going places GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Publicis Groupe Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Digitas GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Digitas GmbH, HamburgGrundlagen des Unternehmens Die Digitas GmbH (nachfolgend "Digitas") ist eine der führenden Digitalagenturen in Deutschland. Die Gesellschaft ist in Deutschland an den Standorten Berlin, Köln, Düsseldorf, München, Frankfurt und Hamburg vertreten. Die Agentur entwickelt für Kunden wie Pfizer, Philip Morris International, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesministerium des Inneren, Smart holistische Markenerlebnisse von Strategie, Naming, Brand Design, Messeauftritten, Branding oder Shop- und Retail-Design bis hin zur Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von digitalen Plattformen und Brand-Management-Systemen sowie umfassenden Implementierungsprogrammen. Am 11. November 2024 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Zenithmedia GmbH abgeschlossen. Rechtliche Struktur Die Digitas hat Ihren Sitz in Hamburg und ist dort beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 147442 eingetragen. Unser Unternehmen gehört zur PUBLICIS Groupe, die weltweit integrierte Kommunikation anbietet; der Sitz der zentralen Geschäftsleitung ist Paris/ Frankreich. Die globalen Aktivitäten außerhalb Frankreichs sind seit 1999 in der PUBLICIS GROUPE HOLDINGS B.V. Amsterdam/ Niederlande, gebündelt; Konzernmutter ist die PUBLICIS GROUPE S.A., Paris/ Frankreich (Publicis-Konzern). Wirtschaftliches Umfeld Im Berichtsjahr 2024 befindet sich die deutsche Volkswirtschaft im 2. Jahr in Folge in der Rezession. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. (1) Das Bruttoinlandsprodukt ist somit in den vergangenen fünf Jahren lediglich real um insgesamt 0,1 % gewachsen. Im Jahr 2025 erwartet der Sachverständigenrat ein geringfügiges Wachstum von 0,4 %. Die Kerninflation dürfte 3,0 % im Jahr 2024 und 2,6 % im Jahr 2025 betragen. (2) (1) Quelle des Statistischen Bundesamts (DESTATIS) (2) Jahresgutachten des Sachverständigenrats Im kommenden Jahr ist mit geringem Wachstum zu rechnen. Die Kapazitätsauslastung und die Arbeitsproduktivität sind zurückgegangen. Hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau und die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten sind hierfür die Hauptgründe. Deutschland dürfte dementsprechend auch weiterhin deutlich hinter den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückbleiben. In diesem konjunkturellen Umfeld ist das Ergebnis der Digitas zu bewerten. Geschäftsverlauf Die Prognosen für den Einzelabschluss der Digitas wurden im Geschäftsjahr 2024 nicht erreicht. So ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr signifikant von Mio. 86,9 € auf Mio 69,4 € gesunken. Ein wesentlicher Grund waren Umsatzrückgänge und Kundenverluste aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage, die nicht kompensiert werden konnten. Da auch die Gesamtaufwendungen von Mio. 89,8 € auf Mio 72,3 € gesenkt werden konnten, konnte ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau erzielt werden. Insgesamt erachtet die Geschäftsführung das Geschäftsjahr als ungünstig, da das Ergebnis durch Einmaleffekte im Bereich von Restrukturierungsaufwendungen belastet war. Ertragslage Bei den Umsatzerlösen ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von TEUR 12.560 zu verzeichnen. Sie betragen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 71.444 (Vorjahr: TEUR 84.004). Die Umsatzerlöse, haben sich durch Kundenverluste sowie reduzierte Kundenbudgets negativ entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2024 gestiegen und betragen TEUR 647 (Vorjahr: TEUR 512). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf einen Anstieg von Personalweiterberechnungen zurückzuführen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um TEUR 13.400 gesunken und betragen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 22.838 (Vorjahr: TEUR 36.239). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen sowohl auf die reduzierte Gesamtleistung als auch auf die Entwicklung der verschiedenen Geschäftsfelder zurückzuführen. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 4.121 gesunken und beträgt TEUR 37.613 (Vorjahr: TEUR 41.735). Der Personalaufwand enthält wie im Vorjahr signifikante organisatorische Restrukturierungen mit dem Ziel, sich gegenüber Kunden und deren erhöhten Anforderungen zukunftssicher aufzustellen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 131 gestiegen und betragen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 11.503 (Vorjahr: TEUR 11.372). Dieser Rückgang ist auf reduzierte Rekrutierungskosten, sowie verschiedenen betrieblichen Kosten zurückzuführen. In den Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen wird erstmalig das übernommene Ergebnis der Zenithmedia GmbH in Höhe von TEUR 8.804 ausgewiesen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin, MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf wird der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.923 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 113) an die Muttergesellschaft abgeführt. Finanzlage Die Digitas GmbH ist mit anderen deutschen Gesellschaften der PUBLICIS Groupe an das Cash-Management-System angeschlossen. In diesem System werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst. Zum Stichtag bestanden Forderungen aus dem Cash-Management-System mit der MMS Germany Holdings GmbH in Höhe von TEUR 73.853 (Vorjahr: TEUR 72.699). Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 5.107 gestiegen und beträgt TEUR 150.829 (Vorjahr: TEUR 145.722). Der Zuwachs des Vermögens ist vorwiegend auf gestiegene Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Dies betrifft im Wesentlichen die gestiegenen Forderungen aus dem Cash-Management-System. Die Zunahme der Passiva ist im Wesentlichen zurückzuführen auf erhöhte Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2024 wurden durchschnittlich 485 Angestellte (Vorjahr: 551) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten. Die Mitarbeiterzahl konnte an das verringerte Auftragsvolumen angepasst werden. Kontrollsystem Die Agentur ist in das umfangreiche monatliche Reporting des Publicis Konzerns eingebunden. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die wesentlichen Leistungsindikatoren im Vergleich zu den Vorgaben (Soll-Ist-Vergleich) analysiert. Darüber hinaus existiert ein detailliertes internes Kontrollsystem (FMC-Financial Monitoring Controls). Diese werden durch interne Prüfer des Publicis Konzerns überprüft. Standardmäßig werden monatliche Forecasts erstellt und die Liquidität überwacht. Diese werden umfassend an die Konzernleitung gemeldet. Es bestehen fest definierte Informationswege zum Management und in die Firmengruppe. Die Weitergabe von Informationen und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erfolgt unmittelbar auf digitalem Wege. Der Geschäftsführung der Agentur obliegen die Leitung und die Kontrolle der Gesellschaft. Forschung und Entwicklung Es wurden keine nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB berichtspflichtigen Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 entfaltet. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Insgesamt hängt die Entwicklung der Digitas vom Weltwirtschaftsgeschehen ab. Kundenbudgets werden indirekt von der Entwicklung der Inflation, der Entwicklung des Krieges in der Ukraine sowie den Herausforderungen im Zusammenhang dem Klimawandel beeinflusst. Das folgende Kapitel enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Diese sind an der Verwendung von Formulierungen mit Wörtern wie "erwarten", "prognostizieren","beabsichtigen", "planen", "anstreben", "einschätzen" und "werden" zu erkennen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken, die im Risikobericht behandelt werden. Mehrere Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der Agentur liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche von dem für die Zukunft prognostizierten Geschäftsverlauf der Agentur abweicht. Risiken bestehen hauptsächlich darin, dass Kürzungen von Werbebudgets kurzfristig erfolgen können und negative Auswirkungen auf die Umsätze der Agentur haben. Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn dadurch der Agenturwert gesteigert werden kann und mögliche Risiken beherrschbar bleiben. Erforderliche bilanzielle Rückstellungen werden, soweit erforderlich, gebildet. Chancen für die Agentur bestehen insbesondere in Bezug auf erfolgreiche New Business Aktivitäten (Gewinnung von profitablem Neugeschäft) sowie im Hinblick auf Neustrukturierung einzelner Fachbereiche, die der Agentur einen Vorteil im Wettbewerb mit anderen Agenturen verschaffen. Ferner sehen wir positive Entwicklungschancen durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft sowie die weitere Zusammenarbeit mit den Einheiten der Publicis Groupe S.A., Paris/ Frankreich. Ausblick Trotz andauernder Unsicherheiten im Hinblick auf die konjunkturellen Entwicklungen als Folge des Angriffskrieges in der Ukraine, sowie den Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel geht die Gesellschaft in Ihrer aktualisierten Prognose davon aus, im Jahr 2025 einen Umsatz zwischen 70 und 72 Mio. Euro zu erreichen. Ferner wird erwartet in den Kennzahlen Gross Income zwischen 45 und 47 Mio. Euro. Es wird ein ausgeglichenes EBITDA angestrebt. Umsatzseitig wird weiterhin der Ausbau der Bestandskunden gepaart mit Neukundengewinnung im Fokus der Aktivitäten stehen. Der Anteil der langfristig orientierten Kundenbeziehung (Bestandskunden) hat sich positiv entwickelt und bildet gerade in wirtschaftlich schwer einzuschätzenden Zeiten mit den Agenturmitarbeitern die Grundlage für eine weiterhin positiv stabile Entwicklung der Geschäftsbereiche der Gesellschaft. Es wird erwartet, dass sich der Neugeschäftsanteil weiter positiv entwickelt.
Hamburg, den 4. Juli 2025 Die Geschäftsführung Frank-Peter Lortz Josephine Gerves Philippe Bordet BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Digitas GmbH, HamburgA. Allgemeine Grundlagen Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft ist unter der Firma Digitas GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 147442 eingetragen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt bis auf den Ausweis der noch nicht abgerechneten Fremd- und Eigenleistungen als nun jeweils eigenständige Bilanzpositionen des Umlaufvermögens (vormals: Unfertige Leistungen) unverändert zum Vorjahresabschluss. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird von dem Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden auf den Einzelabschluss angewendet: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über einen Zeitraum von 2 bis 10 Jahren nach der Pro-rata-temporis-Regel vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht der voraussichtlichen Dauer der Kundenhaltefrist. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear nach der Pro-rata-temporis-Regel abgeschrieben. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung werden 3 bis 6 Jahre zu Grunde gelegt. Mietereinbauten werden über die Restlaufzeit des jeweiligen Mietvertrages abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungswert bis EUR 800,00) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert aufgrund einer dauerhaften Wertminderung erforderlich ist. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen nach § 253 (5) Satz 1 HGB vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen umfassen die noch nicht abgerechneten Stunden für Kundenaufträge, die auf Basis von Projekthonoraren abgerechnet werden. Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen wurden im Rahmen von Inventuren zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 aufgenommen und anhand von Stundensatzkalkulationen bewertet. Die Ermittlung des Wertes für die Eigenleistungen erfolgt nach dem Grundsatz der Einzelbewertung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Gehältern, Sozialversicherung und notwendigen Gemeinkosten. Als noch nicht abgerechnete Fremdleistungen werden die in Arbeit befindlichen Kundenaufträge ausgewiesen, die ausschließlich weiterberechenbare Fremdrechnungen umfassen. Im Berichtsjahr 2024 wurde erstmalig die Aufteilung der Vorräte als nicht abgerechnete Eigen-und nicht abgerechnete Fremdleistungen vorgenommen, um sich der konzernweit einheitlichen Darstellung anzupassen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzü-glich angemessenen Wertberichtigungen aktiviert. Alle erkennbaren Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der Projected Unit Credit-Methode (PUC) ermittelt. Der technische Rechnungszinsfuß beträgt 1,90 % und die Rentendynamik (Inflation) 2,00 %. Der technische Rechnungszinssatz wird pauschal als durchschnittlicher Marktzinssatz ermittelt, der sich bei angenommener Restlaufzeit von über 10 Jahren ergibt. Die Berechnung erfolgt ohne Berücksichtigung künftiger Lohn- und Gehaltssteigerungen, da die betroffene Person bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Die Sterbens- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten sind den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck entnommen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Erhaltene Anzahlungen werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, erfolgt die Umrechnung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Zum Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr erfolgswirksam mit dem beizulegenden Stichtagskurs bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil des Anhangs ist. An folgenden Unternehmen ist die Digitas GmbH mit mindestens 20 % unmittelbar oder mittelbar beteiligt:
* nach Ergebnisabführung an die Digitas GmbH 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben am Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.598 (Vj. TEUR 2.544) enthalten. Mit der Zenithmedia GmbH, Düsseldorf, besteht seit dem 11. November 2024 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aus diesem Vertrag resultiert eine Forderung i.H. v. TEUR 8.804 (Vj. TEUR 0). Des Weiteren besteht hier eine Forderung aus dem Cash-Pooling i. H. v. TEUR 73.853 (Vj. TEUR 72.669) gegen die Gesellschafterin MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen im Voraus gezahlte Aufwendungen für interne sowie externe Wartungsverträge. 4. Gezeichnetes Kapital Das voll erbrachte gezeichnete Kapital der Digitas GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2024 unverändert auf TEUR 59.048. 5. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2024 unverändert TEUR 51.961. 6. Bilanzgewinn Bei dem Bilanzgewinn handelt es sich um einen vor organschaftlichen Gewinnvortrag von TEUR 16.709. 7. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR -2 und unterliegt einer Ausschüttungssperre, aber keiner Abführungssperre. 8. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Beträge:
9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben am Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten:
10. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.412 (Vj. TEUR 5.060). Aus der Umsatzsteuer besteht eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 2.421 (Vj. TEUR 1.881). 11. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten sowie Steuerverbindlichkeiten. D. Erläuterung der wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen für Dienstleistungen an inländische Kunden erzielt und resultieren aus dem Projektgeschäft. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die Position enthält Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 72 (Vj. TEUR 90). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 545 (Vj. TEUR 318) sind als periodenfremd anzusehen. 3. Abschreibungen des Anlagevermögens Die Entwicklung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ist dem Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Jahr 2024 weist die Digitas GmbH wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen aus. Es werden Fremdwährungsverluste in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 161) ausgewiesen. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen werden Zinserträge in Höhe von TEUR 2.448 (Vj. TEUR 2.136) aus verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen einen periodenfremden Ertrag in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 220) aus. Die Gesellschaft ist Teil der ertragsteuerlichen Organschaft mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. Ein eventueller Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern beim Organträger an. Daher erfolgt auch kein Ansatz von latenten Steuern auf Ebene der Gesellschaft. Aufgrund der genannten Organschaft und des Ergebnisabführungsvertrages mit der MMS Germany Holdings GmbH sind in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag keine Steueraufwendungen oder -erträge enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben. 7. Gewinnabführung/ Ergebnisverwendung Seit dem 4. Dezember 2019 besteht mit der Gesellschafterin, MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, ein Gewinnabführungsvertrag. Der von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete Gewinn i. H. v. TEUR 8.923 (Vj. Verlust TEUR 113) wird an die Gesellschafterin abgeführt. E. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmenden Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die Digitas GmbH 465 Mitarbeiter (Vj. 531). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2024 485 Mitarbeiter (Vj. 551). In der Anzahl der Arbeitnehmenden sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten. 2. Mitglieder der Geschäftsführung/ Prokuristen Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2024 bestellt: • Frank-Peter Lortz, Korschenbroich • Dr. Ralf Niemann, Bergisch-Gladbach (bis 30. September 2024) • Philippe Bordet, Chatou/ Frankreich • Josephine Gerves, Hamburg (seit 30. September 2024) Frank-Peter Lortz ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Digitas GmbH hauptberuflich als Chief Executive Officer Publicis Media DACH tätig. Dr. Ralf Niemann war hauptberuflich als Chief Executive Officer der Digitas GmbH tätig. Philippe Bordet ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft auch als Regional CFO tätig und bei anderen Unternehmen als Geschäftsführer eingetragen. Josephine Gerves ist hauptberuflich als Chief Executive Officer der Digitas GmbH tätig. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Hinsichtlich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung und der früheren Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 HGB wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Mutterunternehmen Die Digitas GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. 4. Konzernabschluss Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 wird in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich, erhältlich. Die Gesellschaft verzichtet auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts unter Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 291 HGB. In dem befreienden Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, werden folgende, vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewendet: Der Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A. wird gemäß den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. 5. Honorar Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 112 ist ausschließlich für die Jahresabschlussprüfung bestimmt. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende künftige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Gesellschaft nutzt Leasing aufgrund des daraus resultierenden Liquiditäts- und Zinsvorteils gegenüber einem Kauf, aber auch um den Verwaltungsaufwand bei Beschaffung und Austausch so gering wie möglich zu halten. F. Nachtragsbericht Zwischen dem Bilanzstichtag (31. Dezember 2024) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Digitas GmbH sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft erfordert hätten.
Hamburg, den 04. Juli 2025 Digitas GmbH Frank-Peter Lortz Josephine Gerves Philippe Bordet Anlage zum Anhang Digitas GmbH, Hamburg Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
sonstige Berichtsbestandteile
Frank-Peter Lortz Josephine Gerves Philippe Bordet Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Digitas GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Digitas GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Digitas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 15. Juli 2025 EY
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Senghaas, Wirtschaftsprüfer Dreibholz, Wirtschaftsprüfer |
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