QITS Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niclas Almstadt seit 16.12.2020 | Prokura |
Jan Patrick Fleigl seit 1.10.2020 | Prokura |
Oliver Winkelmann seit 9.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.35% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Borromin Capital Fund IV SCS, SICAV-RAIF | 6.39% |
| 0.19% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QITS GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Allgemeines Die QITS GmbH (QITS) wurde 1998 als IT-Dienstleister der bis heute mehrheitlich an ihr beteiligten ADCO Unternehmensgruppe gegründet. QITS bietet Dienstleistungen rund um das Informationsmanagement mit Fokus auf die Verarbeitung sensibler Daten. Das Leistungsspektrum von QITS steht aktuell auf zwei Säulen: Der Geschäftsbereich IT-Services stellt seinen Kunden sichere und verlässliche Managed IT-Services (Netzwerke, Server, Datenspeicherung, Private Cloud Services etc.) sowie Applikationsdienste (Softwareentwicklung und -betrieb) zur Verfügung. Der Geschäftsbereich Data Service Center (DSC) hat sich als Dienstleister im Bereich Outputmanagement auf die sichere Aufbereitung und Verarbeitung sensibler Daten am Markt etabliert. Hochsicherheitsanwendungen für Banken und Versicherungen, Rechnungen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie Marketingkommunikation für mittelständische Unternehmen bis hin zu im DAX notierten Konzernen werden im DSC aufbereitet und elektronisch oder physisch versandt. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahr 2019 deutlich verlangsamt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2019 gegenüber dem Vorjahr um 0,6%. 1 Ausschlaggebend für die abgeschwächte Wirtschaftsentwicklung waren vor allem die gebremste globale Konjunkturdynamik sowie der verlangsamte Welthandel. Wichtige Impulse für die gesamtwirtschaftliche Dynamik kamen im Jahr 2019 insbesondere von den binnenwirtschaftlichen Kräften. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 1,7%, die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück. 2 Für das Jahr 2020 ist mit einer weiterhin verhaltenen Konjunkturdynamik zu rechnen. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet für das Jahr 2020 mit einer durchschnittlichen Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,1 %. 3
1 Quelle: Statistisches Bundesamt
Branchenentwicklung Der Umsatz mit IT, TK und Unterhaltungselektronik lag nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM im Jahr 2019 bei 169,6 Mrd. Euro, was einer Steigerung um 2,0% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2020 wird ein Umsatz von 172,2 Milliarden Euro (+1,5%) erwartet. ITK-Marktzahlen
Die Informationstechnik gewinnt mit einem voraussichtlichen Umsatz von 95,4 Milliarden Euro und einem Wachstum von 2,7% in 2020 weiter an Bedeutung. Die IT-Services wachsen ebenfalls überdurchschnittlich mit einem Umsatz von 41,9 Milliarden Euro (+2,4 Prozent). Nur die IT-Hardware entwickelt sich in diesem Jahr voraussichtlich leicht rückläufig und sinkt um 0,4 Prozent auf 25,9 Milliarden Euro. 4 Die Marktentwicklung im Outputmanagement korreliert weitgehend mit der Entwicklung des Postmarktes. Dieser Markt ist zum einen gekennzeichnet durch ein Quasimonopol der Deutschen Post AG (ca. 90% des Sendungsaufkommens und des Portovolumens werden durch die DPAG abgewickelt), zum anderen durch ein sinkendes Briefaufkommen und eine verstärkte Tendenz des Wechsels vom physischen hin zum elektronischen Dokumentenversand. Die Branche ist beim physischen Output grundsätzlich von sinkenden Volumina bei Überkapazitäten und einem starken Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Davon ist jedoch vor allem die Massenfertigung z.B. für standardisierte Werbe- und Marketingkommunikation betroffen. Wachstumschancen liegen dagegen im Transaktionsdruck, der Aufwertung der Kommunikation durch vollfarbige Individualisierung beim Druckoutput, Portooptimierung durch die Übernahme von Teilleistungen beim physischen Versand sowie in der Begleitung der Kunden auf dem Weg zu elektronischen Verfahren beim Dokumentenversand und Datenaustausch.
4 Quelle: BITKOM, EITO; Januar 2020
Geschäftsverlauf Im Vergleich zur Branche und der Gesamtkonjunktur entwickelte sich der Geschäftsverlauf von QITS mit einem Umsatzplus von 13% deutlich besser. In beiden Geschäftsbereichen wurde das Geschäft weiter ausgebaut, die geplanten Zielwerte wurden übertroffen. Trotz gestiegener Kosten vor allem des Anlagevermögens und im Personalbereich sowie eines umsatzsteuerlichen Sondereffekts kann die Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 mit einem Jahresüberschuss von 735 T€ vor dem Hintergrund der vorgenannten Markt- und Wettbewerbsverhältnisse als äußerst zufriedenstellend bewertet werden. In der IT konnte vor allem der Umsatz mit IT Dienstleistungen merklich gesteigert werden. Im Vergleich der Kundensegmente fiel in 2019 die Erlössteigerung bei Kunden außerhalb der ADCO Unternehmensgruppe besonders deutlich aus. Im DSC entwickelte sich vor allem das Bestandskundengeschäft positiv. Der Neukundenmarkt ist hart umkämpft und unterliegt einem starken Preisdruck. Dennoch hat es das DSC geschafft, Neukunden zu gewinnen und sich im Wettbewerb gegen namhafte Konkurrenz durchzusetzen. QITS überzeugte dabei vor allem mit auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Lösungen sowie der Qualität und Zuverlässigkeit der Leistungen. Die Investitionen in die permanente Modernisierung der Ressourcen sowie in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter haben dazu maßgeblich beigetragen. Die im Jahr 2016 gestarteten Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung im Produktionsbereich wurden in 2019 fortgeführt. Kernelement dieser Maßnahmen sind intelligente und vernetzte Produktionssysteme zur Optimierung der Auftragsdurchlaufzeiten. Der Austausch des Maschinenparks und der Herstellerwechsel in der Weiterverarbeitung ist abgeschlossen. In 2019 wurde zudem die Drucktechnologie komplett erneuert und ein komplettes Vollfarb-Digitaldruckkonzept implementiert. Zusätzlich werden im Sinne der Industrie 4.0 Lean-Management Verfahren mit einem hohen Anspruch an Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Produktivität und Qualität umgesetzt. Die organisatorischen Anpassungen wurden projektiert und werden im laufenden Betrieb eingeführt. Ziel der Maßnahmen ist die Senkung der Stückkosten sowie die Steigerung der Kapazitätsreserven. Durch ein Umweltmanagementsystem mit zertifizierter Entsorgung, dem Einsatz von Materialien aus nachhaltiger Forstwirtschaft, dem Einsatz umweltverträglicher Tinten sowie der Umstellung auf 100% ökologisch erzeugten Strom konnte der Anspruch eines verantwortungsbewussten, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Handelns weiter manifestiert werden. Im Digitaldruck wurden 2019 mehr als 135 Mio. Seiten A4 gedruckt und über 35 Mio. Sendungen verarbeitet. Der Anteil an elektronischer Kommunikation wächst stetig und wird weiter ausgebaut. Fundament des Erfolges in beiden Geschäftsbereichen ist vor allem ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Personalkonzept. Die Fluktuationsquote 5 lag in 2019 mit 12% auf dem Niveau der Vorjahre und damit weiterhin deutlich unter dem mittleren Fluktuationskoeffizient (33,4%) aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. In der Informations- und Kommunikationsbranche war der Fluktuationskoeffizient im Jahr 2018 mit 64% sogar noch wesentlich höher. 6 Die Stammbelegschaft ist motiviert und zeichnet sich durch Erfahrung und detaillierte Kenntnisse der Betriebsabläufe aus. Die Abgänge einzelner Mitarbeiter konnten überwiegend mindestens gleichwertig, teils sogar durch höher qualifizierte Neuzugänge ersetzt werden. Ende 2019 zählten 136 Mitarbeiter zum QITS-Team. Um dem gesetzlichen und berechtigt hohen Anspruch an die Datensicherheit der Kunden zu entsprechen, wurde auch in 2019 das Informationssicherheitskonzept weiter ausgebaut. Die bereits seit 2011 durchgeführten regelmäßigen Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 27001 dokumentieren das diesbezüglich erreichte hohe Niveau. Eingebettet in ein Gesamtkonzept zur Sicherheitsoptimierung, wozu auch der in 2016 vollendete Neubau des QITS DataSafe®, eines hochsicheren und hochverfügbaren Rechenzentrums, gehört, werden bei der Zertifizierung nach ISO 27001 sowohl die Technik als auch die Abläufe und die handelnden Personen nach relevanten Maßstäben der Informationssicherheit beurteilt. Das Zertifikat wurde im Jahr 2017 auf der Grundlage eines umfangreichen Rezertifizierungsaudits erneut für 3 Jahre ausgestellt und 2019 durch ein Überwachungsaudit bestätigt. Die Einhaltung der Abläufe wird zudem durch regelmäßige interne Audits sichergestellt. Außer einem externen Datenschutzbeauftragten hat QITS deshalb auch einen internen Informationssicherheitsbeauftragten, einen Qualitätsmanager, einen Sicherheitsbeauftragten und einen Brandschutzbeauftragten. Neben der Dienstleistungsqualität und der Informationssicherheit stehen für QITS seit jeher auch das Umweltmanagement und die Nachhaltigkeit im Fokus. Deshalb hat sich QITS auch nach den Standards der ISO 14001 zertifizieren lassen, sich in 2015 zusätzlich einem externen Energieeffizienzaudit unterzogen und war in 2016 Teilnehmer des ÖKOPROFIT Programms im Landkreis Mettmann. Darüber hinaus ist QITS nach den Standards des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Diese Zertifizierung gewährleistet für ausgewählte Kunden die Nut- zung von Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die beiden Geschäftseinheiten IT-Services und Data Service Center sind hoch spezialisiert mit vielen Berührungspunkten. Hier können weiterhin Synergien ausgebaut werden, so dass die Geschäftsfelder gegenseitig ihren Erfolg absichern. Bereits heute liefert und sichert die IT Teile der Technologieplattform für das DSC. Gleichzeitig ergibt sich aus den gebündelten Kompetenzen und einem übergreifenden Datensicherheitskonzept ein deutlicher wahrgenommener Mehrwert für die Kunden.
5 Verhältnis von Austritten zur Summe aus
Personalbestand am Jahresanfang und Eintritten
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2019 lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit in der Modernisierung von Rechner- und Speichersystemen in der IT sowie der Drucktechnik im DSC. Gleichzeitig wurden veraltete Maschinen verkauft oder verschrottet. Der Buchwert des Anlagevermögens erhöht sich auf 6.046 TEUR und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert (+20%). Der Wert des Umlaufvermögens erhöht sich im gleichen Zeitraum um T€ 1.710 (+34%) auf T€ 6.684 am Bilanzstichtag. Der Anteil liquider Mittel am gesamten Umlaufvermögen betrug am Bilanzstichtag ca. 5%. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 183 (+39%) auf T€ 648. Im Geschäftsjahr 2019 wurde keine Dividende ausgeschüttet, der erzielte Jahresüberschuss 2018 in Höhe von T€ 868 wurde vollständig vorgetragen und führt zu einer weiteren Steigerung des Eigenkapitals (+10%) auf insgesamt T€ 8.313. Aufgrund von Steuerrückstellungen und der Fremdfinanzierung von Investitionen erhöhen sich die bilanzierten finanziellen Verpflichtungen (Summe aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten) gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 2.119 auf T€ 4.916, die Eigenkapitalquote sinkt von 72% auf 62%. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 148 TEUR. Die Bilanzsumme zum 31.12.2019 beträgt T€ 13.378 und liegt damit um T€ 2.900 (28%) über dem Wert des Vorjahres. Finanzlage Der im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde vorwiegend für neue Investitionen (ca. T€ 615) verwendet. Zur Finanzierung einer zweiten Oce Colorstream und weiterer Druckmaschinen sowie der Erneuerung der zentralen Rechner- und Speichersysteme wurden drei zusätzliche Tilgungsdarlehen über insgesamt T€ 1.857 bei der KBC Bank NV aufgenommen. Die Gesellschaft ist dennoch gut in der Lage, ihre kurzfristigen Verpflichtungen aus dem operativen Cashflow zu bedienen. Zusätzlich besteht eine kurzfristige Kreditvereinbarung i.H.v. 1 Mio. € bei der KBC Bank NV. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2019 konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.370 (+13,0%) von T€ 18.176 auf T€ 20.546 weiter gesteigert werden. Zu dieser Steigerung haben vor allem die positive Entwicklung der Dienstleistungsumsätze und die Briefportooptimierung für einen Großkunden beigetragen. Der Materialaufwand sank geringfügig um ca. 0,3% auf insgesamt T€ 2.199. Der Personalauf- wand stieg um 2,6% auf T€ 7.141. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 66% auf insgesamt T€ 11.187 an. Ursache ist neben Umsatzsteuereffekten vor allem ein erhöhtes Einkaufsvolumen für Briefporto. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen waren in Folge der erhöhten Investitionstätigkeit mit T€ 1.443 um etwa 233 T€ (19,2%) höher als im Vorjahr. Insgesamt liegt damit das operative Geschäftsergebnis im EBITDA mit T€ 2.567 um T€ 160 höher als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss liegt mit T€ 735 um T€ 133 (-15,3%) unter dem Wert des Vorjahres. Als Gesamtaussage lässt sich festhalten, dass die wirtschaftliche Lage von QITS nach wie vor durch ein sehr großes Ertragspotenzial und hohes Eigenkapital geprägt ist und die Gesellschaft über ausreichend finanzielle Ressourcen verfügt, um weiterhin Zukunftsinvestitionen in beiden Geschäftsbereichen zu ermöglichen. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Die Wirtschaft steht weiterhin im Zeichen des digitalen Wandels. Die zunehmende Nutzung technischer Infrastruktur- und Applikationsdienste über das Internet (Cloud Services) ist für viele Firmen attraktiv, stellt diese aber gleichzeitig vor steigende Herausforderungen vor allem hinsichtlich der Informationssicherheit. Angesichts der ständig wachsenden Bedrohungslage bei der Nutzung internetbasierter Services und verschärfter gesetzlicher Auflagen (z.B. durch die EU DSGVO) nehmen die Anforderungen an Informationssicherheit und Datenschutz stark zu, wobei die Verfügbarkeit von IT-Systemen und Kommunikationsnetzen fast immer kritisch für den Un- ternehmenserfolg ist. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich oft nicht in der Lage, alle Anforderungen eigenständig zu stemmen. Gleichzeitig stehen diese Firmen den großen, global agierenden IT-Anbietern tendenziell eher skeptisch gegenüber, da sie zum einen deren technische Strukturen nicht überschauen und zum anderen auf eine gleichberechtigte Kundenbeziehung Wert legen, die Raum für den persönlichen Kontakt und individuelle Bedürf- nisse bietet. Hier ist die Chance für QITS als mittelständischem Anbieter hochwertiger Managed IT-Services angesiedelt. Insbesondere das Angebot technischer Infrastrukturdienste und Cloud Services aus einem sicheren Rechenzentrum heraus wird in dieser Zielgruppe ausreichende Nachfrage finden. Dazu gibt die sehr gute finanzielle Ausstattung der Geschäftsführung die Möglichkeit, kurzfristig und schnell zu reagieren und auch zu investieren. Die mit der Umstellung des Leistungsportfolios einhergehende Standardisierung und Professionalisierung der Leistungserstellung wird sich zudem positiv auf die Servicequalität und -effizienz auswirken, was nicht nur die interne Organisation entlastet, sondern auch und vor allem den Bestandskunden in und außerhalb der ADCO Gruppe zugutekommt. Auch im Bereich DSC nehmen die Anforderungen an IT-Sicherheit und IT-Expertise durch den verstärkten Trend zu elektronischem Daten- und Dokumentenaustausch an Bedeutung zu. Hier wird es entscheidend sein, die Synergien aus dem IT- und DSC-Bereich noch stärker zu nutzen, da die Technologien beider Sektoren immer weiter verschmelzen. Vor allem im Transaktion- druck besteht die konkrete Chance, im Wege eines Business Process Outsourcings komplexe Prozess- und Verarbeitungsschritte der Datenverarbeitung aus den internen Kundensystemen zu QITS zu verlagern und damit eine größere Wertschöpfung zu erzielen. Dazu wurde gezielt in eine geeignete Softwarelösung investiert, die es ermöglicht, Kundendaten direkt aus deren internen EDV-Systemen zu übernehmen, diese nach Bedarf zu transformieren und beliebigen Outputformaten und Versandwegen zuzuführen. Für das DSC bestehen aber auch weiterhin nennenswerte Wachstumschancen im Segment der physischen Dokumente. Diese liegen vor allem in der Übernahme verbleibender Druck- und Versandvolumina mittlerer oder größerer Unternehmen, die im Zuge interner Rationalisierungsbestrebungen eigene Druckzentren mit mangelnder Auslastung aufgeben. Durch die moderne Druck- und Kuvertiertechnik mit marktführender Produktionsintelligenz und einer damit einher- gehenden Produktivitätssteigerung ist QITS dafür hervorragend vorbereitet. Risikobericht Die Gesellschaft ist bei ihrer Geschäftstätigkeit einer Reihe unternehmerischer Risiken ausge- setzt. Die fortlaufende Identifikation, Bewertung und Behandlung dieser Risiken stehen auch weiterhin im Mittelpunkt des internen Risikomanagements der Geschäftsführung. Im IT-Umfeld steigen die Erwartungen der Kunden nicht nur an die Betriebsstabilität und den Support, sondern auch an die Informationssicherheit. Für mittelständische Unternehmen wie QITS ist es eine stetige Herausforderung, diesen hohen Ansprüchen und ebenfalls steigenden Anforderungen durch verschärfte gesetzliche Rahmenbedingungen (z.B. die EU-DSGVO) stets in der gewünschten Qualität gerecht werden zu können. Dies gelingt bisher vor allem durch zukunftssichernde Investitionen wie den Neubau des Rechenzentrums sowie weitere personelle Verstärkung und Qualifikation der Mitarbeiter. Bedingt durch den wachsenden Fachkräftemangel wird es zwar zunehmend schwieriger, gut qualifizierte Mitarbeiter zu binden, die vergleichsweise niedrige Fluktuationsrate und die gute Qualität der neu eingestellten Mitarbeiter bestätigt jedoch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auch in dieser Beziehung. Im Geschäftsbereich DSC werden sensible Dokumente wie Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Rechnungen, Kontoauszüge und sonstige sicherheitsrelevante Dokumente erzeugt. Diese Produktionsprozesse setzen ein zero-fault Verfahren voraus, das durch maximale Verfügbarkeit und minimale Fehlertoleranz der Prozesse gewährleistet wird. Hierzu werden die Prozesse mit speziell entwickelten Überwachungs- und Kontrollverfahren abgesichert. Durch die Erneuerung der Kuvertiersysteme wurden zudem die identifizierten Ausfallrisiken der veralteten Systeme effektiv beseitigt. Um Forderungsausfälle möglichst gering zu halten, werden für Neukunden ab einer bestimmten Umsatzgröße Warenkreditversicherungen abgeschlossen. Bestehende Kunden werden in regelmäßigen Abständen überprüft und für Kunden mit hohem Portovolumen werden Vorschusszahlungen vereinbart. Auf der Beschaffungsseite ist QITS von der Qualität bezogener Produkte und der Zuverlässigkeit zuliefernder Dienstleister abhängig. Lieferanten werden daher regelmäßig nach entsprechenden Qualitätskriterien überprüft. Aus der weiteren Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 könnten sich sowohl produktionsbedingte Risiken wie z.B. Produktionsunterbrechungen aufgrund von Lieferengpässen oder Erkrankungen der eigenen Belegschaft als auch Absatzrisiken u.a. aufgrund von Produktionsausfällen auf Kundenseite bedingt durch die Lieferunfähigkeit anderer Lieferanten oder durch erhebliche Fehlquoten beim eigenen Personal unserer Kunden ergeben. Diese Risiken sind aber nach derzeitigen Einschätzungen aufgrund der dynamischen Entwicklungen weder nach Eintrittswahrscheinlichkeiten zu kategorisieren noch zu quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind gegenwärtig nicht erkennbar. Ausblick Für das Jahr 2020 gilt es für QITS, den bisherigen Wachstumskurs fortzusetzen. Durch das unternehmenseigene Rechenzentrum und die moderne Produktionstechnik im DSC wird das Wachstumspotenzial nachhaltig gesichert. Dafür und für zusätzliche Investitionen ist für 2020 ein Volumen von insgesamt ca. 1,6 Mio. € geplant. QITS ist mit guten Ergebnissen in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. Der Umsatz im Januar lag über dem Plan und über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Ohne Berücksichtigung der o.a. Pandemierisiken ist davon auszugehen, dass sich der leichte Umsatzanstieg der vergangenen Jahre weiter fortsetzt. Das Ergebnis wird leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Unter Berücksichtigung der Pandemierisiken ist davon auszugehen, dass sich die Um- satz- und Ergebnisprognose verschlechtern wird. Die Auswirkungen auf den zukünftigen Geschäftsverlauf sind derzeit nicht genau abschätzbar.
Ratingen, 2. April 2020 QITS GmbH, Ratingen Max Eschweiler Oliver Winkelmann Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Erläuterungen Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Freshworld Holding I GmbH mit Sitz in Ratingen. Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Freshworld Holding I GmbH einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die QITS GmbH hat ihren Sitz in Ratingen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 44009 eingetragen. Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben wegen deren Einbeziehung in den vorstehend bezeichneten Konzernabschluss. Gemäß § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den durch § 288 Absatz 2 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen wird Gebrauch gemacht. Erläuterungen zum Jahresabschluss Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden höchstens mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer um planmäßige nach der linearen Methode ermittelte Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände liegen zwischen 3 und 5 Jahren. Für Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen die Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden für diese in ihrer Nutzung zeitlich begrenzten Vermögensgegenstände außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Bilanzierung von geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von bis zu 1.000 € erfolgt gemäß der in § 6 Absatz 2a EStG enthaltenen steuerrechtlichen Regelung. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der beigefügten Anlage ersichtlich. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit ihren Anschaffungskosten oder - sofern erforderlich - mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 615.103,65 enthalten, die in voller Summe zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gehören. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ebenfalls ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen oder sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines Aktivüberhangs gemäß § 274 Absatz 1 HGB wird nicht in Anspruch genommen. Infolgedessen werden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden. Sie betreffen im Wesentlichen Rückbaukosten und Vorsorgen für Ansprüche der Mitarbeiter und des Managements. Die Rückstellungen für Altersteilzeit berücksichtigen die Aufstockungsbeträge und Erfüllungsrückstände. Der Ansatz zum 31. Dezember 2019 beinhaltet den von einem Versicherungsmathematiker errechneten Wert von einem abgeschlossenen Altersteilzeitvertrag. Für die Ermittlung des Barwerts der Verpflichtung wird ein dem ihrer Restlaufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,97% gem. § 253 Abs. 2 HGB verwendet. Von dem gutachterlichen Wert von € 74.751 wird der Aktivwert für an die Mitarbeiter verpfändetes Deckungsvermögen bei einer Versicherung zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitguthaben abgezogen. Dieser Aktivwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und dem beizulegenden Zeitwert. Es handelt sich um einen Betrag von € 49.265,87. Aus dem Insolvenzsicherungsguthaben für Altersteilzeitvereinbarungen sind Zinserträge von € 121,96 angefallen. Die Aufwendungen aus der Verzinsung der Altersteilzeitrückstellung belaufen sich auf € 1.444. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt worden. Für die Finanzierung einer zweiten Oce ColorStream, weiterer Druckmaschinen und der Erneuerung des zentralen Rechner- und Speichersystems wurden bei der Hausbank drei Tilgungsdarlehen i.H.v. TEUR 1.857 aufgenommen. Die Tilgung der Darlehen begann im November 2019 und endet im August 2027. Der Kredit wird gesichert durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Maschine. Die daraus resultierenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr existieren darüber hinaus nicht. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet und unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Imparitätsprinzips bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Absatz 1 Satz 1 HGB und § 252 Absatz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB jedoch nicht angewendet. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 57.735,30 enthalten. Eine im Geschäftsjahr 2019 abgeschlossene Umsatzsteuersonderprüfung führte zu Sondereffekten, die in Höhe von € 2.451.831 in den sonstigen betrieblichen Erträgen und in Höhe von € 2.742.913 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. In dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind im Geschäftsjahr Erträge aus der Abzinsung bzw. Aufzinsung in Höhe von € 1.935 (Vorjahr: € 4.503) enthalten. In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind diesbezüglich im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von € 5.825 (Vorjahr: € 10.313) enthalten. Sonstige Angaben Für die eigenen Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen nicht. Aufgrund von vereinbarten Festmietzeiten für sämtliche Räumlichkeiten am Sitz der Gesellschaft betragen die hieraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen bis zum 31. Dezember 2021 insgesamt T€ 356. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ist nachfolgend getrennt nach den wichtigsten Gruppen dargestellt.
Geschäftsführung
Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Ratingen, 2. April 2020 QITS GmbH Max Eschweiler Oliver Winkelmann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die QITS GmbH, RatingenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der QITS GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QITS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus- reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 2. April 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Heike Böhler, Wirtschaftsprüferin ppa. Dr. Robert Vollmer, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsbeschluss vom 28. April 2020Protokoll der Gesellschafterversammlung der QITS GmbH, Ratingen Unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristvorschriften hielten wir heute eine Gesellschafterversammlung der QITS GmbH, Ratingen, ab, in der folgende Beschlüsse einstimmig gefasst wurden. 1. Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr wird mit einer Bilanzsumme in Höhe von € 13.377.602,01 und einem Eigenkapital in Höhe von insgesamt € 8.313.164,77, sowie einem darin enthaltenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von € 735.341,07 festgestellt. 2. Verwendung des Jahresüberschusses: Die Gesellschafter beschließen, dass aus dem Jahresüberschuss ein Betrag in Höhe von insgesamt € 500.000,00 als Dividende an die Gesellschafter ausgeschüttet wird. Die Auszahlung der vorstehenden Dividende soll am 19.05.2020 erfolgen. Der verbleibende Restbetrag des Jahresüberschusses sowie der bereits bestehende Gewinnvortrag werden auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Entlastung der Geschäftsführung: Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung erteilt. 4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2020: Im Einklang mit § 12 Absatz 7 Nr. 4 des Gesellschaftsvertrags wählt und bestellt die Gesellschafterversammlung PricewaterhouseCoopers, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Essen einstimmig zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020. Die Geschäftsführung der QITS GmbH wird hiermit beauftragt, der PricewaterhouseCoopers, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Essen, einen entsprechenden Auftrag zu erteilen.
Ratingen, 28.04.2020 ADCO Umweltdienste Holding GmbH Erich Göbel Karl Kröger vertreten durch: Renate Gerstenberg; Max Teichner |
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