Stephan Immobilien e.K. Inhaber Winfried Kita
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Lehnert seit 20.1.2020 | Prokura |
Oliver Lamkemeier seit 5.6.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KXK Group B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EAL GmbHWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die EAL GmbH wurde am 23. März 2009 gegründet und hat ihren Sitz in Wuppertal. Die EAL GmbH ist ein Großhandelsunternehmen, das sich auf den Vertrieb von Auto-, Zweirad- und Campingzubehör spezialisiert hat. Die Handelsware wird zum großen Teil importiert. Die Lieferungen erfolgen im europäischen Wirtschaftsraum an die großen Betreiber der Bau- und Heimwerkermärkte, SB-Warenhäuser, Discountmärkte sowie an Fachhändler für KFZ, Fahrradzubehör und Camping sowie diverse Onlinekunden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise. Zwar wird die Lage von den meisten Unternehmen nach wie vor schlecht bewertet. Allerdings konnten seit Jahresbeginn in allen Wirtschaftsbereichen die Erwartungen im Hinblick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten zulegen. Insgesamt wird die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal mit 0,3% aber nur wenig schneller zulegen als im Vorquartal. Konjunkturstützend ist dabei die Industrie mit ihrem Exportgeschäft, während die Bauwirtschaft ihren Abwärtstrend fortsetzen dürfte. Der private Konsum dürfte den vorliegenden Konjunkturindikatoren zufolge zunächst noch stagnieren. Daran wird auch die hierzulande ausgetragene Fußballeuropameisterschaft nichts ändern; sie wird der deutschen Konjunktur kein Sommermärchen bescheren. Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte die Kaufkraft der privaten Haushalte weiter an Stärke und die gesamtwirtschaftliche Erholung im Zuge der Normalisierung der Konsumkonjunktur an Tempo gewinnen. Alles in allem wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,4% und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose vom Frühjahr 2024 wurde damit die Wachstumsrate für das laufende Jahr um 0,2 Prozentpunkte angehoben. An der Wachstumsrate für das kommende Jahr wurde festgehalten. Die Inflationsrate wird von 5,9% im Jahr 2023 spürbar auf 2,2% in Jahr 2024 und auf 1,7% im Jahr 2025 zurückgehen. Quelle: IFO Sonderbericht Juni 2024 Der Branchenverband BHB meldet für das erste Quartal 2024 einen Umsatzzuwachs von 4,6% zum Vorjahr. Insgesamt konnten die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland im ersten Quartal 4,76 Milliarden Euro erwirtschaften. "Wir sind froh, dass uns die Rahmenbedingungen, die uns 2023 noch reichlich Herausforderungen beschert haben, diesmal einen weit besseren Auftakt ermöglichen", sagt BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst. Gründe für die positive Entwicklung seien die frühen Temperaturspitzen im Februar und März, die bei den Menschen wieder die Freude auf ihre Gärten geweckt hätten. "Wermutstropfen bleiben leider die Umsätze bei den Renovierungs- und Bauprodukten", so Wüst. Quelle: Baumarkt Manager 10.05.2024 2. Geschäftsverlauf Die gezielte Ausweitung des Sortimentes und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen führten zu einer ausgewogenen Produktstruktur, die eine kontinuierlich positive Geschäftsentwicklung ermöglicht. Auf Grund der starken Bevorratung unserer Kunden im Jahr 2022 haben diese im ersten Halbjahr 2023 Umsätze vorwiegend aus dem eigenen Lagerbestand realisiert. Den stärksten Umsatzrückgang verzeichnete die EAL beim Onlinehandel welcher sich nicht signifikant auf die Marge auswirkte. 3. Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der EAL GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. a) Ertragslage Das Rohergebnis (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich betrieblicher Erträge, abzüglich Materialaufwand) ist aufgrund eines deutlichen Umsatzrückganges im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,3 Mio. auf EUR 11,1 Mio. gesunken. Der Rückgang der Umsatzerlöse folgte den geplanten Werten. Die hohen Frachtraten des Jahres 2022 wurden im Berichtsjahr wieder deutlich reduziert, sodass sich hier eine Stabilisierung der Kosten verzeichnen ließ. Durch die bestehenden langfristigen Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Handelswaren im abgelaufenen Geschäftsjahr grundsätzlich sichergestellt. Der Warenbestand wurde entsprechend der Umsatzerwartung auf einem hohen Niveau gehalten und damit für einzelne Produktgruppen ausgeweitet. Die Personalkosten sind von EUR 4,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 3,9 Mio. im Berichtsjahr gesunken. Die Personalkostenreduzierung folgt den geplanten Umsatzrückgängen. Die Personalanpassungen fanden im Logistikbereich entsprechend den Änderungen des Absatzmarktes statt. Die Abschreibungen betragen EUR 0,20 Mio. und verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,014 Mio. Das Beteiligungs- und Finanzergebnis ist innerhalb der Tochtergesellschaften um EUR 0,025 Mio. auf EUR 0,30 Mio. leicht gestiegen. Dies liegt Großteiles an den steigenden Umsatzerlösen der ertragsstarken Faventis. Die Zinsen sind im Jahr 2023 um EUR 0,064 Mio. gestiegen, dies lag an der Anpassung der Bankzinsen, sowie einer Ausweitung des Kontokorrentrahmens. Aufgrund des Umsatzrückganges sowie deutlicher reduzierter Konditionsaufwendungen sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 3,0 Mio. auf EUR 5,08 Mio. gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sank das Ergebnis vor Steuern um EUR 1,08 Mio. auf EUR 2,14 Mio. Das Betriebsergebnis sank um EUR 0,66 Mio. auf EUR 1,47 Mio. Die Unternehmensleitung beurteilt die Geschäftsentwicklung der EAL GmbH insgesamt als sehr positiv. b) Finanz- und Vermögenslage Der Cashflow aus operativer Tätigkeit (definiert als Jahresergebnis vor Abschreibungen auf Anlagevermögen) betrug im Berichtszeitraum EUR 1,64 Mio. (Vorjahr: EUR 2,32 Mio.). Somit war die Liquiditätslage unseres Unternehmens im Berichtsjahr zufriedenstellend. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Bestände an liquiden Mitteln wurden von EUR 0,81 Mio. um EUR 0,98 Mio. auf EUR 1,79 Mio. erhöht. Das betriebsnotwendige Vermögen ist geplant stärker als der Umsatz gesunken. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Investitionen und Ausschüttungen an die Anteilseigner wurden im Geschäftsjahr vollständig aus den erwirtschafteten Mitteln der Gesellschaft finanziert. Durch den deutlichen Abbau unseres Vorratsvermögens konnten wir die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahezu vollständig abbauen. Wir sind davon überzeugt, dass mit dieser geordneten Vermögens- und Finanzlage eine wesentliche Voraussetzung erfüllt ist, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar: Kennzahlen zur Finanz- und Liquiditätsstruktur
Die Kapitalstruktur ist durch die hohe Selbstfinanzierung und einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 74,91% gestiegen. Im Vorjahr betrug der Wert 58,4%. Die Eigenkapitalquote konnte durch die positive Ergebnisentwicklung und die deutliche Reduzierung des Networking Kapitals deutlich erhöht werden. Die hohe Liquidität 3. Grades ist ein weiterer Indikator für unsere sehr zufriedenstellende Finanz- und Liquiditätsstruktur. Die Bilanzsumme der EAL GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 18,73 Mio. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 21,5 Mio.) um 12,83% verringert. Dies geschah insbesondere durch die Reduzierung des Vorratsvermögens. Auf das Anlagevermögen entfällt ein Anteil von 4,89% der Bilanzsumme. Unser gesamtes Vorratsvermögen betrug zum Jahresende EUR 9,33 Mio. und entsprach damit 50 % der Bilanzsumme. Hier wurden die Vorräte entsprechend den Erwartungen angepasst. Der Forderungsbestand ist relativ zum Umsatz gesunken, dies ist zum großen Teil auf die Umsatzrückgänge zurückzuführen. Insgesamt ist unsere Vermögensstruktur als sehr konstant anzusehen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um EUR 1,28 Mio. auf EUR 2,71 Mio. gestiegen. Korrespondierend zur Vorratsentwicklung sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geplant um EUR 4,55 Mio. auf EUR 0,13 Mio. gesunken. 4. Leistungsindikatoren Das Rohergebnis wird gleichermaßen durch Entwicklungen am Absatz- und am Beschaffungsmarkt beeinflusst und bildet damit die wesentlichen Chancen und Risiken der Gesellschaft zutreffend ab. Aufgrund unserer Zielsetzung weiterhin organisch und selbstfinanziert zu wachsen, sind der Cashflow aus operativer Tätigkeit und die Eigenkapitalquote weitere wichtige Kennzahlen. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,30 Mio. auf EUR 11,07 Mio. gesunken. Die Entwicklung dieser Kennzahl hat unsere Erwartungen entsprochen. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit stieg entsprechend unseren Erwartungen insbesondere aufgrund der beschriebenen Entwicklung des Jahresergebnisses um EUR 0,68 Mio. auf EUR 1,65 Mio. Die Eigenkapitalquote konnte aufgrund unseres sehr guten Ergebnisniveaus bei einer leichten Vermögensausweitung deutlich erhöht werden. III. Prognosebericht Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2024 sind positiv. Wir erwarten einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse. Entsprechende Planungen wurden für das Geschäftsjahr 2024 vorgenommen. Eine weitere Ausweitung von bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen und die Neukundenakquisition halten wir weiterhin für gut erreichbar. Hier ist geplant durch einen Ausbau des Außendienstes weitere Kunden im Bereich des Zweiradfahrradfachhandels zu gewinnen. Nach unseren Erwartungen wird sich auch weiterhin das Kerngeschäft stabilisieren. Durch die Positionierung neuer Artikelsortimente, die sich noch nicht bzw. nur in geringem Umfang im Portfolio der Gesellschaft befinden und darüber hinaus über ein hohes Marktpotenzial verfügen, soll die Marktdurchdringung weiter intensiviert werden. Der Ausbau der Aktivitäten im E-Commerce, sowie des Discountgeschäftes, steht auch im Geschäftsjahr 2024 ebenso weiterhin im Focus. Die nötigen Prozessoptimierungen werden dem Bedarf entsprechend umgesetzt, um dem wachsenden Volumen gerecht werden zu können. Es ist damit zu rechnen, dass diese Bereiche in der Zukunft einen größeren Anteil an dem Unternehmenserfolg haben werden. Aufgrund der geplanten Werte und der aktuellen Geschäftsentwicklung erwarten wir einen leichten Anstieg der Leistungsindikatoren Rohergebnis und Cashflow aus operativer Tätigkeit. Den Indikator Eigenkapitalquote erwarten wir weiterhin leicht sinkend. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Entwicklung im Jahr 2024 von unserer Prognose aufgrund von vielen Faktoren, die nicht im Zugriff unseres Unternehmens liegen, deutlich abweichen kann. Zum heutigen Tag sind solche Abweichungen nicht erkennbar. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Berichtsfirma ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling und - das Risikoreporting. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - Die Anwendung einheitlicher Richtlinien - Der Einsatz zuverlässiger Software - Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - laufende Prüfungen - Abweichungsanalysen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Sofern die Gesellschaft Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennt, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die laufenden Zahlungseingänge werden durch ein adäquates Debitorenmanagement überwacht. Außerdem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsverbindung stets über die Bonität unserer Kunden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Zahlungsausgänge und Zahlungseingänge vermittelt. Diese Liquiditätsplanung wird durch die Geschäftsführung wöchentlich analysiert. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Diese sich daraus ergebenden Währungs- und Zinspositionen werden vollständig mit derivativen Finanzinstrumenten abgesichert. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Auch zukünftig wird in unserer Branche ein Verdrängungswettbewerb mit sinkenden Preisen herrschen. Ein beschleunigt sinkendes Preisniveau könnte einen negativen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft haben. Sollten sich ungünstigere Wechselkurse im US-Dollar-Bereich ergeben bzw. sich sonstige ungünstigere Einkaufskonditionen einstellen, halten wir eine geringere Gewinnmarge für möglich. Als Risiko ist eine Unterbrechung der Lieferkette durch den temporären Ausfall von Lieferanten sowie Beschränkungen des internationalen Warenverkehrs zu sehen. Dieses Risiko ist mit Ausbruch der Coronakrise zu Beginn 2020 eingetreten. Neue Transportwege, wie den Bahnverkehr über die Seidenstraße, werden im besten Fall unterstützend helfen. Durch das Vorhalten hoher Vorratssicherungsbestände konnten die Auswirkungen des Risikoeintritts nahezu komplett kompensiert werden. Die Lieferketten konnten wieder vollständig hergestellt werden. Ein weiteres wesentliches Risiko ist der Ausfall wesentlicher Absatzmärkte. Auch dieses Risiko ist in der Coronakrise mit der zeitweisen behördlichen Schließung des europäischen Einzelhandels eingetreten. Eine vollständige Verhütung des Risikos ist nicht möglich. Durch die starke Präsenz der EAL in anderen Märkten konnte eine teilweise Risikokompensation erreicht werden. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu vertreiben. Mögliche Risiken sind: - Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern - etwaige Verschlechterung der Qualität des Materials - das Fehlen innovativer Produkte - geringer Deckungsbeitrag der Produkte Zur Reduzierung möglicher Risiken werden unsere Sortimente ständig auf deren Gängigkeit überprüft. Besuche nationaler und internationaler Messen sorgen jährlich für Veränderungen in den bestehenden Sortimenten. Unsere Qualitätssicherung prüft jeden Wareneingang und sorgt für gleichbleibend gute Qualität und Vertriebsfähigkeit. Unser internes Controlling prüft Deckungsbeiträge in allen Stufen und spricht Handlungsbedarf mit den jeweiligen Fachabteilungen ab. Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Diese sind derzeit nicht erkennbar. Personalrisiken Die EAL GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Auf folgende Gefährdungspotentiale sei vorsorglich hingewiesen, ein bestandsgefährdender Eintritt ist nach heutiger Einschätzung höchst unwahrscheinlich. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale - Verschärfung der Wettbewerbssituation - Wechselkursrisiken - angespannte wirtschaftliche Verhältnisse - Geschäfte mit Rücknahmeklauseln - Geschäfte mit Vertragsstrafenklauseln - Sanktionen in den Beschaffungsmärkten - Einschränkungen der Absatzmärkte durch Anordnungen der Regierung Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale - Schadensersatzklagen - Beschwerdeverfahren Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Labor, durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Der spürbar zunehmende Trend zum Radsport und zum Campingurlaub, ermöglicht für die nächsten Jahre Chancen, Umsätze und Erträge weiter zu steigern. In dem stetig wachsenden Online Markt bietet die EAL durch angepasste interne Strukturen einen optimalen Handelspartner. Entsprechend ergeben sich auch hier weitere Möglichkeiten die Geschäftsbereiche zu erweitern. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoff-, Frachtpreisen die nicht in allen Fällen vollumfänglich weitergegeben werden können. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Für die Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten wird auf den Risikobericht (IV Chancen- und Risikobericht; 1. Risikobericht) insbesondere auf die Erläuterungen zu den Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken verwiesen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Wuppertal, den 2. September 2024 gez. Oliver Lamkemeier, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die EAL GmbH hat ihren Sitz in Wuppertal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter HR B 21821 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der EAL GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen wurden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 % der Anteile
Sitz der Faventis GmbH und LAS GmbH ist Wuppertal, Deutschland. Im Jahr 2023 haben die Gesellschaften einen Jahresüberschuss von TEUR 0 erzielt. Sitz der European Trading Company S.A.R.L. ist Versailles/Frankreich. Der Abschluss der European Trading Company S.A.R.L. ist im französischen Handelsregister (Registre du comerce et des sociétés) hinterlegt und nicht offengelegt. Die EAL übt keinen beherrschenden Einfluss auf die European Trading Company S.A.R.L. aus. Eine Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses entfällt gemäß § 286 Abs. 3 S. 2 HGB. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen folgende Einzelposten (Beträge in TEUR)
Angaben zu den Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignungen an Vorräten sowie durch Sicherungsabtretung an Forderungen besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen im Jahresbetrag von TEUR 3.480 bis zum Jahr 2028. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe von Geschäftsführervergütungen für die geleisteten Tätigkeiten im Geschäftsjahr wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 18 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.
Wuppertal, 2.September 2024 gez. Oliver Lamkemeier, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EAL GmbH Wuppertal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EAL GmbH, Wuppertal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EAL GmbH, Wuppertal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen) oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtürmern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • Gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • Beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • Beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahlen, den 2.September 2024 BHR
GmbH
gez. Hans Muermans, Wirtschaftsprüfer |
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