Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 250551
Vorher
Flaboform-Nolte-GmbH
Eingetragen
8.8.1984
Branche
Großhandel mit FlachglasGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel/Vertrieb mit Flanschen, Bogen, Formstücken und artverwandten Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Kreye
seit 26.6.2020
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CEMIDE S.L.ESP
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CEMIDE S.L.
Spain
1.600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Flaboform GmbH

Waghäusel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38,00 38,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.963.158,28 2.012.464,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 108.039,24 127.949,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 526.158,12 488.659,07
2.597.355,64 2.629.072,59
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 500,00 500,00
2.597.893,64 2.629.610,59
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 8.860.025,54 10.922.101,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.247.239,59 2.180.558,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 267.306,56 957.766,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 144.013,01 217.667,29
1.658.559,16 3.355.991,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.315.143,59 406.370,39
11.833.728,29 14.684.463,63
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 48.696,55 43.232,42
14.480.318,48 17.357.306,64

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
II. Kapitalrücklage 1.030.000,00 1.030.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 2.439.240,00 -458.204,06
IV. Jahresüberschuss 2.202.411,81 2.897.444,06
7.271.651,81 5.069.240,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 267.280,00 276.706,00
2. Steuerrückstellungen 1.219.236,54 1.661.721,74
3. Sonstige Rückstellungen 370.797,04 420.720,82
1.857.313,58 2.359.148,56
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.127.265,38 4.666.400,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 451.170,83 2.074.780,43
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.551.428,54 3.150.000,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 221.488,34 37.737,21
- davon aus Steuern EUR 221.341,35 (Vorjahr: EUR 36.345,67)
5.351.353,09 9.928.918,08
14.480.318,48 17.357.306,64

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 33.043.704,11 38.939.297,69
2. Sonstige betriebliche Erträge
a) Andere sonstige betriebliche Erträge 359.056,26 406.936,97
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 211.660,96 (Vorjahr: EUR 180.028,66)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.116.653,01 -28.701.261,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.194,92 1.542,10
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.646.500,98 -2.853.429,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -565.657,66 -611.099,18
- davon für Altersversorgung: EUR 27.290,29 (Vorjahr: EUR 51.834,18)
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -146.349,19 -170.664,26
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Andere sonstige betriebliche Aufwendungen -2.415.968,00 -2.503.814,70
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 131.738,73 (Vorjahr: EUR 204.043,18)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.078,27 871,48
davon aus verbunden Unternehmen EUR 412,50 (Vorjahr: EUR 233,17)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -301.337,52 -252.956,04
davon aus der Aufzinsung EUR 973,08 (Vorjahr: EUR 3.087,34)
davon an verbundene UnternehmenEUR 71.312,50 (Vorjahr: EUR 94.691,67)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.007.455,04 -1.347.166,27
10. Ergebnis nach Steuern 2.212.112,16 2.908.256,41
11. Sonstige Steuern -9.700,35 -10.812,35
12. Jahresüberschuss 2.202.411,81 2.897.444,06

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Flaboform GmbH hat ihren Sitz in der Industriestraße 5 in 68753 Waghäusel und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim eingetragen (HRB 250551).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert und stellen sich wie folgt dar:

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten und

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Seit 2021 wird steuerlich für Computerhardware und -software eine Nutzungsdauer von einem Jahr zu Grunde gelegt. Dieser Ansatz ist aus handelsrechtlicher Perspektive per se nicht zulässig. Der Nutzungsdauer von einem Jahr wurde allerdings aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsaspekten auch aus handelsrechtlicher Perspektive gefolgt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr, mit der Ausnahme der geleisteten Kautionen in Höhe von TEUR 15 für Mietsachen, innerhalb eines Jahres fällig.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Leistungsansprüche für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag mit dem anteiligen Nennwert der vor dem Bilanzstichtag geleisteten Zahlungen aktiviert.

Die Ansprüche aus der Rückdeckung von Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Deckungskapital bewertet. Dieser Vermögensgegenstand wurde mit der Verpflichtung aus der Pensionsrückstellung saldiert. Die Saldierung erfolgte aufgrund der Verpfändung der Rückdeckungsansprüche sowie deren Zweckexklusivität.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Verbundene Unternehmen (Anteilsbesitz)

Name Sitz Eigenkapital Anteile am Kapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
In Tausend % In Tausend
Flaboform Tschechien Ostrava (Tschechien) -271 CZK 100 - 79 CZK
S.R.O. Flaboform Spolka Z.O.O. Tychy (Polen) 275 PLN 100,00 2 PLN

Die Angaben beziehen sich auf Geschäftsjahre, die zum 31.12.2023 enden. Für Fremdwährungen werden die Stichtagskurse zum 31.12.2023 (CZK 24,724 und PLN 4,3395) und Durchschnittskurse (CZK 24,004 und PLN 4,5420) in Ansatz gebracht.

Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 Gmb- HG)

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden die nachfolgend aufgelisteten Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter ausgewiesen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Forderungen gegen Gesellschafter (Cemide S.L.) - -
Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter (Cemide S.L.) 1.550.000,00 3.150.000,00

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf EUR 1.600.000,00 und ist voll eingezahlt.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellung wurde für ein ehemaliges Mitglieder der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebene gebildet.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gem. versicherungsmathematischem Gutachten unterliegt nachstehenden Vorgaben:

Bewertungsverfahren PUC Methode
Sterbetafeln Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck
Rechnungszins 0,02
Gehaltstrend -
Rententrend 0,02
Fluktuation -
Pensionsalter 67 Jahre

Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Werte der Rückdeckungsversicherungen per Ende des Geschäftsjahres i.H.v. EUR 174.188,00 mit den Rückstellungswerten zum Bilanzstichtag i.H.v. EUR 441.468,00 verrechnet.

Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 9 aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen (vom bisherigen 7- Jahres-Durchschnitt auf 10-Jahres-Durchschnitt Abzinsungssatz).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Zinsen sowie personalbezogene Rückstellungen.

Betrag der Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag 31.12.2023 Kleiner 1 J. 1 bis 5 J. Größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gegenüber Kreditinstituten 3.127,30 3.127,30 - -
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - - - -
Aus Lieferungen und Leistungen 451,20 451,20 - -
Gegenüber verbundenen Unternehmen 1.551,40 1.551,40 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 221,50 221,50 - -
Summe 5.351,40 5.351,40 - -
Davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag 31.12.2022 Kleiner 1 J. 1 bis 5 J. Größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gegenüber Kreditinstituten 4.666,40 4.666,40 - -
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - - - -
Aus Lieferungen und Leistungen 2.074,80 2.074,80 - -
Gegenüber verbundenen Unternehmen 3.150,00 3.150,00 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 37,70 37,70 - -
Summe 9.928,90 9.928,90 - -

Eine Kreditlinie in Höhe von 2,5 Mio. ist durch einen Comfort Letter der Muttergesellschaft vollständig abgesichert. Eine andere Kreditlinie in Höhe von 2,75 Mio. ist durch eine Stand-by einer Bank vollständig abgesichert. Die dritte Kreditlinie in Höhe von 2 Mio. ist nicht abgesichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Geschäftsjahr 2023 2022
Im Durchschnitt waren insgesamt beschäftigt 65 Mitarbeiter 70 Mitarbeiter
- davon kaufmännische Mitarbeiter 45 Mitarbeiter 47 Mitarbeiter
- davon gewerbliche Mitarbeiter 20 Mitarbeiter 23 Mitarbeiter

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Matthias Kreye, Schriesheim, Leiter Einkauf & Logistik

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen nachfolgend aufgeführte finanzielle Verpflichtungen p.a.:

Miete 116.585,89 EUR
- Größer 1 Jahr 39.417,12 EUR
- Kleiner 1 Jahr 77.168,77 EUR
Leasing 126.665,05 EUR
- Größer 1 Jahr 70.943,72 EUR
- Kleiner 1 Jahr 55.721,33 EUR

Konzernzugehörigkeit

Die Flaboform GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Cemide S.L., Madrid, Spanien, und wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen. Der Konzernabschluss der Cemide S.L., Madrid, Spanien, für den kleinsten und größten Kreis wird im Handelsregister Madrid bekannt gemacht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben.

 

Waghäusel, den 26. Februar 2024

Flaboform GmbH, Waghäusel

Matthias Kreye

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 742.310,15 7.382,50 0,00 749.692,65
742.310,15 7.382,50 0,00 749.692,65
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.644.897,75 0,00 0,00 4.644.897,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 217.327,94 0,00 0,00 217.327,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattuna 2.894.165,33 112.878,74 5.629,00 3.001.415,07
7.756.391,02 112.878,74 5.629,00 7.863.640,76
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.308.213,17 0,00 0,00 1.308.213,17
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 500,00 0,00 0,00 500,00
1.308.713,17 0,00 0,00 1.308.713,17
9.807.414,34 120.261,24 5.629,00 9.922.046,58
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 742.272,15 7.382,50 749.654,65
742.272,15 7.382,50 749.654,65
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.632.433,47 49.306,00 2.681.739,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 89.378,70 19.910,00 109.288,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattuna 2.405.506,26 69.750,69 2.475.256,95
5.127.318,43 138.966,69 5.266.285,12
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.308.213,17 0,00 1.308.213,17
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
1.308.213,17 0,00 1.308.213,17
7.177.803,75 146.349,19 7.324.152,94
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38,00 38,00
38,00 38,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.963.158,28 2.012.464,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 108.039,24 127.949,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattuna 526.158,12 488.659,07
2.597.355,64 2.629.072,59
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 500,00 500,00
500,00 500,00
2.597.893,64 2.629.610,59

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsmodell

Die Flaboform GmbH ist ein internationales Handelsunternehmen, das seit 2015 Mitglied der Grupo Cunado in Spanien ist. Flaboform ist ein lagerhaltender Händler von Rohrleitungsmaterialien, insbesondere Flanschen, Rohrbögen und Formstücken sowie Rohren und anderem Rohrzubehör in allen möglichen Abmessungen und Sorten, wie Kohlenstoffstahl, Edelstahl und Sonderlegierungen.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Gesamtentwicklung des Unternehmens und der Industrie

Makroökonomischer Bericht und Branchenbedingungen:

Deutschland gehört noch immer zu den größten Stahlproduzenten in der Europäischen Union. Nachdem die deutsche Stahlproduktion nun im zweiten Jahr in Folge rückläufig ist, erreicht sie im Berichtszeitraum noch 32,7 Millionen Tonnen. Die Produktion sank somit um 11,2 Prozent und lag zuvor bei 36,8 Millionen Tonnen. Dieses zeigt somit einen negativen Trend. Gestiegene Energie- und Rohstoffkosten belasten die Stahlunternehmen ebenso wie die weiterhin bestehenden Lieferkettenprobleme.

Geschäftsentwicklung

Die Zinsentwicklung und Inflation sowie hiermit einhergehende hohe Energiepreise beschäftigten die Wirtschaft im Jahr 2023. Außerdem scheint ein Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine nicht in Sicht. Unser Handeln stand im Zeichen der schwachen Weltkonjunktur und der anhaltenden Unsicherheiten bei der Energiepolitik, auch wenn die befürchtete Gasmangellage erstmal ausblieb. Ein Wiederaufflammen des Nahostkonflikts sorgt für weitere Störungen der Supply-Chain, die sich bis ins Jahr 2024 auswirken wird. Nach einem guten ersten Halbjahr sind unsere Umsätze zurückgegangen, da sich die Preise der ersten 6 Monate in der zweiten Jahreshälfte in der Form nicht mehr durchsetzen ließen. Zum einen war die Nachfrage rückläufig und zum anderen haben sich die verringerten Einkaufspreise im Markt bemerkbar gemacht und wurden an die Kunden weitergegeben. Die rückläufige Entwicklung bei den Wiederbeschaffungspreisen hat auch dazu geführt, dass viele Wettbewerber versucht haben Lagerbestände zu reduzieren und dieses hat den Marktpreis zusätzlich belastet.

Im Vergleich zu 2022 fiel der Umsatz im Jahr 2023 um ca. 15% bei leicht gestiegenen Bruttomargen und einer Verringerung des Jahresüberschusses, bei annährend gleichbleibender prozentualer Bruttomarge von 7,4% im Jahr 2022 und 6,7% Bruttomarge im Jahr 2023.

Wie in den Vorjahren konnten wir uns auf unser Rahmenvertragsgeschäft mit OEM-Kunden verlassen. Die Internationalisierung unserer Kunden in diesem Segment sowie die Branchendiversifikation waren erneut sehr hilfreich.

Die Kernaktivitäten der Konzernunternehmen liegen nach wie vor in den 5 Hauptbereichen:

Petrochemie,

Rohrleitungsbau,

Maschinenbau, Mess- und Regeltechnik, Schiffsbau und Anlagenbau,

Stromerzeugung,

HSKL (Heizung, Sanitär, Klima, Lüftung).

Die Gesamterlöse (Umsatzerlöse und sonstigen betriebliche Erträge) entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr negativ.

In der Petrochemie und im Rohrleitungsbau, die eng miteinander verbunden sind, gab es aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung der Energiepolitik/Energiekosten in der zweiten Jahreshälfte keine umfangreichen Investitionen mehr. Kleinere Projekte und kurzfristiger Wartungsbedarf dominieren nun wieder in diesem Bereich.

Der Maschinen- und Anlagenbau entwickelte sich für uns sehr gut und wir konnten einige interessante Projekte für uns gewinnen. Wir halten daher an unserer Strategie der Kundenbindung in diesen Bereichen durch den Aufbau partnerschaftlicher Lieferbeziehungen mit den Schwerpunkten IT und Logistik weiterhin fest.

Lieferverträge mit einzelnen OEM-Herstellern werden ständig erneuert, basierend auf unserer hohen Zuverlässigkeit, direkten Kontakten und schnellen Reaktionszeiten.

Auch wenn aufgrund der Zinsentwicklung anders erwartet, blieb der Umsatz von HSKL im Jahr 2023 robust und unsere Margen konnten auch hier stabilisiert werden. Die vorhandenen Lagerbestände begünstigten eine hohe Versorgungssicherheit für unsere Kunden über die Vertragslaufzeit. Effiziente Beschaffung und Logistik gehören auch weiterhin zu den Erfolgsrezepten bei der Erfüllung dieser Rahmenvertragsaufträge.

Einkauf

Der Einkauf ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Geschäftsprozesses und steht daher im Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit. Wir entwickeln effizientere Prozesse für Lagerersatz und Buyouts und beziehen das Einkaufsteam immer mehr in die Beschaffung von kundenspezifischen Produkten ein. Das Lieferantenbeziehungsmanagement ist eine weitere wichtige zentrale Aufgabe unseres Einkaufsmanagers. Mit der Unterstützung unserer Kollegen in der Grupo Cuñado eröffnen wir neue, bisher nicht verfügbare Einkaufspotenziale. Wir arbeiten weiter an der fachlichen Qualifizierung und Prüfung unserer Lieferanten.

Qualitätsmanagement

Unser Qualitätsmanagement arbeitet weiterhin an der Optimierung unserer internen QS- Prozesse. Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen sowie ein ordnungsgemäß funktionierendes QS-Managementsystem sind auf dem heutigen Markt unverzichtbar.

Vertrieb

Die Zusammensetzung unserer Vertriebsteams wurde durch Zusammenlegung verändert. So wurden in Waghäusel aus vier Teams zwei neue gebildet. Die größeren Vertriebseinheiten sind nun besser gerüstet für Urlaubszeit, Krankheitsausfälle oder Fluktuation. Die geringere Frequenz von Kundenbesuchen haben wir versucht durch viele telefonische Kontakte zu kompensieren. Für 2024 planen wir eine Erweiterung unserer Außendiensttätigkeit im Vergleich zum Vorjahr.

Da technische Qualifikationen eine Voraussetzung für die Marktentwicklung sind, werden die Vertriebsteams regelmäßig geschult.

Logistik

Lagerung, Logistik und Versand sind nach wie vor wesentliche Bestandteile in unserer Wertschöpfungskette und können für das Geschäftsjahr 2023 anhand ausgewählter Qualitäts- und Leistungskennzahlen positiv bewertet werden. In diesem Bereich wurden in den letzten Jahren erfolgsabhängige Kennzahlensysteme aufgebaut, die ihre Wirkung zeigen. Danach sind auch die Führungskräfte kurzfristig an diesem Erfolg beteiligt.

Allgemein

Die Anzahl der Mitarbeiter im Unternehmen hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert und betrug durchschnittlich 65 Mitarbeiter (Vorjahr 70 Mitarbeiter).

Die Wettbewerbssituation der Gesellschaft hat sich trotz eines schwierigen Marktumfelds in den Kernfeldern durch Vertriebsanstrengungen und gute Positionierung durch Rahmenverträge und nachhaltiges OEM-Geschäft verbessert.

Wichtige Ereignisse des Geschäftsjahres

Im Jahr 2023 haben wir uns dazu entschlossen, den osteuropäischen Markt aus Deutschland heraus zu betreuen. Daher ruht die Geschäftstätigkeit unserer polnischen Niederlassung bis auf weiteres.

Analyse der Lage

Vermögensstatus:

Aufgrund der fallenden Stahlpreise und des etwas reduzierten Bedarfs hat sich der Vorratsbestand von 10.922 TEUR auf 8.860 TEUR verringert. Die Vorratsintensität (Vorräte / Bilanzsumme) beläuft sich, auf 61% (Vorjahr 63%). Die Reichweite der Vorräte im Geschäftsjahr ist mit 97 Tagen leicht zurückgegangen (gegenüber 101 Tagen im Vorjahr).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen ab von 2.180 TEUR im Jahr 2022 auf 1.247 TEUR. Das durchschnittliche Zahlungsziel (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Forderungen gegen verbundene Unternehmen) / Umsatz) x 365 Tage) für Kunden beläuft sich auf 17 Tage (29 Tage im Vorjahr).

Finanzielle Leistungsfähigkeit

Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gesellschaft bleibt stabil.

Das Eigenkapital stieg von 5.069 TEUR um 2.202 TEUR auf 7.271 TEUR. Die Veränderung ist auf das positive Jahresergebnis zurückzuführen. Auf Basis der Bilanzsumme wird die Eigenkapitalquote als ausreichend angesehen.

Die Verfügbarkeit von Kapital aufgrund von gewährten Kreditlinien bei Banken liegt bei 7.250 TEUR (Vorjahr 7.186 TEUR). Die Belastung dieser Kreditlinien betrug zum 31.12.2023 3.127 TEUR (Vorjahr 4.666 TEUR). Die Kreditlinien haben überwiegend eine unbegrenzte Laufzeit. Zum 31.12.2023 betrug die Höhe des Darlehens der Cemide SL 1.550 TEUR (Vorjahr 3.150 TEUR). Dieses Darlehen wurde bis zum 31.12.24 verlängert.

Alle unsere Verpflichtungen können und konnten entsprechend ihrer Fristen und Zahlungsbedingungen erfüllt werden. Die Gesellschaft wird auch in Zukunft in der Lage sein, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Ertragslage und Unternehmenszahlen

Der Umsatz des Unternehmens erreichte 33.043 TEUR (Vorjahr 38.939 TEUR). Die Umsätze wurden in den folgenden geographischen Märkten erzielt:

in TEUR 2023 2022
Deutschland 27.173 82% 31.852 82%
Übriges Europa 4.743 15% 5.829 15%
Ausland 1.127 3% 1.259 3%
Gesamt 33.043 100% 38.939 100%

Trotz eines erhöhten Wettbewerbsdrucks, besonders in der zweiten Jahreshälfte, blieb die Materialaufwandsquote (Materialaufwand / Umsatzerlöse) unverändert bei 73 % (73% im Vorjahr) auf dem Niveau des Vorjahres.

Aufgrund des unter den Erwartungen liegenden Umsatzes in der zweiten Jahreshälfte, liegt das Bruttoergebnis (Umsatzerlöse - Materialaufwand) im Geschäftsjahr, bei 8.929 TEUR gegenüber 10.239 TEUR im Vorjahr. Die Umsatzerlöse lagen mit 33.043 TEUR unter den Erwartungen von 37.000 TEUR. Budgetiert wurde ein kräftig rückläufiger Umsatz, der dennoch über den Werten aus 2021 liegen sollte.

Das in 2023 erzielte EBITDA lag über dem budgetierten Jahresüberschuss. Erwartet wurde ein besonders starker Rückgang des EBITDA. Dieses ist auf eine, entgegen den Erwartungen, verbesserte Handelsspanne zurückzuführen.

Zusammenfassung

Das Management beurteilt das Ergebnis positiv.

Bericht über die zukünftige Entwicklung des Konzerns sowie seine Chancen und Risiken

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Besonderes Augenmerk wird wie schon 2023 auf den weiteren Ausbau des Geschäfts mit industriellen Großkunden gelegt, sowie auf eine weitere Produktdiversifikation. Neben der Erweiterung unseres Lagerprogramms wollen wir auch unsere Vertriebstätigkeit stärken und planen eine Neueröffnung eines Vertriebsbüros im Norden Deutschlands. Wir erhoffen uns hiervon eine höhere Präsenz in dieser Region und hieraus resultierend, ein stetigeres Geschäft sowie neue Kundenbeziehungen.

Kontinuität sichern wir durch langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kunden durch Rahmenverträge und Vereinbarung über logistische Konzepte und IT-Anbindungen. Die Strategie in diesem Segment bleibt unverändert und wird weiterhin nachhaltig umgesetzt.

Wir bieten unseren Zielkunden auch weiterhin ein kundenspezifisches Qualitätsmanagement sowie individuelle Logistik und Bevorratung an.

Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Die Auswirkungen des Ukrainekonfliktes und auch des wieder aufgeflammten Nahostkonflikts sind aus heutiger Sicht nur bedingt abzuschätzen. Es bestehen weiterhin große Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung der Verfügbarkeit von Energie und Energiekosten. Wir gehen auch weiterhin davon aus, dass die allgemeine Unsicherheit und die hohen Energiekosten die Beschaffungskosten kurzfristig auf ein eher höheres Niveau steigen lassen werden. Außerdem kommt es erneut zu Störung der Lieferketten aufgrund des unterbrochenen Lieferwegs durch das Rote Meer. Die neu gewählten Routen, um das Horn von Afrika führen nun zu wesentlich längeren Laufzeiten und damit einhergehenden Erhöhungen der Seefrachtraten. Die erhöhten Kosten können aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in unseren Märkten nur bedingt an unsere Kunden weitergegeben werden. Die allgemein hohen Lagerbestände führen zu einer Zunahme der Konkurrenzsituation in unserem täglichen Arbeiten.

Das Tagesgeschäft ist nach wie vor weitgehend kleinteilig und kurzfristig. Die Rahmenvereinbarungen werden voraussichtlich wieder unter höherem Preisdruck geschlossen werden. Im Berichtsjahr entfielen auf keinen einzelnen Kunden mehr als 12,3% (6,2% im Vorjahr) des Umsatzes.

Die Verteilung der Kunden über die Hauptbranchen Mess- und Regeltechnik, Petrochemie, Rohrleitungsbau, Anlagenbau sowie den Energiesektor und HSKL führt zu einer Risikostreuung und vermeidet die Abhängigkeit von nur einer Branche oder einem großen Kunden.

Die regionale Präsenz wird weiterhin durch Vertriebsbüros und Landesgesellschaften erreicht und ausgebaut.

Auf der Beschaffungsseite setzen wir weiterhin auf einen ausgewogenen und produktabhängigen Mix aus verstärkten Partnerschaften mit qualitätsbewussten Produktionsunternehmen aus Europa und Asien. Neue Lieferanten werden nach den standardisierten Richtlinien für Lieferantenaudits, der Einkaufs- und der QS-Abteilungen qualifiziert und geprüft.

Unsere Beziehungen zu Lieferanten aus Fernost (mit Schwerpunkt Indien und China) wurden durch regelmäßige telefonische Kontakte gestärkt. Insbesondere in China haben Kontakte über unsere Kollegen in Shanghai mit chinesischen Muttersprachlern die Kommunikation, Verhandlungen und die Bearbeitung unserer Aufträge verbessert.

2. Spezialrisikoprofil

Wir erwarten keine Liquiditätsengpässe. Die bestehenden Finanzinstrumente der Gesellschaft umfassen im Wesentlichen kurz- und mittelfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Unsere Verbindlichkeiten können innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen werden.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Das Unternehmen verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement, um Ausfallrisiken zu minimieren. Die FLABOFORM GmbH verfügt über ein effizientes und zeitnahes Mahnwesen; die Erfahrung zeigt, dass Forderungen durch direkten Kontakt eingezogen werden können. Forderungsausfälle waren bisher die Ausnahme. Zusätzlich sind Forderungen durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt.

Prognosebericht

Der IWF prognostiziert für Deutschland im Jahr 2024 ein reales Wirtschaftswachstum von 0,5% und hat somit die Einschätzung von Oktober mit 0,9% nochmals nach unten revidiert. Deutschland scheint aufgrund der Abhängigkeit vom Export stärker vom schwachen Welthandel betroffen zu sein. Deutschland bildet somit das Schlusslicht bei den stärksten Volkswirtschaften der Welt. Die Industrie hat weiterhin mit den Auswirkungen der hohen Energiepreise und Zinsen zu kämpfen. Die Weltwirtschaft insgesamt scheint sich aus heutiger Sicht besser zu entwickeln. Kurzfristiges und schnelles Handeln wird auch weiterhin das Tagesgeschäft in den Kernmärkten der Gesellschaft bestimmen. Die bestehende erhöhte Konkurrenzsituation wird den Marktpreis auf einem niedrigen Niveau halten und wahrscheinlich zu einer Verringerung unserer Handelsspanne führen.

Aufgrund der Widrigkeiten des Nahostkonfliktes und der hieraus resultierenden Probleme, erwarten wir eine vorübergehende leicht verschlechterte Versorgungslage. Positive Impulse erhoffen wir uns allerdings durch erhöhte Investitionen in den Umbau der Energiewirtschaft. Durch den weiteren gezielten Ausbau nationaler sowie internationaler Kundenbeziehungen und der Rahmenverträge mit weltweit tätigen OEM-Kunden (Rahmenvertragskunden) erwarten wir einen weitgehend positiven Geschäftsverlauf. Auch weiterhin liegt unser Fokus in diesen Bereichen.

Aufgrund des vorhandenen Potenzials, dem Ausbau unserer Vertriebsstrukturen im Norden Deutschlands und der angekündigten Investitionstätigkeiten erwarten wir, trotz aller Widrigkeiten, ein verhältnismäßig positives Geschäftsjahr 2024. Der Umsatz für 2024 wird leicht zulegen und über den Werten von 2023 liegen. Die Handelsspanne hingegen wird, Aufgrund des Marktpreises und Wettbewerbsdrucks, leicht rückläufig sein. Für die Leistungsplanung 2024 prognostizieren wir ein leicht schwächeres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zu dem in 2023 realisierten Ergebnis.

 

Waghäusel, den 26. Februar 2024

Flaboform GmbH

Matthias Kreye

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Flaboform GmbH, Waghäusel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Flaboform GmbH, Waghäusel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flaboform GmbH, Waghäusel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 8. März 2024

TC TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Reinhard Dücker, Wirtschaftsprüfer

Patrick Mika, Wirtschaftsprüfer

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