Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 896
Vorher
Gebrüder Philipp GmbH
Eingetragen
27.4.1976
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Seilerwaren
Gegenstand
Fertigung und Vertrieb von Drahtseilen und Hebezeugen sowie die Übernahme der Verwaltung und Geschäftsführung von Unternehmen, die auf dem gleichen Gebiet tätig sind..

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Dieter Schwob
seit 27.11.2023
Prokura
Mazyar Amir-Hakimi
seit 27.11.2023
Prokura
Thorsten Hugo Philipp
seit 27.11.2009
Geschäftsführer
Martin Adam Philipp
seit 10.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PHILIPP GmbH

Aschaffenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

PHILIPP GmbH, Aschaffenburg

A. Überblick über den Geschäftsverlauf

I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Die PHILIPP GmbH mit Hauptsitz in Aschaffenburg ist eines der großen mittelständischen Familienunternehmen in der Region Bayerischer Untermain und als bedeutende Produktions und Handelsgesellschaft weltweit erfolgreich tätig. Es besteht eine Zweigniederlassung in Coswig (Sachsen). Mit rund 250 Mitarbeitern in der Gruppe und Kooperationspartnern in der ganzen Welt sind wir einer der führenden Hersteller und Anbieter von Transport- und Montagesystemen für den Betonfertigteilbau, Hydraulik- und Pneumatikkomponenten, Aggregatbau sowie der Seil- und Hebetechnik. Zahlreiche Patente und Schutzrechte stehen für unsere Innovationskraft und unser technisch hohes Know-how.

Durch die kontinuierliche Erweiterung der Produktionskapazitäten erfolgt konsequent der Ausbau am Standort Aschaffenburg. Mit dieser Heimatverbundenheit leistet die PHILIPP GmbH einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zur Arbeitsplatzsicherung in der Region Bayrischer Untermain. Der Geschäftserfolg ist dabei kontinuierlich von markanten Produktentwicklungen geprägt.

Unser oberstes Ziel ist es, mit optimalem Service und technisch ausgereiften, praxisorientierten Produkten die Zufriedenheit unserer Kunden sicherzustellen. Individuellen Herausforderungen begegnen wir mit maßgeschneiderten Lösungen.

II. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft aufgrund ihres Produkt- und Dienstleistungsangebotes ihre Positionierung im Markt weiter festigen.

So konnte die Gesellschaft ihren Umsatz, trotz der anhaltenden Energiekrise, im Mehrjahresvergleich stabil halten, auch wenn im Vergleich zum Vorjahr konjunkturell bedingt ein Rückgang zu verzeichnen war.

Mit neuen innovativen Lösungen und weiteren konsequenten Produkt- und Ablaufverbesserungen sowie einem hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeiterstamm wurden die Weichen für ein weiteres nachhaltiges und profitables Wachstum gestellt.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Darstellung der Vermögenslage und der Finanzlage

Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch eine hohe bilanzielle Eigenkapitalquote von 65,5 % (Vorjahr: 59,4 %) bei steigender Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 25.651 (+ 11,0 %).

Auf der Aktivseite der Bilanz ergab sich die Erhöhung wesentlich bei den liquiden Mitteln (+ T€ 5.673), teilweise kompensiert durch den Rückgang des Vorratsvermögens (- T€ 2.781).

Auf der Passivseite der Bilanz resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus dem Eigenkapital (+ T€ 3.072), durch den Jahresüberschuss des laufenden Jahres.

Die Finanzlage ist weitherhin durch einen hohen Bestand an Bankguthaben und hohe, freie Kreditlinien sowie einer hohen Eigenkapitalquote gekennzeichnet, so dass die Finanzierung auch für die Zukunft gesichert ist.

II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses

Die PHILIPP GmbH setzte auch im Jahr 2023 ihren Erfolgskurs konsequent fort und konnte ihre Marktstellung weiter festigen.

Auch wenn im Jahr 2023 aufgrund der sich bereits eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Lage sowohl der außerordentlich hohe Umsatz des Vorjahres als auch das sehr hohe Jahresergebnis nicht ganz gehalten werden konnten, wurden wieder umfangreiche, innovative Investitionen besonders im digitalen Bereich getätigt und damit weiter die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der Entwicklung der für uns wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren, Umsatzerlöse und Jahresüberschuss, sind wir grundsätzlich weiterhin sehr zufrieden.

C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft

Aufgrund unserer Marktstellung und strategischen Ausrichtung rechnen wir für das laufende Jahr mit einem Umsatz und einem Jahresüberschuss in etwa auf dem Niveau des Jahres 2023.

Für das Jahr 2025 gehen wir davon aus, dass sich die Konjunktur erholt und wir aufgrund unserer Marktstellung wieder Umsatz- und Ertragssteigerungen erzielen können. Hierzu werden auch unsere im laufenden Jahr getätigten weiteren Investitionen in Digitalisierung und in qualifiziertes Personal beitragen.

Sollte sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld künftig verschlechtern, sind wir in der Lage, durch kurzfristige Kostenanpassungen zu reagieren und unser Ergebnis entsprechend zu sichern.

Beim Absatz ist die Gesellschaft aufgrund ihrer kurzfristigen Lieferfähigkeit, ihrer Produktpalette - die konsequent fortentwickelt wird - und ihres Services insgesamt gut aufgestellt.

D. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Durch ein umfassendes monatliches Planungs- und Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Allgemeine Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sind die anhaltend hohen Energiekosten, die unbefriedigende gesamtwirtschaftliche Lage insbesondere in Deutschland sowie die schwache Nachfrage in der Bauindustrie. Ferner wird es auch für uns zunehmend schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Wir sind aber zuversichtlich, dass die PHILIPP GmbH diese Herausforderungen meistern kann und auch in Zukunft erfolgreich sein wird.

Risiken, welche die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen oder ihren Bestand gefährden könnten, sind der Geschäftsführung nicht bekannt.

Chancen sehen wir im weiteren Ausbau unseres Produktportfolios und der fortdauernden Optimierung unserer innerbetrieblichen Abläufe, auch aufgrund der hohen Motivation unserer qualifizierten und erfahrenen Mitarbeiter. Ferner können wir auf unseren stabilen und zuverlässigen Kundenstamm vertrauen, der die Basis für weiteres Wachstum der PHILIPP GmbH bildet.

E. Sonstige Angaben

I. Risikomanagementziele und -methoden

Die Risikomanagementziele und -methoden der Gesellschaft beinhalten im Wesentlichen den Ausbau, die Optimierung und die Berücksichtigung von ausgetesteten Innovationen zum Produktportfolio unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen, des technischen Fortschritts und von Qualitätsaspekten. Auch erfolgt die Weiterentwicklung des Vertriebsengagements auf Basis der strategischen und operativen Kontrolle durch die enge Verzahnung der Geschäftsführung mit den jeweiligen Einheiten.

Wesentliche Risiken zur Absicherung von Transaktionen, die über die branchenüblichen Risiken hinausgehen, sind nicht ersichtlich. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Das Cash- und Forderungsmanagement wird zeitnah unter Einbezug des Vertriebs und bei Bedarf unter Berücksichtigung angemessener Kundenanzahlungen, das Beschaffungsmanagement mittels qualitativ gesicherter Lieferanten unter Beachtung von Risikoaspekten sowie das Finanzmanagement durch zeitnahe, revolvierende Finanzplanung mit enger Einbindung der Geschäftsführung geführt und abgesichert.

Die Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen die Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ausgesetzt ist, sind für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft oder deren voraussichtliche Entwicklung nicht von wesentlicher Bedeutung.

II. Forschung und Entwicklung

Investitionen in Forschung und Entwicklung sind die Voraussetzung für Innovation und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb arbeiten wir ständig an der Entwicklung marktorientierter Lösungen und der konsequenten Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte.

Die Produktentwicklung erfolgt nach einer gezielten Planung gemäß den Wünschen des Marktes; neben einer kontinuierlichen und gründlichen Bedarfsanalyse gibt nicht zuletzt der Austausch mit dem Kunden Aufschluss über die Serienreife eines neuen Produkts.

Eine der wesentlichen Stärken unseres Unternehmens ist die von unseren Kunden hoch geschätzte Fähigkeit, individuellen Herausforderungen immer wieder mit maßgeschneiderten Lösungen zu begegnen.

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir rund T€ 663 in die Entwicklung neuer Vertriebswege investiert.

Dies alles ist ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Wachstumsstrategie.

 

Aschaffenburg, den 17. Mai 2024

Martin Philipp

Thorsten Philipp

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.349.927,13 1.166.250,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 78,00 10.576,00
II. Sachanlagen 1.314.798,00 1.120.623,50
III. Finanzanlagen 35.051,13 35.051,13
B. Umlaufvermögen 24.033.756,21 21.686.131,32
I. Vorräte 9.340.991,29 12.122.210,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.000.381,90 5.544.389,07
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33,00 33,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 33,00 33,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.735.713,60 1.999.298,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.692.383,02 4.019.531,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 203.933,52 190.777,18
D. Aktive latente Steuern 63.730,84 73.991,98
Summe Aktiva 25.651.347,70 23.117.151,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.814.218,06 13.741.847,01
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 2.434.458,61 2.434.458,61
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 131.490,62 131.490,62
IV. Gewinnvortrag 11.150.297,78 6.806.858,21
V. Jahresüberschuss 3.072.371,05 4.343.439,57
B. Rückstellungen 4.558.860,32 4.467.564,89
C. Verbindlichkeiten 4.278.269,32 4.907.739,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 311.860,10 292.273,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.858,36 3.832,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 299.001,74 288.441,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 745,80 738,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 745,80 738,42
davon aus Steuern 162.043,04 155.818,63
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 27.177,15 27.621,61
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.965.663,42 4.614.727,60
Summe Passiva 25.651.347,70 23.117.151,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.436.087,14 26.060.545,74
2. Personalaufwand 10.599.278,37 10.422.957,84
a) Löhne und Gehälter 8.813.243,26 8.728.451,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.786.035,11 1.694.505,88
davon Aufwendungen für Altersversorgung 424,02 808,62
3. Abschreibungen 404.992,47 331.178,77
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 404.992,47 331.178,77
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.099.071,12 9.106.504,95
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 11.398,62 9.968,48
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110.078,29 26.165,58
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.585,11 50.085,83
davon an verbundene Unternehmen 7,38 7,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.312.998,65 1.820.871,86
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 5.091,49
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 10.261,14
8. Ergebnis nach Steuern 3.085.239,71 4.355.112,07
9. sonstige Steuern 12.868,66 11.672,50
Jahresüberschuss 3.072.371,05 4.343.439,57

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

PHILIPP GmbH, Aschaffenburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: PHILIPP GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aschaffenburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aschaffenburg
Register-Nr.: HRB 896

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft hat das Wahlrecht gem. Artikel 93 Abs. 2 EGHGB in Verbindung mit dem am 16. April 2024 veröffentlichten zweiten Gesetz zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften in Anspruch genommen, die mit Wirkung zum 17. April 2024 angehobenen Schwellenwerte gem. § 267 HGB bereits für das Geschäftsjahr 2023 anzuwenden und gilt für das Geschäftsjahr 2023 somit als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 bis 274 HGB vorgenommen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, abzüglich angemessener Abschläge für Gängigkeit und Reichweite. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten abzüglich Wertberichtigungen für erkennbare Risiken angesetzt.

Die Kassen- und Bankguthaben entsprechen den Nominalwerten, die Rechnungsabgrenzungen den zeitanteiligen Vorauszahlungen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB beläuft sich zum 31.12.2023 auf 1,83% p.a. Der Rechnungszinssatz ermittelt sich dabei aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Bei Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 1,75% p.a. hätten sich um € 4.026 höhere Pensionsrückstellungen ergeben (Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Sachverhalte enthält, wurden diese in Euro umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter und Geschäftsführer in Höhe von TEUR 1.144 (Vorjahr: TEUR 956). Die Forderungen sind grundsätzlich endfällig und haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Tilgungen und vorzeitige Rückzahlungen sind jederzeit möglich. Die Verzinsung erfolgt zu Zinssätzen zwischen 0,75% p.a. und 3% p.a.

Aktive Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf Differenzen bei der Berechnung der Pensions- und Urlaubsrückstellungen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 28,425%. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt € 63.730,84 und am Anfang des Geschäftsjahres € 73.991,98. Im Laufe des Geschäftsjahres verminderten sich die aktiven latenten Steuern um € 10.261,14.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasing-, Miet- und Pachtverträgen bestehen nach dem Vertragsstand zum Ende des Geschäftsjahres für die folgenden Jahre die nachfolgend aufgeführten Zahlungsverpflichtungen (jeweils ohne Mehrwertsteuer).

Ausgewiesen sind die Verpflichtungen bis zum Ende der ersten ordentlichen Kündigungsmöglichkeit, längstens jedoch für die nächsten fünf Jahre.

2024 EUR 1.902.754
2025 EUR 1.817.877
2026 EUR 1.882.537
2027 EUR 1.566.290
2028 EUR 1.549.157

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 190 Arbeitnehmer bei der PHILIPP GmbH beschäftigt, davon 116 Arbeiter, 70 Angestellte und 4 geringfügig Beschäftigte.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Martin Philipp technischer Geschäftsführer

Thorsten Philipp kaufmännischer Geschäftsführer

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung wurde von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die entsprechenden Angaben unterlassen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehendes Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
Philipp Vertriebs GmbH, Österreich 100,00% 15.495,37 465.551,81
(GJ 2023) (GJ 2023)

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.072.371,05.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 14.222.668,83, der zu verwenden ist.

Aus dem Bilanzgewinn werden Euro 7.000.000,00 an den Alleingesellschafter ausgeschüttet.

Auf neue Rechnung werden Euro 7.222.668,83 vorgetragen.

 

Aschaffenburg, den 17. Mai 2024

Martin Philipp

Thorsten Philipp

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.409.354,02 103.072,50 0,00 1.512.426,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 787.631,99 0,00 0,00 787.631,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.659.287,15 86.203,80 35.374,20 3.710.116,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.817.928,20 399.429,17 576.271,23 2.641.086,14
7.264.847,34 485.632,97 611.645,43 7.138.834,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 35.000,00 0,00 0,00 35.000,00
2. Genossenschaftsanteile 51,13 0,00 0,00 51,13
35.051,13 0,00 0,00 35.051,13
Anlagevermögen gesamt 8.709.252,49 588.705,47 611.645,43 8.686.312,53
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.398.778,02 113.570,50 0,00 1.512.348,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 326.178,99 23.655,50 0,00 349.834,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.348.758,15 101.716,80 35.372,70 3.415.102,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.469.286,70 166.049,67 576.236,23 2.059.100,14
6.144.223,84 291.421,97 611.608,93 5.824.036,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 7.543.001,86 404.992,47 611.608,93 7.336.385,40
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78,00 10.576,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 437.797,50 461.453,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 295.014,50 310.529,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 581.986,00 348.641,50
1.314.798,00 1.120.623,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 35.000,00 35.000,00
2. Genossenschaftsanteile 51,13 51,13
35.051,13 35.051,13
Anlagevermögen gesamt 1.349.927,13 1.166.250,63

Beschlüsse

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und der Beschluss über die Ergebnisverwendung erfolgten am 7. Juni 2024.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die PHILIPP GmbH, Aschaffenburg

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der PHILIPP GmbH, Aschaffenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der PHILIPP GmbH, Aschaffenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Blankenbach, 17. Mai 2024

Ralph Marks, Wirtschaftsprüfer

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