City Glas TK GmbH
Selbe AdresseGlasergewerbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Burbach seit 10.4.2025 | Geschäftsführer |
Markus Hüsges seit 10.4.2025 | Prokura |
Michael Bub seit 4.6.2024 | Prokura |
Markus Rösch seit 13.7.2022 | Prokura |
Christoph Hofmann seit 13.7.2022 | Prokura |
Ulrich Schwab seit 13.7.2022 | Prokura |
Richard Ruf seit 8.7.2016 | Prokura |
Jens Köhler seit 8.7.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nova Analytics Europe, LLC | 94.00% |
Xylem Luxembourg 1 | 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Xylem Analytics Germany GmbHWeilheim i.OBJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des UnternehmensGesellschafter der Xylem Analytics Germany GmbH (im Folgenden: XAG) sind die Nova Analytics Europe LLC (Delaware, USA) und die Xylem Luxembourg 1 S.à.r.l. (Roost, Luxembourg). Die XAG gehört damit zum Konzern der börsennotierten Xylem Inc. mit Sitz in Washington D.C., USA. Die Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter von Pumpen und Systemen für Transport, Kontrolle (Analytik) und Behandlung von Wasser und anderen Flüssigkeiten. Der Xylem Inc. Konzern gliedert sich in verschiedene Sparten. Die XAG gehört im Segment Measurement & Control Solutions (M&CS) dem Sub-Segment "Analytics" an. Die XAG ist unverändert an den Standorten Weilheim (Oberbayern), Mainz, Ingolstadt und Meinsberg angesiedelt; der eingetragene Hauptsitz ist Weilheim (Oberbayern). Die XAG entwickelt und produziert hochwertige Messtechnik für die Marken "WTW", "SI Analytics", "Sensortechnik Meinsberg" und "ebro". Die Geräte finden Anwendung in der Wasseranalytik und Umwelttechnik sowie der Lebensmittelindustrie, der chemischen Industrie, der pharmazeutischen Industrie und Medizintechnik. Die Marke "ebro" ist außerdem im Bereich der Transportlogistik durch das Monitoring von Temperatur, Feuchte und Druck von Gütern bekannt. Die Produkte sind national und international renommiert und zählen zu den bekanntesten Marken weltweit. Der Verkauf der Produkte erfolgt - im Rahmen des sogenannten "Principal Operating Company" (PoC) Modells - ausschließlich an Schwesterunternehmen in der Xylem-Gruppe. Die Festsetzung der Verkaufspreise erfolgt durch eine "Cost-Plus"-Vereinbarung. Neben der Produktion konzentriert sich die XAG auf Forschung und Entwicklung (F&E) neuer Produkte. Außerdem ist die XAG als interner Dienstleister für Konzerngesellschaften in den Bereichen IT, Personalwesen, Finanzen, Versand sowie Qualitätsmanagement tätig. 2. Strategie und ZieleAufgrund der Einbindung in das POC-Modell liegt das besondere Augenmerk der XAG in der Entwicklung und Produktion der Produkte im Konzernverbund. Darüber hinaus wird kontinuierlich daran gearbeitet, die gesamte Wertschöpfungskette (Supply Chain) zu verbessern. So wurden unter anderem sowohl die Beschaffungsseite neu aufgestellt (durch neue Struktur und Aufgabenteilung im Einkauf) als auch der Produktionsprozess als solches durch gezielte Erhöhung der Liefertreue und Reduzierung von Ausschuss ständig überprüft und weiterentwickelt. Die Ziele für das Jahr 2023 haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Der Fokus liegt weiterhin im Bereich "Drive Customer Success". Darunter verstehen wir Verbesserungen im Bereich der Auftragserfüllung. Konkret bedeutet das die Verbesserung der On-time Delivery (Liefertreue zum Kundenwunschtermin) bei gleichzeitiger Optimierung der Lagerbestände. Dazu wurde im Bereich Supply Chain der SIOP Prozess (Sales, Inventory & Operations Planning) weiter verbessert. Das betrifft insbesondere folgende Themenschwerpunkte:
Des Weiteren wurde neue Produktlinien in das Portfolio aufgenommen:
3. Wirtschaftsbericht3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas Jahr 2023 war von einer Vielzahl wirtschaftlicher Herausforderungen und Veränderungen geprägt. Globale Trends und nationale Entwicklungen haben die wirtschaftliche Landschaft beeinflusst, wobei der Analysen- und Labormarkt für die Gesellschaft eine besondere Rolle spielte. Im Folgenden wird ein Überblick über die wirtschaftliche Situation mit einem Schwerpunkt auf diesem Sektor gegeben. Gesamtwirtschaftliche Lage: Die Weltwirtschaft erlebte 2023 ein uneinheitliches Wachstum, wobei einige Regionen sich erholten, während andere mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert waren. Trotz einer gewissen Erholung nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie blieb die Unsicherheit aufgrund geopolitischer Spannungen und Handelskonflikte bestehen. In vielen entwickelten Volkswirtschaften setzte sich ein moderates Wachstumstempo fort, das von einer Kombination aus Konsumausgaben, Investitionen und Exporten getragen wurde. Aufstrebende Volkswirtschaften hingegen sahen sich mit volatilen Märkten und strukturellen Herausforderungen konfrontiert. (Quelle: IWF Kiel). Für Deutschland war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. (Quelle: Statistisches Bundesamt Jan. 2024). Situation im Analysen- und Labormarkt: Laut den aktuellen Zahlen des Fachverbandes Spectaris erzielten die deutschen Hersteller von Analysen-, Bio- und Labortechnik 2022 einen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Positive Impulse kamen dabei sowohl aus dem Inland (5,3 Mrd. Euro, +9,7 Prozent) als auch aus dem internationalen Geschäft (6,4 Mrd. Euro, +5,8 Prozent). Daraus resultierte eine Exportquote von 54,9 Prozent. Nach dem schwachen Corona-Jahr 2020 befindet sich die Branche damit wieder auf einem starken Wachstumskurs. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung stieg die Beschäftigtenzahl um 5,1 Prozent auf rund 53.000 Mitarbeiter. Für das Jahr 2023 wird ungeachtet der zahlreichen Herausforderungen sowie Unsicherheiten aufgrund des Ukraine-Krieges mit einem deutlichen Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich gerechnet. (Quelle: Spectaris). Das Wachstum wurde durch verschiedene Faktoren angetrieben: Technologische Fortschritte: Fortschritte in Bereichen wie Biotechnologie, künstliche Intelligenz und digitale Analytik haben zu einer verstärkten Nachfrage nach analytischen und labortechnischen Dienstleistungen geführt. Unternehmen investierten verstärkt in innovative Lösungen zur Produktentwicklung, Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung. Gesundheitssektor: Die Gesundheitsindustrie war ein bedeutender Treiber für den Analysen- und Labormarkt. Die steigende Nachfrage nach diagnostischen Tests, Arzneimittelentwicklung und medizinischer Forschung führte zu einem erhöhten Bedarf an Labordienstleistungen. Regulatorische Anforderungen: Strengere Vorschriften und Qualitätsstandards in verschiedenen Branchen, insbesondere im Gesundheits- und Lebensmittelsektor, erforderten eine intensive Analyse und Überwachung von Produkten und Prozessen. Dies führte zu einem Anstieg der Nachfrage nach Labordienstleistungen zur Einhaltung der Vorschriften. Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Unternehmen verstärkten ihre Bemühungen um Umweltschutz und Nachhaltigkeit, was zu einer verstärkten Analyse von Umweltauswirkungen und zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und Prozesse führte. Herausforderungen und Zukunftsausblick: Trotz des Wachstums sah sich der Analysen- und Labormarkt auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert: Fachkräftemangel: Die steigende Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Analytik führte zu einem Fachkräftemangel und einem intensiven Wettbewerb um talentierte Mitarbeiter. Technologische Komplexität: Die rasante Entwicklung neuer Technologien und Analysemethoden erforderte kontinuierliche Investitionen in Schulung und Weiterbildung, um mit den sich wandelnden Anforderungen Schritt zu halten. Regulatorische Dynamik: Der sich ständig ändernde regulatorische Rahmen erforderte eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von Unternehmen, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Für die Zukunft wird erwartet, dass der Analysen- und Labormarkt weiterhin ein robustes Wachstum verzeichnen wird, getrieben von technologischen Innovationen, regulatorischen Anforderungen und der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Analyse- und Labordienstleistungen. Insgesamt zeigt der Geschäftsverlauf im Jahr 2023, dass der Analysen- und Labormarkt eine entscheidende Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung spielte. Trotz einiger Herausforderungen bleibt der Sektor weiterhin dynamisch und vielversprechend für die Zukunft. Diese Einschätzung spiegelt sich in der Strategie der XAG wider, Dienstleistung, Innovation und Qualität weiter auszubauen. 3.2 GeschäftsverlaufVor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogen Rahmenbedingungen konnten wir für 2023 einen Anstieg der Umsatzerlöse von 5,7 % verzeichnen. Die Ergebnisse liegen damit über den Erwartungen für 2023, die einen Anstieg der Umsatzerlöse um 4,4 % und einen entsprechenden Anstieg des operativen Ergebnisses vorsahen. Insgesamt erzielten wir ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von EUR 17,9 Mio. Das operative Ergebnis liegt bei EUR 4,3 Mio. nach EUR 2,9 im Vorjahr. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 %. Der Verkauf der Produkte erfolgt - im Rahmen des sogenannten "Principal Operating Company" (PoC)-Modells - ausschließlich an Schwesterunternehmen in der Xylem-Gruppe. Die Festsetzung der Verkaufspreise erfolgt durch eine "Cost-Plus"-Vereinbarung. Steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung der Gesellschaft nicht herangezogen. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage4.1 ErtragslageDie Xylem Analytics Germany GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von EUR 17,9 Mio. (Vorjahr: EUR 13,4 Mio.). Folgende Effekte sind dabei zu berücksichtigen:
Der somit erwirtschaftete Jahresüberschuss wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Sensus GmbH in Ludwigshafen abgeführt. 4.2 FinanzlageDie XAG ist in das Cash-Pooling der Xylem Europe GmbH, Schaffhausen (Schweiz), einbezogen. Die liquiden Mittel (inklusive Cashpool) belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 75,8 Mio. (Vorjahr: EUR 70,6 Mio.). Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt weitestgehend aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 61,0 % (Vorjahr: 65,2 %). Bei Bedarf kann zudem jederzeit auf Finanzierungsquellen im Konzernverbund zurückgegriffen werden. Die Finanzierung und die Eigenkapitalausstattung sind angemessen. 4.3 VermögenslageDie Bilanzstruktur hat sich nicht grundlegend geändert; die Bilanzsumme hat sich jedoch um EUR 9,3 Mio. bzw. 6,9 % auf EUR 144,0 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite resultiert der Anstieg größtenteils aus dem um EUR 5,2 Mio. höherem Cashpool-Guthaben sowie den um EUR 1,5 Mio. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Darüber hinaus hat sich das Vorratsvermögen - neben dem gestiegenen Geschäftsvolumen - auch aufgrund der Übernahme der Vorratsbestände von MJK Automation A/S, Birkerød/Dänemark (kurz: MJK) und Bellingham & Stanley Ltd, Royal Tunbridge Wells/Vereinigte Königreich, (kurz: B&S) um insgesamt EUR 1,7 Mio. erhöht. Aufgrund des Geschäftsmodells bestehen keine Forderungen gegen Dritte aus Lieferungen und Leistungen. Auf der Passivseite wirkten sich - neben den um EUR 4,4 Mio. höheren Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung - insbesondere die um EUR 2,2 Mio. gestiegenen Rückstellungen sowie die um EUR 1,8 Mio. erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Diese betreffen wie schon im Vorjahr ausschließlich unterwegs befindliche Zahlungen. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen ist auf die unterstellten Rentenanpassungen infolge der Inflation der letzten Jahre zurückzuführen. Bei den sonstigen Rückstellungen resultiert die Zunahme insbesondere auf der Aufstockung der Altersteilzeitrückstellungen sowie höhere Rückstellungen für Urlaub und Gleitzeit infolge der höheren Auslastung. 4.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der GesellschaftIm Rückblick betrachten wir das Jahr 2023 im Hinblick auf den Umsatzanstieg als ein erfolgreiches Jahr. Mit der Geschäftsentwicklung sowie der Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind wir sehr zufrieden. 5. Forschung und EntwicklungDie XAG beschäftigt insgesamt ca. 68 Mitarbeiter im Bereich F&E an den Standorten Weilheim, Mainz, Meinsberg und Ingolstadt. Die Gesamtaufwendungen hierfür beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 7,9 Mio.; dies entspricht rd. 9,0 % der Umsatzerlöse (Vorjahr: EUR 7,1 Mio. bzw. 8,6%). Die Gestaltung eines qualitativ hochwertigen, konkurrenzfähigen Produktprogramms bildet die Basis für den Erhalt und die Erweiterung unserer Marktanteile weltweit, sowie die technologische Marktführerschaft in unseren Kernbereichen. Die Kernkompetenzen liegen in der Spektralphotometrie, bei Datenloggern für Medizin- und Lebensmitteltechnik, bei Titration und Viskosimetrie im Bereich der Online- und auch Labormesstechnik. Ebenso müssen die optische Sauerstoffmessung, die pH-Messung und die Temperaturmessung an dieser Stelle genannt werden. Letztgenannte werden ebenfalls im Bereich der Online- und auch Labormesstechnik eingesetzt. Innerhalb des Konzerns werden aktiv Technologien der verschiedenen Standorte kombiniert, so dass bestehendes Know-How auch in der XAG genutzt und für Produktinnovation verwendet werden kann. Auf diese Weise werden die Synergien sinnbringend geschaffen und für die XAG nutzbar gemacht. Es erfolgten keine Zuwendungen von Dritten oder staatlichen Stellen. 6. Prognose-, Chancen- und Risikobericht6.1 PrognoseberichtDie Weltwirtschaft expandiert derzeit in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich ist. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis zuletzt kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation; im Vereinigten Königreich und in Japan ging die Produktion im zweiten Halbjahr 2023 sogar merklich zurück. Die konjunkturellen Unterschiede dürften im Prognosezeitraum geringer werden, ein kräftiger Aufschwung ist aber nicht in Sicht: Während die Expansion in den Vereinigten Staaten angesichts nachlassender fiskalischer Impulse etwas an Fahrt verliert, belebt sich die Konjunktur in Europa und Japan mit Abklingen der bremsenden Wirkungen des Inflationsschocks allmählich. Stimulierend wirkt auch die sich abzeichnende leichte Erholung beim Welthandel. Die wirtschaftliche Aktivität in China dürfte im Prognosezeitraum angesichts struktureller Probleme allerdings nur verhalten expandieren und im Jahresdurchschnitt merklich schwächer zunehmen als im vergangenen Jahr. Nicht zuletzt deshalb wird der Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - mit 2,8 Prozent etwas niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr (3,1 Prozent), für das kommende Jahr 2025 rechnen wir wieder mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt in der nächsten Zeit zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation ist zwar gegenüber dem Höchststand Ende 2022 deutlich zurückgegangen, zuletzt aber nur noch wenig gesunken. Vor allem der Anstieg der Preise für Dienstleistungen erweist sich als hartnäckig, so dass die Inflationsraten voraussichtlich erst im Jahr 2025 wieder nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein werden. Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur, insbesondere einer Zuspitzung von Handelskonflikten und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. (Quelle: IfW Kiel März 2024). Ein wesentlicher Effekt auf die Ergebnissituation war - auch aufgrund der bestehenden "Cost-plus"-Vereinbarung - nicht zu erwarten und hat sich auch nicht ergeben. In der Rolle des Produktionsunternehmens ist der Erfolg der XAG maßgeblich von durch unsere Vertriebsgesellschaften generierten Bedarfen abhängig. Für 2024 planen wir mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um rd. 10 %, die weitestgehend durch die Übernahme der Produktion unserer bisherigen Schwesterunternehmen MJK (Dänemark) und B&S (England) sowie durch Preiserhöhungen und Abbau des Auftragsbestandes realisiert werden sollen. Diese Einschätzung wird durch die aktuellen Entwicklungen im Geschäftsjahr 2024 bestätigt. Für das operative Ergebnis erwarten wir einen ähnlichen prozentualen Anstieg wie bei den Umsatzerlösen. 6.2 Risikomanagementziele und -methodenDie XAG ist in das konzernweite interne Kontrollsystem (IKS nach dem COSO-Rahmenwerk) nach dem sogenannten "Sarbanes-Oxley Act" (SOX) eingebunden. Gemäß Vorgaben des Konzerns muss die XAG ihre wesentlichen Geschäftsprozesse dokumentieren und regelmäßig vordefinierte Kontrollen durchführen. Die Überprüfung des IKS erfolgt dabei entweder durch die konzerninterne Revision (Internal Audit) oder durch externe Beratungs- und Prüfungsgesellschaften. Das Risikofrüherkennungssystem ist als separates Berichts- und Überwachungssystem mit eigener Aufbau- und Ablauforganisation Bestandteil des unternehmensweiten Risikomanagements. Dessen Aufgabe ist es, durch regelmäßige und fallweise Berichterstattung Risikopotentiale zu erkennen, einheitlich zu bewerten und in einer Gesamtbetrachtung zusammenzufassen. Besondere, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken sind im Rahmen dieser Berichte weder während des Geschäftsjahres noch heute bekannt geworden. Wesentliche Finanzinstrumente sind die Finanzanlagen, die konzerninternen Forderungen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (inkl. verbundener Unternehmen). Im täglichen Management werden Verbindlichkeiten und Forderungen gesichtet, so dass die damit verbundenen Risiken abgeschätzt werden können. Ebenso wird das konzerninterne Cashpool-System kontinuierlich überwacht. Aufgrund der soliden finanziellen Konzernverhältnisse schätzen wir das Ausfallrisiko als gering ein. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Wesentliche Risiken bei den Verbindlichkeiten bestehen nicht; wesentliche Fremdwährungspositionen liegen nicht vor. 6.3 Chancen- und RisikoberichtDie Gesellschaft unterliegt mit ihrer Geschäftstätigkeit den Branchenrisiken der Labor-, Chemie und Messtechnik-Branche, insbesondere Vertriebs- und Innovationsrisiken, die zu einer technischen Veraltung von Produkten führen könnten und somit Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft hätten. Des Weiteren besteht eine gewisse Abhängigkeit von Know-how-Trägern innerhalb der Organisation sowie Geheimhaltung von proprietären Informationen. Darüber hinaus ist die XAG den Risiken international operierender Gesellschaften, beispielsweise Wechselkursrisiken, ausgesetzt. Aufgrund des Geschäftsmodells beschränken sich die Wechselkursrisiken auf den Einkaufsbereich. Die Produkte der XAG sind in aller Welt im Einsatz und genießen eine sehr gute Reputation. Das Portfolio an hochwertiger Messtechnik wird weiter ausgebaut. Traditionsgemäß wird die konsequente Verbesserung bestehender Geräte zur weiteren Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Differenzierung am Markt beitragen. Einige neue Technologien der verschiedenen F&E Abteilungen versprechen Innovationen mit Alleinstellungsmerkmalen für XAG und somit weitere Wachstumschancen. Synergien mit anderen Xylem-Standorten und Konzerngesellschaften werden aktiv unterstützt. So ist ein internationales Entwicklerteam implementiert, dessen Aufgabe es ist, Kern- und Schlüsseltechnologien aus allen Standorten für die verschiedenen Marken und Applikationen nutzbar zu machen. Das Geschäft der Onlinemesstechnik ist besonders in großen internationalen Projekten wachstumsstark. Da unsere Produkte insbesondere in asiatischen Ländern wie China und Indien bereits etabliert und bekannt sind, erwarten wir, vom dortigen Wachstum überproportional profitieren zu können. Die Fokussierung auf den Kunden ist maßgeblicher Bestandteil unserer Strategie. Hierzu zählen wir auch die Lieferfähigkeit. Neben den weiteren Verbesserungen des SIOP Prozesses steht die Stabilisierung der Lieferketten im Fokus. D.h. Risiken im Beschaffungsprozess sollen minimiert werden. Der Service spielt im Wettbewerb weiterhin eine große Rolle. Der Servicesektor, insbesondere der Marke "ebro", wächst kontinuierlich. Ziel ist es auch hier die Durchlaufzeiten weiter zu verkürzen, dazu wurde ein Projektteam gegründet, das als Ziel hat, die Durchlaufzeit für einen Serviceauftrag auf unter 8 Tage zu bringen. Dieses Ziel wurde ab Q2/2022 erreicht und soll 2023 stabilisiert werden. Im Jahr 2023 wurde die Übernahme von Teilen der Produktion der Schwesterfirmen MJK und Bellingham und Stanley ins Firmengebäude am Standort in Weilheim im Rahmen eines Asset Dealsvollzogen. Dieser Sachverhalt beinhaltet sowohl Chancen wie auch Risiken. Mögliche Risiken in Form von Lieferengpässen im Rahmen des Umzugs wurden durch Lageraufbau vor der Umzugsphase minimiert. Alle sonstigen Risiken werden durch eine detaillierte Projektplanung abgefangen. Die Chancen durch den Umzug werden in den Folgejahren, ab 2024, vollumfänglich wirksam sein. Hier sind unter anderem eine höhere Produktivität durch einen besseren Materialfluss (kürzere Wege) und eine verbesserte Kommunikation zwischen den Bereichen zu erwähnen. Ein Fokusthema aus 2023 wird auch im Jahr 2024 weiter vorangetrieben. Die ständige Optimierung des Unternehmens (Continuous Improvement), wird sowohl im Neubau als auch an allen anderen Standorten des Unternehmens, gelebt und weiter forciert. Befürchtungen, dass die Energieversorgung, insbesondere Erdgas, wohlmöglich durch den Ukrainekonflikt gefährdet sein könnte haben sich abgeschwächt. Trotzdem wurde für die Standorte Mainz und Meinsberg eine netzunabhängige Gasversorgung für die Glasbläsereien realisiert. Für den Standort Weilheim ist der Anschluss an eine Hackschnitzel- Heizung realisiert. In Gesamtwürdigung aller Risiken und unter Berücksichtigung des risikoarmen Geschäftsmodells als reines Produktionsunternehmen des Xylem-Konzerns bestehen aus heutiger Sicht keine wesentlichen Risiken, die den Bestand des Unternehmens nachhaltig gefährden könnten. Alle sonstigen bekannten geschäftlichen Risiken sind im Jahresabschluss zum Stichtag 31. Dezember 2023 angemessen berücksichtigt.
Weilheim in Oberbayern, den 7. Juni 2024 Xylem Analytics Germany GmbH Die Geschäftsführung Dr. Robert Reining Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine AngabenDie Xylem Analytics Germany GmbH (im Folgenden: XAG) gehört zum Konzern der börsennotierten Xylem Inc. mit Sitz in Washington D.C. /USA. Der Xylem-Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter von Pumpen und Systemen für Transport, Kontrolle (Analytik) und Behandlung von Wasser und anderen Flüssigkeiten. Der Jahresabschluss der XAG mit Sitz in Weilheim in Oberbayern (HRB 145685; Handelsregister des Amtsgerichts München) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Ergänzende Vorschriften zur Bilanz gemäß § 42 GmbHG wurden beachtet. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 5 Jahren. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Bei selbsterstellten Sachanlagen werden die Herstellungskosten entsprechend den bei dem Posten "Vorräte" erläuterten Bewertungsgrundlagen für fertige und unfertige Erzeugnisse ermittelt. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer ausschließlich linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen für:
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG angewendet. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, bis zu 800 EUR betragen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. FinanzanlagenDie Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Bei einer voraussichtlich nicht dauernden Wertminderung werden entsprechend dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB keine Abwertungen vorgenommen. VorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten (Einzelfeststellung der Anschaffungskosten) unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf Basis der Wiederbeschaffungskosten und unter Berücksichtigung pauschaler Wertabschläge für das Lager- und Verwertungsrisiko bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Risiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden ebenso durch pauschale Wertabschläge berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Handelswaren werden zu den letzten Einstandspreisen auf Basis des gleitenden gewogenen Durchschnitts bewertet, wobei erforderliche Wertabschläge aufgrund der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ausreichend berücksichtigt werden. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Dabei sind angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt, um Risiken und Verluste, das allgemeine Kreditrisiko sowie noch anfallende Mahn- und Beitreibungskosten abzudecken. Liquide MittelDie liquiden Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Aktive RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen (i. S. v. § 250 Abs. 1 HGB). Rückstellungen für PensionenDie Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der projizierten Einmalbeitragsmethode unter Berücksichtigung der Richttafeln Heubeck 2018 G bewertet. Dabei wurde die Rückstellung pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszins diente der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen). Dieser beträgt zum 31. Dezember 2023 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) p. a. Auf Basis der vergangenen sieben Jahre würde der Zinssatz 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %) betragen. Bei der Ermittlung der Rückstellung wurde wie im Vorjahr eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,5 % - 4,5 % p.a., eine Dynamik der Anpassung der laufenden Renten von 1,00 bzw. 2,10 % p.a. (VJ.: 1,00 % bzw. 2,10 % p.a.) sowie eine mittlere Fluktuation berücksichtigt. Die Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Daneben wurde berücksichtigt, dass die aktuelle Inflation im Jahr 2023 deutlich über den entsprechenden Annahmen in den Bewertungen der Vorjahre liegt, die sich durch die Rentenanpassungen in den Jahren 2024 bis 2025 auswirken wird. Um dies zu kompensieren wurden alle laufenden Renten pauschal um 8,70 % erhöht. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 1.705). Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurde von dem Abzinsungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen wurde nach der projizierten Einmalbetragsmethode durchgeführt und erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln Heubeck 2018 G verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: Rechnungszinssatz p. a. 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %), Gehaltstrend wie im Vorjahr p. a. 2,50 % - 4,50 % sowie eine mittlere Fluktuation. Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln Heubeck 2018 G verwendet. Die Bewertung erfolgte mit dem Barwert und unter Anwendung eines laufzeitadäquaten siebenjährigen durchschnittlichen Rechnungszinssatzes von 1,07 % (Vorjahr: 0,58 %). Zukünftig erwartete Entgeltsteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit wie im Vorjahr von jährlichen Anpassungen bei den Entgelten von 3,00 % ausgegangen. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. FremdwährungsumrechnungAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt der Transaktion erfasst und gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht. III. Angaben und Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. FinanzanlagenAnteile an verbundenen UnternehmenDie Gesellschaft ist Komplementärin der der Xylem Analytics Germany Sales GmbH & Co. KG (im Folgenden: XAGS), Weilheim in Oberbayern, und mit 99,99 % an deren Kapital beteiligt. Daneben hält sie 100 % der Anteile an der Xylem IP Management GmbH, Grünwald, sowie 100 % der Anteile an der Aanderaa Data Instruments AS, Bergen/Norwegen. Zusätzlich ist die Gesellschaft zu 100 % Kommanditistin der im Jahr 2019 gegründeten Xylem Analytics IP GmbH & Co. KG, Grünwald.
*) vor Ergebnisabführung bzw.
Ergebnisverwendung
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeAlle zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 67). KapitalDas gezeichnete Kapital von TEUR 26 ist in voller Höhe einbezahlt. Die Nova Analytics Europe LLC, Delaware/USA, hält einen Anteil von 94 % und die Xylem Luxembourg 1 S.à.r.l., Roost/Luxemburg, einen Anteil von 6 %. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen sonstige personalbezogene Rückstellungen, Gewährleistungen Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen. VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.182 (Vorjahr: TEUR 4.182). Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der GuV-RechnungUmsatzerlöseSämtliche Umsatzerlöse entfallen auf die Schweiz. Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen im Geschäftsjahr 2023 setzen sich wie folgt zusammen:
Periodenfremde Aufwendungen und ErträgeIm Geschäftsjahr waren periodenfremde Erträge von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 393) zu verzeichnen. Darin enthalten sind insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 277). Daneben sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 159) angefallen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Im Geschäftsjahr waren ebenso wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen zu verzeichnen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragInfolge der seit 2011 mit der Sensus GmbH, Ludwigshafen (Rechtsnachfolger der Xylem Germany GmbH), bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft betreffen die Steuern vom Einkommen und Ertrag lediglich die Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter sowie ggf. vororganschaftliche Sachverhalte. V. GewinnverwendungDer im Berichtsjahr erzielte Jahresüberschuss wurde entsprechend dem mit der Sensus GmbH, Ludwigshafen (Rechtsnachfolgerin der Xylem Germany GmbH, Frankfurt am Main), abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag in Höhe von TEUR 17.877 (Vorjahr: TEUR 13.439) abgeführt. Die Gewinnabführung betrifft grundsätzlich auch ausschüttungsgesperrte Beträge. VI. Sonstige AngabenAnzahl der Mitarbeiter/innenDie XAG beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 489 Mitarbeiter, davon 238 Angestellte und 251 gewerbliche Arbeitnehmer. Organe der GesellschaftGeschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war:
Die Angabe der im Berichtsjahr gewährten Gesamtbezüge des Geschäftsführers unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Für ehemalige Geschäftsführer wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 858 (Vorjahr: TEUR 852) gebildet. KonzernabschlussDie Anteile der Gesellschaft werden von der Nova Analytics Europe LLC (Delaware/USA) und der Xylem Luxembourg 1 S.a.r.l. (Roost/Luxembourg) gehalten. Die Gesellschaft gehört damit zum Konzern der Xylem-Gruppe. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Xylem Inc., Washington D.C./USA (größter und kleinster Kreis), einbezogen; Abweichungen zu den Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach deutschem Recht bestehen insbesondere bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Pensionsrückstellungen. Der Konzernabschluss wird bei der Securities and Exchange Commission, Washington, D.C. / USA, unter der Index-Nr. CIK 0001524472 sowie im Unternehmensregister offengelegt; die Gesellschaft selbst erstellt keinen eigenen Konzernabschluss nach § 290 HGB. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenGemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für Steuern des Organträgers. Da der Organträger bisher seinen Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen ist und über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Bezüglich der Modellregelungen "Pillar Two" und den damit verbundenen steuerlichen Auswirkungen verweisen wir auf den Jahresabschluss des Organträgers Sensus GmbH, Ludwigshafen. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 15.372 sowie aus Bestellobligos in Höhe von TEUR 32.803. Der Zweck der abgeschlossenen Miet-, Pacht- und Leasingverträge besteht in der geringeren Kapitalbindung (Finanzierungsvorteil). Derzeit sind keine nennenswerten Chancen und/oder Risiken aus diesen Geschäften ersichtlich. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. AbschlussprüferhonorarDas Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 95 und resultiert ausschließlich aus Abschlussprüfungsleistungen. NachtragsberichtEreignisse nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.
Weilheim in Oberbayern, den 7. Juni 2024 Xylem Analytics Germany GmbH Die Geschäftsführung Dr. Robert Reining Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Xylem Analytics Germany GmbH, Weilheim in Oberbayern PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Xylem Analytics Germany GmbH, Weilheim in Oberbayern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Xylem Analytics Germany GmbH, Weilheim in Oberbayern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 7. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer Arno Böhmerle, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Glasergewerbe
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Sportboot- und Segelschulen
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen