CSL-Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Scheck seit 30.11.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LT-Holding GmbH (vormals: Scheck Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH & Co. KG)Bach a. d. DonauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020A. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Scheck Holding GmbH (vormals: Scheck Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH & Co. KG) mit Sitz in Bach a.d. Donau ist Holdinggesellschaft der folgenden Tochtergesellschaften Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH, Neutraubling Scheck BA II GmbH, Bach a.d. Donau Scheck BA IV GmbH, Bach a.d. Donau Scheck BA V GmbH, Bach a.d. Donau Scheck BA VI GmbH, Bach a.d. Donau Scheck BA VII GmbH, Bach a.d. Donau Scheck Lagerei GmbH, Neutraubling Die operativen Bereiche innerhalb des Konzerns verteilen sich über Transportdienstleistungen, die Vermietung und Verpachtung von Lagerflächen sowie den Betrieb von Photovoltaikanlagen. Zudem werden darüber hinaus Tankstellen- und Werkstatterlöse sowie Erlöse aus dem Handel mit Bau- und Brennstoffen erzielt. Die nach DIN ISO EN 9001:2008 zertifizierte Tochtergesellschaft Scheck Lagerhaus + Transporte GmbH erbringt mit den Transportdienstleistungen im Nah- und Fernverkehr das Kerngeschäft der Unternehmensgruppe Scheck, was einen Umsatzanteil am Konzernumsatz von ca. 86 % darstellt. Ebenso erfolgt hier auch der Handel mit Brennstoffen und Schüttgütern. Der Transportbereich erstreckt sich dabei auf verschiedene Branchen, insbesondere auf die Bau-, Automobil- und die Industriebranche. Darüber hinaus werden fahrzeugbezogene Dienstleistungen für fremde Transportunternehmen erbracht (Werkstatt, Waschanlage und Tankstelle) und Logistiktätigkeiten durchgeführt. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie, dadurch ist die deutsche Wirtschaftsleistung deutlich gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Vergleich zum Vorjahr um 5 % gesunken. Somit befindet sich die deutsche Wirtschaft nach über zehn Jahren Wachstum zum ersten Mal seit 2009 wieder in einer Rezession, welche damals mit 5,7 % jedoch noch stärker ausfiel.(1) Besonders in den Dienstleistungsbereichen zeigte sich der konjunkturelle Einbruch am deutlichsten und es war ein so starker Rückgang wie noch nie zuvor zu verzeichnen. In den Wirtschaftsbereichen Handel, Verkehr und Gastgewerbe lag die preisbereinigte Wirtschaftsleistung um 6,3 % unter dem Vorjahresniveau. Gegenläufig entwickelte sich dagegen der Onlinehandel, welcher im Corona-Krisenjahr deutlich zunahm. Der stationäre Handel rutschte dagegen tief ins Minus. Im Gegensatz zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, in welcher der private Konsum die Wirtschaft weiterhin stützte, war in der Corona-Pandemie auch ein deutlicher Rückgang der privaten Konsumausgaben zu verzeichnen. Im Vorjahresvergleich ging dieser preisbereinigt um 6,0 % zurück. Auch die Automobilindustrie war in 2020 von herben Absatzeinbrüchen geprägt. Aufgrund hoher wirtschaftlicher Unsicherheit nahm die Nachfrage sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich deutlich ab und auch die deutschen Automobilhersteller verzeichneten Absatzrückgänge von 7 % bis zum Teil 15 %. Lediglich bei den Fahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik wie z.B. Elektro- oder Hybridfahrzeugen waren Zuwächse zu verzeichnen. Aufgrund der Abhängigkeit von der Entwicklung der Weltwirtschaft verzeichnete die Logistikbranche, unter anderem mit ihren Bereichen Spedition und Transport im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatzrückgang in Höhe von 5 %, welcher Schätzungen zufolge überwiegend auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Prognosen, welche vor Ausbruch der Corona-Pandemie getroffen wurden, wären sogar von einer weiteren Umsatzsteigerung gegenüber 2019 ausgegangen. In den letzten beiden Kalendermonaten des Geschäftsjahres konnte der ifo Geschäftsklimaindex eine leichte Verbesserung verzeichnen und die Geschäftslage entspannte sich etwas. Dennoch waren einzelne Branchen durch den Lockdown stark betroffen. Auch wenn die Corona-Pandemie einen verstärkten konjunkturellen Abschwung verursachte, bleibt der Fachkräftemangel in allen Qualifikationsstufen der Logistikbranche ein beherrschendes Problem. 3. Geschäftsverlauf Wie auch in den Vorjahren sind wir als Unternehmensgruppe Scheck sehr darauf bedacht, dass unser Fuhrpark möglichst den aktuellen Stand der Technik erfüllt. Um das Durchschnittsalter der Fahrzeugflotte zu verbessern, wurden in diesem Jahr 62 Fahrzeuge und Auflieger ausgetauscht. Dabei wurden fünf Auflieger zusätzlich neu angeschafft. Alle Fahrzeugneuanschaffungen erfüllen die Schadstoffklasse EURO 6 und der Einsatz moderner Telematik-Systeme sowie neuster Kommunikationstechnik zwischen Disposition und Fahrer ist für uns selbstverständlich. Durch die immer weiter verbrauchsoptimierten und umweltfreundlichen Fahrzeuge unserer Hersteller konnten wir auch weiterhin unseren Schadstoffausstoß reduzieren und unsere CO 2 -Bilanz verbessern. Gleichzeitig wurden durch eine Optimierung der Werkstattabläufe sowie der Verjüngung des Fuhrparks die laufenden Instandhaltungskosten weiter gesenkt. Auch für die Firmengruppe Scheck waren die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie deutlich spürbar. So war im Kerngeschäft und im Dienstleistungsbereich eine leicht rückläufige Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Durch Factoring verfügt der Konzern über versicherte Kundenforderungen. Forderungsausfälle sind so gut wie ausgeschlossen. Darüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität Ihrer Kunden. 4. Umsatz- und Auftragsentwicklung In 2020 zeigte sich in der Unternehmensgruppe Scheck ein rückläufiges Rohergebnis, was vor allem auf die leicht abnehmende Auftragslage und die damit verbundene Verschlechterung der Wirtschaftslage, bedingt durch die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass der Konzern in Anbetracht der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. 5. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Im Jahr 2020 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 4,9 Mio. € vorgenommen, die teilweise eigen- und teilweise fremdfinanziert wurden. 6. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 349 (Vj. 414) Arbeitnehmer, davon entfallen durchschnittlich 307 (Vj. 370) auf gewerbliche Arbeitnehmer, 41 (Vj. 43) auf kaufmännisch Angestellte und 1 (Vj. 1) auf Teilzeitbeschäftigte. Die Arbeitnehmer können durch interne Schulungen und externe Weiterbildungsmaßnahmen ständig die Qualitätsstandards steigern, was auch von einem zertifizierten Betrieb erwartet wird. Dennoch ist nach wie vor eine der größten Herausforderung für das Unternehmen den immer größer werdenden Mangel an qualifiziertem Fahrpersonal entgegenzuwirken. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.772 auf TEUR 36.075 erhöht, was einem Anstieg von 8,3 % entspricht. Das Anlagevermögen ist zu 93,1 % (Vj. 86,8 %) durch Eigenkapital gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagenquote) beträgt 78,5 % (Vj. 78,9 %). Der Anstieg des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 710 ist vor allem auf die Erhöhung der liquiden Mittel zurückzuführen. Aufgrund des Konzernjahresüberschusses in Höhe von TEUR 3.949 sowie unter Berücksichtigung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erhöhte sich die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahresstichtag von 68,5 % auf 73,1 %. Bedingt durch die Tilgung von Darlehen und Investitionskrediten hat sich das lang-, mittel- und kurzfristige Fremdkapital um TEUR 798 auf TEUR 9.709 verringert. Die Vermögenslage ist im Vergleich zum Vorjahr durch die investitionsbedingt gestiegene Bilanzsumme bei ergebnisbedingt verbesserter Eigenkapitalquote gekennzeichnet. 2. Finanzlage Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich im Berichtsjahr von TEUR 4.871 auf TEUR 5.548. Der Cash-Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug TEUR 6.798 (Vj. TEUR 6.744). Unser Finanzmanagement ist dahin ausgerichtet, dass wir unsere Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen und - soweit möglich - die Skontoausnutzung wahrnehmen. Ebenso sind wir bestrebt, dass unsere Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden können. Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe ist weiterhin als positiv zu bewerten. Engpässe sind nicht zu erwarten 3. Ertragslage Das Konzernjahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 455 verringert, somit entspricht das Ergebnis unserer Vorjahresprognose. Dieser Rückgang ist vor allem auf die gesamtwirtschafliche Entwicklung aufgrund der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Jedoch lässt sich festhalten, dass die Scheck Gruppe trotz Umsatzrückgang durch ein konsequentes Kostenmanagement sowie einer weiteren Optimierung der Transportabläufe, ein immer noch sehr positives Konzernjahresergebnis in Höhe von TEUR 3.949 erzielen konnte. Die Gesamtkapitalrentabilität, zuzüglich Zinsaufwand und Ertragssteuern betrug im Berichtsjahr 16,1 % (Vj. 18,7 %). Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 15,0 % (Vj. 19,3 %). Zusammenfassend zeigte sich, dass trotz des schwierigen Marktumfeldes und der schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage aufgrund der Corona-Krise im Geschäftsjahr ein gutes positives Konzernjahresergebnis erzielt werden konnte. Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe Scheck als gut anzusehen ist. 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern hat im Bereich der nicht finanziellen Leistungsindikatoren kontinuierlich investiert und ist weiterhin bestrebt, Optimierungen in diesem Bereich umzusetzen. Als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber werden kompetente und engagierte Mitarbeiter dauerhaft an die Unternehmensgruppe gebunden. Schwerpunkt hier ist der Bereich der Berufskraftfahrer, vor allem um dem weiter voranschreitenden Fahrermangel entgegenzuwirken. Besonders hervorzuheben sind die dauerhaften und zielorientierten Fortbildungsangebote - für alle Mitarbeiter - im eigenen Haus sowie das aktive Gesundheitsmanagement im Bereich Arbeitsschutz. Weiterhin haben wir durch die in Kraft getretene Corona-Arbeitsschutzverordnung unsere Mitarbeiter durch neu eingeführte Schichtmodelle sowie dem Hygienekonzept in allen Belangen unterstützt und dadurch auch geschützt. Klimaschutz und Energieeffizienz sind feste Bestandteile der Unternehmensstrategie. Es werden kontinuierlich Fahrzeuge mit modernster Technik angeschafft und Fahrer werden bezüglich energieeffizienter Fahrweise regelmäßig geschult. Zeitgleich ist der Unternehmenssitz mit einer hocheffizienten Wärmepumpe ausgestattet. Die Waschanlage verfügt über eine moderne Abscheideanlage mit Wasserrückgewinnung. Bei jeder Wäsche wird das verwendete Wasser gefiltert und von Schadstoffen befreit und der Waschanlage wieder zugeführt. Damit werden Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden. Unsere Anlagen und Betriebseinrichtungen werden in regelmäßigen Abständen unter Umweltschutz- und Sicherheitsgesichtspunkten geprüft. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ist für uns Mindeststandard. Die Unternehmensgruppe Scheck legt zudem besonderen Wert auf eine optimale Ausnutzung des Transportvolumens. Durch die Ausweitung des Kundennetzes, langfristige Zusammenarbeit mit der naheliegenden Industrie sowie die Teilnahme an der digitalen Frachtenbörse sind bis auf einen geringen Prozentanteil alle Transportfahrten vollumfänglich ausgenutzt und es entstehen kaum Leerfahrten. Die Mitarbeiter der Disposition sind ständig bestrebt eine optimale Transportstrecke mit maximaler Frachtausnutzung zu erreichen. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagementziele und -methoden Ein Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen Daten - insbesondere in Form der erstellten monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, der kostenrechnerischen Auswertungen und des Debitorenmanagements sowie einer Liquiditätsplanung - durch die Geschäftsführung. Im Rahmen des Risikomanagements wird die Strategie verfolgt, die Risiken durch geeignete Maßnahmen zu vermindern. Hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente ist die Konzerngesellschaft Preisänderungs-, Zins-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Zu den Finanzinstrumenten zählen originäre und derivative Finanzinstrumente. Die originären Finanzinstrumente umfassen auf der Aktivseite im Wesentlichen die Forderungen sowie die flüssigen Mittel. Die Forderungen werden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung etwaiger Wertminderungen angesetzt, die Flüssigen Mittel zu Nennwerten. Auf der Passivseite enthalten die originären Finanzinstrumente im Wesentlichen die zu Erfüllungsbeträgen bilanzierten Verbindlichkeiten. Der Bestand an originären Finanzinstrumenten wird in der Bilanz ausgewiesen, die Höhe der finanziellen Vermögenswerte gibt das maximale Ausfallrisiko an. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nicht eingesetzt. 2. Chancen- und Risikofelder und deren Bewertung Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die den Bestand der Unternehmensgruppe innerhalb der nächsten zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag gefährden, sind nicht erkennbar. Die Corona-Krise ist als Ausnahmesituation zu betrachten und stellt die Transport- und Logistikbranche auch im Geschäftsjahr 2021 vor neue Herausforderungen. Trotzdem kann man erkennen, dass das Ungleichgewicht der Lieferketten wieder in die Balance kommen wird und die Auftragslage lässt einen deutlichen Aufschwung erkennen. In den ersten Monaten 2021 waren die Folgen der Corona-Pandemie in Form von Produktionsstopps und Kurzarbeit einzelner Kunden immer noch deutlich zu spüren, weshalb hier weiterhin durch verbesserte Wertschöpfungsmaßnahmen und Optimierung der Nutzung unserer personellen Ressourcen versucht wurde eine Kostenreduktion zu erreichen und somit die finanziellen Auswirkungen abzufedern und die Liquidität zu sichern. Ein Risiko mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegt im denkbaren Wegfall einzelner Großkunden der Konzerngesellschaft, durch die noch nicht absehbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie. Darüber hinaus unterliegt der Konzern den Risiken der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung und hier sind Auswirkungen der Pandemie noch völlig unklar. So ist kaum abschätzbar, welche Folgen z.B. ein erneuter Anstieg der Infektionszahlen und neue Corona-Beschränkungen nach sich ziehen würden, da es sich um ein weltumspannendes Problem handelt, für dessen mögliche Folgen die Ursachen nicht im unmittelbaren Tätigkeitsfeld der Unternehmensgruppe liegen müssen. Gleichzeitig stellt die Region bedingt durch die gute Infrastruktur immer noch einen attraktiven Standort für neue Arbeitgeber dar, wodurch einerseits die Chance von neuen Kundenbeziehungen besteht, anderseits der Arbeitsmarkt stärker umkämpft ist und den Fachkräftemangel verschärft. Weitere erhebliche Preissteigerungen betreffend der erforderlichen Treibstoffe können sich ebenso negativ auf die Konzerngesellschaft auswirken wie die Ausweitung der LKW-Maut. Die Gesellschaft tritt diesem Risiko weiterhin durch breit aufgestellte Preissicherungsmaßnahmen entgegen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erwartet auch langfristig einen erheblichen Anstieg des gesamten Transportaufkommens bis zum Jahr 2050. Das Ministerium plant Maßnahmen um der damit einhergehenden Belastung der Infrastruktur entgegen zu steuern. Hierzu wird unter anderem eine Differenzierung und Ausweitung der Mautsätze sowie Ausbildungsmaßnahmen für LKW-Fahrer in Betracht gezogen. Unter Berücksichtigung des sich verändernden Marktumfeldes hat die Unternehmensgruppe Scheck auch im Bereich Erbringung von transportnahen Dienstleistungen wie Servicedienstleistungen, Lagerei- und Logistikdienstleistungen Fuß gefasst. Diese Dienstleistungen unterliegen voraussichtlich weniger Preisschwankungen und negativen Energiepreisentwicklungen. Bei Neu- und Stammkunden im Speditionsbereich wird weiter zunehmend die Vereinbarung von Preisgleitklauseln durchgeführt, um die erwarteten Preissteigerungen hinsichtlich der wesentlichen Einsatzfaktoren besser abfangen zu können. Dem Fachkräftemangel begegnet die Unternehmensgruppe mit intensiven Fortbildungsmöglichkeiten und hausinternen Schulungen aller Arbeitnehmer sowie mit einer eigenen Rekrutierungsabteilung. E. Prognosebericht Nach Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Wirtschaftsleistung der Eurozone 2021 mit etwa 4,4 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Es ist davon auszugehen, dass viele Staaten, wie auch Deutschland, die umfassenden geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen auch in 2021 fortsetzen, um die Wirtschaft, welche durch die Corona-Pandemie stark gelitten hat, anzukurbeln. Das aktuell größte Risiko für die Weltwirtschaft ist die weitere Ausbreitung und die Folgen der Corona Pandemie. Es besteht nach wie vor trotz der aktuellen Rückgänge der Infektionszahlen eine erhebliche Ungewissheit über die weitere Dynamik des Infektionsgeschehens. Die weitere Entwicklung ist stark vom Fortschritt und dem Erfolg der laufenden Impfaktionen abhängig. Der Zeitpunkt, ab dem eine hohe Impfquote den Verlauf der Pandemie deutlich abmildern kann, ist nicht mit Sicherheit prognostizierbar. Somit dürften Beschränkungen des öffentlichen Lebens sowie regionale Lockdowns weiterhin zu Unsicherheiten bei den Konsumenten führen und dies wird letztendlich Auswirkung auf das Produktionsverhalten der deutschen Industrie haben. Wir sehen für das Jahr 2021 eine gute Auftragslage, allerdings spiegelt sich die hohe Beförderungsnachfrage noch nicht vollumfänglich in der Frachtpreisentwicklung wider. Die Umlegung diverser Kostensteigerungen - insbesondere der Kraftstoff- und Personalkosten - wird weiterhin durch den nationalen und internationalen Wettbewerbs- und Preisdruck erschwert. Vor diesem Hintergrund wird davon ausgegangen, dass sich die Folgen der Corona-Pandemie auch im Geschäftsjahr 2021 bemerkbar auswirken werden. Deshalb rechnen wir gemäß unserer Planung für das Jahr 2021 im Konzern mit einem vergleichbaren Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Ergänzend weisen wir jedoch darauf hin, dass die Prognosesicherheit derzeit aufgrund der weiterhin volatilen Märkte unseres Erachtens deutlich eingeschränkt ist.
Neutraubling, 1. Juli 2021 Christian Scheck, Geschäftsführer 1) Ausführlicher Ergebnisse zur Wirschaftsleistung 2020 vom 14.01.2021, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_020_811.html KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20201. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Gesetzliche Grundlagen Der Konzernabschluss der Scheck Holding GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Konzernabschluss wird in Euro erstellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Mit Vertrag vom 23. Oktober 2020 wurde die Scheck Vermietungs- und Verpachtung-GmbH & Co. KG in die Scheck Holding GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2020 formgewechselt. Die rechtsformspezifischen Kapitalkonten wurden im Vorjahr entsprechend der Vorschriften für Personengesellschaften dargestellt. Konsolidierungskreis
Alle Tochtergesellschaften werden aufgrund der Mehrheit der Stimmrechte in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag der Einzelabschlüsse mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020. Eine Währungsumrechnung der Jahresabschlüsse ausländischer Gesellschaften ist nicht erforderlich. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Dabei werden zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung auf Ebene der Tochterunternehmen sämtliche Bilanzpositionen zu Zeitwerten angesetzt. Danach erfolgt die Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem neu bewerteten anteiligen Eigenkapital des konsolidierten Tochterunternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der Erstkonsolidierung. Sind die Anschaffungskosten höher als das neu bewertete anteilige Eigenkapital, würde die Differenz als Firmenwert ausgewiesen. Bei der Schuldenkonsolidierung werden die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten einbezogener Unternehmen gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der Konzernunternehmen die Innenumsätze mit den entsprechenden Aufwendungen aufgerechnet. Im Liefer- und Leistungsverkehr zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden keine Zwischengewinne realisiert. Eine entsprechende Eliminierung war deshalb nicht erforderlich. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernabschluss der Scheck Holding GmbH (vormals: Scheck Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH & Co. KG) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dem Konzernabschluss liegt die nach § 297 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebene Einheitstheorie zugrunde. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden, soweit sie nicht den Geschäfts- oder Firmenwert betreffen, mit den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sowie die Waren werden zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde allen erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzel- bzw. Pauschalwertberichtungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird unter Berücksichtigung der gewährten Zahlungsziele durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,5 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert. Latente Steuern werden für voraussichtlich vorrübergehende Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten sind nicht verrechnet worden. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag werden 15,82 % und für Gewerbesteuer 10,85 % angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden gemäß der handelsrechtlichen Vorschriften nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bewertet. Dabei erfolgte die Bewertung nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 2,30 % (10-jährige Durchschnittsbildung), einem Rententrend von 2% und einer Fluktuationsrate von 0%. Im Rahmen der Umstellung der Bewertung auf das BilMoG ergab sich zum 01. Januar 2010 ein Bewertungsunterschied in Höhe von T€ 131, der wahlrechtsgemäß nur zu 1/15 p.a. rückstellungserhöhend berücksichtigt wird. Entsprechend besteht zum 31. Dezember 2020 durch den Übergang auf das BilMoG ein nicht bilanzierter Fehlbetrag in Höhe von T€ 35 (Vj. T€ 44). Der nach den Vorschriften des BilMoG berechnete Wert der Verpflichtung zum 31. Dezember 2019 beträgt T€ 1.353 (10-jährige Durchschnittsbildung). Der Bilanzausweis berücksichtigt gemäß § 246 Abs. 2 HGB eine Saldierung mit dem zugriffsfreien Deckungsvermögen in Höhe von T€ 477 (Vj. T€ 429). Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entsprechen dem Zeitwert. Die Erhöhung des Rückdeckungsvermögens (T€ 48) wurde mit den aufgewendeten Altersvorsorgeaufwendungen verrechnet. Der Zinsanteil der Zuführung für das Jahr 2020 beträgt T€ 142 (Vj. T€ 149). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB n.F. zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags, der sich unter Anwendung des Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,60 %) ergibt, beträgt T€ 206, dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Konzernbilanz und Konzerngewinn- und Verlustrechnung Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Vorräte Das Vorratsvermögen beinhaltet im Wesentlichen den Dieselbestand sowie die Bestände an Reifen und Ersatzteile. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich aus folgender Übersicht:
Flüssige Mittel
Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Unterschiedsbetrag nach § 250 Abs. 3 HGB enthalten. Aktive latente Steuern Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 214 (Vj. T€ 182) resultieren aus temporären Differenzen in den Posten Geschäfts- oder Firmenwert, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie den sonstigen Rückstellungen. Eigenkapital Hinsichtlich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals im Berichtsjahr verweisen wir auf die entsprechende Darstellung im Konzerneigenkapitalspiegel. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Steuernachzahlungen bei der Scheck Holding GmbH sowie bei den in den Konzern einbezogenen Tochterunternehmen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von T€ 551 (Vj. T€ 522), Abschlusskosten in Höhe von T€ 89 (Vj. T€ 88), Kosten für die Aufbewahrung von Unterlagen in Höhe von T€ 38 (Vj. T€ 37), Rekultivierungskosten in Höhe von T€ 33 (Vj. T€ 31), ausstehende Rechnung in Höhe von T€ 44 (Vj. T€ 20), Kosten für unterlassen Instandhaltung in Höhe von T€ 37 (Vj. T€ 80) sowie Kosten für Risiken aufgrund von Rechtsstreitigkeiten in Höhe von T€ 5 (Vj. T€ 35). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte in Form von Bürgschaften, Grundschulden und Sicherungsübereignungen gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von T€ 1.103 (Vj. T€ 521) aus Steuern und bestehen in Höhe von T€ 176 (Vj. T€ 229) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Passive latente Steuern Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 217 (Vj. T€ 0) resultieren aus temporären Differenzen im Posten Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (einschließlich Bestellobligo) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.174 (Vj. T€ 2.020). Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen (einschließlich Bestellobligo) mit einer Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren in Höhe von T€ 1.049 (Vj. T€ 1.423). Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen zu 98,89 % auf das Inland, zu 1,07 % auf die Europäische Union und zu 0,04 % auf Drittländer. Die Umsatzerlöse unterteilen sich in folgende Tätigkeitsbereiche:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 414 (Vj. T€ 542), welche im Berichtsjahr im Wesentlichen aus Erträgen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens T€ 357 (Vj. T€ 424), der Auflösung von Rückstellungen T€ 13 (Vj. T€ 106), der Auflösung von Einzelwertberichtigungen T€ 22 (T€ 6), der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen T€ 6 (Vj. T€ 0) sowie den Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen T€ 16 (T€ 6) resultieren. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von T€ 21 (Vj. T€ 20). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 28 (Vj. T€ 34), die hauptsächlich aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen und aus Forderungsverlusten sowie dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens resultieren. Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 142 (Vj. T€ 149). 4. Sonstige Angaben Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Christian Scheck, Bach a. d. Donau wahrgenommen. Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers
Angaben über den Anteilsbesitz der in den Konzernabschluss einbezogen Unternehmen Gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 349 (Vj. 414) Arbeitnehmer, davon entfallen durchschnittlich 307 (Vj. 369) auf gewerbliche Arbeitnehmer, 41 (Vj. 43) auf kaufmännisch Angestellte und 1 (Vj. 1) auf Teilzeitbeschäftigte. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2021 sind keine Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss 2020 eingetreten. Ergebnisverwendung Der Konzernbilanzgewinn in Höhe von T€ 25.724 enthält einen Gewinnvortrag von T€ 21.775. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Neutraubling, 1. Juli 2021 Christian Scheck, Geschäftsführer KonzernanlagespiegelAnlagespiegel zum 31. Dezember 2020
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2021 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Scheck Holding GmbH (vormals: Scheck Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH & Co. KG), Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Scheck Holding GmbH (vormals: Scheck Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH & Co. KG) und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Scheck Holding GmbH (vormals: Scheck Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH & Co. KG) für das Geschäftsjahr 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Regensburg, den 1. Juli 2021 SLP
Treuhand GmbH
Schmid, Wirtschaftsprüfer |
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