DEG Impulse gGmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Nolte seit 31.5.2022 | Prokura |
Lars Zimmermann seit 8.4.2020 | Prokura |
Thomas Klein seit 20.1.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DEG Impact GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023INHALTSVERZEICHNISI. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaft b) Branche c) Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der DEG Impact GmbH 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses a) Ertragslage b) Vermögenslage c) Finanzlage d) Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens III. Risikobericht 1. Adressausfallrisiko 2. Marktpreisrisiko 3. Liquiditätsrisiko 4. Operationelle Risiken IV. Chancenbericht 1. Marktpositionierung 2. Kundenstamm 3. Mitarbeitende V. Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern in Ergänzung zu den Tätigkeiten der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH durch Beratungsdienstleistungen in Bezug auf Investitionen sowie Dienstleistungen zur Bewertung der entwicklungspolitischen Wirksamkeit. Die Gesellschaft erbringt Wertpapierdienstleistungen gem. § 15 Abs. 1 i.V.m. § 86 Abs. 1 Wertpapierinstitutsgesetz (WplG), namentlich der Anlagevermittlung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG sowie der Anlageberatung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG sowie von sonstigen Dienstleistungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Anschaffen, Halten und Veräußern von Anlagen in Private Equity- sowie Fondinvestments und einschließlich der strukturierten Prüfung solcher Anlagen. Zudem gehören Beratungs- und sonstige Dienstleistungen im Zusammenhang mit Anlagen in Private Equity sowie Fonds inklusive der Konzeption von alternativen Investmentvehikeln zu den Geschäftsfeldern. Das Unternehmen ist nicht befugt, sich bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Der seit 2022 anhaltende russische Einmarsch in die Ukraine, die weiterhin hohen Energiepreise, die hartnäckige Inflation sowie die anhaltend restriktive Geldpolitik der Zentralbanken wirkten sich belastend auf das globale Wachstum aus. Die Erholung der globalen Konjunktur von der COVID-19-Pandemie blieb langsam und ungleichmäßig. Besonders in den Schwellen- und Entwicklungsländern lag die Wirtschaftsaktivität unter dem Niveau vor der Pandemie und regionale Unterschiede vergrößerten sich. Die zunehmende Fragmentierung der Weltwirtschaft sowie extreme Wetterereignisse bremsten die Erholung zusätzlich. Insgesamt hat sich 2023 das globale Wachstum nochmal weiter abgekühlt, sodass der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2023 mit einem realen Wachstum von 3,0 % (2022: 3,5 %) rechnet. 1 Gleichzeitig belastete ein nur langsam nachlassender Inflationsdruck die Weltwirtschaft. Die von den großen Notenbanken bereits 2022 eingeleiteten geldpolitischen Maßnahmen zeigten jedoch Wirkung. Die globale Inflation soll laut IWF von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 sinken. Gleichzeitig haben die starken Zinserhöhungen zu einer Verschärfung der Finanzierungskonditionen geführt und die Wechselkursrelationen der großen Währungen verändert. Vor allem die Leitzinserhöhungen der US- Notenbank wirkten sich negativ auf die Finanzierungslage der Entwicklungs- und Schwellenländer aus. Risikoreichere Investitionen und Anlagen gerieten zunehmend unter Renditedruck. 2
1 IMF World Economic Outlook (October 2023).
Die angespannte wirtschaftliche Lage der großen Wirtschaftsräume, allen voran der USA, der EU und China, strahlte auf die wirtschaftliche Aktivität in den Entwicklungs- und Schwellenländern aus. Das Wachstum der US-Wirtschaft hatte sich bereits 2022 deutlich abgekühlt und verharrte auf niedrigem Niveau. Der IWF prognostiziert den USA für 2023 ein gleichbleibendes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,1 % (2022: 2,1 %). In der Eurozone liegt die Wachstumsprognose für 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf einem deutlich niedrigeren Niveau von 0,7% (2022: 3,3 %). 3 Für das Jahr 2023 rechnet der IWF für die Entwicklungs- und Schwellenländer mit einem moderaten Wachstum von 4,0 % (2022: 4,1 %). Allerdings gibt es sehr große regionale und sektorale Unterschiede:
Im Jahr 2023 war die DEG Impact GmbH im Rahmen bestehender sowie eines neuen Mandats regional weiterhin stark auf Afrika fokussiert. Thematisch stehen Forst- und Transformationsinvestments stärker im Fokus. Darüber hinaus hat der Ausbau der Marke DEG Impact und die Auflegung neuer Produkte mit dem Ziel der Anbahnung weiterer Kundenbeziehungen Priorität.
3 IMF World Economic Outlook (October 2023).
b) Branche Im Jahr 2023 haben sich aufgrund der globalen geopolitischen Spannungen, einer nach wie vor hohen, jedoch allmählich wieder abflachenden Inflation 11 sowie dem damit verbundenen Anstieg der Zinssätze durch die Zentralbanken weltweit 12 die Ergebnisse und Aussichten für Private Equity bzw. Alternative Investments im Vergleich zum bereits schwächeren Vorjahr nochmals eingetrübt. 13,14 Dies spiegelt sich insbesondere in einem deutlichen Rückgang der globalen Fundraising Aktivitäten im PE & VC Markt wider (verglichen mit dem Jahr 2022) 15 , die auch zum Teil durch den Denominator-Effekt aus dem Vorjahr (Überallokation in Private Markets auf Grund von Wertminderungen des öffentlichen Portfolios von Investoren) und daraus resultierender Zeichnungs-Zurückhaltung seitens der Investoren zu erklären ist. 16
11 IMF World Economic Outlook (October 2023) s.
16 Figure 1.18
c) Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der DEG Impact GmbH Das Geschäftsjahr 2023 der DEG Impact GmbH ist geprägt durch einen Umsatzwachstum von rund 16%, welches sich vor allem durch den Ausbau von Serviceleistungen und Volumenwachstum bei den bestehenden und einem neu aufgesetzten Mandat zeigt. Gleichzeitig wurde das Jahr genutzt, um das Auflegen neuer Produkte vorzubereiten, mit dem Ziel, eine Basis für weiteres Wachstum zu schaffen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der AfricaGrow Fund weitere Fonds gezeichnet. Der Dachfonds hat eine robuste Pipeline und es wird mit einer planmäßigen Beendigung der Investitionsperiode zum Ende des Kalenderjahres gerechnet. Darüber hinaus berät die DEG Impact GmbH die Programme ImpactConnect und GIIF zu Beteiligungen sowie Fondsinvestments. Zusammen weisen beide Programme ein Volumen von rd. 398 Mio. Euro (Vj. 350 Mio. Euro) auf. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses Die Darstellung der nachfolgenden Ertrags-, Vermögens- und Finanzzahlen orientiert sich an der internen Quartalsberichterstattung an die Geschäftsleitung. a) Ertragslage Die Ertragslage ist geprägt durch fixe Provisionserträge aus den Beratungsmandaten AfricaGrow Fund, AfricaConnect, GIIF sowie LBBW. Wesentliche Aufwendungen betreffen, wie bei Beratungsunternehmen üblich, den Personalbereich, der im Jahr 2023 nur moderat ausgebaut wurde. Andere Verwaltungsaufwendungen beinhalten vor allem Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Anbahnung neuer Mandate. Durch eine verspätete Neueinstellung ist der Personalaufwand niedriger als geplant. Damit liegt der Personalaufwand 10% unter der ursprünglichen Planung. Anwaltskosten sowie Aufwendungen für Beratungsleistungen fielen mit TEUR 445. rund 13% niedriger als ursprünglich geschätzt aus, dies liegt insbesondere an der Weiterleitung der Kosten für ein neues Mandat an die DEG. Dadurch stellt sich insgesamt die Ertragslage bzw. der Leistungsindikator Jahresergebnis mit einem Jahresüberschuss von TEUR 684 deutlich besser als budgetiert dar. Der zweite wesentliche Leistungsfaktor Provisionserträge, entspricht nahezu der Planung für das Jahr 2023, die von TEUR 3.352 ausging.
Alle Betragsangaben in TEUR b) Vermögenslage Die Aktivseite wird hauptsächlich durch die Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. TEUR 3.202 (Vj.: TEUR 2.686), die Forderungen an Kunden i.H.v TEUR 1.132 (Vj: TEUR 620) und aktive Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 24 (Vj.: TEUR 25) bestimmt. Das Anlagevermögen besteht aus Immateriellen Vermögensgegenständen i.H.v. TEUR 14 (Vj.: TEUR 23) sowie Sachanlagen i.H.v. TEUR 23 (Vj.: TEUR 18). Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 206 (Vj.: TEUR 132) und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus offenen Steuerverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus sozialen Sicherheiten. Rückstellungen beinhalten zum einen Pensionsrückstellungen i.H.v. TEUR 329 (Vj.: TEUR 215) und zum anderen Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen i.H.v. TEUR 893 (Vj.: TEUR 741). Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen ist insbesondere auf Steuerrückstellungen i.H.v. TEUR 565 (Vj.: TEUR 464) sowie Rückstellungen für Boni i.H.v. TEUR 173 (Vj.: TEUR 157) zurückzuführen. Das Eigenkapital der Gesellschaft entstand aus der im Rahmen der Gründung erbrachten Stammeinlage von TEUR 25 sowie Einzahlungen der Gesellschafterin in die Kapitalrücklage. Die Kapitalrücklage beträgt zum Jahresende unverändert TEUR 1.421. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von TEUR 684 (Vj.: TEUR 651) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Gesamteigenkapital von TEUR 2.981 (Vj.: TEUR 2.297). Die Vermögenslage zum 31.Dezember 2023 ist geordnet. c) Finanzlage Die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten sind vollständig durch liquide Mittel und kurzfristig fällige Forderungen an Kunden gedeckt. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist vollständig durch Eigenmittel finanziert. Im Berichtsjahr 2023 war die Liquiditätssituation der Gesellschaft jederzeit geordnet, die Zahlungsfähigkeit war stets gewährleistet. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 stellt sich die Liquiditätssituation der Gesellschaft wie folgt dar:
Alle Betragsangaben in TEUR Insgesamt stellt sich die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage deutlich besser dar als ursprünglich erwartet. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Provisionseinahmen, verbunden mit einem konsequenten Kostenmanagement, zurückzuführen. III. Risikobericht Die Risikoberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Risikosteuerung der DEG Impact GmbH. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist institutsspezifisch aufgebaut. In einem Organisationshandbuch sind die Prozesse zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung sowie zur Kommunikation der Risiken dargestellt. Im Rahmen des Risikomanagementsystems führt die Gesellschaft jährlich eine Risikoinventur durch und erstellt einen Gesamtrisikobericht, welcher insbesondere die identifizierten Risiken, deren Beurteilung und Quantifizierung sowie die Risikosteuerungsmaßnahmen enthält. Im Rahmen der Risikoinventur wird auch geprüft, welche Risiken die Vermögenslage (einschließlich der Kapitalausstattung), die Ertragslage oder die Liquiditätslage wesentlich beeinträchtigen können. Als wesentliche Risikoarten wurden das Ertrags- und Liquiditätsrisiko sowie das operationelle Risiko identifiziert, jedoch im abgelaufenen Berichtszeitraum gesamthaft, auch in angenommenen Stressszenarien, als nicht bestandsgefährdend klassifiziert. Wesentliche Risiken werden im Rahmen einer mindestens quartalsweisen bzw. anlassbezogen durchgeführten Risikotragfähigkeitsberechnung überwacht und gesteuert. Dabei werden die Risiken der Risikodeckungsmassen gegenübergestellt. Handlungsbedarf wird anhand eines Ampelsystems abgeleitet. Das Risikocontrolling erarbeitet bei erforderlichen Maßnahmen Vorschläge und stimmt diese mit der Geschäftsführung ab. Annahmen und Methoden zur Risikomessung werden durch das Risikocontrolling mindestens jährlich auf ihre Angemessenheit überprüft. Bei ad-hoc auftretenden Risiken informiert das Risikocontrolling die Geschäftsführung und bei wesentlichen Risiken zusätzlich die Gesellschafterversammlung. Die Gesellschaft wendet die Vorgaben zum Mindestkapital und zur Mindestliquidität des WpIG an. Mindestkapital und Mindestliquiditätsvorschriften wurden durchgehend, auch in angenommenen Stressszenarien, eingehalten. 1. Ertrags- und Liquiditätsrisiko 1.1 Liquiditätsrisiko Liquiditätsrisiken stellen die Gefahr dar, dass ein Institut seinen gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr vollständig oder fristgerecht nachkommen kann. Gemessen werden diese anhand der vorhandenen liquiden Mittel in Verbindung mit den vorhersehbaren Zahlungsverpflichtungen unter Berücksichtigung der regulatorischen Mindestliquidität. Aufgrund der engen Verbindung des Liquiditätsrisikos mit dem Ertragsrisiko wurde das aktuelle Liquiditätsrisiko in Verbindung mit dem Ertragsrisiko als wesentlich eingestuft. Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft sind die voraussichtlichen Mittelzuflüsse jedoch gut planbar. Die vorhandene Liquidität bietet einen angemessenen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben oder Einnahmeausfälle. 1.2 Ertragsrisiko Das Ertragsrisiko ist das Risiko einer Kostenunterdeckung durch die vereinnahmten Erträge mit der Folge von Gewinneinbußen, Verlustrealisierung und ggf. Eigenkapitalverringerung. Ein Wegfall eines Mandats hätte wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage. Das Ertragsrisiko wurde somit als wesentlich eingestuft. Die Kundenbindung durch spezialisierte und individuelle, kundenbezogene Dienstleistungen steht somit im Fokus der operativen Tätigkeit. Das Risiko wird anhand der geplanten Einnahmen je Mandat und den möglichen Auswirkungen auf die Kapital- und Liquiditätsausstattung des Instituts gemessen und bewertet und steht daher in enger Verbindung mit dem Liquiditätsrisiko. 2. Operationelle Risiken Ein operationelles Risiko ist das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Die Firma hat eine ordnungsgemäß funktionierende Geschäftsstruktur geschaffen, die wesentlichen Strukturen des Unternehmensmanagements implementiert und die grundlegenden Strukturen des Aufbaus sowie des Ablaufs in einem Organisationshandbuch festgehalten und diese Vorgaben in ihrem Unternehmen entsprechend umgesetzt. Folglich werden operationelle Risiken angemessen berücksichtigt. Reputations- und Haftungsrisiken im Zusammenhang mit einer (unterstellten) Falschberatung oder unzureichender Personalausstattung oder Qualifikation werden dennoch als wesentlich eingestuft, dies umfasst auch Risiken aus Auslagerungen. Die Schadenswahrscheinlichkeit wurde zusätzlich durch die Begrenzung der Haftung auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz verringert. Zudem wurden Versicherungen abgeschlossen, um im Haftungsfall finanzielle Risiken zu begrenzen. Eine potenzielle Schlechtleistung von Auslagerungspartnern wurde ebenfalls als wesentlich eingestuft. Diese Einschätzung erfolgt auf Basis der potentiellen Schäden der einzelnen Auslagerungen. Zur Messung des Personalrisikos, insbesondere des Engpass- und Austrittsrisikos, wird u.a. die Fluktuation und die voraussichtlichen Kosten einer Neubesetzung herangezogen. Zusammenfassend ist die Geschäftsleitung der Ansicht, dass die vorstehend dargestellten Risiken unter Berücksichtigung des Umfangs der Geschäftstätigkeit, als überschaubar einzuschätzen sind und angemessen und wirksam überwacht werden. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 inkl. Jahresüberschuss TEUR 2.981 (Vj.: TEUR 2.297) und liegt damit über der im WpIG festgelegten regulatorischen Mindestanforderung. IV. Chancenbericht 1. Marktpositionierung Nachdem die DEG Impact GmbH im Geschäftsjahr 2023 mit einem zusätzlichen Mandat den Kundenstamm verbreiterte bzw. diversifizierte, hat die DEG Impact in 2023 zusätzlich eine Absichtserklärung über ein weiteres Mandat unterzeichnet und gemeinsam mit der Muttergesellschaft eine Ausgangsbasis für weitere strukturierte Fonds geschaffen. Darüber hinaus wurde das schwierige Marktumfeld genutzt, um durch gezielte Maßnahmen den Bekanntheitsgrad der DEG Impact zu erhöhen und die Gesellschaft als einen der erfahrensten Berater für nachhaltige Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu etablieren. Das gestiegene Gebühreneinkommen aus bestehenden Mandaten sowie das gestiegene Betriebsergebnis sind Voraussetzungen für das weitere Wachstum. Weiteres Wachstum und Diversifizierung werden durch den Ausbau bestehender Beratungsmandate mit weiteren Produkten bzw. höheren Volumina angestrebt. 2. Kundenstamm Neben der Beratung eines 200 Mio. Euro Dachfonds verfügt die DEG Impact zum Jahresende über drei weitere Mandat, von denen eins nicht über das Jahresende hinaus fortgeführt wird. Darüber hinaus hat die DEG Impact einen LOI für ein neues Fonds-Mandat unterzeichnet, das bis Ende des Geschäftsjahres 2024 planmäßig umgesetzt werden soll. 3. Mitarbeitende Die DEG Impact GmbH verfügt über ein erfahrenes und breit aufgestelltes Team, bestehend aus ehemaligen Mitarbeitenden der DEG sowie Neueinstellungen mit Expertise. Insbesondere durch die geplante Aufnahme eines neuen Mandates sowie durch den gezielten Aufbau von Ressourcen im Bereich Kundenbetreuung und Produktentwicklung, wird es auch im Jahr 2024 zu Neueinstellungen kommen. Mit der kontinuierlichen Erweiterung des Teams sowie den gezielten Fortbildungsmaßnahmen wird die Betreuung der Investoren und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen gewährleistet. Ferner ist es die Strategie des Unternehmens, Mitarbeitende durch eine kontinuierliche Förderung und Karriereentwicklung langfristig an das Unternehmen zu binden. V. Prognosebericht Laut IWF wird sich das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 weiter verlangsamen. Das globale BIP-Wachstum soll bei 2,9 % liegen und bewegt sich damit weiterhin deutlich unter dem jährlichen Durchschnittswachstum von 3,8 % zwischen 2010 und 2019 17. Die weltweit sehr hohe Inflation sollte mittelfristig wieder sinken. Zur Bekämpfung der Inflation wird weiter mit einer restriktiven Geldpolitik der großen Zentralbanken gerechnet, wenn auch die Zinsschritte geringer ausfallen sollen. Der Verlauf des Russland-Ukraine-Krieges und das weitere Kriegs-Vorgehen im Nahen Osten sind bisher kaum abzuschätzen, diese werden die Konjunkturaussichten jedoch auch 2024 weiterhin beeinflussen und das globale Wachstum entweder belasten oder begünstigen. Für die USA geht der IWF von einem BIP-Wachstum von 1,5 % im Jahr 2024 aus. Zusätzliche Volatilität wird aufgrund der anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA erwartet. Auch in der Eurozone steigt das Wirtschaftswachstum langsam wieder an. Für 2024 wird ein Wachstum von 1,2 % prognostiziert. Die Prognosen sind insgesamt durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Faktoren wie (a) die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, (b) die veränderte Inflationsdynamik, (c) die Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik auf Finanzmärkte und Finanzierungsbedingungen, vor allem für hoch verschuldete Länder, (d) anstehende Wahlen in der EU sowie USA sowie (e) die Auswirkung des weltweiten Klimanotstandes, werden die weltweite Wirtschaftsentwicklung stark beeinflussen. Nachdem deutsche, institutionelle Investoren in 2023 bereits verstärkt in alternative Assetklassen mit einem starken Fokus auf Real Estate und Infrastruktur, gefolgt von Private Equity/Debt 18 investiert haben, planen Investoren auch in 2024 verstärkt wieder vermehrt in diese Assetklassen zu investieren. Insbesondere Private Debt hat auf Grund der weltweit hohen Zinssätze stark an Attraktivität gewonnen, wie Umfragen von Branchenverbänden belegen. 19 Zudem ist der Trend hin zu nachhaltigen Investitionen besonders mit Blick auf Klimaneutralität weiterhin ungebrochen. 20 Dies eröffnet auch Chancen für die DEG Impact, da bei Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern einerseits Private Equity und Private Debt eine weiterhin wichtige Rolle spielen 21 und andererseits nachhaltige Anlagestrategien seit einigen Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben 22. Gleichzeitig kann im aktuellen, fragilen Markumfeld mit europäischen und globalen Krisen sowie höheren Zinssätzen eine kurzfristige Verschlechterung der Rahmenbedingen aufgrund von akutem Marktstress in 2024 nie ganz ausgeschlossen werden 23. Stabilisierend für die DEG Impact ist in diesem Umfeld weiterhin, dass die Erträge aus bestehenden Mandaten aufgrund einer renditeunabhängigen Fee in 2024 stabil und planbar sind. Ferner sollte die Auflage eines weiteren, strukturierten Produkts auch in diesem Marktumfeld auf Investoreninteresse stoßen und spätestens in 2025 für weitere Fee Einnahmen sorgen.
17 IMF World Economic Outlook (October 2023)
Insgesamt ist ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 101 TEUR geplant. Die negative Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresergebnis basiert auf dem geplanten Geschäftswachstum, insbesondere durch ansteigende Personalkosten in Verbindung mit geplanten Neueinstellungen und eine Steigerung der Lohnkosten von >4% sowie den erhöhten Aufwendungen für das neue Mandat. Zusammenfassend stellt sich trotz der herausfordernden ökonomischen Rahmenbedingungen und der geplanten Aufwendungen zur Vermarktung neuer Produkte die prognostizierte Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Jahr 2024 als solide dar.
Köln, den 26. Februar 2024 DEG Impact GmbH gez. Thomas Klein, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023der DEG Impact GmbH, KölnAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Es handelt sich bei der Gesellschaft um ein Wertpapierinstitut, welches gem. § 340a Abs. 1 i. V. m. § 340 Abs. 4a HGB den Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen hat. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Neben den Vorschriften des Handelsgesetzbuches ist die für Wertpapierinstitute geltende Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit-, Finanzdienstleistungs- und Wertpapierinstitute (RechKredV) zu beachten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft wird unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss der KfW (größter und zugleich kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der KfW ist einzusehen an ihrem Sitz in 60325 Frankfurt am Main, Palmengartenstraße 5-9 und wird im Unternehmensregister in deutscher Sprache veröffentlicht. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der DEG Impact GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit-, Finanzdienstleistungs- und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Bewertung der Barreserve und des Guthabens bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert. Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und/oder degressiv vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer orientiert sich nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert bilanziert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs.1 HGB angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind entsprechend dem versicherungsmathematischen Gutachten der Heubeck AG, Köln nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC- Methode) zum 31.12.2023 bewertet worden. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer durchschnittlichen mittleren Restlaufzeit von 15 Jahren passiviert. Der Rechnungszins beruht auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rententrends in Höhe von 1,00% pro Jahr sowie eine Fluktuation in Höhe von 8,0% jährlich (ab 30 Dienstjahren 0%) zugrunde gelegt. Der für die Vergleichsberechnung gemäß § 253 Abs. 6 HGB zugrunde gelegte Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre betrug 1,74%. Der sich hieraus zum 31. Dezember 2023 ergebende Unterschiedsbetrag beträgt EUR 8.852 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Zum Bilanzstichtag bestanden keine nennenswerten Fremdwährungspositionen. Angaben zur Bilanz Es bestehen Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 1.132 (Vorjahr: TEUR 620), diese haben eine Restlaufzeit von maximal 3 Monaten. Es handelt sich in voller Höhe um Beratungsleistungen. Die Entwicklung der immateriellen Anlagewerte, Sachanlagen und geringwertigen Wirtschaftsgüter ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden sofort voll abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen hauptsächlich aus Zinsansprüchen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 0) im Zusammenhang mit einer getätigten Festgeldanlage sowie debitorischen Kreditoren in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0). In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden geleistete Zahlungen der Gesellschaft eingestellt, deren Aufwendungen dem folgenden Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 132) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus noch nicht bezahlten Rechnungen aus dem Geschäftsbetrieb in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 73) und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 59). Die Laufzeit der Verbindlichkeiten beträgt weniger als ein Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten die Erfüllungsbeträge der Pensionsverpflichtungen auf Basis der versicherungsmathematischen Berechnung zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 329 (Vorjahr: TEUR 215). Die Steuerrückstellungen und die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen: Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) ist voll eingezahlt und wird ausschließlich von der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Köln, als Alleingesellschafterin gehalten. Zum Ende des Geschäftsjahres besteht eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 1.421 (Vorjahr: TEUR 1.421), ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 851 (Vorjahr: TEUR 200) und ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 684 (Vorjahr: TEUR 651). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge in Höhe von TEUR 3.671 (Vorjahr: TEUR 3.163) entfallen auf Beratungsleistungen. Die Zinserträge in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 0) resultieren aus einem Festgeldkonto (TEUR 1.500), welches im Geschäftsjahr eröffnet wurde. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 87) enthalten im Wesentlichen Erlöse aus der Weiterbelastung von Reisekosten in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 56), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 10) und verrechnete sonstige Sachbezüge in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 10). Zudem sind Erträge aus der Währungsumrechnung von EUR 230 (Vorjahr: EUR 11) enthalten. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich vor allem aus Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1.752 (Vorjahr: TEUR 1.409) und anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.018 (Vorjahr: TEUR 853) zusammen. Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen handelt es sich vor allem um Rechts- und Beratungskosten TEUR 558 (Vorjahr: TEUR 389), Miete TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 161), Reisekosten TEUR 132 (Vorjahr: TEUR 110) und um IT-Kosten TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 21). Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren bei der DEG Impact GmbH durchschnittlich 15 (Vorjahr: 14) Arbeitnehmer beschäftigt. Folgende Gesellschaft ist Gesellschafterin:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens hauptberuflich durch Herrn Thomas Klein, Bergisch Gladbach, geführt. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Thomas Klein ist befugt die Gesellschaft allein zu vertreten. Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Mindeststeuergesetz Für das Jahr 2023 ergibt sich aus dem Mindeststeuergesetz (MinStG) sowie aus ausländischen Regelungen keine Auswirkung auf die tatsächliche Steuerzahlung. Die möglichen Auswirkung für das Jahr 2024 werden noch untersucht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, sind nicht eingetreten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 684 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Köln, den 26. Februar 2024 gez. Thomas Klein, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DEG Impact GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DEG Impact GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEG Impact GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. Februar 2024 Deloitte
GmbH
Wilhelm Wolfgarten, Wirtschaftsprüfer Jan Marmann, Wirtschaftsprüfer |
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