Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 13481
Eingetragen
31.10.2011
Branche
Herstellung von SpeiseeisHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Milcherzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, die Verwertung und der Vertrieb von Eiskrem.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Bönig
seit 7.2.2025
Geschäftsführer
Andreas Unruhe
seit 19.6.2024
Geschäftsführer
Guido Claessens
seit 3.3.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
90.00%
Drents Overijsselse Coöperatie Kaas U.A.NLD
10.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DMK Deutsches Milchkontor GmbH
Germany
23.129.714 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DMK Eis GmbH

Everswinkel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.506,00 35.931,00
2. Geleistete Anzahlungen 56.768,00 56.768,00
Summe immaterielle Wirtschaftsgüter 133.274,00 92.699,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.287,00 8.260,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.806.877,00 29.466.342,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.568.449,00 1.686.871,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.893.519,58 2.174.408,35
Sachanlagen gesamt 51.276.132,58 33.335.881,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.668.000,00 2.668.000,00
Finanzanlagen gesamt 2.668.000,00 2.668.000,00
Anlagevermögen gesamt 54.077.406,58 36.096.580,35
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.216.301,49 4.890.300,12
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Waren 3.729,29 717,96
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.816.940,79 26.700.756,63
Vorräte gesamt 25.036.971,57 31.591.774,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.045.385,73 3.348.394,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.747,58 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.770.499,39 2.675.353,34
Forderungen gesamt 4.818.632,70 6.023.747,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.266,49 5.353,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.178,00 15.500,00
Summe der Aktivseite 83.964.455,34 73.732.956,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 23.129.714,00 23.129.714,00
II. Kapitalrücklage 26.870.286,00 26.870.286,00
III. Verlustvortrag -47.664.069,08 -44.989.559,55
IV. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 2.084.719,40 -2.674.509,53
Eigenkapital gesamt 4.420.650,32 2.335.930,92
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnl. Verpflichtungen 58.118,00 47.500,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 42.650,00
3. Sonstige Rückstellungen 3.323.252,89 4.249.119,29
Rückstellungen gesamt 3.381.370,89 4.339.269,29
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 32,79 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 2.675.088,56 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.054.477,14 4.648.592,94
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 64.273.131,62 60.756.910,06
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.159.704,02 1.652.253,17
davon: - aus Steuern (210.447,36) (215.400,06)
Verbindlichkeiten gesamt 76.162.434,13 67.057.756,17
Summe der Passivseite 83.964.455,34 73.732.956,38

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 181.981.062,98 137.433.643,42
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -7.745.734,83 -1.676.449,52
3. Aktivierte Eigenleistung 574.933,00 385.440,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 17.228.661,69 25.224.798,49
Zwischensumme 192.038.922,84 161.367.432,39
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 100.071.372,31 85.832.458,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.189.984,73 16.634.550,37
113.261.357,04 102.467.008,62
Rohergebnis 78.777.565,80 58.900.423,77
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.375.685,17 12.083.673,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.680.141,84 2.425.895,82
- davon für Altersversorgung (204.602,34) (138.877,97)
22.055.827,01 14.509.569,55
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.251.780,53 4.742.940,16
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.220.795,73 41.107.887,39
Zwischensumme (1. - 8.) 5.249.162,53 -1.459.973,33
9. Erträge aus Ergebnisabführung 0,00 602.986,05
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.137,29 833,46
- davon aus verbundenen Unternehmen (0,00) (0,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.070.326,50 1.468.805,50
- davon an verbundene Unternehmen (3.067.945,38) (1.461.660,40)
12. Ergebnis nach Steuern 2.199.973,32 -2.324.959,32
13. Sonstige Steuern 115.253,92 349.550,21
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.084.719,40 -2.674.509,53

3. Anhang

I. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

1. Eckdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge

Der Jahresabschluss der DMK Eis GmbH, Everswinkel, (Amtsgericht Münster, HR B 13481), ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die zugrunde liegende Nutzungsdauern liegen zwischen 1 bis 15 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern stellen sich wie folgt dar:

Jahre
Gebäude und Außenanlagen 1-10
Technische Anlagen und Maschinen 1-20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-19

Die Bemessung der Abschreibungen erfolgt im Geschäftsjahr des Zugangs pro rata temporis. Darüber hinaus werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurde übereinstimmend mit der steuerlichen Regelung (§ 6 Abs. 2a EStG) in einem Sammelposten erfasst, der jährlich pauschalierend über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Ersatzteile und Reparaturmaterialien wurden mit den Anschaffungskosten, den gleitenden Durchschnittspreisen oder den niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die Bewertung der selbst erstellten Erzeugnisse erfolgte mit den Herstellungskosten. Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der zeitanteilige Werteverzehr des der Fertigung dienenden Anlagevermögens wurde einbezogen. Handelswaren wurden mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Marktpreisen berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung und das strenge Niederstwertprinzip wurden bei den Vorräten beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Für zweifelhaft einbringliche Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 5,2 % für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel abgesetzt.

Im Rahmen von ABS-Vereinbarungen werden die Forderungen ausgebucht, wenn die mit den Forderungen verbundenen Risiken und Chancen im Wesentlichen auf den Vertragspartner übergegangen sind.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und die Schecks wurden zum Nominalbetrag bilanziert. Fremdwährungsbestände werden zum Bilanzstichtag mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs angerechnet.

Aktive latente Steuern resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Jubiläums- und Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Weitere nennenswerte aktive latente Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen. Aus diesen Sachverhalten resultiert ein deutlicher Überhang der aktiven Steuerlatenzen. Diese werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Der Ansatz des gezeichneten Kapitals und der Kapitalrücklage erfolgte zum Nennwert.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Heubeck) ermittelt. Dabei wurde das Projected-Unit-Credit-Verfahren zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: 1,79 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 1,73 % ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 814. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die zukünftige Gehaltsdynamik wurde mit 2,80 % und zukünftige Rentenerhöhungen mit jährlich 2,20 % berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsung werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Jubiläumsrückstellungen werden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren ermittelt und berücksichtigen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck. Die Bewertung beinhaltet einen erwarteten Gehaltstrend von 2,8 % p. a.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden - soweit sie nicht in Bewertungseinheiten einbezogen waren - zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

II. Weitere Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Dort sind die Posten des Anlagevermögens gesondert ausgewiesen.

2. Finanzanlagen

Die wesentlichen direkten Beteiligungen der DMK Eis GmbH am Abschlussstichtag sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Name und Sitz Anteil am Kapital in % direkt Eigenkapital TEUR 31.12.2023 Jahresergebnis TEUR 2023
Rosen Eiskrem Süd GmbH, Everswinkel 100 2.659 -68

3. Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen, wobei die unter den sonstige Vermögensgegenständen ausgewiesenen Beträge insbesondere Verrechnungssalden aus dem konzerninternen Liquiditätsausgleich betreffen. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände sind kurzfristig und innerhalb eines Jahres fällig:

Forderungen gegen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Vermögensgegenstände
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
verbundene Unternehmen 3 0 0 0

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist noch nicht abziehbare Vorsteuer in Höhe von TEUR 208 enthalten.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

4. Eigenkapital

Für die Ausschüttung gesperrt im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB sind Beträge in Höhe von EUR 814. Diese entfallen auf den Entlastungseffekt im Zusammenhang mit der Änderung des Abzinsungssatzes zur Bewertung von Pensionsrückstellungen.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Positionen Rückstellungen für Personalverpflichtungen inklusive Sozialplanverpflichtungen in Höhe von TEUR 768, für Umsatzvergütungen und Werbekostenzuschüsse in Höhe von TEUR 958 und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.351.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:

31.12.2023 Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
Mehr als 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen 2.675 2.675 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 7.054 7.054 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 64.273 14.273 25.000 25.000
sonstige Verbindlichkeiten 2.160 2.160 0 0
Summe 76.162 26.162 25.000 25.000
31.12.2022 Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
Mehr als 5 Ja
TEUR
gegenüber Kreditinstituten aus Lieferungen und Leistungen 4.649 4.649 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 60.757 10.757 20.000 30.000
Sonstige Verbindlichkeiten 1.652 1.652 0 0
Summe 67.058 17.058 20.000 30.000

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte von Lieferanten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen. Die unter "Sonstige" ausgewiesenen Beträge betreffen insbesondere Verrechnungssalden aus dem konzerninternen Liquiditätsausgleich.

Verbindlichkeiten gegenüber aus Lieferungen und Leistungen Sonstige
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
verbundenen Unternehmen 14.273 10.757 50.000 50.000

Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen entfallen auf die Alleingesellschafterin DMK Deutsches Milchkontor GmbH Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 60.962.382,67 (Vorjahr EUR 57.721.893,50) und die Rosen Eiskrem Süd GmbH in Höhe von EUR 3.310.748,95 (Vorjahr EUR 3.035.016,50). Es handelt sich um geführte Verrechnungskonten, auf denen die Liefer- und Leistungsbeziehungen sowie auch der Liquiditätsausgleich abgebildet werden.

III. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr sind folgende außergewöhnliche Ergebnisbeträge zu berichten:

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen in TEUR
- Erträge aus Forderungsverzicht 15.000
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.485
- Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigung auf Forderungen 392
- Erträge aus der Weiterbelastung von Aufwandspositionen 3.900
Summe außergewöhnliche Erträge 20.777
Löhne und Gehälter (Inflationsausgleichsprämie) 573
Außerplanmäßige Abschreibung auf Anlagevermögen 1.215
Sonstige betriebliche Aufwendungen
- Strukturkostenübernahme durch Werksschließung 1.830
- Personalaufwand durch Anlauf neuer Produktionslinien 575
- Abschreibungen auf Forderungen 280
Summe außergewöhnliche Aufwendungen 4.473

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres beinhaltet folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen:

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Betroffener GuV-Posten Wert
in TEUR
Periodenfremde Erträge
- aus der Auflösung von Rückstellungen Sonstige 1.485
- aus der Auflösung von Wertberichtigung auf Forderungen betriebl. Erträge 392
Summe: 1.877

3. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliederten sich nach Produktgruppen und Regionen wie folgt auf:

Inland
TEUR
EU
TEUR
Drittland
TEUR
Gesamt
TEUR
Eisprodukte 121.906 53.709 1.314 176.929
Sonstiges/Erlösschmälerungen 6.173 -1.028 -94 5.051
Molkeprodukte 1 0 0 1
Umsatz gesamt 128.080 52.681 1.220 181.981

4. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2).

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 2).

6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In der Position "Zinsen und ähnliche Erträge" sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 308 Mitarbeiter, davon sind 287 Vollzeitbeschäftigte und 21 Teilzeitbeschäftigte (einschließlich geringfügig Beschäftigte) beschäftigt. Außerdem wurden im Geschäftsjahr 14 Auszubildende beschäftigt.

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft setzt die revolvierende Veräußerung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Zweckgesellschaft als Finanzierungsmittel zur Verbesserung der Bilanzstrukturen ein. Dieses sind auch die wesentlichen Vorteile der Transaktionen. Risiken bestehen in Rückgriffsansprüchen der Vertragsparteien bei Forderungsausfällen und sind ggf. bereits im Jahresabschluss berücksichtigt.

Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Bilanzstrukturen. Dieses sind auch die wesentlichen Vorteile der Geschäfte. Risiken bestehen in der Vertragsbindung durch die Verträge, da ein ggf. eintretender wesentlicher technischer Fortschritt nicht durch Neuanschaffungen kompensiert werden kann.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

Miet-, Leasing und Dienstleistungsverpflichtungen (Jahreswerte
in TEUR)
2024 2025 2026 2027 2028
3.774 3.737 3.715 3.702 3.667
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
3.504 3.504 3.504 3.504 3.504

Die DMK Eis GmbH hat mit der DMK Deutsches Milchkontor GmbH, Zeven, einen Dienstleistungsvertrag für den Zeitraum vom 01.01.2015 bis 31.12.2015 geschlossen, der sich automatisch um 1 Jahr verlängert hat. Für die vereinbarten Leistungen besteht eine Gesamtverpflichtung bis zum 31.12.2024 in Höhe von TEUR 3.270.

Sonstige nicht in der Bilanz enthaltene finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen als verbindliche Investitionsaufträge in Höhe von TEUR 4.824.

Die Gesellschafterin hat einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein über EUR 15,0 Mio. ausgesprochen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung wird unter Berücksichtigung der Vereinbarung zum Wiederaufleben der Verbindlichkeit derzeit mit einem solchen Ereignis nicht gerechnet.

Das Honorar der Abschlussprüfer setzt sich im Jahr 2023 aus TEUR 55 für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 6 für Steuerberaterleistungen zusammen.

Die DMK Eis GmbH fällt aufgrund umsatzabhängiger Kriterien der Unternehmensgruppe, zu der sie gehört, in den Anwendungsbereich der sogenannten GloBE Rules (globale Mindestbesteuerung). Die Gesetzgebung zur globalen Mindestbesteuerung wurde in Deutschland erlassen und wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Aufgrund der aktuellen Struktur der Unternehmensgruppe kommt eine zusätzliche Steuerbelastung für die DMK Eis GmbH nur in Betracht, soweit der effektive Steuersatz der Unternehmensgruppe in Deutschland unterhalb des Mindeststeuersatzes von 15 % liegt. Davon ist jedoch aufgrund der in Deutschland deutlich über 15 % liegenden nominalen Steuerbelastung nicht auszugehen, sodass sich für die DMK Eis GmbH voraussichtlich keine zusätzliche Steuerbelastung aus der globalen Mindestbesteuerung ergibt.

4. Konzernverhältnisse

Die Deutsches Milchkontor eG, Zeven, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die DMK Eis GmbH Everswinkel stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Die Konzernabschlüsse werden jeweils im Unternehmensregister offengelegt.

5. Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführung:

Marcus-Dominic Hauck, Harsewinkel, Geschäftsführer DMK Eis GmbH

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Rückgriff auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Everswinkel, 18. Januar 2024

DMK Eis GmbH

Geschäftsführung

gez. Marcus-Dominic Hauck

Der Jahresabschluss wurde am 08.08.2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

der DMK Eis GmbH 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 654.783,27 76.933,00 0,00 0,00 731.716,27
2. Geleistete Anzahlungen 56.768,00 0,00 0,00 0,00 56.768,00
711.551,27 76.933,00 0,00 0,00 788.484,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.721,49 2,00 0,00 0,00 9.723,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 49.720.934,37 1.699.955,88 0,00 0,00 51.420.890,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.012.567,53 736.604,65 0,00 19.238,20 4.729.933,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.174.408,35 21.758.486,34 0,00 39.375,11 23.893.519,58
55.917.631,74 24.195.048,87 0,00 58.613,31 80.054.067,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.668.000,00 0,00 0,00 0,00 2.668.000,00
2.668.000,00 0,00 0,00 0,00 2.668.000,00
Gesamt 59.297.183,01 24.271.981,87 0,00 58.613,31 83.510.551,57
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge * Außerpl. Abschr.
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 618.852,27 36.358,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
618.852,27 36.358,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.461,49 975,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.254.592,37 4.144.550,88 0,00
* 1.214.870,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.325.696,53 855.026,65 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
22.581.750,39 6.215.422,53 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
Gesamt 23.200.602,66 6.251.780,53 0,00
Abschreibungen
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 655.210,27
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 655.210,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.436,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 25.614.013,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.238,20 3.161.484,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
19.238,20 28.777.934,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
Gesamt 19.238,20 29.433.144,99
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.506,00 35.931,00
2. Geleistete Anzahlungen 56.768,00 56.768,00
133.274,00 92.699,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.287,00 8.260,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.806.877,00 29.466.342,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.568.449,00 1.686.871,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.893.519,58 2.174.408,35
51.276.132,58 33.335.881,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.668.000,00 2.668.000,00
2.668.000,00 2.668.000,00
Gesamt 54.077.406,58 36.096.580,35

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Unternehmensprofil

Der Sitz der Gesellschaft liegt in Everswinkel, Nordrhein-Westfalen. Das Kerngeschäft des Unternehmens stellt die Produktion und den Vertrieb von Speiseeisprodukten in einer breiten Palette, z. B. Becher/Schalen, Waffelhörnchen, Eis am Stiel, Sandwicheis sowie unterschiedliche Eisspezialitäten, dar. Neben dem Lebensmitteleinzelhandel, mit einem Schwerpunkt im Discountbereich, zählen Vollsortimenter und Heimdienste zu den Hauptabnehmern. Produziert wird am Standort Everswinkel sowie bis Ende August 2023 am Standort der 100%igen Tochtergesellschaft Rosen Eiskrem Süd GmbH (Prenzlau, Brandenburg).

Die DMK Eis GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der DMK Deutsches Milchkontor GmbH und somit organisatorisch, u. a. durch Bezug von Dienstleistungen von Konzernunternehmen und Nutzung von Cash-Pooling in den DMK Konzern eingebunden.

Die DMK Deutsches Milchkontor GmbH zählt in Deutschland und europaweit zu den führenden Unternehmen der Milchwirtschaft. Den wichtigsten Rohstoff, Milch, bezieht die DMK Deutsches Milchkontor GmbH von Milchlieferanten, die größtenteils über die Deutsches Milchkontor eG genossenschaftliche Eigentümer sind, sowie von den Milchlieferanten, die genossenschaftliche Eigentümer der DOC Kaas B.A., als Mitgesellschafter der DMK Deutsches Milchkontor GmbH, sind.

1.2. Unternehmensleitung

Als Gesellschaft mit beschränkter Haftung verfügt die DMK Eis GmbH über eine Geschäftsführung sowie eine Gesellschafterversammlung. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Organe. Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr 2023 aus einer Person, Herrn Marcus- Dominic Hauck.

1.3. Steuerungssysteme

Zur Steuerung des Unternehmens werden Erfolgskennzahlen genutzt. Beim Auftreten von Abweichungen werden deren Ursachen analysiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Zusätzlich werden Kennzahlen in die Steuerung einbezogen, die sich aus finanzmathematischen Steuerungsgrößen ermitteln. Die Steuerung im Finanzmanagement erfolgt durch Nutzung von Factoring, Leasing und Cash-Pooling mit dem Ziel, die Finanzierungskosten zu optimieren.

1.4. Forschung & Entwicklung

Ein dynamischer Markt für hochwertige Eisprodukte bedarf kontinuierlich neuer Ideen, Engagement und zielführender Produkte. Die DMK Eis GmbH entwickelt auf Basis aktueller Markttrends und den Insights unserer internationalen Trendscouts kundenorientierte und innovative Eisprodukte. Dazu wird am Produktionsstandort ein Entwicklungszentrum betrieben, welches aus erfahrenen und kompetenten Teams aus Produktions-, Verpackungs- und Technischen Entwicklern besteht. Mit unserem Expertenteam stellen wir den Prozess "idea to market" und somit einen reibungslosen Übergang von der Produktidee zur maschinellen Fertigung sicher. Darüber hinaus arbeiten wir im Sinne einer permanenten Optimierung des bestehenden Produktportfolios an übergeordneten Themen wie Qualität, Nachhaltigkeit, Effizienz und Ressourcenschonung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Nach den Jahren der Pandemie setzten sich die wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund der zunehmenden politischen Instabilität weiter fort. Neben dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine sorgte vor allem die militärische Eskalation des Nahostkonflikts 2023 für eine weitere Destabilisierung. Das globale Wirtschaftswachstum lag im Berichtszeitraum nach aktuellen Prognosen mit 3,1 % 0,4 %-Punkte unter Vorjahr. 1 Das Wirtschaftswachstum in den USA stagnierte in 2023 auf dem Vorjahresniveau von knapp 2,1 % 2 , wogegen sich das Wachstum in China in 2023 mit guten 5 % wieder deutlich stabiler als im Vorjahr zeigte (+2 %-Punkte). 3

Der Ölpreis hat sich, trotz der militärischen Eskalation des Nahostkonflikts, in 2023 weitestgehend stabil gezeigt. 4 Die Bewertung des EURO gegenüber dem US-Dollar war im Jahresverlauf schwankend, aber auf einem relativ stabilen Niveau zwischen 1,05$ und 1,10$. 5

In Deutschland konnte sich der Trend der wirtschaftlichen Erholung nach den Pandemiejahren nicht fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in 2023 um 0,3 % unter dem Wert des Vorjahres. 6

Das hatte auch Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in Deutschland, die in 2023 jahresdurchschnittlich deutlich gestiegen sind. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Jahr 2023 im Mittel bei 2,61 Mio. Personen und stieg damit um 191.000 Personen gegenüber dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 %-Punkte auf insgesamt 5,7 %. 7

Der Krieg in der Ukraine hatte vor allem durch gestiegene Energiepreise in Deutschland die Produktions- und Lebenshaltungskosten 2022 auf ein Rekordniveau getrieben. In 2023 gab es eine erste Erholung und die Inflation lag mit 5,9 % leicht unter dem Rekordniveau vom Vorjahr (6,9 %). 8

Entwicklung der Branche 9

Auf den ersten Blick war das Jahr 2023 ein ,Jahr nach...': ein Jahr nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, ein Jahr nach den immer weiter steigenden Preisen und dem spürbaren Rückgang der Reallöhne.

Aber der Krieg Russlands gegen die Ukraine dauert unvermindert an und neue Brandherde haben sich aufgetan. Auch die Preise sind 2023 weiter gestiegen, bis auf den Spitzenwert von 16,5 Prozent im März. Seither gehen zwar die monatlichen Steigerungsraten wieder zurück, nicht aber die Preise selbst. Sie haben sich vielmehr von Monat zu Monat weiter erhöht.

Die Menschen empfinden diesen fortgesetzten Anstieg der Preise als ungerechtfertigt. War das Verständnis für die starken Preissteigerungen bereits 2022 gering, hat es 2023 noch weiter abgenommen. Im Begründungszwang sind in den Augen der Konsumenten vor allem die Hersteller. Doch das ist nicht die einzige ,offene Flanke'. Gleichzeitig müssen die Hersteller ihre Preisforderungen gegenüber dem Handel rechtfertigen und durchsetzen. Dieser Konflikt wird nicht wie in vielen Jahren zuvor hinter ,verschlossenen Türen' ausgehandelt, sondern 2023 noch stärker als schon 2022 in der Öffentlichkeit. Konkret sicht- und spürbar werden diese Konflikte zwischen Hersteller und Handel durch temporär leere Regale, an denen die Händler häufig eine kurze Erklärung für den Leerstand angebracht haben: Schuld sind die Markenhersteller.

Die Gewinner auf Ebene der Vertriebsschienen waren im Jahr 2023 die Drogeriemärkte und die Discounter. Die Drogeriemärkte konnten die Kauffrequenz der Shopper am stärksten steigern, um sieben Prozent im Vergleich zu 2022. Aber auch die Discounter (+5,5 %), die LEH Food-Vollsortimenter (+4,7 %) und die SB-Warenhäuser (+4,1 %) legten deutlich zu.

Die höheren Kauffrequenzen in den klassischen großen Vertriebsschienen sind natürlich dem verstärkten ,Channel-hopping' geschuldet. Auf der Suche nach dem besseren Preis waren die Menschen bereit, mehr Zeit aufzuwenden und in unterschiedlichen Vertriebsschienen einzukaufen, um Geld zu sparen.

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfraae/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts
2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfraae/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/
3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14560/umfraae/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-china/
4 https://www.opec.org/opec web/en/data graphs/40.htm
5 https://www.ecb.europa.eu/stats/policy and exchange rates/euro reference exchange rates/html/eurofxref-graph-usd.de.html
6 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24 019 811.html
7 https://www.arbeitsagentur.de/presse/2024-02-jahresrueckblick-2023
8 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/

9 GfK Consumer Index, Total Grocery, 2023

Vertriebsschienenanteile für Fast Moving Consumer Goods

* SB-Warenhäuser mit real-Effekt

© 2024 Consumer Panel Services GfK | Consumer Scan CP+ 2.0 | FMCG, Umsatzanteile: Stand jeweils zum Jahresende | Bonsumme FMCG (inkl. Frische)

Die Herstellermarken hatten es, wie schon 2022, auch 2023 schwer. Das Umsatzwachstum der Herstellermarken betrug nur vier Prozent. Bei einer Steigerung der bezahlten Preise von knapp neun Prozent bedeutet dies ein Mengenminus von knapp fünf Prozent.

Ganz anders die Handelsmarken. Ihr Umsatzzuwachs betrug 2023 knapp 14 Prozent, bei einer Preissteigerung von knapp zwölf Prozent. Damit verzeichneten die Handelsmarken ein Mengenwachstum von gut zwei Prozent. Der Marktanteil der Herstellermarken Produkte ging zwischen 2022 und 2023 von 56,7 Prozent auf 54,5 Prozent, mithin um 2,2 Prozentpunkte zurück. Dementsprechend ist der Marktanteil der Handelsmarken zwischen 2022 und 2023 von 43,3 Prozent auf 45,5 Prozent bzw. um 2,2 Prozentpunkte gestiegen.

Auch mit Blick auf die Kategorie Speiseeis lässt sich das Jahr als Jahr der Handelsmarken beschreiben, die sich im Umsatz preisgetrieben deutlich stärker entwickelt haben als die Markenprodukte (19,7 % versus 5,0 %). Mit Blick auf Speiseeis wächst der Handelsmarken-Umsatz um starke 17,0 Prozent, während die Markenhersteller das Jahr mit einem Umsatzminus in Höhe von 0,3 Prozent beenden.

Bei den Segmenten entwickeln sich die Multipackungen (+11,5 %) deutlich positiver als die Hauspackungen (-1,6 %), was insbesondere am schwächelnden Pints-Segment liegt.

Auch wenn das Jahr 2023 als das wärmste Jahr in Deutschland und weltweit einen traurigen Rekord aufstellt, war es gleichzeitig auch das sechsnasseste, sprich von hohen Niederschlagsmengen geprägt. Nach einer regenreichen und kühlen ersten Jahreshälfte, mit entsprechend geringen Absätzen, sorgten ein sehr sonniger Juni und September für entsprechendes Eis-Wetter, was sich in unserem Umsatz und Absatz in den Monaten Juni, Juli und September bestätigt. 10

10 https://www.dwd.de

2.2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 blieb nicht zuletzt durch externe Einflüsse (Ukraine-Krieg, Inflation, Preissteigerungen sowie den Nahostkonflikt) hinter den gesteckten Zielen zurück. Gestörte Lieferketten, exorbitante Preissprünge im Rohwarenbereich und schwierige Gespräche mit dem Handel sind ebenfalls aufzuführen.

Das Geschäftsjahr 2023 konnte umsatzseitig vs. Vorjahr (+32 %) deutlich zulegen, was aber weniger an gesteigerter Nachfrage (+/- 0 % vs. Vorjahr) als vielmehr an der Durchsetzung wichtiger und signifikanter Preiserhöhungen lag. Unterm Strich konnte die DMK Eis GmbH das gesteckte und durchaus ambitionierte Budgetziel nicht erreichen. Insbesondere im Markenbereich ist man über das VJ-Niveau nicht hinausgekommen und hat die angestrebte Umsatzverdoppelung deutlich verpasst. Ahoj-Brause, Capri-Sun und Sanobub, die mit kumuliert rund 7,7 m€ Umsatz für rund 70 % des gesamten Markenumsatzes stehen, sind die Wachstumstreiber im Portfolio.

2.3. Lage der Gesellschaft

2.3.1. Ertragslage

Übersicht zur Ertragslage

Ertragslage (Kurzfassung)

Angaben
in Mio. €
31.12.2023 31.12.2022 delta vs. VJ
Umsatzerlöse (1) 182,0 137,4 44,5
Bestandsveränderungen -7,7 -1,7 -6,1
Sonstige betriebliche Erträge (2) 17,8 25,6 -7,8
Materialaufwand * (3) -113,3 -102,5 -10,8
Personalaufwand (4) -22,1 -14,5 -7,5
Abschreibungen/sonstige betriebliche Aufwendungen (5) -51,5 -45,8 -5,6
Finanz- und Beteiligungsergebnis (6) -3,0 -0,9 -2,2
Steuern (7) -0,1 -0,3 0,2
Gewinn (+) / Verlust (-) (8) 2,1 -2,7 4,8

Die Umsatzerlöse (1) erhöhten sich im Berichtsjahr um 44,5 Mio. € auf 182,0 Mio. €. Hauptgrund des Anstiegs war eine verbesserte Produktionsperformance und daraus resultierende gesteigerte Absatzmenge.

Sonstige betriebliche Erträge (2) ergaben sich in 2023 i. W. durch einen vs. Vorjahr geringeren Forderungsverzicht der DMK Deutsches Milchkontor GmbH gegenüber der DMK Eis GmbH.

Der Materialaufwand (3) enthält vornehmlich Positionen zur Herstellung von Eiskrem (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) und spiegelt die gestiegen Kosten auf Basis der Marktentwicklung als auch das höhere Produktionsvolumen wider.

Der Anstieg der Personalaufwendungen (4) um 7,5 Mio. € ist getrieben durch höheren Personalbedarf. Ein weiterer Effekt ist der Aufbau von eigenem Personal durch den Transfer von Mitarbeitenden am Standort Everswinkel von der DMK Deutsches Milchkontor GmbH zur DMK Eis GmbH.

Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (5) stiegen im Berichtsjahr um 5,6 Mio. € auf 51,5 Mio. €. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von höheren Instandhaltungskosten durch gestiegene Dienstleistungspreise sowie einem Anstieg der Abschreibungen aus den Zugängen neuer Anlagen.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis (6) liegt mit -3,0 Mio. € rund 2,2 Mio. € unter Vorjahr. Dies ist i. W. durch den Anstieg der Zinsen am Kapitalmarkt begründet.

Der Steueraufwand (7) beinhaltet angefallene Verbrauchssteuern.

Die Gesellschaft erwirtschaftet ein Jahresergebnis (8) von 2,1 Mio. €, wobei der Gewinn i. W. trotz stark gestiegener Rohstoffpreise auf Umsatzgewinne aus umgesetzten Preissteigerungen unsererseits an Kunden zurückzuführen ist. Des Weiteren war das GJ 2023 geprägt durch einen weiterhin nicht planmäßigen Produktionsablauf neuer Anlagen und dem Forderungsverzicht mit Besserungsschein in Höhe von EUR 15,0 Mio. der Gesellschafterin der DMK Deutsches Milchkontor GmbH.

2.3.2. Finanzlage

Liquiditätssicherung und Liquiditätsausstattung

Die Liquiditätssicherung erfolgt zentral durch das "Corporate Center - Treasury" ("CC -Treasury") in der DMK Deutsches Milchkontor GmbH. Hauptziel ist die Sicherstellung der Liquidität bei einer Minimierung der Finanzierungsaufwendungen. Das CC - Treasury ist u. a. für die Finanzierung und Abstimmung von Fremd- bzw. Eigenkapital bei Investitionsvorhaben und für die Einhaltung von Kreditbestimmungen zuständig. Die Liquiditätsversorgung erfolgt überwiegend durch ein konzerninternes Cash-Pooling. Hierdurch werden externe Geldanlagen und -aufnahmen auf ein möglichst niedriges Niveau beschränkt und die Nettozins-Aufwendungen optimiert. Im Geschäftsjahr 2023 war die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt.

Innerhalb des Konzerns werden Asset Backed Securities (ABS)-Transaktionen genutzt, welche einen Liquiditätsbeitrag von bis zu 200,0 Mio. € generieren. Auch Forderungen der DMK Eis GmbH werden unter diesem Rahmen veräußert.

2.3.3. Vermögenslage

Entwicklung der Vermögenslage

Angaben
in Mio. €
31.12.2023 % der Bilanzsumme 31.12.2022 % der Bilanzsumme
Langfristige Vermögenswerte (1) 54,1 64,4 36,1 49,0
davon Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 51,4 61,2 33,4 45,3
davon Finanzanlagevermögen 2,7 3,2 2,7 3,7
Kurzfristige Vermögenswerte (2) 29,9 35,6 37,6 51,0
davon Vorräte 25,0 29,8 31,6 42,9
Bilanzsumme 84,0 100,0 73,7 100,0
Eigenkapital (3) 4,4 5,3 2,3 3,1
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten (4) 50,4 60,0 50,2 68,1
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten (5) 29,1 34,7 21,1 28,6
Bilanzsumme 84,0 100,0 73,7 100,0
Angaben
in Mio. €
Veränderung
absolut in %
Langfristige Vermögenswerte 18,0 49,9
davon Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 18,0 53,9
davon Finanzanlagevermögen 0,0 0,0
Kurzfristige Vermögenswerte -7,7 -20,5
davon Vorräte -6,6 -20,9
Bilanzsumme 10,3 14,0
Eigenkapital 2,1 91,3
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 0,2 0,4
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 8,0 37,9
Bilanzsumme 10,3 14,0

Das Anlagevermögen (1) erhöht sich um 18,0 Mio. € zum Vorjahr. Bei den Sachanlagen standen Zugänge von 24,3 Mio. € planmäßigen Abschreibungen i. H. v. 6,3 Mio. € gegenüber. Die Zugänge resultieren im Wesentlichen aus Investitionen am Standort Everswinkel. Das Finanzanlagevermögen blieb im Vorjahresvergleich unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände unterlagen lediglich planmäßigen Abschreibungen.

Der Wert des Vorratsvermögens (2) liegt 6,6 Mio. € unter dem Vorjahresniveau, da aufgrund der Produktionsverlagerung von Prenzlau nach Everswinkel die Vorproduktion für 2024 auf einem geringeren Niveau stattgefunden hat. Das Eigenkapital (3) der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag positiv und dotiert bei 4,4 Mio. €.

Die langfristigen Verbindlichkeiten (4) bestehen vor allem aus einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von 50 Mio. €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (5) setzen sich aus den Positionen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zusammen. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen aus einer höheren Finanzierung über das Verrechnungskonto mit der DMK Deutsches Milchkontor GmbH. Die Fristigkeiten wesentlicher Verbindlichkeitspositionen können dem Anhang entnommen werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Stichtag nicht.

Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage

Die Umsatz- und Ergebnisziele des Geschäftsjahres 2023 konnten aufgrund der zuvor aufgeführten Erläuterungen nicht erreicht werden. Dennoch konnte die in den letzten Jahren verfolgte Optimierung der Unternehmens- und Kostenstruktur einen entscheidenden Schritt vorangebracht werden. Mit dem Ausbau der Produktion am Produktionsstandort Everswinkel wird die Konsolidierung konsequent weiterverfolgt. Die dort getätigten Investitionen in effiziente Produktionslinien sowie steigende Produktlistungen im Lizenzmarkengeschäft werden zukünftig zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig beitragen.

2.4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Nicht zuletzt um dem spürbaren Fachkräftemangel entgegenzuwirken, aber auch um das Potenzial der eigenen Mitarbeitenden zu fördern, wurde das im Jahr 2021 aufgesetzte Entwicklungsprogramm "Passion" für Nachwuchskräfte aller Alters- und Karrierestufen im Jahr 2023 fortgeführt. Dabei erhält jede/r Teilnehmer/in nach einer Potentialanalyse einen eigenen Einsatz- und Entwicklungsplan, der mit Fachbereich und Führungskraft abgestimmt wird. Ziel ist es, neben der individuellen Förderung, die Crossfunktionalität innerhalb der DMK-Bereiche zu erhöhen. Flankiert wird diese Maßnahme von einem Mentoring Programm, um Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, auf Augenhöhe von erfahrenen Kollegen und Kolleginnen zu lernen und im persönlichen Entwicklungsprozess begleitet zu werden.

2.5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Prognosebericht beschreibt die voraussichtliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024. Der Bericht enthält Erwartungen und Annahmen des Unternehmens zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieses Berichts. Diese Erwartungen und Annahmen unterliegen jedoch Chancen, Risiken und Ungewissheiten. Viele unterschiedliche Faktoren beeinflussen die Geschäftsstrategie und letztlich den Erfolg. Es besteht das unvermeidbare Risiko, dass Chancen, Risiken und Ungewissheiten eintreten oder die der Prognose unterliegenden Annahmen sich als nicht zutreffend erweisen. In diesen Fällen kann die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft von den erwarteten zukünftigen Entwicklungen und gemachten Annahmen, so wie sie hier dargestellt sind, positiv oder negativ abweichen.

2.6. Prognosebericht

Die letzten Jahre waren geprägt von Krisen und Konflikten, mit entsprechenden Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen sowie auf den Lebensmitteleinzelhandel, die Industrie und letztlich auch den Konsumenten im Speziellen.

Diese Ausnahmesituation wird sich im Jahr 2024 fortsetzen. Auch wenn es Zeichen der Entspannung im Bereich der Rohwaren gab, gestaltet sich die Umsetzung insbesondere bei den kakaobasierten Rohwaren schwierig, da die Ernteerwartung aufgrund von Parasitenbefall deutlich geringer ausfällt. Die Unsicherheiten durch die militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sowie im Nahen Osten, drohende Rezession sowie die Entwicklung der Energiemärkte stellen den Markt weiterhin vor Herausforderungen.

Für 2024 heißt dies erheblicher Wettbewerbsdruck für Herstellermarken, insbesondere im mittleren Preissegment und es stellt sich die Frage, wie sich Herstellermarken in diesem Umfeld aufstellen, um nicht weiter an Relevanz zu verlieren. Unter diesen Vorzeichen wird sich die Kategorie Speiseeis tendenziell volatil im Jahr 2024 zeigen.

Abzuwarten bleibt auch die Entwicklung, inwieweit ein erstarkender OOH-Markt das Inhome-Geschäft unter Druck setzen kann. Letztlich wird auch hier der Preis das Kaufverhalten der Konsumenten mit ihren verminderten Budgets beeinflussen. Die DMK Eis GmbH wird im Jahr 2024 weiter durch die Vollendung der Restrukturierungsmaßnahmen geprägt sein. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau des Lizenzmarkengeschäfts. Das Unternehmen strebt einen Umsatz von ca. 168 Mio. EUR an, mit einem Anteil des Markengeschäfts von rund 28 % (rund 47 Mio. EUR, inkl. der Vertriebs-Partnerschaft mit der Firma General Mills für die Marke Häagen-Dazs). Mit der umgesetzten Konzentration auf den Standort Everswinkel als alleinigem Standort der DMK Eis GmbH erwartet die Geschäftsführung eine klare Verbesserung der Ertragslage hin zu einem stabilen positiven Ergebnis in den nächsten Jahren.

2.7. Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen der strategischen Planung der DMK Eis GmbH wird weiter an der Optimierung der Geschäftsstrukturen gearbeitet. Die Expansion in weitere Länder, insbesondere auf dem europäischen Festland, wird fortlaufend geprüft. Der Ausbau des bestehenden Lizenzgeschäftes sowie die Kooperation mit neuen, potenziellen Lizenzgebern wird als weitere Säule konsequent verfolgt. Zusätzlich hat die DMK Eis GmbH die exklusive Vertriebs- und Distributionsverantwortung in Deutschland für die Marke Häagen-Dazs (General Mills) ab Mai 2024 übernommen.

Das größte Risiko im Jahr 2024 sind die Auswirkungen des im Februar 2022 begonnenen Kriegs in der Ukraine, der Konflikt im Nahen Osten sowie die Folgen der fortwährenden Rohwarenentwicklungen. Versorgungsprobleme mit Rohstoffen und Verpackungsmaterialien könnten zu nicht kalkulierbaren Produktionsstillständen führen und somit das Ergebnis negativ belasten. Die zum Saisonende 2023 beschlossene Schließung des Eiswerkes in Prenzlau (Tochtergesellschaft Rosen Eiskrem Süd GmbH) sowie der im Vorjahr begonnene Ausbau der DMK Eis GmbH (Eiswerk Everswinkel) zur Verlagerung der Produktionskapazitäten aus Prenzlau nach Everswinkel, könnten zu Verzögerungen aufgrund einer am Standort Everswinkel neuen Technologie bei der Inbetriebnahme der verlagerten Produktionsanlagen führen. Dies hätte entsprechende ergebnisrelevante Effekte.

Risikomanagement

Die DMK Eis GmbH ist in das konzernweite Risikofrüherkennungs- sowie in das Krisenmanagement-System der DMK Deutsches Milchkontor GmbH eingebunden. Ziel des Risikomanagements ist es, die wesentlichen und bestandsgefährdenden Risiken frühzeitig zu erkennen und ganzheitlich zu berücksichtigen. Die Risikopolitik der DMK Deutsches Milchkontor GmbH basiert auf einer risikobewussten, zukunftsorientierten Unternehmensstrategie und ist das zentrale Element des Risikomanagementsystems. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses werden Risiken proaktiv identifiziert, analysiert, bewertet, bewältigt und überwacht. Eine Überwachung der definierten Risiken erfolgt permanent durch die jeweiligen Risikoverantwortlichen. Das Risikomanagement prüft die im Rahmen eines Meldewesens erhaltenen Informationen auf Plausibilität und Vollständigkeit. Der aktuelle Status der Risiken aus dem Corporate Center, Center of Expertise und dem Bereich Global Business Services wird der Geschäftsführung der DMK Deutsches Milchkontor GmbH durch das Risikomanagement quartalsweise berichtet. Die DMK Eis GmbH berichtet ihre Risiken der Geschäftsführung direkt. Dieser Bericht umfasst auch die Risiken aus Tochterunternehmen. Weiterhin erstellt das Risikomanagement einen Risikomanagement-Systembericht inklusive Zusammenfassung aller erfolgten Risiko-Statusmeldungen und präsentiert diesen dem Aufsichtsrat. Zudem findet jährlich eine dokumentierte Risikoinventur statt. Hierbei erfolgt eine strukturierte und detaillierte Bewertung aller Risiken auf Brutto- und Nettobasis.

Bei der Umsetzung eines leistungsfähigen Risikomanagements wird der für den Prozess verantwortliche Bereich "Corporate Center - Corporate Governance" von einem Risikokomitee aus Generalisten des DMK Konzerns unterstützt. Zudem erfolgen im Rahmen einer Ad-hoc-Berichterstattung zwischen den Berichtsperioden Meldungen über wesentliche Änderungen, außergewöhnliche Vorkommnisse oder neue Risiken.

Internes Kontrollsystem (IKS)

Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung besteht ein internes Kontrollsystem. Dieses umfasst überwachende, sichernde und aufdeckende Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen im Rechnungswesen sowie in anderen operativen Funktionen. Zu den Maßnahmen zählen u. a. Funktionstrennungen, manuelle und IT-gestützte Genehmigungsprozesse (z. B. 4-Augen-Prinzip), Zugriffsbeschränkungen, Berechtigungskonzepte sowie IT-Kontrollen und systemgestützte Verfahren zur Verarbeitung von Daten. Meldeverfahren, Verfahrensanweisungen etc. unterstützen die Rechnungslegung und Berichterstattung.

Gesamtaussage zur Darstellung der Risiko- und Chancenlage

Aus derzeitiger Sicht und vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen ist nach Einschätzung des Unternehmens weder aus einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller zurzeit bekannten Risiken unter Substanz- und Liquiditätsaspekten eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft erkennbar.

 

Everswinkel, 18. Januar 2024

Geschäftsführung der DMK Eis GmbH

gez. Marcus-Dominic Hauck

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DMK Eis GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DMK Eis GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DMK Eis GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 4. April 2024

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