Maag Witte GmbH
Lise-Meitner-Allee 20, 25436 Tornesch, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Rathmann seit 9.1.2025 | Prokura |
Jan Neubauer seit 8.2.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dover Luxembourg Participations S.a.r.l. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Witte Pumps & Technology GmbHTorneschJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell Wir sind in der Anfertigung von Pumpen und deren Vertrieb und dem Handel mit Pumpenteilen tätig. Außerdem erbringen wir spezielle Ingenieurleistungen. Wir verstehen uns als Fullservice-Unternehmen, d. h. neben der Herstellung und dem Verkauf von Pumpen bieten wir auch für Pumpen des Wettbewerbs Serviceleistungen an. Wir verfügen neben der Produktionsstätte im Inland über zwei Vertriebsgesellschaften in China und den USA. Daneben besteht ein Netz von Vertretungen sowohl im Inland als auch im Ausland. Die im Jahr 2014 erfolgte Verlagerung des Betriebes in eine neue Produktionsstätte in Schleswig-Holstein hat zu wesentlich verbesserten Produktionsabläufen geführt und auch große Pumpen können erheblich effektiver hergestellt werden. Die Produktionsstätte ist unverändert langfristig gemietet. 2. Forschung und Entwicklung Die Witte Pumps & Technology GmbH, Tornesch, (im Folgenden auch "Witte Pumps") tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte und zur Neueinführung von Produkten. Es zeichnet sich ab, dass durch die Entwicklung neuer Pumpen auch neue Kundenkreise gewonnen werden können. Im Rahmen dieses Projekts erfolgt eine Optimierung der existierenden Zahnradpumpentechnologie. Das Ziel ist es, den vom Markt gewünschten Einsatz- und Anwendungsbereich von Zahnradpumpen deutlich zu erweitern. Weiterhin werden die technologischen Grundlagen für die Entwicklung von rein mechanischen Zahnradpumpen zum mechatronischen, bestenfalls intelligenten Zahnradpumpensystem geschaffen. Dies ermöglicht eine bessere Systemintegration beim Kunden, in den sich immer stärker durch die Digitalisierung wandelnden Anlagen. Die bewährte Zahnradpumpentechnologie wird kontinuierlich verbessert, um auch den Anforderungen der Zukunft gerecht zu bleiben. 3. Steuerungssystem Die Geschäftsführung nutzt ausschließlich Finanzkennzahlen zur Steuerung des Unternehmens. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Key Performance Indicators (KPI). Die wichtigsten Leistungsindikatoren, mit deren Hilfe das Unternehmen gesteuert wird, sind Gesamtleistung, Rohertrag und Gewinn vor Steuern. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Welthandel ist im Jahr 2020 im Wesentlichen pandemiebedingt mit -5,4% deutlich geschrumpft (Quelle: ifo Schnelldienst Sonderausgabe Juni 2021). Nach Abschwächung der Covid-19 Pandemie rechnet das ifo-Institut dabei wieder mit einem deutlichen Anstieg des Welthandels von bis zu 11%. Unser Unternehmen ist seit dem Jahr 1984 am Markt und hat sich in dieser Zeit beständig weiterentwickelt. Wir gehören seit Gründung des Unternehmens zu den führenden Pumpenherstellern im Bereich der Präzisions-Zahnrad-Pumpen. Da unsere Kunden weltweit tätig sind, sind wir in unserer Geschäftsentwicklung nicht übermäßig von der wirtschaftlichen Entwicklung in bestimmten Regionen abhängig. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Herstellern der Komponenten bringt uns unverändert die Möglichkeit, unsere Produkte weltweit zu angemessenen Preisen zu vermarkten. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Ertragslage Die Gesamtleistung (bestehend aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und sonstigen betrieblichen Erträgen) hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der weiterhin guten Auftragslage leicht erhöht. Damit konnte die Steigerung der Gesamtleistung des Vorjahres wie prognostiziert fortgesetzt werden. Es ergab sich ein Rohergebnis von 9,1 Mio. € (Vorjahr 9,7 Mio. €). Ursächlich für den Rückgang des Rohertrages waren neben gesunkenen sonstigen Erträgen im Verhältnis zur Gesamtleistung gestiegene Materialaufwendungen. Die Materialaufwendungen sind überproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Hier wirkten sich insbesondere Preissteigerungen im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Die umsatzabhängigen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil geblieben. Diese betreffen im Wesentlichen die Personalkosten, mit 4,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil geblieben sind. Der leichte Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrifft insbesondere umsatzvariable Vertriebskosten an ausländische Vertriebspartner. Gegenläufig haben sich insbesondere Reisekosten reduziert, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal deutlich zurückgegangen sind. Für die Schließung der russischen Witte Pumps and Technology OOO in Moskau wurden im Vorjahr Wertberichtigungen auf den Beteiligungsansatz und die Ausleihungen in Höhe von rund 0,3 Mio. € getätigt. Ein vergleichbarer Sondereffekt ist im laufenden Geschäftsjahr nicht angefallen, so dass unter Berücksichtigung von Beteiligungserträgen insgesamt ein positives Finanzergebnis erzielt werden konnte. Insbesondere bedingt durch den Rückgang der Rohertragsmarge ergab sich insgesamt ein im Vergleich zum Vorjahr deutlicher Rückgang des Ergebnisses vor Steuern. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind bedingt durch das verringerte Ergebnis gesunken. Es ergibt sich ein im Vergleich zum Vorjahr daher entgegen der letztjährigen Prognose aufgrund der oben dargestellten Effekte ein gesunkenes Ergebnis nach Steuern. 2.2 Vermögenslage und Finanzlage Die Entwicklung der Vermögenslage unserer Gesellschaft kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
Der Anstieg der Finanzanlagen ist auf die Anteile an verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Im Berichtsjahr erfolgte die Einbringung der Anteile an der Witte Pumps LLC, USA durch den Gesellschafter. Dies korreliert mit dem Anstieg der Kapitalrücklage und ist im Wesentlichen neben dem Jahresüberschuss ursächlich für den Anstieg des Eigenkapitals. Das Anlagevermögen in Höhe von 9,94 Mio. € (VJ 5,3 Mio. €) wird wie im Vorjahr vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 47,2% (VJ 44,9%). Im Vorratsvermögen hat der Aufbau von Warenbeständen für geplante die Abwicklung eines Großauftrages, der sich noch in das Geschäftsjahr 2021 zieht, zur Zunahme beigetragen. Forderungen und sonstige Aktiva sind stichtagsbedingt angestiegen. Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich durch den Zahlungseingang von Forderungen leicht erhöht. Während die Rückstellungen leicht angestiegen sind, haben sich die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, die teilweise mittel- und langfristig eingeräumt wurden, im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Mio. € auf 7,3 Mio. € erhöht und machen rd. 31,7% (VJ 29,5%) der Bilanzsumme aus. Gleichzeitig stiegen die Lieferantenverbindlichkeiten und die sonstigen Verbindlichkeiten um 0,9 Mio. € auf 3,5 Mio. €. Aufgrund unseres Forderungsmanagements und den Zugriff auf Kreditlinien bei unseren Geschäftsbanken können Verbindlichkeiten, regelmäßig unter Ausnutzung von Skonto, innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. werden. Witte Pumps war im Geschäftsjahr 2020 jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. 3. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage ist nach Beurteilung der Geschäftsführung zufriedenstellend und unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als auskömmlich zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr - soweit vereinbart - bei allen Lieferanten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. PrognoseberichtEs sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition sehen wir daher unverändert als gefestigt an. Der Abschluss von langfristigen Lieferverträgen wird unser Geschäft in den nächsten Jahren stabilisieren. Wir gehen davon aus, dass uns daher eine weitere Umsatzausweitung in den nächsten Jahren gelingen wird. Der bisherige Geschäftsverlauf in den ersten acht Monaten des Jahres 2021 entspricht kostenmäßig und bezüglich der Auftragseingänge nahezu den Planungen. Trotz der Corona-Krise kommen die Aufträge der Kunden. Wir gehen - bei einer leicht gesunkenen Rohertragsmarge - von einem positiven Ergebnis vor Steuern aus, das über dem Ergebnis von 2020 liegen wird. Bedingt durch einen Großauftrag aus China ist das Umsatzziel für das Geschäftsjahr gesichert. Wir erwarten auch für das Geschäftsjahr 2022 eine weitere Ausweitung der Gesamtleistung, die bei stabilen Margen und leicht steigenden Kosten mit einem positiven Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Jahres 2021 führen wird. Wir erwarten daher eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen und RisikoberichtWesentliche Geschäftsrisiken Währungsrisiken Witte Pumps unterliegt aufgrund seines international ausgerichteten Kundenkreises grundsätzlich Währungsrisiken. Diese ergeben sich aus Kursveränderungen zwischen der Unternehmenswährung Euro und Fremdwährungen. Um dieses Risiko zu reduzieren ist Witte Pumps bestrebt, Fakturierungen für die Lieferung ihrer Produkte in Euro vorzunehmen. Derzeit bestehen keine nennenswerten Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung. Produktionsrisiken Es besteht das Risiko, dass aufgrund von Lieferengpässen kritischer Bauteile, unsere Leistungen nicht fertiggestellt werden können und unsere Kunden nicht innerhalb der vertraglich vereinbarten Zeit beliefert werden können. Dies kann zu Auftragsverlusten führen oder Vertragsstrafen nach sich ziehen. Um dieses Risiko zu reduzieren, ist es Unternehmensstrategie, für kritische Bauteile mehr als einen Lieferanten zu listen, so dass im Falle eines Lieferengpasses bei einem Lieferanten auf alternative Zulieferer zurückgegriffen werden kann. Dabei streben wir langfristige Lieferverträge an. Dieses Prinzip hat sich beispielsweise bei der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfahlen im Sommer 2021 bewährt. Ein Lieferbetrieb in Bad Münstereifel wurde schwer getroffen, konnte aber durch einen anderen Betrieb ersetzt werden. Des Weiteren wird die Marktentwicklung bei kritischen Bauteilen beobachtet und im Falle sich abzeichnender Unsicherheiten auf der Beschaffungsseite eine erhöhte Lagerhaltung kritischer Bauteile in Kauf genommen, um im Falle eines kurzfristigen Lieferengpasses die Produktion bei Witte Pumps aufrecht erhalten zu können. Ein weiteres Risiko liegt in Qualitätsmängeln bei den ausgelieferten Produkten an unsere Kunden. Neben finanziellen Risiken, wie Reparaturkosten oder ggf. Schadenersatzansprüchen, können sich auch Reputationsrisiken ergeben. Um dieses Risiko zu steuern, hat Witte Pumps ein Qualitätssicherungssystem eingerichtet, das auch Gegenstand regelmäßiger ISO 9001 Zertifizierungen ist. Des Weiteren besteht grundsätzlich das Risiko, dass aufgrund des technischen Fortschrittes Einsatzfelder für unsere Produkte wegfallen oder durch neue Technologien ersetzt werden. Um dieses Risiko zu reduzieren und unsere Marktanteile zu sichern, sind wir in nach unserer Beurteilung erfolgversprechenden Forschungs- und Entwicklungsfeldern tätig mit dem Ziel, die Einsatzfelder und Marktfähigkeit unserer Produkte fortzuentwickeln und weitere Märkte zu erschließen. Bonitätsrisiken Witte Pumps ist international ausgerichtet und in vielfältigen und komplexen Märkten tätig. Es besteht das Risiko, dass Lieferungen an Kunden mit einer nicht ausreichenden Bonität erfolgen oder sich die Bonität aufgrund einer negativen Entwicklung der makroökonomischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Märkten verschlechtert, so dass ein erhöhtes Ausfallrisiko für diese Kunden besteht. Um dieses Risiko zu reduzieren, wird eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie eine laufende Beobachtung unserer Stammkunden zur Reduzierung des Risikos von Forderungsausfällen durchgeführt. Die Gesellschaft verfügt nach unserer Beurteilung über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind derzeit die Ausnahme. Finanzierung Für die Durchführung größerer und komplexer Kundenaufträge müssen in der Regel die hierzu notwendigen Teile des Vorratsvermögens vorfinanziert werden. Sofern es nicht gelingt, hierzu mit den Kunden ausreichende Anzahlungen zu vereinbaren, besteht das Risiko, dass die Vorfinanzierung dieser Aufträge aus eigenen Mitteln oder über Kredite erfolgen muss. Die Gesellschaft verfolgt zu diesem Zweck die Strategie, eine Eigenkapitalquote von mindestens 40 % zu erreichen. Des Weiteren stehen in ausreichendem Maß Kontokorrentlinien von mehreren Kreditinstituten zur Verfügung. Hinzu kommen nicht zinstragende kurzfristige Verbindlichkeiten, so dass die Finanzierung der laufenden Projekte nach Einschätzung der Geschäftsführung ausreichend gesichert ist. Personal Für Witte Pumps stellen die Mitarbeiter eine wichtige Ressource in Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Erfolg dar. Insofern werden Personalrisiken, insbesondere Risiken, die sich aus unzureichender Qualifikation und Personalfluktuation ergeben können, in einem permanenten Prozess und mit hoher Priorität analysiert und gehandhabt. Deshalb wird besonderer Wert auf die kontinuierliche Fortbildung und erfolgsorientierte Entlohnung der Mitarbeiter sowie auf die richtige Besetzung von Schlüsselpositionen gelegt. Personalentwicklungsinstrumente werden entsprechend eingesetzt. COVID-19-Pandemie War das Geschäftsjahr 2020 noch durch Einschränkungen in Produktion und Handel oder aufgrund von Reisebeschränkungen bestimmt, verlagert sich der Fokus stärker auf die Covid-19 bedingte Störung von Lieferketten. Hierdurch kommt es weiterhin zu erheblichen weltwirtschaftlichen Auswirkungen. Durch die damit verbundenen teilweisen Engpässe am Beschaffungsmarkt ergeben sich auch teilweise Engpässe bei unseren Lieferanten, die sich auf unseren Geschäftsbetrieb ausgewirkt haben. Durch den erneuten Anstieg der Fallzahlen seit August 2021 und des teilweisen Lockdowns in einzelnen Ländern und dem ungewissen Verlauf der Pandemie sind die weiteren Auswirkungen ungewiss. Es wird befürchtet, dass sich zeitliche Verschiebungen bei der Abwicklung von bestehenden Aufträgen bzw. der Gewinnung von neuen Aufträgen insbesondere zum Ende des Jahres 2021 ergeben könnten. Ob sich solche Verschiebungen noch im Jahr 2022 fortsetzen werden, hängt stark davon ab, wie lange die nun verhängten Lockdowns und Reisebeschränkungen in den einzelnen Ländern noch anhalten werden und wie schnell die Wirtschaft in den einzelnen Ländern wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrt. Wir sehen uns durch die etablierten Prozesse hinsichtlich der Bonitätsrisiken und der langjährigen Erfahrung mit unseren Lieferanten und Abnehmern gut für den weiteren, ungewissen Verlauf der Pandemie gerüstet. Zusätzlich haben wir durch organisatorische Maßnahmen sichergestellt, dass die Produktion in allen wesentlichen Bestandteilen aufrechterhalten werden kann, sollte sich ein Mitarbeiter mit Corona infizieren. Wesentliche Geschäftschancen Aufgrund des technischen Wandels ist es Witte Pumps gelungen, neue Pumpen zu entwickeln, die bei gleicher Leistungsfähigkeit wie die Vorgängerprodukte eine bis zu 20 % kompaktere Bauform aufweisen und somit für unsere Kunden zu erheblichen Verbesserungen im Produktionsprozess beitragen. Dies stellt nach unserer Beurteilung einen Wettbewerbsvorteil dar, da Teile unserer Konkurrenz nach unserer Marktbeobachtung derzeit nicht in der Lage sind, gleichwertige Pumpen mit entsprechenden Kostenvorteilen zu produzieren. Zudem können wir bei dieser neuen Pumpengeneration von einer stärkeren Modularisierung und damit Einsparung bei den Materialkosten profitieren, so dass neben dem Halten bzw. dem Ausbau unseres Kundenkreises auch positive Margeneffekte zu erwarten sind. Eine weitere Chance ergibt sich in der Erschließung neuer bzw. dem Ausbau der Aktivitäten in bisher nur gering bearbeiteten Märkten. Hier können zusätzliche Kunden gewonnen werden und zudem können konjunkturelle Schwankungen in anderen Regionen zusätzlich kompensiert werden. Derzeit werden die Vertriebsaktivitäten in den Regionen Europa und Mittlerer Osten weiter ausgebaut bzw. intensiviert. Positive Effekte dürften sich aus der stärker in den Fokus gerückten Diskussion über Recycling von Kunststoffen für Witte Pumps ergeben. Hier bietet die Gesellschaft seit Jahren Produkte an, die bei Unternehmen in der Recycling-Branche zum Einsatz kommen und nach unserer Beurteilung in der Zukunft verstärkt nachgefragt werden dürften. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Im Geschäftsjahr bestanden für Witte Pumps keine bestandsgefährdenden Risiken. Weder aus finanzwirtschaftlicher Sicht noch im Absatz- oder operationalen Bereich gab es Risiken, die für sich allein oder in Kumulation eine akute Bestandsgefährdung bedeutet hätten. Aus heutiger Sicht zeichnen sich auch unter Berücksichtigung der derzeitigen Unsicherheiten durch die Covid-19-Pandemie keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab. Insgesamt sieht sich die Witte Pumps & Technology GmbH vor dem Hintergrund der sich bietenden operativen Chancen gut aufgestellt.
Tornesch, den 25. September 2021 Geschäftsführung der Witte Pumps & Technology GmbH Dr. Sven Wieczorek Mario Göpfert BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie Witte Pumps & Technology GmbH mit Sitz in Tornesch ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Pinneberg unter HRB 2426 EL. I. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden §§ 266, 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) beachtet. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung entgeltlich erworbener Software erfolgt über die erwartete Nutzungsdauer von fünf Jahren. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die linear unter Berücksichtigung der erwarteten Nutzungsdauern zwischen drei und 25 Jahren vorgenommen werden, bzw. zum beizulegenden Wert. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis einschließlich EUR 1.000 werden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung bewertet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen unter Einbeziehung von Fertigungszuschlägen. Angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung werden in die Herstellungskosten einbezogen. Bei der Bewertung werden angemessene Teile des Wertverzehrs des Anlagevermögens berücksichtigt. Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und verringerter Verwertbarkeit ergeben, sind durch ausreichende Abwertungen berücksichtigt. Erhaltene Zahlungen auf unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert oder ihren Anschaffungskosten. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken grundsätzlich durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Übrigen werden angemessene pauschale Wertberichtigungen zur Erfassung latenter Risiken angesetzt. In fremder Währung bestehende Forderungen sind mit dem gem. § 256a HGB Devisenkassamittelkurs angesetzt. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden, sofern die Aufrechnungsvoraussetzungen gegeben sind, saldiert. Guthaben bei den Kreditinstituten in Euro werden zum Nennwert, Fremdwährungsguthaben zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Es wird von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht, einen sich insgesamt ergebenen Überhang aktiver latenter Steuern nicht in der Bilanz anzusetzen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen für eine Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt und ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren wie von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht zugrunde gelegt. Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in der Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Dabei werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbeitrag passiviert. II. Erläuterungen zur Bilanz- und zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. Die Finanzanlagen betreffen: Anteile an verbundenen Unternehmen An folgenden Unternehmen ist unsere Gesellschaft am 31. Dezember 2020 beteiligt: (1) Witte Pumps (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/Volksrepublik China, mit 100% des 2.000.000 RMB betragenden Stammkapitals. Der Jahresabschluss 2020 weist ein Eigenkapital von T€ 1.261 (RMB 10.117.703 und Umrechnungskurs 31.12.2020 1 Euro = 8,01339 RMB) und einen Jahresüberschuss von T€ 332 (RMB 2.616.760) aus. (2) Witte Pumps & Technology, LLC, Lawrenceville, USA mit 100% des 5.000 USD betragenden Stammkapitals. Der Jahresabschluss 2020 weist ein Eigenkapital von T€ 830 (USD 1.019.097 und Umrechnungskurs 31.12.2020 1 Euro = 1,22824 USD) und einen Jahresüberschuss von T€ 401 (USD 458.062) aus. Beteiligungen EDUR WITTE Pumps & Systems Sdn Bhd, Malaysia, mit 50% des 2 MYR betragenden Stammkapitals. Der Jahresabschluss 2020 weist ein Eigenkapital von T€ 20 (TMYR 100, Umtauschkurs 31.12.2020 1 Euro = 4,95677 MYR) und einen Jahresüberschuss von T€ 11 (TMYR 53) aus. Vorräte Die Vorräte umfassen den Bestand an Lagerteilen für die Fertigung, für Ersatzteillieferungen, fertig erstellte Erzeugnisse sowie in Arbeit befindliche Erzeugnisse (Pumpen). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögengenständen haben T€ 464 (Vorjahr: T€ 443) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Auf Forderungen gegen Geschäftsführer entfallen gewährte Darlehen in Höhe von T€ 193 (Vorjahr: T€ 26) und werden mit 2% bzw. 1,5% p.a. verzinst. Von den gewährten Darlehen entfallen T€ 175 (Vorjahr: T€ 0) auf Gesellschafter. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Von den Bankguthaben ist ein Sonderkonto (T€ 180) zur Sicherheit für von der Hausbank übernommene Avale gesperrt. Eigenkapital Der Anstieg der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 3.683 resultiert aus anderen Zuzahlungen in das Eigenkapital nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Rückstellungsbildung für Pensionen im Geschäftsjahr 2020 führt zu einer Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 73 (Vorjahr TEUR 66). Pensionsrückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen nach der Projected Uni Credit Methode erfolgt auf der Grundlage der "Richttafel 2018 G" von Heubeck mit einem Zinssatz von 2,32% (Vorjahr: 2,71%). Ein Anwartschaftstrend oder eine Fluktuation waren nicht zu berücksichtigen. Die Berücksichtigung des Marktzinssatzes aus den vergangen zehn Jahren anstelle der Berücksichtigung eines Zeitraums von sieben Jahren führt zu einem Unterschiedsbetrag von T€ 73 (Vorjahr: T€ 66). Sonstige Rückstellungen Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträge betreffen insbesondere Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für Urlaub und Überstunden, ausstehende noch nicht berechnete Leistungen Dritter, Kosten für Abschlusserstellung und Abschlussprüfung, für die Aufbewahrung betrieblicher Unterlagen sowie die Risikovorsorge aus Gewährleistungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die mit den Erfüllungsbeträgen passivierten Verbindlichkeiten weisen folgende Merkmale auf:
*) Als Sicherheiten sind eingeräumt: Abtretung des Forderungsbestandes und weiterer Rechte, Sicherungsübereignung des finanzierten Inventars, grundbuchliche Sicherheiten im Betriebsgrundstück sowie weitere Sicherheiten von Seiten des Gesellschafters. Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus Währungsumrechnung belaufen sich auf EUR 16.806,37 (Vorjahr: EUR 39,56). Sonstige betriebliche Aufwendungen Wesentliche Bestandteile dieses Postens sind Kosten des Vertriebs sowie Aufwendungen wie Raumkosten, Aufwendungen für Versicherungen, Kosten der Datenverarbeitung sowie Rechtsberatung. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung belaufen sich auf EUR 21.999,28 (Vorjahr: EUR 332,59). Abschreibungen auf Finanzanlagen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen handelte es sich im Vorjahr um außerplanmäßige Abschreibungen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In diesem Posten wird im Wesentlichen der Steueraufwand für das Geschäftsjahr ausgewiesen. III. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverpflichtungen gemäß § 251 HGB, d.h. aus Bürgschaften, Wechselverkehr, Gewährleistungsverträgen oder aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die nicht zu bilanzierenden Verpflichtungen enthalten insbesondere Verpflichtungen aus langfristigen Grundstücksmiet- und sonstigen Überlassungsverträgen mit einem Gesamtbetrag i. H. von T€ 1.830, diese haben eine Pachtdauer bis zum Jahr 2027, die jährliche Rate beträgt T€ 305. Geschäftsführung Geschäftsführer unserer Gesellschaft waren im Berichtsjahr Dr. Sven Wieczorek, Ingenieur, Hamburg Mario Göpfert, Kaufmännischer Geschäftsführer, Appen Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 630. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 68 (i.Vj.: 62) Angestellte sowie zusätzlich Auszubildende in verschiedenen Berufszweigen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss und der Gewinnvortrag sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Die Auswirkungen der Corona Pandemie haben sich trotz der hierdurch teilweise eingetretenen Störungen der Logistik- und Lieferketten bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht nennenswert negativ auf die Ergebnis- und Finanzentwicklung ausgewirkt. Hinsichtlich der sich hieraus ggf. ergebenden Risiken sowie möglichen Auswirkungen auf unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2021 verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Darüber hinaus haben sich nach dem Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2020 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Tornesch, den 13. August 2021 Witte Pumps & Technology GmbH Dr. Sven Wieczorek Mario Göpfert Anlagenspiegel
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: BestätigungsvermerkPRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Witte Pumps & Technology GmbH, Tornesch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Witte Pumps & Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 5. November 2021 BDO
AG
gez. Sabath, Wirtschaftsprüfer gez. Kaletta, Wirtschaftsprüfer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 6. Dezember 2021 festgestellt. Angaben zur ErgebnisverwendungEs wurde beschlossen, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. |
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