vorgehensweisen und daraus abgeleitete, optimale Engineering Lösungen realisieren zu können. Der Stammsitz der MR PLAN GmbH ist in Donauwörth. Deutsche Projektbüros sind in Nürtingen bei Stuttgart, München und Berlin angesiedelt. Ebenfalls zur MR PLAN GmbH gehört als 100%iges Tochterunternehmen die MR PLAN (Shanghai) Engineering Consulting Co., Ltd, mit ihrem Sitz in Shanghai, die im Geschäftsjahr 2014 ihre operative Tätigkeit aufgenommen hat. Strategisch werden durch die MR PLAN (Shanghai) Engineering Consulting Co., Ltd alle Leistungsfelder des Mutterunternehmens MR PLAN GmbH, chinesischen und internationalen in China ansässigen Unternehmen angeboten, mit Ausnahme des Leistungsfeldes Architektur. Ein weiteres 100%iges Tochterunternehmen der MR PLAN GmbH ist die MR PLAN Hungary Kft. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kecskemét und bietet wie die chinesische Tochtergesellschaft das gesamte Leistungsportfolio der MR PLAN GmbH an, ebenfalls mit Ausnahme von Architekturleistungen. Im September 2018 wurde aus dem bisherigen Schwesterunternehmen MR Planfabrik GmbH ein ebenfalls 100%iges Tochterunternehmen der MR Plan GmbH. Die interne Struktur der MR PLAN GmbH war auch im Geschäftsjahr 2023 nach Kompetenzen gegliedert und auch alle administrativen Abläufe wurden an der Kompetenzstruktur ausgerichtet. Nach wie vor bietet die MR PLAN GmbH ihr Leistungsportfolio auf Werk- und Dienstvertragsbasis an. Im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung war das Jahr 2023 ein Rumpfgeschäftsjahr für die MR Plan GmbH. Aufgrund behördlicher Vorgaben wurde das Arbeitnehmerüberlassungsgeschäft im Jahr 2023 in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert. Sie hat im Herbst 2023 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. Die im Geschäftsjahr 2017 implementierte Strategie der Zusammenarbeit der Gesellschaften MR PLAN GmbH und MR Planfabrik GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 unverändert beibehalten. Die Markenstrategie MR Plan Group sowie das etablierte Corporate Design unterstützen auch im Geschäftsjahr 2023 alle zur MR Plan Group gehörenden Gesellschaften. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen / Geschäftsentwicklung "Krisen, Kriege, Konsumflaute", so lauten die Überschriften für die Ursachen des Zustands der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, kam im Berichtsjahr ins Stocken und endete mit einem Negativwachstum von 0,3%. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Stattdessen schrumpfte die Gesamtwirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr um 2,1%, vom 1,8%igen Wachstum im Jahr 2022 auf ein Negativwachstum von 0,3%. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/) Als "Langzeitfolge" der Corona Krise war im Jahr 2023 eine nach wie vor lahmende Weltwirtschaft auszumachen, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine seit Februar 2022, sorgte nach wie vor für hohe Energiepreise, die die Nachfrage aus dem In- und Ausland mächtig dämpften. Ferner veränderte sich das Zinsniveau, und steigende Zinsen sorgten für ungünstige Finanzierungsbedingungen. Die Konsumzurückhaltung der VerbraucherInnen erklärt sich im Berichtsjahr erneut mit der Inflationsrate, die in Deutschland durchschnittlich bei 5,9% lag. Mit diesem Wert war die Teuerungsrate zwar um einen ganzen Prozentpunkt geringer verglichen mit dem historischen Höchststand von 6,9% im Vorjahr, sie lag aber mit knapp 6% weiterhin auf einem hohen Niveau. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html Das kurz vor dem Jahresende 2023 durch das Bundesverfassungsgericht gefällte Urteil zum Bundeshaushalt 2024, das die Regierung zum Sparen zwingt, lässt auch für das Folgejahr eine angespannte BIP-Situation erwarten. Obwohl auch die Weltwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr weiter an Dynamik verloren hat, stabilisierte sich diese auf niedrigerem Niveau bei 3,3%. Das bedeutet einen geringen Verlust von 0,2 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Verglichen mit der weltweiten Wirtschaftsentwicklung schnitt Deutschland im Jahr 2023 also schlecht ab. (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/) In China wurde das staatliche Wachstumsziel von 5,0% mit den erreichten 5,2% Wirtschaftswachstum zwar erreicht, allerdings galt die Vorgabe vom Jahresanfang 2023 angesichts einer erwartbaren Post-Corona-Erholung sowie der niedrigen Vergleichsbasis vom wachstumsschwachen Vorjahr eher als bescheiden. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14560/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-china/ Die wirtschaftlichen Probleme Chinas liegen im Inland. Allen voran wirkt sich die anhaltende Immobilienkrise weiter negativ aus, die zu einer Rezession in der Bauwirtschaft und zu einer Verunsicherung der Verbraucher in Form von Konsumzurückhaltung geführt hat. Speziell aus deutscher Sicht ist allerdings zu vermerken, dass Chinas Exportindustrie mit kräftigen Preisabschlägen um Marktanteile auf ihren Absatzmärkten kämpft. Das drosselt die Ausfuhren zwar im Wert, gemessen an den Stückzahlen lagen Chinas Exporte aber rund 10% im Plus. Vor allem Autoexporte boomten 2023. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Consultingbranche in Deutschland ihr Wachstum weiter fortsetzen. Die deutschen Unternehmensberatungen erreichten einen Gesamtumsatz von 46,7 Mrd. Euro. Somit erzielten Sie eine Umsatzsteigerung zum Vorjahr von rund 7,2%. Überdurchschnittliches Wachstum erzielten dabei u.a. die Branchen Energieversorgung und Fahrzeugbau. (Quelle: https://www.bdu.de/news/prognose-umsaetze-steigen-in-2024-auf-mehr-als-50-milliarden-euro/) Im Geschäftsjahr 2023 verlief die Entwicklung der MR PLAN GmbH parallel mit der konjunkturellen, gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Für unsere Geschäftsentwicklung weiterhin von hoher Bedeutung ist insbesondere die Entwicklung der Automobilproduktion im In- und Ausland. Im Geschäftsjahr 2023 legte die globale PKW-Fertigung der deutschen Automobilhersteller um rund 1 Mio. auf 14,1 Mio. Fahrzeuge zu, und erreichte damit ein Wachstum von 7,6% im Vergleich zum Vorjahr. Davon entfielen 2023 knapp 4,1 Mio. Fahrzeuge auf die Inlands- und rund 10,0 Mio. Fahrzeuge auf die Auslandsproduktion. In beiden Sektoren der PKW-Fertigung setzte sich im Jahr 2023 somit der Aufwärtstrend nach der Corona Pandemie fort. Im Vergleich zum Vorjahr wurden national rund 17% mehr Fahrzeuge produziert, die weltweite Steigerung in der Automobilproduktion lag deutlich niedriger bei 4,2%. Im Berichtsjahr hat sich die Erholung in der Automobilproduktion also weiter fortgesetzt und übertraf erstmals die nationalen und die internationalen Produktionszahlen aus dem Jahr 2020. An die Spitzenwerte aus den Jahren 2018 und 2019 in denen jeweils rund 16 Mio. Fahrzeuge durch die deutschen Automotive OEM produziert wurden, konnte die Produktion im Jahr 2023 allerdings nicht anknüpfen. (Quelle: https://www.vda.de/de/aktuelles/zahlen-und-daten/jahreszahlen/automobilproduktion) Der wichtigste Auslandsstandort der deutschen Automobil OEM war auch im Jahr 2023 weiterhin China. (Quelle: https://www.vda.de/de/aktuelles/zahlen-und-daten/jahreszahlen/automobilproduktion) In China wird die Wachstumsentwicklung im Bereich der Automotive OEM durch die chinesische Tochtergesellschaft, die im Februar 2014 operativ den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat, aktiv begleitet. Die MR PLAN China hat das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der deutlich spürbaren, wirtschaftlichen Verlangsamung sowie einem Rückgang bei in- und ausländischen Investitionen mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen. Trotz der herausfordernden Umstände und der wachsenden Komplexität des sich wandelnden chinesischen Consulting Geschäfts wurde am MR PLAN Engagement festgehalten, hochwertige und flexible Ingenieurlösungen für die Kunden zu liefern. Einem reduzierten Projektvolumen begegnete die Auslandsgesellschaft mit kosteneffektiven Strategien und einem optimiertem Ressourceneinsatz. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Umsatzvolumen der MR PLAN Hungary Kft. im Vergleich zum Vorjahr von 407 T€ auf 1.003 T€ mehr als verdoppelt. Die Mitarbeiteranzahl hat sich von durchschnittlich 13 Mitarbeitenden auf 18 erhöht. Gleichzeitig konnte die geplante Zielauslastung der Belegschaft übertroffen werden. Die weiterhin steigende Inflation (17,6 % Durchschnittsinflation) konnte das ungarische Tochterunternehmen mit der Durchsetzung höherer Preise für ihre Dienstleistungen mitigieren. Die MR PLAN Hungary Kft. hat im Geschäftsjahr 2023 ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Das Jahresergebnis der MR Plan GmbH ist verglichen zum Vorjahr um 461 T€ geringer Das Umsatzvolumen der MR Plan GmbH konnte im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um rund 1.000 T€ von 15.000 T€ auf 16.000 T€ gesteigert werden. Die Gesamtleistung ohne Abzug von Fremdleistungen liegt mit rund 15.793 T€ um 938 T€ höher als im Vorjahr. Im Durchschnitt waren im Jahr 2023 142 Personen bei der MR PLAN GmbH beschäftigt. Der durchschnittliche Rückgang der Beschäftigtenzahl um 13 Personen im Berichtsjahr, ist neben der üblichen Fluktuation im Wesentlichen auf die Ausgliederung von Mitarbeitenden in die MR Services GmbH (Arbeitnehmerüberlassung) zurückzuführen. Die Anzahl der freiberuflichen Mitarbeiter, mit denen die MR PLAN GmbH themen- und projektspezifisch zusammengearbeitet hat, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 5 erhöht. Gründe für diese Erhöhung liegen in der Natur der bearbeiteten Projekte, sowie in der Vor-Ort-Bearbeitung beim Kunden, speziell im Ausland. Die MR PLAN GmbH ist DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das DIN EN ISO Zertifikat hat Gültigkeit bis zum Jahr 2024 und wurde im Februar 2021 ausgestellt. Das jährliche Überwachungsaudit wurde im März 2023 durchgeführt und das Zertifikat wurde ohne Beanstandung erteilt. 3. Ertragslage Das Jahresergebnis der MR PLAN GmbH ist mit einem Verlust von 294T € negativ. Dies bedeutet einen Rückgang des Ergebnisses um rund 275% gegenüber dem Vorjahr. Forderungsverluste waren im Geschäftsjahr 2023 nicht zu verzeichnen. Die Fremdleistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 2.416 T€ auf 3.101 T€. Dies entspricht einer Erhöhung um rund 28% und ist mit den im Geschäftsjahr bearbeiteten, projektspezifischen Inhalten, begründet. Die Fremdleistungen aus Unterbeauftragungen innerhalb der MR Plan Gruppe entwickelten sich unternehmensindividuell. In der Gesamtschau stiegen die Unterbeauftragungen bei den Tochterunternehmen MR Planfabrik GmbH, MR Plan Shanghai Ltd. sowie MR Plan Hungary Kft. im Vergleich zum Vorjahr um 9,23%. In der Einzelbetrachtung betragen die Veränderungen plus 921% (MR Planfabrik GmbH), minus rund 50% (MR Plan Shanghai Ltd.) sowie plus 68% (MR Plan Hungary Kft.). Die Verringerungen resultieren aus dem Abschluss von Projekten. Die Erhöhungen werden durch neu beauftragte Projekte begründet. Mit 8.251 T€ lagen die Löhne und Gehälter um rund 57 T€ über dem Vorjahreswert, und damit fast unverändert auf dem Niveau von 2022. Der weitere Aufbau des neuen Competence Centers "Wasserstoff und Erneuerbare Energien" hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Gehaltsaufwendungen nicht gesunken sind, was man erwarten könnte, da die MR PLAN GmbH im Berichtsjahr an das neu gegründete Tochterunternehmen MR Services GmbH Personal abgegeben hat. Gehaltsanpassungen zum Abfedern der Inflationsauswirkungen des Vorjahres sowie des laufenden Jahres sind hier ebenso zu erwähnen. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 11 T€ gestiegen und liegen im Geschäftsjahr 2023 bei 113 T€. Grund hierfür sind höhere Abschreibungen auf Sachanlagen sowie Sofortabschreibungen von geringwertigen Wirtschaftsgütern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Fremdleistungen) erhöhten sich um 258 T€ auf 2.857 T€. Hier drückt sich wie im Vorjahr die weiter gestiegene Reisetätigkeit bei der Projektbearbeitung aus. Als weitere wesentliche Einflussfaktoren sind hier deutlich gestiegene Kosten für SW-Lizenzkosten sowie Kosten für Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeitende zu nennen. Die Diversifizierung mit dem oben erwähnten, neuen Competence Center ist für das Unternehmen eine wichtige Zukunftsinvestition, die maßgeblichen Einfluss auf das diesjährige Jahresergebnis hatte. Die inflationsbedingt nötigen Gehaltsanpassungen müssen im Hinblick auf das Thema Mitarbeiterbindung und Fachkräftemangel beurteilt werden. Insofern sind das negative Jahresergebnis und die Ertragslage zwar nicht wünschenswert, sie sind der Zukunftssicherung des Unternehmens und den Auswirkungen globaler Krisen geschuldet. 4. Vermögenslage Mit 8.731 T€ erhöhte sich die Bilanzsumme um rund 805 T€ gegenüber dem Vorjahreswert von 7.926 T€. Wesentliche Faktoren für das Wachstum der Bilanzsumme sind jeweils gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Dabei stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rund 300 T€ von 4.275 T€ auf 4.576 T€ an. Der deutliche Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (von 771 T€ im Vorjahr auf rund 1.500 T€ im Berichtsjahr) resultiert aus der Neugründung der MR Services GmbH, die ab Herbst 2023 das Arbeitnehmerüberlassungsgeschäft der MR PLAN GmbH übernommen hat. Die Vorfinanzierung für die Geschäftsgründung, inklusive der Gehälter für Geschäftsführung und sonstige administrative Mitarbeitende, intensive rechtliche Beratung sowie Stammkapital etc. finden in dieser Erhöhung ihren Niederschlag. Die in Arbeit befindlichen Aufträge bewegten sich mit einem Rückgang um 217 T€ im Vergleich zum Vorjahr, im Rahmen der normalen, unternehmensspezifischen Schwankung. Sie liegen im Berichtsjahr bei 653 T€. Der Wert des Sachanlagevermögens reduzierte sich aufgrund der planmäßigen Abschreibung von 201 T€ auf 178 T€. Die Anteile sowie Ausleihungen an verbundenen Unternehmen stiegen um 168 T€ auf insgesamt 1.105 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um 49T € von 462 T€ im Vorjahr auf 413 T€ im Berichtsjahr. Mit 506 T€ lagen die sonstigen Rückstellungen um 634 T€ unter dem Vorjahreswert von 1.140 T€. Gründe hierfür sind im Wesentlichen Inhalte der Projektabwicklung sowie eine geringere Rückstellung für Personalkosten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden in Höhe von rund 3.473 T€, davon haben 2.294 T€ eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den längerfristigen Verbindlichkeiten handelt es sich unter anderem um zinsbegünstigte Darlehen im Zusammenhang mit der Sanierung und Modernisierung der genutzten Immobilie. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 902 T€ im Vorjahr auf 1.877 T€ im Berichtsjahr erhöht. Die Steigerung ist auf eine veränderte Projektstruktur innerhalb des MR PLAN Leistungsportfolios zurückzuführen. Aufgrund der bereits erwähnten unternehmensindividuellen Entwicklung bei der Vergabe von Fremdleistungen an verbundene Unternehmen, bestehen am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Tochterunternehmen in Höhe von rund 428 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken von 475 T€ auf 314 T€ im Geschäftsjahr 2023. Die Veränderung in Höhe von 161 T€ resultiert im Wesentlichen aus Umsatzsteuerverpflichtungen sowie aus Gehaltsverpflichtungen und damit einhergehenden Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer sowie sozialer Sicherheit. Die Verbindlichkeiten haben sich von insgesamt 4.365 T€ auf 6.092 T€ auf entwickelt. Dies entspricht im Geschäftsjahr 2023 einer Quote von rund 70% der Bilanzsumme. Im Vorjahr betrug diese Quote rund 55% der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote liegt bei 22,0%. Damit ist die Quote um 5,9% niedriger als im Vorjahr, und nähert sich damit der für Beratungsunternehmen üblichen Quote an Veränderungen aus der Struktur der Bilanz im Jahr 2023 hatten keinen Einfluss auf unser operatives Geschäft. Die MR PLAN GmbH verfügt auch im Geschäftsjahr 2023 über eine ausreichend hohe Eigenkapitalquote sowie über einen ausreichend hohen verfügbaren Finanzmittelbestand. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Geschäftsführung die Vermögenslage als zufriedenstellend beurteilt. 5. Finanzlage Die Finanz- und Liquiditätslage stellt sich weiterhin positiv dar. Fälligen Verpflichtungen kann jederzeit nachgekommen werden. Die nachfolgend ausgewiesenen Kennzahlen unterstreichen die Stabilität des Unternehmens. Der Wert des Anlagevermögens beträgt 1.301 T€ und erhöht sich somit um 133 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Das Umlaufvermögen beträgt im Berichtsjahr 7.200 T€ und liegt damit um 683T€ höher als im Vorjahr. Der Wert ist folgendermaßen gegliedert: - Vorratsvermögen sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von 653 T€ - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 6.499 T€ - Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 48 T€ Das Eigenkapital hat sich um 294 T€ auf 1.923 T€ reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 22,0%. Der Deckungsgrad I liegt bei 148 % und wurde wie folgt berechnet: Eigenkapital: Anlagevermögen x 100 = 1.923 T€ : 1.301 T€ x 100 = 148% Die Liquidität 2. Grades weist einen Wert in Höhe von 134% auf und wurde wie folgt berechnet: (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) : kurzfristige Verbindlichkeiten x 100 Folgende Werte liegen der Berechnung zugrunde: • Guthaben bei Kreditinstituten = 47 T€ • kurzfristige Forderungen = 6.499 T€ • Verbindlichkeiten bis 1 Jahr = 4.878 T€ Die Liquidität 3. Grades beträgt 147 % auf und wurde wie folgt berechnet: (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen + Vorräte) : kurzfristige Verbindlichkeiten x 100 Die nachstehenden Werte wurden bei der Berechnung berücksichtigt: • Guthaben bei Kreditinstituten = 47 T€ • kurzfristige Forderungen = 6.499 T€ • Verbindlichkeiten bis 1 Jahr = 4.878 T€ • In Arbeit befindliche Aufträge = 653 T€ Die Liquidität war unterjährig jederzeit sichergestellt. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen zusätzlich über ausreichende Kreditlinien. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Alle vom Unternehmen abgeschlossenen Verträge lauten auf Euro. Die Liquidität sowie das Forderungsmanagement werden im Rahmen der implementierten Controlling Prozesse permanent geplant und verfolgt. 6. Gesamtaussage Ein weiteres Jahr in Folge waren 2023 die vielgestaltigen Nachwirkungen der Corona Pandemie bei der MR PLAN GmbH sowie bei Ihren inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften spürbar. Sie rührten aus makroökonomischen Entwicklungen als Folge der Pandemie, sowie aus dem anhaltenden Krieg in Europa her. Die Annahme der Wirtschaftswissenschaft, dass nach überstandener Pandemie die Weltwirtschaft automatisch auf die Vorpandemielage zurückspringen und die ehemaligen Marktmechanismen wieder greifen würden, dies wurde durch Jahr 2023 eindrucksvoll widerlegt. Die vorangegangene, pandemische Lage und die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben wirtschaftliche Entwicklungen freigesetzt, die in dieser Kombination im Berichtsjahr gravierende volkswirtschaftliche Auswirkungen hatten, auch auf die MR PLAN GmbH und ihre Tochterunternehmen. Die volkswirtschaftlichen Reaktionen auf die Konfusion und Instabilität in der Weltwirtschaft waren in Deutschland, Ungarn und China im Jahr 2023 sehr unterschiedlich. Während man in Deutschland einen wirtschaftspolitischen Fokus auf erneuerbare Energien legte, war und ist Ungarn als ehemaliges Ostblockland damit beschäftig den wirtschaftlichen Anschluss an hochentwickelte Industrieländer wie Deutschland zu organisieren. Dies wiederrum machte es aber selbst bei einer immens hohen Inflationsrate auch noch möglich, dass für die MR PLAN Dienstleistungen im ungarischen Markt deutlich höhere Preise erzielt werden konnten und damit der Kostendruck erträglich blieb. Ein völlig anders Bild zeichnete sich in China ab, wo die nationale Ökonomie nach vielen Jahren turbulenten Wachstums mit einer Situation konfrontiert ist, in der die staatlich vorgegebenen Wachstumsraten so heruntergeschraubt wurden, dass die inländische Krise zumindest nach außen etwas kaschiert wurde. Das bedeutet, dass der Kosten- und Konkurrenzdruck in China sehr hoch war, und insbesondere die Consulting Branche hart traf. China reagiert in dieser Situation unter anderem mit aggressiver Absatzsteigerung von Fahrzeugen ins Ausland, auch unter Zuhilfenahme von Dumpingpreisen, was zukünftig den deutschen Automobilmarkt stark beeinflussen könnte. Obwohl sich im Berichtsjahr die Erholung der Automobilindustrie weiter fortsetzte und erstmals wieder leicht über dem Niveau von 2020 lag, muss die MR PLAN GmbH die Entwicklung in ihrem bisher noch umsatzstärksten Standbein sehr genau beobachten. Um zukünftig von Schwankungen innerhalb des Automobilmarktes unabhängiger zu sein, hat die MR Plan GmbH im Geschäftsjahr 2022 begonnen den Bereich Erneuerbare Energien und Wasserstoff als Zukunftsenergieträger, neu aufzubauen und Kompetenzen dafür einzustellen. Diese Diversifizierung wurde im Berichtsjahr weiter fortgesetzt und ausgebaut, um das Produktportfolio der MR PLAN GmbH zukunftsfähig zu gestalten 7. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft und Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Die MR PLAN GmbH ist ein 100%iges Dienstleistungsunternehmen und hat sich seit 1993 als verlässlicher und langjähriger Partner seiner Kunden im Markt etabliert. Die Beziehungen zur vorhandenen Kundenbasis sind sehr stabil und vertrauensvoll und bilden die solide Grundlage für unser Geschäft. Die Geschäftsleitung ist sich bewusst, dass die oben geschilderten Marktgeschehen auch die Kundenunternehmen vor neue und andere Herausforderungen stellt und stellen wird. Insofern war es im Jahr 2023 und wird es in den Folgegeschäftsjahren eine Kernaufgabe sein, die Kundenbeziehungen auf Basis der neuen Markterfordernisse zu pflegen, zu erhalten und gemeinsam mit den Kunden weiterzuentwickeln. Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten sowohl im Inland als auch im Ausland Neukunden akquiriert werden. Verstärkte Anstrengungen legte das Unternehmen dabei auf das Geschäftsfeld der Erneuerbaren Energien, in dem die Neukundenakquise wesentliche Voraussetzung für zukünftigen Erfolg ist. Unverzichtbar für unseren Erfolg sind neben guten Kundenbeziehungen sowie einem umfassenden Netzwerk, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um den Kundenanforderungen entsprechen zu können, wird unsere Belegschaft gezielt und bedarfsorientiert intern und extern geschult. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Schulungen sowohl in Präsenzveranstaltungen als auch digital durchgeführt. Grundsätzlich sind alle Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bestandteil des implementierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 bezüglich Durchführung, Dokumentation und Auswertung. Wir erwarten auch für das Geschäftsjahr 2024 keine grundlegenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt für die Qualifikationen, die wir hauptsächlich rekrutieren. Wir schätzen aus heutiger Sicht die Entwicklung der Fachkräftesituation im Ingenieurbereich nach wie vor so ein, dass sie sich selbst in konjunkturell schwächeren Jahren nicht so weit entspannen wird, dass es für die MR PLAN GmbH signifikant einfacher werden wird die benötigten Profile in ausreichender Anzahl in einem angemessenen Zeitrahmen und zu Preisen zu finden, die für einen Mittelstandsbetrieb akzeptabel sind. Den Herausforderungen des massiv ausgeprägten Arbeitnehmermarktes begegnet das Unternehmen mit Recruiting Aktivitäten, die permanent an den sich rasant verändernden Recruiting Markt angepasst werden, mit Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sowie zur Erhaltung und Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Im Geschäftsjahr 2023 wurde in diese Maßnahmen erheblich investiert. Welche weiteren Konsequenzen das makroökonomische Umfeld für den Arbeitsmarkt haben wird, ist unter der Perspektive sich massiv verändernder Marktgegebenheiten aktuell schwer vorhersehbar. Die seit dem Vorjahr implementierte Software in der Personalverwaltung erzielt die erwarteten Effizienzsteigerungen in vollem Umfang und trägt in den operativen Bereichen sowohl bei den Führungskräften als auch bei den individuellen Mitarbeitenden zu einer erheblichen Steigerung der Zufriedenheit bei. Im Geschäftsjahr 2023 wurde an dem in den Vorjahren implementierten, medialen Profil aller Unternehmen der MR Plan Group festgehalten, es wurde weiterentwickelt und aktualisiert und durch gezielte, werbliche Maßnahmen weiter unterstützt. Die Entwicklung des Geschäfts bei den Auslandstöchtern war im Jahr 2023 sehr unterschiedlich, und wird sich nach unserer heutigen Einschätzung durch makoökonomische Einflüsse und die daraus resultierenden unterschiedlichen, wirtschaftspolitischen Interessen und Strategien, auch weiterhin sehr unterschiedlich weiterentwickeln. Während wir in Ungarn durch die geringeren Kosten für den Faktor Arbeit auch für die Folgejahre eine zunehmende Wirtschaftsdynamik erwarten, verhält es sich in China genau andersherum. Zurückblickend auf das Berichtsjahr gehen wir aufgrund der geringeren Wachstumsraten der chinesischen Wirtschaft und der sich massiv verändernden Vergabepolitik vor allem der Automotive OEM eher von weiter steigendem Konkurrenz- und Preisdruck für die Folgejahre aus. Das Umsatzvolumen der MR Plan GmbH konnte im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um rund 1.000 T€ von 15.000 T€ auf 16.000 T€ gesteigert werden. Damit wird eindrucksvoll unterstrichen, dass die Kundenbeziehungen des Unternehmens äußerst belastbar sind. Während der Corona Pandemie konnten durch diese Stabilität Ergebnisse erzielt werden, die unter den gegebenen Umständen als Erfolg zu werten sind, dasselbe gilt auch für die unmittelbare Zeit danach. Dies darf allerdings auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die MR PLAN GmbH hier Aufholbedarf hat. Gemessen an den Wachstumsraten der deutschen Consultingbranche, die auch im Berichtsjahr wieder zugelegt hat, und zwar vor allem auch im Bereich des Fahrzeugbaus, gilt es hier in den Folgejahren die Marktdurchdringung zu erhöhen. Wesentlichen Einfluss auf das zukünftige Umsatzvolumen der MR PLAN GmbH wird ab dem kommenden Geschäftsjahr haben, dass im Jahr 2023 der Bereich der Arbeitnehmerüberlassung in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert wurde. Somit entfällt dieser Umsatzanteil in der MR PLAN GmbH ab dem Folgejahr. Deshalb planen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzvolumen der MR PLAN GmbH von 13,5 Mio. EUR. Der Consulting Markt ist 2023 auch im Bereich der Energieversorgung überproportional gewachsen. Insofern ist die MR PLAN GmbH mit der Diversifizierung in Richtung Erneuerbare Energien und Wasserstoff auf dem richtigen Weg. Als Risiko auf diesem Weg sind die Auswirkungen des Bundesverfassungsgerichtes Urteils vom 15. November 2023 zu werten. Sie könnten dazu führen, dass sich fehlende Fördermöglichkeiten aus dem Klima- und Transformationsfond dämpfend auf die Investitionsneigung der Branche auswirken. Als Dienstleistungsunternehmen in der Beratungsbranche ist die optimale Auslastung der Belegschaft ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Es ist also die Aufgabe des Managements die Daten der Auslastung genau zu beobachten und rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern, um die Ertragslage positiv zu beeinflussen. Der für das Geschäftsjahr 2023 avisierte ähnliche Ertrag wie im Vorjahr konnte nicht erreicht werden. Wesentliche Einflussfaktoren waren hier die oben beschriebene, durch gesetzliche Regelungen unumgängliche Ausgliederung des Arbeitnehmerüberlassungsgeschäftes, die weiteren notwendigen Investitionen in das neuen Competence Center, und auch Veränderungen in der Projektstruktur innerhalb des MR PLAN Produkt Portfolios haben hierbei eine Rolle gespielt. Die Gesellschaft strebt für das Folgejahr an, einen niedrigen fünfstelligen Gewinn zu erwirtschaften. Die erhoffte Normalisierung der internationalen Volkswirtschaften nach der Corona Krise ist nicht eingetreten und der Krieg in Europa ist nach wie vor im Gange. Ausgelöst durch diese Krisen wurde eine Anhäufung von wirtschaftlichen Dynamiken ausgelöst, die genaue und detaillierte Prognosen für die zukünftige Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der MR PLAN GmbH und ihrer Tochterunternehmen nur sehr schwierig vorhersehbar machen. In unserem Geschäft kann auf der Projektseite immer das Risiko auftreten, dass einzelne größere Projekte einen hohen Umsatzanteil ausmachen und damit aufgrund Ihrer Größe zu einem Klumpenrisiko bei wirtschaftlichem Misserfolg führen würden. Dieses Risiko ist bei der Entscheidung zur Bearbeitung von größeren oder großen Projekten entsprechend zu würdigen. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nach Bewertung der jeweiligen Einzelrisiken aus heutiger Sicht für das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024 nicht. Bestehende Risiken werden von der Geschäftsleitung im Rahmen regelmäßig stattfindender Bewertungen, einer rollierenden Planung sowie eines monatlichen Reportings mit Abweichungsanalyse überwacht. In Geschäftsleitungssitzungen werden nötige Maßnahmen definiert und die Umsetzung von Maßnahmen delegiert. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass die sehr dynamischen Veränderungen in der Weltwirtschaftslage die MR PLAN GmbH dazu herausfordern, sich dem Tempo dieser Veränderungen anzupassen und auf diese, wenn erforderlich, auch rasch zu reagieren. Es scheint eine Zeit angebrochen zu sein, in der sich vorpandemische und Vorkriegs Sicherheiten nicht wieder einstellen werden. Dies gilt insbesondere auch in der Wirtschaft. Auch wenn dies bedeutet, dass alte Axiome vorerst keine oder nur noch eine eingeschränkte Gültigkeit haben werden, so liegen in einer Situation wie dieser selbstverständlich auch Potenziale, die die MR PLAN GmbH finden und heben muss. Das Unternehmen hat sich auf diese Situation eingestellt und wird mit seinen Tochterunternehmen diese Herausforderung annehmen. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Außer den vorgenannten Vorgängen haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres keine zusätzlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. Diese Information ist im Anhang ebenso zu finden. 9. Die Unterzeichnung des Lageberichts Der Lagebericht 2023 wurde von uns nach den gesetzlichen Vorschriften erstellt.
Donauwörth, 14. März 2025 Claus R. Mayer, Vorsitzender der Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangRechtliche Verhältnisse
Steuerliche Verhältnisse Beim Finanzamt Nördlingen mit ASt Donauwörth wird das Unternehmen unter der Steuernummer 152/132/80004 geführt. Das Unternehmen unterliegt der Regelbesteuerung gemäß den §§ 16 - 18 UStG. Seit dem Jahr 2015 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der MR Holding GmbH als Organträger. Der Gewerbebetrieb unterliegt der Gewerbesteuerpflicht gemäß § 2 Abs. 1 GewStG. Im Rahmen der Abschlusserstellung wurde die Berechnung der Gewerbesteuer vorgenommen. Buchführung Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB Buchführungspflicht. Das Unternehmen hat eine den gesetzlichen Vorschriften entsprechende Buchführung erstellt. Die Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle erfolgte nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Buchführung wurde mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitung auf dem System AGENDA im Unternehmen eigenverantwortlich erstellt. Die Kontierung sowie Erfassung der Belege erfolgte ebenfalls im Unternehmen selbst. Jahresabschluss Die Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften. Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 6 EStG. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Forderungen sind mit ihrem Nennbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Grundsätzliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr in der Ausübung von Bewertungswahlrechten sind nicht zu verzeichnen. Gliederung und Bewertung der Bilanz- und GuV-Posten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Einzelheiten sind dem beigefügten Erläuterungsbericht zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses zu entnehmen. Prüfungsvermerk zur Ordnungsmäßigkeit von Agenda FIBU Vorliegender Jahresabschluss wurde mit dem Buchführungsprogramm Agenda FIBU erstellt. Die Ordnungsmäßigkeit des Agenda-Buchführungsprogramms wurde zuletzt durch Einzelsystemprüfung der Benz & Gunzenhäuser Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bruchsal, am 3. August 2022 nachgewiesen. Das geprüfte System wurde sachgemäß angewendet. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Der Sitz des Unternehmens befindet sich in 86609 Donauwörth, Kaiser-Karl-Str. 5. Das Unternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Augsburg eingetragen. Die Handelsregisternummer lautet: HRB 13105. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Vorliegender Jahresabschluss der MR Plan GmbH zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Für die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften angewandt worden. Seit dem Geschäftsjahr 2016 wurden die durch das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz, kurz BilRUG, geänderten Vorschriften des HGB angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibung angesetzt. Sie entsprechen hinsichtlich der Abschreibungshöhe und der Abschreibungsmethode den steuerlichen Vorschriften. Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre. Geschäfts- und Firmenwert ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung angesetzt. Sachanlagevermögen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,- € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden entsprechend ihres Fertigstellungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen betreffen unfertige Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Eine Wertberichtigung für ein allgemeines Ausfall- und Kreditrisiko war nicht zu bilden, da dieses Risiko aufgrund der bisherigen Erfahrungswerte nicht besteht. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und haben i. H. v. 323.034,90 € (Vorjahr 326.127,97 €) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Darin ist ein mit 2% verzinstes Darlehen an den Geschäftsführer i. H. v. 250.000,- € enthalten. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungen wurden zum Nennwert angesetzt. Ausgewiesen ist das Stammkapital zum Nennwert gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG in Höhe von 2.001.000,- €. Die Kapitalrücklage wurde mit dem Nennbetrag in Höhe von 357.413,78 € ausgewiesen. Eine Steuerrückstellung war nicht zu bilden. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt:
Beteiligungen: Die MR PLAN GmbH hält zum Bilanzstichtag folgende Beteiligungen:
Umlaufvermögen In Arbeit befindliche Aufträge wurden entsprechend ihres Fertigstellungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt und gliedern sich wie folgt:
Bei den Forderungen über einem Jahr handelt es sich um Forderungen für Kautionen, Vermögensgegenstände zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen sowie um ein Darlehen an einen Geschäftsführer in Höhe von 250.000,00€. Dieses Darlehen wird mit 2% verzinst, die Laufzeit endet am 31.12.2024. Tilgungen sind in Teilbeträgen möglich - Sicherheiten wurden keine vereinbart. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen: Hierbei handelt es sich um Forderungen gegen die Gesellschafterin MR Holding GmbH sowie um Forderungen gegen MR Plan Shanghai Ltd., MR Plan Hungary Kft., MR Planfabrik GmbH sowie die MR Services GmbH.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt. Hierbei handelt es sich um im Berichtsjahr bezahlte Beträge für Lizenzkosten, Mieten, Gebühren und Beiträge, soweit sie wirtschaftlich auf das nachfolgende Jahr entfallen. Rückstellungen Bei der Bilanzerstellung sind die Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnlich Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen zum langfristigen Verbleib bestehen nach § 246 Abs. 2 HGB i. H. v. 116.413,85 € (Vorjahr: 113.934,27 €). Hierbei handelt es sich um die Pensionsrückstellung für zwei bereits ausgeschiedene Mitarbeiter. Bei der Berechnung der Rückstellung für Pensionen wurden die Bewertungsparameter zur Bestimmung des Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 HGB unter IDW RH FAB 1.021 beachtet. Als Basis diente ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,82 % (Vorjahr: 1,78%) p. a. und der Anwendung der sog. Anwartschaftsbarwertmethode Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Für bisher ausgeschiedene Anwärter beläuft sich der Erfüllungsbetrag zum 31.12.2023 nach 10-Jahresdurchschnittszinssatz 53.482,00 € (Rechnungszinssatz 1,82 % p. a.) und der Erfüllungsbetrag nach 7-Jahresdurchschnittszinssatz 54.201,00 € (Rechnungszinssatz 1,74 % p. a.). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt somit 719,00 €. Gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB wird für die bisher ausgeschiedenen Anwärter der Zuführungsbetrag zu 1/15 (518,44€) pro Jahr bis zum 31.12.2024 aufwandswirksam der Pensionsrückstellung zugeführt. Der Fehlbetrag der noch nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellung per 31.12.2023 beläuft sich auf 518,44 € (Vorjahr: 1.036,88 €). Mit der Pensionsrückstellung saldiert wurden verpfändete Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 1.906,00 € (Vorjahr: 1.874,00 €). Zur Anwendung kamen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck (biometrische Annahmen), Lizenz Heubeck-Richttafel-GmbH, Köln. Die Fluktuation und der Gehaltstrend wurden jeweils mit 0,00 % p. a. angesetzt. Für weitere ausgeschiedene Anwärter beläuft sich der Erfüllungsbetrag zum 31.12.2023 auf 65.356,29 € (Vorjahr: 63.872,15€). Hierbei wurde IDW RH FAB 1.021 bei der Bewertung für die Handelsbilanz berücksichtigt. Eine Bewertung der Rückstellung für die Handelsbilanz ist nicht mehr notwendig, da nach dem Vergleich der Zahlungsströme sowie der Annahme, dass die zugesagte Rentendynamik durch die Überschüsse der Rückdeckungsversicherung erwirtschaftet werden kann. Somit wird die Rückstellung für die Handelsbilanz mit dem Aktivwert der Versicherung angesetzt. Als Rückstellung aus Pensionsansprüchen verbleiben somit 116.413,85 €. Es ergibt sich eine Gesamtausschüttungssperre in Höhe von 719,00 €. Sonstige Rückstellungen:
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um ausstehende Rechnungen i.H.v. 160.813,00 € sowie weitere sonstige Rückstellungen i.H.v. 31.500,00 €. Eine Abzinsung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde nicht vorgenommen. Verbindlichkeiten:
Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Hierbei handelt es sich hierbei um sonstige Verbindlichkeiten, namentlich um ein Darlehen an die MR PLAN GmbH von nahen Angehörigen der Gesellschafterin in Höhe von 35.000,00 € sowie um Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute in Höhe von 1.179.000,00 €, welche zur Finanzierung von Anlagevermögen dienten. Verbindlichkeiten von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestanden i.H.v. 93.357,84 € (Vorjahr: 0,00€). Der Gesamtbetrag der durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesicherten Verbindlichkeiten beträgt 677.368,31 €. Vorliegender Betrag wurde durch Globalzession der Forderungen A-Z besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i.H.v. 677.368,31 € durch Globalzession der Forderungen A-Z besichert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten: Hierbei handelt es sich i. H. v. 94.160,50 € (Vorjahr: 90.625,00 €) um im Berichtsjahr erhaltene Mieteinnahmen, welche wirtschaftlich auf das nachfolgende Jahr entfallen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen beinhalten verschiedene Miet- und Leasingverträge:
Angabe zu gewährten sonstigen Sicherheiten: Es besteht eine Bürgschaft für die MR Holding GmbH bei der Sparkasse Donauwörth. Diese belief sich per 31.12.2023 auf 26.005,00 € für Giro- und Darlehenskonten. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist nicht zu rechnen, da die MR Holding GmbH eine sehr geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorzuweisen hat. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge: Es bestehen im Geschäftsjahr keine periodenfremden Erträge (Vorjahr: 0,00 €). Sonstige betriebliche Aufwendungen Periodenfremde Aufwendungen: Es bestehen im Geschäftsjahr keine periodenfremden Aufwendungen (Vorjahr: 0,00 €). Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Allgemeine Angaben Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 136 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 125 Angestellte), davon sind 4 Mitarbeiter (Vorjahr: 3 Mitarbeiter) in leitenden Positionen. Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Claus R. Mayer, Dipl.-Betriebswirt (Vorsitzender/GF) - Manager Thomas R. Mayer, Bachelor of Science (Geschäftsführer) - Manager Die Geschäftsführer Herr C. R. Mayer und Thomas R. Mayer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit. Zu den Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Ausnahmevorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Gegenüber dem Geschäftsführer Claus R. Mayer bestand zum 31.12.2023 eine Forderung i. H. v. 71.704,90 € (Vorjahr: 53.480,77 €). Diese Forderung beinhaltet 6% Zinsen. Es handelt sich um ein Verrechnungskonto ohne vorgegebene Laufzeit und Tilgung. Sicherheiten wurden keine vereinbart. Im Mai 2010 wurde ein Aufsichtsrat bestellt, dieser bestand zum 31.12.2023 aus folgenden Mitgliedern: Prof. Dr. Fritz Scherer Aufsichtratsvorsitzender Emeritierter Professor für Betriebswirtschaftslehre, Vizepräsident und Aufsichtsrat beim FC Bayern Dr. jur. Peter Deml Aufsichtsratsmitglied Vorstandsvorsitzender der E.ON Bayern (bis 09/2009), Mitglied des Beirat der Fichtner Consult GmbH & Co. KG Dr. Gerald Weber Aufsichtsratsmitglied Unternehmensberater, u. a. ehem. Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH in Hamburg Die Aufsichtsratsmitglieder bezogen im Berichtsjahr Bezüge i. H. v. 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €) Nachtragsbericht Wie bereits im vergangenen Jahr ist erneut zu konstatieren, dass die Anhäufung von Krisen und die sich daraus entwickelnden neuen, ökonomischen Dynamiken starke Verunsicherung auslösen, und verlässliche Prognosen für die Zukunft zumindest erheblich erschweren. Als mittelständisches Unternehmen in der technischen Beratung mit einem Schwerpunkt in der Automobilindustrie können grundlegende Veränderungen in diesem Sektor zukünftig wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der MR Plan GmbH haben. Dabei spielen die individuellen, wirtschaftspolitischen Interessen der Länder Deutschland, Ungarn und China eine bedeutende Rolle. Auch der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA kann in der Zukunft das weltpolitische und damit auch das wirtschaftliche Klima stark beeinflussen. Eine zweite Präsidentschaft von Donald Trump wurde im "Project 2025" von konservativen Kreisen minutiös vorbereitet. "Make America Great Again" wird nicht als Stubentiger daherkommen, sondern als mächtige Welle, die die Stärke haben könnte, einmal sicher Geglaubtes aufgeben, und sich völlig neu orientieren zu müssen. Ebenfalls abzuwarten ist, wie sich eine neue Bundesregierung diesen Herausforderungen stellen wird. Insbesondere mit Bezug auf das bei der MR PLAN GmbH neu entwickelte Geschäftsfeld "Erneuerbare Energien und Wasserstoff" könnten sich zukünftig Probleme einstellen. Die Finanzierung öffentlich geförderter Projekte in diesem durch den Bundeshaushalt, steht aus heutiger Sicht auf wackligen Beinen. Welche Rolle der Klimaschutz in Zukunft in Parteiprogrammen spielen wird, kann ebenfalls nur sehr schwer beurteilt werden. Im "Project 2025" jedenfalls kommt Klimaschutz nur als zu bekämpfender Umstand vor. Wie wird sich Deutschland an dieser Stelle positionieren? Wie wagen dazu heute keine verlässliche Aussage, und können deshalb die weitere Entwicklung mit diesem neuen Geschäftsfeld noch nicht vorhersagen. Wir erwarten allerdings erschwerte Bedingungen. Die Ausgliederung des Geschäftsfeldes der Arbeitnehmerüberlassung aus der MR PLAN GmbH in eine eigenständige Gesellschaft wird sich auf die Umsatzentwicklung der MR PLAN GmbH auswirken. Für die Folgegeschäftsjahre gilt es diesen Umsatzverlust in der MR PLAN GmbH zu kompensieren. Aus den Ergebnissen des Rumpfgeschäftsjahres 2023 in der Arbeitnehmerüberlassung lässt sich noch keine Tendenz für die Zukunft ableiten. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt -294.485,94 € (Vorjahr: 167.571,28 €), der Verlustvortrag aus 2022 beträgt 141.279,52 €. Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis i. H. v. -294.485,94 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Donauwörth, 14.03.2025 gez. Geschäftsleitung Claus R. Mayer, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Donauwörth,14.03.2025 gez. Geschäftsleitung Claus R. Mayer, Geschäftsführer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 14.03.2025 festgestellt. Bestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MR Plan GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MR Plan GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MR Plan GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 14. März 2025 Kunzmann
& Weigel Treuhand GmbH
Ralf Kunzmann, Wirtschaftsprüfer |
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