Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 262137
Eingetragen
12.2.1988
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Konstruktion und Fertigung von Sonderfahrzeugen, hydraulischen Anlagen, Maschinen, sowie Stahlkonstruktionen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Schäfer
seit 6.2.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Lilian Schäfer
seit 20.9.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

70734 Fellbach
250.000 €
50.00%
71404 Korb
156.250 €
31.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

schäfer-technic gmbh

Fellbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Nachfolgend ist der Lagebericht der Berichtsgesellschaft durch die Geschäftsführung gem. § 289 HGB dargestellt.

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Entwicklung und Konstruktion

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die schäfer-technic gmbh ist im Bereich des Sondermaschinenbaus tätig. Das Fertigungsspektrum umfasst die gesamte Palette von Geräten und Maschinen als Fahrzeugaufbauten zur Bitumenemulsions- und Mineralstoffverarbeitung im Straßenbau und zur baulichen Straßenerhaltung. Zudem wird ein global tätiger Baumaschinenhersteller mit einem Sonderaufbau zur Bitumenemulsionsverarbeitung für dessen Maschinen in Kleinserie beliefert. Des Weiteren werden für das Handling zur Montage von Verbrennungsmotoren und Kompressoren Betriebsmittel und Geräte entwickelt und hergestellt.

Im Geschäftsbereich Baumaschinen ist die schäfer-technic gmbh spezialisiert auf mobile und variable Maschinen mit großem Leistungsvermögen für den professionellen Einsatz. Innovationen, Umweltschutzaspekte, Zuverlässigkeit und Einsparung von Ressourcen sind für uns wichtige Gesichtspunkte bei der Konzeption und der Fertigung von Maschinen und Geräten. Zudem statten wir unsere Maschinen vermehrt mit Diagnosemodems für Fernwartungszugriffe und Telematik-Systemen für cloudbasierte Datenauswertungen aus. Dadurch sind Fehleranalysen, Softwareupdates und Anpassungen der Steuerung möglich, was zu kürzeren Maschinenstillständen bei den Kunden und zusätzlichen Erlösen bei uns führt. Zudem können Kunden die Verbrauchs- und Verarbeitungsparameter ihrer Maschinen in Echtzeit sehen und so die Anforderungen an digital vernetzte Straßenbaustellen erfüllen.

2. Entwicklung und Konstruktion

Die jahrzehntelange Erfahrung ermöglicht die Konstruktion und Herstellung praxisgerechter Maschinen nach dem neuesten Stand der Technik für den Straßenbau und die bauliche Straßenerhaltung. Maschinen für verschiedene Verfahrenstechniken ermöglichen es effektiv alle erforderlichen Baumaßnahmen qualitativ und quantitativ hochwertig umzusetzen.

Um die Verkehrssicherheit effizient und umweltschonend zu gewährleisten, steht die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte im Mittelpunkt. Die Ergonomie für das Bedienpersonal ist uns dabei ebenso wichtig, wie die zuverlässige Erfüllung internationaler Normen und die Einhaltung branchenspezifischer technischer Regelwerke.

Unsere Maschinen sind für eine lange Lebensdauer ausgelegt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit, aber auch für einen wirtschaftlichen Betrieb der Maschinen bei unseren Kunden.

Durch regelmäßige Mitarbeiterschulungen und einer zertifizierten Aufbau- und Ablauforganisation können wir einen hohen technischen Standard unter dem Aspekt der Ressourceneinsparung bei der Herstellung und beim Betrieb der Maschinen sowie bei der Verfahrenstechnik gewährleisten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist im Geschäftsjahr 2023 um 4,2 % (Vj. 3,4 %) gewachsen. Es wird aber erwartet, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in 2024 aufgrund des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der weiterhin relativ hohen globalen Gesamtinflation von 5,8 % auf ca. 3,1 % verlangsamen wird. Die Aussichten sind, "da die USA und mehrere große Schwellen- und Entwicklungsländer widerstandsfähiger sind als erwartet und China fiskalische Unterstützung erhält", aber besser als diese Ende 2023 prognostiziert wurden (Quelle: IWF, World Economic Outlook , 30.01.2024).

Die globale Inflation sank 2023 aufgrund der Eingriffe der nationalen Notenbanken auf 6,8 % (Vj. 8,7 %).

Innerhalb der deutschen Industrie ist der Maschinen- und Anlagenbau nach wie vor die Vorzeigebranche. In den über 6.600 Maschinenbau-Unternehmen arbeiteten im Jahre 2023 rund 1 Mio. Menschen. Im Maschinenbau dominieren mittelständische Betriebs- und Entscheidungsstrukturen. Viele der kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ihren Spezialgebieten weltweit führend. Zwei Drittel der Unternehmen haben weniger als 100 Beschäftigte. Exportorientierung bestimmt das Geschäft des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Etwa 80 % der deutschen Maschinenproduktion werden nach wie vor exportiert.

Konstante Investitionen des Bundes in den Straßenverkehr von über EUR 9 Milliarden pro Jahr sorgen weiterhin für eine hohe Nachfrage nach Produkten unserer Branche.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 22,7 % gestiegen.

In 2023 stiegen unsere Inlandsumsätze um 9,5 %. Die EU-Umsätze stiegen um 92,7 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Die Drittlandumsätze sind gegenüber dem Vorjahr um 3,4 % gesunken. Unsere Exportquote betrug 49,2 %.

Unsere Kunden sind hauptsächlich in Deutschland, den angrenzenden europäischen Ländern und Großbritannien beheimatet. Gelegentlich werden auch Geschäfte in die Ukraine sowie nach Nordafrika und Australien durchgeführt.

Nachdem sich die Beschaffungsschwierigkeiten bei verschiedensten Rohstoffen und Vorleistungsgütern in 2023 weitestgehend aufgelöst haben, konnten und können wir unsere nach wie vor vorhandenen Auftragsrückstände sukzessive abbauen.

a. Ertragslage

Ergebnisquellen Ge Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Betriebsergebnis 799 223 576 258,3
Finanzergebnis 195 41 154 -375,6
Steuerergebnis -303 -170 -133 78,2
Jahresüberschuss 674 473 201 42,5

Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund der um 22,7 % gestiegenen Gesamtleistung und um 2,4 % geringeren Fixkosten um TEUR 572 erhöht.

Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem Betriebsergebnis entwickelt.

b. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 76,9 % im Vj. um 5,0 % auf 70,3 % verringert.

Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Investitionen hat die Gesellschaft im Berichtsjahr in technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 780 (Vj. TEUR 622).

c. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Aktiva
Anlagevermögen 290 395 -105 -26,6
Sonstiges langfristiges Vermögen 121 906 -785 -86,6
kurzfristige Vermögenswerte 10.037 8.256 1.781 17,7
liquide Mittel 9.526 7.830 1.696 21,7
Passiva
Eigenkapital 14.046 13.073 673 5,0
langfristige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
kurzfristige Verbindlichkeiten 5.928 4.014 1.914 47,7
Bilanzsumme 19.974 17.387 2.587 14,9

Das Anlagevermögen ist um 26,8 % gesunken. Investitionen in den Maschinenpark wurden im Geschäftsjahr keine getätigt. Die Finanzanlagen waren aufgrund der Entwicklung am Kapitalmarkt im Jahr 2023 um TEUR 15 abzuschreiben.

Die Zunahme der kurzfristigen Vermögenswerte um 17,19 % ist hauptsächlich auf die höhere Vorratsbestände und die stichtagsbedingte Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen.

Die liquiden Mittel sind stichtagsbedingt um 21,7 % gestiegen.

Das Eigenkapital hat sich um das Ergebnis des Geschäftsjahres um 5,0 % erhöht.

Langfristige Verbindlichkeiten (Pensionsrückstellung) waren im Geschäftsjahr mit den verpfändeten Wertpapieren sowie den verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und einem verpfändeten Konto der Volksbank Stuttgart zu verrechnen. Im Berichtsjahr ergab sich ein aktiver Überhang.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind um 47,7 % gestiegen. Dies beruht hauptsächlich auf der Zunahme der erhaltenen Anzahlungen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Der Gesamtleistung

• Cashflow

• Betriebsergebnis

Die Gesamtleistung ist um 22,7 % (Vj. 19,9 %) gestiegen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist auf TEUR 780 (Vj. TEUR 622) gestiegen.

Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund der Steigerung des Rohertrags und einer Reduzierung der betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr um 256,5 % gegenüber dem Vorjahr erhöht.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein, die Ertragslage schätzen wir als schwächer ein.

Unsere Umsatzentwicklung ist angesichts der geopolitischen Gesamtlage zufriedenstellend. Unsere Ergebnisentwicklung ist aufgrund der gestiegenen Beschaffungskosten, welche wir aufgrund der langen Vorlaufzeiten unserer Projekte und der Verträge nicht vollständig an die Kunden weitergeben konnten, noch nicht wieder auf unserem angestrebten Niveau angekommen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel gedeckt.

III. Prognosebericht

Bei unseren Erwartungen über die gesamtwirtschaftliche Situation stützen wir unsere Aussagen insbesondere auf aktuelle Einschätzungen externer Institute, wie z. B. Banken und Wirtschaftsforschungsinstitute.

Wir rechnen für das Jahr 2024 mit einem durchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von + 3,1 %, unter Berücksichtigung des weiteren Kriegsgeschehens, der immer noch relativ hohen Rohstoff- und Energiepreise und der restriktiven Geldpolitik der nationalen Notenbanken.

In Deutschland wird die wirtschaftliche Dynamik hinter dem Durchschnitt der größten Volkswirtschaften zurückbleiben (Quelle: IWF, World Economic Outlook, 30.01.2024).

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, haben wir die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs weiter forciert, wodurch wir auch neue Märkte zu erschließen versuchen. Zudem fördern wir unsere langfristige Kundenbindung nun durch regelmäßig stattfindende kostenpflichtige Kundenschulungen in unseren Räumlichkeiten.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird nach unserer Auffassung wieder zulegen. Im Geschäftsjahr 2024 zeichnet sich im Vergleich zum Vorjahr eine nochmals stärkere Umsatzentwicklung ab.

Der im Mai 2024 beginnende Bau eines neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes wird nach dessen Fertigstellung ab September 2025 zur Erhöhung unserer Raumkosten führen. Im Gegenzug werden sich aber unsere Fertigungs- und Servicekapazitäten und damit mittelfristig unsere Gesamtleistung erhöhen. Ansonsten rechnen wir nicht mit wesentlichen Veränderungen der Struktur und Höhe der Kosten, ausgenommen umsatzabhängiger Kosten und allgemeiner Kostensteigerungen, wie in den Vorjahren auch. Durch Erhöhungen unserer Verkaufspreise können wir für 2024 mit einer besseren Ertragslage rechnen.

VI. Chancen- und Risikobericht

Sollten sich die Konjunkturaussichten eintrüben und speziell Deutschland nach 2023 erneut in eine Rezession abgleiten, könnte dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und deren Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Allerdings sprechen die gleichbleibend hohen Infrastrukturinvestitionen zum Erhalt der deutschen Straßen klar dagegen. Zudem sind wir aufgrund unserer Exportquote nur anteilig vom deutschen Markt abhängig. Daher haben wir auch aktuell eine gute Auftragslage und sehen unseren Auftragsbestand auf einem für diesen Zeitpunkt im Jahr sehr hohen Niveau, welcher bereits bis ins Jahr 2025 reicht.

Die allgemeinen Wettbewerbsrisiken sind in der Branche weiterhin gegeben. Unsere Wettbewerber versuchen mit teils aggressiver Preispolitik unsere Kernmärkte zu besetzen. Und obwohl die Wettbewerbsmaschinen weder in der Qualität Ihrer Einzelteile noch als Summe derer mit unseren Maschinen vergleichbar sind, spüren wir dennoch eine höhere Preissensitivität seitens eines Teils unserer Kunden. Dem Wettbewerb am Markt werden wir aber weiterhin mit unserer Erfahrung, Innovationskraft, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir gehen daher davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter halten zu können.

Wir arbeiten nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der weltweit ersten vollelektrischen Bitumenvorspritzmaschine in England bereits an den nächsten Projekten für lokal emissionsfrei arbeitende Straßenbaumaschinen in anderen Ländern. Für 2024 haben wir drei Projekte sicher und stehen bei weiteren vier kurz vor dem Abschluss.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen und stellen eine allgemeine Entspannung der Lieferzeiten fest. Allerdings sind viele Materialien weiterhin nur zu über dem langjährigen Mittel liegenden Preisen zu beziehen.

Auf den wichtigsten Messen für Baumaschinen wie die BAUMA in Deutschland sowie INTERMAT/INTERROUTE in Frankreich sind wir weiterhin regelmäßig mit eigenen Messeständen vertreten. Dabei stellen wir einen möglichst repräsentativen Ausschnitt aus unserem Leistungsspektrum aus. Auf kleineren Messen angrenzender europäischer Länder nehmen wir mit lokalen Handelspartnern teil.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Fellbach, den 07. März 2024

Roland Schäfer

Jens Schäfer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 289.826,50 394.838,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32,00 32,00
II. Sachanlagen 288.544,50 393.556,54
1. technische Anlagen und Maschinen 51.536,50 178.867,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 237.008,00 171.773,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 42.916,04
III. Finanzanlagen 1.250,00 1.250,00
B. Umlaufvermögen 19.476.103,07 16.058.357,18
I. Vorräte 7.552.536,27 6.524.088,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.397.284,26 1.704.012,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.526.282,54 7.830.256,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.069,99 27.748,06
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 120.832,31 906.319,16
Summe Aktiva 19.973.831,87 17.387.262,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.046.393,85 13.372.827,54
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Bilanzgewinn 13.546.393,85 12.872.827,54
davon Gewinnvortrag 12.872.827,54 12.400.221,11
B. Rückstellungen 597.971,53 575.505,64
C. Verbindlichkeiten 5.329.466,49 3.438.929,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.700,75 13.222,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.700,75 13.222,87
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.317.765,74 3.425.706,89
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.317.765,74 3.425.706,89
Summe Passiva 19.973.831,87 17.387.262,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.395.936,99 7.430.146,07
2. Personalaufwand 5.217.004,74 4.735.884,34
a) Löhne und Gehälter 4.378.366,83 3.916.116,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 838.637,91 819.767,89
davon für Altersversorgung 11.648,23 -1.537,55
3. Abschreibungen 91.523,88 106.841,66
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 91.523,88 106.841,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.271.075,01 1.924.336,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 219.970,17 67.372,99
davon Erträge aus Abzinsung 8.115,05 500,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 15.337,60 42.823,50
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 15.337,60 42.823,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.487,21 26.433,66
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 680,81
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 302.560,35 169.846,70
9. Ergebnis nach Steuern 692.918,37 491.352,59
10. sonstige Steuern 19.352,06 18.746,16
11. Jahresüberschuss 673.566,31 472.606,43
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 12.872.827,54 12.400.221,11
13. Bilanzgewinn 13.546.393,85 12.872.827,54

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: schäfer-technic gmbh
Firmensitz laut Registergericht: Fellbach
Registergericht: Stuttgart
Registergerichtsnummer: HRB 262137

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§c 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Gesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss der schäfer-technic gmbh ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff HGB) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem Verkehrswert bewertet. Im Berichtsjahr waren außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 u. 6 HGB) erforderlich.

Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse kamen mit ihren Herstellungskosten in Ansatz. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB).

Da für die Vorratsbewertung das strenge Niederstwertprinzip gilt, ist gem. § 253 Abs. 3 HGB zwingend als Bewertungsobergrenze die retrograde Bewertung der Produkte zu beachten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, fanden in angemessenem Umfang Berücksichtigung.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Passivierungspflichtige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Dabei wurde ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,78 % (Vorjahr 1,87 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Die Rentendynamik ist mit 2,0 % p. a. eingerechnet.

Durch die seit 2017 vorgegebene Berechnung der Pensionsrück stellung auf der Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes von 10 Jahren liegt der in der Bilanz ausgewiesene Wert für die Pensionsrückstellung um EUR 33.252,00 unter dem Wert, der sich nach der Berechnung aufgrund eines durchschnittlichen Marktzinses von 7 Jahren ergeben hätte. Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gesellschafter entzogen sind, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Die Rückdeckungsversicherungen wurden kongruent bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungswert bilanziert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung dieser Bilanzposition und des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der unter Sonstiges veröffentlicht ist.

Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verpflichtung aus der Pensionszusage ist vollständig durch Vermögensgegenstände gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Sie wurden nach (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB) mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich hierbei um Rückdeckungsversicherungen und verpfändete Wertpapiere. Der in der nachfolgenden Tabelle genannte Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen ergibt sich aus den entsprechenden Versicherungsgutachten zum Bilanzstichtag.

31.12.2023
TEUR
Erfüllungsbetrag Pensionen 2.683
beizulegender Zeitwert Rückdeckungsversicherung 365
Nominalwert Voba Stuttgart WPBasis 6000 134
beizulegender Zeitwert Wertpapiere 2.304
Anschaffungskosten Wertpapiere 1.956

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen nicht vor.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von jährlich rd. TEUR 723 (Vj. TEUR 603) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Dabei handelt es sich um mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen. Davon entfallen TEUR 708 (Vj. TEUR 589) gegen verbundene Unternehmen.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Berichtsjahr waren Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 S. 5 HGB auf Wertpapiere des Anlagevermögens wegen dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 15 (Vj. TEUR 43) zu verbuchen.

Der Zinsertrag beinhaltet Erträge aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 0) und aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 0).

Latente Steuern waren keine auszuweisen.

VI. Sonstige Angaben

1. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 76 Arbeitnehmer beschäftigt. (Vj. 74).

Arbeitnehmergruppen:

Arbeiter 39
Angestellte 32
Azubis 5

2. Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Karl-Heinz Schäfer, Dipl.-Ingenieur,

Herr Roland Schäfer, Dipl.-Ingenieur,

Herr Jens Schäfer, Dipl. Ingenieur.

Von den Schutzklauseln nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag:

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft eingetreten.

 

Fellbach, den 7. März 2024

schäfer-technic gmbh

Roland Schäfer

Jens Schäfer

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.148,20 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 167.148,20 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 380.218,01 0,00 -184.379,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.071.082,86 100.487,34 -26.050,42
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.916,04 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.494.216,91 100.487,34 -210.429,42
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.080.835,39 729.332,83 -396.484,58
Verrechnung mit Pensionsrückstellung
2. Genossenschaftsanteile 1.250,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.082.085,39 729.332,83 -396.484,58
Summe Anlagevermögen 3.743.450,50 829.820,17 -606.914,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 167.148,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 167.148,20
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 195.839,01
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.916,04 1.188.435,82
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -42.916,04 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.384.274,83
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.413.683,64
Verrechnung mit Pensionsrückstellung
2. Genossenschaftsanteile 0,00 1.250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.414.933,64
Summe Anlagevermögen 0,00 3.966.356,67
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.116,20 0,00 0,00 167.116,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 167.116,20 0,00 0,00 0,00 167.116,20
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 201.351,01 15.091,00 -72.139,50 0,00 144.302,51
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 899.309,16 76.432,88 -24.314,42 0,00 951.427,62
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.100.660,17 91.523,88 -96.453,92 0,00 1.095.730,13
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 125.105,88 15.337,80 -20.464,17 119.979,51
Verrechnung mit Pensionsrückstellung
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 125.105,88 15.337,80 -20.464,17 0,00 119.979,51
Summe Anlagevermögen 1.392.882,25 106.861,68 -116.918,09 0,00 1.382.825,84
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 32,00 32,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 32,00 32,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 51.536,50 178.867,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 237.008,20 171.773,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 42.916,04
Summe Sachanlagen 0,00 288.544,70 393.556,54
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.574,14 2.304.278,27 1.955.729,51
Verrechnung mit Pensionsrückstellung -2.304.278,27 -1.955.729,51
2. Genossenschaftsanteile 0,00 1.250,00 1.250,00
Summe Finanzanlagen 10.574,14 1.250,00 1.250,00
Summe Anlagevermögen 10.574,14 289.826,70 394.838,54

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die schäfer-technic gmbh:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der schäfer-technic gmbh - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der schäfer-technic gmbh für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fellbach, den 15. Oktober 2024

B & S TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rainer Schenk, Wirtschaftsprüfer

Dr. André Bauer, Wirtschaftsprüfer

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