EndoControl GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michele Wolfgang Flad Fernandes Carneiro seit 19.3.2020 | Geschäftsführer |
Omar Ahmed Khaled Abdo seit 19.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.00% | |
| 3.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LINDER GMBHBuchholz in der NordheideJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell der LINDER GmbH Die LINDER GmbH hat sich innerhalb des Verpackungsmarktes auf das Segment der Umreifung spezialisiert. Innerhalb dieses Segmentes wird die gesamte Bandbreite an Umreifungsbändern, Umreifungsgeräten/-maschinen, Umreifungszubehör und Service angeboten. Dabei umfasst das Produktportfolio alle Umreifungsbandtypen: extrudierte Bänder (PP- und PET-Band), textile Umreifungsbänder (verleimte, gewebte und Kompositbänder) und Verpackungsstahlband. Diese Bandbreite stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar, da andere Hersteller auf nur wenige Bandtypen fokussiert sind und zudem i.d.R. nicht das gesamte Spektrum von Band plus Gerät, Service und sonstiges Zubehör anbieten. Extrudierte Umreifungsbänder werden am Standort Buchholz in der Nordheide bei Hamburg produziert, im Bereich Verpackungsstahlband ist die LINDER GmbH Großhändler. Die Produktion der Umreifungsbänder wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Mit der LINDER Produktions GmbH besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der LINDER GmbH als herrschendes Unternehmen. Neben dem Standort in Buchholz in der Nordheide bestehen weitere Produktionsstandorte in der Türkei und Südafrika. Umreifungsbänder werden in nahezu allen Branchen eingesetzt. Grundsätzlich gilt, dass eine Palette entweder umreift und/oder mit Folie (Stretchfolie, Schrumpffolie etc.) gesichert wird. Großabnehmer sind die Holz- und Baustoffindustrie sowie Druckereien, Wellpappunternehmen sowie Logistiker. Durch die große Bandbreite an Branchen, in denen umreift wird, bestehen keine Klumpenrisiken. Zudem wurde in den zurückliegenden Jahren die Abhängigkeit vom deutschen Absatzmarkt deutlich reduziert. 2. Steuerungssystem Die LINDER GmbH betreibt ein zertifiziertes Qualitätsmanagement. Hierzu wurden u. a. Key Performance Indikators mit entsprechenden Soll-Werten für alle relevanten Prozesse definiert. Diese Kennzahlen werden monatlich erhoben und analysiert und fließen in die Steuerungsprozesse in einzelnen Unternehmensbereichen ein. Darüber hinaus verfügt jeder Unternehmensbereich über ein detailliertes Monitoring-System, so dass mögliche Abweichungen von den Soll-Werten frühzeitig erkannt und Ursachen dafür auf detaillierte Ebenen heruntergebrochen werden können. Dem Vertrieb steht ein Monitoring-System zur Verfügung, das bspw. Umsatzveränderungen nach Kunden oder Produkten ausweist und so die Möglichkeit bietet, kurzfristig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dank einer Energiecontrolling-Software, die im Rahmen unseres zertifizierten Energiemanagements im Tochterunternehmen, der LINDER Produktions GmbH, eingesetzt wird, kann exakt bestimmt werden, welche Anlage wieviel Energie verbraucht, so dass die Produktkalkulation viel präziser ist. Zudem kann so gezielt Einfluss auf den Energieverbrauch genommen und Spitzenlasten vermieden werden. 3. Forschung und Entwicklung Im Berichtszeitraum wurden diverse interne Projekte zur Verbesserung von Produktqualität und Fertigungsprozessen durchgeführt. Für die Entwicklung werden vom Unternehmen drei Mitarbeiter aus dem operativen Betrieb herangezogen, die die Aufgaben neben ihren regulären Tätigkeiten erledigen. Eine eigenständige Abteilung für Forschung und Entwicklung besteht nicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 erlebte die deutsche Wirtschaft eine Schrumpfung um 0,3 %, wobei insbesondere der private Konsum unter einem Verlust an Kaufkraft litt. Hohe Bau- und Kreditkosten, kombiniert mit Arbeitskräftemangel und hohen Energiepreisen, drückten die Investitionen in Bauprojekte und energieintensive Branchen . Trotz einer gewissen Erholung in der zweiten Jahreshälfte, unterstützt durch langsam steigende Reallöhne und eine allmähliche Entspannung der Inflation, blieben die wirtschaftlichen Aussichten gedämpft . Die Inflationsrate, die Anfang 2023 noch bei 6,0 % lag, verlangsamte sich im Verlauf des Jahres 2023. Die Branchenkonjunktur im Bereich Verpackung und Umreifung im Speziellen ist nach wie vor als robust zu bezeichnen. Im Bereich der Rohmaterialien gab es im Jahr 2023 eine erhebliche Reduktion der Preise für PET-Flakes. Dies ist auf die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage in Europa im Laufe des Jahres zurückzuführen. Kunden bestellen vermehrt bedarfsorientiert und bauen weniger Reserven auf. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr der LINDER GmbH endet mit einem positiven Ergebnis von TEUR 1.577 (Vorjahr: 2.852 TEUR). Unsere Zertifizierungen 9001 (Qualitätsmanagement) sowie 50001 (Energiemanagement) konnten wir erneut im ersten Anlauf bestätigen. Auch der zunehmenden Regulierung der internen wie externen Geschäftsabläufe wird damit Rechnung getragen. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Verlauf des Geschäftsjahres 2023, vor dem Hintergrund der im Geschäftsjahr erlebten Herausforderungen, als zufriedenstellend. 3. Lage Der Rohertrag im Geschäftsjahr 2023 beträgt 9.664 TEUR (Vj. 11.548 TEUR). Es wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 445 (Vj. 775 TEUR) erzielt, dabei handelt es sich bei 229 TEUR um erhaltene Betriebsausfallentschädigungen nach einem Brandschaden. Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr 2023 etwas niedriger als im Vergleichszeitraum 2022. Dies ist trotz der allgemein gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten auf die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie im Geschäftsjahr 2022 sowie weiteren Maßnahmen zur Reduktion der Personalkosten zurückzuführen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (2023: 4.307 TEUR; 2022: 5.134 TEUR) lässt sich im Wesentlichen auf gesunkene Frachtkosten im Rahmen der verringerten Umsatzerlöse und geringere Instandhaltungsaufwendungen im Geschäftsjahr zurückführen. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen von 778 TEUR resultieren aus dem mit der LINDER Produktions GmbH bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Die Gründe für den Verlust sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die notwendig geplanten Outputmengen aufgrund von Qualitätsschwankungen in den Rohstoffen sowie Stillständen der Produktionsmaschinen aus diversen Gründen u. a. aufgrund eines Brandes in der Produktionshalle oder mangelhafter Auslastung nicht erreicht werden konnten. Auch für die künftigen Jahre wird, aufgrund des schwierigen Marktumfeldes sowie der anfallenden Abschreibungen auf die Produktionsmaschinen mit Verlusten in der LINDER Produktions GmbH gerechnet. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 2.313 TEUR, die Gewinn-Marge (EBIT) liegt bei 6,7 %. Die Umsatzerlöse, das Ergebnis vor Steuern und die Gewinn-Marge (EBIT) liegen deutlich unter den Erwartungen im Rahmen der Planung für 2023. 4. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind überwiegend kurz bis mittelfristig. Insgesamt haben sich die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag um 258 TEUR auf 2.292 TEUR reduziert. Die zum Bilanzstichtag 31.12.2023 nicht ausgenutzten Kreditlinien bei verschiedenen Kreditinstituten beliefen sich zudem auf insgesamt 4,5 Mio. EUR, konnten also um 2,0 Mio. EUR reduziert werden. Die Finanz- und Liquiditätslage der LINDER GmbH wird durch die Geschäftsführung weiterhin als positiv und für den Umfang der Geschäftstätigkeit angemessen eingeschätzt. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres dazu in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von 2.887 TEUR auf 1.769 TEUR reduziert. Zusammenfassend ist die Finanzlage der LINDER GmbH als solide zu bezeichnen. Sie wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Geschäftsführung ist von der Fortführung der Geschäftstätigkeit überzeugt. 5. Vermögenslage Das Anlagevermögen, hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert (2023: 4.495 TEUR gegenüber 2022: 5.129 TEUR). Die Abschreibungen (2023: 100 TEUR gegenüber 2022: 90 TEUR) sind auf Niveau des Vorjahres. Die Bilanzsumme beträgt rund 18.194 TEUR (Vorjahr: 19.194 TEUR). Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 773 TEUR auf 12.981 TEUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von rd. 63,6 % auf 71,3 %. Das langfristige Vermögen der LINDER GmbH ist in ausreichender Höhe durch langfristige Mittel gedeckt. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Zentrale finanzielle Leistungsindikatoren sind für uns Umsatz und Ertrag - letzterer definiert als Ergebnis vor Steuern. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 2.313 TEUR und damit um 1.819 TEUR niedriger als im Vorjahr. III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024, vor allem vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, verhalten positiv. Zentrale Herausforderung des kommenden Geschäftsjahres wird es sein, die positive Entwicklung der letzten Jahre wieder aufzunehmen. Hierzu soll mithilfe fortlaufender Prozessoptimierungen und Qualitätssteigerungen sowie der Stärkung der einzigartigen Wettbewerbsposition, welche sich die LINDER GmbH durch die Produktionsstandorte in Deutschland, der Türkei und Südafrika erarbeitet hat, den schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen getrotzt werden. Für das Jahr 2024 steht das Wachstum der Organisation sowie die Stabilisierung der Prozesse und Strukturen weiterhin im Mittelpunkt. Wir gehen davon aus, dass sich der Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern leicht leicht besser als 2023 entwickeln werden. Es wird eine Gewinn-Marge (EBIT) leicht über dem Niveau von 2023 erwartet. Ob diese Erwartung, aufgrund der konjunkturellen Schwankungen, erfüllt werden können, kann im Moment nicht abgeschätzt werden. 2. Chancen- und Risikobericht Strategische Risiken werden im Rahmen des regelmäßigen Berichtswesens identifiziert, bewertet und an die Geschäftsleitung kommuniziert. Es erfolgt keine quantitative Erfassung und Bewertung möglicher Risiken und Chancen. Das Hauptrisiko für das Jahr 2024 ist die ungewisse gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Aufgrund der nur langsam abklingenden Inflation, Problemen im Außenhandel und der strauchelnden Bauwirtschaft wird für 2024 nur ein sehr geringes Wirtschaftswachstum erwartet. Dieses könnte sich unter Umständen in rückgängiger Nachfrage in den relevanten Märkten niederschlagen. Der Markt für Umreifungstechnik ist weiterhin stark umkämpft - durch die aktuellen Preisentwicklungen auf der Einkaufs- und Produktionsseite, insbesondere durch die volatilen Energiepreise, besteht das Risiko, dass diese nicht vollständig den Kunden durchgeleitet werden können. Dies hätte die Reduzierung der Rohertrags-Marge zur Folge. Mehrere Maßnahmen sind im Geschäftsjahr erfolgreich eingeleitet worden, um dieses Risiko zu reduzieren. Cyberrisiken, insbesondere Datenverluste, Systemausfälle und Cyberangriffe, stellen signifikante Bedrohungen für unser Unternehmen dar. Zur Minderung dieser Risiken setzen wir auf umfassende Sicherheitsmaßnahmen ein. Trotz fortgeschrittener Sicherheitstechnologien bleiben Restrisiken bestehen, die finanzielle, operationelle und reputative Schäden verursachen können. Wir überwachen diese Risiken kontinuierlich und passen unsere Schutzmaßnahmen entsprechend an, um die Sicherheit unserer Betriebsabläufe und Daten zu gewährleisten. Die LINDER GmbH gehört weltweit zu den wenigen Herstellern, die ALLE Kunststoff-Umreifungsbänder (PP-Band, PET-Band, verleimtes und gewebtes Band sowie Kompositband) plus Zubehör fertigen. Die daraus resultierende Möglichkeit alles aus einer Hand zu beschaffen ist der zentrale Wettbewerbsvorteil bei der großen Zielgruppe der Verpackungshändler. Im Geschäft mit den Endnutzern der Umreifungsbänder ist der zentrale Wettbewerbsvorteil das Komplettangebot aus Band, Gerät bzw. Maschine und Service. Anders als die meisten Mitbewerber, die reine Bandhersteller sind, kann so sichergestellt werden, dass das System aus Band und Umreifungsgerät/ -maschine einwandfrei funktioniert. Aus diesem Grund wurde im Geschäftsjahr 2018 die Breuer Industrieservice akquiriert, die sich auf den Großanlagenservice sowie Wartung und Instandhaltung von Umreifungsköpfen spezialisiert hat. Weitere Chancen sehen wir in der zunehmenden Internationalisierung sowohl auf Kunden- als auch auf Lieferantenseite, der Entwicklung nachhaltiger Produktneuheiten sowie in der weiteren Prozess- und Kostenoptimierung.
Buchholz in der Nordheide, den 8. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Michele Flad-Fernandes Carneiro gez. Omar Abdo BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die LINDER GmbH mit Sitz in Buchholz in der Nordheide ist unter HRB 204996 beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Soweit Wahlrechte für Angaben entweder in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. II. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewandt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über maximal 3 Jahre oder die vertragliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode. Geringwertige Anlagegüter des beweglichen Sachanlagevermögens werden bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Sachanlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, dessen Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist und der pauschalierend mit jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr des Zugangs und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben wird. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten und die Ausleihungen mit ihrem Nennwert, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Bei den Vorräten sind die Handelswaren unter Anwendung der gleitenden Durchschnittskostenmethode zu Anschaffungskosten bewertet. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Zusätzlich werden für Alters-, Nutzungs-, Gängigkeits- und Reichweitenrisiken sowie andere wertmindernde Einflüsse entsprechende Wertabschläge vorgenommen. Als Verbrauchsfolge wurde das sogenannte "First in first out-Verfahren" unterstellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zu ihrem Nennwert bewertet. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben aktiviert, die vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden und den nachfolgenden Berichtsperioden als Aufwand zuzurechnen sind. Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018G Prof. Dr. Klaus Heubeck) mit dem anhand des versicherungsmathematischen Teilwertverfahrens ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Danach werden sowohl die am Stichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten mit 0% berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt (1,82%, im Vorjahr 1,78%). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Die Fremdwährungspositionen der ausgewiesenen kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet und berücksichtigen Gewinne und Verluste aus Wechselkursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag gegenüber dem Kurs am Tage der Einbuchung eingetreten sind. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihrer Entwicklung im Geschäftsjahr sind dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Finanzanlagen Der unmittelbare Anteilsbesitz der Gesellschaft an anderen Unternehmen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20% setzt sich wie folgt zusammen:
* = vorläufige Zahlen Zwischen der LINDER GmbH und der LINDER Produktions GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der LINDER GmbH als herrschendes Unternehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungen setzen sich im Wesentlichen aus im Voraus geleisteten Zahlungen im Zusammenhang mit Versicherungen, Reisen und sonstigen Beiträgen zusammen. Rückstellung für Pensionen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt im Berichtsjahr EUR 624.960,00 (Vorjahr EUR 652.860,00). Der Betrag, der sich unter Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittzinses ergeben hätte, ist EUR 630.685,00. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 5.725,00 ist nach § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrt. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 1,82% (Vorjahr 1,78%). Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde unverändert zum Vorjahr eine angenommene Pensionssteigerungsrate von 0% zugrunde gelegt. Aufwendungen (EUR 0,00, Vorjahr EUR 0,00) und Erträge (EUR 11.329,00, Vorjahr EUR 12.234,00) aus der Auf- und Abzinsung der Verpflichtungen werden unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen bzw. den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht abgezinsten künftigen Mietleasingzahlungen aus Operating-Leasing Verträgen von Autos, technischen Anlagen und Maschinen sowie Miete für das Gebäude in der Hanomagstraße 22 in Buchholz i.d.N. belaufen sich auf TEUR 1.769 (Vorjahr: TEUR 2.887). Davon sind innerhalb eines Jahres fällig TEUR 1.166. Davon gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen TEUR 655. Davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 437. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 37.812,71 (Vorjahr EUR 176.591,23) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 25.929,97 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten erhaltene Betriebsausfallentschädigungen in Höhe von EUR 228.875,83 nach einem Brandschaden in 2022. Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Erträge für Altersversorgung in Höhe von -1.448,00 EUR (Vorjahr Aufwendungen 32.610,89 EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von 108.385,30 EUR (Vorjahr EUR 78.956,65). Zinserträge In den Zinserträgen sind Aufzinsungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 enthalten (Vorjahr EUR 25.861,66). Die Erträge aus der Aufzinsung gegenüber verbundenen Unternehmen werden im Berichtsjahr in Höhe von EUR 11.237,02 erstmals in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" ausgewiesen. Ertragsteuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf EUR 720.613,83 (Vorjahr EUR 1.278.585,17). Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der LINDER Produktions GmbH entfallen die Steuern auch auf die Linder Produktions GmbH. 3. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beträgt:
Mitglieder der Geschäftsführung Herr Omar Abdo, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Michele, Flad-Fernandes Carneiro, operativer Geschäftsführer Gesamtbezüge der Geschäftsführung Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie früherer Organmitglieder wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Wir haben ausschließlich zugunsten unserer Tochtergesellschaften Mithaftungen übernommen. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von den betreffenden Gesellschaften in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.
Buchholz in der Nordheide, den 8. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Michele Flad-Fernandes Carneiro gez. Omar Abdo sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "An die LINDER GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LINDER GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LINDER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lüneburg, 13. Mai 2024 AMP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Petersen, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Heinatz, Wirtschaftsprüfer" |
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