KRW Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Zahler seit 10.8.2017 | Prokura |
Franz Gumpp seit 23.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Possehl-Stiftung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
manroland web produktionsgesellschaft mbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
HRB 26899 beim Amtsgericht AugsburgAnhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018Allgemeine GrundlagenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 der manroland web Produktionsgesellschaft mbH, Augsburg, welche aus der im Vorjahr vollzogenen Abspaltung des Fertigungsbereiches der manroland websystems GmbH zum 1. Januar 2017 hervorgegangen ist, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Alleiniger Gesellschafter ist die L. Possehl & Co. mit beschränkter Haftung, Lübeck. Die manroland web Produktionsgesellschaft mbH, Augsburg, wird in den befreienden Konzernabschluss (kleinster und größter Kreis) der L. Possehl & Co. mit beschränkter Haftung, Lübeck, einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden innerhalb des Geschäftsjahres unverändert fortgeführt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von überwiegend drei bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird - sofern abnutzbar - um planmäßige lineare und gegebenenfalls auch außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die vorgenommenen Abschreibungen orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen. Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten der Fertigung einschließlich der fertigungsbedingten Abschreibungen. Reparaturkosten und Zinsen auf Fremdkapital werden als laufender Aufwand erfasst. Selbstständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 250 € (im Vorjahr bis 150 €) im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Bei Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250 € und 1.000 € (im Vorjahr zwischen 150 € und 1.000 €) wird die lineare Abschreibungsmethode über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren angewendet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren realisierbaren Tageswerten bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie zur verlustfreien Bewertung von angearbeiteten Aufträgen werden ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) von den unfertigen Leistungen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht und auf Forderungen aus Ländern mit Transferrisiken. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf branchenüblichen Erfahrungswerten beruhen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden auf der Aktivseite als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, wie er von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck (im Vorjahr Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck) bewertet. Bei der Bewertung wurde ein Abzinsungssatz in Höhe von 0,82 % (Vorjahr 1,33 %) zu Grunde gelegt und es wurde von einer Anwartschaftsdynamik in Höhe von 2,50 % (Vorjahr 2,50 %) ausgegangen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden nach den Grundsätzen des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, deren Verrechnung in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich ist, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen oder Steuerentlastungen mit unternehmensindividuellen Ertragsteuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die aktive Steuerlatenz wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 HGB nicht bilanziert. Erläuterungen zur BilanzZur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der darauf entfallenden Abschreibungen verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang). Es wurden ausschließlich planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von 6.885 Tsd. € (Vorjahr: 3.269 Tsd. €) aus Lieferungen und Leistungen. Analog zum Vorjahr liegen auch im aktuellen Geschäftsjahr keine sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von 663 Tsd. € (Vorjahr: 1.165 Tsd. €) aus Lieferungen und Leistungen und bestehen ausschließlich gegenüber der Schwestergesellschaft manroland web systems GmbH. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 5.160 Tsd. € (Vorjahr: 7.069 Tsd. €) aus dem Finanzverkehr, die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden. Die übrigen Verbindlichkeiten sind ausschließlich kurzfristig. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung sind insgesamt unwesentlich und werden daher nicht angegeben. Sonstige Angaben zum JahresabschlussHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB und § 268 HGB Abs. 7 bestanden zum Stichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Die künftigen Zahlungen bis zum Ablauf der Mindestlaufzeit der Verträge haben folgende Fälligkeiten:
Darin enthalten sind finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffend der Mietverpflichtungen gegenüber der manroland web Industriepark GmbH und diese belaufen sich auf 5.269 Tsd. €. Ein Bestellobligo für Investitionen besteht nicht. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt waren 262 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Davon entfallen auf gewerbliche Mitarbeiter 203 und auf Angestellte 59. Auf die Anhangsangabe nach § 285 Nr. 17 HGB über das Abschlussprüferhonorar wird verzichtet, weil die Angaben in einem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss enthalten sind. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Augsburg, den 12. April 2019 manroland web produktionsgesellschaft mbH, Augsburg Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018I. Grundlagen des Unternehmensa. Geschäftstätigkeit Die manroland web Produktionsgesellschaft mbH (mrwp) tritt am Markt als Komplettlieferant für mechatronische Komponenten auf und bietet somit vom Konstruktionsdesign über die Fertigung verschiedenster Bauteile bis hin zur Montage, Verdrahtung, Inbetriebnahme und Qualitätsprüfung alle Leistungen aus einer Hand. Im Detail verfügt die Gesellschaft in der Produktion über Kompetenzen in den Bereichen mechanische Fertigung, Blechtechnik, Oberflächentechnik, Schaltschrankbau, Messtechnik und Montage. Erfahren im Druckmaschinenbau, ist die manroland web produktionsgesellschaft mbH ein gefragter Fertigungspartner für zahlreiche Industrien. Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Werkzeugmaschinen, Motoren, Fahrzeugbau und Energietechnik setzen bereits auf die Kompetenz der qualifizierten Facharbeiter in Augsburg. Besonders hervorzuheben ist die Präzision in der Fertigung, die sowohl Produktionsspitzen in regionaler Nähe auffängt als auch internationale Großaufträge souverän abwickelt. Die manroland web produktionsgesellschaft mbH unterhält einen Produktionsstandort in Augsburg und ist nach der Ausgliederung aus der manroland web systems GmbH im Juni 2017 ein eigenständiges Unternehmen der Possehl-Gruppe, einem international aufgestellten Mischkonzern mit Hauptsitz in Lübeck und hat inzwischen ihr zweites Geschäftsjahr abgeschlossen. b. Personal Am Ende des Geschäftsjahres waren in der manroland web produktionsgesellschaft mbH, Augsburg, 262 Stammmitarbeiter (Vorjahr 266) beschäftigt. Die Personalaufwendungen betrugen im vergangenen Jahr 19,227 Mio. € (Vorjahr 17,994 Mio. €). Die aktuelle Personalaufwandsquote beträgt demnach ca. 51,4 % (Vorjahr 71,8 %) und ist damit um ca. 20 Prozentpunkte gesunken. Um auch weiterhin das Facharbeiter-Niveau vor allem in den technischen Berufen halten zu können, bildet die mrwp in den Berufsbildern Konstruktions-, Industrie- und Zerspanungsmechaniker weiter aus. In allen Lehrberufen waren am Jahresende 14 Auszubildende bei mrwp beschäftigt. II. Wirtschaftsberichta. Rahmenbedingungen Das starke export- und werbeabhängige Geschäft mit Druckmaschinen der manroland Goss web systems GmbH, von dem die manroland web produktionsgesellschaft mbH mit ca. 90 % des Umsatzes immer noch erheblichst abhängig ist, hatte im Berichtsjahr keine weiteren signifikanten Rückgänge beim Auftragseingang und Auftragsbestand zu verzeichnen. Dies führte im Berichtsjahr zu einer guten Auslastung, die durch das "neue" Drittgeschäft unterstützt werden konnten. Die deutsche Wirtschaft hat sich in 2018 dem Trend der weiteren Erholung im Euroraum angeschlossen, konnte aber nicht mehr die Führung beim Wachstum übernehmen und ist damit weniger stark gewachsen, als noch zu Beginn des Jahres prognostiziert worden ist. Deutschland ist aber weiterhin der maßgebliche Garant für das erwartete Wachstum im gesamten Euroraum. Das Bruttoinlandsprodukt wird in 2018 um ca. 1,6 % gestiegen sein. Ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung (1,3 %) ist ebenfalls für das kommende Jahr vorausgesagt. Damit ist Deutschland erneut im Mittelfeld unter den großen Euroländern. Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin gut aufgestellt, innovativ und wettbewerbsfähig. 1 Die Konjunkturdaten des deutschen Maschinenbaus des VDMA zeigen für das Jahr 2018 ein reales Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von ca, 2,0 %. Das Ziel von 5 % Wachstum wurde damit deutlich verfehlt, b. Geschäftsverlauf Das Jahr 2018 war geprägt durch eine nahezu dauerhafte Überlastsituation, Der hervorragende Auftragseingang durch die mgws, gepaart mit einer sukzessiven Steigerung des Drittgeschäfts hat in Summe dazu geführt, dass 21.849 (+9,6 %) mehr Fertigungsstunden abgearbeitet werden konnten, als in der Unternehmensplanung ursprünglich geplant. Zudem wurden in der mrwp die Strukturen und Abläufe im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter optimiert und den Marktgegebenheiten angepasst. Für die sogenannten Shared-Service-Funktionen, sprich für die Dienstleistungen die sich mgws, mrip und mrwp gegenseitig erbringen, wurden Vertragswerke ausgearbeitet, auf deren Basis nicht zuletzt entsprechende Abrechnungen getätigt werden. Die konjunkturelle Entwicklung des Gesamtmarktes im Maschinenbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz kam der mrwp im Jahr 2018 zu Gute, Durch die hohe Nachfrage war es möglich bereits im 2, Jahr der Eigenständigkeit ca, 3,8 Mio, € zusätzlichen Umsatz über das neue Drittgeschäft zu generieren. Die nun aufgebauten Geschäftsbeziehungen gilt es die kommenden Jahre weiter auszubauen, um gegen die weiterhin zu erwartenden großen Marktschwankungen der Printbranche weniger anfällig zu sein. Ziel ist es, diese Schwankungen komplett zu kompensieren und einen nachhaltig profitablen Produktionsbetrieb aufzubauen, c. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage Vermögenslage Das Anlagevermögen von insgesamt 1,115 Mio. € (Vorjahr 1,683 Mio. €) machte zum Bilanzstichtag 8,7 % (im Vorjahr 16,9 %) der Bilanzsumme aus, Es war durch die positive Geschäftsentwicklung und die Eigenkapitalerhöhung zu 219 % gedeckt, Das Investitionsvolumen betrug unverändert zum Vorjahr 0,1 Mio, €. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch Inanspruchnahme des Possehl Cashpool. Die Summe unserer Vorräte ist mit 4,260 Mio. € nach 3,750 Mio. € im Vorjahr unserem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Geschäftsvolumen angemessen, Da keine Anzahlungen unserer Kunden in diesem Geschäft unüblich sind, ist eine Working-Capital-Finanzierung über den Cash Pool des Gesellschafters notwendig, Die gesamten Forderungen in Höhe von 7,187 Mio. € (Vorjahr 3,669 Mio. €) entsprechen dem Geschäftsvolumen und den in der Branche üblichen Zahlungszielen. Unsere Eigenkapitalquote ist durch die im Januar 2018 vorgenommene Eigenkapitalerhöhung und den positiven Jahresabschluss 2018 inzwischen wieder auf 19,0 % gestiegen, Die sonstigen Rückstellungen sind zum Bilanzstichtag mit 2,935 Mio. € (Vorjahr 1,940 Mio. €) dotiert, Die wesentlichen Bestandteile resultieren aus dem Aufbau von Arbeitszeitkonten, Altersteilzeitvorsorgen und nicht genommenen Urlaub, sowie ausstehenden Kosten aus dem Gemeinkostenbereich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erreichten ein übliches Niveau von 0,975 Mio. €. Der Vorjahreswert von 0,02 Mio. € war noch der Abwicklung der logistischen Prozesse über die mrws geschuldet. Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind mit 0,690 Mio. € (Vorjahr 0,945 Mio. €) branchenüblich. Kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf 5,834 Mio. €. Dies stellt eine deutliche Reduzierung gegenüber dem Vorjahreswert von 7,069 Mio. € dar und ist der positiven Geschäftsentwicklung zu verdanken. Finanzlage Durch die Einbindung der Gesellschaft in den Cashpool unseres Gesellschafters ist die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gesichert. Die Kundenanzahlungen deckten zudem den Bestand an angearbeiteten Aufträgen in einem befriedigenden Maße ab. Die Geschäftsführung geht in der Planung für die kommenden Jahre davon aus, dass durch den operativen Cashflow der Gesellschaft, die laufende Finanzierung des Geschäftsbetriebes und notwendige Investitionen abgedeckt werden können. Ertragslage Die manroland web Produktionsgesellschaft mbH hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Jahresüberschuss von 0,979 Mio. € abgeschlossen. Im Vorjahr musste noch ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 4,447 Mio. € verbucht werden. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2018 lagen bei 37,387 Mio. € (Vorjahr 25,062 Mio. €) und damit über den ursprünglichen Planungen für das zweite Geschäftsjahr. Die Gesamtleistung beläuft sich auf 37,792 Mio. € nach 25,149 Mio. € im Vorjahr. Der Exportanteil des Umsatzes ist mit 0,7 % weiterhin unterproportional, ist aber gegenüber dem Vorjahr (0,2 %) etwas angestiegen und beschränkte sich nur auf Lieferungen in die Schweiz. Der Materialeinsatz und die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,709 Mio. € nach 7,550 Mio. € im Vorjahr. Die Materialeinsatzquote beläuft sich damit auf ca. 33,6 % der Gesamtleistung (Vorjahr 30,0 %). Der Personalaufwand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 19,227 Mio. € (Vorjahr 17,994 Mio. €) angefallen. Das operative Ergebnis vor Steuern beträgt 0,979 Mio. € nach -4,447 Mio. € im Vorjahr. Insgesamt wurden die angestrebten Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2018 deutlich übertroffen. Auftragslage Der Auftragseingang der manroland web produktionsgesellschaft GmbH, Augsburg, belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 37,387 Mio. € (Vorjahr 25,062 Mio. €). Der Auftragsbestand ist für die ersten sechs Monate des neuen Geschäftsjahres 2019 gesichert. d. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung unseres Unternehmens setzen wir gezielt Kennzahlen wie Umsatz je Mitarbeiter, Umsatz- und Kapitalrendite, Eigenkapitalquote und den Cashflow ein. Da das Unternehmen aufgrund der Neugründung zum ersten Mal einen Lagebericht aufstellt, entfällt der Vorjahresvergleich. Die Renditen berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis ZU den Umsatzerlösen bzw. Kapital, dem Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderungen der Rückstellungen und Forderungen. Der Umsatz je Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) beträgt 137,0 T€ nach 94,2 T€ im Vorjahr, Die Umsatzrendite beläuft sich auf 2,6 % nach -17,8 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite beträgt 40,1 % und die Gesamtkapitalrendite auf 7,6 %. Durch den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2017 und den damit verbundenen vollständigen Verzehr des Eigenkapitals entfallen die Vergleichsangaben. Der Cashflow errechnet sich auf -0,8 Mio. € nach -6,9 Mio. € im Vorjahr, Die trotz des guten Ergebnisses verhaltene Entwicklung des Cashflows ist durch die erhöhten Forderungen gegen die mgws begründet. Im kommenden Jahr erwarten wir beim Cashflow eine weitere verbesserte Entwicklung. Unsere wirtschaftliche Lage kann aufgrund der erwarteten Auslastung im Geschäftsjahr 2019 und des guten Abschlusses 2018 insgesamt als befriedigend bezeichnet werden. III. NachtragsberichtBezüglich der Darstellung von Ereignissen von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf den Anhang zum Jahresabschluss. IV. Prognose-, Chancen- und Risikoberichta. Risikobericht Risikomanagement Die weiter anhaltende Globalisierung sowohl im Absatz- als auch im Beschaffungsmarkt, die Anforderungen des Marktes nach rasch verfügbaren Innovationen, kurzen Lieferzeiten und Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen Lösungen sowie die Führung eigener, weltweit agierender Vertriebs- und Servicegesellschaften bringen Risiken und Chancen mit sich, Beim Erkennen von Risiken stützen wir uns auf vorhandene Managementinstrumente, Ähnlich wie unser Qualitätsmanagementsystem begreifen wir Risikomanagement als integrierten Prozess, der neben der Risikobeherrschung auch auf die Erschließung von Chancen ausgerichtet ist. Bei der Planung von Umsätzen, Kosten und Ergebnissen aller Unternehmenseinheiten werden operative Risiken intensiv diskutiert und angemessen berücksichtigt, Besonderes Augenmerk legen wir auf die erfolgreiche Abwicklung unserer Aufträge sowohl im bekannten Geschäftszweig mit Bauteilen und -gruppen für den Druckmaschinenbereich, als auch für das Neugeschäft, Der Vertrieb und unsere Experten für den Fertigungsbereich beobachten und analysieren kontinuierlich unsere Märkte sowie das Wettbewerbsverhalten unserer Mitbewerber. Die Erfassung der strategischen Risiken stellen wir im Rahmen der strategischen Planung mit den Führungskräften sicher, Die strategischen Risiken bestehen insbesondere in der künftigen Entwicklung neuer Verfahren und den daraus resultierenden Fertigungstechnologien, Der damit verknüpfte Eintritt in neue Geschäftsfelder ist zwangsläufig mit höheren Risiken, als im angestammten Geschäft versehen, Dabei beobachten wir auch die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung und Verbreitung der webbasierten Informations- und Wissenstransfers auf die Nachfrage nach Produktionsdienstleistungen, Diesen Einflüssen begegnen wir mit absoluter Kundenorientierung, technologischen Partnerschaften insbesondere mit Systemlieferanten und einem fundierten Produkt- und Entwicklungsprojektmanagement, Das Chancen- und Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse. Im Zuge der jährlichen, rollierenden, strategischen Planungsprozesse suchen wir ständig Chancenpotenziale, deren Erschließung in das operative Geschäft der Führungskräfte integriert wird. In einer Unternehmensstrategie schreiben wir die zukünftige Ausrichtung und die daraus resultierenden Handlungsschwerpunkte fest, stimmen alle unsere Führungskräfte darauf ein, bilden diese Schwerpunkte in unserem "Strategie Haus" ab und halten die zielorientierte, rasche und konsequente Umsetzung regelmäßig nach. Allgemeine Geschäfts- und Branchenrisiken Für die manroland web Produktionsgesellschaft mbH sind als besondere unternehmerische Risiken der Margendruck aufgrund vorhandenen Wettbewerbssituation und die Kostenstruktur zu nennen. Aufgrund der hohen Konjunkturabhängigkeit können die Auftragseingänge und damit auch im weiteren Zeitverlauf die Umsätze und infolgedessen das Ergebnis kurzfristig merklichen Schwankungen unterliegen. Kompensierende Kostenreduktionen werden durch frühzeitige und vorausschauende Kapazitätsentzugs- oder -erweiterungsmaßnahmen, als auch Einsparprogramme vorgenommen. Die Entwicklung der neuen Absatzmärkte wird stark durch das zyklische Geschäft des Hauptauftraggebers mit Teilen und Baugruppen für Druckmaschinen beeinflusst. Hierbei besteht das Risiko, dass bei länger anhaltenden Hochauslastungsphasen im Druckmaschinenbereich das Neugeschäft nicht so entwickelt werden kann, wie es die Unternehmensplanungen vorsehen. Im Rahmen unserer operativen Tätigkeit unterliegen wir auch Risiken im Zusammenhang mit frist- und qualitätsgerechten Ablieferungen. Momentan sind die auftretenden Abweichungen beherrschbar und von untergeordneter Bedeutung, so dass im Jahresabschluss 2018 keine zusätzlichen Vorsorgen für diese Themen gebildet werden müssen. Zur Beherrschung der Risiken aus Kundenfinanzierungen nutzen wir ein Kreditrisikomanagementsystem. Währungsrisiken Das internationale Geschäftsvolumen der manroland web produktionsgesellschaft mbH, Augsburg, ist momentan noch zu vernachlässigen. In Folge dessen ist sie auch nur geringen Währungsrisiken ausgesetzt. Die Gesellschaft sichert ab einem Mindestbetrag pro Auftrag grundsätzlich alle fest kontrahierten Kundenaufträge in Fremdwährung ab. Als Sicherungsinstrumente werden ausschließlich Devisentermingeschäfte eingesetzt. Liquiditätsrisiken Wir verfügen über vielseitige Instrumente, mit denen wir die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft laufend überwachen. Einen besonderen Fokus legen wir auf die Optimierung des Working Capital. Mit den weiter verbesserten Prozessen einer operativen Liquiditätsplanung wird der zu erwartende Verlauf rollierend über sechs Monate permanent ermittelt und im Fall von negativen Abweichungen mit entsprechenden Steuerungsmaßnahmen im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten reagiert. Gesamtbewertung der Risiken Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. b. Chancenbericht Die kontinuierliche Entwicklung des Servicegeschäfts der manroland Goss web systems GmbH (mgws) und dabei speziell der Bereiche Ersatzteilservice und Retrofit stellen auch eine gute Entwicklungsmöglichkeit für die mrwp in den Abteilungen Zerspanung bzw. Elektromontage dar. Bei entsprechender Disposition von sogenannten Store-Teilen (Lagerbestand der mgws und damit hohe Verfügbarkeit Richtung Markt) kann in diesem wachsenden Online-Markt in einigen Fertigungsbereichen eine noch höhere Grundlast mit entsprechender Reichweite generiert werden. Im Anlagen- und Maschinenbau ist allgemein der Trend ZU verzeichnen, dass auch namhafte Unternehmen ihre Beschaffungsstrategie dahingehend korrigieren, dass auch aus logistischen Gründen verstärkt Baugruppen und weniger Einzelteile geordert werden. Diese Entwicklung des Marktes ist unsere größte Chance, da sich die mrwp als Komplettanbieter - "Alles aus einer Hand", vom Design über die Fertigung bis zur verdrahteten und geprüften Komponente - vom Wettbewerb des klassischen Lohnfertigers deutlich abhebt. Basierend auf diesem Wissen wurden für das Jahr 2019 strategische Handlungsfelder identifiziert und mit Maßnahmen hinterlegt, die es erlauben genau in diesen Bereichen zu wachsen. Für das Jahr 2019 wurde ein Ziel von etwa 5 Mio. € für das Drittgeschäft ausgegeben, was einer Steigerung um etwa 25 % entspräche. Es bestehen gute Chancen, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Neben den marktgerichteten Handlungsfeldern sind im internen Bereich mehrere Projekte zur weiteren Kostenoptimierung gestartet worden. Wesentliche Themen sind dabei die weitere Flächenkonzentration des Unternehmens (Senkung Miet- und Energiekosten) und die Erarbeitung und sukzessive Einführung eines Produktionssystems, Z.B. mit den Themen Prozessstandardisierung, 5S-Methode und Shopfloormanagement. in Summe führen die eingeleiteten Maßnahmen zur Fixkostensenkung und Steigerung der Produktivität, was in Summe der Kostenstruktur zu Gute kommt. Das wiederum ist entscheidend um nachhaltig im Wettbewerb als Produktionsunternehmen bestehen zu können. c. Prognosebericht Die konjunkturelle Entwicklung der weltweiten Volkswirtschaften beeinflusst den Werbe-, Anzeigen- und Verpackungsmarkt und damit das Druckvolumen sowie die Nachfrage nach Druckmaschinen. Das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts wird nach Einschätzung der Konjunkturexperten in 2019 auf 3,6 % zulegen (Quelle: Deutsche Bank Research Ausblick 2019: Verlangsamung, aber keine harte Landung). Die größten Impulse gehen dabei von China (6,3 %) aus. Relativ stark wird auch die USA (2,7 %) gesehen. Der Euroraum wird voraussichtlich stabil um 1,4 % wachsen, wobei auch für Deutschland eine durchschnittliche Steigerung von ebenfalls 1,3 % prognostiziert wird. Wir erwarten im Geschäftsjahr in der ersten Hälfte 2019, bedingt durch die hohe Anzahl an Vergaben im Jahr 2018 zunächst eine geringere Anzahl zur Entscheidung anstehender Projekte und damit eine weitere Konsolidierung bei der Nachfrage nach Druckmaschinen. Die weitere Entwicklung über das zweite Quartal hinaus birgt jedoch noch große Unsicherheiten in der Prognose der Nachfrage. Neben der bedarfsgerechten Abarbeitung der Aufträge für unser Stammgeschäft setzen wir unsere Aktivitäten zum weiteren Ausbau der neuen Geschäftsfelder konsequent fort. Der zunehmenden Gewichtung dieser neuen Geschäftsfelder haben wir auch durch organisatorische Veränderungen Rechnung getragen. Aufgrund des bestehenden Nachfrageniveaus und unserer Erwartung, dass sich unser erreichbares Marktvolumen auch zukünftig gut entwickeln wird, setzt unsere optimierte Organisation in erster Linie auf die Ausweitung aller wirtschaftlich sinnvollen Aktivitäten in den neuen Geschäftsfeldern, verbunden mit einer stetigen Optimierung der Strukturkosten. Damit werden wir auch nach 2018 die bisher erreichte Absenkung des Break Even Point konsequent vorantreiben. Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir Umsatzerlöse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018. Dieser resultiert vor allem aus der für 2019 prognostizierten Auslastung unserer Fertigungskapazitäten. Das operative Ergebnis 2019 sollte sich trotz des auf hohem Niveau stagnierenden Umsatzes und der noch weiter zu optimierenden Kostenstrukturen und Prozessabläufe auf dem Niveau des Jahres 2018 bewegen. Neben dem operativen Ergebnis sind Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Effizient notwendig. Diese werden das Ergebnis 2019 mit ca. 1,2 Mio. € belasten, so dass insgesamt mit einem kleinen Jahresfehlbetrag zu rechnen ist. Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen unter Zugrundelegung der aktuell zur Verfügung stehenden Erkenntnisse über Branchenaussichten, zukünftigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends sowie deren wesentlichen Einflussfaktoren. Diese Aussichten, Rahmenbedingungen und Trends können sich naturgemäß in Zukunft verändern, ohne dass dies bereits jetzt vorhersehbar ist. Insgesamt können daher die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Ergebnisse wesentlich von den Prognosen abweichen.
Augsburg, den 12. April 2019 manroland web Produktionsgesellschaft mbH Die Geschäftsführung Feststellung des Jahresabschlusses und ErgebnisverwendungUnsere alleinige Gesellschafterin, die L. Possehl & Co. mbH, Lübeck, hat mit Gesellschafterbeschluss vom 1. Juli 2019 den Jahresabschluss festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 978.569,47 mit dem Verlustvortrag von EUR -4.324.370,50 zu verrechnen und den verbleibenden Fehlbetrag von EUR -3.345.801,03 auf neue Rechnung vorzutragen. In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die manroland web produktionsgesellschaft mbH, Augsburg PRÜFUNGSURTEILEWir haben den Jahresabschluss der manroland web produktionsgesellschaft mbH, Augsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der manroland web produktionsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILEWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHTDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermit- telt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 28. Juni 2019 BDO
AG
gez. Braunschläger, Wirtschaftsprüfer gez. Uthoff, Wirtschaftsprüferin |
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